»Hier spricht die Opposition«
Newsletter der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag Ausgabe 461, 4. November 2021
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»Wir haben in den Abgrund geschaut«
Heute vor zehn Jahren, am 4. November 2011, flog der "Nationalsoziastische Untergrund" (NSU) auf. Zehn Morde, mindestens drei Sprengstoffanschläge und 15 Raubüberfälle gehen auf das Konto des Neonazi-Trios Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe. Die Dimension des rechten Terrors in Deutschland offenbarte sich langsam und verstörend. Mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags Petra Pau und der Rechtsextremismusexpertin Martina Renner gehen wir auf unserer Themenseite zum NSU-Komplex den offenen Fragen nach. Aus den politischen Fehlern der Vergangenheit müsse gelernt werden, sagt Petra Pau. Sie fordert ein Demokratiefördergesetz, um Strukturen, die sich im Alltag für die Demokratie einsetzen, zu stärken und dauerhaft zu finanzieren. |
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Die soziale Opposition aus einem Guss
Soziale Sicherheit, Steuergerechtigkeit, wirksame Kliampolitik, 100 Prozent Einheit und konsequente Friedenspolitik: Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch stellen die fünf politischen Schwerpunkte der neuen Bundestagsfraktion vor. |
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»Abzocke wird als Klimaschutz verkauft«
Viele Menschen könnten sich die steigenden Energiepreise nicht mehr leisten, daher müsse der CO2-Preis temporär ausgesetzt werden, forderte Dietmar Bartsch im Interview mit Deutschlandfunk. Die künftige Bundesregierung müsse einen Winter-Energieplan vorlegen, der die Bürger entlaste. |
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Preisanstiege bei Bus und Bahn – ein fatales Signal für die Verkehrswende
Viele Nahverkehrsunternehmen wollen die Preise für Bus uns Bahn erhöhen. Janine Wissler sieht darin ein fatales Signal für die Verkehrswende. Der ÖPNV müsse vielmehr günstiger, perspektivisch sogar kostenfrei werden. Außerdem müsse umfangreich in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und in eine Verbesserung des Angebots investiert werden. |
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Nicht die Beschäftigten für die Kosten der Krise zahlen lassen
Die gut zwei Millionen Beschäftigten der Bundesländer haben den Laden auch in der Pandemie mit am Laufen gehalten. Jetzt sollen sie auch noch Lohneinbußen und verschlechterte Arbeitsbedingungen hinnehmen, wenn es nach ihren Dienstherren in den Ländern geht. "Ein echter Affront", kritisiert Pascal Meiser. Er unterstützt die Forderungen der Beschäftigten. Finanzierbar seien sie unter anderem über eine Vermögensteuer, die direkt den Länderhaushalten zugute käme. |
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"Weiter so" bei der Rente ist nicht genug
„Die aus Beiträgen finanzierte gesetzliche Rente ist für über 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner die wichtigste Einkommensquelle im Alter“, gibt Matthias W. Birkwald zu bedenken. Ein einfaches „Weiter so“ der Ampel-Koalitionäre bei der gesetzlichen Rente werde deshalb nicht reichen: „Wir müssen jetzt den Mythos von der nicht bezahlbaren gesetzlichen Rente hinter uns lassen und starke Renten mit einem Dreiklang aus moderat steigenden Beitragssätzen, stabiler Steuerfinanzierung und einer Politik der guten Löhne und der guten Arbeit finanzieren.“ |
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Flexibilisierungen im Arbeitszeitgesetz gefährden die Gesundheit
Flexiblere Arbeitszeiten – das bedeutet unter den aktuellen Bedingungen nichts anderes als mehr Belastung für Beschäftigte. susanne Ferschl warnt deshalb davor, den Schutz des Arbeitszeitgesetzes auch nur graduell abzuschwächen. Stattdessen brauche es mehr Selbstbestimmung in der Organisation von Arbeit, gerahmt von klaren gesetzlichen Regelungen zu Höchstarbeitszeit ud Personalbemessung sowie eine flächendeckende Erfassung von Arbeitszeit. |
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Transformation gestalten – in die Zukunft der Arbeit investieren
Die IG Metall rief vergangenen Freitag bundesweit zum Aktionstag #FairWandel auf. Im Fokus steht der Wandel der Wirtschaft – denn so nötig ein Umbau der Industrie hin zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit auch ist, darf er doch nicht zulasten der Menschen und ihrer Arbeit gehen. Susanne Ferschl und Alexander Ulrich haben – einmal unter dem Blickwinkel Arbeit und Mitbestimmung, einmal mit Blick auf Investitions- und Industriepolitik – zusammengefasst, was uns als LINKE im Bundestag in Sachen »fairer Wandel« wichtig ist. |
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Jedem vierten Mieterhaushalt droht Armut
Ein Viertel aller Haushalte, die in Deutschland zur Miete wohnen, gelten als armutsgefährdet. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf Anfrage von Susanne Ferschl hervor. "Während die Löhne stagnieren oder pandemiebedingt sogar gesunken sind, steigen die Mieten unaufhörlich", sagt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Sie fordert höhere Löhne und einen bundesweiten Mietendeckel. |
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Bleiben Sie dran!
Reden, Statements, Aktionen und Konferenzen: In unserer Mediathek finden Sie Videos und sind immer auf dem Laufenden. |
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Herausgeberin und inhaltlich verantwortlich:
Fraktion Die Linke im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon: (030) 22751170, Fax: (030) 22756128
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V.i.S.d.P: Dietmar Bartsch
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