Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Mon, 02 Feb 2026 14:01:07 +0100 Mon, 02 Feb 2026 14:01:07 +0100 TYPO3 EXT:news news-62523 Mon, 02 Feb 2026 13:57:14 +0100 Gaza: Humanitäre Arbeit ermöglichen! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/gaza-internationale-schutzgarantien-fuer-humanitaere-arbeit/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Lea Reisner, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung Israels, den Einsatz von Ärzte ohne Grenzen in Gaza stoppen zu wollen: Lea Reisner, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung Israels, den Einsatz von Ärzte ohne Grenzen in Gaza stoppen zu wollen:

„Mit der Verdrängung internationaler Hilfsorganisationen aus Gaza verletzt Israel erneut grundlegende Prinzipien des humanitären Völkerrechts. Die Bundesregierung ist verpflichtet, sich aktiv für den Schutz humanitärer Akteure und den uneingeschränkten Zugang zu Hilfe einzusetzen. Statt politischer Rückendeckung für die israelische Regierung braucht es jetzt klare Konsequenzen: Waffenexportstopp, diplomatischen Druck durch eine Aussetzung des Assoziierungsabkommens und internationale Schutzgarantien für humanitäre Arbeit.“

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news-62511 Fri, 30 Jan 2026 15:00:27 +0100 Long-Covid: Versorgungslage der Betroffenen noch immer katastrophal https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/long-covid-versorgungslage-der-betroffenen-noch-immer-katastrophal/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit Ates Gürpinar, Sprecher für Public Health der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur vom Bundesforschungsministerium ausgerufenen "Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen": Ates Gürpinar, Sprecher für Public Health der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur vom Bundesforschungsministerium ausgerufenen "Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen":

"Die Versorgung von Menschen mit Long-Covid ist in Deutschland nach wie vor katastrophal. Es fehlen spezialisierte Anlaufstellen und Behandlungsangebote, die Linderung schaffen. Die angekündigten 500 Millionen Euro für die Forschung in dem Bereich waren dringend nötig, aber bis heute ist nicht klar, wie diese eingesetzt werden. Und es löst die akuten Probleme der Betroffenen nicht. Wer eine Nationale Dekade ausruft, muss auch die Versorgung ausbauen. Dort muss Gesundheitsministerin Warken liefern und darf sich nicht hinter der Forschung verstecken."

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news-62510 Fri, 30 Jan 2026 11:49:44 +0100 Bundesregierung muss angesichts der aktuellen Eskalationen der USA gegenüber Kuba Haltung beweisen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/bundesregierung-muss-angesichts-der-aktuellen-eskalationen-der-usa-gegenueber-kuba-haltung-beweisen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Seit fast einem Vierteljahrhundert verurteilt Deutschland gemeinsam mit der Weltgemeinschaft nahezu einstimmig die US-Blockade gegenüber Kuba bei den Vereinten Nationen. Auf diese Worte folgten nie konkrete Taten, doch jetzt muss die Bundesregierung angesichts der aktuellen Eskalationen der USA gegenüber Kuba Haltung beweisen: Sie muss den Kurs der Trump-Regierung, Kuba wirtschaftlich in die Knie zu zwingen, politisch verurteilen und Maßnahmen in die Wege leiten, um die ökonomische Lage der Bevölkerung in Kuba zu verbessern, z. B. durch sofortige humanitäre Hilfe“, fordert Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Trumps Drohung, Öllieferanten Kubas mit Zusatzzöllen zu belegen. „Seit fast einem Vierteljahrhundert verurteilt Deutschland gemeinsam mit der Weltgemeinschaft nahezu einstimmig die US-Blockade gegenüber Kuba bei den Vereinten Nationen. Auf diese Worte folgten nie konkrete Taten, doch jetzt muss die Bundesregierung angesichts der aktuellen Eskalationen der USA gegenüber Kuba Haltung beweisen: Sie muss den Kurs der Trump-Regierung, Kuba wirtschaftlich in die Knie zu zwingen, politisch verurteilen und Maßnahmen in die Wege leiten, um die ökonomische Lage der Bevölkerung in Kuba zu verbessern, z. B. durch sofortige humanitäre Hilfe“, fordert Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Trumps Drohung, Öllieferanten Kubas mit Zusatzzöllen zu belegen. Pellmann weiter:

„Trump hat klar gemacht, dass nur seine Moral ihn davon abhalte, etwas zu tun oder nicht zu tun. Das darf die Bundesregierung nicht akzeptieren: Sie muss ihre Außenbeziehungen am Völkerrecht ausrichten, hier darf es keine Doppelstandards geben – auch keine Ausnahmen für die US-Regierung.“

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news-62492 Thu, 29 Jan 2026 18:00:37 +0100 DUH-Klimaklage: Klimaschutz ist keine freiwillige Option, sondern gesetzliche Pflicht https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/duh-klimaklage-klimaschutz-ist-keine-freiwillige-option-sondern-eine-gesetzliche-pflicht/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit "Ich begrüße dieses heutige Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ausdrücklich. Es bestätigt, was wir als Linke seit Jahren sagen: Klimaschutz ist keine freiwillige Option, sondern eine gesetzliche Pflicht. Die Bundesregierung ist nun unmissverständlich dazu verpflichtet, ein Klimaschutzprogramm vorzulegen, das diesen Namen auch verdient und die Klimaziele tatsächlich erreicht. Lippenbekenntnisse und unverbindliche Maßnahmen reichen nicht aus", erklärt Lorenz Gösta Beutin, Mitglied des Bundestags für Die Linke und Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, zur erfolgreichen Klimaklage der DUH gegen die Bundesregierung. "Ich begrüße dieses heutige Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ausdrücklich. Es bestätigt, was wir als Linke seit Jahren sagen: Klimaschutz ist keine freiwillige Option, sondern eine gesetzliche Pflicht. Die Bundesregierung ist nun unmissverständlich dazu verpflichtet, ein Klimaschutzprogramm vorzulegen, das diesen Namen auch verdient und die Klimaziele tatsächlich erreicht. Lippenbekenntnisse und unverbindliche Maßnahmen reichen nicht aus", erklärt Lorenz Gösta Beutin, Mitglied des Bundestags für Die Linke und Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, zur erfolgreichen Klimaklage der DUH gegen die Bundesregierung. Beutin weiter:

"Aus unserer Sicht braucht es jetzt einen sozial gerechten und wirksamen Kurswechsel, mit einem Tempolimit auf Autobahnen, massiven Investitionen in Bahn und öffentlichen Nahverkehr sowie den Ausbau der erneuerbaren Energien und der Netze in öffentlicher Hand. Das Urteil erhöht den politischen Druck und das ist gut so."

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news-62491 Thu, 29 Jan 2026 16:11:36 +0100 Reiche trifft Reiche: Alles nur privat? https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/reiche-trifft-reiche-alles-nur-privat/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie Janine Wissler, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Veröffentlichung der Teilnehmendenliste eines Investorentreffens in Tirol: Janine Wissler, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Veröffentlichung der Teilnehmendenliste eines Investorentreffens in Tirol:

"Die Teilnahme von Katherina Reiche an der Veranstaltung 'Moving Mountains' wirft nach jüngsten Veröffentlichungen zur Teilnehmendenliste weiterhin erhebliche Fragen auf. Wenn eine Ministerin an einem exklusiven Netzwerkformat teilnimmt, das wirtschaftliche und politische Macht bündelt, ist das keine private Angelegenheit. In diesem Fall erhärtet sich der Eindruck, dass Katherina Reiche sehr wohl in ihrer Funktion als Ministerin vor Ort gewesen ist. Damit hätte sie das Parlament eindeutig belogen. Besonders brisant ist ein mögliches Aufeinandertreffen mit Rainer Seele. Dieser gilt als treibende Kraft der 14 Milliarden Euro schweren Übernahme Covestros durch Adnoc. Brisant daran: das Übernahmeverfahren hing zum Zeitpunkt des Tiroler Treffens noch in der Schwebe und wurde wenige Wochen später vom Wirtschaftsministerium genehmigt und von der Ministerin gelobt. Die Unternehmer sind mit klaren Interessen nach Tirol gereist, auch um die Bundeswirtschaftsministerin dort zu treffen und nicht um mit Katherina Reiche ein privates Pläuschchen zu halten. Die Ministerin sollte endlich Transparenz schaffen, statt das Parlament und die Öffentlichkeit zu täuschen."

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news-62490 Thu, 29 Jan 2026 16:07:12 +0100 Ein Hoffnungsschimmer für die Menschen in Iran https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/ein-hoffnungsschimmer-fuer-die-menschen-in-iran/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur EU-Terrorlistung der iranischen Revolutionsgarden: Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur EU-Terrorlistung der iranischen Revolutionsgarden:

„Ich begrüße, dass der Weg für die EU-weite Terrorlistung der iranischen Revolutionsgarden freigemacht wurde. Dieser Schritt ist ein Hoffnungsschimmer für die Menschen in Iran und ein klares Signal, dass die EU sich nicht länger an ein brutales Unterdrückungsregime bindet. Daher haben wir als Fraktion von der Bundesregierung gefordert, sich auf EU-Ebene für die Sanktionierung der Revolutionsgarden stark zu machen.

Die Listung stellt sicher, dass gezielt die Eliten des Regimes getroffen werden und nicht die Bevölkerung. Die Revolutionsgarden sind verantwortlich für die gewaltsame Unterdrückung friedlicher Proteste sowie für zahlreiche Tote und Vermisste. Die Einstufung als Terrororganisation sendet ein starkes Signal nach Teheran und stärkt die Opposition. Dieser Schritt hätte längst erfolgen müssen. Nun kommt es auf eine rasche und konsequente Umsetzung an.“

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news-62487 Thu, 29 Jan 2026 13:44:59 +0100 BGH-Urteil: Makler haften für Diskriminierung bei der Wohnungssuche https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/bgh-urteil-makler-haften-fuer-diskriminierung-bei-der-wohnungssuche/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Urteil des Bundesgerichtshofs, wonach Makler für Diskriminierung bei der Wohnungssuche haften: Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Urteil des Bundesgerichtshofs, wonach Makler für Diskriminierung bei der Wohnungssuche haften:

"Es ist ein wichtiges und hoffentlich abschreckendes Urteil: Diskriminierung bei der Wohnungssuche ist rechtswidrig. Im konkreten Fall muss der Makler eine Entschädigung an die betroffene Person zahlen, die erfolgreich um ihre Rechte gekämpft hat. Rassistische Diskriminierung ist leider weit verbreitet auf dem Wohnungsmarkt und völlig inakzeptabel. Darum setzen wir uns für Transparenz und Antidiskriminierungschecks bei Wohnungsvergaben ein, wie sie das Land Berlin auf Betreiben der Linken eingeführt hat. Um aber die Wohnraumversorgung für alle Menschen gleichermaßen zu sichern, braucht es dringend ein öffentliches Investitionsprogramm zur Schaffung von mehr bezahlbaren Wohnungen.“

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news-62462 Wed, 28 Jan 2026 15:30:02 +0100 KRITIS-Dachgesetz: Bundesregierung simuliert Aktivität https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/kritis-dachgesetz-bundesregierung-simuliert-aktivitaet/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres „Die Bundesregierung simuliert mit dem KRITIS-Dachgesetz im Bereich der kritischen Infrastruktur verantwortungsvolle Politik. Doch das Gesetz schützt nicht – es kündigt Verordnungen und eine Meldeorgie an. Die Kommunen, die ihre hoffentlich im Eigentum befindlichen Stromnetze schützen müssen, brauchen jetzt aber vor allem eines: eine kompetente Sicherheitsberatung, Unterstützung bei der Analyse und finanzielle Mittel, um eventuell nötige Baumaßnahmen in der kritischen Infrastruktur einzuleiten. Diese müssen mit zeitgemäßen und bestmöglichen Schutzstandards ausgerüstet sein. All das schafft das KRITIS-Dachgesetz jedoch nicht. Es suggeriert Aktivität, wo Papierkrieg alles lähmt“, sagt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag. „Die Bundesregierung simuliert mit dem KRITIS-Dachgesetz im Bereich der kritischen Infrastruktur verantwortungsvolle Politik. Doch das Gesetz schützt nicht – es kündigt Verordnungen und eine Meldeorgie an. Die Kommunen, die ihre hoffentlich im Eigentum befindlichen Stromnetze schützen müssen, brauchen jetzt aber vor allem eines: eine kompetente Sicherheitsberatung, Unterstützung bei der Analyse und finanzielle Mittel, um eventuell nötige Baumaßnahmen in der kritischen Infrastruktur einzuleiten. Diese müssen mit zeitgemäßen und bestmöglichen Schutzstandards ausgerüstet sein. All das schafft das KRITIS-Dachgesetz jedoch nicht. Es suggeriert Aktivität, wo Papierkrieg alles lähmt“, sagt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag. Pellmann weiter:

„Ein Beispiel für diesen Aktionismus ist der Schwellenwert, der Regionen in kritisch und nicht-kritisch einstuft. Kritisch und schützenswert beginnt dort, wo 500.000 und mehr Menschen versorgt werden. Das wäre eine neue Posse in der Stadt-Land-Diskussion. Wie erklärt die Bundesregierung Menschen in einer Kreisstadt mit 100.000 Menschen, warum ihr Stromnetz und ihre Wasserversorgung nicht geschützt werden sollen? Ganz zu schweigen davon, dass die Politik Anreize für die Betreiber von Wasserwerken und Stromgesellschaften schafft, sich möglichst kleinmaschige Strukturen zu geben, um sich den Schutzpflichten für kritische Infrastruktur zu entziehen.“

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news-62461 Wed, 28 Jan 2026 14:23:11 +0100 ICE hat bei den olympischen Winterspielen nichts verloren! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/ice-hat-bei-den-olympischen-winterspielen-nichts-verloren/ Pressemitteilung 21. Legislatur Sport Auswärtiges „Ich unterstütze die internationalen Proteste gegen die Präsenz von Trumps Terrortruppe ICE bei den Winterspielen. Sie verkörpert das komplette Gegenteil des Gedankens von Frieden und Völkerverständigung bei Olympia, sie will einschüchtern und spalten“, Christian Görke, sportpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur ICE-Präsenz bei den olympischen Winterspielen in Italien. „Ich unterstütze die internationalen Proteste gegen die Präsenz von Trumps Terrortruppe ICE bei den Winterspielen. Sie verkörpert das komplette Gegenteil des Gedankens von Frieden und Völkerverständigung bei Olympia, sie will einschüchtern und spalten“, Christian Görke, sportpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur ICE-Präsenz bei den olympischen Winterspielen in Italien. Görke weiter: 

„Ihr geplanter Einsatz als Personenschutz für Vizepräsident Vance und Außenminister Rubio ist reine PR und soll ICE international reinwaschen. Die olympische Gemeinschaft wird, da bin ich mir ganz sicher, gegen diese Provokation aufstehen. Ich erwarte, dass sich die Bundesregierung den Protesten anschließt. Vor allem muss sie ihre Sprachlosigkeit in Sachen ICE beenden. Hochrangige ICE-Beamte sollten mit einer Einreisesperre belegt werden.“

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news-62459 Tue, 27 Jan 2026 18:22:10 +0100 Primärarztsystem: Hausärzt:innen nicht zum Flaschenhals machen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/primaerarztsystem-hausaerztinnen-nicht-zum-flaschenhals-machen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit "Das Primärarztsystem, wie es bislang angekündigt wurde, löst die vielfältigen Probleme der ambulanten Versorgung nicht. Die Bundesregierung ist unfähig oder unwillig, die eigentlichen Ursachen anzugehen: Unterschiedliche Honorierung bei privat und gesetzlich Versicherten, Versorgung über private Einzelpraxen, fehlende Kooperation bei der Behandlung und mangelnde Nutzung nichtärztlicher Kompetenz. Die Liste ließe sich fortsetzen", erklärt Julia-Christina Stange, Sprecherin für ambulante Versorgung der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Nina Warkens Plänen für ein so genanntes Primärversorgungssystem. "Das Primärarztsystem, wie es bislang angekündigt wurde, löst die vielfältigen Probleme der ambulanten Versorgung nicht. Die Bundesregierung ist unfähig oder unwillig, die eigentlichen Ursachen anzugehen: Unterschiedliche Honorierung bei privat und gesetzlich Versicherten, Versorgung über private Einzelpraxen, fehlende Kooperation bei der Behandlung und mangelnde Nutzung nichtärztlicher Kompetenz. Die Liste ließe sich fortsetzen", erklärt Julia-Christina Stange, Sprecherin für ambulante Versorgung der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Nina Warkens Plänen für ein so genanntes Primärversorgungssystem. Stange weiter:

"Was als große Strukturreform angekündigt wird, ist in Wirklichkeit wieder nur Flickschusterei. Jetzt Hausärzt:innen, an denen es vor allem in ländlichen Regionen mangelt, noch zum Flaschenhals für die fachärztliche Betreuung zu machen, ist der falsche Weg. Die Gesundheitsversorgung der Zukunft muss patientenorientiert ausgestaltet werden – in Primärversorgungszentren: sektorenübergreifend, wohnortnah, multiprofessionell und unter einem Dach. Vor allem muss der persönliche Kontakt von Ärzt:innen und Patient:innen sichergestellt bleiben. Telemedizinische Angebote dürfen den direkten Kontakt keinesfalls ersetzen, sondern nur ergänzen."

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news-62449 Mon, 26 Jan 2026 12:55:32 +0100 Staatliche Infrastrukturgesellschaft für Windenergie auf See https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/staatliche-infrastrukturgesellschaft-fuer-windenergie-auf-see/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Wirtschaft und Technologie "Die Bundesregierung hat bei Windenergie auf See verschlafen. So blieb die Offshore-Wind-Ausschreibung letztes Jahr ohne Bieter. Neben einem neuen Ausschreibungsmodell braucht es eine staatliche Infrastrukturgesellschaft, die den Ausbau von Windenergie übernimmt, wenn Private es nicht tun", erklärt Lorenz Gösta Beutin, Mitglied des Bundestags für Die Linke und Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, zum heutigen Nordsee-Gipfel. "Die Bundesregierung hat bei Windenergie auf See verschlafen. So blieb die Offshore-Wind-Ausschreibung letztes Jahr ohne Bieter. Neben einem neuen Ausschreibungsmodell braucht es eine staatliche Infrastrukturgesellschaft, die den Ausbau von Windenergie übernimmt, wenn Private es nicht tun", erklärt Lorenz Gösta Beutin, Mitglied des Bundestags für Die Linke und Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, zum heutigen Nordsee-Gipfel. Beutin weiter:

"Die internationale Zusammenarbeit auf dem Nordseegipfel ist wichtig – auch wenn sie die Probleme der Energiewende nicht wird lösen können: Der massive Fokus der Bundesregierung auf neue Gaskraftwerke macht Energie teuer, verlängert fossile Abhängigkeiten und macht uns erneut erpressbar durch Autokraten und globale Krisen. Günstiger Strom ist ein Grundbedürfnis. Er sollte nicht nur ausgebaut werden, wenn sich damit hohe Renditen erzielen lassen. Mit Gaskraftwerken, dem Aufweichen des Verbrenner-Ausstiegs und Angriffen auf die Klimaneutralität sorgen Friedrich Merz und Katherina Reiche für höhere Energiekosten für uns alle und konterkarieren den Klimaschutz."

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news-62447 Mon, 26 Jan 2026 12:11:06 +0100 Einreiseverbote für hochrangige ICE-Beamte https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/einreiseverbote-fuer-hochrangige-ice-beamte/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres „Die US-Immigrationsbehörde ICE terrorisiert seit Monaten die migrantische Bevölkerung in den USA. Als wäre das nicht genug, hat sie nun zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit unschuldige US-Bürger erschossen. Der Krankenpfleger Alex Jeffrey Pretti war wie die am 7. Januar erschossene Renée Good als ziviler Beobachter der rassistischen Hetzjagden von ICE unterwegs. Die Bundesregierung muss aus dieser Gewalteskalation Konsequenzen ziehen“, fordert Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag. „Die US-Immigrationsbehörde ICE terrorisiert seit Monaten die migrantische Bevölkerung in den USA. Als wäre das nicht genug, hat sie nun zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit unschuldige US-Bürger erschossen. Der Krankenpfleger Alex Jeffrey Pretti war wie die am 7. Januar erschossene Renée Good als ziviler Beobachter der rassistischen Hetzjagden von ICE unterwegs. Die Bundesregierung muss aus dieser Gewalteskalation Konsequenzen ziehen“, fordert Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag. Bünger weiter:

„Die Bundesregierung muss Einreiseverbote gegen hochrangige ICE-Beamte prüfen. Wer die Verantwortung dafür trägt, dass unschuldige Menschen gejagt, deportiert und erschossen werden, darf sich nicht frei in Deutschland bewegen. Darüber hinaus muss sie sich auf EU-Ebene dafür einsetzen, dass die Verhandlungen der EU mit den USA über eine ‚Enhanced Border Security Partnership‘ umgehend eingefroren werden. Wenn es nach der US-Regierung geht, sollen visafreie Einreisen in die USA künftig nur noch unter der Bedingung möglich sein, dass die teilnehmenden Staaten den US-Behörden einen direkten Zugriff auf ihre nationalen Polizeidatenbanken mit Fingerabdrücken und Gesichtsbildern gewähren. Das ist ohnehin hochproblematisch, muss angesichts des Treibens von ICE aber umso entschiedener verhindert werden.“

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news-62444 Fri, 23 Jan 2026 14:50:29 +0100 Kein Kind darf dem Staat weniger wert sein https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/kein-kind-darf-dem-staat-weniger-wert-sein/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Bildung und Forschung Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Ergebnissen der Forsa-Umfrage „Aktuelle Gefährdungspotenziale für Deutschland“: Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Ergebnissen der Forsa-Umfrage „Aktuelle Gefährdungspotenziale für Deutschland“:

„Wieder einmal zeigt sich: trotz fortlaufender Spaltungsversuche von Kanzler und Union wissen die Bürgerinnen und Bürger sehr genau, wo die wahren Probleme im Land liegen. Es sind nämlich nicht die 16.000 Totalverweigerer im Bürgergeld oder dass 1 Prozent aller Krankschreibungen telefonisch erfolgen, die unser Land und dessen Zukunft gefährden. Für 90 Prozent der Bürgerinnen und Bürger liegt die größte Gefahr im Zustand unseres Bildungssystems. Das ist Ergebnis der Bildungspolitik der Union, die es richtig findet, dass Familien mit genügend finanziellen Mitteln ihren Kindern an Privatschulen die bestmögliche Bildung zukommen lassen können. Der ‚Rest‘ hingegen soll für den Staat so billig wie möglich durch Schule, Ausbildung oder Studium geschleust werden.

Als ehemaliger Lehrer kämpfe ich seit jeher für eine gerechte, gebührenfreie und lebenslange Bildung, die unabhängig von sozialer Herkunft oder Elternhaus, allen Kindern die gleichen Möglichkeiten eröffnet. Darum muss das Kooperationsverbot endlich abgeschafft werden. Und dann muss der Bund Geld in die Hand nehmen, das in eine flächendeckende Ganztagsbetreuung in Kitas und Schulen, in mehr Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher investiert wird. Kein Kind darf dem Staat weniger wert sein und kein Kind hat Schuld daran, in welche Familie es geboren wird.“

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news-62443 Fri, 23 Jan 2026 10:18:21 +0100 Ganztag an Grundschulen droht zur reinen Betreuungs-Billigvariante zu werden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/der-ganztag-droht-zur-reinen-betreuungs-billigvariante-zu-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Bildung und Forschung "Wenn jede vierte Grundschule befürchtet, den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung nicht erfüllen zu können. Wenn die Hälfte der Schulleitungen warnt, dass die pädagogischen Mindestanforderungen an den Ganztag nicht gegeben seien, dann ist das ein fataler Mix. Doch der kommt nicht von ungefähr: Es gibt bundesweit keine einheitlichen Standards für Personalschlüssel, Qualifizierung oder pädagogische Inhalte. Der Ganztag droht, zur reinen Betreuungs-Billigvariante zu werden", erklärt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecherin für Bildung und Wissenschaft, zur aktuellen Umfrage, wonach Ganztag für viele Schulleitungen nicht machbar sei. "Wenn jede vierte Grundschule befürchtet, den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung nicht erfüllen zu können. Wenn die Hälfte der Schulleitungen warnt, dass die pädagogischen Mindestanforderungen an den Ganztag nicht gegeben seien, dann ist das ein fataler Mix. Doch der kommt nicht von ungefähr: Es gibt bundesweit keine einheitlichen Standards für Personalschlüssel, Qualifizierung oder pädagogische Inhalte. Der Ganztag droht, zur reinen Betreuungs-Billigvariante zu werden", erklärt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecherin für Bildung und Wissenschaft, zur aktuellen Umfrage, wonach Ganztag für viele Schulleitungen nicht machbar sei. Gohlke weiter:

"Darüber hinaus verkündet die Bundesregierung den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, finanziert diesen aber nicht auskömmlich. Parallel fehlen laut GEW bundesweit mehr als hunderttausend Lehrkräfte und mehrere hunderttausend qualifizierte Fachkräfte bis 2030. Am Ende zahlen die Kommunen die Zeche. Solange Bund, Länder und Kommunen nicht dauerhaft zusammenarbeiten dürfen, werden all diese Probleme nicht gelöst. Deshalb gehört das Kooperationsverbot endlich abgeschafft. Bildung darf nicht zu einer halbgaren Sparmaßnahme auf dem Rücken unserer Kinder werden."

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news-62439 Thu, 22 Jan 2026 14:35:00 +0100 Mindestlohn: Lohnuntergrenze muss mindestens 60 Prozent des mittleren Einkommens betragen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/mindestlohn-rauf/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales "Die Mindestlohnerhöhung auf 13,90 Euro hat für 4,8 Millionen Menschen, ein Achtel aller Beschäftigten, eine Lohnerhöhung dargestellt. Das ist zwar eine kleine Verbesserung, aber auch dieser neue Mindestlohn bedeutet für Millionen Menschen weiterhin, dass sie einen Lohn haben, der nicht zum Leben reicht. Wir als Linke fordern, im Mindestlohngesetz eine Lohnuntergrenze von mindestens 60 Prozent des mittleren Einkommens festzuschreiben", erklärt Anne Zerr, Sprecherin für Arbeitspolitik und Arbeitszeitpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich neuer statistischer Daten zum Mindestlohn. "Die Mindestlohnerhöhung auf 13,90 Euro hat für 4,8 Millionen Menschen, ein Achtel aller Beschäftigten, eine Lohnerhöhung dargestellt. Das ist zwar eine kleine Verbesserung, aber auch dieser neue Mindestlohn bedeutet für Millionen Menschen weiterhin, dass sie einen Lohn haben, der nicht zum Leben reicht. Wir als Linke fordern, im Mindestlohngesetz eine Lohnuntergrenze von mindestens 60 Prozent des mittleren Einkommens festzuschreiben", erklärt Anne Zerr, Sprecherin für Arbeitspolitik und Arbeitszeitpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich neuer statistischer Daten zum Mindestlohn. Zerr weiter:

"Damit gäbe es bereits jetzt einen Mindestlohn von über 15 Euro und eine zukunftsfeste Absicherung. Letztendlich profitieren alle von einem starken Mindestlohn, denn er verbessert die Kaufkraft, die Finanzierung der Krankenkassen und die Steuereinnahmen. Auch wer über dem Mindestlohn verdient, hat durch eine höhere Lohnuntergrenze eine bessere Ausgangslage im gewerkschaftlichen Kampf um gute Arbeitsbedingungen und Löhne.“

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