Pressemitteilungen der Fraktion Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Fraktion Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Wed, 23 Sep 2026 15:42:51 +0200 Wed, 23 Sep 2026 15:42:51 +0200 TYPO3 EXT:news news-64138 Wed, 23 Sep 2026 15:34:09 +0200 Sexuelle Identität: Diskriminierungsschutz im Grundgesetz wäre das Mindeste https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/sexuelle-identitaet-diskriminierungsschutz-im-grundgesetz-waere-das-mindeste/ Pressemitteilung 21. Legislatur Recht "Es ist ein bisschen wie seinerzeit bei der Ehe-Öffnung: Auch damals haben Union und SPD eine wenig revolutionäre Forderung der Community über Jahre hinweg verschleppt. Der Frust bei den Leuten ist groß", erklärt Maik Brückner, Sprecher für Queerpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Entscheidung in der Geschäftsordnungsdebatte, am Freitag den Tagesordnungspunkt 'Änderung Grundgesetz – Sexuelle Identität', nicht aufzusetzen. "Es ist ein bisschen wie seinerzeit bei der Ehe-Öffnung: Auch damals haben Union und SPD eine wenig revolutionäre Forderung der Community über Jahre hinweg verschleppt. Der Frust bei den Leuten ist groß", erklärt Maik Brückner, Sprecher für Queerpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Entscheidung in der Geschäftsordnungsdebatte, am Freitag den Tagesordnungspunkt 'Änderung Grundgesetz – Sexuelle Identität', nicht aufzusetzen. Brückner weiter:

"Die Merz-Regierung hat queerpolitisch bisher nichts geliefert - die Ergänzung des Diskriminierungsschutzes im Grundgesetz wäre das Mindeste. Nicht nur als Symbol, sondern als fundamentales Schutzversprechen."

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news-64135 Wed, 23 Sep 2026 13:03:33 +0200 Solidarische Pflegeversicherung, damit Pflege nicht länger ein Armutsrisiko ist https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/solidarische-pflegeversicherung-damit-pflege-nicht-laenger-ein-armutsrisiko-ist/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit Es kann auf Dauer nicht funktionieren, dass Menschen mit tendenziell höheren Einkommen und geringerem Pflegebedarf in einem eigenen System versichert sind, während die soziale Pflegeversicherung einen deutlich größeren Teil der Last trägt. „Ein Finanzausgleich zwischen privater und sozialer Pflegeversicherung ist eine kurzfristige Lösung für ein falsches System. Denn statt die Schieflage zwischen beiden Systemen immer wieder auszugleichen, sollten wir sie grundsätzlich beheben. Es kann auf Dauer nicht funktionieren, dass Menschen mit tendenziell höheren Einkommen und geringerem Pflegebedarf in einem eigenen System versichert sind, während die soziale Pflegeversicherung einen deutlich größeren Teil der Last trägt“, sagt Evelyn Schötz, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Vorschlag der CSU-Politikerin Emmi Zeulner, private Kassen an den Pflegekosten zu beteiligen.

„Die Linke fordert deswegen eine solidarische Pflegeversicherung, in die alle einzahlen – auch diejenigen, die heute privat versichert sind. Entscheidend dabei ist nicht nur, wie hoch der Beitragssatz ist, sondern auch, welche Einnahmen überhaupt für die Beitragsberechnung herangezogen werden. Neben Löhnen und Gehältern müssen auch Kapitalerträge oder Mieteinnahmen berechnet werden. Ein solidarisches System bedeutet: Alle zahlen nach ihrer tatsächlichen Leistungsfähigkeit ein – unabhängig davon, ob ihr Einkommen aus Arbeit, Kapital oder Vermietung stammt. Nur dann ist sichergestellt, dass Pflege nicht länger ein Armutsrisiko ist.“

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news-64134 Wed, 23 Sep 2026 11:53:50 +0200 Weichen für zukunftsfähige Landwirtschaft müssen jetzt gestellt werden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/weichen-fuer-zukunftsfaehige-landwirtschaft-muessen-jetzt-gestellt-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Klimapolitik "Nach einem weiteren brutalen Hitzesommer müssen die Agrarminister:innen jetzt Mut zeigen und unser Landwirtschaftssystem grundlegend umbauen. Während Europa unter Dürren, Hitzewellen und verheerenden Bränden leidet, darf sich die Landwirtschaftspolitik nicht länger im Klein-Klein der Bürokratie verlieren. Wir fordern die Agrarminister:innen dazu auf, die milliardenschweren Subventionen für große Agrarkonglomerate zu beenden – diese haben ohnehin bereits genug", erklärt Marcel Bauer, Sprecher für Lebensmittel und nachhaltige Landnutzung der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur heute beginnenden Agrarministerkonferenz. "Nach einem weiteren brutalen Hitzesommer müssen die Agrarminister:innen jetzt Mut zeigen und unser Landwirtschaftssystem grundlegend umbauen. Während Europa unter Dürren, Hitzewellen und verheerenden Bränden leidet, darf sich die Landwirtschaftspolitik nicht länger im Klein-Klein der Bürokratie verlieren. Wir fordern die Agrarminister:innen dazu auf, die milliardenschweren Subventionen für große Agrarkonglomerate zu beenden – diese haben ohnehin bereits genug", erklärt Marcel Bauer, Sprecher für Lebensmittel und nachhaltige Landnutzung der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur heute beginnenden Agrarministerkonferenz. Bauer weiter:

"Die Minister:innen müssen jetzt die Weichen für eine zukunftsfähige Landwirtschaftspolitik stellen. Das bedeutet, dass öffentliches Geld öffentliche Ziele finanziert: gesunde Lebensmittel, lebendige Böden, sauberes Wasser, Artenvielfalt und faire Einkommen für die Menschen, die unsere Lebensmittel produzieren. Deswegen fordern wir 100 Millionen Euro für den kombinierten Agrar-Naturschutz: Landwirt:innen müssen darin gefördert werden gemeinsam mit Naturschützer:innen naturverträgliche Landwirtschaft vor Ort zu entwickeln. So werden Landwirtschaft und Naturschutz bürokratiearm, effizienter und nachhaltiger."

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news-64133 Wed, 23 Sep 2026 11:50:42 +0200 Eigenständige China-Politik statt neuer Handelskriege https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/eigenstaendige-china-politik-statt-neuer-handelskriege/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Beim Gipfel zwischen Trump und Xi verhandeln zwei Großmächte über Entscheidungen, deren Folgen weit über die USA und China hinausreichen. Deutschland darf weder zum Mitläufer Washingtons noch zum Bittsteller Pekings werden. Maßstab müssen neben der Einhaltung von Menschenrechten auch die Interessen der Beschäftigten und Verbraucher:innen sein", erklärt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des bevorstehenden Gipfels zwischen Donald Trump und Xi Jinping. „Beim Gipfel zwischen Trump und Xi verhandeln zwei Großmächte über Entscheidungen, deren Folgen weit über die USA und China hinausreichen. Deutschland darf weder zum Mitläufer Washingtons noch zum Bittsteller Pekings werden. Maßstab müssen neben der Einhaltung von Menschenrechten auch die Interessen der Beschäftigten und Verbraucher:innen sein", erklärt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des bevorstehenden Gipfels zwischen Donald Trump und Xi Jinping. Özdemir weiter:

"Zentrale Bereiche der deutschen Industrie sind eng mit China verflochten – durch Absatzmärkte, Vorprodukte und kritische Rohstoffe. Einseitige Abhängigkeiten müssen abgebaut werden. Pauschale Zölle und ein eskalierender Handelskonflikt sind dafür jedoch der falsche Weg. Sie verteuern Vorprodukte, provozieren Gegenmaßnahmen und gefährden Arbeitsplätze, industrielle Wertschöpfung und bezahlbare Preise.

Die Bundesregierung braucht eine eigenständige China-Strategie, die die Interessen der Beschäftigten nicht der geopolitischen Konfrontation zwischen Washington und Peking unterordnet. Notwendig sind multilaterale und durchsetzbare Handelsregeln, verbindliche soziale und ökologische Standards, widerstandsfähige Lieferketten sowie öffentliche Investitionen in eine klimaneutrale Industrie mit sicheren, tarifgebundenen Arbeitsplätzen. Menschen- und Arbeitsrechte dürfen dabei weder wirtschaftlichen Interessen noch geopolitischen Machtkämpfen geopfert werden.“

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news-64127 Tue, 22 Sep 2026 16:19:13 +0200 Evonik: Investitionen statt Sparzwänge https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/evonik-investitionen-statt-sparzwaenge/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie Gute Arbeit "Der Arbeitsplatzabbau von Evonik ist ein Armutszeugnis für Wirtschaftsministerin Katharina Reiche und Bundeskanzler Friedrich Merz. Ihre Untätigkeit in Sachen Chemiestandorte ist inzwischen zu einem landesweiten Wirtschaftsrisiko geworden. Doch auch das Unternehmen agiert absolut rücksichtslos. Im Jahr 2025 erzielte es noch einen Gewinn von 1,9 Milliarden Euro, es hat auch deswegen eine Verantwortung für Beschäftigte und die Region", erklärt Mirze Edis, industriepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Stellenabbau bei Evonik. "Der Arbeitsplatzabbau von Evonik ist ein Armutszeugnis für Wirtschaftsministerin Katharina Reiche und Bundeskanzler Friedrich Merz. Ihre Untätigkeit in Sachen Chemiestandorte ist inzwischen zu einem landesweiten Wirtschaftsrisiko geworden. Doch auch das Unternehmen agiert absolut rücksichtslos. Im Jahr 2025 erzielte es noch einen Gewinn von 1,9 Milliarden Euro, es hat auch deswegen eine Verantwortung für Beschäftigte und die Region", erklärt Mirze Edis, industriepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Stellenabbau bei Evonik. Edis weiter:

"Wir als Die Linke fordern die Bundesregierung auf, eine aktive Industriepolitik zu betreiben. Das bedeutet mit den Beschäftigten einen Plan für Investitionen für die Zukunft zu erstellen, statt nur über Sparzwänge zu sprechen."

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news-64126 Tue, 22 Sep 2026 15:30:33 +0200 Kanzler fällt den Mieterinnen und Mietern eiskalt in den Rücken https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/kanzler-faellt-den-mieterinnen-und-mietern-eiskalt-in-den-ruecken/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Arbeit und Soziales Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung des Kanzlers, ein Gesetz gegen die Vergesellschaftung von Wohnraum vorzulegen: Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung des Kanzlers, ein Gesetz gegen die Vergesellschaftung von Wohnraum vorzulegen:

„Der Kanzler fällt den Mieterinnen und Mietern im Land eiskalt in den Rücken. Er zeigt erneut, dass er meilenweit weg von den Nöten der Menschen ist. Statt zur Kenntnis zu nehmen, dass seine Politik des sozialen Kahlschlags und der Tatenlosigkeit gegen den Mietenhorror gestern zweimal abgewählt wurde, legt er heute so richtig nach. Dieser Kanzler hat nicht nur die Mieten- und Wohnungsnot der Menschen nicht verstanden, er will Politik dagegen sogar aktiv unterbinden.

Die Menschen wünschen sich politisches Handeln gegen die immer höhere Belastung durch explodierende Mieten, doch alles was sie bekommen ist ein Kanzler, der es Berlin unmöglich machen will, den in einer Volksabstimmung klar geäußerten Willen zur Vergesellschaftung durch eine Mehrheit zu verunmöglichen. So dreist wie Merz hat wohl noch nie ein Kanzler die Interessen von Mietabzockern vertreten und die Menschen mit ihrer Wohnungs- und Mietennot im Stich gelassen.“

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news-64122 Mon, 21 Sep 2026 16:52:58 +0200 Glaubwürdig wäre der Kanzler, wenn unmittelbar Taten folgten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/glaubwuerdig-waere-der-kanzler-wenn-unmittelbar-taten-folgten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie, Public Health und Drogenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung einer Abkehr vom dualen System bei Krankenkassen durch den Bundeskanzler. Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie, Public Health und Drogenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung einer Abkehr vom dualen System bei Krankenkassen durch den Bundeskanzler.

„Das sind neue Töne von Friedrich Merz. Glaubwürdig wäre der Kanzler jedoch nur, wenn seiner Ankündigung unmittelbar Taten folgten: Eine Überwindung dieses ungerechten Zwei-Klassen-Systems beginnt dann, wenn endlich alle in eine solidarische Versicherung einzahlen. Merz, Privatversicherter seit Geburt, kann persönlich damit beginnen.“

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news-64121 Mon, 21 Sep 2026 16:25:52 +0200 Nach den Wahlen: Unsoziale Politik ist Gift für die Demokratie https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/nach-den-wahlen-unsoziale-politik-ist-gift-fuer-die-demokratie/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung eines bundesweiten Anti-Enteignungs-Gesetzes durch den Bundeskanzler. Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung eines bundesweiten Anti-Enteignungs-Gesetzes durch den Bundeskanzler: „Beim Straßenbau hat die CDU kein Problem mit Enteignungen. Merz' Vorstoß ist eine Missachtung der Berlinerinnen und Berliner, die sich beim Volksentscheid ganz klar für die Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen ausgesprochen haben. Wenn Bundeskanzler Merz wirklich eine Konsequenz aus den Wahlen ziehen will, dann muss er die so genannten Reformen, einschließlich der angekündigten Kürzung beim Wohngeld, sofort zurückzunehmen. Denn diese unsoziale Politik ist Gift für die Demokratie.“

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news-64118 Sat, 19 Sep 2026 11:24:00 +0200 VW: Stillstehende Bänder müssen für den Staat Auftrag zum Handeln sein https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/vw-stillstehende-baender-muessen-fuer-den-staat-auftrag-zum-handeln-sein/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie Arbeit und Soziales Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, fordert, der Staat solle VW stützen und 10.000 neue E-Busse bestellen. Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, fordert, der Staat soll VW stützen und 10.000 neue E-Busse bestellen:

„Stillstehende Bänder bei VW müssten für den Staat und die Bundesregierung ein Auftrag zum Handeln sein. Allein in den letzten fünf Jahren zahlte VW fast 30 Milliarden Euro an Dividenden aus - und jetzt stehen zehntausende Beschäftigte vor der Entlassung und ganze Werke vor der Schließung. An dieser Renditeorientierung würden Schutzzölle und Unternehmenskooperationen auch in Zukunft nichts ändern. Leider interessiert das weder Friedrich Merz, noch Lars Klingbeil. Dabei gäbe es ein starkes Instrument: Der Staat könnte seine Macht als Großkunde nutzen und bis 2030 bei VW 10.000 zusätzliche E-Busse bestellen. Der Bund stellt die Mittel zur Verfügung, die Kommunen schließen als Hauptauftraggeber entsprechende Rahmenverträge ab. Das wäre nicht nur ein großer Schritt zu mehr Klimaschutz und für den Ausbau des ÖPNV, sondern würde die Arbeitsplätze und die Standorte sichern ohne dass jemand gezwungen wird für Rüstungsunternehmen zu arbeiten, wie es jetzt in der Friedensstadt Osnabrück der Fall ist. Man weiß nicht was schlimmer ist: das Desinteresse an den Sorgen der Menschen oder die allgemeine Unfähigkeit in der Bundesregierung mit klaren Vorgaben und Investitionen die Wirtschaft anzukurbeln.“

Zum HIntergrund:

Die deutschen VW-Werke laufen dieses Jahr im Schnitt mit rund 81 Prozent ihrer Kapazität. Bis 2030 könnten es nur noch 73 Prozent sein. Besonders hart könnte es den Standort Zwickau treffen, wo die Auslastung von 88 auf 42 Prozent fallen könnte. Eine geringe Auslastung ist kein Argument für Werksschließungen, sondern ein Auftrag, neue Produktion durch neue nachhaltige und bedarfsorientierte Nachfrage zu schaffen.

Dafür könnte der Bundeskanzler eine "Konzertierte Aktion" einberufen und kurzfristig politische, unternehmerische und gewerkschaftliche Entscheidungsträger in das Kanzleramt einladen. Dieses Instrument - ein gleichzeitiges aufeinander abgestimmtes Verhalten (konzertierte Aktion) der Gebietskörperschaften, Gewerkschaften und Unternehmensverbände (§3) - sieht das Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft ausdrücklich vor. Der Staat muss seine Macht als Großkunde nutzen und bis 2030 bei VW 10.000 zusätzliche E-Busse bestellen. Dafür müssen bestehende Förderprogramme für die Anschaffung von elektrischen Fahrzeugen und für den Ausbau der Ladeinfrastruktur erhöht werden. Damit der Verkehrssektor bis 2045 klimaneutral wird, muss der Ausbau anschließend deutlich beschleunigt werden: Bis 2045 muss die E-Bus-Flotte auf mehr als 100.000 Fahrzeuge anwachsen.

Nicht jedes Autowerk kann morgen komplette Linienbusse bauen. Aber Werke können E-Kleinbusse, günstige und leichte E-Autos, Batterien, Antriebe und Komponenten produzieren. In Osnabrück werden nach der Entscheidung der VW-Bosse nun militärische Fahrzeuge produziert, obwohl das Werk bereits elektrische MOIA-Shuttles entwickelt und gebaut hat und die Produktion elektrischer Kleinbusse technisch möglich ist. Die einzige Alternative zur Werksschließung darf nicht Rüstungsproduktion lauten. Land und Bund hätten bereit sein müssen, in Osnabrück einzusteigen und gemeinsam mit den Beschäftigten eine zivile Zukunftsproduktion aufzubauen – mit E-Kleinbussen, Shuttles und anderen Fahrzeugen für die Mobilitätswende.

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news-64120 Fri, 18 Sep 2026 12:12:00 +0200 Übergewinne: Tatenlosigkeit der Bundesregierung macht fassungslos https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/uebergewinne-tatenlosigkeit-der-bundesregierung-macht-fassungslos/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Greenpeace-Studie der Übergewinne von Mineralölkonzernen: Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Greenpeace-Studie der Übergewinne von Mineralölkonzernen:

"Während die Bundesregierung weiterhin Däumchen dreht und über Maßnahmen gegen die hohen Energiekosten nachdenkt, schwimmen die Mineralölkonzerne in Übergewinnen. Wie eine heute erschienene Studie von Greenpeace zeigt, sind diese seit März 2026 auf satte 5,9 Milliarden Euro angewachsen. Das sind 13 Euro pro Tankfüllung, die direkt bei den Ölmultis landen.

Die Tatenlosigkeit der Bundesregierung macht angesichts dieser Zahlen fassungslos. Während die Menschen an der Zapfsäule tief in die Tasche greifen müssen, kassieren die Mineralölkonzerne Milliardengewinne. Damit muss Schluss sein: Es braucht jetzt sofort eine Übergewinnsteuer, um die Mineralölkonzerne endlich an die Leine zu legen. Die Preise müssen durch einen Margendeckel begrenzt werden, denn die Bevölkerung braucht endlich spürbare Entlastung. Ein Energiekrisengeld und das seit Langem versprochene Klimageld wären dafür ein guter Anfang."

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news-64109 Thu, 17 Sep 2026 16:01:05 +0200 Übernahme der Prozesskosten für Ex-Minister Scheuer geht gar nicht https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/uebernahme-der-prozesskosten-fuer-ex-minister-scheuer-geht-gar-nicht/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Recht Jörg Cezanne, Mitglied im Untersuchungsausschuss zur Pkw-Maut für die Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Meldung, das Bundesverkehrsministerium sei grundsätzlich bereit, die Anwaltskosten für den ehemaligen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer im Prozess um die Pkw-Maut zu übernehmen. Jörg Cezanne, Mitglied im Untersuchungsausschuss zur Pkw-Maut für die Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Meldung, das Bundesverkehrsministerium sei grundsätzlich bereit, die Anwaltskosten für den ehemaligen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer im Prozess um die Pkw-Maut zu übernehmen: „Es ist schon ein starkes Stück: Die gescheiterte PKW-Maut hat die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler rund 300 Millionen Euro gekostet – und nun soll der Staat offenbar auch noch die Anwaltskosten von Andreas Scheuer in dem Verfahren übernehmen. Wer politisch für ein derart teures Debakel verantwortlich ist, sollte dafür auch die Konsequenzen tragen. Für uns ist klar: Die Kosten des Maut-Debakels dürfen nicht in Vergessenheit geraten und die politische Verantwortung dafür darf nicht einfach auf die Allgemeinheit, also auf die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, abgewälzt werden.“

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news-64108 Thu, 17 Sep 2026 15:36:41 +0200 Entlastung jetzt: Mit Übergewinnsteuer Energiekrisengeld für alle finanzieren https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/entlastung-jetztmit-uebergewinnsteuer-energiekrisengeld-fuer-alle-finanzieren/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie "Die Bundesregierung hat geschworen, ihre Kraft dem Wohle des Volkes zu widmen, seinen Nutzen zu mehren und Schaden abzuwenden. Nach über einem halben Jahr Energiekrise infolge des Irankrieges mit massiven Belastungen für die Bevölkerung zeigt sich ihr völliges Versagen: Noch immer hat sie nichts Ernsthaftes zustande gebracht, um die Menschen zu entlasten und die Konzerne, die aus der Weltlage Kapital schlagen, in ihre Schranken zu weisen. Statt endlich zu handeln, erleben wir ein erneutes Vorschlagschaos. Das können sich die Menschen nicht mehr leisten", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Entlastungen der Bevölkerung anlässlich neuer Diesel-Höchstpreise. "Die Bundesregierung hat geschworen, ihre Kraft dem Wohle des Volkes zu widmen, seinen Nutzen zu mehren und Schaden abzuwenden. Nach über einem halben Jahr Energiekrise infolge des Irankrieges mit massiven Belastungen für die Bevölkerung zeigt sich ihr völliges Versagen: Noch immer hat sie nichts Ernsthaftes zustande gebracht, um die Menschen zu entlasten und die Konzerne, die aus der Weltlage Kapital schlagen, in ihre Schranken zu weisen. Statt endlich zu handeln, erleben wir ein erneutes Vorschlagschaos. Das können sich die Menschen nicht mehr leisten", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Entlastungen der Bevölkerung anlässlich neuer Diesel-Höchstpreise. Pellmann weiter:

"Wir als Linke zeigen seit Monaten auf, was nötig ist: Um die schamlose Abzocke der Öl-Konzerne zu beenden, müssen die Gewinnmargen entlang der gesamten Lieferkette gesetzlich begrenzt werden. Mit einer Übergewinnsteuer muss das leistungslos in die Konzerntaschen geflossene Geld für die Allgemeinheit zurückgeholt werden. Ein daraus finanziertes, steuerpflichtiges Energiekrisengeld in Höhe von 150 Euro, ausgezahlt an alle Bürger:innen, hilft sofort. Die, bei denen die Not am größten ist, hätten am meisten davon. Zusammen mit dem jährlich auszuzahlenden Klimageld in Höhe von 320 Euro, finanziert durch die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung, ergibt sich eine Gesamtentlastung von 470 Euro."

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news-64107 Thu, 17 Sep 2026 14:09:41 +0200 EU Kids Act: Verbote sind nur scheinbar eine Lösung https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/eu-kids-act-verbote-sind-nur-scheinbar-eine-loesung/ Pressemitteilung 21. Legislatur Familie, Senioren, Frauen und Jugend Kultur und Medien Anne-Mieke Bremer, Sprecherin für Games und Digitale Infrastruktur der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum EU Kids Act der Europäischen Kommission: Anne-Mieke Bremer, Sprecherin für Games und Digitale Infrastruktur der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum EU Kids Act der Europäischen Kommission.

„Der EU Kids Act setzt auf Einschnitte in die Rechte von Kindern und Jugendlichen, statt Tech-Konzerne vollständig in die Verantwortung zu nehmen. In erster Linie fordern wir eine konsequente Regulierung der Plattformen sowie die Durchsetzung bereits bestehender Gesetze. Funktionen mit Suchtpotential, wie sogenannte ‚Streak‘-Mechanismen, die tägliches Einloggen belohnen, oder endloses Scrolling (‚Doomscrolling‘), schaden allen Nutzer:innen, nicht nur den unter 15-Jährigen. Hier müssen neue gesetzliche Regelungen geschaffen und die Plattformen in die Pflicht genommen werden.

Verbote scheinen immer eine einfache Lösung zu sein, verschieben aber die Verantwortung der Tech-Konzerne ins Private. Statt elterliche Kompetenzen derart anzuzweifeln, muss Sorgeberechtigten endlich die notwendige Unterstützung in Form von Medienkompetenztrainings und sozialarbeiterischer Angebote an die Seite gestellt werden, um Kinder und Jugendliche in der Entwicklung ihrer Medienkompetenz zu begleiten.“

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news-64119 Thu, 17 Sep 2026 11:28:00 +0200 Klingbeils Vorschläge sind zu wenig, zu spät https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/klingbeils-vorschlaege-sind-zu-wenig-zu-spaet/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Wirtschaft und Technologie Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Klingbeils Vorschlägen zum Schutz der Autoindustrie: Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Klingbeils Vorschlägen zum Schutz der Autoindustrie:

"Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Ministerpräsident Olaf Lies können sich die Solidaritätsbekundungen sparen, wenn sie nicht bereit sind, am Kern des Problems anzusetzen. Denn Klingbeils Vorschläge sind zu wenig, zu spät. Die Autoindustrie vor Konkurrenz zu schützen, bringt zwar etwas mehr Atem, schützt die Beschäftigten aber nicht vor Missmanagement. Die VW-Bosse haben über Jahre auf hohe Margen und teure Autos gesetzt, um kurzfristig hohe Renditen zu erzielen, anstatt in die Zukunft des Unternehmens zu investieren und es gut aufzustellen. Allein in den letzten fünf Jahren zahlte das Unternehmen fast 30 Milliarden Euro an Dividenden aus - und jetzt stehen zehntausende Beschäftigte vor der Entlassung und ganze Werke vor der Schließung. Dieses falsche Management würden auch Klingbeils Zölle und Gemeinschaftsunternehmen nicht beheben. Wir als Linksfraktion fordern deswegen, dass Beschäftigte direkt bei den weiteren Entscheidungen zwingend mit einbezogen werden müssen. Sie kennen ihre Werke, das Produkt und haben ein größeres Interesse an der Zukunft des Unternehmens als irgendein Manager. Zusätzlich fordern wir einen staatlichen Transformationsfonds in Höhe von 20 Milliarden Euro. Diese Unterstützung gibt es aber nur mit konkreten Vorgaben, beispielsweise bezüglich der Beschäftigungssicherung. Der Staat muss raus aus der passiven Zuschauerhaltung und stillstehende Fließbänder als Auftrag verstehen, die Nachfrage anzukurbeln. VW-Werke könnten öffentliche Aufträge für die Fertigung von beispielsweise E-Bussen für Kommunen erhalten. Dann sind Beschäftigte auch nicht gezwungen, plötzlich für Rüstungsunternehmen zu arbeiten, weil es keine Alternative gibt. Wir als Linke kämpfen um jeden Arbeitsplatz und jedes Werk.”

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news-64103 Wed, 16 Sep 2026 17:55:56 +0200 Dringend gebraucht: Aktionsplan für einen starken Sozialstaat https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/dringend-gebraucht-aktionsplan-fuer-einen-starken-sozialstaat/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Cansin Köktürk, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Aktionsplan gegen Sozialbetrug Cansin Köktürk, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Aktionsplan gegen Sozialbetrug.

"Natürlich müssen Lücken geschlossen werden, aber für die Mehrheit der Menschen in diesem Land ist das größte Problem ein Sozialstaat, der ihnen zu wenig Sicherheit gibt und von dieser Bundesregierung gnadenlos zusammengekürzt wird. Von der sozialdemokratischen Arbeitsministerin Bärbel Bas erwarte ich mit derselben Energie einen Aktionsplan für einen starken Sozialstaat, auf den sich die Bürger:innen verlassen können."

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