Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Mon, 26 Jan 2026 12:58:03 +0100 Mon, 26 Jan 2026 12:58:03 +0100 TYPO3 EXT:news news-62449 Mon, 26 Jan 2026 12:55:32 +0100 Staatliche Infrastrukturgesellschaft für Windenergie auf See https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/staatliche-infrastrukturgesellschaft-fuer-windenergie-auf-see/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Wirtschaft und Technologie "Die Bundesregierung hat bei Windenergie auf See verschlafen. So blieb die Offshore-Wind-Ausschreibung letztes Jahr ohne Bieter. Neben einem neuen Ausschreibungsmodell braucht es eine staatliche Infrastrukturgesellschaft, die den Ausbau von Windenergie übernimmt, wenn Private es nicht tun", erklärt Lorenz Gösta Beutin, Mitglied des Bundestags für Die Linke und Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, zum heutigen Nordsee-Gipfel. "Die Bundesregierung hat bei Windenergie auf See verschlafen. So blieb die Offshore-Wind-Ausschreibung letztes Jahr ohne Bieter. Neben einem neuen Ausschreibungsmodell braucht es eine staatliche Infrastrukturgesellschaft, die den Ausbau von Windenergie übernimmt, wenn Private es nicht tun", erklärt Lorenz Gösta Beutin, Mitglied des Bundestags für Die Linke und Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, zum heutigen Nordsee-Gipfel. Beutin weiter:

"Die internationale Zusammenarbeit auf dem Nordseegipfel ist wichtig – auch wenn sie die Probleme der Energiewende nicht wird lösen können: Der massive Fokus der Bundesregierung auf neue Gaskraftwerke macht Energie teuer, verlängert fossile Abhängigkeiten und macht uns erneut erpressbar durch Autokraten und globale Krisen. Günstiger Strom ist ein Grundbedürfnis. Er sollte nicht nur ausgebaut werden, wenn sich damit hohe Renditen erzielen lassen. Mit Gaskraftwerken, dem Aufweichen des Verbrenner-Ausstiegs und Angriffen auf die Klimaneutralität sorgen Friedrich Merz und Katherina Reiche für höhere Energiekosten für uns alle und konterkarieren den Klimaschutz."

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news-62447 Mon, 26 Jan 2026 12:11:06 +0100 Einreiseverbote für hochrangige ICE-Beamte https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/einreiseverbote-fuer-hochrangige-ice-beamte/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres „Die US-Immigrationsbehörde ICE terrorisiert seit Monaten die migrantische Bevölkerung in den USA. Als wäre das nicht genug, hat sie nun zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit unschuldige US-Bürger erschossen. Der Krankenpfleger Alex Jeffrey Pretti war wie die am 7. Januar erschossene Renée Good als ziviler Beobachter der rassistischen Hetzjagden von ICE unterwegs. Die Bundesregierung muss aus dieser Gewalteskalation Konsequenzen ziehen“, fordert Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag. „Die US-Immigrationsbehörde ICE terrorisiert seit Monaten die migrantische Bevölkerung in den USA. Als wäre das nicht genug, hat sie nun zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit unschuldige US-Bürger erschossen. Der Krankenpfleger Alex Jeffrey Pretti war wie die am 7. Januar erschossene Renée Good als ziviler Beobachter der rassistischen Hetzjagden von ICE unterwegs. Die Bundesregierung muss aus dieser Gewalteskalation Konsequenzen ziehen“, fordert Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag. Bünger weiter:

„Die Bundesregierung muss Einreiseverbote gegen hochrangige ICE-Beamte prüfen. Wer die Verantwortung dafür trägt, dass unschuldige Menschen gejagt, deportiert und erschossen werden, darf sich nicht frei in Deutschland bewegen. Darüber hinaus muss sie sich auf EU-Ebene dafür einsetzen, dass die Verhandlungen der EU mit den USA über eine ‚Enhanced Border Security Partnership‘ umgehend eingefroren werden. Wenn es nach der US-Regierung geht, sollen visafreie Einreisen in die USA künftig nur noch unter der Bedingung möglich sein, dass die teilnehmenden Staaten den US-Behörden einen direkten Zugriff auf ihre nationalen Polizeidatenbanken mit Fingerabdrücken und Gesichtsbildern gewähren. Das ist ohnehin hochproblematisch, muss angesichts des Treibens von ICE aber umso entschiedener verhindert werden.“

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news-62444 Fri, 23 Jan 2026 14:50:29 +0100 Kein Kind darf dem Staat weniger wert sein https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/kein-kind-darf-dem-staat-weniger-wert-sein/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Bildung und Forschung Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Ergebnissen der Forsa-Umfrage „Aktuelle Gefährdungspotenziale für Deutschland“: Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Ergebnissen der Forsa-Umfrage „Aktuelle Gefährdungspotenziale für Deutschland“:

„Wieder einmal zeigt sich: trotz fortlaufender Spaltungsversuche von Kanzler und Union wissen die Bürgerinnen und Bürger sehr genau, wo die wahren Probleme im Land liegen. Es sind nämlich nicht die 16.000 Totalverweigerer im Bürgergeld oder dass 1 Prozent aller Krankschreibungen telefonisch erfolgen, die unser Land und dessen Zukunft gefährden. Für 90 Prozent der Bürgerinnen und Bürger liegt die größte Gefahr im Zustand unseres Bildungssystems. Das ist Ergebnis der Bildungspolitik der Union, die es richtig findet, dass Familien mit genügend finanziellen Mitteln ihren Kindern an Privatschulen die bestmögliche Bildung zukommen lassen können. Der ‚Rest‘ hingegen soll für den Staat so billig wie möglich durch Schule, Ausbildung oder Studium geschleust werden.

Als ehemaliger Lehrer kämpfe ich seit jeher für eine gerechte, gebührenfreie und lebenslange Bildung, die unabhängig von sozialer Herkunft oder Elternhaus, allen Kindern die gleichen Möglichkeiten eröffnet. Darum muss das Kooperationsverbot endlich abgeschafft werden. Und dann muss der Bund Geld in die Hand nehmen, das in eine flächendeckende Ganztagsbetreuung in Kitas und Schulen, in mehr Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher investiert wird. Kein Kind darf dem Staat weniger wert sein und kein Kind hat Schuld daran, in welche Familie es geboren wird.“

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news-62443 Fri, 23 Jan 2026 10:18:21 +0100 Ganztag an Grundschulen droht zur reinen Betreuungs-Billigvariante zu werden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/der-ganztag-droht-zur-reinen-betreuungs-billigvariante-zu-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Bildung und Forschung "Wenn jede vierte Grundschule befürchtet, den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung nicht erfüllen zu können. Wenn die Hälfte der Schulleitungen warnt, dass die pädagogischen Mindestanforderungen an den Ganztag nicht gegeben seien, dann ist das ein fataler Mix. Doch der kommt nicht von ungefähr: Es gibt bundesweit keine einheitlichen Standards für Personalschlüssel, Qualifizierung oder pädagogische Inhalte. Der Ganztag droht, zur reinen Betreuungs-Billigvariante zu werden", erklärt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecherin für Bildung und Wissenschaft, zur aktuellen Umfrage, wonach Ganztag für viele Schulleitungen nicht machbar sei. "Wenn jede vierte Grundschule befürchtet, den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung nicht erfüllen zu können. Wenn die Hälfte der Schulleitungen warnt, dass die pädagogischen Mindestanforderungen an den Ganztag nicht gegeben seien, dann ist das ein fataler Mix. Doch der kommt nicht von ungefähr: Es gibt bundesweit keine einheitlichen Standards für Personalschlüssel, Qualifizierung oder pädagogische Inhalte. Der Ganztag droht, zur reinen Betreuungs-Billigvariante zu werden", erklärt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecherin für Bildung und Wissenschaft, zur aktuellen Umfrage, wonach Ganztag für viele Schulleitungen nicht machbar sei. Gohlke weiter:

"Darüber hinaus verkündet die Bundesregierung den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, finanziert diesen aber nicht auskömmlich. Parallel fehlen laut GEW bundesweit mehr als hunderttausend Lehrkräfte und mehrere hunderttausend qualifizierte Fachkräfte bis 2030. Am Ende zahlen die Kommunen die Zeche. Solange Bund, Länder und Kommunen nicht dauerhaft zusammenarbeiten dürfen, werden all diese Probleme nicht gelöst. Deshalb gehört das Kooperationsverbot endlich abgeschafft. Bildung darf nicht zu einer halbgaren Sparmaßnahme auf dem Rücken unserer Kinder werden."

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news-62439 Thu, 22 Jan 2026 14:35:00 +0100 Mindestlohn: Lohnuntergrenze muss mindestens 60 Prozent des mittleren Einkommens betragen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/mindestlohn-rauf/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales "Die Mindestlohnerhöhung auf 13,90 Euro hat für 4,8 Millionen Menschen, ein Achtel aller Beschäftigten, eine Lohnerhöhung dargestellt. Das ist zwar eine kleine Verbesserung, aber auch dieser neue Mindestlohn bedeutet für Millionen Menschen weiterhin, dass sie einen Lohn haben, der nicht zum Leben reicht. Wir als Linke fordern, im Mindestlohngesetz eine Lohnuntergrenze von mindestens 60 Prozent des mittleren Einkommens festzuschreiben", erklärt Anne Zerr, Sprecherin für Arbeitspolitik und Arbeitszeitpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich neuer statistischer Daten zum Mindestlohn. "Die Mindestlohnerhöhung auf 13,90 Euro hat für 4,8 Millionen Menschen, ein Achtel aller Beschäftigten, eine Lohnerhöhung dargestellt. Das ist zwar eine kleine Verbesserung, aber auch dieser neue Mindestlohn bedeutet für Millionen Menschen weiterhin, dass sie einen Lohn haben, der nicht zum Leben reicht. Wir als Linke fordern, im Mindestlohngesetz eine Lohnuntergrenze von mindestens 60 Prozent des mittleren Einkommens festzuschreiben", erklärt Anne Zerr, Sprecherin für Arbeitspolitik und Arbeitszeitpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich neuer statistischer Daten zum Mindestlohn. Zerr weiter:

"Damit gäbe es bereits jetzt einen Mindestlohn von über 15 Euro und eine zukunftsfeste Absicherung. Letztendlich profitieren alle von einem starken Mindestlohn, denn er verbessert die Kaufkraft, die Finanzierung der Krankenkassen und die Steuereinnahmen. Auch wer über dem Mindestlohn verdient, hat durch eine höhere Lohnuntergrenze eine bessere Ausgangslage im gewerkschaftlichen Kampf um gute Arbeitsbedingungen und Löhne.“

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news-62442 Thu, 22 Jan 2026 13:10:43 +0100 Dobrindt will Lager in Drittstaaten errichten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/dobrindt-will-lager-in-drittstaaten-errichten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres Clara Bünger, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum EU-Innenministertreffen in Zypern sowie zur möglichen Einrichtung sogenannter „Return Hubs“ unter der Federführung Deutschlands: Clara Bünger, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum EU-Innenministertreffen in Zypern sowie zur möglichen Einrichtung sogenannter „Return Hubs“ unter der Federführung Deutschlands:

„Was heute in Zypern stattfindet, ist ein Treffen der Reaktionäre. Dafür spricht schon die offizielle Tagesordnung des Innenministertreffens. Beraten werden soll neben menschenrechtswidrigen Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan etwa eine bessere Polizeikooperation, um Menschen an der Weiterflucht innerhalb der EU zu hindern. Doch einer Gruppe von Staaten, darunter Deutschland, reicht das noch nicht. Sie treffen sich zusätzlich separat, um sogenannte ‚Return Hubs‘ vorzubereiten – knastähnliche Lager in Drittstaaten, die den Zweck haben, sowohl abgelehnte Asylsuchende als auch Geflüchtete, deren Asylantrag als unzulässig gilt, auf unbestimmte Dauer festzusetzen. Das sind dystopische Aussichten. Die faktische Abschaffung des Rechts auf Asyl in Europa, vor der angesichts der GEAS-Reform zu Recht gewarnt wurde, zeigt sich hier nun praktisch. Man kann nur hoffen, dass Gerichte dem einen Riegel vorschieben werden. Deutschland darf sich niemals an so einem entrechtenden Lagersystem beteiligen.“

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news-62441 Thu, 22 Jan 2026 12:34:18 +0100 Kurd:innen in Nordostsyrien wurden verraten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/kurdinnen-in-nordostsyrien-wurden-verraten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Berichten über geheime Absprachen zwischen den USA und der syrischen Übergangsregierung vor der Offensive in Nordostsyrien: Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Berichten über geheime Absprachen zwischen den USA und der syrischen Übergangsregierung vor der Offensive in Nordostsyrien:

„Die Berichte über geheime Absprachen zeigen: Die USA haben die Kurdinnen und Kurden in Nordostsyrien bewusst fallen gelassen und hinter verschlossenen Türen den Weg für die Offensive freigemacht, in deren Folge zahlreiche IS-Gefangene freigekommen sind. Die Angriffe zielen darauf ab, die demokratische Selbstverwaltung in Nordostsyrien zu zerschlagen. Gleichzeitig kündigen die USA an, tausende IS-Gefangene aus Nordostsyrien in den Irak zu verlegen – eine Entwicklung, die mindestens Besorgnis auslöst.

Vor diesem Hintergrund ist es umso verantwortungsloser, dass die Bundesregierung weiterhin Jesidinnen und Jesiden in den Irak abschieben will – Menschen, die einen Genozid durch Islamisten überlebt haben. Wer so handelt, zeigt, dass es ihm nicht um den Schutz von Minderheiten oder den Kampf gegen Islamismus geht, sondern um politisches Wegsehen und den Bruch jeder Schutzverantwortung.“

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news-62440 Thu, 22 Jan 2026 12:33:00 +0100 Pflegebedürftigkeit ist Armutsrisiko https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/pflegebeduerftigkeit-ist-armutsrisiko/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit Evelyn Schötz, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu immer weiter steigenden Pflegeheimkosten: Evelyn Schötz, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu immer weiter steigenden Pflegeheimkosten:

„Pflegebedürftigkeit ist in Deutschland längst ein riesiges Armutsrisiko. Die Menschen werden mit den immer weiter steigenden Eigenanteilen allein gelassen. Selbst ein lebenslang geführtes Sparbuch ist bei den jetzigen Zuzahlungen schnell leer geräumt. Die Bundesregierung muss mit einer echten Reform gegensteuern. Das bedeutet für uns als Linke, endlich eine Pflegevollversicherung einzuführen. Eine Vollversicherung ist finanzierbar, wenn die Beitragsbemessungsgrenze abgeschafft wird und auch leistungslose Einkommen, also Kapitalerträge, herangezogen werden.“

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news-62438 Thu, 22 Jan 2026 10:27:44 +0100 BND-Gesetz: Kein Zugriff der Geheimdienste auf das Militär https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/bnd-gesetz-kein-zugriff-der-geheimdienste-auf-das-militaer/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres Jan Köstering, Sprecher für zivilen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Entwurf eines neuen BND-Gesetzes: Jan Köstering, Sprecher für zivilen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Entwurf eines neuen BND-Gesetzes:

"Der Streit zwischen Kanzler und Verteidigungsminister offenbart ganz klar: Friedrich Merz will mehr Spione und mehr Macht über das Militär. Boris Pistorius hingegen möchte seinem Militärischen Nachrichtenwesen eine echte Parlamentarische Kontrolle auch weiterhin ersparen.

Dabei ist der BND schon jetzt zu eng mit der Bundeswehr verzahnt. Die laufenden Kooperationen mit US-Geheimdiensten sind mit Blick auf die autoritären Entwicklungen an der US-Staatsspitze in keiner Weise zu rechtfertigen und müssen beendet werden. Ein schnellerer und leichterer Zugriff der Geheimdienste auf das Militär gefährdet unsere Sicherheit."

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news-62437 Thu, 22 Jan 2026 10:24:44 +0100 Antrag auf Sondersitzung des Auswärtigen Ausschusses abgelehnt https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/antrag-auf-sondersitzung-des-auswaertigen-ausschusses-abgelehnt/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Absage der von der Linksfraktion beantragten Sondersitzung des Auswärtigen Ausschusses zur sich dramatisch zuspitzenden Lage in Nordostsyrien: Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Absage der von der Linksfraktion beantragten Sondersitzung des Auswärtigen Ausschusses zur sich dramatisch zuspitzenden Lage in Nordostsyrien:

„Es ist politisch unverantwortlich: Die Regierungsfraktionen haben unseren Antrag auf eine Sondersitzung des Auswärtigen Ausschusses zur Lage in Nordostsyrien abgelehnt – trotz Berichten über völkerrechtswidrige Luftangriffe durch die Türkei, Vertreibungen und schwere Menschenrechtsverletzungen durch das HTS-Regime. Besonders alarmierend: IS-Kämpfer entkommen aus kurdischen Camps mit Unterstützung der syrischen Armee und verbündeter Milizen. Sie sind erneut bewaffnet, führen Exekutionen durch und stellen eine direkte Bedrohung dar. Die Bundesregierung zeigt damit eklatante Defizite in ihrer außenpolitischen Aufmerksamkeit. Die Sicherheit der Menschen vor Ort – und unsere hier in Deutschland und Europa – wird ignoriert.“

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news-62436 Wed, 21 Jan 2026 17:51:15 +0100 Herr Merz, die Entscheidung des EuGH zu Mercosur muss abgewartet werden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/herr-merz-die-entscheidung-des-eugh-zu-mercosur-muss-abgewartet-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Europäische Union zu Merz' Forderung, das EU-Mercosur-Abkommen trotz Parlamentsentscheidung vorläufig in Kraft zu setzen. Marcel Bauer, Obmann der Fraktion Die Linke im Bundestag im Landwirtschaftsausschuss, zu Merz' Forderung, das EU-Mercosur-Abkommen trotz Parlamentsentscheidung vorläufig in Kraft zu setzen:

„Der EU-Mercosur-Deal ist das Ergebnis von 25 Jahren Verhandlungen in den Hinterzimmern des Handelskapitals. Es ist richtig und wichtig, dass der Europäische Gerichtshof das Handelsabkommen nun überprüfen soll. Merz' Vorstoß, die Entscheidung des Gerichts nicht abwarten zu wollen, ist inakzeptabel. Damit zeigt der Bundeskanzler erneut seine Geringschätzung vor demokratischen Verfahren und höchstrichterlicher Rechtsprechung.“

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news-62435 Wed, 21 Jan 2026 12:33:34 +0100 Stahlbranche: Bundesregierung versagt krachend https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/stahlbranche-bundesregierung-versagt-krachend/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie Mirze Edis, Sprecher für Industriepolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum erneuten Rückgang der Stahlproduktion in Deutschland: Mirze Edis, Sprecher für Industriepolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum erneuten Rückgang der Stahlproduktion in Deutschland:

"Die Stahlbranche steckt in der tiefsten Krise und die Bundesregierung versagt krachend. Statt Wirtschaftspolitik zu betreiben, setzt die Merz-Regierung auf Deregulierung und greift den Sozialstaat sowie die Arbeitnehmer:innen mit ihren Forderungen nach niedrigeren Lohnnebenkosten an. Sie verpulvert Milliarden für Aufrüstung, dabei zeigen selbst Daten der Wirtschaftsverbände: Aufrüstung hilft der Wirtschaft nicht aus der Krise, denn ein investierter Euro in die Rüstungsindustrie erbringt gesamtwirtschaftlich maximal 50 Cent zusätzliche Produktion. Bei Investitionen in die öffentliche Infrastruktur hingegen wäre eine Verdoppelung jedes eingesetzten Euros möglich, und investierte man diesen Euro in Betreuungsinfrastruktur wie Kitas oder Schulen werden daraus sogar drei zusätzliche Euro.

Darüber hinaus liegen die nötigen Maßnahmen auf dem Tisch: die schwache Nachfrage nach Stahl muss über eine Stärkung der Binnennachfrage, z.B. für Schienen, angekurbelt werden und es braucht Schutz vor Überproduktion aus Drittstaaten. Nicht zuletzt müssen die viel zu hohen Energiepreise länger als die angekündigten drei Jahre gesenkt werden, um Planungssicherheit zu schaffen. Die Linke steht an der Seite der Arbeitnehmer:innen und fordert einen stärkeren Staat, der auch mehr Landes- und Bundesbeteiligungen nicht ausschließt, um die Schlüsselindustrie Stahl in Deutschland zu halten."

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news-62434 Wed, 21 Jan 2026 11:11:33 +0100 Palantir sofort abschalten! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/palantir-sofort-abschalten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres „Die Software zur Massenüberwachung muss sofort abgeschaltet und alle Zugänge zu staatlichen Datenbanken der Polizei gekappt werden. In den USA wird mit Software-Produkten von Palantir derzeit die Menschenjagd der ICE-Agenten unterstützt. Weder auf Landes- noch auf Bundeseben darf das Unternehmen Zugang zu persönlichen Daten erhalten. Die Gefahr des Missbrauchs ist zu groß“, sagt Jan Köstering, Sprecher für zivilen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu wachsenden Bedenken eines Einsatzes von Palantir. „Die Software zur Massenüberwachung muss sofort abgeschaltet und alle Zugänge zu staatlichen Datenbanken der Polizei gekappt werden. In den USA wird mit Software-Produkten von Palantir derzeit die Menschenjagd der ICE-Agenten unterstützt. Weder auf Landes- noch auf Bundeseben darf das Unternehmen Zugang zu persönlichen Daten erhalten. Die Gefahr des Missbrauchs ist zu groß“, sagt Jan Köstering, Sprecher für zivilen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu wachsenden Bedenken eines Einsatzes von Palantir. Köstering weiter: 

„Unternehmenschef Alex Karp hat vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos eindeutig klar gemacht, dass er Migration aktiv bekämpft und nur hochqualifizierten Menschen eine Einreise in die von Palantir kontrollierten Länder erlauben will. Palantir ist ein politisches Instrument der Neuen Rechten und wird nicht im Interesse der öffentlichen Sicherheit eingesetzt. Die Abhängigkeit von US-Software muss beendet werden und Software zur anlasslosen Massenüberwachung darf grundsätzlich nicht eingesetzt werden.“

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news-62429 Tue, 20 Jan 2026 12:52:13 +0100 Kinder und Jugendliche nicht länger mit ihren Sorgen allein lassen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/kinder-und-jugendliche-nicht-laenger-mit-ihren-sorgen-allein-lassen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit Evelyn Schötz, Sprecherin für psychische Gesundheit der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Meldung, wonach immer mehr Kinder wegen psychischer Probleme in Kliniken behandelt werden: Evelyn Schötz, Sprecherin für psychische Gesundheit der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Meldung, wonach immer mehr Kinder wegen psychischer Probleme in Kliniken behandelt werden:

"Es ist eine Binsenweisheit - in Krisenzeiten geraten die Schwächsten - also Kinder, Alte, Kranke - als erste unter die Räder. Exemplarisch dafür steht diese Zahl: Kinder und Jugendliche müssen im Schnitt vier bis sechs Monate auf die stationäre Therapie warten. Für die Betroffenen, die dringend Hilfe benötigen, ist das eine Ewigkeit. Junge Menschen wachsen heute auf in einer Zeit multipler Krisen, in der alles teurer wird, viele Familien unter Dauerstress stehen und Zukunftsangst zum Alltag gehört. Klimakrise, Kriege, Leistungsdruck in Schule und Ausbildung, Social-Media-Druck und ein Gefühl von 'ihr müsst funktionieren' sind allgegenwärtig. Gleichzeitig wird an genau den Stellen gekürzt, die Halt geben: an Schulen, in der Jugendhilfe, in der Prävention und im Gesundheitswesen.

Ich fordere daher von der Bundesregierung mehr Therapieplätze für Kinder- und Jugendliche, Schulpsycholog:innen an jeder Schule, Gesundheitsförderung als Teil der Schulkultur, mehr Personal in der Schulsozialarbeit und die Wiederaufnahme des Projekts 'Mental Health Coaches' an Schulen. Wer mentale Gesundheit ernst nimmt, sorgt für verlässliche Unterstützung, Zeit zum Aufwachsen und gute Zukunftsperspektiven, statt Kinder und Jugendliche mit ihren Sorgen allein zu lassen."

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news-62428 Tue, 20 Jan 2026 11:49:11 +0100 Debatte um Telefon-AU lenkt von realen Problemen im Gesundheitswesen ab https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/debatte-um-telefon-au-lenkt-von-realen-problemen-im-gesundheitswesen-ab/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit „Die Debatte um die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung zeigt, was Kanzler Merz und seine Regierung am liebsten tun: Mit Kanonen auf Spatzen schießen. Wie schon in der unsäglichen Debatte um die sogenannten Totalverweigerer beim Bürgergeld werden auch hier Einzelfälle wider besseres Wissen zum Generalverdacht aufgebauscht. Hausärzte und Krankenkassen betonen, dass die Telefon-AU nicht zu mehr Krankschreibungen führt. Erkrankte Beschäftigte, gerade in ländlichen Regionen mit wenigen Arztpraxen, oder diejenigen mit eingeschränkter Mobilität, wieder in den Praxen vorsprechen zu lassen, verschärft bestehende Missstände und belastet die Hausarztpraxen – erst recht jetzt in der Erkältungszeit“, sagt Julia-Christina Stange, Sprecherin für ambulante Versorgung der Fraktion Die Linke im Bundestag. „Die Debatte um die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung zeigt, was Kanzler Merz und seine Regierung am liebsten tun: Mit Kanonen auf Spatzen schießen. Wie schon in der unsäglichen Debatte um die sogenannten Totalverweigerer beim Bürgergeld werden auch hier Einzelfälle wider besseres Wissen zum Generalverdacht aufgebauscht. Hausärzte und Krankenkassen betonen, dass die Telefon-AU nicht zu mehr Krankschreibungen führt. Erkrankte Beschäftigte, gerade in ländlichen Regionen mit wenigen Arztpraxen, oder diejenigen mit eingeschränkter Mobilität, wieder in den Praxen vorsprechen zu lassen, verschärft bestehende Missstände und belastet die Hausarztpraxen – erst recht jetzt in der Erkältungszeit“, sagt Julia-Christina Stange, Sprecherin für ambulante Versorgung der Fraktion Die Linke im Bundestag. Stange weiter:

„Statt die Phantomdebatten der Arbeitgeberverbände weiter zu befeuern, muss die Regierung die realen Probleme im Gesundheitswesen angehen. Dazu gehört, dafür zu sorgen, dass gesetzlich versicherter Patient:innen überhaupt zeitnah verfügbare Arzttermine erhalten können – ohne auf privaten Terminplattformen wie Doctolib Bezahltermine angeboten zu bekommen. Um die offensichtliche Bevorzugung von Privatversicherten gegenüber Kassenpatient:innen bei der Terminvergabe zu beenden, sollte der Versicherungsstatus bei der Terminvermittlung grundsätzlich nicht mehr abgefragt werden dürfen.“

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