»Hier spricht die Opposition«
Newsletter der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag Ausgabe 473, 10. Februar 2022
|
|
|
|
|  | |
Solidarität ist wählbar!
Jan Korte hofft auf ein starkes Ergebnis für Gerhard Trabert, den "Arzt der Armen", wenn am Sonntag, 13. Februar, in der Bundesversammlung die Wahlfrauen und Wahlmänner ein neues Staatsoberhaupt wählen: "Als ich vor einigen Monaten gefragt wurde, ob DIE LINKE eine Gegenkandidatin oder einen Gegenkandidaten zum wieder kandidierenden Frank-Walter Steinmeier für das Amt des Bundespräsidenten aufstellen würde, war ich zunächst einmal skeptisch. Denn dafür braucht es absolut überzeugende Menschen. Da das Auseinanderklaffen von Arm und Reich in der Gesellschaft, für das Steinmeier als Mitarchitekt der Agenda 2010 eine Verantwortung trägt, in der Coronakrise immer krasser wurde, war DIE LINKE jedoch gefordert." [Mehr zu Gerhard Trabert sowie ein FAQ zur Bundesversammlung finden Sie in unserem Dossier.] |
|
|  | |
Terminhinweise: Live-Talks auf Instagram mit Rapperin Lady Bitch Ray und Intensivpfleger Ricardo Lange
Die Sprachwissenschaftlerin und Rapperin Dr.in Reyhan Şahin aka Lady Bitch Ray und der Intensivpfleger Ricardo Lange sind zwei unserer 71 Wahlleute für die Bundespräsidentenwahl. Heute ab 18 Uhr spricht Reyhan Şahin mit Heidi Reichinnek live auf unserem Instagram-Kanal über die Wahl, aber auch über feministische Kämpfe und ihre Anliegen an die Politik. Am Freitag, 11.02., ab 18:30 Uhr treffen sich Ricardo Lange und Ates Gürpinar und reden live darüber, was in unserem Gesundheitssystem und in der Krankenhauspolitik schief läuft und wie ein Bundespräsident die nötigen Veränderungen forcieren könnte. |
|
|  | »Mehr Solidarität!« Johanna Hambach ist eine unserer Wahlfrauen für die Wahl des Bundespräsidenten. Als Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Berlin kennt sie die Probleme und Wünsche von Seniorinnen und Senioren und kämpft seit vielen Jahren dafür, dass diese in der Politik auch Gehör finden. Vorstellung auf YouTube ansehen |
|
|
|  | »Kinderarmut bekämpfen!« Kornelia Wehlan, seit 2013 Landrätin des Landkreises Teltow-Fläming, ist eine unserer Wahlfrauen für die Bundespräsidentenwahl. Für sie sollte die soziale Frage dringend mehr in den Fokus der Politik rücken: "Kinderarmut sollte es in einem der reichsten Länder der Welt nicht geben." Vorstellung auf YouTube ansehen |
|
|
|  | |
Maßnahmen-Chaos beenden!
"Die 2G-Regel im Einzelhandel war immer schon umstritten. Ich halte sie nicht mehr für sinnvoll, hier muss eine Lockerung her", sagt Amira Mohamed Ali im ZDF-Morgenmagazin. "Ganz wichtige Fragen sind aber immer noch unbeantwortet. Schulen werden weiterhin alleingelassen. Einfach nur zu lockern und zu riskieren, dass die Kinder durchseucht werden, finde ich kurzsichtig." Jan Korte fordert angesichts der chaotischen Lage in einem Brandbrief eine Regierungserklärung von Bundeskanzler Olaf Scholz, Gesundheitsminister Karl Lauterbach und Wirtschaftsminister Robert Habeck. Lesen |
|
|  | |
Einrichtungsbezogene Impfpflicht: »Wir brauchen aktuell ein Prüfmoratorium«
Dietmar Bartsch: "Erst zustimmen, dann nicht umsetzen wollen: Was Söder und die Union machen, ist staatspolitisch inakzeptabel. Die einrichtungsbezogene Impfpflicht war getrieben vom Aktionismus der Ampel, verhindert aber keine Ansteckung, sondern kann Personalnot verstärken. Mit dem Kopf durch die Wand ist immer schlecht. Wir brauchen aktuell ein Prüfmoratorium." Die NOZ berichtet. |
|
|  | |
Frieden in Europa nur mit, nicht gegen Russland
Gregor Gysi: "Die Kritik am Truppenaufmarsch in Russland besteht zurecht, aber sie ist nicht aufrichtig, wenn man das Agieren der NATO durch die Nähe ihrer Truppen zur russischen Grenze auslässt. Die OSZE muss ein stärkeres Gewicht bekommen, die NATO kann nicht als quasi einzige Säule europäischer Sicherheit verstanden werden und darf sich nicht wie bisher gegen Russland richten." |
|
|  | |
Politisch motivierte Kriminalität: Lückenhafte Wahrnehmung
Unabhängige Recherchen von Journalisten haben mehr als 180 Todesfälle durch rechte und rassistische Gewalt seit 1990 dokumentiert. Von den Behörden und der Politik werden aber nur 106 dieser Fälle als politisch motiviert anerkannt, der Rest fällt aus der offiziellen Statistik heraus. Nicht zuletzt aufgrund dieser großen Diskrepanz fragt die Fraktion DIE LINKE seit vielen Jahren regelmäßig Zahlen zu den verschiedenen Ausformungen rassistisch und/oder extrem rechts motivierter Straftaten ab. |
|
|  | |
Inklusion und Teilhabe endlich ernst nehmen!
"Die Corona-Pandemie traf Menschen mit Behinderung gleich doppelt hart. Nicht nur die Angst um ihre eigene Gesundheit belastete die meist vulnerable Gruppe, sondern auch die zum Schutz notwendigen Maßnahmen, die oft zu spät bereitgestellt wurden", sagt Sören Pellmann. "Es ist endlich an der Zeit, dass wir den Menschen, die in den letzten zwei Jahren besonders zurückstecken mussten, ein ehrliches und verlässliches Zeichen geben und ihre Sorgen ernst nehmen." |
|
|  | |
Erfolgreiche Bundesversammlung
Gerhard Trabert erhielt bei der Wahl des Bundespräsidenten sensationelle 96 Stimmen und damit 29 mehr, als DIE LINKE Wahlfrauen und Wahlmänner stellte. Wir blicken zurück auf die Bundesversammlung. |
|
Stellenausschreibungen
Die Linksfraktion hat zurzeit zwei Stellenangebote: Für den Bereich Medien- und Öffentlichkeitsarbeit suchen wir eine Elternzeitvertretung als Social Media Redakteur/in (Bewerbungsfristende ist schon am 11.02.2022!) sowie eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in mit Schwerpunkt auf Gesundheit und Krankenhauspolitik als Elternzeitvertretung für das Berliner Bundestagsbüro von Ates Gürpinar. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! |
|
Bleiben Sie dran!
Reden, Statements, Aktionen und Konferenzen: In unserer Mediathek finden Sie Videos und sind immer auf dem Laufenden. |
|
|
Herausgeberin und inhaltlich verantwortlich:
Fraktion Die Linke im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon: (030) 22751170, Fax: (030) 22756128
Fragen und Anregungen zu diesem Newsletter bitte an: redaktion@linksfraktion.de
V.i.S.d.P: Dietmar Bartsch
Bitte beachten Sie: Diesen Newsletter erhalten Sie, weil Sie Ihre E-Mail-Adresse in unsere Mailingliste eingetragen oder die Fraktion Die Linke im Bundestag auf anderem Weg um Aufnahme in den Verteiler gebeten haben. Wenn Sie keine weiteren Newsletter erhalten möchten, klicken Sie bitte auf folgenden Link, um Ihre E-Mail-Adresse aus unserem Verteiler zu entfernen:
Vom Newsletter abmelden
|
|