Pressemitteilungen der Fraktion Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Fraktion Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Fri, 14 Aug 2026 16:22:15 +0200 Fri, 14 Aug 2026 16:22:15 +0200 TYPO3 EXT:news news-63906 Fri, 14 Aug 2026 16:18:48 +0200 Personalrabatt von Beschäftigten: Klingbeil verzettelt sich bei der Steuerpolitik https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/personalrabatt-von-beschaeftigten-klingbeil-verzettelt-sich-bei-der-steuerpolitik/ Pressemitteilung 21. Legislatur Finanzen "Klingbeil verzettelt sich bei der Steuerpolitik jeden Tag mehr. Was es braucht, sind klare Prioritäten für mehr Steuergerechtigkeit und die notwendige Entlastung kleinerer Einkommen. Stattdessen will der Finanzminister jetzt 240 Millionen Euro bei Rabatten für Beschäftigte zusammenkratzen. Wie kommt man darauf, über diese kleinliche Kürzung eines Vorteils für zum Beispiel Kassiererinnen den Haushalt sanieren zu wollen? Statt kleine und mittlere Einkommen zu entlasten, macht die Bundesregierung durch die Bank das Gegenteil: Bei der groß angekündigten Einkommensteuer-Reform kommen bestenfalls gesetzlich vorgeschriebene Anpassungen und eine Alibi-Entlastung zustande. Bei der Gesundheitsreform und den geplanten Konsumsteuern zahlen Menschen mit einfachen Einkommen drauf", erklärt Doris Achelwilm, Sprecherin für Steuerpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Lars Klingbeils Vorschlag, den Steuervorteil für Personalrabatte zu streichen. "Klingbeil verzettelt sich bei der Steuerpolitik jeden Tag mehr. Was es braucht, sind klare Prioritäten für mehr Steuergerechtigkeit und die notwendige Entlastung kleinerer Einkommen. Stattdessen will der Finanzminister jetzt 240 Millionen Euro bei Rabatten für Beschäftigte zusammenkratzen. Wie kommt man darauf, über diese kleinliche Kürzung eines Vorteils für zum Beispiel Kassiererinnen den Haushalt sanieren zu wollen? Statt kleine und mittlere Einkommen zu entlasten, macht die Bundesregierung durch die Bank das Gegenteil: Bei der groß angekündigten Einkommensteuer-Reform kommen bestenfalls gesetzlich vorgeschriebene Anpassungen und eine Alibi-Entlastung zustande. Bei der Gesundheitsreform und den geplanten Konsumsteuern zahlen Menschen mit einfachen Einkommen drauf", erklärt Doris Achelwilm, Sprecherin für Steuerpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Lars Klingbeils Vorschlag, den Steuervorteil für Personalrabatte zu streichen. Achelwilm weiter:

"Dabei hat, wer die Haushaltslöcher in den Griff bekommen will, eine reiche Auswahl an Möglichkeiten: Die Vermögensteuer muss auf den Tisch, die Erbschaftsteuer für große Vermögen muss reformiert werden, Kapitalerträge sind ebenfalls übervorteilt, Übergewinne etwa bei den Mineralölkonzernen werden nicht angerührt. Dort liegen die nötigen Summen und satten Privilegien, nicht beim Personalrabatt von Beschäftigten."

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news-63905 Fri, 14 Aug 2026 14:19:02 +0200 Rekordgewinne und Jobabbau: Keine pauschalen Steuergeschenke für Konzerne! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/rekordgewinne-und-jobabbau-keine-pauschalen-steuergeschenke-fuer-konzerne/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Wirtschaft und Technologie „Die Zahlen zeigen, wie weit die deutsche Wirtschaft auseinanderdriftet: Einige Dax-Konzerne melden Rekordgewinne, während in der Autoindustrie und bei den Zulieferern Zehntausende Stellen verschwinden. Rüstungsunternehmen, Banken und Konzerne, die am Boom bei KI und Rechenzentren verdienen, machen derzeit glänzende Geschäfte. Viele klassische Industriebetriebe kämpfen dagegen mit schwacher Nachfrage und bauen Arbeitsplätze ab. Die guten Zahlen einiger Konzerne dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Beschäftigte gerade ihren Arbeitsplatz verlieren oder um ihn bangen“, erklärt Janine Wissler, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, mit Blick auf die Studie der Beratungsgesellschaft EY zu Dax-Konzernen sowie die Zahlen des Statistischen Bundesamts zum Beschäftigungsrückgang in der Industrie. „Die Zahlen zeigen, wie weit die deutsche Wirtschaft auseinanderdriftet: Einige Dax-Konzerne melden Rekordgewinne, während in der Autoindustrie und bei den Zulieferern Zehntausende Stellen verschwinden. Rüstungsunternehmen, Banken und Konzerne, die am Boom bei KI und Rechenzentren verdienen, machen derzeit glänzende Geschäfte. Viele klassische Industriebetriebe kämpfen dagegen mit schwacher Nachfrage und bauen Arbeitsplätze ab. Die guten Zahlen einiger Konzerne dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Beschäftigte gerade ihren Arbeitsplatz verlieren oder um ihn bangen“, erklärt Janine Wissler, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, mit Blick auf die Studie der Beratungsgesellschaft EY zu Dax-Konzernen sowie die Zahlen des Statistischen Bundesamts zum Beschäftigungsrückgang in der Industrie. Wissler weiter:

„Die von der Bundesregierung beschlossene schrittweise Senkung der Körperschaftsteuer ab 2028 geht vor diesem Hintergrund in die völlig falsche Richtung. Davon profitiert am stärksten, wer ohnehin die höchsten Gewinne macht. Den Beschäftigten in einem bedrohten Werk sichert sie dagegen keinen einzigen Arbeitsplatz. Die Bundesregierung muss die Steuersenkung zurücknehmen, bevor sie greift. Unternehmen brauchen gezielte Unterstützung für konkrete Investitionen, verknüpft mit verbindlichen Zusagen für Standorte, sichere Arbeitsplätze und Tarifbindung. Öffentliches Geld muss die industrielle Zukunft und gute Arbeit sichern, nicht ohnehin hohe Gewinne vergolden.“

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news-63904 Fri, 14 Aug 2026 13:14:55 +0200 US-Nuklearstrategie: Gefahrvoller Tabubruch https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/us-nuklearstrategie-gefahrvoller-tabubruch/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Verteidigung Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Erwägungen des US-Verteidigungsministeriums, den Einsatz taktischer Atomwaffen kürzerer Reichweite als Teil Nuklearstrategie zu prüfen. Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Erwägungen des US-Verteidigungsministeriums, den Einsatz taktischer Atomwaffen kürzerer Reichweite als Teil Nuklearstrategie zu prüfen:

"Ein möglicher Einsatz von Atomwaffen als Teil einer neuen Nuklearstrategie, wie ihn die USA erwägt, ist hochgefährlich und potenzieller Brandbeschleuniger in Kriegs- und Konfliktregionen dieser Welt. Gerade im Kontext des Irankrieges grenzt die Überlegung, für 'die Verteidigung der territorialen Integrität der Verbündeten' taktische Atomwaffen kürzerer Reichweite einsetzen zu wollen, an politischen Wahnsinn.

Mit dem Vorbehalt, taktische Atomwaffen als erste einzusetzen, verlässt die Trump-Regierung die ohnehin kritische Doktrin der gegenseitigen Abschreckung durch Atomwaffenbesitz. Sie kratzt verantwortungslos an der nuklearen Hemmschwelle - ein gefahrvoller Tabubruch, der andere Atomwaffenstaaten zur Nachahmung animieren könnte. Dass dabei mit gesundem Menschenverstand der politischen Führung argumentiert wird, macht die Sache nicht besser, im Gegenteil."

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news-63903 Fri, 14 Aug 2026 13:04:47 +0200 Krisenfonds für klimabedingte Ernteverluste https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/krisenfonds-fuer-klimabedingte-ernteverluste/ Pressemitteilung 21. Legislatur Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz "Die Klimakrise frisst sich durch die deutschen Äcker. Wenn auf den Feldern ganze Ernten vertrocknen, dann geht es für landwirtschaftliche Betriebe um ihre Existenz. Die Landwirt:innen sind unmittelbare Leidtragende der Klimakrise und brauchen schnelle und unbürokratische Unterstützung. Wer durch klimabedingte Ernteverluste in eine existenzielle Notlage gerät, darf nicht alleingelassen werden. Dafür braucht es einen Krisenfonds", erklärt Ina Latendorf, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin und agrarpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den vom Deutschen Bauernverband prognostizierten Folgen der anhaltenden Dürre für die Ernten in diesem Jahr. "Die Klimakrise frisst sich durch die deutschen Äcker. Wenn auf den Feldern ganze Ernten vertrocknen, dann geht es für landwirtschaftliche Betriebe um ihre Existenz. Die Landwirt:innen sind unmittelbare Leidtragende der Klimakrise und brauchen schnelle und unbürokratische Unterstützung. Wer durch klimabedingte Ernteverluste in eine existenzielle Notlage gerät, darf nicht alleingelassen werden. Dafür braucht es einen Krisenfonds", erklärt Ina Latendorf, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin und agrarpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den vom Deutschen Bauernverband prognostizierten Folgen der anhaltenden Dürre für die Ernten in diesem Jahr. Latendorf weiter:

"Gleichzeitig müssen wir die Landwirtschaft krisenfester machen. Die Bundesregierung muss den klimaresilienten Umbau vorantreiben, etwa durch die Förderung von Agroforstsystemen und Humusaufbau. Und sie muss Betriebe dabei unterstützen, unabhängiger von fossilen Energieträgern und Betriebsmitteln zu werden - nicht als zusätzliche Last, sondern als Weg aus der Kostenfalle bei Diesel, Pestiziden und synthetischen Düngemitteln. Die Klimakrise verlangt schnelle Hilfe in der akuten Not und einen konsequenten Umbau der Landwirtschaft für die Zukunft."

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news-63902 Fri, 14 Aug 2026 12:53:55 +0200 Industrie soll unbegrenzt Klimagase ausstoßen - trotz Hitzetoten, Waldbränden und Niedrigwasser https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/industrie-soll-unbegrenzt-klimagase-ausstossen-trotz-hitzetoten-waldbraenden-und-niedrigwasser/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit "Hitzetote, Waldbrände, Niedrigwasser in den Flüssen – und der Wirtschaftsministerin fällt nichts Besseres ein, als Industrieunternehmen weiterhin erlauben zu wollen, in praktisch unbegrenzter Menge Klimagase auszustoßen. Anstatt für einen zügigen klimagerechten Umbau der Industrie zu sorgen, würden dadurch jene Unternehmen, die vorangegangen sind und in CO2-arme Produktionsverfahren investiert haben, zu Verlierern gemacht", erklärt Jörg Cezanne, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Äußerungen von Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche, die Industrie müsse beim Europäischen Emissionshandel entlastet werden. "Hitzetote, Waldbrände, Niedrigwasser in den Flüssen – und der Wirtschaftsministerin fällt nichts Besseres ein, als Industrieunternehmen weiterhin erlauben zu wollen, in praktisch unbegrenzter Menge Klimagase auszustoßen. Anstatt für einen zügigen klimagerechten Umbau der Industrie zu sorgen, würden dadurch jene Unternehmen, die vorangegangen sind und in CO2-arme Produktionsverfahren investiert haben, zu Verlierern gemacht", erklärt Jörg Cezanne, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Äußerungen von Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche, die Industrie müsse beim Europäischen Emissionshandel entlastet werden. Cezanne weiter:

"Natürlich müssen Sektoren wie die Chemie- und Stahlindustrie, bei denen Abwanderung droht, bei der Umstellung unterstützt werden. Allein auf den Emissionshandel zu setzen, war schon immer der falsche Weg und rächt sich jetzt. Notwendig sind an soziale Standards gebundene Beihilfen und das EU-CO2-Grenzausgleichssystem CBAM, das die Industrie vor klimaschädlichen Importen schützt. Der seit Langem überfällige Industriestrompreis muss endlich eingeführt und die Wasserstoffgewinnung ausgebaut werden."

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news-63896 Wed, 12 Aug 2026 16:45:02 +0200 Linke fordert sofortige Einstellung des Haber-Verfahrens https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/linke-fordert-sofortige-einstellung-des-haber-verfahrens/ Pressemitteilung 21. Legislatur Kultur und Medien David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Ergebnissen des von ihm beim Wissenschaftlichen Dienst in Auftrag gegebenen Gutachtens zur Rechtmäßigkeit der Praxis von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, vor Förderentscheidungen im Kunst- und Kulturbereich heimlich mittels des "Haber-Verfahrens" Daten beim Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) abzufragen. David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Ergebnissen des von ihm beim Wissenschaftlichen Dienst in Auftrag gegebenen Gutachtens zur Rechtmäßigkeit der Praxis von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, vor Förderentscheidungen im Kunst- und Kulturbereich heimlich mittels des "Haber-Verfahrens" Daten beim Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) abzufragen: 

"Nachdem nun auch der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages klar festgestellt hat, dass das 'Haber-Verfahren' verfassungswidrig ist, erwarte ich, dass die Bundesregierung die Praxis umgehend beendet. Ein Verfahren, das sowohl eindeutig gegen die Rechtsweggarantie des Artikel 19 Absatz 4 des Grundgesetzes verstößt als auch das Recht auf informationelle Selbstbestimmung aus Artikel 2 in Verbindung mit Artikel 1 des Grundgesetzes verletzt, darf unter keinen Umständen auch nur eine Sekunde länger angewendet werden. Deshalb wäre es an der Zeit, dass Staatsminister Weimer sich nicht nur bei den betroffenen Buchhandlungen entschuldigt, sondern auch unmissverständlich erklärt, den Geheimdienst nicht mehr gegen Kultureinrichtungen einzusetzen."


Gutachten "Zur Zulässigkeit des Haber-Verfahrens im Bereich der Förderung von Kunst und Kultur"

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news-63895 Wed, 12 Aug 2026 16:38:36 +0200 Vorwürfe sexualisierter Gewalt gegen deutsche Aktivist:innen in der Türkei unabhängig und lückenlos aufklären https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/vorwuerfe-sexualisierter-gewalt-gegen-deutsche-aktivistinnen-in-der-tuerkei-unabhaengig-und-lueckenlos-aufklaeren/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Familie, Senioren, Frauen und Jugend Menschenrechte und humanitäre Hilfe Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Berichten über sexualisierte Gewalt gegen Teilnehmende einer Delegationsreise deutscher Aktivist:innen in der Türkei. Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Berichten über sexualisierte Gewalt gegen Teilnehmende einer Delegationsreise deutscher Aktivist:innen in der Türkei:

„Die Schilderungen über schwere Misshandlungen erschüttern mich zutiefst. Besonders schockierend ist der Bericht einer Teilnehmerin über eine Vergewaltigung in Gewahrsam. Die Vorwürfe müssen unabhängig und lückenlos aufgeklärt werden. Dafür muss sich die Bundesregierung umgehend einsetzen und den Betroffenen die notwendige Unterstützung zukommen lassen. Leider gibt es in den letzten Jahren immer wieder Berichte über massive sexualisierte Gewalt gegen Frauen in türkischem Gewahrsam. Das darf nicht folgenlos bleiben.“

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news-63889 Wed, 12 Aug 2026 13:37:55 +0200 DIW-Studie zeigt: Bundesregierung muss mehr in öffentliche Infrastruktur investieren https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/diw-studie-zeigt-bundesregierung-muss-mehr-in-oeffentliche-infrastruktur-investieren/ Pressemitteilung 21. Legislatur Finanzen Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wonach staatliche Investitionen und Konsumausgaben die Konjunktur im Euroraum deutlich wirksamer anregen als Steuersenkungen Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wonach staatliche Investitionen und Konsumausgaben die Konjunktur im Euroraum deutlich wirksamer anregen als Steuersenkungen:

„Diese Studie bestätigt, wie immens wichtig es wäre, endlich wieder richtig in die öffentliche Infrastruktur zu investieren, in Brücken, Schienen oder Glasfaserkabel. Das fordert Die Linke schon seit Jahren. Aber diese Ausgaben werden trotz Sondervermögen nach dem aktuellen Finanzplan der Regierung in den nächsten Jahren fast stagnieren. Das Einzige, was bei dieser Koalition nach oben schnellt, sind aber die Staatsausgaben für Rüstung, also für totes Eisen, das keine weitere Wirkung entfaltet und im schlimmsten Fall Zerstörung bringt.“

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news-63888 Wed, 12 Aug 2026 12:18:42 +0200 Der Tankrabatt ist gescheitert - Übergewinnsteuer jetzt! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/es-benoetigt-eine-uebergewinnsteuer-und-gezielte-entlastungen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie "Der Inflationssprung ist die Quittung für eine Bundesregierung, die sehenden Auges in die nächste Teuerungswelle gegangen ist. Sie wusste genau, dass mit dem Ende des Tankrabatts die Spritpreise wieder steigen, hatte aber keinen Plan für eine dauerhafte Entlastung der Menschen. Der Tankrabatt war von Anfang an das falsche Instrument. Nach heute veröffentlichten Berechnungen von Greenpeace haben die Ölkonzerne seit Beginn des Irankriegs Übergewinne in Höhe von 3,9 Milliarden Euro gemacht. Wer solche Übergewinne zulässt, lässt die Menschen für die Krise zahlen und die Konzerne daran verdienen", erklärt Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den gestiegenen Inflationszahlen. "Der Inflationssprung ist die Quittung für eine Bundesregierung, die sehenden Auges in die nächste Teuerungswelle gegangen ist. Sie wusste genau, dass mit dem Ende des Tankrabatts die Spritpreise wieder steigen, hatte aber keinen Plan für eine dauerhafte Entlastung der Menschen. Der Tankrabatt war von Anfang an das falsche Instrument. Nach heute veröffentlichten Berechnungen von Greenpeace haben die Ölkonzerne seit Beginn des Irankriegs Übergewinne in Höhe von 3,9 Milliarden Euro gemacht. Wer solche Übergewinne zulässt, lässt die Menschen für die Krise zahlen und die Konzerne daran verdienen", erklärt Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den gestiegenen Inflationszahlen. Wissler weiter:

"Die Bundesregierung muss dringend die krisenbedingten Extraprofite der Ölkonzerne mit einer Übergewinnsteuer abschöpfen. Denn hohe Energiepreise treffen die Menschen nicht nur an der Zapfsäule: Sie verteuern Transporte und Produktion und kommen am Ende auch an der Supermarktkasse an. Zusätzlich benötigt es weitere gezielte Entlastung, etwa mit einem Energiekrisengeld, und mit einem 9-Euro-Ticket, um eine echte Alternativen zum Auto zu schaffen. Es kann nicht sein, dass Krisen die Preise nach oben treiben und die Rechnung immer bei den gleichen Leuten landet, während Ölkonzerne mit Steuergeldern Milliardengewinne machen."

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news-63884 Wed, 12 Aug 2026 11:23:49 +0200 Teilhabe ist ein Menschenrecht - bei Menschenrechten kürzt man nicht https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/teilhabe-ist-ein-menschenrecht-bei-menschenrechten-kuerzt-man-nicht/ Pressemitteilung 21. Legislatur Menschenrechte und humanitäre Hilfe Familie, Senioren, Frauen und Jugend Arbeit und Soziales „Eine Eingliederungshilfe, die Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen weniger Unterstützung zukommen lässt, ist keine bessere Eingliederungshilfe. Sie ist eine schlechtere Eingliederungshilfe. Niemand hat ein Problem damit, wenn die Kommunen finanziell entlastet werden. Aber das darf nicht zulasten von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen gehen. Die vorgeschlagenen infrastrukturellen Leistungen mögen auf dem Papier wie eine gute Idee erscheinen. In der Praxis jedoch besteht die Gefahr, dass am Ende zwar allen ein bisschen, aber niemandem so wirklich geholfen wird. Auch die beste Assistenzkraft kann sich nicht vierteilen, und es liegt im Wesen der Sache, dass Kinder und Jugendliche in der Schule häufig in denselben Momenten oder bei denselben Aufgaben Unterstützung brauchen. Vor allem aber sind die Bedarfe der Kinder und Jugendlichen so individuell wie die Kinder und Jugendlichen selbst. Behinderung ist nicht gleich Behinderung, und Bedarf ist nicht gleich Bedarf“, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecher für Inklusion und Teilhabe, zur geplanten Reform der Kinder- und Jugendhilfe. „Eine Eingliederungshilfe, die Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen weniger Unterstützung zukommen lässt, ist keine bessere Eingliederungshilfe. Sie ist eine schlechtere Eingliederungshilfe. Niemand hat ein Problem damit, wenn die Kommunen finanziell entlastet werden. Aber das darf nicht zulasten von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen gehen. Die vorgeschlagenen infrastrukturellen Leistungen mögen auf dem Papier wie eine gute Idee erscheinen. In der Praxis jedoch besteht die Gefahr, dass am Ende zwar allen ein bisschen, aber niemandem so wirklich geholfen wird. Auch die beste Assistenzkraft kann sich nicht vierteilen, und es liegt im Wesen der Sache, dass Kinder und Jugendliche in der Schule häufig in denselben Momenten oder bei denselben Aufgaben Unterstützung brauchen. Vor allem aber sind die Bedarfe der Kinder und Jugendlichen so individuell wie die Kinder und Jugendlichen selbst. Behinderung ist nicht gleich Behinderung, und Bedarf ist nicht gleich Bedarf“, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecher für Inklusion und Teilhabe, zur geplanten Reform der Kinder- und Jugendhilfe. Pellmann weiter:

„Die Haushalte der Kommunen werden sich durch Einsparungen bei der Eingliederungshilfe nicht substanziell entlasten lassen. Was es braucht, ist vielmehr eine Umsetzung des Konnexitätsprinzips: Wer bestellt, bezahlt. Es kann nicht angehen, dass die Bundesregierung den Ländern und Kommunen immer neue Aufgaben aufbürdet und sich gleichzeitig davor drückt, die Kosten zu tragen. Bei der Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen zu sparen, wird den Kommunen nicht helfen. Den Preis zahlen am Ende die Betroffenen und ihre Familien – und zwar nicht nur hier und jetzt, sondern in Form nicht vorhersehbarer Langzeitfolgen ein Leben lang. Teilhabe ist ein Menschenrecht, und bei Menschenrechten kürzt man nicht.“

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news-63883 Tue, 11 Aug 2026 16:27:02 +0200 Reform der Nachrichtendienste: Die Bundesregierung plant eine neue deutsche Geheimpolizei https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/reform-der-nachrichtendienste-die-bundesregierung-plant-eine-neue-deutsche-geheimpolizei/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres "Innenminister Dobrindt schafft mit seiner geplanten Reform das historische Trennungsgebot zwischen Polizei und Geheimdiensten ab. Wer Nachrichtendiensten operative Eingriffsrechte, Sabotagebefugnisse und staatliche Hackbacks an die Hand gibt, plant eine neue deutsche Geheimpolizei. Das ist geschichtsvergessen und verantwortungslos. Die Bundesregierung gibt eine zentrale Lehre aus den Verbrechen des Nationalsozialismus auf, nur um endlich mit jenen Geheimdiensten mithalten zu können, die seit Jahrzehnten mit dreckigen Methoden weltweit großen Schaden anrichten", erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur geplanten Reform der Geheimdienste. "Innenminister Dobrindt schafft mit seiner geplanten Reform das historische Trennungsgebot zwischen Polizei und Geheimdiensten ab. Wer Nachrichtendiensten operative Eingriffsrechte, Sabotagebefugnisse und staatliche Hackbacks an die Hand gibt, plant eine neue deutsche Geheimpolizei. Das ist geschichtsvergessen und verantwortungslos. Die Bundesregierung gibt eine zentrale Lehre aus den Verbrechen des Nationalsozialismus auf, nur um endlich mit jenen Geheimdiensten mithalten zu können, die seit Jahrzehnten mit dreckigen Methoden weltweit großen Schaden anrichten", erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur geplanten Reform der Geheimdienste im Bundeskabinett. Bünger weiter:

"Die neuen Überwachungsbefugnisse überschreiten jedes verfassungsrechtlich vertretbare Maß. Der Entwurf erlaubt KI-gestützte Persönlichkeitsprofile, automatisierte Verhaltensanalysen und flächendeckende biometrische Gesichtserkennung, zum Beispiel an Bahnhöfen. Der BND greift künftig massenhaft Daten an deutschen Internetknotenpunkten ab, obwohl kein Filter Inlandsdaten verlässlich schützt. Gleichzeitig lassen staatliche Hackbacks IT-Sicherheitslücken bewusst offen. Die Bundesregierung riskiert damit vorsätzlich die digitale Sicherheit von uns allen.

Während die Befugnisse uferlos ausgeweitet werden, schränkt die Bundesregierung die rechtsstaatliche Kontrolle ein. Der sogenannte Unabhängige Kontrollrat wird eine zahnlose, unterbesetzte Scheininstitution bleiben. Weil die Geheimdienste Betroffene künftig in vielen Fällen nicht mehr informieren müssen, ist effektiver Rechtsschutz nicht mehr gewährleistet. Wer von Überwachung nichts erfährt, kann sich auch nicht dagegen wehren. Wir stellen uns dem autoritären Umbau des Staates konsequent entgegen. Für die Linke ist weiterhin klar: Es darf in Deutschland nie wieder eine Geheimpolizei geben."

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news-63881 Mon, 10 Aug 2026 11:48:29 +0200 Krankheit darf keine Voraussetzung für früheren abschlagsfreien Renteneintritt sein https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/krankheit-darf-nicht-voraussetzung-fuer-frueheren-abschlagsfreien-renteneintritt-sein/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Rente "Mit dem Vorschlag einer Härtefallregelung im Fall einer Abschaffung der Rente für besonders langjährig Versicherte offenbart Thorsten Frei einmal mehr, wie weit sich die Union von der Lebensrealität vieler Arbeitnehmer:innen entfernt hat. Für die Union scheint es undenkbar zu sein, dass Menschen nach 45 Jahren harter Arbeit ohne Abschläge gesund in Rente gehen dürfen. Geht es nach der Union, sollen die Beschäftigten künftig so lange buckeln, bis es gesundheitlich gar nicht mehr geht. Krankheit zur Voraussetzung für einen früheren abschlagsfreien Renteneintritt zu machen, ist einfach nur absurd", erklärt Sarah Vollath, rentenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Diskussion um eine Härtefallregelung bei der Abschaffung der Rente für besonders langjährig Versicherte. "Mit dem Vorschlag einer Härtefallregelung im Fall einer Abschaffung der Rente für besonders langjährig Versicherte offenbart Thorsten Frei einmal mehr, wie weit sich die Union von der Lebensrealität vieler Arbeitnehmer:innen entfernt hat. Für die Union scheint es undenkbar zu sein, dass Menschen nach 45 Jahren harter Arbeit ohne Abschläge gesund in Rente gehen dürfen. Geht es nach der Union, sollen die Beschäftigten künftig so lange buckeln, bis es gesundheitlich gar nicht mehr geht. Krankheit zur Voraussetzung für einen früheren abschlagsfreien Renteneintritt zu machen, ist einfach nur absurd", erklärt Sarah Vollath, rentenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Diskussion um eine Härtefallregelung bei der Abschaffung der Rente für besonders langjährig Versicherte. Vollath weiter:

"Damit erkennt die Union die Lebensleistung derjenigen ab, die 45 Jahre lang gesund durchgehalten haben. Wir kämpfen dafür, dass Beschäftigte, die 45 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt haben, auch weiterhin frei über ihren Ruhestand entscheiden dürfen. Alles andere ist eine klare Rentenkürzung."

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news-63878 Thu, 06 Aug 2026 12:03:55 +0200 Keine Streichung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/keine-streichung-des-ermaessigten-mehrwertsteuersatzes/ Pressemitteilung 21. Legislatur Finanzen Doris Achelwilm, Sprecherin für Steuerpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Vorschlag der Streichung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes: Doris Achelwilm, Sprecherin für Steuerpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Vorschlag der Streichung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes:

"Vorschläge, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz hochzusetzen, also auch Grundnahrungsmittel von 7 auf 19 Prozent zu verteuern, sind ein neuer Angriff auf kleinste Einkommen. Auch Fuests Kompensationsidee einer pauschalen Gutschrift von 360 Euro im Jahr löst sich an der Supermarktkasse schon beim ersten Wocheneinkauf in Luft auf und ist zudem unnötig kompliziert. Haushaltslöcher lassen sich nicht über Konsumsteuern stopfen, sondern erfordern eine gerechte Besteuerung von Übergewinnen und Vermögen. Mehrwertsteuern gehören zur Entlastung der Mehrheit gesenkt statt erhöht."

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news-63877 Thu, 06 Aug 2026 12:01:49 +0200 Gesundheit darf nicht am Kapitalmarkt verzockt werden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/gesundheit-darf-nicht-am-kapitalmarkt-verzockt-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Millionenverlusten der Krankenkassen durch Spekulationen am Aktienmarkt: Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Millionenverlusten der Krankenkassen durch Spekulationen am Aktienmarkt:

„Es ist eine Schande, wie die Krankenkassen mit dem mühsam erarbeiteten Geld der Menschen spekulieren. Die Versicherten müssen am Ende doppelt zahlen, weil ihre Beiträge verzockt wurden, während die Bundesregierung ihnen die Leistungen kürzt.

Dass viele Kassen weiterhin verschweigen, wie tief sie im Sumpf des Kapitalmarkts drinstecken, ist völlig absurd. Transparenz ist jetzt das Mindeste, was sie ihren Versicherten schuldig sind.

Ob die Kassen falsch beraten wurden, ist zweitrangig: Am Kapitalmarkt müssen Verluste einkalkuliert werden. Die eigentliche Frage lautet, ob Kapitalanlagen in einer Sozialversicherung überhaupt etwas verloren haben. Die Linke sagt ganz klar: Weder unsere Gesundheit noch unsere Rente darf am Kapitalmarkt verschleudert werden. Stattdessen braucht es einen solidarischen Sozialstaat, in dem alle füreinander einstehen."

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news-63869 Wed, 05 Aug 2026 10:09:58 +0200 BAföG wieder zu einer echten Existenzsicherung machen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/bafoeg-wieder-zu-einer-echten-existenzsicherung-machen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Bildung und Forschung Nicole Gohlke, Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Meldung, dass die Zahl der Bafög-Beziehenden auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren gesunken ist:  

Nicole Gohlke, Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Meldung, dass die Zahl der Bafög-Beziehenden auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren gesunken ist:

"Die geringe Gefördertenquote zeigt, dass das BAföG seinen Auftrag, allen jungen Menschen Bildungsaufstiege zu ermöglichen, nicht mehr erfüllt. Die Angst vor Verschuldung und die viel zu niedrigen Förderbeträge halten viele von ihnen von der Beantragung ab. Wir müssen das BAföG wieder zu einer echten Existenzsicherung für die breite Masse machen. Das bedeutet: das BAföG muss wieder zu 100 Prozent als rückzahlungsfreier Zuschuss gewährt werden, um die Angst vor dem Schuldenberg zu nehmen. Die Höchstsätze müssen sofort deutlich angehoben werden, so dass sie wirksam vor Armut schützen."

 

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