Pressemitteilungen der Fraktion Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Fraktion Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Wed, 26 Aug 2026 15:42:44 +0200 Wed, 26 Aug 2026 15:42:44 +0200 TYPO3 EXT:news news-63944 Wed, 26 Aug 2026 15:39:44 +0200 Wärmenetzpaket: Es droht Abzocke von Mieterinnen und Mietern https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/waermenetzpaket-es-droht-abzocke-von-mieterinnen-und-mietern/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Arbeit und Soziales Wohnen „Das neue Wärmenetzpaket ist ein fahrlässiger Freifahrtschein für Wärmenetzbetreiber. Zwar gibt es einzelne Zugeständnisse, doch öffnet das Paket die Tür dafür, Investitionskosten direkt an Verbraucherinnen und Verbraucher weiterzureichen. Gerade bei profitorientierten Anbietern droht dies zur Abzocke von Mieterinnen und Mietern zu werden. Vor der grundlegenden Problematik werden auch weiterhin völlig die Augen verschlossen: Fernwärme und Wärmecontracting sollen weiterhin gleichbehandelt werden", erklärt Violetta Bock, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Wärmepolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum beschlossenen Wärmenetzpaket des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. „Das neue Wärmenetzpaket ist ein fahrlässiger Freifahrtschein für Wärmenetzbetreiber. Zwar gibt es einzelne Zugeständnisse, doch öffnet das Paket die Tür dafür, Investitionskosten direkt an Verbraucherinnen und Verbraucher weiterzureichen. Gerade bei profitorientierten Anbietern droht dies zur Abzocke von Mieterinnen und Mietern zu werden. Vor der grundlegenden Problematik werden auch weiterhin völlig die Augen verschlossen: Fernwärme und Wärmecontracting sollen weiterhin gleichbehandelt werden", erklärt Violetta Bock, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Wärmepolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum beschlossenen Wärmenetzpaket des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Bock weiter: 

"Dabei leiden Verbraucher:innen seit Jahren an hohen Preissprüngen beim Wärmecontracting. Das Paket verpasst es, die wirklichen Problemen zu beheben. Durch die gekappte Wärmepumpenförderung in Wärmenetzgebieten werden aber wirkliche Alternativen verhindert. Das zeigt: Wir brauchen endlich einen verbindlichen Wärmepreisdeckel für Wärmenetze."

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news-63943 Wed, 26 Aug 2026 14:26:43 +0200 Wohnungsnot im Alter ist ein sozialpolitischer Skandal https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/wohnungsnot-im-alter-ist-ein-sozialpolitischer-skandal/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Wohnen Rente "Es ist ein gesellschaftliches Armutszeugnis und die direkte Folge einer verfehlten Wohnungs- und Rentenpolitik, dass die Wohnungsnot im Alter steigt. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, darf im Alter nicht vor die Tür gesetzt werden. Wohnen ist ein Menschenrecht - auch für Senior:innen", erklärt Sahra Mirow, Sprecherin für soziales Wohnen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum aktuellen Statistikbericht der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W), wonach ältere Menschen zunehmend auf Hilfen in Wohnungsnotfällen angewiesen sind. "Es ist ein gesellschaftliches Armutszeugnis und die direkte Folge einer verfehlten Wohnungs- und Rentenpolitik, dass die Wohnungsnot im Alter steigt. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, darf im Alter nicht vor die Tür gesetzt werden. Wohnen ist ein Menschenrecht - auch für Senior:innen", erklärt Sahra Mirow, Sprecherin für soziales Wohnen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum aktuellen Statistikbericht der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W), wonach ältere Menschen zunehmend auf Hilfen in Wohnungsnotfällen angewiesen sind. Mirow weiter:

"Dass die Koalition vor diesem Hintergrund nun auch noch den Rotstift beim Wohngeld ansetzt und drastische Kürzungen plant, ist ein sozialpolitisches Totalversagen. Für Hunderttausende Senior:innen ist das Wohngeld die letzte Rettung gegen die Zwangsräumung. Diese wichtige Unterstützung zusammenzustreichen bedeutet, ältere Menschen in den Ruin und die Obdachlosigkeit zu drängen. Um diese Entwicklung zu stoppen, braucht es endlich einen bundesweiten Mietendeckel. Das würde die Mietkosten für alle Haushalte senken und dadurch auch die Kosten für das Wohngeld."

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news-63937 Tue, 25 Aug 2026 14:13:32 +0200 Eine solidarische Pflegeversicherung für alle https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/eine-solidarische-pflegeversicherung-fuer-alle/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit "Die Idee eines Finanzausgleichs zwischen privater und sozialer Pflegeversicherung geht in die richtige Richtung. Aber statt die Schieflage zwischen beiden Systemen punktuell auszugleichen, sollten wir sie grundsätzlich beheben. Es kann auf Dauer nicht funktionieren, dass Menschen mit tendenziell höheren Einkommen und geringerem Pflegebedarf in einem eigenen System versichert sind, während die soziale Pflegeversicherung einen deutlich größeren Teil der Last trägt. Wir brauchen deshalb eine solidarische Pflegeversicherung, in die alle einzahlen – auch diejenigen, die heute privat versichert sind", erklärt Evelyn Schötz, Sprecherin für Pflege der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Finanzierungslücke der Pflegeversicherung und zum Vorschlag eines Finanzausgleichs zwischen sozialer und privater Versicherung. "Die Idee eines Finanzausgleichs zwischen privater und sozialer Pflegeversicherung geht in die richtige Richtung. Aber statt die Schieflage zwischen beiden Systemen punktuell auszugleichen, sollten wir sie grundsätzlich beheben. Es kann auf Dauer nicht funktionieren, dass Menschen mit tendenziell höheren Einkommen und geringerem Pflegebedarf in einem eigenen System versichert sind, während die soziale Pflegeversicherung einen deutlich größeren Teil der Last trägt. Wir brauchen deshalb eine solidarische Pflegeversicherung, in die alle einzahlen – auch diejenigen, die heute privat versichert sind", erklärt Evelyn Schötz, Sprecherin für Pflege der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Finanzierungslücke der Pflegeversicherung und zum Vorschlag eines Finanzausgleichs zwischen sozialer und privater Versicherung. Schötz weiter:

"Entscheidend ist dabei nicht nur, wie hoch der Beitragssatz ist, sondern auch, welche Einnahmen überhaupt für die Beitragsberechnung herangezogen werden. Löhne und Gehälter werden heute nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze berücksichtigt. Ob darüber hinaus zum Beispiel Kapitalerträge oder Mieteinnahmen beitragspflichtig sind, hängt vom jeweiligen Versicherungsstatus ab. Solidarität heißt für uns als Linke: Alle zahlen nach ihrer tatsächlichen Leistungsfähigkeit ein – unabhängig davon, ob ihr Einkommen aus Arbeit, Kapital oder Vermietung stammt. Und alle können sich im Pflegefall auf die gleiche Absicherung verlassen."

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news-63935 Tue, 25 Aug 2026 13:29:36 +0200 Regierungsklausur: nur Unternehmensvertreter, keine Gewerkschaften oder Sozialverbände https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/regierungsklausur-nur-unternehmensvertreter-keine-gewerkschaften-oder-sozialverbaende/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie "Die Bundesregierung lädt wieder nur Unternehmensvertreter ein, keine Gewerkschaften oder Sozialverbände. Die Interessen der Großkonzerne sind offenbar die einzigen, die für BlackRock-Merz von Bedeutung sind. Die Wünsche der Wirtschaftsverbände – Löhne drücken, Arbeitszeiten weiter flexibilisieren, weniger Sozialbeiträge für Arbeitgeber – werden unhinterfragt und ohne Rücksicht auf Verluste umgesetzt. Die Rechnung für die vielfach kurzsichtige, profitorientierte Unternehmens-, Wirtschafts- und Energiepolitik sollen aber wir alle tragen, insbesondere die Beschäftigten – während sich die Konzernbosse aus der Verantwortung stehlen können", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Klausurtagung der Bundesregierung. "Die Bundesregierung lädt wieder nur Unternehmensvertreter ein, keine Gewerkschaften oder Sozialverbände. Die Interessen der Großkonzerne sind offenbar die einzigen, die für BlackRock-Merz von Bedeutung sind. Die Wünsche der Wirtschaftsverbände – Löhne drücken, Arbeitszeiten weiter flexibilisieren, weniger Sozialbeiträge für Arbeitgeber – werden unhinterfragt und ohne Rücksicht auf Verluste umgesetzt. Die Rechnung für die vielfach kurzsichtige, profitorientierte Unternehmens-, Wirtschafts- und Energiepolitik sollen aber wir alle tragen, insbesondere die Beschäftigten – während sich die Konzernbosse aus der Verantwortung stehlen können", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Klausurtagung der Bundesregierung. Pellmann weiter:

"Die Bundesregierung muss endlich anfangen, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in den Fokus zu stellen und eine nachhaltige Industriepolitik fördern, die für gute Beschäftigungsverhältnisse und die notwendige Klimaanpassung sorgt. Dann könnte vielleicht auch der Sinkflug ihrer Zustimmungswerte gebremst werden."

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news-63934 Tue, 25 Aug 2026 12:09:37 +0200 Türkei muss Osman Kavala freilassen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/tuerkei-muss-osman-kavala-freilassen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Das Urteil ist ein wichtiges und positives Signal. Das Gericht stellt erneut klar, dass die Türkei Osman Kavala endlich freilassen muss. Seit fast neun Jahren sitzt er unrechtmäßig in türkischer Haft, obwohl der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bereits 2019 seine Freilassung gefordert hat. Seine Inhaftierung ist rechtswidrig und politisch motiviert. Ein Grund zur Freude kann das Urteil erst sein, wenn er die Haftanstalt tatsächlich verlassen kann", erklärt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte im Fall Osman Kavala.  „Das Urteil ist ein wichtiges und positives Signal. Das Gericht stellt erneut klar, dass die Türkei Osman Kavala endlich freilassen muss. Seit fast neun Jahren sitzt er unrechtmäßig in türkischer Haft, obwohl der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bereits 2019 seine Freilassung gefordert hat. Seine Inhaftierung ist rechtswidrig und politisch motiviert. Ein Grund zur Freude kann das Urteil erst sein, wenn er die Haftanstalt tatsächlich verlassen kann", erklärt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte im Fall Osman Kavala. Özdemir weiter:

"Osman Kavala ist kein Einzelfall. Seine jahrelange Inhaftierung steht beispielhaft für die politische Repression in der Türkei: Ein unbequemer Menschenrechtsaktivist und Vertreter der Zivilgesellschaft wurde zum Schweigen gebracht, weil er der Regierung politisch nicht genehm ist. Mit der Freilassung Kavalas allein ist es deshalb nicht getan. Noch immer sitzen Tausende Menschen aus politischen Gründen in Haft. Auch sie müssen freikommen. Die Unterdrückung politischer Widersacher:innen muss ein Ende haben. Die Türkei muss den Weg zu Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und einem echten politischen Dialog finden.“

 

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news-63933 Mon, 24 Aug 2026 12:49:03 +0200 Unabhängigkeitstag der Ukraine: Völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands muss beendet werden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/unabhaengigkeitstag-der-ukraine-voelkerrechtswidrige-angriffskrieg-russlands-muss-beendet-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „35 Jahre Ukrainische Unabhängigkeit sind Anlass, das Recht auf Selbstbestimmung der Ukraine zu bekräftigen. Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine muss so schnell wie möglich beendet werden. Erneut steht der Ukraine durch die Angriffe auf kritische Infrastruktur ein harter Winter bevor. Es braucht dringend besseren Schutz der Zivilbevölkerung und verstärkte diplomatische Bemühungen um einen Waffenstillstand", kommentiert Lea Reisner, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum 35. Jahrestag der Unabhängigkeit der Ukraine. „35 Jahre Ukrainische Unabhängigkeit sind Anlass, das Recht auf Selbstbestimmung der Ukraine zu bekräftigen. Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine muss so schnell wie möglich beendet werden. Erneut steht der Ukraine durch die Angriffe auf kritische Infrastruktur ein harter Winter bevor. Es braucht dringend besseren Schutz der Zivilbevölkerung und verstärkte diplomatische Bemühungen um einen Waffenstillstand", kommentiert Lea Reisner, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum 35. Jahrestag der Unabhängigkeit der Ukraine. Reisner weiter: 

"Die anhaltenden Völkerrechtsbrüche Putins und die fortwährende militärische Logik entscheiden schon zu lange über das Leben von Millionen Menschen. Ein dauerhafter Frieden kann schlussendlich nur durch internationale Diplomatie und das konsequente Primat des Völkerrechts erreicht werden.“

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news-63931 Mon, 24 Aug 2026 11:04:38 +0200 Gutachten stellt klar: Deutschland darf Schutzsuchende nicht aushungern! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/gutachten-stellt-klar-deutschland-darf-schutzsuchende-nicht-aushungern/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres Menschenrechte und humanitäre Hilfe "Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags schaffen Klarheit: Der vollständige Entzug von Sozialleistungen für Schutzsuchende verstößt eklatant gegen das EU-Recht und die Grundrechtecharta. Die Bundesregierung muss diesen Rechtsbruch sofort beenden und das Gesetz ändern", erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Ergebnissen des von ihr in Auftrag gegebenen Gutachtens der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags zum rechtswidrigen Leistungsentzug in Dublin-Fällen. "Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags schaffen Klarheit: Der vollständige Entzug von Sozialleistungen für Schutzsuchende verstößt eklatant gegen das EU-Recht und die Grundrechtecharta. Die Bundesregierung muss diesen Rechtsbruch sofort beenden und das Gesetz ändern", erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Ergebnissen des von ihr in Auftrag gegebenen Gutachtens der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags zum rechtswidrigen Leistungsentzug in Dublin-Fällen. Bünger weiter:

"Die Menschenwürde ist migrationspolitisch nicht relativierbar. Auch im Dublin-Verfahren schützt das EU-Recht die Menschen vor einer Politik des Aushungerns. Kein Staat darf das Existenzminimum unterschreiten. Der Anwendungsvorrang des Unionsrechts verpflichtet Behörden und Gerichte unmittelbar. Sie müssen die rechtswidrigen Normen des Asylbewerberleistungsgesetzes unangewendet lassen. Wer Menschen Obdach, Nahrung, Kleidung und medizinische Versorgung verweigert, bricht sehenden Auges Recht. Die Zermürbungspolitik der Bundesregierung scheitert an den Vorgaben des EuGH. Sozialgerichte haben dies bereits bestätigt.

Die Bundesregierung muss diesen unhaltbaren Zustand sofort beenden. Ich fordere die Koalition auf, den vollständigen Leistungsausschluss im Asylbewerberleistungsgesetz unverzüglich zu streichen. Bis dahin muss das Arbeitsministerium unter Bärbel Bas die zuständigen Behörden auf die Rechtswidrigkeit des Bundesgesetzes hinweisen und darauf drängen, die Menschen anständig zu versorgen."

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news-63929 Sat, 22 Aug 2026 13:20:14 +0200 EU-Übergewinnsteuer: Klingbeils Versuch ist eine reine Beruhigungspille https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/eu-uebergewinnsteuer-klingbeils-versuch-ist-eine-reine-beruhigungspille/ Pressemitteilung 21. Legislatur Europäische Union Finanzen "Angesichts der exorbitanten Spritpreise in Deutschland ist der erneute Versuch des Bundesfinanzministers, auf der europäischen Ebene eine Übergewinnsteuer einzuführen, eine reine Beruhigungspille im Wahlkampf, um von der unterlassenen Hilfeleistung der Bundesregierung gegenüber den gebeutelten Pendler:innen abzulenken", erklärt Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Initiative von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, eine Übergewinnsteuer auf europäischer Ebene einzuführen. "Angesichts der exorbitanten Spritpreise in Deutschland ist der erneute Versuch des Bundesfinanzministers, auf der europäischen Ebene eine Übergewinnsteuer einzuführen, eine reine Beruhigungspille im Wahlkampf, um von der unterlassenen Hilfeleistung der Bundesregierung gegenüber den gebeutelten Pendler:innen abzulenken", erklärt Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Initiative von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, eine Übergewinnsteuer auf europäischer Ebene einzuführen. Görke weiter:

"Klingbeil weiß selbst, dass eine EU-Übergewinnsteuer angesichts der Mehrheitsverhältnisse in der EU nicht kommen wird. Deshalb fordert Die Linke eine nationale Übergewinnsteuer wie sie in Portugal oder Griechenland schon längst eingeführt wurde. Das wäre ein wirksames Mittel, um endlich die Spekulation und die Selbstbedienungsmentalität der Mineralölkonzerne einzudämmen. Daran hat die Bundesregierung aber offenbar kein gesteigertes Interesse."

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news-63928 Fri, 21 Aug 2026 14:04:03 +0200 Israels Siedlungspolitik: Kritik darf nicht folgenlos bleiben https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/israels-siedlungspolitik-kritik-darf-nicht-folgenlos-bleiben/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Lea Reisner, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum israelischen Siedlungsprojekt E1 im Westjordanland Lea Reisner, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum israelischen Siedlungsprojekt E1 im Westjordanland:

„Netanjahu hat versprochen, dass es mit ihm keinen palästinensischen Staat geben wird und seine Regierung schafft jetzt, kurz vor den Wahlen, genau dafür Fakten. Seit Jahren reagiert die Bundesregierung auf Israels Siedlungspolitik mit Kritik, die mal lauter, mal leiser ausfällt, am Ende aber immer folgenlos bleibt. Damit die Siedlungspolitik endet, braucht es endlich spürbare Konsequenzen: ein sofortiges Ende aller Waffenexporte, die Aussetzung des EU-Israel-Assoziierungsabkommens und einen Schlussstrich unter die wirtschaftliche Unterstützung von Unternehmen und Institutionen, die die Besatzung am Laufen halten. Und: die Anerkennung des Staates Palästina.“

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news-63927 Fri, 21 Aug 2026 13:43:41 +0200 Wirtschaft ist kein Selbstbedienungsladen für große Konzerne https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/wirtschaft-ist-kein-selbstbedienungsladen-fuer-grosse-konzerne/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Wirtschaft und Technologie Lobbyismus "Wenn Audi, BMW, Siemens, Mercedes und andere Großkonzerne der Bundesregierung vorschreiben wollen, welche Reformen sie 'schleunigst und ohne irgendwelche Abstriche' umzusetzen hat, ist eines klar: Hier geht es um handfeste Interessen der Unternehmen. Die Antwort auf wirtschaftlichen Druck kann nicht darin bestehen, Löhne zu drücken, Arbeitszeiten weiter zu flexibilisieren und den Sozialstaat auf Kosten der Beschäftigten zu schleifen. Wer weniger Sozialbeiträge fordert, muss auch sagen, wie gute Renten, eine verlässliche Gesundheitsversorgung und soziale Sicherheit künftig finanziert werden sollen ohne sich aus der Verantwortung zu stehlen. Allein die vier genannten Konzerne, die von der Bundesregierung mehr Flexibilität, weniger Sozialabgaben und weitere Entlastungen verlangen, haben allein in den vergangenen fünf Jahren zusammen Gewinne in der Größenordnung von weit über 150 Milliarden Euro erzielt. Es grenzt an Hohn ausgerechnet jetzt Beschäftigte und die Allgemeinheit die Rechnung für eine verfehlte Unternehmens-, Wirtschafts- und Energiepolitik tragen zu lassen“, erklärt Janine Wissler, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, zu dem Brief verschiedener Großunternehmen und Wirtschaftsverbände an Bundeskanzler Friedrich Merz und weitere. "Wenn Audi, BMW, Siemens, Mercedes und andere Großkonzerne der Bundesregierung vorschreiben wollen, welche Reformen sie 'schleunigst und ohne irgendwelche Abstriche' umzusetzen hat, ist eines klar: Hier geht es um handfeste Interessen der Unternehmen. Die Antwort auf wirtschaftlichen Druck kann nicht darin bestehen, Löhne zu drücken, Arbeitszeiten weiter zu flexibilisieren und den Sozialstaat auf Kosten der Beschäftigten zu schleifen. Wer weniger Sozialbeiträge fordert, muss auch sagen, wie gute Renten, eine verlässliche Gesundheitsversorgung und soziale Sicherheit künftig finanziert werden sollen ohne sich aus der Verantwortung zu stehlen. Allein die vier genannten Konzerne, die von der Bundesregierung mehr Flexibilität, weniger Sozialabgaben und weitere Entlastungen verlangen, haben allein in den vergangenen fünf Jahren zusammen Gewinne in der Größenordnung von weit über 150 Milliarden Euro erzielt. Es grenzt an Hohn ausgerechnet jetzt Beschäftigte und die Allgemeinheit die Rechnung für eine verfehlte Unternehmens-, Wirtschafts- und Energiepolitik tragen zu lassen“, erklärt Janine Wissler, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, zu dem Brief verschiedener Großunternehmen und Wirtschaftsverbände an Bundeskanzler Friedrich Merz und weitere. Wissler weiter:

"Dass die neue Kanzleramtschefin Warken den Konzernen jetzt praktisch die Tür für ihre Forderungen offenhält, zeigt, wohin diese Bundesregierung steuert: Statt die Interessen von Beschäftigten, Rentnerinnen und Rentnern sowie des Sozialstaats zum Maßstab zu machen, übernimmt sie die Wunschliste der Wirtschaftsverbände. Es ist nicht die Aufgabe einer Bundesregierung, den Vorstandsetagen den Hof zu machen – sie muss dafür sorgen, dass diejenigen, die dieses Land mit ihrer Arbeit am Laufen halten, nicht für die Interessen der Aktionäre und Konzernchefs bezahlen. Der neoliberale Fiebertraum muss endlich aufhören. Es braucht dringend eine nachhaltige Industriepolitik, die Investitionen und gute Arbeitsplätze fördert – und zwar mit verbindlichen Bedingungen für Unternehmen. Wer öffentliche Unterstützung erhält, muss Standorte und Beschäftigung sichern, Tariflöhne zahlen und in nachhaltige Strategien investieren."

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news-63926 Thu, 20 Aug 2026 15:14:57 +0200 Behandlungsfehler: Es braucht ein zentrales Register und eine Beweislastumkehr zugunsten der Betroffenen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/behandlungsfehler-es-braucht-ein-zentrales-register-und-eine-beweislastumkehr-zugunsten-der-betroffenen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit Evelyn Schötz, Sprecherin für Pflege und psychische Gesundheit der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Jahresstatistik 2025 zur Begutachtung von Behandlungsfehlern des Medizinischen Dienstes. Evelyn Schötz, Sprecherin für Pflege und psychische Gesundheit der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Jahresstatistik 2025 zur Begutachtung von Behandlungsfehlern des Medizinischen Dienstes:

"Wenn wir Behandlungsfehler verhindern wollen, müssen wir Fehler sichtbar machen können. Noch immer werden sie im Gesundheitswesen nicht systematisch erfasst und bestehende Meldesysteme werden vielerorts freiwillig genutzt. Deshalb fordern wir ein zentrales Register, eine Beweislastumkehr zugunsten der Betroffenen und einen Härtefallfonds, der Menschen nach schweren Schäden schnell unterstützt. In einem überlasteten Gesundheitssystem müssen Fachkräfte Fehler melden können, ohne die Angst, dafür persönlich finanziell haften zu müssen. Langfristig geht es darum, eine offene Fehlerkultur zu ermöglichen, in der wir aus Fehlern lernen können, anstatt sie zu wiederholen."

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news-63925 Thu, 20 Aug 2026 12:17:05 +0200 14.000 Hitzetote: Bundesregierung muss jetzt handeln https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/14000-hitzetote-bundesregierung-muss-jetzt-handeln/ Pressemitteilung 21. Legislatur „Erneut hat das RKI die Zahlen der Hitzetoten für das laufende Jahr nach oben anpassen müssen. Wir sprechen jetzt von mindestens 14.000 Hitzetoten, doch die Bundesregierung tut nichts, um die Bevölkerung zu schützen. Im Gegenteil, sie bremst den Ausbau von erneuerbaren Energien aus, setzt weiterhin auf fossile Abhängigkeiten und verschärft damit die Klimakrise. Rund zwei Drittel der Menschen in Deutschland erwarten von der Bundesregierung nicht nur Ankündigungen, sondern konkrete Maßnahmen gegen Hitze und Dürre. Vergeblich, denn die Bundesregierung bleibt weiter untätig“ sagt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag. „Erneut hat das RKI die Zahlen der Hitzetoten für das laufende Jahr nach oben anpassen müssen. Wir sprechen jetzt von mindestens 14.000 Hitzetoten, doch die Bundesregierung tut nichts, um die Bevölkerung zu schützen. Im Gegenteil, sie bremst den Ausbau von erneuerbaren Energien aus, setzt weiterhin auf fossile Abhängigkeiten und verschärft damit die Klimakrise. Rund zwei Drittel der Menschen in Deutschland erwarten von der Bundesregierung nicht nur Ankündigungen, sondern konkrete Maßnahmen gegen Hitze und Dürre. Vergeblich, denn die Bundesregierung bleibt weiter untätig“ sagt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag. Pellmann weiter:

„Für besonders gefährdete Gruppen wie ältere Menschen oder Obdachlose braucht es endlich gesetzlich verankerte Hitzeschutzkonzepte. So kann sichergestellt werden, dass bei amtlichen Hitzewarnungen Gesundheitschecks und Hausbesuche organisiert und obdachlose Menschen durch aufsuchende Hilfs- und Rettungsteams in sogenannten ‚Hitzebussen‘ versorgt werden. Zudem müssen Patient:innen in Krankenhäusern und Pflegeheimen besser vor Hitze geschützt werden.“

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news-63924 Wed, 19 Aug 2026 16:24:32 +0200 Schularicks Steuer-Rezept greift Beschäftigte doppelt an https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/schularicks-steuer-rezept-greift-beschaeftigte-doppelt-an/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Finanzen "Wer die Mehrwertsteuer erhöht, verschiebt die Lasten weiter von oben nach unten. Die Mehrwertsteuer trifft nicht alle gleich hart: Wer wenig verdient, kann steigende Lebenshaltungskosten schlechter kompensieren und zahlt überproportional mehr von seinem Einkommen für das Nötigste. Deshalb ist jede Verbrauchsteuererhöhung eine soziale Schieflage mit Ansage. Wir brauchen stattdessen eine Abschaffung der Mehrwertsteuer mindestens auf Grundnahrungsmittel - ohne dass sie ansonsten erhöht wird", sagt Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Forderungen von Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, nach einer Anhebung der Mehrwertsteuer und Aushöhlung des Kündigungsschutzes. "Wer die Mehrwertsteuer erhöht, verschiebt die Lasten weiter von oben nach unten. Die Mehrwertsteuer trifft nicht alle gleich hart: Wer wenig verdient, kann steigende Lebenshaltungskosten schlechter kompensieren und zahlt überproportional mehr von seinem Einkommen für das Nötigste. Deshalb ist jede Verbrauchsteuererhöhung eine soziale Schieflage mit Ansage. Wir brauchen stattdessen eine Abschaffung der Mehrwertsteuer mindestens auf Grundnahrungsmittel - ohne dass sie ansonsten erhöht wird", sagt Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Forderungen von Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, nach einer Anhebung der Mehrwertsteuer und Aushöhlung des Kündigungsschutzes. Achelwilm weiter:

"Auch die Forderung einer De-Facto-Abschaffung des Kündigungsschutzes ist ein Angriff auf alle Erwerbstätigen und wirtschaftspolitischer Unsinn. Wir erleben gerade eine Konjunkturkrise und gleichzeitig die größten Angriffe der Bundesregierung auf den Sozialstaat seit Jahrzehnten. Eine Aushöhlung des Kündigungsschutzes verschärft nur weiter die ökonomische Unsicherheit von Menschen, die sich in Kaufzurückhaltung üben und von der Politik nur alleingelassen und enttäuscht werden.

Wer echte Steuergerechtigkeit anstrebt und Arbeitseinkommen entlasten will, muss dort ansetzen, wo das Geld sich gerade munter vermehrt: bei hohen Vermögen, hohen Erbschaften und Übergewinnen - und nicht zu hohe Preise für Konsum noch hochtreiben."

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news-63923 Wed, 19 Aug 2026 13:23:15 +0200 Bundesregierung muss sich jetzt klar hinter den Internationalen Strafgerichtshof stellen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/bundesregierung-muss-sich-jetzt-klar-hinter-den-internationalen-strafgerichtshof-stellen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Es ist unerträglich, dass ausgerechnet die Präsidentin des einzigen Gerichts, vor dem auch die Verantwortlichen mächtiger Staatsführungen für Kriegsverbrechen belangt werden können, stattdessen selbst sanktioniert wird. Die USA sagen offen, dass sie den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) zerschlagen wollen. Die Bundesregierung muss sich jetzt klar hinter den IStGH stellen“, fordert Lea Reisner, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke im Bundestag, angesichts der US-Sanktionen gegen die Präsidentin und einen leitenden Anwalt des Internationalen Strafgerichtshofs. „Es ist unerträglich, dass ausgerechnet die Präsidentin des einzigen Gerichts, vor dem auch die Verantwortlichen mächtiger Staatsführungen für Kriegsverbrechen belangt werden können, stattdessen selbst sanktioniert wird. Die USA sagen offen, dass sie den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) zerschlagen wollen. Die Bundesregierung muss sich jetzt klar hinter den IStGH stellen“, fordert Lea Reisner, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke im Bundestag, angesichts der US-Sanktionen gegen die Präsidentin und einen leitenden Anwalt des Internationalen Strafgerichtshofs. Reisner weiter: 

„Es braucht eine klare Ansage, dass deutsche Behörden und Banken diesen Sanktionen nicht folgen werden sowie eine finanzielle Absicherung für sanktioniertes IStGH-Personal, das jetzt um seine Existenz bangt. Auch die Bundesregierung hat sich, was die Unterstützung und Stärkung des IStGH angeht, nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Der Verlust von internationalem Ansehen wurde bei der gescheiterten Wahl zum UN-Sicherheitsrat evident. Die Bundesregierung kann jetzt beweisen, dass sie die internationale Rechtsordnung schützt und gegenüber den USA eine rote Linie ziehen.“

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news-63922 Tue, 18 Aug 2026 11:20:21 +0200 Erntebilanz: Klimakrise macht unsere Äcker zu Verlierern https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/erntebilanz-klimakrise-macht-unsere-aecker-zu-verlierern/ Pressemitteilung 21. Legislatur Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ina Latendorf, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin und agrarpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den vom Deutschen Bauernverband in der Erntebilanz 2026 prognostizierten Folgen der anhaltenden Dürre für die Ernten in diesem Jahr. Ina Latendorf, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin und agrarpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den vom Deutschen Bauernverband in der Erntebilanz 2026 prognostizierten Folgen der anhaltenden Dürre für die Ernten in diesem Jahr:

"Die Klimakrise macht unsere Äcker zu Verlierern. Betriebe, die durch die ambitionslose Klimapolitik der vergangenen Jahrzehnte in Not geraten, müssen jetzt unbürokratisch Hilfe erhalten. Die Bundesregierung muss einen Krisenfonds schaffen und Agroforst und den Aufbau von Humus finanziell unterstützen. Statt fossile Energien und Betriebsmittel noch stärker zu fördern, braucht es endlich einen Ausstieg aus der Abhängigkeit. Auch die Konsequenzen der Dürre für die Lebensmittelpreise geben Anlass zur Sorge. Deshalb brauchen wir endlich eine wirksame Preis- und Margenbeobachtung, eine Begrenzung der Gewinnmargen des monopolartigen Lebensmitteleinzelhandels und die Streichung der Mehrwertsteuer für Grundnahrungsmittel."

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