Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Thu, 18 Jun 2026 13:33:03 +0200 Thu, 18 Jun 2026 13:33:03 +0200 TYPO3 EXT:news news-63550 Thu, 18 Jun 2026 13:30:48 +0200 Hände weg vom 8-Stunden-Tag! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/haende-weg-vom-8-stunden-tag/ Pressemitteilung 21. Legislatur Anne Zerr, Sprecherin für Arbeitspolitik und Arbeitszeitpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Referentenentwurf zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes Anne Zerr, Sprecherin für Arbeitspolitik und Arbeitszeitpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Referentenentwurf zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes:

"Der Referentenentwurf zur Schleifung der täglichen Höchstarbeitszeit geht in die völlig falsche Richtung. Er ist der Einstieg in den Ausstieg aus dem 8-Stunden-Tag. Anstatt die Rechte von Arbeitnehmer:innen immer weiter anzugreifen, muss die Bundesregierung endlich Entlastung für Beschäftigte und echte Vereinbarkeit schaffen. Die Linke wird jedem Vorhaben, das den 8-Stunden-Tag gefährdet, entschieden widersprechen."

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news-63546 Wed, 17 Jun 2026 14:18:57 +0200 Die große Verliererin des Abkommens ist die iranische Demokratiebewegung https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/die-grosse-verliererin-des-abkommens-ist-die-iranische-demokratiebewegung/ Pressemitteilung 21. Legislatur „Es ist gut, dass es endlich Fortschritte bei den Friedensverhandlungen zwischen Iran und USA gibt. Jedoch droht das Iran-USA-Abkommen zu einer schweren außenpolitischen Niederlage für Donald Trump zu werden. Nach dem völkerrechtswidrigen Angriff Israels und der USA auf Iran, bei dem auch Zivilistinnen und Zivilisten getötet wurden, könnte ausgerechnet das Regime in Teheran politisch und wirtschaftlich gestärkt aus der Eskalation hervorgehen. Der selbsternannte Dealmaker hat versagt“, erklärt von Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, mit Blick auf das Iran-USA-Rahmenabkommen. „Es ist gut, dass es endlich Fortschritte bei den Friedensverhandlungen zwischen Iran und USA gibt. Jedoch droht das Iran-USA-Abkommen zu einer schweren außenpolitischen Niederlage für Donald Trump zu werden. Nach dem völkerrechtswidrigen Angriff Israels und der USA auf Iran, bei dem auch Zivilistinnen und Zivilisten getötet wurden, könnte ausgerechnet das Regime in Teheran politisch und wirtschaftlich gestärkt aus der Eskalation hervorgehen. Der selbsternannte Dealmaker hat versagt“, erklärt von Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, mit Blick auf das Iran-USA-Rahmenabkommen. Özdemir weiter:

„Besonders befremdlich ist die Reaktion von Friedrich Merz. Wer angesichts eines Bruchs des Völkerrechts und ziviler Opfer behauptet, militärische Stärke habe sich ausgezahlt, sendet ein fatales Signal. Das Recht des Stärkeren darf niemals über der Stärke des Rechts stehen. Eine Außenpolitik, die Bomben als Erfolgsgeschichte verkauft, schafft keinen Frieden, sondern neue Instabilität.

Die große Verliererin dieses Abkommens ist die iranische Demokratiebewegung. Wer wirtschaftliche Öffnung ermöglicht, ohne konkrete Fortschritte bei Menschenrechten einzufordern, stabilisiert die Macht der Herrschenden in Teheran. Die Menschen im Iran, die seit Jahren für Freiheit, Frauenrechte und Demokratie kämpfen, werden dadurch geschwächt. Gerade jetzt muss Deutschland die iranische Zivilgesellschaft stärken: durch humanitäre Visa für verfolgte Oppositionelle, Schutzprogramme für Menschenrechtsaktivist:innen und konsequenten Druck für die Einhaltung der Menschenrechte.

Zudem ist offen, wie die israelische Regierung sich zu dem Abkommen verhalten wird. Dabei ist ganz klar: Auch die Menschen im Libanon brauchen eine Friedensperspektive. Wir bleiben dabei: Frieden im Nahen Osten entsteht nicht durch Krieg, Völkerrechtsbrüche und die Stärkung autoritärer Regime, sondern durch Diplomatie, Menschenrechte und eine starke Zivilgesellschaft.“

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news-63545 Wed, 17 Jun 2026 13:20:10 +0200 Innenministerkonferenz: Autoritärer Umbau des Staates wird vorangetrieben https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/innenministerkonferenz-autoritaerer-umbau-des-staates-wird-vorangetrieben/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Inneres "Bei der ab heute tagenden Innenministerkonferenz passiert genau das, wovor wir seit langer Zeit warnen: Der autoritäre Umbau des Staates wird rücksichtslos und mit Hochdruck vorangetrieben. Hamburgs Innensenator Andy Grote von der SPD greift nun den Schutzstatus von Geflüchteten direkt an, um sich rhetorisch an die Spitze der Abschiebeminister zu setzen. Gleichzeitig verteidigt Alexander Dobrindt die rechtswidrigen Abschiebungen nach Afghanistan und fordert - ohne Zuständigkeit und Sachkenntnis - drastische Kürzungen beim Bürgergeld. Diese Politik ist ein Brandbeschleuniger für die polarisierte Gesellschaft. Im Bundestag wird Dobrindt schon jetzt von der AfD gefeiert. Heute zeigt er erneut, womit er sich diesen Applaus verdient hat", erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Beginn der Innenministerkonferenz. "Bei der ab heute tagenden Innenministerkonferenz passiert genau das, wovor wir seit langer Zeit warnen: Der autoritäre Umbau des Staates wird rücksichtslos und mit Hochdruck vorangetrieben. Hamburgs Innensenator Andy Grote von der SPD greift nun den Schutzstatus von Geflüchteten direkt an, um sich rhetorisch an die Spitze der Abschiebeminister zu setzen. Gleichzeitig verteidigt Alexander Dobrindt die rechtswidrigen Abschiebungen nach Afghanistan und fordert - ohne Zuständigkeit und Sachkenntnis - drastische Kürzungen beim Bürgergeld. Diese Politik ist ein Brandbeschleuniger für die polarisierte Gesellschaft. Im Bundestag wird Dobrindt schon jetzt von der AfD gefeiert. Heute zeigt er erneut, womit er sich diesen Applaus verdient hat", erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Beginn der Innenministerkonferenz. Bünger weiter:

"Dieser Kurs trifft längst nicht mehr nur Geflüchtete. Union und SPD treten weiter nach unten, damit Milliardäre und Konzerne sich aus der Verantwortung stehlen können. Und wieder trifft es Menschen in der Grundsicherung. Die Innenminister wollen EU-Bürgern den Zugang zum Bürgergeld versperren und das Kindergeld zusammenstreichen. Und die Behörden rüsten weiter auf: Jetzt sollen auch Grundsicherungsempfänger flächendeckend mithilfe Künstlicher Intelligenz kontrolliert werden. Wer Sozialleistungen beantragt, verdient Unterstützung und keine Kriminalisierung.

Dobrindt bricht offen mit dem Grundgesetz. Das Bundesverfassungsgericht garantiert das Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum ohne Wenn und Aber. Wir als Linke stellen uns dem entgrenzten Sozialabbau entgegen. Wir brauchen keinen autoritären Staat, der arme Menschen gegeneinander ausspielt. Was wir brauchen, ist Solidarität und eine Regierung, die sich an Recht und Gesetz hält."

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news-63543 Wed, 17 Jun 2026 12:06:38 +0200 Renten-Forderungen des CDU-Wirtschaftsrats: Dogmatisch und fernab aller Fakten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/renten-forderungen-des-cdu-wirtschaftsrats-dogmatisch-und-fernab-aller-fakten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Sarah Vollath, renten- und alterssicherungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, zu den rentenpolitischen Forderungen des Wirtschaftsrats der CDU Sarah Vollath, renten- und alterssicherungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, zu den rentenpolitischen Forderungen des Wirtschaftsrats der CDU:

"Einmal mehr beweist der CDU-Wirtschaftsrat, wie dogmatisch und fernab aller Fakten er unterwegs ist. Ich empfehle Wolfgang Steiger und Co., sich mal mit den aktuellen Zahlen zu beschäftigen, anstatt weiter uninformiert dem Kürzungswahn zu verfallen. Die fernere Lebenserwartung stagniert. Schon jetzt steigt die Regelaltersgrenze bis 2030 ungefähr doppelt so schnell wie die Lebenserwartung. In einigen Bundesländern, nämlich Bremen, Hamburg, Hessen und Niedersachsen, ist die fernere Lebenserwartung in den letzten zehn Jahren sogar gesunken. Für Menschen in diesen Bundesländern würde eine Kopplung an die Lebenserwartung nichts anderes als eine Rentenkürzung bedeuten. Das verschweigt die Union aber gerne.

Auch die Forderung, die 'Rente für besonders langjährig Versicherte' abzuschaffen, hat mit der Realität nichts zu tun. Eine aktuelle Bertelsmann-Studie hat gerade erst gezeigt, dass die Einsparungen wesentlich geringer wären als von den Kürzungsfanatikern der Union oft behauptet. Dass Union und Wirtschaftsrat weiterhin eine Abschaffung fordern, ist ein Schlag ins Gesicht für all diejenigen, die 45 Jahre lang hart gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben. Ihnen will der Wirtschaftsrat jetzt das Recht nehmen, frei über ihren Ruhestand entscheiden zu dürfen. So sieht keine Anerkennung von Lebensleistung aus. Eine gute Rente für alle ist möglich, wenn endlich alle in eine Kasse einzahlen und die Beitragsbemessungsgrenze angehoben wird."

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news-63535 Tue, 16 Jun 2026 14:43:45 +0200 Krankenkassenfinanzierung: Warkens Gesetz ist nicht nur ungerecht, sondern auch schlecht gemacht https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/krankenkassenfinanzierung-warkens-gesetz-ist-nicht-nur-ungerecht-sondern-auch-schlecht-gemacht/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit "Die aktuellen Zahlen des Spitzenverbandes der gesetzlichen Kassen machen klar: Die Einsparungen und Kürzungen, die die Regierung mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschließen möchte, reichen nicht aus, um das Finanzierungsdefizit in der Krankenversicherung zu schließen. Das bestätigt, was wir alle schon wussten: Das Gesetz ist nicht nur zutiefst ungerecht, es ist auch schlecht gemacht", erklärt Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Ausgabenanstieg bei den gesetzlichen Krankenversicherungen. "Die aktuellen Zahlen des Spitzenverbandes der gesetzlichen Kassen machen klar: Die Einsparungen und Kürzungen, die die Regierung mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschließen möchte, reichen nicht aus, um das Finanzierungsdefizit in der Krankenversicherung zu schließen. Das bestätigt, was wir alle schon wussten: Das Gesetz ist nicht nur zutiefst ungerecht, es ist auch schlecht gemacht", erklärt Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Ausgabenanstieg bei den gesetzlichen Krankenversicherungen. Gürpinar weiter:

"Versicherte, Patient:innen und Beschäftigte sollen wieder einmal einstecken, während Privatversicherte, Arbeitgeber und Pharmaindustrie geschont werden – und das, obwohl die Kosten gerade für patentgeschützte Arzneimittel massiv gestiegen sind. Das zeigt einmal mehr: Es braucht grundlegende strukturelle Reformen. Wir fordern eine solidarische Gesundheitsversicherung, in die alle einzahlen, sodass es für die Mehrheit endlich günstiger wird und sich alle auf eine gute Versorgung verlassen können. Die Bundesregierung sollte das Gesetz jetzt fallen lassen, unser Gesundheitswesen endlich konsequent umstrukturieren und die Lasten solidarisch verteilen. Wir organisieren Widerstand und stellen uns konsequent gegen alle Kürzungen am Sozialstaat."

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news-63534 Tue, 16 Jun 2026 13:27:53 +0200 Unicef-Bericht: Kinder weltweit schützen, Klimafinanzierungszusagen einhalten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/unicef-bericht-kinder-weltweit-schuetzen-klimafinanzierungszusagen-einhalten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Menschenrechte und humanitäre Hilfe Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Familie, Senioren, Frauen und Jugend "Die Bundesregierung darf Kinder nicht weiter im Stich lassen, ganz gleich, ob in Deutschland oder jenseits der deutschen Grenzen. Wir als Linke sind überzeugt, dass Deutschland als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt und als einer der historisch größten Klimaverschmutzer eine besondere Verantwortung trägt", erklärt Charlotte Neuhäuser, Sprecherin für Globale Gerechtigkeit der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef. "Die Bundesregierung darf Kinder nicht weiter im Stich lassen, ganz gleich, ob in Deutschland oder jenseits der deutschen Grenzen. Wir als Linke sind überzeugt, dass Deutschland als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt und als einer der historisch größten Klimaverschmutzer eine besondere Verantwortung trägt", erklärt Charlotte Neuhäuser, Sprecherin für Globale Gerechtigkeit der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef. Neuhäuser weiter:

"Die Klimakrise ist Realität. Über eine Milliarde Kinder rund um den Globus sind direkt betroffen: von Dürren und massiven Hitzewellen, vor allem in Ländern des Globalen Südens. Die Bundesregierung aber lässt das völlig kalt: Sie verschleppt den Abschied von Gas, Öl und Verbrennungsmotor. Sie treibt die klimaschädliche Aufrüstung voran wie nie zuvor. Sie kürzt das Geld für Frauen, Kinder und Jugendliche in Afrika, Asien und Lateinamerika in historischem Ausmaß. Wir fordern die Rücknahme der Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit und jährliche Gelder in Höhe von mindestens 0,7 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung. Die internationale Klimafinanzierung für Energiewende und Anpassung an die Klimawandelfolgen im Globalen Süden muss endlich wie zugesagt fließen. Für Familien, deren Lebensgrundlagen durch die Klimakrise zerstört wurden, braucht es Klima-Visa."

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news-63532 Tue, 16 Jun 2026 12:57:30 +0200 Konsumcannabisgesetz: Keine Kriminalisierung von Konsument:innen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/konsumcannabisgesetz-zurueckzunehmen-waere-wissenschaftsfeindlich/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit Inneres Es ist erschütternd, mit welcher Hartnäckigkeit die Union an ihrer ideologischen Verblendung festhält und die Fakten ignoriert. Der Vorstoß, auf der Innenministerkonferenz die Rückabwicklung des Konsumcannabisgesetzes zu beschließen, ist schlicht und einfach wissenschaftsfeindlich. Die Forderungen nach einem öffentlichen Konsumverbot, einer Reduzierung der Besitzmengen und einer Begrenzung der Anbauvereinigungen ignorieren nicht nur völlig die bisherigen Evaluationsergebnisse, sie gefährden auch akut den Jugendschutz und die Gesundheit der Konsument:innen", erklärt Ates Gürpinar, drogenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Vorstoß der Innenministerkonferenz, die Rückabwicklung des Konsumcannabisgesetzes zu beschließen. „Es ist erschütternd, mit welcher Hartnäckigkeit die Union an ihrer ideologischen Verblendung festhält und die Fakten ignoriert. Der Vorstoß, auf der Innenministerkonferenz die Rückabwicklung des Konsumcannabisgesetzes zu beschließen, ist schlicht und einfach wissenschaftsfeindlich. Die Forderungen nach einem öffentlichen Konsumverbot, einer Reduzierung der Besitzmengen und einer Begrenzung der Anbauvereinigungen ignorieren nicht nur völlig die bisherigen Evaluationsergebnisse, sie gefährden auch akut den Jugendschutz und die Gesundheit der Konsument:innen", erklärt Ates Gürpinar, drogenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Vorstoß der Innenministerkonferenz, die Rückabwicklung des Konsumcannabisgesetzes zu beschließen. Gürpinar weiter:

"Wir fordern die vollständige Legalisierung von Cannabis und den Abbau der Hürden für Anbauvereinigungen. So stärken wir legale, nicht-kommerzielle Bezugswege und unterstützen Konsument:innen, statt sie zu kriminalisieren.“

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news-63533 Tue, 16 Jun 2026 11:51:02 +0200 Urlaubgeld: Bundesregierung muss endlich Tarifbindung erhöhen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/urlaubgeld-bundesregierung-muss-endlich-tarifbindung-erhoehen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Umfrage des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) zum Urlaubsgeld Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Umfrage des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) zum Urlaubsgeld:

„Für viel zu viele Familien stellt schon der Besuch im Freibad eine finanzielle Belastung dar, ein Urlaub jenseits von Balkonien ist seit Jahren schlicht nicht drin. Die Bundesregierung hat angesichts der multiplen Krisen aber weiterhin keine wirksamen Entlastungsangebote und plant auch nicht, in nächster Zeit tätig zu werden. Es ist ihr offenbar völlig egal, wie die Menschen über die Runden kommen - sie lässt sie auf ganzer Linie im Regen stehen.

Das Urlaubsgeld sorgt zumindest für eine Erleichterung. Es überrascht wenig, dass in tarifgebundenen Unternehmen anteilsmäßig mehr als doppelt so viele Beschäftigte von Urlaubsgeld profitieren als in Unternehmen ohne Tarifbindung. Umso schändlicher ist es, dass die Bundesregierung viel zu wenig tut, um die Tarifbindung zu erhöhen. Ein wichtiger erster Schritt wäre eine erleichterte Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen. Doch bisher wurde nicht einmal der nationale Aktionsplan zur Stärkung der Tarifbindung eingereicht, der der EU-Kommission bis Ende des Jahres 2025 vorzulegen war.“

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news-63518 Mon, 15 Jun 2026 14:50:42 +0200 Schluss mit dem Bildungs-Roulette https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/schluss-mit-dem-bildungs-roulette/ Pressemitteilung 21. Legislatur Bildung und Forschung Familie, Senioren, Frauen und Jugend Ausbildungsgerechtigkeit Alle zwei Jahre präsentiert uns die Bundesregierung einen Bildungsbericht, aber die Erkenntnis ist seit Jahrzehnten dieselbe: Wer arm geboren wird, bekommt kaum eine Chance auf gute Bildung. Wer hingegen wohlhabende Eltern hat, hat beste Aussichten auf Bildungserfolg. Wir brauchen keinen weiteren Bericht, der diese Ungerechtigkeit dokumentiert. Wir brauchen den politischen Willen, sie zu beenden", kommentiert Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Bildungsbericht 2026. "Alle zwei Jahre präsentiert uns die Bundesregierung einen Bildungsbericht, aber die Erkenntnis ist seit Jahrzehnten dieselbe: Wer arm geboren wird, bekommt kaum eine Chance auf gute Bildung. Wer hingegen wohlhabende Eltern hat, hat beste Aussichten auf Bildungserfolg. Wir brauchen keinen weiteren Bericht, der diese Ungerechtigkeit dokumentiert. Wir brauchen den politischen Willen, sie zu beenden", kommentiert Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Bildungsbericht 2026. Gohlke weiter:

Schluss mit dem Bildungs-Roulette, bei dem die Herkunft über die Zukunft entscheidet! Jedes Kind in diesem Land hat ein Grundrecht auf gute Bildung, gerechte Chancen und vergleichbare Standards im Bildungssystem - egal ob in der Villengegend oder im Plattenbau. Das ist keine Frage der Zuständigkeit. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit. Genau deswegen muss das Kooperationsverbot endlich fallen, damit Bildung als gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen angegangen werden kann."

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news-63513 Mon, 15 Jun 2026 13:40:24 +0200 Pflegereform: Warken will Kinder von pflegebedürftigen Eltern noch mehr belasten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/pflegereform-warken-will-kinder-von-pflegebeduerftigen-eltern-noch-mehr-belasten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Debatte um die mögliche Streichung der bestehenden Einkommensgrenze von 100.000 Euro in der Pflegereform von Gesundheitsministerin Nina Warken Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Debatte um die mögliche Streichung der bestehenden Einkommensgrenze von 100.000 Euro in der Pflegereform von Gesundheitsministerin Nina Warken:

"Die pflegepolitischen Zumutungen der Koalition nehmen kein Ende. Statt endlich Besserverdienende gerecht in die Pflegekassen einzahlen zu lassen, sollen Angehörige mit niedrigen und mittleren Einkommen für Pflegekosten ihrer Eltern aufkommen. Gesundheitsministerin Warken tut wirklich alles, um die Pflegeversicherung als soziale Errungenschaft in ihren Grundfesten zu erschüttern. Schon heute ist die Pflegebedürftigkeit im Alter eine der größten Ängste der Menschen in Deutschland. Mit den Plänen von Frau Warken gesellt sich die Pflegebedürftigkeit der Eltern hinzu. Gerade Menschen, die sich die Eigenbeteiligungen für die Eltern nicht leisten können, werden noch mehr gezwungen sein, selbst zu pflegen - mit den zusammengekürzten Leistungen der Pflegeversicherung, die ebenfalls auf der Agenda der Bundesregierung stehen. Eine gerechte Regelung kann letztlich nur die Bürger:innenversicherung als Vollversicherung sein, in die alle Menschen nach den eigenen finanziellen Möglichkeiten einzahlen und die alle pflegebedingten Kosten übernimmt. Bis dahin dürfen aber gering- und normalverdienende Kinder von pflegebedürftigen Eltern nicht noch mehr zur Kasse gebeten werden."

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news-63512 Sat, 13 Jun 2026 12:16:30 +0200 Linke Fraktionsvorsitzendenkonferenz: Frontalangriff gegen soziale Sicherungssysteme zurückweisen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/linke-fraktionsvorsitzendenkonferenz-frontalangriff-gegen-soziale-sicherungssysteme-zurueckweisen/ Pressemitteilung 21. Legislatur ​​​​​​​Die Fraktionsvorsitzendenkonferenz (FVK) der Linksfraktionen im Bundestag, den Landesparlamenten und im Europaparlament hat sich bei ihrer Beratung am Wochenende in Berlin mit Expert*innen aus verschiedenen Bereichen zu den von der Bundesregierung geplanten Sozialstaatsreformen ausgetauscht und eine Erklärung zu dem Thema beschlossen. Die Fraktionsvorsitzendenkonferenz (FVK) der Linksfraktionen im Bundestag, den Landesparlamenten und im Europaparlament hat sich bei ihrer Beratung am Wochenende in Berlin mit Expert*innen aus verschiedenen Bereichen zu den von der Bundesregierung geplanten Sozialstaatsreformen ausgetauscht und eine Erklärung zu dem Thema beschlossen.

Beim Austausch dabei waren Dr. Joachim Rock (Paritätischer Gesamtverband), Bettina Veldhoff (Sozialpädagogin und Petitionsinitiatorin), Vicky Ulrich-von der Weth (Careleaver e.V.), Pauline Hastenteufel (Junge Menschen mit Behinderung) und Wahed Khan (Jugendliche ohne Grenzen).

Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag betont bezugnehmend auf die GKV- und Pflegereform: „Die Bundesregierung möchte die Kosten für die Versicherungen senken, indem sie Rechtsansprüche und Leistungen kürzt und Versicherten Extra-Kosten aufbürdet – etwa für Medikamente und Pflegeplätze. Damit verabschiedet sie sich vom paritätischen Versicherungsprinzip und belastet gerade Menschen mit geringem Einkommen und chronischen Krankheiten über alle Maßen. Ja, Reformen sind notwendig, allerdings darf das nicht bedeuten, dass Leistungen verschlechtert und die Mehrheit noch stärker belastet wird. Stattdessen fordern wir eine Bürgerversicherung, in die auch Beamte, Selbstständige, Abgeordnete einzahlen und die Einkommen aus Kapitalerträgen heranzieht. Es muss endlich Schluss sein mit dem Zwei-Klassen-System bei den Versicherungen und mit der Profitlogik im Gesundheitsbereich. Gesundheit ist keine Ware!“

Sofia Leonidakis, Vorsitzende der FVK und Vorsitzende der Linksfraktion in der Bremischen Bürgerschaft ergänzt: „Teile der Kostensenkungen sind ein reiner Verschiebebahnhof: Anstatt Heimplätze durch Steuerzuschüsse und Pflegeversicherung zu finanzieren – in die Versicherte ihr Leben lang eingezahlt haben – müssen Sie verstärkt auf Hilfen zur Pflege zurückgreifen, die von den Kommunen getragen werden. Ebenso bei der Krankenhausfinanzierung: Tarifsteigerungen sollen hier nicht mehr refinanziert werden und die Kommunen müssen entscheiden, ob sie den Kostendruck ausgleichen oder schlechtere Versorgungsqualität hinnehmen. Die Länder und Kommunen stehen sowieso schon unter Druck – Kosten hierhin zu verlagern, ist keine tragbare Lösung!

Leistungskürzungen bei Kindern und Jugendlichen, Alleinerziehenden und bei der Inklusion wie sie im vom Paritätischen geleakten Arbeitspapier vorgeschlagen werden, sind Angriffe auf Gruppen, die besonders stark armutsgefährdet und in besonderem Maß auf Unterstützung angewiesen sind. Ein unbegleitet geflüchteter Jugendlicher, eine alleinerziehende Mutter oder ein auf Assistenz angewiesener Mensch mit Behinderung können sich dagegen schwer zu Wehr setzen. Das ist schäbig.“

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news-63509 Fri, 12 Jun 2026 13:35:43 +0200 GKV-Reform: Regierung sagt Kranken 'Ihr seid uns zu teuer' https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/gkv-reform-regierung-sagt-kranken-ihr-seid-uns-zu-teuer/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit Zitat von Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur GKV-Debatte: Zitat von Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur GKV-Debatte:

„Das Sparpaket von Gesundheitsministerin Warken soll die Krankenkassen 2027 um 16,3 Milliarden Euro entlasten. Doch die Last tragen am Ende die Versicherten. Zuzahlungen für Medikamente, Krankenhaus, Physiotherapie und viele andere Leistungen steigen, ebenso für Zahnersatz. Die Mitversicherung von Ehepartnern wird das Familieneinkommen stärker belasten als das von Singles. Bei den Krankenhäusern, Arztpraxen und anderen wird mit dem Rasenmäher gekürzt; natürlich wird sich dadurch auch die Versorgung verschlechtern. Und kaum ist das Gesetz eingebracht, wird nun klar, dass trotzdem auch noch die Beitragssätze steigen werden. Es wird für die Versicherten teurer, die Leistungen werden schlechter und den Beschäftigten im Gesundheitssystem wird das Gehalt gekürzt. Diese Regierung sagt den Kranken von heute und denen von morgen: Ihr seid uns zu teuer. Das ist die eigentliche Botschaft hinter diesem Kahlschlag. Was es eigentlich braucht, ist eine wirkliche Sozialreform im Sinne der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung. Wir fordern eine solidarische Bürgerversicherung, in die alle einzahlen, auch Bundestagsabgeordnete, Beamte, Selbstständige und Spitzenverdiener. Schluss mit den Kürzungen, die auf dem Rücken der Patientinnen und Patienten ausgetragen werden. Ein Sozialstaat ist kein Almosen. Er ist ein Versprechen: Dass du nicht allein bist, wenn du krank wirst.“

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news-63508 Fri, 12 Jun 2026 13:23:13 +0200 Wolfram Weimer darf die Kinoförderung nicht vergessen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/wolfram-weimer-darf-die-kinos-nicht-vergessen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Kultur und Medien Zitat von David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Linken im Bundestag, zur heutigen Entschließung des Bundesrates für eine Wiederaufnahme und Verstetigung des Zukunftsprogramms Kino: Zitat von David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Linken im Bundestag, zur heutigen Entschließung des Bundesrates für eine Wiederaufnahme und Verstetigung des Zukunftsprogramms Kino:

„Der Beschluss des Bundesrates ist ein wichtiges Signal. Jetzt muss endlich auch die Bundesregierung umsteuern, die Kürzungen bei der Kinoförderung zurücknehmen und das Zukunftsprogramm Kino gemeinsam mit den Ländern neu auflegen. Anstatt sich nur einseitig für die Stärkung der Film- und Serienproduktion zu interessieren, sollte Herr Weimer die ganze Filmbranche und damit auch die Kinos in den Blick nehmen. Es kann doch nicht sein, dass andere europäische Länder wie Frankreich oder Italien ihre Kinos in dreistelliger Millionenhöhe stark fördern und die Kinolandschaft hierzulande im Stich gelassen wird. Das Zukunftsprogramm Kino hat sich klar bewährt, reicht aber hinten und vorne nicht aus, um den massiven Investitionsstau abzubauen und das Kinosterben insbesondere in ländlichen Gebieten zu stoppen. Wie groß der Bedarf ist, zeigt sich zum Beispiel daran, dass die bis 2024 im Zukunftsprogramm eingestellten 10 Millionen Euro zuletzt innerhalb von 27 Sekunden vergeben waren. Die Kinoverbände fordern daher völlig zu Recht einen Grundstock von 30 Millionen Euro pro Jahr, aus meiner Sicht sollten es sogar eher 40 Millionen Euro sein. Deshalb ist es auch bedauerlich, dass in der Entschließung des Bundesrates keine konkrete Fördersumme veranschlagt wird. Ich hoffe, dass dies in den kommenden Haushaltsverhandlungen korrigiert wird."

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news-63489 Fri, 12 Jun 2026 12:03:44 +0200 Dem exekutiven Rechtsbruch eine klare Grenze setzen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/dem-exekutiven-rechtsbruch-eine-klare-grenze-setzen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Inneres "Die GEAS-Reform bedeutet für Schutzsuchende: Schnellverfahren, Haftlager und die Auslagerung des Flüchtlingsschutzes in Drittstaaten. Mit dieser Reform verrät die EU ihren humanitären Anspruch. Als angebliche Verteidigerin der Menschenrechte hat sie sich endgültig diskreditiert", erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum heutigen Inkrafttreten der Reform des Europäischen Asylsystems. "Die GEAS-Reform bedeutet für Schutzsuchende: Schnellverfahren, Haftlager und die Auslagerung des Flüchtlingsschutzes in Drittstaaten. Mit dieser Reform verrät die EU ihren humanitären Anspruch. Als angebliche Verteidigerin der Menschenrechte hat sie sich endgültig diskreditiert", erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum heutigen Inkrafttreten der Reform des Europäischen Asylsystems. Bünger weiter:

"Sogar der Papst fordert sichere Fluchtwege und ein Ende des Sterbens im Mittelmeer. Und ausgerechnet Politiker christlicher Parteien tun das Gegenteil: Sie kriminalisieren Schutzsuchende und drängen sie durch vorverlagerte Grenzkontrollen auf immer gefährlichere Routen. Selbst Familien mit Kindern droht nach vielen Jahren in der EU die Deportation in Länder, in denen sie noch nie zuvor waren. Die Linke kämpft gemeinsam mit vielen anderen Organisationen und mutigen Menschen gegen diese Abschreckungspolitik. Unsere Antwort heißt Solidarität.

Gleichzeitig klagen Unionspolitiker über angeblich übergriffige Gerichte in der Asylpolitik. Ein grundlegender Irrtum: Wenn die Regierung sehenden Auges Recht bricht, muss die Justiz einschreiten. Das ist ihre Pflicht. Der Europäische Gerichtshof muss die menschenrechtswidrigen Teile dieser Reform jetzt kassieren. Das ersetzt nicht den politischen Kampf, den wir für die Wiederherstellung des Rechts auf Asyl führen müssen. Aber es würde dem kalkulierten exekutiven Rechtsbruch endlich eine klare Grenze setzen."

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news-63488 Fri, 12 Jun 2026 11:57:20 +0200 Bundesregierung fährt Stahlstandort gegen die Wand https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/bundesregierung-faehrt-stahlstandort-gegen-die-wand/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Wirtschaft und Technologie "Weil die Bundesregierung den Stahlstandort Deutschland sehenden Auges an die Wand fährt, sind die Kolleginnen und Kollegen der deutschen Stahlindustrie heute in Berlin und bundesweit auf der Straße. Die Branche leidet vor allem unter den hohen Energiepreisen und braucht neben einem auf zehn Jahre garantierten Industriestrompreis den versprochenen grünen Wasserstoff", erklärt Mirze Edis, industriepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Lage der Stahlindustrie. "Weil die Bundesregierung den Stahlstandort Deutschland sehenden Auges an die Wand fährt, sind die Kolleginnen und Kollegen der deutschen Stahlindustrie heute in Berlin und bundesweit auf der Straße. Die Branche leidet vor allem unter den hohen Energiepreisen und braucht neben einem auf zehn Jahre garantierten Industriestrompreis den versprochenen grünen Wasserstoff", erklärt Mirze Edis, industriepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Lage der Stahlindustrie. Edis weiter:

"Von Bund und Ländern erwarte ich finanzielle Unterstützung für die nötigen Investitionen in Grünen Stahl, statt sich auf EU-Ebene dafür einzusetzen, kostenlose Zertifikate im ETS-Handelssystem noch über 2034 hinaus auszugeben. Die Bundesregierung sollte gemeinsam mit Gewerkschaften, Wissenschaft, Unternehmen, Ländern und Kommunen einen Stahlplan erarbeiten. Dabei darf es aber auch nicht bleiben - die Implementierung dieses gemeinsam erarbeiteten Plans muss bei jährlichen Gipfeltreffen überwacht werden. Es geht schließlich um unsere Arbeitsplätze, Familien und lebenswerte Regionen."

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