Pressemitteilungen der Fraktion Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Fraktion Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Mon, 14 Sep 2026 13:53:21 +0200 Mon, 14 Sep 2026 13:53:21 +0200 TYPO3 EXT:news news-64081 Mon, 14 Sep 2026 13:31:35 +0200 Privatversicherte müssen endlich ihren fairen Beitrag zur Pflege leisten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/privatversicherte-muessen-endlich-ihren-fairen-beitrag-zur-pflege-leisten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit „Wir fordern seit Langem eine solidarische Pflegeversicherung, in die alle einzahlen – auch Gutverdienende und Privatversicherte – und die für alle Kosten aufkommt, um die immer größer werdende Finanzlücke in den Pflegekassen zu schließen. Denn wenn Pflegebedürftige inzwischen Tausende Euro im Monat selbst zahlen müssen, ist es absurd, ausgerechnet die Privatversicherten weiter außen vor zu lassen, die besonders viel beitragen könnten. Pflegebedürftigkeit darf nicht länger ein Armutsrisiko sein.“ „Wir fordern seit Langem eine solidarische Pflegeversicherung, in die alle einzahlen – auch Gutverdienende und Privatversicherte – und die für alle Kosten aufkommt, um die immer größer werdende Finanzlücke in den Pflegekassen zu schließen“, erklärt Evelyn Schötz, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung des Gesundheitsministers Linnemann, eine umfassendere Pflegereform auf den Weg zu bringen. „Denn wenn Pflegebedürftige inzwischen Tausende Euro im Monat selbst zahlen müssen, ist es absurd, ausgerechnet die Privatversicherten weiter außen vor zu lassen, die besonders viel beitragen könnten. Pflegebedürftigkeit darf nicht länger ein Armutsrisiko sein.“

„Selbst SPD und CSU haben im Sommer die bisherigen Pläne scharf kritisiert: Die SPD warnt davor, die Finanzierung einseitig auf Pflegebedürftige, Angehörige und Versicherte abzuwälzen, die CSU vor einem Verschiebebahnhof in die Sozialhilfe. Dann müssen sie jetzt auch Konsequenzen ziehen – sie haben es in der Hand. Gesundheitsminister Linnemann verkündet stattdessen, an Einsparungen führe kein Weg vorbei. Doch das Geld fehlt nicht, weil Pflegebedürftige zu viel bekommen, sondern weil die Finanzierung unsolidarisch organisiert ist. Statt bei Pflege und Angehörigen zu kürzen, brauchen wir endlich eine solidarische Pflegevollversicherung.“

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news-64080 Mon, 14 Sep 2026 12:58:35 +0200 Dringend gesucht: Bezahlbares Wohnen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/dringend-gesucht-bezahlbares-wohnen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Arbeit und Soziales Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum aktuellen Bericht über die niedrigste Wohneigentumsquote seit 20 Jahren. Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum aktuellen Bericht über die niedrigste Wohneigentumsquote seit 20 Jahren:

"Immer weniger Menschen können sich die eigenen vier Wände leisten, ob als Eigentum, oder zur Miete. Jetzt, wo Die Linke konkrete Pläne für einen wirklichen Wandel in der Wohnpolitik in Berlin vorlegt, wirft sich die Merzregierung schützend vor Großeigentümer mit mehr als 3.000 Wohnungen. Die CDU hat sich schon vor langer Zeit von ihrem Credo 'Wohlstand für Alle' verabschiedet. Auch ihre Wohnpolitik zeigt, das Mantra heutzutage lautet 'Reichtum für Wenige'. Gleichzeitig bedeutet die niedrige Wohneigentumsquote natürlich, dass immer mehr Menschen bei immer weniger Vermietern zur Miete wohnen. Die Ungleichheit verschärft und der Reichtum konzentriert sich. Die Mehrheit der Bevölkerung, nämlich alle, die zur Miete wohnen, brauchen endlich einen Mietendeckel, eine aktive Bekämpfung von Mietwucher oder Verbote von möbliertem Wohnen. Zu hohe Mieten sind Umverteilung von unten nach oben, sie verhindern ein Ankurbeln der Binnennachfrage und stürzen Menschen in Armut. Die fehlgeleitete Wohn-, Bau- und Mietenpolitik der vergangenen Jahre ist eine wirkliche Schande und ein Armutszeugnis, das die Mehrheit der Bevölkerung ausbaden muss."

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news-64078 Sun, 13 Sep 2026 18:55:00 +0200 Gestiegene Inflation und hohe Spritpreise: Lösung liegt auf dem Tisch https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/gestiegene-inflation-und-hohe-spritpreise-loesung-liegt-auf-dem-tisch/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Finanzen „Während die Ölkonzerne die internationale Lage schamlos ausnutzen, um sich zu bereichern und die Menschen abzuzocken, betreibt die Bundesregierung Arbeitsverweigerung. Inflation und Spritpreise erreichen neue Höchstwerte, doch Herr Merz und Frau Reiche unternehmen nichts – dabei ist es ihr Job, die Interessen der Bevölkerung zu schützen.“ Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur gestiegenen Inflation und zu den hohen Spritpreisen: „Während die Ölkonzerne die internationale Lage schamlos ausnutzen, um sich zu bereichern und die Menschen abzuzocken, betreibt die Bundesregierung Arbeitsverweigerung. Inflation und Spritpreise erreichen neue Höchstwerte, doch Herr Merz und Frau Reiche unternehmen nichts – dabei ist es ihr Job, die Interessen der Bevölkerung zu schützen. Die Untersuchungen des Kartellamts müssen abgeschlossen werden, reichen aber nicht aus.

Die Bundesregierung muss sofort dafür sorgen, dass das hart erarbeitete Geld der Menschen nicht weiter in den Taschen der Aktionäre der Ölmultis landet. Der beste Weg dafür ist, die Renditen der Konzerne gesetzlich zu beschränken – mit einer Gewinnmargenbegrenzung. Eine solche wäre unmittelbar wirksam und würde die Menschen und die Wirtschaft entlasten. Außerdem muss mit einer Übergewinnsteuer das leistungslos in die Konzerntaschen geflossene Geld für die Allgemeinheit zurückgeholt werden. Hier stiehlt sich Herr Klingbeil nach wie vor aus der Verantwortung: Eine nationale Lösung liegt auf dem Tisch, trotzdem verweist er auf Europa und versenkt so das Projekt. Als Soforthilfe, um die Sorgen am Monatsende zu lindern, fordern wir als Linke, ein Energiekrisengeld an alle auszuzahlen, das bei der Steuerpflicht mit anderen Einkommen verrechnet wird. Dadurch würden die, die am wenigsten haben und bei denen die Not am größten ist, am meisten profitieren. Wir fordern Herrn Merz auf, seine Arbeitsverweigerung sofort zu beenden. Alles, was nötig ist, um für bezahlbare Energiepreise zu sorgen und der Abzocke ein Ende zu bereiten, liegt auf dem Tisch.“

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news-64079 Sun, 13 Sep 2026 11:30:00 +0200 'Lebensrisiko Pflegebedarf‘ darf nicht wieder privatisiert werden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/lebensrisiko-pflegebedarf-darf-nicht-wieder-privatisiert-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Gesundheit Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Äußerungen von Gesundheitsminister Linnemann zur anstehenden Pflegereform: Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur anstehenden Pflegereform:

„Nach Warken ist Linnemann offenbar der nächste Ausputzer, dem im Gesundheits- und Pflegesystem nichts heilig ist für die Schonung der Reichen. Fakt ist: die finanzielle Lage der Pflegeversicherung ist desaströs. Aber eine Medizin im Sinne Linnemanns wäre der Todesstoß für die sowieso unterfinanzierte Pflegeversicherung. Denn mit Leistungseinschränkungen und dem Wegdefinieren von Bedarfen auf dem Papier haben wir ja plötzlich nicht real weniger Pflegebedürftige. Das elementare ‚Lebensrisiko Pflegebedarf‘ darf nicht wieder privatisiert werden. Sinnvolle Strukturvorschläge liegen lange auf dem Tisch: von Bürgerversicherung bis Vollversicherung. Selbstverständlich wäre eine gute Versorgung für alle finanzierbar, wenn endlich Reiche, Großvermieter und Unternehmer gerecht beteiligt werden. Die Merz-Union ist so auf dem besten Weg, der AfD ein weiteres Erstarken zu ermöglichen. Und auch die SPD macht sich zum Sargträger der Demokratie, wenn sie bei jeder Krise bereit ist, die Schwächsten zuerst bluten zu lassen."

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news-64073 Sat, 12 Sep 2026 09:43:21 +0200 Plattformen regulieren - nicht die Kinder und Jugendlichen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/plattformen-regulieren-nicht-die-kinder-und-jugendlichen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Familie, Senioren, Frauen und Jugend Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu dem Vorschlag von Karin Prien für ein Sofortprogramm für Kinder- und Jugendschutz. Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Vorschlag von Bundesfamilienministerin Karin Prien für ein Sofortprogramm für Kinder- und Jugendschutz:

"Bundesministerin Prien bleibt in ihrem Schema gefangen, simple Lösungen für komplexe Probleme anzubieten. Das Einzige, was an ihrer Aussage richtig ist, ist das Eingeständnis, dass die Bundesregierung viel zu lange tatenlos geblieben ist. Mit ihrem Vorhaben, ein strengeres Social-Media-Verbot einzuführen, verfehlt sie das eigentliche Ziel aber vollständig und wird dadurch nur noch mehr Zeit verlieren. Dass die Ministerin jetzt erneut einen Vorstoß ankündigt, obwohl sie genau weiß, dass das nur auf EU-Ebene reguliert werden kann, ist darüber hinaus äußerst irritierend. Insbesondere da dort gerade entsprechende Vorschläge erarbeitet werden.

Ja, Heranwachsende müssen vor bestimmten Aspekten der Sozialen Medien geschützt werden. Aber man schützt sie nicht mit pauschalen Verboten, wie der Einführung des Social-Media-Verbots in Australien gezeigt hat: Dieser Weg wird zwangsläufig scheitern. Zudem schließt er von Teilhabe und Informationen aus, auf die auch Kinder und Jugendliche ein Anrecht haben. Es braucht mehr Angebote zur Medienbildung - und die übrigens ganz explizit nicht nur für Kinder und Jugendliche. Schutz und Sicherheit im Netz werden nicht durch den Ausschluss Schutzbedürftiger erreicht, sondern dadurch, dass die Plattformen in die Pflicht genommen werden, die Macht der Algorithmen zurückgedrängt und die bestehende Rechtslage durchgesetzt wird. Wir müssen die Plattformen regulieren, nicht die Kinder und Jugendlichen."

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news-64072 Sat, 12 Sep 2026 09:39:45 +0200 Spritpreise: Diese Abzocke muss beendet werden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/spritpreise-diese-abzocke-muss-beendet-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Wirtschaft und Technologie Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur gestiegenen Inflation und zu den hohen Spritpreisen Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur gestiegenen Inflation und zu den hohen Spritpreisen:

"Während die Ölkonzerne die internationale Lage schamlos ausnutzen, um sich zu bereichern und die Menschen abzuzocken, betreibt die Bundesregierung Arbeitsverweigerung. Inflation und Spritpreise erreichen neue Höchstwerte, doch Herr Merz und Frau Reiche unternehmen nichts – dabei ist es ihr Job, die Interessen der Bevölkerung zu schützen. Die Untersuchungen des Kartellamts müssen abgeschlossen werden, reichen aber nicht aus. Die Bundesregierung muss sofort dafür sorgen, dass das hart erarbeitete Geld der Menschen nicht weiter in den Taschen der Aktionäre der Ölmultis landet.

Der beste Weg dafür ist, die Renditen der Konzerne gesetzlich zu beschränken – mit einer Gewinnmargenbegrenzung. Eine solche wäre unmittelbar wirksam und würde die Menschen und die Wirtschaft entlasten. Außerdem muss mit einer Übergewinnsteuer das leistungslos in die Konzerntaschen geflossene Geld für die Allgemeinheit zurückgeholt werden. Hier stiehlt sich Herr Klingbeil nach wie vor aus der Verantwortung: Eine nationale Lösung liegt auf dem Tisch, trotzdem verweist er auf Europa und versenkt so das Projekt. Als Soforthilfe, um die Sorgen am Monatsende zu lindern, fordern wir als Linke, ein Energiekrisengeld an alle auszuzahlen, das bei der Steuerpflicht mit anderen Einkommen verrechnet wird. Dadurch würden die, die am wenigsten haben und bei denen die Not am größten ist, am meisten profitieren. Wir fordern Herrn Merz auf, seine Arbeitsverweigerung sofort zu beenden. Alles, was nötig ist, um für bezahlbare Energiepreise zu sorgen und der Abzocke ein Ende zu bereiten, liegt auf dem Tisch."

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news-64071 Fri, 11 Sep 2026 15:46:28 +0200 Die Bekämpfung von Mietwucher duldet keinen Aufschub https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/die-bekaempfung-von-mietwucher-duldet-keinen-aufschub/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Abschluss der Bauministerkonferenz Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Abschluss der Bauministerkonferenz:

"Die Bekämpfung von Mietwucher duldet keinen Aufschub. Die Bauministerkonferenz hat beschlossen, dass Mietwucher wirksam bekämpft werden soll, doch die Bundesregierung handelt nicht und hat bisher nur eine Kommission eingesetzt. Bundesministerin Hubertz hat keine Neuigkeiten verkündet, das Thema wird auf die lange Bank geschoben. Die Bundesregierung muss den Beschluss des Bundesrats endlich umsetzen und eine Reform des Mietwucherparagrafen einleiten. Ich erwarte von den Bauministerinnen und Bauministern der Länder noch mehr Druck auf die Bundesregierung für die Bekämpfung illegaler Mieten. Außerdem müssen die Bauminister:innen dafür Sorge tragen, dass endlich personelle Kapazitäten in Ländern und Kommunen aufgebaut werden. Wenn illegale Mieten gesenkt und gedeckelt werden, sinkt auch der Bedarf nach Wohngeld und anderen Transferleistungen.

Das Ausmaß illegaler Mieten ist riesig. Über das seit November 2024 betriebene Portal Mietwucher.App der Linksfraktion haben mehr als 300.000 Haushalte ihre Mieten überprüft, 200.000 - also zwei Drittel von ihnen - zahlen überhöhte Mieten, über 100.000 Haushalte zahlen mehr als 50 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete - also Wuchermieten. Es ist absolut verantwortungslos, dass die Verfolgung illegaler Mieten nur schleppend vorankommt. Es braucht dringend eine rechtliche Vereinfachung der Verfolgung von Mietwucher. Die Pflicht der Kommune, eine vorsätzliche Ausnutzung des Vermieters nachzuweisen, muss entfallen."

 

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news-64070 Fri, 11 Sep 2026 15:41:55 +0200 Wir müssen uns auf einen massiven Abbau der Grundrechte vorbereiten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/wir-muessen-uns-auf-einen-massiven-abbau-der-grundrechte-vorbereiten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres Angesichts einer zunehmend repressiven Innenpolitik in Bund und Ländern, die demokratische Grundrechte massiv unter Druck setzt, veranstaltet die Fraktion Die Linke im Bundestag heute die Konferenz "Autoritärer Umbau - Gegenmacht entwickeln und Demokratie verteidigen". Ziel der Veranstaltung mit Arne Semsrott, Eva von Redecker, Seda Başay-Yıldız, Cihan Sinanoglu, Dr. Mehmet Daimagüler, Alex Körner von Radio CORAX sowie vielen weiteren Gästen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Praxis ist es, der anhaltenden Rechtsverschiebung eine Offensive für Demokratie entgegenzusetzen und Strategien zur Selbstverteidigung zu erarbeiten. Dazu erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende sowie innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag Angesichts einer zunehmend repressiven Innenpolitik in Bund und Ländern, die demokratische Grundrechte massiv unter Druck setzt, veranstaltet die Fraktion Die Linke im Bundestag heute die Konferenz "Autoritärer Umbau - Gegenmacht entwickeln und Demokratie verteidigen". Ziel der Veranstaltung mit Arne Semsrott, Eva von Redecker, Seda Başay-Yıldız, Cihan Sinanoglu, Dr. Mehmet Daimagüler, Alex Körner von Radio CORAX sowie vielen weiteren Gästen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Praxis ist es, der anhaltenden Rechtsverschiebung eine Offensive für Demokratie entgegenzusetzen und Strategien zur Selbstverteidigung zu erarbeiten. Dazu erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende sowie innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag:

"Während der autoritäre Umbau des Staates erbarmungslos voranschreitet, denkt AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund schon laut über den Einsatz von Kriegswaffen zur massenhaften Deportation von Menschen mit Migrationsgeschichte nach. Die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt zeigen: Es ist höchste Zeit, gemeinsam Gegenmacht aufzubauen und konsequent unsere Rechte zu verteidigen. Die AfD ist der wesentliche Treiber dieser Rechtsverschiebung und bereitet nicht nur rhetorisch den Boden für rassistische Gewalt. Wir dürfen aber die Augen nicht davor verschließen, dass auch die Bundesregierung, also Union und SPD, mit ihrer Politik bereits rassistische Narrative bedient, nach unten tritt, den Sozialstaat angreift und hart erkämpfte Arbeitsrechte in Frage stellt.

Vor allem erleben wir derzeit, wie demokratische Rechte massiv unter Druck geraten. Ob durch Versammlungsverbote, exzessive Polizeigewalt oder die aktuelle Reform der Geheimdienste: Staatliche Eingriffsbefugnisse werden rasant ausgeweitet, während demokratische Kontroll-, Freiheits- und Teilhaberechte demontiert werden. Digitale Überwachung entwickelt sich zum gesellschaftlichen Normalzustand. Wenn Innenminister Dobrindt den Geheimdiensten nun sogar polizeiliche Befugnisse geben will, schafft er faktisch das Trennungsgebot ab - eine historische Lehre aus den Verbrechen der deutschen Faschisten. Die ohnehin kaum kontrollierbaren Dienste geraten damit vollends außer Kontrolle. Die Union ist drauf und dran, der AfD einen autoritären Staatsapparat schlüsselfertig auszuhändigen.

Wem Grundrechte etwas wert sind, der muss sie jetzt verteidigen. An Überwachung, dem Abbau von Grundrechten und Sozialkahlschlag werden wir uns als Linke nicht beteiligen. Stattdessen organisieren wir Widerstand gegen diesen autoritären Umbau, egal von welcher Partei er vorangetrieben wird. Wir werden nicht beim Status quo stehen bleiben, sondern Gegenmacht entwickeln und gemeinsam mehr Demokratie und soziale Gerechtigkeit erkämpfen."

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news-64055 Fri, 11 Sep 2026 13:33:27 +0200 Keine Militärausgaben in Milliardenhöhe im Blanko-Check-Verfahren https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/keine-militaerausgaben-in-milliardenhoehe-im-blanko-check-verfahren/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verteidigung "Wenn es nach den Plänen von Verteidigungsminister Boris Pistorius geht, lassen die Rüstungskonzerne zu Weihnachten wieder die Champagnerkorken knallen. Parlamentarische Prüfung und Kontrolle finden aber faktisch nicht statt, denn die Regierungsfraktionen werden im Verteidigungsausschuss wie immer die über 70 Beschaffungsvorlagen einfach durchwinken, übrigens genauso wie die AfD und die Grünen. Selbst wenn die Frage der Notwendigkeit ausgeklammert wird, dürfen Militärausgaben in Milliardenhöhe nicht im Blanko-Check-Verfahren getätigt werden", kommentiert Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Berichten, dass Boris Pistorius noch dieses Jahr über 70 Beschaffungsvorhaben durch den Bundestag bringen möchte. "Wenn es nach den Plänen von Verteidigungsminister Boris Pistorius geht, lassen die Rüstungskonzerne zu Weihnachten wieder die Champagnerkorken knallen. Parlamentarische Prüfung und Kontrolle finden aber faktisch nicht statt, denn die Regierungsfraktionen werden im Verteidigungsausschuss wie immer die über 70 Beschaffungsvorlagen einfach durchwinken, übrigens genauso wie die AfD und die Grünen. Selbst wenn die Frage der Notwendigkeit ausgeklammert wird, dürfen Militärausgaben in Milliardenhöhe nicht im Blanko-Check-Verfahren getätigt werden", kommentiert Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Berichten, dass Boris Pistorius noch dieses Jahr über 70 Beschaffungsvorhaben durch den Bundestag bringen möchte. Thoden weiter:

"Es wurden bereits erhebliche öffentliche Mittel für überteuerte Rüstungsgüter im Beschaffungssumpf versenkt, wie z. B. die 2,4 Milliarden Euro für die Fregatte 126. Während die Merz-Regierung bei Gesundheitsversorgung, Pflege und Rente radikal kürzt, braucht Boris Pistorius nur die Hand aufzuhalten. Wir als Die Linke fordern demokratische Kontrolle und Transparenz. Wir sagen auch klar: Weder wird Deutschland durch die Hyperaufrüstung sicherer gemacht, noch dürfen im Namen der Verteidigung der Sozialstaat zerstört und mit ihm die Demokratie geopfert werden."

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news-64053 Fri, 11 Sep 2026 12:38:33 +0200 AfD als akute Gefahr für die Demokratie und Freiheit erkennen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/afd-als-akute-gefahr-fuer-die-demokratie-und-freiheit-erkennen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres Parlament „Die Äußerungen von Ulrich Siegmund zeigen erneut das menschenverachtende Weltbild der AfD, den Hang zur Aufrüstung und die Bereitschaft, die eigene Politik mit Gewalt durchzusetzen. Die AfD ist keine Friedenspartei – weder nach innen noch nach außen.“ „Die Äußerungen von Ulrich Siegmund zeigen erneut das menschenverachtende Weltbild der AfD, den Hang zur Aufrüstung und die Bereitschaft, die eigene Politik mit Gewalt durchzusetzen. Die AfD ist keine Friedenspartei – weder nach innen noch nach außen“, erklärt Sören Pellman, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Äußerungen von Ulrich Siegmund zu Aufrüstung und Remigration.

„Wer von Remigration und Abschiebeoffensive spricht und das auch noch im Kontext von Rüstungsgütern, bedroht mit voller Absicht die Zukunft von Millionen Menschen in diesem Land und macht ihnen Angst.

Diese Äußerungen und die Wahlerfolge der AfD müssen ein Weckruf für unserer Land sein. Wer die AfD wählt, wählt den Untergang der Demokratie und verhilft Menschen zur Macht, die diese grausam gegen all jene einsetzen werden, die ihnen nicht passen.

So wie die Nazis damals kündigen auch diese Feinde der Demokratie an, was sie tun werden. Niemand soll später sagen: ,Ich habe es nicht gewusst.‘ Unsere Demokratie und Freiheit stehen auf dem Spiel. Es ist erschreckend und fahrlässig, dass die CDU und insbesondere Kanzler Merz immer noch nicht erkennen, wie gefährlich die AfD ist – damit gefährdet die CDU die Demokratie und auch ihre eigene Zukunft.“

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news-64051 Thu, 10 Sep 2026 15:56:24 +0200 Krankenkassen: Bundesregierung muss Spekulationen mit Versichertengeldern stoppen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/krankenkassen-bundesregierung-muss-spekulationen-mit-versichertengeldern-stoppen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit Gesundheitsversicherung "Die Krankenkassen haben viel mehr Geld der Versicherten verspielt als bisher bekannt. Doch anstatt Transparenz zu schaffen, veröffentlicht die Bundesregierung diesen Skandal nur Stück für Stück, wie nicht zuletzt meine schriftlichen Fragen zeigen. Die Zockerei zeigt klar: Kapitalanlagen haben in der Sozialversicherung nichts verloren und risikoreiche Anlagen erst recht nicht. Während die Krankenversicherungen und Versorgungsgesellschaften 1,1 Milliarden Euro in hochriskanten Fonds aufs Spiel setzen, werden die Leistungen für Patient:innen gekürzt. Das ist einfach nur noch beschämend", erklärt Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu riskanten Spekulationen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro von Krankenkassen mit Versichertengeldern. "Die Krankenkassen haben viel mehr Geld der Versicherten verspielt als bisher bekannt. Doch anstatt Transparenz zu schaffen, veröffentlicht die Bundesregierung diesen Skandal nur Stück für Stück, wie nicht zuletzt meine schriftlichen Fragen zeigen. Die Zockerei zeigt klar: Kapitalanlagen haben in der Sozialversicherung nichts verloren und risikoreiche Anlagen erst recht nicht. Während die Krankenversicherungen und Versorgungsgesellschaften 1,1 Milliarden Euro in hochriskanten Fonds aufs Spiel setzen, werden die Leistungen für Patient:innen gekürzt. Das ist einfach nur noch beschämend", erklärt Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu riskanten Spekulationen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro von Krankenkassen mit Versichertengeldern. Gürpinar weiter:

"Die Bundesregierung schaut derweil den riskanten Spekulationen einfach zu. Das ist Klientelpolitik für die Finanzlobby, statt Gesundheitspolitik für die Menschen, denn diese Art Spekulationen liegen nicht in deren Interesse. Die Wetten auf Gewinne in Immobiliengeschäften sind im Endeffekt ein wesentlicher Treiber für höhere Mieten. Wenn Friedrich Merz und Gesundheitsminister Carsten Linnemann auch nur ein Fünkchen Anstand haben, verbieten sie die Spekulationen mit unseren Versicherungsbeiträgen."

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news-64046 Thu, 10 Sep 2026 13:53:37 +0200 Tag der Wohnungslosen: Recht auf Wohnen im Grundgesetz verankern https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/tag-der-wohnungslosen-recht-auf-wohnen-im-grundgesetz-verankern/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung „Wohnungslosigkeit ist kein individuelles Versagen, sondern Ausdruck einer unsozialen Politik. Das neueste Beispiel dafür ist die geplante Wohngeldkürzung. Dadurch steigt für über eine Million Wohngeldbeziehende das Risiko, die eigene Wohnung zu verlieren. Wenn Bundesbauministerin Verena Hubertz die Wohnungslosigkeit bis 2030 wirklich überwinden will, muss sie die geplante Kürzung beim Wohngeld stoppen.“ „Wohnungslosigkeit ist kein individuelles Versagen, sondern Ausdruck einer unsozialen Politik. Das neueste Beispiel dafür ist die geplante Wohngeldkürzung. Dadurch steigt für über eine Million Wohngeldbeziehende das Risiko, die eigene Wohnung zu verlieren. Wenn Bundesbauministerin Verena Hubertz die Wohnungslosigkeit bis 2030 wirklich überwinden will, muss sie die geplante Kürzung beim Wohngeld stoppen“, erklärt Sahra Mirow, Sprecherin für Soziales Wohnen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Tag der wohnungslosen Menschen am 11. September 2026.

„Im reichen Deutschland sollte niemand auf der Straße leben müssen. Wir als Fraktion Die Linke haben daher im Bundestag beantragt, das Recht auf Wohnen im Grundgesetz zu verankern. Die Wohnungslosigkeit in Deutschland hat sich zu einer akuten sozialen Krise ausgeweitet. Sie ist der sichtbarste Ausdruck verfehlter Wohnungspolitik. Die Bundesregierung muss den nötigen Mut beweisen und endlich radikale Änderungen in der Wohnungspolitik vornehmen: mit einem bundesweiten Mietendeckel, einem massiven Ausbau des sozialen Wohnungsbaus in öffentlicher Hand und einer dauerhaften sozialen Bindung.“

Antrag „Recht auf Wohnen im Grundgesetz verankern“ (Drs. 21/6525)

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news-64045 Thu, 10 Sep 2026 13:40:31 +0200 Gute hausärztliche Versorgung stärkt die Demokratie https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/gute-hausaerztliche-versorgung-staerkt-die-demokratie/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit „Die Ergebnisse der Civey-Umfrage im Auftrag des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes machen leider nur die Spitze des Eisbergs sichtbar. Die Probleme in der hausärztlichen Versorgung, die die Menschen längst hautnah spüren, liegen tiefer: Hausärzt:innenmangel in den ländlichen Regionen, ungleiche Behandlung von privat und gesetzlich versicherten Personen, kaum Nutzung nichtärztlicher Kompetenzen – um nur einige zu nennen. Die Bundesregierung sieht tatenlos dabei zu, wie gesetzliche Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen 1,1 Milliarden Euro aus Beitragsgeldern in hochspekulative Immobilienfonds investiert und zum Teil bereits verzockt haben – Geld das für die ärztliche Versorgung der Menschen dringend gebraucht wird. Die Rechnung serviert sie den Patient:innen mit einem knallharten GKV-Spargesetz, während sie bald fast jeden dritten Steuereuro in Waffen und Aufrüstung steckt.“ „Die Ergebnisse der Civey-Umfrage im Auftrag des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes machen leider nur die Spitze des Eisbergs sichtbar. Die Probleme in der hausärztlichen Versorgung, die die Menschen längst hautnah spüren, liegen tiefer: Hausärzt:innenmangel in den ländlichen Regionen, ungleiche Behandlung von privat und gesetzlich versicherten Personen, kaum Nutzung nichtärztlicher Kompetenzen – um nur einige zu nennen. Die Bundesregierung sieht tatenlos dabei zu, wie gesetzliche Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen 1,1 Milliarden Euro aus Beitragsgeldern in hochspekulative Immobilienfonds investiert und zum Teil bereits verzockt haben – Geld das für die ärztliche Versorgung der Menschen dringend gebraucht wird. Die Rechnung serviert sie den Patient:innen mit einem knallharten GKV-Spargesetz, während sie bald fast jeden dritten Steuereuro in Waffen und Aufrüstung steckt,“ sagt Julia-Christina Stange, Sprecherin für Ambulante Versorgung der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur aktuellen Situation in den hausärztlichen Praxen.

„Wenn nun erste Praxen bereits gezwungen sind, dringend benötigtes Personal zu entlassen, dann gefährdet das nicht nur die Versorgung, sondern auch das Vertrauen der Menschen in unsere Demokratie. Genau das verdeutlicht auch die Civey-Umfrage. Während also der Hausärztinnen- und Hausärzteverband zu Recht vor dieser gefährlichen Entwicklung warnt und die Rücknahme des GKV-Spargesetzes sowie die Streichung der AU-Pflicht ab dem ersten Tag fordert, heißt es von unserem neuen Gesundheitsminister Linnemann schlicht: ,Bitte warten.‘“

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news-64034 Thu, 10 Sep 2026 10:05:45 +0200 Agrarhaushalt 2027: Sparen am Acker, ungebremste Aufrüstung https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/agrarhaushalt-2027-sparen-am-acker-ungebremste-aufruestung/ Pressemitteilung 21. Legislatur Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz "Der Agrarhaushalt 2027 ist ein Stillstandshaushalt inmitten multipler Krisen. Während der Bundeshaushalt insgesamt um fast sechs Prozent wächst, wird ausgerechnet bei Landwirtschaft, Ernährung und ländlichen Räumen gekürzt. Nicht einmal 0,5 Prozent des Gesamthaushalts stehen für die aktive Gestaltung dieser Zukunftsaufgaben zur Verfügung. Seit 2020 sind die Lebensmittelpreise um mehr als 36 Prozent gestiegen, fast die Hälfte der Verbraucher:innen muss sich beim Einkaufen einschränken. Gleichzeitig geraten die Landwirt:innen durch sinkende Erzeugerpreise und hohe Kosten immer stärker unter Druck. Statt für Transparenz und faire Preise zu sorgen, lehnt die Bundesregierung eine Preis- und Margenbeobachtungsstelle ab", erklärt Ina Latendorf, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin und agrarpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, zum Entwurf des Einzelplans 10 des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, der heute in den Bundestag eingebracht wird. "Der Agrarhaushalt 2027 ist ein Stillstandshaushalt inmitten multipler Krisen. Während der Bundeshaushalt insgesamt um fast sechs Prozent wächst, wird ausgerechnet bei Landwirtschaft, Ernährung und ländlichen Räumen gekürzt. Nicht einmal 0,5 Prozent des Gesamthaushalts stehen für die aktive Gestaltung dieser Zukunftsaufgaben zur Verfügung. Seit 2020 sind die Lebensmittelpreise um mehr als 36 Prozent gestiegen, fast die Hälfte der Verbraucher:innen muss sich beim Einkaufen einschränken. Gleichzeitig geraten die Landwirt:innen durch sinkende Erzeugerpreise und hohe Kosten immer stärker unter Druck. Statt für Transparenz und faire Preise zu sorgen, lehnt die Bundesregierung eine Preis- und Margenbeobachtungsstelle ab", erklärt Ina Latendorf, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin und agrarpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, zum Entwurf des Einzelplans 10 des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, der heute in den Bundestag eingebracht wird. Latendorf weiter:

"Niemand sollte Angst vor der Supermarktkasse haben, und kein landwirtschaftlicher Betrieb darf vom Preisdruck zwischen Handel und Erzeugung zerrieben werden. Wir brauchen Transparenz, faire Preise und starke regionale Wertschöpfungsketten. Besonders fatal ist der Sparkurs bei der Krisenvorsorge: Die Förderung von ökologischer Landwirtschaft und Biodiversität wird um mehr als acht Prozent gekürzt, obwohl Dürre, Hagel und andere Klimafolgen längst massive Schäden verursachen. Die Bundesregierung spart am Acker, während sie bei der Rüstung drauflegt. Das ist grundsätzlich falsche Politik."

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news-64025 Wed, 09 Sep 2026 14:22:12 +0200 Kinder- und Jugendhilfen aufstocken nicht kürzen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/kinder-und-jugendhilfen-aufstocken-nicht-kuerzen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Familie, Senioren, Frauen und Jugend Gesundheit Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik, zu den Zahlen des Statistischen Bundesamts zu Eingliederungshilfen für junge Menschen mit seelischer Behinderung. Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik, zu den Zahlen des Statistischen Bundesamts zu Eingliederungshilfen für junge Menschen mit seelischer Behinderung:

„Die Antwort auf die stark gestiegenen Unterstützungsbedarfe darf nicht sein, die Unterstützungssysteme für junge Menschen immer weiter zusammenzustreichen und ihnen ihre Rechtsansprüche zu nehmen. Die Daten zeigen doch deutlich, dass die bestehenden Krisen und die Corona-Pandemie immer noch nachwirken. Der Druck, der jetzt schon auf den Familien lastet und dem die Kinder in der Schule ausgesetzt sind, macht sich gesundheitlich bemerkbar. Das Schulsystem allein kann mit diesen Herausforderungen nicht umgehen, dafür haben sie gar nicht die Ressourcen.

Wir müssen den jungen Menschen mehr Unterstützung zukommen lassen, statt immer weniger. Aber vor allem müssen wir den Druck aus dem Kessel nehmen, sowohl in der Schule als auch in den Familien. Das geht nur über eine gut ausgestattete Kinder- und Jugendhilfe, die den betroffenen Kindern nicht die Eingliederungshilfe streicht.“

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