Pressemitteilungen der Fraktion Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Fraktion Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Tue, 27 Oct 2026 17:37:22 +0100 Tue, 27 Oct 2026 17:37:22 +0100 TYPO3 EXT:news news-64471 Tue, 27 Oct 2026 17:34:50 +0100 Agrarminister:innen öffnen Umweltzerstörung Tür und Tor https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/agrarministerinnen-oeffnen-umweltzerstoerung-tuer-und-tor/ Pressemitteilung 21. Legislatur Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Europäische Union Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Zu den Beschlüssen der EU-Agrarminister:innen zur Gemeinsamen Agrarpolitik: "Die Agrarminister:innen höhlen zugunsten kurzfristiger Renditen Umweltstandards aus. Anstatt Nachhaltigkeit zu fördern, öffnen sie der Umweltzerstörung Tür und Tor." Zu den Beschlüssen der EU-Agrarminister:innen zur Gemeinsamen Agrarpolitik erklärt Marcel Bauer, Sprecher für nachhaltige Landnutzung:

"Die Agrarminister:innen höhlen zugunsten kurzfristiger Renditen Umweltstandards aus. Anstatt Nachhaltigkeit zu fördern, öffnen sie der Umweltzerstörung Tür und Tor. Die Vereinbarungen werden zu einem Unterbietungswettbewerb durch immer schlechtere nationale Schutzstandards führen. Warum Umweltminister Carsten Schneider dies mitträgt, kann er vermutlich selbst niemandem erklären."

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news-64470 Tue, 27 Oct 2026 17:32:40 +0100 Verlässliche Beteiligung der Öffentlichkeit sicherstellen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/verlaessliche-beteiligung-der-oeffentlichkeit-sicherstellen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zum Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung: "Wir brauchen endlich eine sichere und dauerhafte Lösung für den radioaktiven Müll." Zum Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung erklärt Mareike Hermeier, Sprecherin für Nukleare Sicherheit:

"Wir brauchen endlich eine sichere und dauerhafte Lösung für den radioaktiven Müll. Dass die Endlagersuche auf weniger als fünf Prozent der Bundesfläche eingegrenzt wurde, ist grundsätzlich ein wichtiger Schritt, um den Atomausstieg ein für alle Mal zu vollenden. Minister Schneider darf sich nicht mehr wegducken: Seinen seit Monaten angekündigten Referentenentwurf zur Novelle des Standortauswahlgesetzes muss er endlich vorlegen. Beteiligungsrechte dürfen dabei keinesfalls gekürzt werden. Wir als Linke fordern, im weiteren Auswahlverfahren vollständige Transparenz und eine vollumfängliche, verlässliche Beteiligung der Öffentlichkeit sicherzustellen. Nur so lässt sich vermeiden, dass es erneut zu Zuspitzungen wie in Gorleben kommt."

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news-64467 Tue, 27 Oct 2026 14:22:22 +0100 "Diese Frontex-Agentur gehört aufgelöst" https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/diese-frontex-agentur-gehoert-aufgeloest/ Pressemitteilung 21. Legislatur Europäische Union Menschenrechte und humanitäre Hilfe zum Vorstoß der EU-Kommission Frontex zu reformieren: „Die EU-Kommission will Frontex zu einem europäischen ICE ausbauen. Dabei ist Frontex schon heute für seine Verwicklung in menschenverachtende, illegale und lebensgefährliche Praktiken bekannt." Zum Vorstoß der EU-Kommission Frontex zu reformieren, erklärt Clara Bünger, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und innen- und fluchtpolitische Sprecherin:

„Die EU-Kommission will Frontex zu einem europäischen ICE ausbauen. Dabei ist Frontex schon heute für seine Verwicklung in menschenverachtende, illegale und lebensgefährliche Praktiken bekannt. Für Menschen, die durch Frontex ihre Rechte verletzt sehen, gibt es keine Möglichkeit auf Rechenschaft oder Entschädigung. Die EU muss endlich der Europäischen Menschenrechtskonvention beitreten und wirksame Rechtsbehelfe sowie unabhängige Mechanismen zur Aufklärung und Ahndung von Menschenrechtsverletzungen schaffen. Es darf keinen rechtsfreien Raum für Frontex geben.

Für uns als Linke ist klar: Diese Frontex-Agentur gehört aufgelöst. Die knapp zwölf Milliarden Euro, die die Kommission für die Agentur vorsieht, gehören in eine zivile europäische Seenotrettung und in die Kommunen, die Geflüchtete aufnehmen. In Sprachkursen, Wohnungen und Kitaplätzen, von denen alle etwas haben. Menschenrechte gelten auch an Europas Außengrenzen.“

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news-64466 Tue, 27 Oct 2026 13:51:37 +0100 Pflegekommission: "Was wir brauchen, ist eine gerechte Finanzierung" https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/pflegekommission-was-wir-brauchen-ist-eine-gerechte-finanzierung/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Gesundheit Gesundheitsversicherung zur konstituierenden Sitzung der Pflegestrukturkommission: "Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann möchte Leistungen zielgerichteter nutzen und zeigt damit, dass er keine Ahnung davon hat, wie hart der Alltag von Millionen pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen bereits ist. Denn die Pflegeversicherungen haben nicht zu wenig Geld, weil Pflegebedürftige zu viel bekommen, sondern weil nicht alle ihren Beitrag leisten." Zur konstituierenden Sitzung der Pflegestrukturkommission erklärt Evelyn Schötz, pflegepolitische Sprecherin:

"Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann möchte Leistungen zielgerichteter nutzen und zeigt damit, dass er keine Ahnung davon hat, wie hart der Alltag von Millionen pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen bereits ist. Denn die Pflegeversicherungen haben nicht zu wenig Geld, weil Pflegebedürftige zu viel bekommen, sondern weil nicht alle ihren Beitrag leisten. Deshalb sind Kürzungen der falsche Weg. Was wir brauchen, ist eine gerechte Finanzierung.

Wer wenig oder normal verdient, zahlt auf jeden Euro Beiträge. Sehr hohe Einkommen werden nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze herangezogen, Kapitaleinkommen oft gar nicht. Das ist weder fair noch ökonomisch sinnvoll. Die Linke will die Kosten im Pflegeheim senken, pflegende Angehörige endlich besser unterstützen und die ambulante Pflege stärken. Dafür müssen wir aufhören, hohe Einkommen und Kapitaleinkünfte bei der Finanzierung zu schonen. Und auch der Bund muss seinen Teil leisten: die Corona-Schulden bei der Pflegeversicherung zurückzahlen und die Rentenbeiträge für pflegende Angehörige übernehmen."

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news-64465 Tue, 27 Oct 2026 13:22:05 +0100 Die Notstandsverwaltung auf dem Rücken der Beschäftigten muss enden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/die-notstandsverwaltung-auf-dem-ruecken-der-beschaeftigten-muss-enden-1/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit zum Barmer-Krankenhausreport und der bundesweiten Aktionswoche der Bundesvertretung der Medizinstudierenden für eine faire Vergütung im Praktischen Jahr (PJ): "Heute diskutieren wir über überlastete Notaufnahmen. Morgen gehen die angehenden Ärzt:innen auf die Straße, die dieses Gesundheitssystem künftig am Laufen halten sollen. Deutlicher kann man das politische Versagen kaum vor Augen geführt bekommen." Zum Barmer-Krankenhausreport und der bundesweiten Aktionswoche der Bundesvertretung der Medizinstudierenden für eine faire Vergütung im Praktischen Jahr (PJ) erklärt Stella Merendino, Sprecherin für Krankenhaus- und Notfallversorgung:

„Heute diskutieren wir über überlastete Notaufnahmen. Morgen gehen die angehenden Ärzt:innen auf die Straße, die dieses Gesundheitssystem künftig am Laufen halten sollen. Deutlicher kann man das politische Versagen kaum vor Augen geführt bekommen. Natürlich brauchen wir eine bessere Verzahnung von Notaufnahmen, Rettungsdienst und ambulanter Versorgung. Aber wir dürfen das Versagen der Versorgungsstrukturen nicht zum Fehlverhalten der Patient:innen umdeuten: Es bringt nichts, Patient:innen an eine Arztpraxis zu verweisen, die keine Termine hat. Und eine Notaufnahme kann nicht entlastet werden, wenn Patient:innen mangels freier Betten nicht auf Station verlegt werden. Notaufnahmen müssen endlich bedarfsgerecht finanziert, ausreichend Personalstellen geschaffen und die ambulante Akutversorgung tatsächlich erreichbar gemacht werden.

Die Notstandsverwaltung auf dem Rücken der Beschäftigten und des Nachwuchses muss enden. Darum gilt unsere Solidarität allen Medizinstudierenden, die in dieser Woche bundesweit für bessere Bedingungen auf die Straße gehen. Es ist inakzeptabel, dass angehende Ärzt:innen ein ganzes Jahr in Vollzeit in unseren Krankenhäusern mitarbeiten sollen, ohne dafür angemessen bezahlt zu werden. Tagsüber Patient:innen versorgen, abends im Nebenjob die Miete verdienen - das ist für viele Studierende im Praktischen Jahr bittere Realität. Die Bundesregierung muss endlich eine bundesweit verbindliche PJ-Vergütung mindestens in Höhe des BAföG-Höchstsatzes sicherstellen und die Refinanzierung regeln. Wir brauchen geschützte Lernzeiten, qualifizierte Anleitung und verbindliche Ausbildungsstandards.“

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news-64469 Mon, 26 Oct 2026 17:19:00 +0100 Gebäudetyp E: Die Bundesregierung ist blind für die Ursachen der Wohnungskrise https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/gebaeudetyp-e-die-bundesregierung-ist-blind-fuer-die-ursachen-der-wohnungskrise/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zum Gesetzentwurf zum Gebäudetyp E: "Wir brauchen keine Experimente auf dem Rücken der Mieter:innen, sondern bessere Regeln für zukunftsfähige Architektur – mit ökologischen Baustoffen und schlichteren Verfahren." Zum Gesetzentwurf zum Gebäudetyp E, erklärt Katalin Gennburg, Sprecherin für Bauen und Stadtentwicklung:

"Wir brauchen keine Experimente auf dem Rücken der Mieter:innen, sondern bessere Regeln für zukunftsfähige Architektur – mit ökologischen Baustoffen und schlichteren Verfahren. Die ursprüngliche Forderung der Architektenkammern, mehr experimentieren zu können, fällt im Gesetzesentwurf des Gebäudetyps E ganz klar der Ideologie des schnell und billig Bauens zum Opfer. Die Bundesregierung zeigt mal wieder, wie blind sie für die Ursachen der Wohnungskrise ist und befördert so noch schlechtere Bauqualität für die Armen und hohe Renditen für die Baulobby. Stattdessen wäre die Bekämpfung der Bodenspekulation und zum Beispiel ein Bodenpreisdeckel viel effektiver, um die Baupreise zu senken. Einfach billig bauen dürfte auch die Folgekosten für Mieter:innen – etwa beim Heizen – in die Höhe treiben. Es braucht stattdessen gutes Bauen für alle."

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news-64460 Sun, 25 Oct 2026 18:00:05 +0100 Vergesellschaftung: "Wohnungen gehören nicht in die Hände börsennotierter Aktiengesellschaften" https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/vergesellschaftung-wohnungen-gehoeren-nicht-in-die-haende-boersennotierter-aktiengesellschaften/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zu Alexander Dobrindts Gesetzesankündigung gegen Vergesellschaftung: "Die Merz-Regierung unternimmt einen verzweifelten, juristisch äußerst fragwürdigen Versuch, die Vergesellschaftung von Wohnraum zu verhindern. Sie handelt damit nicht nur wohnungspolitisch verantwortungslos, sie verkennt auch, dass sich das verfassungsrechtlich verbriefte Recht auf Vergesellschaftung nicht einfach aushebeln lässt." Zu Alexander Dobrindts Gesetzesankündigung gegen Vergesellschaftung erklärt Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik:

"Die Merz-Regierung unternimmt einen verzweifelten, juristisch äußerst fragwürdigen Versuch, die Vergesellschaftung von Wohnraum zu verhindern. Sie handelt damit nicht nur wohnungspolitisch verantwortungslos, sie verkennt auch, dass sich das verfassungsrechtlich verbriefte Recht auf Vergesellschaftung nicht einfach aushebeln lässt. Die künftige Berliner Regierung wird sich davon nicht aufhalten lassen. Wohnungen sind Teil der Daseinsvorsorge und gehören nicht in die Hände börsennotierter Aktiengesellschaften. Die Bundesregierung zeigt mit ihrem Vorhaben allerdings deutlich, wo sie steht: Sie lässt Mieter:innen vollkommen im Stich, stattdessen sichert sie die Profite der Wohnungskonzerne und ihrer Eigentümer ab. Justizministerin Hubig, die selbst weiß, wie zweifelhaft das Vorhaben ist, muss sich nicht nur als Juristin, sondern auch als Sozialdemokratin fragen lassen, warum sie diese Symbolhandlung Dobrindts unterstützt."

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news-64461 Sun, 25 Oct 2026 12:45:00 +0100 "Statt zu kriminalisieren, sollten ihre Anliegen ernst genommen werden" https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/statt-junge-menschen-zu-kriminalisieren-sollte-die-bundesregierung-endlich-ihre-anliegen-ernst-nehmen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres zu den angekündigten Demonstrationen von 'Gen Z regelt das!': „Es ist eine Unverschämtheit, wie Innenminister Dobrindt junge Menschen, die von ihrem demokratischen Recht auf Protest Gebrauch machen wollen, unter Generalverdacht stellt und kriminalisiert." Zu den angekündigten Demonstrationen von 'Gen Z regelt das!' erklärt Clara Bünger, innenpolitische Sprecherin:

„Es ist eine Unverschämtheit, wie Innenminister Dobrindt junge Menschen, die von ihrem demokratischen Recht auf Protest Gebrauch machen wollen, unter Generalverdacht stellt und kriminalisiert. Wenn Rechte auf die Straße gehen, heißt es aus der Union regelmäßig, man müsse ihre Sorgen ernst nehmen und ihnen zuhören. Wenn junge Menschen gegen soziale Ungerechtigkeit protestieren, werden sie plötzlich zum Sicherheitsrisiko erklärt.

Dabei erleben viele junge Menschen jeden Tag, dass das Leben teurer wird, bezahlbarer Wohnraum fehlt und ihre Zukunftsperspektiven immer unsicherer werden, während die Reichen immer reicher werden. Dass daraus Wut und Protest entstehen, ist absolut nachvollziehbar. Wir als Linke unterstützen alle, die friedlich demonstrieren. Konkrete Gefahren müssen selbstverständlich ernst genommen werden. Aber wer vor extremistischer Unterwanderung oder ausländischer Einflussnahme warnt, sollte dafür belastbare Anhaltspunkte vorlegen. Statt junge Menschen zu kriminalisieren, sollte die Bundesregierung endlich ihre Anliegen ernst nehmen.“

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news-64458 Fri, 23 Oct 2026 14:30:00 +0200 Stromsteuersenkung: "Die Menschen benötigen dringend Entlastung" https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/stromsteuersenkung-die-menschen-benoetigen-dringend-entlastung/ Pressemitteilung 21. Legislatur Haushalt Finanzen zu der Debatte um eine Stromsteuersenkung für alle: "Die Senkung der Stromsteuer für alle ist absolut überfällig. Seit Monaten steigen die Kosten und der Bundesregierung fällt nichts Besseres ein, als den Menschen weitere Belastungen aufzuhalsen." Zu der Debatte um eine Stromsteuersenkung für alle erklärt Sören Pellmann, Fraktionsvorsitzender:

"Die Senkung der Stromsteuer für alle ist absolut überfällig. Seit Monaten steigen die Kosten und der Bundesregierung fällt nichts Besseres ein, als den Menschen weitere Belastungen aufzuhalsen. Die Menschen benötigen dringend Entlastung. Doch das hat offenbar keine Priorität, denn das Geld wäre da - durch eine gerechtere Beteiligung Superreicher. Es braucht eine Reaktivierung der Vermögensteuer, eine Übergewinnsteuer für Ölkonzerne und eine gerechte Erbschaftsteuer. Gleichzeitig können durch eine echte durchfinanzierte Einkommensteuerreform, wie die Linke sie vorschlägt, 95 Prozent der Gesellschaft entlastet werden. Doch die CDU stellt sich lieber schützend vor Milliardäre, als dem Großteil der Gesellschaft zu helfen."

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news-64459 Fri, 23 Oct 2026 12:00:14 +0200 Rüstungsexporte stoppen, das Assoziierungsabkommen aussetzen und Palästina als Staat anerkennen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/ruestungsexporte-stoppen-das-assoziierungsabkommen-aussetzen-und-palaestina-als-staat-anerkennen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Zur Anordnung der vollständigen Abriegelung des Westjordanlandes durch die israelische Regierung: „Die Abriegelung des Westjordanlandes ist ein weiterer Bruch des Völkerrechts durch Netanjahu. Der Anschlag bei Hebron rechtfertigt keine Kollektivstrafe gegen Millionen Menschen. Die israelischen Angriffe gegen Palästinenser:innen, gegen Journalist:innen und sogar gegen Diplomat:innen haben einen neuen Höhepunkt erreicht.“ Zur Anordnung der vollständigen Abriegelung des Westjordanlandes durch die israelische Regierung erklärt Lea Reisner, Sprecherin für Internationale Beziehungen:

„Die Abriegelung des Westjordanlandes ist ein weiterer Bruch des Völkerrechts durch Netanjahu. Der Anschlag bei Hebron rechtfertigt keine Kollektivstrafe gegen Millionen Menschen. Die israelischen Angriffe gegen Palästinenser:innen, gegen Journalist:innen und sogar gegen Diplomat:innen haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Seit Oktober 2023 sind mehr als 1.000 Palästinenser:innen im Westjordanland getötet worden, der Siedlungsbau schreitet voran, die Lebensgrundlage der Bevölkerung wird zerstört. Berlin muss endlich einsehen, dass leere Worte der ‚Besorgnis‘ nicht reichen. Die Bundesregierung muss handeln: Rüstungsexporte stoppen, das Assoziierungsabkommen aussetzen und Palästina als Staat anerkennen. Solange sie das nicht tut, macht sie sich weiter mitschuldig.“

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news-64457 Fri, 23 Oct 2026 11:38:02 +0200 Hitzeschutz ist keine Privatangelegenheit https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/hitzeschutz-ist-keine-privatangelegenheit/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Gesundheit zur Analyse britischer Wissenschaftler, es habe noch nie so viele Hitzetote in Europa gegeben wie im Sommer 2026: „Über 50.000 Hitzetote in Europa sind eine politische Mahnung. Wer Menschen in überhitzten Wohnungen und Pflegeheimen ungeschützt lässt, versagt beim Schutz der eigenen Bevölkerung.“ Zur Analyse britischer Wissenschaftler, es habe noch nie so viele Hitzetote in Europa gegeben wie im Sommer 2026, erklärt Lorenz Gösta Beutin, Sprecher für Klimagerechtigkeit:       

„Über 50.000 Hitzetote in Europa sind eine politische Mahnung. Wer Menschen in überhitzten Wohnungen und Pflegeheimen ungeschützt lässt, versagt beim Schutz der eigenen Bevölkerung. Es ist absolut verantwortungslos, dass Wirtschaftsministerin Katherina Reiche angesichts solcher Zahlen die Erneuerbaren ausbremst und fossilen Konzernen weiter den Weg ebnet. Während Milliarden für Rüstung und Konzerninteressen mobilisiert werden, bleibt konsequenter Klimaschutz auf der Strecke.

Statt sich zu kümmern, erklärt Kanzler Merz Hitzeschutz zur Privatsache und empfiehlt eine Wasserflasche. Wer sich im klimatisierten Privatflieger bewegt, kann leicht die Realität der Menschen in überhitzten Wohnungen ignorieren. Hitzeschutz ist aber keine Privatangelegenheit, sondern staatliche Pflicht. Wir als Linke fordern ein milliardenschweres Hitzeschutzprogramm, kühle Pflegeheime und grüne Städte.“       

 

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news-64455 Thu, 22 Oct 2026 16:56:03 +0200 Das größte Kostenrisiko für die Strompreise ist Wirtschaftsministerin Reiche https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/das-groesste-kostenrisiko-fuer-die-strompreise-ist-wirtschaftsministerin-reiche/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Wirtschaft und Technologie zur Forderung der Ministerpräsidentenkonferenz nach einer der Stromsteuersenkung für alle: "Die Forderung nach einer schnellstmöglichen Senkung der Stromsteuer für alle ist richtig, denn sie ist mehr als überfällig." Zur Forderung der Ministerpräsidentenkonferenz nach einer der Stromsteuersenkung für alle erklärt Jörg Cezanne, Sprecher für Energiepolitik:

"Die Forderung nach einer schnellstmöglichen Senkung der Stromsteuer für alle ist richtig, denn sie ist mehr als überfällig. Die mögliche Entlastung von rund 70 Euro im Jahr für einen Haushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.500 kWh bleibt zwar überschaubar. Die Stromsteuersenkung macht aber gerade den Umstieg auf batterieelektrische Kraftwagen und Wärmepumpen günstiger. Noch besser würde das von der Linken vorgeschlagene Energiegeld von 150 Euro pro Kopf wirken. Das würde auch helfen, die steigenden Heizkosten und Benzinpreise nach dem Auslaufen der bis Ende des Jahres befristeten Steuersenkung zu bewältigen.

Das größte Kostenrisiko für die Strompreise ist allerdings Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Ihre Energiepolitik zerstört die Geschäftsgrundlage für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien und setzt stattdessen auf teure Gaskraftwerke. Der Ausbau der Erneuerbaren ist aber die wichtigste Voraussetzung für bezahlbare Strompreise in der Zukunft."

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news-64454 Thu, 22 Oct 2026 15:36:18 +0200 Die Bundesregierung setzt die falschen Prioritäten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/steuerschaetzung-die-bundesregierung-setzt-die-falschen-prioritaeten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Finanzen Haushalt zur aktuellen Steuerschätzung: „Die Bundesregierung muss erklären, warum sie trotz besserer Konjunkturaussichten bei Familien, Pflege und sozialen Leistungen kürzen will. Wer hier streicht, entzieht dem einkommensschwächsten Teil der Gesellschaft weiter die Kaufkraft und Teilhabe." Zu der aktuellen Steuerschätzung erklärt Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin:

„Die Bundesregierung muss erklären, warum sie trotz besserer Konjunkturaussichten bei Familien, Pflege und sozialen Leistungen kürzen will. Wer hier streicht, entzieht dem einkommensschwächsten Teil der Gesellschaft weiter die Kaufkraft und Teilhabe. Mehr Einnahmen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bundesregierung die falschen Prioritäten setzt. Die mit den Rüstungskrediten verbundenen Zinskosten drücken den Rest des Haushaltes langsam aber sicher an die Wand.

Solange sich die Bundesregierung nicht an die großen Steuerreformen traut, wird es weiterhin Schieflagen zulasten des Sozialen und überschuldeten Kommunen geben. Wir fordern dagegen die Wiedereinführung der Vermögensteuer, eine Übergewinnsteuer und eine gerechte Besteuerung hoher Erbschaften. Angesichts der Mehreinnahmen wäre es jetzt das Mindeste, Kürzungen beim Wohngeld und bei Familienleistungen zurückzunehmen und die versprochene Stromsteuersenkung einzuführen.“

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news-64453 Thu, 22 Oct 2026 14:54:33 +0200 Kein Plan für einen verlässlichen und bezahlbaren Schienenverkehr https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/kein-plan-fuer-einen-verlaesslichen-und-bezahlbaren-schienenverkehr/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Zur Verkehrsministerkonferenz – „Gelegenheitsfahrer:innen müssen weiter auf ein unkompliziertes Ticket warten. Pendler:innen droht aufgrund des andauernden Streits um die Trassenpreise, der Zug gestrichen zu werden.“ Zur Verkehrsministerkonferenz erklärt Vinzenz Glaser, Sprecher für Verkehrspolitik:

„Auch nach dieser Verkehrsministerkonferenz: kein Plan für einen verlässlichen und bezahlbaren Schienenverkehr. Gelegenheitsfahrer:innen müssen weiter auf ein unkompliziertes Ticket warten. Pendler:innen droht aufgrund des andauernden Streits um die Trassenpreise, der Zug gestrichen zu werden. Verkehrsminister Bilgers fehlende Finanzierungszusagen hinterlassen einen Scherbenhaufen für Millionen von Nahverkehrsnutzenden, die sein Versagen zukünftig ausbaden müssen. Wer die Verkehrswende ernst nimmt, muss nachhaltige und bezahlbare Mobilität für alle ermöglichen – mit einem 9-Euro-Ticket, einem verlässlichen Angebot und einer Finanzierung, auf die dauerhaft Verlass ist.“

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news-64445 Wed, 21 Oct 2026 14:22:12 +0200 "Die SCHUFA hat zu viel Macht über das Leben der Menschen" https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/die-schufa-hat-zu-viel-macht-ueber-das-leben-der-menschen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Mitbestimmung zum BGH-Urteil zur Auskunftspflicht der SCHUFA: "Ob Miet- oder Handyvertrag: Der SCHUFA-Score kann einen von der gesellschaftlichen Teilhabe ausschließen, ohne dass man weiß, wie die SCHUFA zu ihrer Bewertung gekommen ist. Daran ändert auch das jetzige BGH-Urteil nichts." Zum BGH-Urteil zur Auskunftspflicht der SCHUFA, erklärt Christin Willnat, Sprecherin für Verbraucherschutz der Fraktion Die Linke im Bundestag:

"Die SCHUFA hat zu viel Macht über das Leben der Menschen in Deutschland. Ob Miet- oder Handyvertrag: Der SCHUFA-Score kann einen von der gesellschaftlichen Teilhabe ausschließen, ohne dass man weiß, wie die SCHUFA zu ihrer Bewertung gekommen ist. Daran ändert auch das jetzige BGH-Urteil nichts. Wer über Verträge des täglichen Lebens mitentscheidet, darf sich nicht hinter intransparenten Verfahren verstecken. Auch die kommende Reform der SCHUFA geht da nicht weit genug. Wir als Die Linke fordern, dass Bonitätsbewertungen in die öffentliche Hand gehören. Die Prozesse müssen vollständig transparent sein und unabhängig kontrolliert werden."

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