Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Thu, 09 Jul 2026 18:00:15 +0200 Thu, 09 Jul 2026 18:00:15 +0200 TYPO3 EXT:news news-63713 Thu, 09 Jul 2026 17:52:34 +0200 Zalando-Schließung ist bittere Fehlentscheidung des Zalando-Vorstands https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/zalando-schliessung-ist-bittere-fehlentscheidung-des-zalando-vorstands/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie „Die Schließung des Standorts Erfurt von Zalando ist eine Fehlentscheidung des Konzern-Vorstands zu Lasten Tausender Menschen und der Region. Der Vorstand von Zalando war nie ernsthaft bereit, über eine Zukunft für das Werk zu sprechen – das hat er immer wieder durch sein Verhalten deutlich gezeigt“, sagt Bodo Ramelow, Thüringer Abgeordneter der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum heute verkündeten Spruch der Einigungsstelle zwischen dem Zalando-Vorstand und dem Betriebsrat des Erfurter Standorts von Zalando. „Die Schließung des Standorts Erfurt von Zalando ist eine Fehlentscheidung des Konzern-Vorstands zu Lasten Tausender Menschen und der Region. Der Vorstand von Zalando war nie ernsthaft bereit, über eine Zukunft für das Werk zu sprechen – das hat er immer wieder durch sein Verhalten deutlich gezeigt“, sagt Bodo Ramelow, Fraktion Die Linke im Bundestag, zum heute verkündeten Spruch der Einigungsstelle zwischen dem Zalando-Vorstand und dem Betriebsrat des Erfurter Standorts von Zalando. Ramelow weiter:

„Während die Kolleginnen und Kollegen und der Betriebsrat immer bereit waren, über die wirtschaftliche Situation am Standort und mögliche Entwicklungen zu sprechen, hat der Zalando-Vorstand stur an seinen Plänen festgehalten: Schließen und Entlassen. Wer keine Verantwortung für die Menschen und die Region übernehmen will, der sollte sich auch kein soziales Werbe-Mäntelchen umhängen. Ich bin vom Zalando-Vorstand tief enttäuscht. Zu der herzlosen Entscheidung passt der Satz des früheren Thüringer Ministerpräsidenten Bernhard Vogel: ‚Hier zeigt sich die kalte Fratze des Kapitalismus‘.

Den Kolleginnen und Kollegen, dem Betriebsrat und der Gewerkschaft ver.di danke ich für ihren Mut, für ihre Interessen einzutreten. Sie haben nun mit der Einigung ein besseres Ergebnis erreicht, als vor Monaten absehbar war. Es hat sich gelohnt, zu kämpfen – auch wenn die Schließung ein Schlag ins Gesicht der Menschen ist.“

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news-63711 Thu, 09 Jul 2026 14:16:15 +0200 VW-Chef Blume opfert Arbeitsplätze für die Rendite https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/vw-chef-blume-opfert-arbeitsplaetze-fuer-die-rendite/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie „VW-Chef Oliver Blume übernimmt keine Verantwortung für die Menschen, die VW jahrzehntelang mit harter Arbeit am Laufen gehalten haben. Werke schließen, Arbeitsplätze abbauen und gleichzeitig Milliarden ins Ausland verlagern – das ist kein verantwortungsvolles Unternehmertum, sondern die Demontage des Industriestandorts Deutschland“, kommentiert Agnes Conrad, Sprecherin für Automobilindustrie der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Berichten über die Pläne von Volkswagen-Chef Oliver Blume, bis zu 50.000 Arbeitsplätze abzubauen, mehrere deutsche Werke schrittweise auslaufen zu lassen und Produktion sowie Investitionen ins Ausland zu verlagern. „Oliver Blume übernimmt keine Verantwortung für die Menschen, die VW jahrzehntelang mit harter Arbeit am Laufen gehalten haben. Werke schließen, Arbeitsplätze abbauen und gleichzeitig Milliarden ins Ausland verlagern – das ist kein verantwortungsvolles Unternehmertum, sondern die Demontage des Industriestandorts Deutschland“, kommentiert Agnes Conrad, Sprecherin für Automobilindustrie der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Berichten über die Pläne von Volkswagen-Chef Oliver Blume, bis zu 50.000 Arbeitsplätze abzubauen, mehrere deutsche Werke schrittweise auslaufen zu lassen und Produktion sowie Investitionen ins Ausland zu verlagern. Conrad weiter:

„Auch Versuche, durch den Konzernumbau Mitbestimmung und demokratische Kontrolle durch das VW-Gesetz auszuhebeln, sind inakzeptabel. Das Land Niedersachsen hält 20 Prozent an VW und trägt damit eine besondere Verantwortung. Ministerpräsident Olaf Lies muss seinen Einfluss nutzen, um klarzustellen: keine Zustimmung zu Werksschließungen, Stellenabbau oder der Aushöhlung des VW-Gesetzes.

Auch die Bundesregierung bleibt erschreckend passiv und hat bis heute keine Antwort auf die Krise der deutschen Automobilindustrie. Das Mindeste wäre, für die öffentliche Unterstützung und Milliardenförderung für die Transformation im Gegenzug Beschäftigung, Standorte und Mitbestimmung verbindlich abzusichern. Es kann nicht sein, dass Steuergelder den Abbau guter Industriearbeitsplätze mitfinanzieren.

Zehntausende Beschäftigte sollen für Managementfehler und immer höhere Renditeziele bezahlen. Volkswagen braucht Investitionen in Innovation, Elektromobilität und gute Arbeitsplätze, nicht Werksschließungen und Massenentlassungen: Daran erinnern wir gemeinsam mit den Beschäftigen an den VW-Werkstoren.“

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news-63712 Thu, 09 Jul 2026 13:55:24 +0200 GKV-Klage: Unser Widerstand beginnt jetzt erst https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/gkv-klage-unser-widerstand-beginnt-jetzt-erst/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit „Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist eine bittere Nachricht für Millionen Versicherte, Patient:innen und Beschäftigte im Gesundheitswesen. Wir nehmen sie mit großem Respekt zur Kenntnis. Sie ändert aber nichts daran, dass diese katastrophale Gesundheitsreform schlecht gemacht ist und die zentralen Probleme unseres Gesundheitssystems ungelöst lässt. Die Bundesregierung bringt ein handwerklich mangelhaftes Gesetz durch, missachtet Kritik und demokratische Gepflogenheiten und nimmt verheerende Folgen für die gesundheitliche Versorgung in Kauf. Das ist politisch verantwortungslos“, sagt Ates Gürpinar. „Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist eine bittere Nachricht für Millionen Versicherte, Patient:innen und Beschäftigte im Gesundheitswesen. Wir nehmen sie mit großem Respekt zur Kenntnis. Sie ändert aber nichts daran, dass diese katastrophale Gesundheitsreform schlecht gemacht ist und die zentralen Probleme unseres Gesundheitssystems ungelöst lässt. Die Bundesregierung bringt ein handwerklich mangelhaftes Gesetz durch, missachtet Kritik und demokratische Gepflogenheiten und nimmt verheerende Folgen für die gesundheitliche Versorgung in Kauf. Das ist politisch verantwortungslos“, sagt Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Entscheidung des BVerfG, seinen Eilantrag zur Gestaltung des Gesetzgebungsverfahrens zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz abzulehnen. Gürpinar weiter:

„Für uns ist klar: Mit der heutigen Entscheidung endet der Widerstand nicht, er beginnt erst. Wir erhöhen den Druck und bringen unseren Protest gegen die unsoziale Kürzungspolitik der Merz-Regierung auf die Straße. Denn unser Gesundheitssystem braucht Veränderungen, aber keine schlechtere Versorgung und zusätzliche Belastung. Die Linke kämpft als einzige Partei konsequent für Entlastung, faire Bezahlung und eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung für alle. Deshalb wollen wir eine solidarische Gesundheitsversicherung, in die alle entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit einzahlen, und Strukturreformen, die gute Versorgung statt Sparpolitik in den Mittelpunkt stellen.“

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news-63710 Thu, 09 Jul 2026 12:32:41 +0200 BAföG-Reform: Etappensieg, reicht jedoch nicht aus! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/bafoeg-reform-etappensieg-reicht-jedoch-nicht-aus/ Pressemitteilung 21. Legislatur Bildung und Forschung zur Umsetzung der BAföG-Reform: Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Umsetzung der BAföG-Reform:

„Dass Forschungsministerin Dorothee Bär ihren Blockade-Kurs aufgeben und die verabredete BAföG-Reform nun doch umsetzen muss, ist ein Etappensieg des öffentlichen und parlamentarischen Drucks. Ein Grund zum Feiern ist diese Einigung jedoch nicht: Die Regierungsspitzen setzen damit lediglich das absolute Minimum um, das sie jungen Menschen ohnehin seit Jahren schulden. Der Streit um die Finanzierung kostet die Studierenden wertvolle Zeit. Die geplante Anpassung an das unzureichende Grundsicherungsniveau erst zum Sommersemester 2029 reicht hinten und vorne nicht aus, um studentische Armut wirksam zu bekämpfen. Wir als Linke fordern weiterhin den echten Systemwechsel: zurück zum rückzahlungsfreien Vollzuschuss, armutsfeste BAföG-Sätze und einen regional gestaffelten Mietzuschuss.“

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news-63709 Thu, 09 Jul 2026 12:29:23 +0200 GIZ wird kaputtgespart https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/giz-wird-kaputtgespart/ Pressemitteilung 21. Legislatur Haushalt Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung „Das ist kein Umbau der Strukturen, sondern ein heftiger Einschnitt in die Fähigkeit der Bundesrepublik, nachhaltige Entwicklung und internationale Bildungsarbeit weltweit zu unterstützen. Die GIZ will dauerhaft 60 Millionen Euro ‚Strukturkosten‘ einsparen, außerdem sieht der Haushaltsentwurf für das kommende Jahr Kürzungen in Höhe von 173 Millionen Euro für die GIZ vor. Wer staatliche Aufgaben nach Maßgaben privatwirtschaftlicher Logik umbaut, nimmt in Kauf, dass Beschäftigte und Menschen im Globalen Süden die Folgen tragen", erklärt Charlotte Neuhäuser, Sprecherin für Globale Gerechtigkeit der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Einsparungen bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). „Das ist kein Umbau der Strukturen, sondern ein heftiger Einschnitt in die Fähigkeit der Bundesrepublik, nachhaltige Entwicklung und internationale Bildungsarbeit weltweit zu unterstützen. Die GIZ will dauerhaft 60 Millionen Euro ‚Strukturkosten‘ einsparen, außerdem sieht der Haushaltsentwurf für das kommende Jahr Kürzungen in Höhe von 173 Millionen Euro für die GIZ vor. Wer staatliche Aufgaben nach Maßgaben privatwirtschaftlicher Logik umbaut, nimmt in Kauf, dass Beschäftigte und Menschen im Globalen Süden die Folgen tragen", erklärt Charlotte Neuhäuser, Sprecherin für Globale Gerechtigkeit der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Einsparungen bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Neuhäuser weiter:

"Spätestens die über 100 Millionen Euro teure SAP-Umstellung bei der GIZ zeigt doch, dass die Einbindung von privaten Akteuren öffentliche Aufgaben nicht zwangsläufig besser macht. Statt die GIZ kaputtzusparen, braucht es verlässliche Finanzierung und eine Entwicklungszusammenarbeit, die sich an globaler Gerechtigkeit statt Kürzungsvorgaben orientiert.“

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news-63681 Wed, 08 Jul 2026 15:16:18 +0200 NATO-Gipfel markiert politischen Tiefpunkt https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/nato-gipfel-markiert-politischen-tiefpunkt/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Der NATO-Gipfel markiert einen politischen Tiefpunkt, während eine Waffenruhe mit Iran bröckelt und der Nahe Osten vor einer weiteren Eskalation steht. Statt über politische Lösungen zu sprechen, überbieten sich die europäischen Staaten mit neuen Rüstungsprogrammen und höheren Militärausgaben, um Washington ihre Bündnistreue zu demonstrieren. Europa muss endlich als eigenständiger friedenspolitischer Akteur handeln, doch stattdessen tanzt Europa nach der Pfeife des unberechenbaren US-Präsidenten Trump“, kommentiert Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, den Abschluss des NATO-Gipfels in Ankara. „Der NATO-Gipfel markiert einen politischen Tiefpunkt, während eine Waffenruhe mit Iran bröckelt und der Nahe Osten vor einer weiteren Eskalation steht. Statt über politische Lösungen zu sprechen, überbieten sich die europäischen Staaten mit neuen Rüstungsprogrammen und höheren Militärausgaben, um Washington ihre Bündnistreue zu demonstrieren. Europa muss endlich als eigenständiger friedenspolitischer Akteur handeln, doch stattdessen tanzt Europa nach der Pfeife des unberechenbaren US-Präsidenten Trump“, kommentiert Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, den Abschluss des NATO-Gipfels in Ankara. Özdemir weiter:

„Alarmierend ist auch das Treffen einer US-Delegation mit dem syrischen Präsidenten Ahmad al-Sharaa in Ankara. Seit Wochen drängt Trump al-Sharaa zu einem militärischen Eingreifen im Libanon – ein Schritt, der einen neuen Flächenbrand in der Region auslösen könnte. Antworten auf die drängende Frage, wie Kriege beendet und neue verhindert werden können, liefert der Gipfel nicht.

Zudem treibt Deutschland die Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern voran. Das sorgt nicht für Sicherheit, sondern befeuert das Wettrüsten und macht Deutschland selbst zu einem möglichen Angriffsziel in einer militärischen Konfrontation mit Russland.“

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news-63678 Tue, 07 Jul 2026 14:58:57 +0200 Zahlen zur Lebenserwartung sind Alarmsignal https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/zahlen-zur-lebenserwartung-sind-alarmsignal/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales "Die Zahlen sind ein Alarmsignal: Männer in Ostdeutschland haben im Durchschnitt deutlich weniger Lebenszeit, ihre Rente zu erleben und gesund zu genießen. Beispielsweise beträgt die Lebenserwartung 65-jähriger Männer in Sachsen-Anhalt mehr als zwei Jahre weniger als in Baden-Württemberg. Trotzdem will die Bundesregierung das Renteneintrittsalter weiter nach hinten verschieben", erklärt Mandy Eißing, ostpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Zahlen des Statistischen Bundesamtes über unterschiedliche Lebenserwartungen in den Bundesländern. "Die Zahlen sind ein Alarmsignal: Männer in Ostdeutschland haben im Durchschnitt deutlich weniger Lebenszeit, ihre Rente zu erleben und gesund zu genießen. Beispielsweise beträgt die Lebenserwartung 65-jähriger Männer in Sachsen-Anhalt mehr als zwei Jahre weniger als in Baden-Württemberg. Trotzdem will die Bundesregierung das Renteneintrittsalter weiter nach hinten verschieben", erklärt Mandy Eißing, ostpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Zahlen des Statistischen Bundesamtes über unterschiedliche Lebenserwartungen in den Bundesländern. Eißing weiter:

"Nimmt man den angedrohten Kahlschlag bei Vorsorge und Prävention noch dazu, wird die Aussicht auf eine gesunde Rentenzeit noch schlechter. Die Bundesregierung greift mit den aktuellen Rentenplänen allen Menschen in die Tasche, aber den Menschen im Osten ganz besonders und das ist ein Unding. Stattdessen benötigen wir eine solidarische Rente, von der wirklich alle leben können."

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news-63677 Tue, 07 Jul 2026 14:55:31 +0200 Überprüfung der AfD-Europapartei ESN ist wichtiges Signal https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/ueberpruefung-der-afd-europapartei-esn-ist-wichtiges-signal/ Pressemitteilung 21. Legislatur Europäische Union "Es ist ein wichtiges Signal, dass eine unabhängige Behörde jetzt prüfen soll, ob die AfD-Europapartei ESN die Grundwerte der EU - Menschenwürde, Demokratie, Minderheitenschutz - überhaupt vertritt. Die Linksfraktion im Europaparlament hatte dieses Verfahren mit angestoßen, weil klar ist: Wer Hass und rassistische Hetze verbreitet und Verbindungen zu Putin pflegt, darf dafür nicht auch noch mit europäischen Steuergeldern belohnt werden", erklärt Janina Böttger, europapolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum vom Europäischen Parlament beschlossenen Prüfverfahren gegen die ESN. "Es ist ein wichtiges Signal, dass eine unabhängige Behörde jetzt prüfen soll, ob die AfD-Europapartei ESN die Grundwerte der EU - Menschenwürde, Demokratie, Minderheitenschutz - überhaupt vertritt. Die Linksfraktion im Europaparlament hatte dieses Verfahren mit angestoßen, weil klar ist: Wer Hass und rassistische Hetze verbreitet und Verbindungen zu Putin pflegt, darf dafür nicht auch noch mit europäischen Steuergeldern belohnt werden", erklärt Janina Böttger, europapolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum vom Europäischen Parlament beschlossenen Prüfverfahren gegen die ESN. Böttger weiter:

"Stellt die Prüfung Verstöße fest, kann die ESN ihren Status als europäische Partei und damit ihre Finanzierung verlieren. 2026 waren dies rund zwei Millionen Euro aus dem EU-Haushalt. Zum ersten Mal würde einer europäischen Partei offiziell bescheinigt, gegen die Grundwerte der Union zu verstoßen. Das Verfahren gegen die europäische Dachpartei ersetzt aber nicht die notwendige Prüfung der AfD in Deutschland. Die Demokratie muss sich endlich zur Wehr setzen, dafür hat sie heute einen ersten Schritt getan."

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news-63676 Tue, 07 Jul 2026 12:45:58 +0200 Erdgasreserve für Krisenfälle muss aus Bundesmitteln bezahlt werden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/erdgasreserve-fuer-krisenfaelle-muss-aus-bundesmitteln-bezahlt-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Finanzen Inneres "Dass die Erdgasreserve für Krisenfälle durch eine neue Umlage von allen Gaskund:innen bezahlt werden soll, lehnen wir vehement ab. Zwar ist die staatliche Erdgasreserve für Krisenfälle absolut überfällig, doch muss diese als eine öffentliche Versicherung aus regulären Haushaltsmitteln des Bundes bezahlt werden. Gerade in der jetzigen Situation können die Mehrbelastungen nicht auf Haushalte und Unternehmen übertragen werden. Mit dem Ziel, die Energiekosten zu senken, wurde bereits Anfang 2026 geregelt, dass die Gasspeicherumlage zukünftig aus dem Klimafonds bezahlt wird", erklärt Jörg Cezanne, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Plänen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, eine staatliche Erdgasreserve für Krisenfälle einzuführen. "Dass die Erdgasreserve für Krisenfälle durch eine neue Umlage von allen Gaskund:innen bezahlt werden soll, lehnen wir vehement ab. Zwar ist die staatliche Erdgasreserve für Krisenfälle absolut überfällig, doch muss diese als eine öffentliche Versicherung aus regulären Haushaltsmitteln des Bundes bezahlt werden. Gerade in der jetzigen Situation können die Mehrbelastungen nicht auf Haushalte und Unternehmen übertragen werden. Mit dem Ziel, die Energiekosten zu senken, wurde bereits Anfang 2026 geregelt, dass die Gasspeicherumlage zukünftig aus dem Klimafonds bezahlt wird", erklärt Jörg Cezanne, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Plänen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, eine staatliche Erdgasreserve für Krisenfälle einzuführen. Cezanne weiter: 

"Neben der Erdgasreserve für Krisenfälle muss sich die Regierung allerdings schleunigst bemühen, die regulären Gasspeicher zu befüllen. Hier befinden wir uns am untersten Rand der historischen Füllstände und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche vertraut weiter blind auf die Kräfte des Marktes. Derzeit ähnelt es aber eher einem Glücksspiel, ob das Gas über die kommende Heizperiode reichen wird."

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news-63675 Tue, 07 Jul 2026 11:04:53 +0200 Wohngeld: Von sozialem Gewissen ist bei der Bundesregierung nichts zu sehen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/wohngeld-von-sozialem-gewissen-ist-bei-der-bundesregierung-nichts-zu-sehen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Zitat von Sahra Mirow, Sprecherin für soziales Wohnen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Kürzungen beim Wohngeld: Zitat von Sahra Mirow, Sprecherin für soziales Wohnen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Kürzungen beim Wohngeld:

"Ich bin fassungslos darüber, was Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bauministerin Verena Hubertz beim Wohngeld vorhaben. Von sozialem Gewissen kann ich da nicht viel erkennen. Die Wohngeldkürzung muss gestoppt werden. Das Wohngeld steht für gesellschaftliche Solidarität und trägt dazu bei, dass viele Rentnerinnen und Rentner, Familien und insbesondere Alleinerziehende sich Wohnraum leisten können. Es ist unverantwortlich, dass diese Bundesregierung ihre Militärausgaben durch Einsparungen im sozialen Bereich finanzieren will. Warum nicht durch eine gerechte Besteuerung von Milliardären? Statt das Wohngeld zu kürzen, könnte die Regierung das Dienstwagenprivileg vollständig abschaffen. Das würde Milliarden einsparen. So aber öffnet sich die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr und der soziale Abstieg vieler Menschen wird beschleunigt."

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news-63673 Mon, 06 Jul 2026 14:34:39 +0200 Entwicklungszusammenarbeit: Kürzungen können zu Millionen von Toten führen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/entwicklungszusammenarbeit-kuerzungen-koennen-zu-millionen-von-toten-fuehren/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Auswärtiges "Mit den Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit nimmt die Bundesregierung eiskalt eine menschliche Katastrophe in Kauf: Bis 2030 werden mehr als 9,4 Millionen Menschen zusätzlich an den Folgen von Armut, Hunger, Krankheiten und Klimakrise sterben. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie im Fachjournal 'The Lancet', weil reiche Länder von den USA bis Deutschland den Geldhahn abdrehen. Dabei wäre in Deutschland, der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt, genug Geld da", erklärt Charlotte Neuhäuser, Sprecherin für Globale Gerechtigkeit der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den geplanten Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit. "Mit den Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit nimmt die Bundesregierung eiskalt eine menschliche Katastrophe in Kauf: Bis 2030 werden mehr als 9,4 Millionen Menschen zusätzlich an den Folgen von Armut, Hunger, Krankheiten und Klimakrise sterben. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie im Fachjournal 'The Lancet', weil reiche Länder von den USA bis Deutschland den Geldhahn abdrehen. Dabei wäre in Deutschland, der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt, genug Geld da", erklärt Charlotte Neuhäuser, Sprecherin für Globale Gerechtigkeit der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den geplanten Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit. Neuhäuser weiter:

"Wenn 1,6 Milliarden Euro für zwei Monate Tankrabatt, der zum Teil in die Kassen der fossilen Konzerne geflossen ist, da ist, könnten wir auch die Lebensumstände vieler Menschen weltweit verbessern und sie vor den Folgen von Armut und Hunger bewahren."

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news-63672 Mon, 06 Jul 2026 13:44:19 +0200 Haushalt 2027: Politik gegen die eigene Bevölkerung https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/haushalt-2027-politik-gegen-die-eigene-bevoelkerung/ Pressemitteilung 21. Legislatur Haushalt Arbeit und Soziales Gesundheit „Mit diesem Haushalt macht die Regierung weiter Politik auf Kosten der Mehrheit der Menschen in diesem Land. Um ihre maßlosen Aufrüstungspläne zu finanzieren, plant die Bundesregierung nicht etwa eine stärkere Belastung von Superreichen, sondern einen Kahlschlag bei den sozialen Sicherungssystemen. Der Gesundheitsetat soll um 7,4 Milliarden gekürzt werden, das Elterngeld um 500 Millionen und für das Wohngeld sind 200 Millionen weniger eingeplant. Dieser Haushalt wird kleine und mittlere Einkommen, Alleinerziehende, Familien sowie Pflegebedürftige noch weiter belasten. Wer bei Gesundheit, Kindern und Wohnen kürzt, macht Politik gegen die eigene Bevölkerung“, sagt Tamara Mazzi, haushaltspolitische Sprecherin für Arbeit und Soziales der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Regierungsentwurf für den Haushalt 2027. „Mit diesem Haushalt macht die Regierung weiter Politik auf Kosten der Mehrheit der Menschen in diesem Land. Um ihre maßlosen Aufrüstungspläne zu finanzieren, plant die Bundesregierung nicht etwa eine stärkere Belastung von Superreichen, sondern einen Kahlschlag bei den sozialen Sicherungssystemen. Der Gesundheitsetat soll um 7,4 Milliarden gekürzt werden, das Elterngeld um 500 Millionen und für das Wohngeld sind 200 Millionen weniger eingeplant. Dieser Haushalt wird kleine und mittlere Einkommen, Alleinerziehende, Familien sowie Pflegebedürftige noch weiter belasten. Wer bei Gesundheit, Kindern und Wohnen kürzt, macht Politik gegen die eigene Bevölkerung“, sagt Tamara Mazzi, haushaltspolitische Sprecherin für Arbeit und Soziales der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Regierungsentwurf für den Haushalt 2027. Mazzi weiter:

„Trotz des Versuchs der Bundesregierung, die misslungene GKV-Reform noch zu retten, müssen Versicherte und Beschäftigte weiterhin die Hauptlast dieser verfehlten Gesundheitspolitik tragen. Etwa 6,7 Milliarden Euro sollen weiterhin bei GKV und SPV gekürzt werden. Wie die Beiträge dadurch langfristig stabilisiert werden sollen, ist mir ein Rätsel. Statt unendlich viel Geld in Waffen zu pumpen und die Haushaltsrücklage des Bundes zu plündern, muss die Bundesregierung endlich in soziale Sicherheit investieren und die Schuldenbremse reformieren.“

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news-63671 Mon, 06 Jul 2026 11:55:29 +0200 Gesundheitsversorgung sichern, nicht Profite der Pharmalobby https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/gesundheitsversorgung-sichern-nicht-profite-der-pharmalobby/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG). Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG):

„Es ist ein parlamentarischer Offenbarungseid, ein Gesetz mit Milliardenfolgen im Hauruckverfahren durchs Parlament zu drücken und auf den letzten Metern noch Geschenke an die Pharmaindustrie einzubauen. Statt eines langfristig wirksamen und dynamisierten Herstellerabschlags soll jetzt eine statische Lösung festgezurrt werden, deren Entlastungswirkung verpuffen wird. Ausgerechnet die Pharmaindustrie soll weiter profitieren, während die ohnehin schon überlasteten Versicherten und Beschäftigten die Rechnung bezahlen. Das Märchen von der Standortsicherung trägt nicht, denn profitieren werden internationale Konzerne. Hinzu kommt: Industriepolitik hat im System der gesetzlichen Krankenversicherung nichts zu suchen, denn die Beiträge sollen unsere Gesundheitsversorgung sichern, nicht die Einnahmen der Pharmalobby.“

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news-63669 Mon, 06 Jul 2026 11:02:26 +0200 Bundesverfassungsgericht: Normenkontrollklage gegen das Bayerische Polizeiaufgabengesetz https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/normenkontrollklage-von-die-linke-gruenen-und-fdp-gegen-das-bayerische-polizeiaufgabengesetz/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres Recht Das Bundesverfassungsgericht verhandelt ab morgen über die von Bundestagsabgeordneten der Linken, der Grünen und der FDP im Jahr 2018 gemeinsam eingereichten Normenkontrollklage gegen das Bayerische Polizeiaufgabengesetz (BayPAG). Durch die Einführung des neuen Gefahrenbegriffs ‚drohende Gefahr‘ wird die Eingriffsschwelle für fast alle polizeilichen Befugnisse – von Identitätsfeststellung über Postsicherstellung, Observation und intelligente Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen, bis hin zu Quellen-TKÜ und Online-Durchsuchung – verfassungswidrig weit in das Gefahrenvorfeld verlagert. Zudem verwischt dieser Paradigmenwechsel die informationelle Trennung zwischen Polizei und Geheimdiensten weiter. Mit Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecherin, und Pascal Meiser, gewerkschaftspolitischer Sprecher, als Antragsstellende werden morgen zwei Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Bundestag in Karlsruhe vor Ort sein und an der Verhandlung teilnehmen. Das Bundesverfassungsgericht verhandelt ab morgen über die von Bundestagsabgeordneten der Linken, der Grünen und der FDP im Jahr 2018 gemeinsam eingereichten Normenkontrollklage gegen das Bayerische Polizeiaufgabengesetz (BayPAG).

Durch die Einführung des neuen Gefahrenbegriffs ‚drohende Gefahr‘ wird die Eingriffsschwelle für fast alle polizeilichen Befugnisse – von Identitätsfeststellung über Postsicherstellung, Observation und intelligente Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen, bis hin zu Quellen-TKÜ und Online-Durchsuchung – verfassungswidrig weit in das Gefahrenvorfeld verlagert. Zudem verwischt dieser Paradigmenwechsel die informationelle Trennung zwischen Polizei und Geheimdiensten weiter. Mit Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecherin, und Pascal Meiser, gewerkschaftspolitischer Sprecher, als Antragsstellende werden morgen zwei Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Bundestag in Karlsruhe vor Ort sein und an der Verhandlung teilnehmen.

Weiterhin soll das Gericht prüfen, ob die Verlängerung der höchstzulässigen Dauer des Präventivgewahrsams auf insgesamt zwei Monate sowie molekulargenetische Untersuchungen von aufgefundenem, unbekanntem Spurenmaterial darauf, welches Geschlecht, welche Augen-, Haar- und Hautfarbe und welches Alter Spurenverursachende haben, zulässig ist. Die Linke vertritt die Auffassung, dass diese Vorschriften gegen das Grundgesetz – insbesondere gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit sowie der Bestimmtheit und gegen das Recht auf Freiheit – verstoßen.

Clara Bünger: „Mit dem Begriff der ‚drohenden Gefahr‘ bricht das bayerische Polizeiaufgabengesetz mit dem grundlegenden Prinzip, dass die Polizei erst bei konkreten, unmittelbar bevorstehenden Risiken eingreifen darf. Diese unbestimmte Schwelle verlagert schwerwiegende Überwachungsbefugnisse und wochenlange Präventivhaft willkürlich weit in das Vorfeld einer nur vermuteten Straftat. Wir kämpfen als Die Linke auch hier in Karlsruhe für den Schutz der Grundrechte und gegen einen Sicherheitsapparat, der keine Grenzen mehr akzeptieren will.“

Pascal Meiser: „Das Bayerische Polizeiaufgabengesetz verstößt nach unserer festen Überzeugung gegen fundamentale Grundsätze unseres Rechtsstaats. Wenn polizeiliche Maßnahmen bereits stattfinden können, weit bevor eine konkrete Straftat droht, und wenn Bürgerinnen und Bürger für mehrere Wochen weggesperrt werden, auch ohne dass sie eine Straftat begonnen haben oder eine solche konkrete Straftat droht, dann öffnet das staatlicher Willkür potenziell Tür und Tor. Wir teilen deshalb in diesem Zusammenhang auch weiter die Sorge der Gewerkschaft der Polizei, dass mit diesem Gesetz das Vertrauen in polizeiliches Handeln in unserem Rechtsstaat massiv beschädigt wird. Mit unserem Antrag auf abstrakte Normenkontrolle wollen wir daher nicht nur den Allmachtsfantasien der CSU klare Grenzen setzen, sondern auch verhindern, dass derartig uferlose Regelungen auch in anderen Bundesländern Schule machen.“

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news-63666 Fri, 03 Jul 2026 13:28:21 +0200 Mietpreisexplosion offenbart wohnungspolitisches Versagen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/mietpreisexplosion-offenbart-wohnungspolitisches-versagen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Erhebung des Deutschen Gewerkschaftsbunds zu gestiegenen Mieten. Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Erhebung des Deutschen Gewerkschaftsbunds zu gestiegenen Mieten:

"Die Mietpreisexplosion der letzten zehn Jahre offenbart das Versagen sämtlicher Bundesregierungen in der Mieten- und Wohnungspolitik. Die Mietpreisbremse kann im Einzelfall wirken, taugt aber nicht, um den rasanten Anstieg der Angebotsmieten auszubremsen. Ein erleichtertes Vorgehen gegen Mietwucher fehlt und einen dringend nötigen Mietendeckel des Bunds will die Regierung nicht.

Das wohnungspolitische Credo sämtlicher Bundesregierungen 'Bauen, Bauen, Bauen' hat offenkundig nicht gewirkt. Ohne eine gesetzliche Mietpreisregulierung bekommen wir die Mietenkrise nicht in den Griff. Die Linke wird bald einen Vorschlag für einen bundesweiten Mietendeckel präsentieren.

Der Kurssprung von sechs Prozent für die Vonovia-Aktien nach Merz' Ankündigung, Vergesellschaftung verbieten zu wollen, spricht Bände. Das ist Politik für die Vorstandsetagen der Konzerne, nicht für Mieterinnen und Mieter. Statt dieses rechtlich fragwürdigen Unterfangens wäre es besser, endlich eine bundesweite Mietpreisbegrenzung durchzusetzen und ein gemeinnütziges Wohnungsbauprogramm nach Wiener Vorbild aufzulegen. "

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