Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Mon, 12 Jan 2026 18:19:28 +0100 Mon, 12 Jan 2026 18:19:28 +0100 TYPO3 EXT:news news-62342 Mon, 12 Jan 2026 16:47:06 +0100 Aleppo: Unabhängige internationale Untersuchungen einleiten! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/aleppo-unabhaengige-internationale-untersuchungen-einleiten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Die syrische Armee hat die gesamte Stadt Aleppo unter ihre Kontrolle gebracht, dabei sind mindestens 24 Zivilist:innen getötet worden. Die Angriffe der syrischen Armee auf die kurdischen Stadtteile Aleppos Şêxmeqsûd und Eşrefiyê stellen schwere Menschenrechtsverletzungen und einen gravierenden Bruch des humanitären Völkerrechts dar. Besorgniserregend ist auch, dass drei Mitarbeitende des Kurdischen Roten Halbmonds entführt worden sind“, sagt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum militärischen Vorgehen in Aleppo. „Die syrische Armee hat die gesamte Stadt Aleppo unter ihre Kontrolle gebracht, dabei sind mindestens 24 Zivilist:innen getötet worden. Die Angriffe der syrischen Armee auf die kurdischen Stadtteile Aleppos Şêxmeqsûd und Eşrefiyê stellen schwere Menschenrechtsverletzungen und einen gravierenden Bruch des humanitären Völkerrechts dar. Besorgniserregend ist auch, dass drei Mitarbeitende des Kurdischen Roten Halbmonds entführt worden sind“, sagt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum militärischen Vorgehen in Aleppo. Özdemir weiter: 

„Die Bundesregierung muss klar Stellung beziehen, unabhängige internationale Untersuchungen unterstützen und politischen Druck auf verantwortliche Akteur:innen und Unterstützerstaaten wie die Türkei ausüben. Wir als Linke unterstützen ausdrücklich den Aufruf der Frauenkoordination der Demokratischen Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien (DAANES), unverzüglich unabhängige internationale Untersuchungen einzuleiten. Die Kämpfe in Aleppo und die Situation im Land zeigen auch, dass die Situation vor Ort ganz und gar nicht sicher ist. Es darf unter diesen Umständen keine Abschiebungen nach Syrien geben.“

]]>
news-62341 Mon, 12 Jan 2026 16:03:50 +0100 Entwicklungsministerin redet Rekordkürzungen schön https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/entwicklungsministerin-redet-rekordkuerzungen-schoen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Menschenrechte und humanitäre Hilfe Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung "Die Pläne für eine neue deutsche Entwicklungszusammenarbeit sind nichts anderes als ein Schönreden von Rekordkürzungen. Die Kürzungen treffen diejenigen, die ohnehin am stärksten von den Folgen globaler Ausbeutung, von Kriegen und der Klimakrise betroffen sind. Nachdem die Gelder für Menschen in den Ländern des Globalen Südens so massiv zusammengestrichen wurden wie noch nie, kündigt Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan jetzt sogar noch weitere Kürzungen an", kommentiert Charlotte Neuhäuser, Sprecherin für Globale Gerechtigkeit der Fraktion Die Linke im Bundestag, den heute vorgestellten Reformplan für die deutsche Entwicklungspolitik. "Die Pläne für eine neue deutsche Entwicklungszusammenarbeit sind nichts anderes als ein Schönreden von Rekordkürzungen. Die Kürzungen treffen diejenigen, die ohnehin am stärksten von den Folgen globaler Ausbeutung, von Kriegen und der Klimakrise betroffen sind. Nachdem die Gelder für Menschen in den Ländern des Globalen Südens so massiv zusammengestrichen wurden wie noch nie, kündigt Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan jetzt sogar noch weitere Kürzungen an", kommentiert Charlotte Neuhäuser, Sprecherin für Globale Gerechtigkeit der Fraktion Die Linke im Bundestag, den heute vorgestellten Reformplan für die deutsche Entwicklungspolitik. Neuhäuser weiter:

"Der Reformplan ist Teil des weltweiten Rechtsrucks in den internationalen Beziehungen und der Entwicklungspolitik. Mit vermeintlicher 'Effizienz' werden Haushaltskürzungen und Privatisierungen gerechtfertigt. Mehr Geopolitik heißt nichts anderes als eine Militarisierung der Entwicklungszusammenarbeit. Wenn das Entwicklungsministerium die deutsche Wirtschaft stärker einbinden will und Projekte an ökonomische und geopolitische Interessenpolitik koppelt, macht sie die Entwicklungspolitik zum verlängerten Arm von Unternehmensinteressen und Aufrüstung. Auch Marktöffnungen sind meist kein sinnvolles Instrument: Sie haben im Gegenteil in der Vergangenheit nicht dazu geführt, dass Armut und soziale Ungleichheit wirksam bekämpft wurden. 

Deutschland darf als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt nicht dem brutalen Kurs von US-Präsident Donald Trump folgen, der nationale Eigeninteressen und geopolitische Machtpolitik vor weltweite Solidarität stellt. Die Linke im Bundestag fordert, dass Deutschland sein Versprechen einhält und 0,7 Prozent seiner Wirtschaftsleistung für die Länder des Globalen Südens ausgibt. In Zeiten von Klimakrise, Kriegen und globaler Ungerechtigkeit braucht es eine gut finanzierte, solidarische Entwicklungsstrategie. Bezahlt werden kann das durch gerechte nationale und globale Besteuerung von Superreichen, eine Finanztransaktionssteuer sowie eine wirksame Verfolgung von Steuerkriminalität."

]]>
news-62340 Mon, 12 Jan 2026 13:09:13 +0100 Nein zu deutscher Mitverfügung an Atomwaffen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/nein-zu-deutscher-mitverfuegung-an-atomwaffen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Verteidigung „Deutschland hat nach dem Zweiten Weltkrieg aus einer Reihe sehr schlüssiger Gründe auf eigene Atomwaffen verzichtet. Die ‚nukleare Teilhabe‘ mit der NATO bzw. den USA ist fatal genug, führt diese doch zu Atomwaffen auf deutschem Boden“, kommentiert Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Forderung von Roderich Kiesewetter nach deutscher Beteiligung an einem europäischen ‚Atomschirm‘. „Deutschland hat nach dem Zweiten Weltkrieg aus einer Reihe sehr schlüssiger Gründe auf eigene Atomwaffen verzichtet. Die ‚nukleare Teilhabe‘ mit der NATO bzw. den USA ist fatal genug, führt diese doch zu Atomwaffen auf deutschem Boden“, kommentiert Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Forderung von Roderich Kiesewetter nach deutscher Beteiligung an einem europäischen ‚Atomschirm‘. Thoden weiter: 

„Diese Atomwaffen und ihre Infrastruktur werden derzeit umfangreich ‚modernisiert‘: Der Atomwaffenstandort Büchel wird teuer ausgebaut, um die Stationierung der F-35 vorzubereiten, die die neuen Trägersysteme für die US-Atomwaffen sein sollen. Kiesewetters Waffenfantasien würden diese nukleare Teilhabe durch die Mitverfügung bei französischen oder britischen Atomwaffen erweitern. Klar ist jedoch: Atomwaffen sind grundsätzlich abzulehnen und müssen abgerüstet werden – ob es nun US-amerikanische, russische, britische oder französische sind. Ich lehne deshalb eine deutsche Mitverfügung an Atomwaffen grundsätzlich ab.“

]]>
news-62339 Mon, 12 Jan 2026 13:06:26 +0100 Wadephul muss US-Völkerrechtsbruch unmissverständlich benennen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/wadephul-muss-us-voelkerrechtsbruch-unmissverstaendlich-benennen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Außenminister Wadephul muss den Gesprächstermin mit seinem Amtskollegen Rubio nutzen, um den Völkerrechtsbruch durch den US-Angriff auf Venezuela unmissverständlich zu benennen“, fordert Vinzenz Glaser, Sprecher für antikoloniale Außenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Treffen von Außenminister Johann Wadephul mit US-Außenminister Marco Rubio in Washington. „Außenminister Wadephul muss den Gesprächstermin mit seinem Amtskollegen Rubio nutzen, um den Völkerrechtsbruch durch den US-Angriff auf Venezuela unmissverständlich zu benennen“, fordert Vinzenz Glaser, Sprecher für antikoloniale Außenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Treffen von Außenminister Johann Wadephul mit US-Außenminister Marco Rubio in Washington. Glaser weiter:

„Die Drohungen gegen Kuba und Grönland markieren eine neue Eskalationsstufe. Sie zeigen, dass Trump wieder und wieder internationales Recht brechen wird, um seine machtpolitischen Interessen durchzusetzen. Dem darf Deutschland nicht tatenlos zusehen. Wadephul muss jetzt ein klares Zeichen setzen. Eine Außenpolitik im Sinne der Menschen heißt, das internationale Recht zu verteidigen und auf Dialog statt auf militärischen Druck zu setzen.“

]]>
news-62338 Fri, 09 Jan 2026 14:58:46 +0100 Syrien: Ursula von der Leyen normalisiert ein Gewaltregime https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/syrien-ursula-von-der-leyen-normalisiert-ein-gewaltregime/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Während das islamistische al-Sharaa-Regime kurdische Stadtteile in Aleppo angreift, Zivilist:innen massakriert und zur Flucht zwingt, reist die Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen nach Damaskus und normalisiert ein Gewaltregime", erklärt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag. „Während das islamistische al-Sharaa-Regime kurdische Stadtteile in Aleppo angreift, Zivilist:innen massakriert und zur Flucht zwingt, reist die Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen nach Damaskus und normalisiert ein Gewaltregime", erklärt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag. Özdemir weiter:

"Das ist kein diplomatischer Dialog: Wer ein solches Gewaltregime hofiert, verabschiedet sich von jedem Anspruch auf eine menschenrechtsbasierte EU-Außenpolitik. Auch die Bundesregierung hat es bis heute nicht geschafft, sich angesichts der Lage angemessen zu äußern."

]]>
news-62337 Fri, 09 Jan 2026 14:34:39 +0100 Iran: Bundesregierung muss Ende der Internetabschaltungen verlangen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/iran-bundesregierung-muss-ende-der-internetabschaltungen-verlangen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Seit zwölf Tagen reagiert das iranische Regime auf landesweite Proteste mit massiver Gewalt, darunter Schüsse auf Demonstrierende, Massenverhaftungen und Folter. Besonders alarmierend ist der Hungerstreik politischer Gefangener aus Protest gegen unmenschliche Haftbedingungen", erklärt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu  den Protesten im Iran und zur Internetabschaltung durch das Regime. „Seit zwölf Tagen reagiert das iranische Regime auf landesweite Proteste mit massiver Gewalt, darunter Schüsse auf Demonstrierende, Massenverhaftungen und Folter. Besonders alarmierend ist der Hungerstreik politischer Gefangener aus Protest gegen unmenschliche Haftbedingungen", erklärt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu  den Protesten im Iran und zur Internetabschaltung durch das Regime. Özdemir weiter:

"Gleichzeitig hat das Regime nahezu das gesamte Internet abgeschaltet, um Repressionen und Menschenrechtsverletzungen zu verschleiern. Ich fordere die Bundesregierung auf, den Schutz der hungerstreikenden Gefangenen einzufordern und ein sofortiges Ende der Internetabschaltungen im Iran klar zu verlangen."

]]>
news-62335 Fri, 09 Jan 2026 09:52:46 +0100 EU-Mercosur-Abkommen: Union lässt Landwirte fallen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/eu-mercosur-abkommen-union-laesst-landwirte-fallen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Auswärtiges Europäische Union "Die Linke spricht sich gegen die Ratifizierung des EU-Mercosur-Abkommens aus und fordert von der Bundesregierung eine klare Haltung gegen dieses Freihandelsabkommen. Die Folgen des Abkommens würden der heimischen Landwirtschaft erheblichen Schaden zufügen", erklärt Ina Latendorf, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecherin für Agrarpolitik. "Die Linke spricht sich gegen die Ratifizierung des EU-Mercosur-Abkommens aus und fordert von der Bundesregierung eine klare Haltung gegen dieses Freihandelsabkommen. Die Folgen des Abkommens würden der heimischen Landwirtschaft  erheblichen Schaden zufügen", erklärt Ina Latendorf, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecherin für Agrarpolitik. Latendorf weiter:

"Das Abkommen sorgt nicht für mehr Fairness und Verteilungsgerechtigkeit, es schützt vor allem die Interessen europäischer Konzerne und der wirtschaftlichen Eliten in Lateinamerika. Nachhaltige, ökologische und regionale Landwirtschaft wird damit hier und in Lateinamerika weiter erschwert. Die Sicherung des Absatzmarktes für Industrieprodukte erfolgt auf dem Rücken der bäuerlichen Landwirtschaft. Hat sich die Union insbesondere vor genau zwei Jahren als Interessenwahrerin der Landwirte inszeniert, lässt sie diese nun fallen, wie heiße Kartoffeln. Freihandel unterm Kapital hilft nur den Mächtigen."

]]>
news-62334 Thu, 08 Jan 2026 13:00:06 +0100 Proteste gegen EU-Mercosur-Deal: Die Zukunft unserer Ernährung sichern wir nur vor Ort https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/proteste-gegen-eu-mercosur-deal-die-zukunft-unserer-ernaehrung-sichern-wir-nur-vor-ort/ Pressemitteilung 21. Legislatur Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Europäische Union „Im Bereich Landwirtschaft sichert der EU-Mercosur-Deal vor allem die Interessen der großen Pestizid- und Chemiekonzerne und der Ernährungsindustrie. Sie wollen sich in Südamerika neue Absatzmärkte erschließen", erklärt Marcel Bauer anlässlich der Proteste von Bäuer:innen gegen den EU-Mercosur-Deal. „Im Bereich Landwirtschaft sichert der EU-Mercosur-Deal vor allem die Interessen der großen Pestizid- und Chemiekonzerne und der Ernährungsindustrie. Sie wollen sich in Südamerika neue Absatzmärkte erschließen", erklärt Marcel Bauer, Obmann der Fraktion Die Linke im Bundestag im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, anlässlich der Proteste von Bäuer:innen gegen den EU-Mercosur-Deal. Bauer weiter:

"Die hart arbeitenden Bäuerinnen und Bauern in Europa hingegen, die heute schon oft um ihre Existenz kämpfen, müssen künftig mit Importkonkurrenz rechnen, die unter deutlich niedrigeren ökologischen und sozialen Standards produziert. Ihre Wut ist deshalb nur allzu verständlich. Statt mit dem EU-Mercosur-Deal Extraprofite für die Industrieriesen zu organisieren, sollte die Politik besser für einen Boom in der regionalen Landwirtschaft sorgen. Wir brauchen binnenmarktorientierte Konzepte, die auf eine Versorgung vor Ort abzielen. So ermöglichen wir Bäuerinnen und Bauern Unabhängigkeit, Sicherheit und gute Arbeit und garantieren frisches Essen für die Menschen vor Ort.“

]]>
news-62333 Thu, 08 Jan 2026 12:08:31 +0100 Öl-Deals der USA mit Venezuela: Nichts anderes als Knebelverträge https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/oel-deals-der-usa-mit-venezuela-nichts-anderes-als-knebelvertraege/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Trump reißt alle Masken herunter und macht keinerlei Anstalten, seine machtpolitischen Interessen zu verbergen. Für seinen Durst nach Einfluss und Ressourcen sind bereits über 200 Menschen bei den US-Angriffen getötet worden. Die Öl-Deals, die die USA mit Venezuela abgeschlossen haben, sind nichts anderes als Knebelverträge“, sagt Vinzenz Glaser, Sprecher für antikoloniale Außenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Öl-Deals der USA in Venezuela. „Trump reißt alle Masken herunter und macht keinerlei Anstalten, seine machtpolitischen Interessen zu verbergen. Für seinen Durst nach Einfluss und Ressourcen sind bereits über 200 Menschen bei den US-Angriffen getötet worden. Die Öl-Deals, die die USA mit Venezuela abgeschlossen haben, sind nichts anderes als Knebelverträge“, sagt Vinzenz Glaser, Sprecher für antikoloniale Außenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Öl-Deals der USA in Venezuela. Glaser weiter: 

„Trumps Verbündete in den Chefetagen der US-Konzerne bereichern sich skrupellos am venezolanischen Öl. Gleichzeitig wird Venezuela gezwungen, die Einnahmen aus dem Ölgeschäft ausschließlich für Geschäfte mit US-Unternehmen zu nutzen. Auf diese Weise werden Venezuelas Ressourcen nicht nur schonungslos ausgebeutet, sondern das Land auch in eine völlige Abhängigkeit von den USA gezwungen. Was die Menschen in Venezuela jedoch dringend brauchen, ist die Freiheit, endlich selbst über ihr Land und Leben zu bestimmen. Dafür braucht es eine Wirtschaft, die die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt, frei vom Einfluss der US-Konzerne. Mit der fehlenden Verurteilung der völkerrechtswidrigen Angriffe und der Ablehnung der von uns beantragten Sondersitzung des Auswärtigen Ausschusses stellt sich die Bundesregierung hinter den brutalen Imperialismus der USA.“

]]>
news-62332 Wed, 07 Jan 2026 17:34:35 +0100 Stromausfall in Berlin: THW ausrüsten statt Bundeswehr aufrüsten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/stromausfall-in-berlin-thw-ausruesten-statt-bundeswehr-aufruesten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres „Wir freuen uns, dass die Menschen im Südwesten Berlins endlich wieder Strom haben. Dank gilt allen – ob haupt- oder ehrenamtlich –, die in den letzten Tagen tatkräftig mit angepackt haben. Dass die Hilfe zu Beginn nur schleppend anlief, zeigt aber auch: Es rächt sich, dass die Bundesregierung zwar Hunderte Milliarden in die Rüstung steckt, aber kaum zusätzliche Mittel in den Katastrophenschutz", erklärt Jan Köstering, Sprecher für zivilen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz der Fraktion Die Linke im Bundestag, und zieht Schlussfolgerungen aus dem Berliner Stromausfall. Köstering weiter: „Wir freuen uns, dass die Menschen im Südwesten Berlins endlich wieder Strom haben. Dank gilt allen – ob haupt- oder ehrenamtlich –, die in den letzten Tagen tatkräftig mit angepackt haben. Dass die Hilfe zu Beginn nur schleppend anlief, zeigt aber auch: Es rächt sich, dass die Bundesregierung zwar Hunderte Milliarden in die Rüstung steckt, aber kaum zusätzliche Mittel in den Katastrophenschutz", erklärt Jan Köstering, Sprecher für zivilen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz der Fraktion Die Linke im Bundestag, und zieht Schlussfolgerungen aus dem Berliner Stromausfall. Köstering weiter:

"Auch wenn geplante Kürzungen beim Katastrophenschutz zurückgenommen wurden, reicht es nicht, die Mittel nur konstant zu halten: Bereits jetzt haben THW und zahlreiche Hilfsorganisationen kaum genug Gerät, um schnell Hilfe zu leisten. Auch weil die Preise für Maschinen und Ausrüstungen seit 2019 stark gestiegen sind, muss der Bund hier finanziell deutlich aufstocken. Statt aus dem Sondervermögen Panzer, Raketen und Kampfflugzeuge zu kaufen, muss die Koalition einen deutlich höheren Teil der Milliarden für Bevölkerungshilfe und Katastrophenschutz umwidmen. Der massive Stromausfall in Berlin zeigt, wie ungenügend vorbereitet und ausgerüstet das Land ist. Ob Sabotage oder Naturkatastrophe: Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass ihnen im Notfall schnell geholfen wird.“

]]>
news-62331 Wed, 07 Jan 2026 15:47:06 +0100 Syriens zentralistische Machtpolitik bedroht die Bevölkerung https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/syriens-zentralistische-machtpolitik-bedroht-die-bevoelkerung/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Die syrische Armee erklärt kurzerhand kurdische Viertel in Aleppo zum Sperrgebiet und beschießt die Stadt. Das ist ein alarmierendes Signal und zeigt einmal mehr die andauernden Unterdrückung durch das islamistische HTS-Regime und mit welcher Brutalität al-Sharaa und seine Handlanger gegen die Bevölkerung vorgehen. Es ist unerträglich, dass die Bundesregierung dazu schweigt und sogar überlegt, Beziehungen zu Islamisten zu normalisieren, nur um Abschiebungen nach Syrien zu ermöglichen. Dieser Kurs ist zynisch“, kommentiert Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Militäroperation der syrischen Armee in Aleppo. „Die syrische Armee erklärt kurzerhand kurdische Viertel in Aleppo zum Sperrgebiet und beschießt die Stadt. Das ist ein alarmierendes Signal und zeigt einmal mehr die andauernden Unterdrückung durch das islamistische HTS-Regime und mit welcher Brutalität al-Sharaa und seine Handlanger gegen die Bevölkerung vorgehen. Es ist unerträglich, dass die Bundesregierung dazu schweigt und sogar überlegt, Beziehungen zu Islamisten zu normalisieren, nur um Abschiebungen nach Syrien zu ermöglichen. Dieser Kurs ist zynisch“, kommentiert Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Militäroperation der syrischen Armee in Aleppo. Özdemir weiter:

„Damaskus’ zentralistische Machtpolitik bedroht verschiedene Bevölkerungsgruppen im ganzen Land. Sie gefährdet auch die demokratische Selbstverwaltung Rojavas in Nord- und Ostsyrien – ein Projekt, das für Menschenrechte, Gleichberechtigung und ein friedliches Miteinander aller Bevölkerungsgruppen steht. Die Bundesregierung muss endlich Verantwortung übernehmen, als Friedensakteurin auftreten und den politischen Prozess unterstützen, der auf Dezentralisierung und Frieden setzt. Die Verbrechen des Assad-Regimes sowie von al-Sharaa und seinen Netzwerken müssen aufgeklärt werden.“

]]>
news-62330 Wed, 07 Jan 2026 13:10:25 +0100 Einnahmen aus Emissionshandel müssen als Klimageld zurückgegeben werden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/einnahmen-aus-emissionshandel-muessen-als-klimageld-zurueckgegeben-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zu Einnahmen aus dem Emissionshandel und zur Treibhausgasbilanz Deutschlands 2025: "Dass Deutschland seine Klimaziele 2025 nur auf dem Papier, aufgrund der schwachen Wirtschaftsleistung, erreicht, ist kein Erfolg, sondern ein Armutszeugnis. Im Verkehrs- und Gebäudebereich steigen die Emissionen wieder – das hat die Bundesregierung zu verantworten. Gleichzeitig erzielt der Staat Rekordeinnahmen aus dem Emissionshandel." Lorenz Gösta Beutin: „Dass Deutschland seine Klimaziele 2025 nur auf dem Papier, aufgrund der schwachen Wirtschaftsleistung, erreicht, ist kein Erfolg, sondern ein Armutszeugnis. Im Verkehrs- und Gebäudebereich steigen die Emissionen wieder – das hat die Bundesregierung zu verantworten. Gleichzeitig erzielt der Staat Rekordeinnahmen aus dem Emissionshandel. Diese Einnahmen müssen als Klimageld direkt an die Bürger:innen zurückgegeben und in wirksamen Klimaschutz investiert werden. Der US-Angriff auf Venezuela und die Drohungen gegen Grönland zeigen auch, wie gefährlich neue fossile Abhängigkeiten sind. Die Bundesregierung bremst die Energiewende aus und versagt damit nicht nur außenpolitisch, sondern auch klimapolitisch auf ganzer Linie.“

]]>
news-62329 Wed, 07 Jan 2026 12:59:06 +0100 Linke fordert Ende der obszönen Privilegien für Firmen-Großerben und Immobilienkonzerne https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/linke-fordert-ende-der-obszoenen-privilegien-fuer-firmen-grosserben-und-immobilienkonzerne/ Pressemitteilung 21. Legislatur Finanzen zur Debatte um die Erbschaftsteuer: "Die SPD nimmt schon seit Monaten den Mund voll, wenn es um die Erbschaftsteuer geht, aber dann passiert nie etwas – und es wird weiter brav auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts gewartet." „Die SPD nimmt schon seit Monaten den Mund voll, wenn es um die Erbschaftsteuer geht, aber dann passiert nie etwas – und es wird weiter brav auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts gewartet. Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass dieser SPD-Finanzminister eine gerechte Erbschaftsteuer durchsetzen wird. Die Union freut sich jetzt schon diebisch, wie sie auch nach einer Reform die Großerben weiterhin steuerfrei halten wird. Die Linke fordert ein Ende der obszönen Privilegien für Firmen-Großerben und Immobilienkonzerne.“

]]>
news-62326 Tue, 06 Jan 2026 15:52:37 +0100 Eberswalder-Schließung: Verheerendes Signal für die Region https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/eberswalder-schliessung-verheerendes-signal-fuer-die-region/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Wirtschaft und Technologie zur angekündigten Schließung der "Eberswalder"-Wurstproduktion am Standort in Britz Zada Salihović, Sprecherin für Arbeitsmarkt- und Ostpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur angekündigten Schließung der "Eberswalder"-Wurstproduktion am Standort in Britz:

„Hier sollen über fünfhundert engagierte Mitarbeitende eines ostdeutschen Traditionsbetriebs vor die Tür gesetzt werden, damit der Fleisch-Milliardär Tönnies seine Profite weiter steigern kann. Das ist inakzeptabel und ein verheerendes Signal für die gesamte Region. Kurz nach der Übernahme wird der Betrieb einfach abgewickelt, offenbar um einen Konkurrenten vom Markt zu drängen. Statt seine soziale Verantwortung ernst zu nehmen, sucht der Konzern lieber nach rechtlichen Schlupflöchern, um nicht einmal eine vernünftige Abfindung zahlen zu müssen. Gebrochene Versprechen bei Investitionen und Niedriglöhne gehören offensichtlich zum Geschäftsmodell von Tönnies. Die Bundesregierung muss endlich aktiv werden, damit ein solch respektloses Vorgehen in Zukunft nicht mehr möglich ist. Rechtliche Lücken bei Betriebsübernahmen müssen geschlossen und die betrieblichen Mitbestimmungsrechte ausgeweitet werden. Unsere uneingeschränkte Solidarität gilt den Beschäftigten, ihrem Betriebsrat und ihrer Gewerkschaft NGG.“

]]>
news-62325 Tue, 06 Jan 2026 13:54:23 +0100 Aktive Industriepolitik https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/zur-stahlsparte-von-thyssenkrupp/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Wirtschaft und Technologie zur Stahlsparte von Thyssenkrupp: „Durch das Übernahme-Geschacher bei Thyssenkrupp beginnt das neue Jahr für die Arbeiter:innen in der Stahlindustrie erneut mit der unsäglichen Sorge um ihre Arbeitsplätze und Regionen. Die Bundesregierung darf nicht weiter tatenlos zusehen. Wirtschaftsministerin Reiche muss ihren Worten vom Stahlgipfel im November endlich Taten folgen lassen und anfangen, eine aktive Industriepolitik zu betreiben." „Durch das Übernahme-Geschacher bei Thyssenkrupp beginnt das neue Jahr für die Arbeiter:innen in der Stahlindustrie erneut mit der unsäglichen Sorge um ihre Arbeitsplätze und Regionen. Die Bundesregierung darf nicht weiter tatenlos zusehen. Wirtschaftsministerin Reiche muss ihren Worten vom Stahlgipfel im November endlich Taten folgen lassen und anfangen, eine aktive Industriepolitik zu betreiben. Wir benötigen in Deutschland gute Jobs und eine sichere grüne Stahlproduktion. Im Gegenzug für den Erwerb von Unternehmensanteilen durch die öffentliche Hand muss öffentliches Geld für die Dekarbonisierung der Stahlindustrie bereitgestellt werden – gekoppelt an Standortgarantien und gestärkte Mitbestimmung der Beschäftigten. Die Nachfrage nach nachhaltigem Stahl aus Deutschland sollte durch sozialen Wohnungsbau, die Autoindustrie und Investitionen der Deutschen Bahn ins Schienennetz angekurbelt werden.“

]]>