Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Thu, 05 Feb 2026 16:21:12 +0100 Thu, 05 Feb 2026 16:21:12 +0100 TYPO3 EXT:news news-62540 Thu, 05 Feb 2026 16:19:46 +0100 Linke kritisiert hasenfüßige Investitionsverpflichtung für Streaming-Dienste https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/linke-kritisiert-hasenfuessige-investitionsverpflichtung-fuer-streaming-dienste/ Pressemitteilung 21. Legislatur Kultur und Medien „Der Investitionspakt ist leider ein fauler Kompromiss, der aus Angst und Unterwürfigkeit vor den US-Streamingkonzernen leichtfertig Milliarden verspielt. Das ist nicht 'das Beste aus zwei Welten', sondern eine hasenfüßige Regelung, die dem Ausmaß der Krise der Filmbranche nicht gerecht wird. Ich hoffe, dass sich die über 100.000 Filmschaffenden das nicht bieten lassen und weiter für eine deutlich höhere gesetzliche Investitionsverpflichtung kämpfen werden“, erklärt David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Einigung über die Grundzüge einer Investitionsverpflichtung mit Öffnungsklausel zur Umgehung von Subquoten für Streaminganbieter. „Der Investitionspakt ist leider ein fauler Kompromiss, der aus Angst und Unterwürfigkeit vor den US-Streamingkonzernen leichtfertig Milliarden verspielt. Das ist nicht 'das Beste aus zwei Welten', sondern eine hasenfüßige Regelung, die dem Ausmaß der Krise der Filmbranche nicht gerecht wird. Ich hoffe, dass sich die über 100.000 Filmschaffenden das nicht bieten lassen und weiter für eine deutlich höhere gesetzliche Investitionsverpflichtung kämpfen werden“, erklärt David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Einigung über die Grundzüge einer Investitionsverpflichtung mit Öffnungsklausel zur Umgehung von Subquoten für Streaminganbieter. Schliesing weiter:

„Anstatt dafür zu sorgen, dass mit einer Investitionsverpflichtung von 20 Prozent wie in Frankreich künftig etwa fünf Milliarden Euro in die deutsche Filmbranche fließen, begnügen sich Union und SPD mit weniger als der Hälfte. Völlig unklar ist zudem, wie die Regelungen zum Rechterückbehalt sowie nötige Transparenz-, Berichts- und Kontrollpflichten ausgestaltet sein sollen und ob es eine unabhängige Aufsichtsinstanz mit Sanktionsmöglichkeiten bei Nichterfüllung der Investitionsverpflichtung geben wird.

Die Linke fordert entsprechende Nachbesserungen, die Streichung der Öffnungsklauseln und zusätzlich ein steuerliches Anreizmodell zur Filmförderung in Höhe 30 Prozent der Herstellungskosten, die an die Einhaltung aller tarifvertraglichen Regelungen gekoppelt wird.“

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news-62538 Thu, 05 Feb 2026 13:24:32 +0100 Bildungsgerechtigkeit darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/bildungsgerechtigkeit-darf-nicht-vom-geldbeutel-der-eltern-abhaengen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Bildung und Forschung Zur Diskussion um die Finanzierung der BAföG-Reform, über die das Handelsblatt berichtet, erklärt Nicole Gohlke, Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag für Bildung und Wissenschaft. Nicole Gohlke, Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag für Bildung und Wissenschaft, zur Diskussion um die Finanzierung der BAföG-Reform, über die das Handelsblatt berichtet:

„Das ist ein zynisches Schauspiel auf dem Rücken der Studierenden. Während die Mieten in den Universitätsstädten explodieren und die Inflation die letzten Reserven auffrisst, spielt die Bundesregierung Pingpong mit der Zukunft einer ganzen Generation. Es ist zynisch, wenn die Union jungen Menschen ‚Gratismentalität‘ oder ‚Lifestyle-Teilzeit‘ vorwirft, ihnen aber gleichzeitig durch explodierende Mieten und Lebensmittelpreise die Luft zum Atmen nimmt. Das BAföG erreicht kaum mehr Studierende und reicht nicht für den Lebensunterhalt. Bildungsgerechtigkeit darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.

Es ist beschämend, dass beim Thema Bildungsgerechtigkeit so dermaßen geknausert wird, während es für Aufrüstung kein Limit gibt. Wir brauchen keine faulen Kompromisse oder Nullrunden, sondern eine grundlegende Strukturreform. BAföG muss endlich als Vollzuschuss gezahlt werden, damit Bildung nicht in die Verschuldung führt. Die Wohnpauschale muss endlich die echten Mietverhältnisse abdecken und die BAföG-Sätze müssen zum Leben reichen.“

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news-62537 Thu, 05 Feb 2026 13:02:54 +0100 48-Stunden-Woche geht an der Lebensrealität vorbei https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/48-stunden-woche-geht-an-der-lebensrealitaet-vorbei/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Zur Befragung der IU Internationale Hochschule zur 48-Stunden-Woche erklärt Anne Zerr, Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag für Arbeitspolitik und Arbeitszeitpolitik Anne Zerr, Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag für Arbeitspolitik und Arbeitszeitpolitik, zur Befragung der IU Internationale Hochschule zur 48-Stunden-Woche:

"Eine 48-Stunden-Woche geht komplett an der Lebensrealität der Menschen vorbei. Die große Mehrheit sagt völlig zu Recht: Mehr Arbeit heißt weniger Zeit für Familie, Gesundheit und gesellschaftliches Engagement. Schon heute liegt die durchschnittliche Wochenarbeitszeit bei rund 34 Stunden - das zeigt: Das klassische Modell der 40-Stunden-Vollzeit passt für viele Menschen schlicht nicht mehr zu ihrem Alltag. Statt Arbeitszeiten immer weiter auszudehnen, brauchen wir ein neues Normalarbeitsverhältnis mit kürzerer Vollzeit bei vollem Lohnausgleich. Wirtschaftlicher Aufschwung entsteht nicht durch Überlastung, sondern durch gute Arbeit, faire Löhne und eine Politik, die den Alltag von Beschäftigten wirklich erleichtert."

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news-62533 Wed, 04 Feb 2026 14:26:33 +0100 Maja T.: Dieses Urteil ist ein Armutszeugnis für die Unabhängigkeit der ungarischen Justiz https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/maja-t-dieses-urteil-ist-ein-armutszeugnis-fuer-die-unabhaengigkeit-der-ungarischen-justiz/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Menschenrechte und humanitäre Hilfe Zur Urteilsverkündung im Prozess gegen Antifaschist:in Maja T. in Budapest erklärt Luke Hoß, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag Luke Hoß, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Urteilsverkündung im Prozess gegen Antifaschist:in Maja T. in Budapest:

„8 Jahre Zuchthaus: Dieses Urteil ist ein Armutszeugnis für die Unabhängigkeit der ungarischen Justiz. Ob Maja T. die vorgeworfenen Taten wirklich begangen hat, wurde in diesem politischen Propaganda-Prozess nicht nachgewiesen. Ein erneutes und faires Verfahren in Deutschland wäre jetzt ebenso notwendig wie eine Entschädigung für die unmenschlichen Haftbedingungen, die Maja T. über Monate in Ungarn ertragen musste.

Die Bundesregierung steht gegenüber Maja T. in der Verantwortung: Außenminister Wadephul muss sich mit Nachdruck dafür einsetzen, dass Maja T. unverzüglich nach Deutschland zurücküberstellt wird.“

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news-62531 Wed, 04 Feb 2026 13:50:29 +0100 Merz-Deals verharmlosen politische Gewalt https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/merz-deals-verharmlosen-politische-gewalt/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Die Reise von Friedrich Merz in die Golfstaaten zeigt einmal mehr, dass er weder in der Innen- noch in der Außenpolitik den Ernst der Lage erkannt hat. Während die Menschen in der Region in großer Sorge leben, weil eine Eskalation zwischen den USA, Israel und Iran sie unmittelbar treffen würde, sucht Merz ausgerechnet in autoritären Regimen neue Partner. Das ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die tagtäglich unter diesen Regimen leiden. Die Deals des Kanzlers verharmlosen systematische Unterdrückung und politische Gewalt. Jetzt ist zu befürchten, dass die Bundesregierung immer weniger Hürden sieht, Rüstungsgüter oder Produktionskapazitäten an Saudi-Arabien zu liefern. Das wäre eine besorgniserregende Entwicklung“, erklärt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz in die Golfregion.  „Die Reise von Friedrich Merz in die Golfstaaten zeigt einmal mehr, dass er weder in der Innen- noch in der Außenpolitik den Ernst der Lage erkannt hat. Während die Menschen in der Region in großer Sorge leben, weil eine Eskalation zwischen den USA, Israel und Iran sie unmittelbar treffen würde, sucht Merz ausgerechnet in autoritären Regimen neue Partner. Das ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die tagtäglich unter diesen Regimen leiden. Die Deals des Kanzlers verharmlosen systematische Unterdrückung und politische Gewalt. Jetzt ist zu befürchten, dass die Bundesregierung immer weniger Hürden sieht, Rüstungsgüter oder Produktionskapazitäten an Saudi-Arabien zu liefern. Das wäre eine besorgniserregende Entwicklung“, erklärt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz in die Golfregion. Özdemir weiter:

„Anstatt sich der heiklen Lage zu stellen und als Kanzler glaubwürdig für Frieden einzutreten, sucht Merz die Nähe zu Despoten. Der Kanzler, sein Außenminister und die Wirtschaftsministerin sollten endlich einen langfristigen außenpolitischen Plan vorlegen, der Deutschland unabhängiger macht und bei dem der Frieden im Mittelpunkt steht. Eine echte Strategie für mehr Unabhängigkeit müsste hier bei uns beginnen: mit einem entschlossenen Ausbau der erneuerbaren Energien und einer souveränen Wirtschaftspolitik. Stattdessen begibt sich die Bundesregierung immer tiefer in die Abhängigkeit autoritärer Staaten – und das ist kein guter Tausch.“

 

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news-62530 Wed, 04 Feb 2026 12:01:40 +0100 Auslaufen des New-START-Vertrags wäre fatal https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/auslaufen-des-new-start-vertrags-waere-fatal/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verteidigung Desiree Becker, Sprecherin für Friedens- und Abrüstungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Auslaufen des New-START-Vertrags: Desiree Becker, Sprecherin für Friedens- und Abrüstungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Auslaufen des New-START-Vertrags:

„In einer ohnehin hochgradig angespannten Weltlage wäre es ein fataler Fehler, den New-START-Vertrag auslaufen zu lassen, denn er ist die letzte rechtsverbindliche Schranke gegen ein unkontrolliertes strategisches nukleares Wettrüsten zwischen den beiden größten Atommächten. Verheerend, aber nicht überraschend, ist die Passivität der Bundesregierung. Gleichzeitig wird aus der CDU-Ecke trotz Atomwaffensperrvertrag über eine deutsche Beteiligung an einem europäischen Nuklearschirm gesprochen. Atomwaffen gehören nicht in diese Welt – sie müssen geächtet werden, statt neue nukleare Zündschnüre zu legen.“ 

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news-62526 Tue, 03 Feb 2026 14:08:18 +0100 Rettet die Rente vor Kahlschlag-Kanzler Merz https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/rettet-die-rente-vor-kahlschlag-kanzler-merz/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Zahlen des Statistischen Bundesamts zu von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen in Deutschland: Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Zahlen des Statistischen Bundesamts zu von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen in Deutschland:

"Es geht aufwärts in Deutschland - zumindest bei der Armut. Ganze 13,3 Millionen Menschen sind mittlerweile armutsgefährdet - fast jede fünfte Person davon befindet sich im Ruhestand. Das ist mehr als erschütternd und zeigt die absehbare Perspektive all derjenigen, die in den nächsten Jahren ins Rentenalter kommen. Doch statt endlich die gesetzliche Rentenversicherung zu stärken, gießt der Kahlschlag-Kanzler weiter Öl ins Feuer und droht mit einer umfassenden Rentenreform noch in diesem Jahr. Man braucht keine Glaskugel, um all die Grausamkeiten, die der Union dazu einfallen werden, zu erahnen: Weitere Privatisierung der Altersvorsorge und damit die Abwälzung der Kosten der Alterssicherung auf Arbeitende, Erhöhung des Renteneintrittsalters, Weiterarbeiten im Rentenbezug, Schleifen von Arbeitnehmerrechten und mehr. Die Leute sollen schuften bis zum Umfallen, statt dass die Union das System endlich nachhaltig reformiert und zu einer Erwerbstätigenversicherung umbaut.

Der Kanzler und seine Partei diffamieren aber lieber weiter die Menschen in unserem Land als zu faul. Dabei ist auch der Anteil älterer Erwerbstätiger in Deutschland so hoch wie in keinem anderen EU-Land. Da könnte man mal über bessere Arbeitsbedingungen für ältere Menschen nachdenken, statt weiter an der Realität vorbei zu argumentieren. Am Ende steht und fällt aber alles mit einer durchdachten Wirtschafts- und Industriestrategie, die den Wandel gestaltet, statt nur das Gestrige zu verwalten - hier hat die Union jedoch nichts im Angebot. Diesen notwenigen wirtschaftlichen Umbau muss ein starker Sozialstaat flankieren, auch zum Schutz gegen die Feinde der Demokratie."

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news-62523 Mon, 02 Feb 2026 13:57:14 +0100 Gaza: Humanitäre Arbeit ermöglichen! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/gaza-internationale-schutzgarantien-fuer-humanitaere-arbeit/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Lea Reisner, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung Israels, den Einsatz von Ärzte ohne Grenzen in Gaza stoppen zu wollen: Lea Reisner, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung Israels, den Einsatz von Ärzte ohne Grenzen in Gaza stoppen zu wollen:

„Mit der Verdrängung internationaler Hilfsorganisationen aus Gaza verletzt Israel erneut grundlegende Prinzipien des humanitären Völkerrechts. Die Bundesregierung ist verpflichtet, sich aktiv für den Schutz humanitärer Akteure und den uneingeschränkten Zugang zu Hilfe einzusetzen. Statt politischer Rückendeckung für die israelische Regierung braucht es jetzt klare Konsequenzen: Waffenexportstopp, diplomatischen Druck durch eine Aussetzung des Assoziierungsabkommens und internationale Schutzgarantien für humanitäre Arbeit.“

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news-62511 Fri, 30 Jan 2026 15:00:27 +0100 Long-Covid: Versorgungslage der Betroffenen noch immer katastrophal https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/long-covid-versorgungslage-der-betroffenen-noch-immer-katastrophal/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit Ates Gürpinar, Sprecher für Public Health der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur vom Bundesforschungsministerium ausgerufenen "Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen": Ates Gürpinar, Sprecher für Public Health der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur vom Bundesforschungsministerium ausgerufenen "Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen":

"Die Versorgung von Menschen mit Long-Covid ist in Deutschland nach wie vor katastrophal. Es fehlen spezialisierte Anlaufstellen und Behandlungsangebote, die Linderung schaffen. Die angekündigten 500 Millionen Euro für die Forschung in dem Bereich waren dringend nötig, aber bis heute ist nicht klar, wie diese eingesetzt werden. Und es löst die akuten Probleme der Betroffenen nicht. Wer eine Nationale Dekade ausruft, muss auch die Versorgung ausbauen. Dort muss Gesundheitsministerin Warken liefern und darf sich nicht hinter der Forschung verstecken."

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news-62510 Fri, 30 Jan 2026 11:49:44 +0100 Bundesregierung muss angesichts der aktuellen Eskalationen der USA gegenüber Kuba Haltung beweisen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/bundesregierung-muss-angesichts-der-aktuellen-eskalationen-der-usa-gegenueber-kuba-haltung-beweisen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Seit fast einem Vierteljahrhundert verurteilt Deutschland gemeinsam mit der Weltgemeinschaft nahezu einstimmig die US-Blockade gegenüber Kuba bei den Vereinten Nationen. Auf diese Worte folgten nie konkrete Taten, doch jetzt muss die Bundesregierung angesichts der aktuellen Eskalationen der USA gegenüber Kuba Haltung beweisen: Sie muss den Kurs der Trump-Regierung, Kuba wirtschaftlich in die Knie zu zwingen, politisch verurteilen und Maßnahmen in die Wege leiten, um die ökonomische Lage der Bevölkerung in Kuba zu verbessern, z. B. durch sofortige humanitäre Hilfe“, fordert Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Trumps Drohung, Öllieferanten Kubas mit Zusatzzöllen zu belegen. „Seit fast einem Vierteljahrhundert verurteilt Deutschland gemeinsam mit der Weltgemeinschaft nahezu einstimmig die US-Blockade gegenüber Kuba bei den Vereinten Nationen. Auf diese Worte folgten nie konkrete Taten, doch jetzt muss die Bundesregierung angesichts der aktuellen Eskalationen der USA gegenüber Kuba Haltung beweisen: Sie muss den Kurs der Trump-Regierung, Kuba wirtschaftlich in die Knie zu zwingen, politisch verurteilen und Maßnahmen in die Wege leiten, um die ökonomische Lage der Bevölkerung in Kuba zu verbessern, z. B. durch sofortige humanitäre Hilfe“, fordert Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Trumps Drohung, Öllieferanten Kubas mit Zusatzzöllen zu belegen. Pellmann weiter:

„Trump hat klar gemacht, dass nur seine Moral ihn davon abhalte, etwas zu tun oder nicht zu tun. Das darf die Bundesregierung nicht akzeptieren: Sie muss ihre Außenbeziehungen am Völkerrecht ausrichten, hier darf es keine Doppelstandards geben – auch keine Ausnahmen für die US-Regierung.“

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news-62492 Thu, 29 Jan 2026 18:00:37 +0100 DUH-Klimaklage: Klimaschutz ist keine freiwillige Option, sondern gesetzliche Pflicht https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/duh-klimaklage-klimaschutz-ist-keine-freiwillige-option-sondern-eine-gesetzliche-pflicht/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit "Ich begrüße dieses heutige Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ausdrücklich. Es bestätigt, was wir als Linke seit Jahren sagen: Klimaschutz ist keine freiwillige Option, sondern eine gesetzliche Pflicht. Die Bundesregierung ist nun unmissverständlich dazu verpflichtet, ein Klimaschutzprogramm vorzulegen, das diesen Namen auch verdient und die Klimaziele tatsächlich erreicht. Lippenbekenntnisse und unverbindliche Maßnahmen reichen nicht aus", erklärt Lorenz Gösta Beutin, Mitglied des Bundestags für Die Linke und Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, zur erfolgreichen Klimaklage der DUH gegen die Bundesregierung. "Ich begrüße dieses heutige Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ausdrücklich. Es bestätigt, was wir als Linke seit Jahren sagen: Klimaschutz ist keine freiwillige Option, sondern eine gesetzliche Pflicht. Die Bundesregierung ist nun unmissverständlich dazu verpflichtet, ein Klimaschutzprogramm vorzulegen, das diesen Namen auch verdient und die Klimaziele tatsächlich erreicht. Lippenbekenntnisse und unverbindliche Maßnahmen reichen nicht aus", erklärt Lorenz Gösta Beutin, Mitglied des Bundestags für Die Linke und Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, zur erfolgreichen Klimaklage der DUH gegen die Bundesregierung. Beutin weiter:

"Aus unserer Sicht braucht es jetzt einen sozial gerechten und wirksamen Kurswechsel, mit einem Tempolimit auf Autobahnen, massiven Investitionen in Bahn und öffentlichen Nahverkehr sowie den Ausbau der erneuerbaren Energien und der Netze in öffentlicher Hand. Das Urteil erhöht den politischen Druck und das ist gut so."

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news-62491 Thu, 29 Jan 2026 16:11:36 +0100 Reiche trifft Reiche: Alles nur privat? https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/reiche-trifft-reiche-alles-nur-privat/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie Janine Wissler, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Veröffentlichung der Teilnehmendenliste eines Investorentreffens in Tirol: Janine Wissler, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Veröffentlichung der Teilnehmendenliste eines Investorentreffens in Tirol:

"Die Teilnahme von Katherina Reiche an der Veranstaltung 'Moving Mountains' wirft nach jüngsten Veröffentlichungen zur Teilnehmendenliste weiterhin erhebliche Fragen auf. Wenn eine Ministerin an einem exklusiven Netzwerkformat teilnimmt, das wirtschaftliche und politische Macht bündelt, ist das keine private Angelegenheit. In diesem Fall erhärtet sich der Eindruck, dass Katherina Reiche sehr wohl in ihrer Funktion als Ministerin vor Ort gewesen ist. Damit hätte sie das Parlament eindeutig belogen. Besonders brisant ist ein mögliches Aufeinandertreffen mit Rainer Seele. Dieser gilt als treibende Kraft der 14 Milliarden Euro schweren Übernahme Covestros durch Adnoc. Brisant daran: das Übernahmeverfahren hing zum Zeitpunkt des Tiroler Treffens noch in der Schwebe und wurde wenige Wochen später vom Wirtschaftsministerium genehmigt und von der Ministerin gelobt. Die Unternehmer sind mit klaren Interessen nach Tirol gereist, auch um die Bundeswirtschaftsministerin dort zu treffen und nicht um mit Katherina Reiche ein privates Pläuschchen zu halten. Die Ministerin sollte endlich Transparenz schaffen, statt das Parlament und die Öffentlichkeit zu täuschen."

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news-62490 Thu, 29 Jan 2026 16:07:12 +0100 Ein Hoffnungsschimmer für die Menschen in Iran https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/ein-hoffnungsschimmer-fuer-die-menschen-in-iran/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur EU-Terrorlistung der iranischen Revolutionsgarden: Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur EU-Terrorlistung der iranischen Revolutionsgarden:

„Ich begrüße, dass der Weg für die EU-weite Terrorlistung der iranischen Revolutionsgarden freigemacht wurde. Dieser Schritt ist ein Hoffnungsschimmer für die Menschen in Iran und ein klares Signal, dass die EU sich nicht länger an ein brutales Unterdrückungsregime bindet. Daher haben wir als Fraktion von der Bundesregierung gefordert, sich auf EU-Ebene für die Sanktionierung der Revolutionsgarden stark zu machen.

Die Listung stellt sicher, dass gezielt die Eliten des Regimes getroffen werden und nicht die Bevölkerung. Die Revolutionsgarden sind verantwortlich für die gewaltsame Unterdrückung friedlicher Proteste sowie für zahlreiche Tote und Vermisste. Die Einstufung als Terrororganisation sendet ein starkes Signal nach Teheran und stärkt die Opposition. Dieser Schritt hätte längst erfolgen müssen. Nun kommt es auf eine rasche und konsequente Umsetzung an.“

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news-62487 Thu, 29 Jan 2026 13:44:59 +0100 BGH-Urteil: Makler haften für Diskriminierung bei der Wohnungssuche https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/bgh-urteil-makler-haften-fuer-diskriminierung-bei-der-wohnungssuche/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Urteil des Bundesgerichtshofs, wonach Makler für Diskriminierung bei der Wohnungssuche haften: Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Urteil des Bundesgerichtshofs, wonach Makler für Diskriminierung bei der Wohnungssuche haften:

"Es ist ein wichtiges und hoffentlich abschreckendes Urteil: Diskriminierung bei der Wohnungssuche ist rechtswidrig. Im konkreten Fall muss der Makler eine Entschädigung an die betroffene Person zahlen, die erfolgreich um ihre Rechte gekämpft hat. Rassistische Diskriminierung ist leider weit verbreitet auf dem Wohnungsmarkt und völlig inakzeptabel. Darum setzen wir uns für Transparenz und Antidiskriminierungschecks bei Wohnungsvergaben ein, wie sie das Land Berlin auf Betreiben der Linken eingeführt hat. Um aber die Wohnraumversorgung für alle Menschen gleichermaßen zu sichern, braucht es dringend ein öffentliches Investitionsprogramm zur Schaffung von mehr bezahlbaren Wohnungen.“

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news-62462 Wed, 28 Jan 2026 15:30:02 +0100 KRITIS-Dachgesetz: Bundesregierung simuliert Aktivität https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/kritis-dachgesetz-bundesregierung-simuliert-aktivitaet/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres „Die Bundesregierung simuliert mit dem KRITIS-Dachgesetz im Bereich der kritischen Infrastruktur verantwortungsvolle Politik. Doch das Gesetz schützt nicht – es kündigt Verordnungen und eine Meldeorgie an. Die Kommunen, die ihre hoffentlich im Eigentum befindlichen Stromnetze schützen müssen, brauchen jetzt aber vor allem eines: eine kompetente Sicherheitsberatung, Unterstützung bei der Analyse und finanzielle Mittel, um eventuell nötige Baumaßnahmen in der kritischen Infrastruktur einzuleiten. Diese müssen mit zeitgemäßen und bestmöglichen Schutzstandards ausgerüstet sein. All das schafft das KRITIS-Dachgesetz jedoch nicht. Es suggeriert Aktivität, wo Papierkrieg alles lähmt“, sagt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag. „Die Bundesregierung simuliert mit dem KRITIS-Dachgesetz im Bereich der kritischen Infrastruktur verantwortungsvolle Politik. Doch das Gesetz schützt nicht – es kündigt Verordnungen und eine Meldeorgie an. Die Kommunen, die ihre hoffentlich im Eigentum befindlichen Stromnetze schützen müssen, brauchen jetzt aber vor allem eines: eine kompetente Sicherheitsberatung, Unterstützung bei der Analyse und finanzielle Mittel, um eventuell nötige Baumaßnahmen in der kritischen Infrastruktur einzuleiten. Diese müssen mit zeitgemäßen und bestmöglichen Schutzstandards ausgerüstet sein. All das schafft das KRITIS-Dachgesetz jedoch nicht. Es suggeriert Aktivität, wo Papierkrieg alles lähmt“, sagt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag. Pellmann weiter:

„Ein Beispiel für diesen Aktionismus ist der Schwellenwert, der Regionen in kritisch und nicht-kritisch einstuft. Kritisch und schützenswert beginnt dort, wo 500.000 und mehr Menschen versorgt werden. Das wäre eine neue Posse in der Stadt-Land-Diskussion. Wie erklärt die Bundesregierung Menschen in einer Kreisstadt mit 100.000 Menschen, warum ihr Stromnetz und ihre Wasserversorgung nicht geschützt werden sollen? Ganz zu schweigen davon, dass die Politik Anreize für die Betreiber von Wasserwerken und Stromgesellschaften schafft, sich möglichst kleinmaschige Strukturen zu geben, um sich den Schutzpflichten für kritische Infrastruktur zu entziehen.“

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