Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Wed, 06 May 2026 14:55:52 +0200 Wed, 06 May 2026 14:55:52 +0200 TYPO3 EXT:news news-63213 Wed, 06 May 2026 14:51:56 +0200 Antidiskriminierungsgesetz muss grundlegend reformiert werden! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/antidiskriminierungsgesetz-muss-grundlegend-reformiert-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Familie, Senioren, Frauen und Jugend „Das Antidiskriminierungsgesetz bedarf grundlegender Reformen. Der von der Bundesregierung vorgelegte Gesetzentwurf kommt dem bei Weitem nicht nach, wie auch die Antidiskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman zu Recht kritisiert hat“, sagt Maik Brückner, Sprecher für Queerpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Gesetzentwurf zum Allgemeinen Gleichstellungsgesetz (AGG). „Das Antidiskriminierungsgesetz bedarf grundlegender Reformen. Der von der Bundesregierung vorgelegte Gesetzentwurf kommt dem bei Weitem nicht nach, wie auch die Antidiskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman zu Recht kritisiert hat“, sagt Maik Brückner, Sprecher für Queerpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Gesetzentwurf zum Allgemeinen Gleichstellungsgesetz (AGG). Brückner weiter:

„Ohne ein Verbandsklagerecht für die Antidiskriminierungsstelle und eine längere Klagefrist für Betroffene bleibt das AGG ein zahnloser Tiger. Von Diskriminierung Betroffene müssen sich wehren können: Essentiell ist, dass die Beratungsstrukturen zum AGG erhalten und ausgebaut werden, denn Betroffene wissen sonst oft gar nicht, wie sie ihre Rechte geltend machen können. Der Schutz vor Diskriminierung muss außerdem für öffentliche Stellen wie Ämter, Polizei und Justiz gelten, denn dort kommt es immer wieder zu Diskriminierungen und Racial Profiling. Als Linke fordern wir darüber hinaus weitere Diskriminierungsmerkmale wie sozialer Status, chronische Erkrankung oder geschlechtliche Identität ins Gesetz aufzunehmen, um Schutzlücken zu schließen.“

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news-63212 Wed, 06 May 2026 13:00:18 +0200 Heizungsgesetz: Verrat an Mieter:innen zugunsten der Gaslobby https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/heizungsgesetz-verrat-an-mieterinnen-zugunsten-der-gaslobby/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit "Der vorliegende Gesetzesentwurf zeugt von einem kompletten Realitätsverlust der Bundesregierung. Die klimapolitische Verschlechterung ist unübersehbar. Juristisch dürfte die Regelung die nächsten Jahre kaum überstehen. Statt vermeintlicher Entlastung und Planungssicherheit werden Millionen Menschen zukünftig ungeschützt den fossilen Energiepreiskrisen ausgesetzt", erklärt Violetta Bock, Sprecherin für Wärmepolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Referentenentwurf des Heizungsgesetzes. "Der vorliegende Gesetzesentwurf zeugt von einem kompletten Realitätsverlust der Bundesregierung. Die klimapolitische Verschlechterung ist unübersehbar. Juristisch dürfte die Regelung die nächsten Jahre kaum überstehen. Statt vermeintlicher Entlastung und Planungssicherheit werden Millionen Menschen zukünftig ungeschützt den fossilen Energiepreiskrisen ausgesetzt", erklärt Violetta Bock, Sprecherin für Wärmepolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Referentenentwurf des Heizungsgesetzes. Bock weiter:

"Über die Modernisierungsumlage sollen Mieter:innen weiterhin die Kosten auch einer unwirtschaftlichen, fossilen Heizung bezahlen. Zahlreiche Fragen bleiben offen, wie etwa die Finanzierung der Gasnetzentgelte vor einem Heizungstausch. Für Mieter:innen fehlt ein Erstattungsmechanismus bei Gasetagenheizungen und eine Härtefallregelung bei unsanierten Gebäuden. Dieses Gesetz ist eine Klimaschutzbremse und ein Verrat an Mieter:innen zugunsten der Gaslobby."

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news-63210 Wed, 06 May 2026 12:17:55 +0200 Ein Jahr „Migrationswende“: Bilanz des Rechtsbruchs und der Unmenschlichkeit https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/ein-jahr-migrationswende-bilanz-des-rechtsbruchs-und-der-unmenschlichkeit/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres „Innenminister Dobrindt feiert seine ‚Migrationswende‘ als Erfolg. Tatsächlich betreibt er jedoch eine Politik der kalkulierten Härte. Er setzt sich über geltendes Recht und die Menschenrechte hinweg. Diese Strategie verursacht unsagbares Leid und schadet der Demokratie massiv. Wer AfD-Positionen übernimmt, schwächt sie nicht, sondern bereitet den Feinden der Freiheit das Feld“, erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum ersten Jahrestag der sogenannten „Migrationswende“. „Innenminister Dobrindt feiert seine ‚Migrationswende‘ als Erfolg. Tatsächlich betreibt er jedoch eine Politik der kalkulierten Härte. Er setzt sich über geltendes Recht und die Menschenrechte hinweg. Diese Strategie verursacht unsagbares Leid und schadet der Demokratie massiv. Wer AfD-Positionen übernimmt, schwächt sie nicht, sondern bereitet den Feinden der Freiheit das Feld“, erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum ersten Jahrestag der sogenannten „Migrationswende“. Bünger weiter:

„Die Bilanz ist verheerend: Die Binnengrenzkontrollen brechen europäisches Recht. Sie sind teuer, belasten alle Beteiligten und nutzen niemandem. Auch direkte Zurückweisungen sind offensichtlich rechtswidrig. Dobrindt weiß das genau, doch er ignoriert den dazu ergangenen Beschluss des Berliner Verwaltungsgerichts seit fast einem Jahr. Besonders grausam ist die Aussetzung des Familiennachzugs. Dobrindt trennt Tausende Eltern von ihren Kindern. Ganze zwei Härtefall-Visa wurden bisher erteilt. Das ist weder mit den Vorgaben des Europäischen Gerichtshofes noch mit angeblich christlichen Werten vereinbar.

Nicht weniger schäbig ist der Verrat an den Schutzsuchenden aus Afghanistan. Die Bundesregierung bricht das Aufnahmeversprechen ausgerechnet gegenüber den besonders bedrohten Menschenrechtsverteidiger:innen. Dobrindt liefert Frauen und Mädchen dem Terror der Taliban aus. Gleichzeitig hofiert er die Taliban in Deutschland als diplomatische Partner für seine Abschiebungen. Das ist kein Erfolg, sondern eine Politik des Rechtsbruchs und der Unmenschlichkeit.“

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news-63207 Wed, 06 May 2026 10:51:59 +0200 Berufsbildungsbericht zeigt strukturelles Marktversagen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/berufsbildungsbericht-zeigt-strukturelles-marktversagen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Familie, Senioren, Frauen und Jugend Zum Berufsbildungsbericht 2026 erklärt Maren Kaminski, Sprecherin für berufliche Bildung Zum Berufsbildungsbericht 2026 erklärt Maren Kaminski, Sprecherin für berufliche Bildung:

 „84.400 junge Menschen suchen einen Ausbildungsplatz, aber die Betriebe stellen 27.000 weniger bereit als im Vorjahr. Das ist kein Konjunkturproblem – das ist strukturelles Marktversagen. Wir brauchen jetzt eine Ausbildungsumlage, keine Absichtserklärungen. Deutschland erlebt einen Höchststand der untervorsorgten Bewerber:innen seit 2007. Insgesamt sind 39.000 Bewerber:innen unterversorgt – jeder und jede von ihnen ist ein Schicksal, das uns nicht egal sein darf.

Die Fraktion Die Linke fordert: Einführung einer Ausbildungsabgabe, einen Zukunftsfonds Ausbildung, eine echte Ausbildungsgarantie mit Rechtsanspruch auf vollwertigen Ausbildungsplatz, Abbau des Übergangsbereichs sowie verbindliche Antidiskriminierungsmaßnahmen im Ausbildungszugang. Wir werden dazu noch in diesem Jahr weitere parlamentarische Maßnahmen auf den Weg bringen.“

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news-63206 Tue, 05 May 2026 16:55:35 +0200 Die Stabilität unserer Demokratie steht auf dem Spiel https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/die-stabilitaet-unserer-demokratie-steht-auf-dem-spiel/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales „Der Sozialabbau der Bundesregierung untergräbt das Fundament eines solidarischen und demokratischen Gemeinwesens. Wer über Sozialleistungen und Tarifbindung redet, als wären das kürzungsfähige Posten in einem Sparhaushalt, schafft tiefe Verunsicherung in unserem Land. Der AWO Bundesvorstand warnt in seiner Resolution zurecht eindringlich vor den Auswirkungen der geplanten Reformen und fordert ein Bekenntnis zum Sozialstaat“, erklärt Sören Pellmann zur Resolution des AWO Bundesverbands angesichts der zunehmenden Angriffe auf den Sozialstaat. „Der Sozialabbau der Bundesregierung untergräbt das Fundament eines solidarischen und demokratischen Gemeinwesens. Wer über Sozialleistungen und Tarifbindung redet, als wären das kürzungsfähige Posten in einem Sparhaushalt, schafft tiefe Verunsicherung in unserem Land. Der AWO Bundesvorstand warnt in seiner Resolution zurecht eindringlich vor den Auswirkungen der geplanten Reformen und fordert ein Bekenntnis zum Sozialstaat“, erklärt Sören Pellmann zur Resolution des AWO Bundesverbands angesichts der zunehmenden Angriffe auf den Sozialstaat. Pellmann weiter:

„Als Referendar und späterer Förderschullehrer in Leipzig habe ich gesehen, was Schulbegleitung und Integrationshilfe für Kinder mit Behinderungen leisten. Eine verlässliche Assistenz entscheidet darüber, ob ein Kind am Unterricht teilhaben, Freundschaften schließen und Lernerfolge erleben kann. Wer hier kürzt, kürzt an der Zukunft einer ganzen Generation. Wir stehen an der Seite der Betroffenen und derer, die die Arbeit in Pflege, Kitas, Jugendhilfe und Eingliederungshilfe jeden Tag machen. Auch Ganztagsanspruch, Asylverfahrensberatung, Unterhaltsvorschuss und Familienversicherung gehören nicht auf eine Streichliste.

Die Systematik, mit der Kanzler Merz ohne großen Widerstand der SPD den Sozialstaat zerlegt, droht unsere Demokratie ins Wanken zu bringen. Wer soziale Sicherheit entzieht, erzeugt Unsicherheit und Misstrauen. Davon profitieren genau jene Kräfte, die die Demokratie verächtlich machen wollen. Gemeinsam mit den Verbänden halten wir darum den Druck aufrecht, bis die angekündigten Einschnitte vom Tisch sind.”

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news-63205 Tue, 05 May 2026 14:41:12 +0200 Inklusion ist ein Menschenrecht und Menschenrechte sind nicht verhandelbar https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/inklusion-ist-ein-menschenrecht-und-menschenrechte-sind-nicht-verhandelbar/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Menschenrechte und humanitäre Hilfe "Die skrupellose Kürzungspolitik dieser Bundesregierung kennt keine Grenzen. Kanzler Merz macht nun sogar die Rechte von Menschen mit Behinderung zur Verhandlungsmasse im Kürzungshaushalt. Zurecht gibt es heute lauten Protest dagegen, den wir als Linksfraktion nachdrücklich unterstützen", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. "Die skrupellose Kürzungspolitik dieser Bundesregierung kennt keine Grenzen. Kanzler Merz macht nun sogar die Rechte von Menschen mit Behinderung zur Verhandlungsmasse im Kürzungshaushalt. Zurecht gibt es heute lauten Protest dagegen, den wir als Linksfraktion nachdrücklich unterstützen", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Pellmann weiter:

"Wer Empathie nur für Konzernbosse aufbringen kann und sich nicht schämt, bei der Unterstützung von Kindern mit Behinderung zu kürzen, zeigt deutlich, für wen er Politik macht. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes stuft Maßnahmen zur Barrierefreiheit als 'unverhältnismäßige und unbillige Belastung' für Unternehmen ein und nimmt diese damit gänzlich aus der Verantwortung. Das ist kein bürokratisches Detail: Es ist ein Freibrief für die Privatwirtschaft auf Kosten von Menschen, die täglich gegen Barrieren ankämpfen müssen. Betroffene, Sozialverbände und wir als Linksfraktion kritisieren das zu Recht scharf.

Am Donnerstag findet die erste Lesung dieses Gesetzes im Bundestag statt. Die Abgeordneten der Regierungskoalition müssen dann Farbe bekennen: Werden sie sich für konkrete Verbesserungen einsetzen - oder werden sie ein Gesetz durchwinken, das Barrierefreiheit zur Kann-Leistung degradiert. Die Linke hat einen eigenen Antrag (BT-Drs. 21/5569) eingebracht, der die konsequente Umsetzung der UN-BRK fordert – darunter barrierefreien Umbau aller Bundesbauten bis 2035, einklagbare Ansprüche auf angemessene Vorkehrungen sowie vollständige Barrierefreiheit im ÖPNV.

Sonntagsreden über Inklusion reichen nicht mehr. Es geht um ganz konkrete gesetzliche Verpflichtungen. Wer bei Inklusion und Teilhabe Abstriche macht, verschlechtert bewusst das Leben der Betroffenen. Teilhabe ist kein Luxus. Barrierefreiheit ist kein Bonus. Inklusion ist ein Menschenrecht und Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Ich unterstütze den Europäischen Protesttag und werde selbst bei der Demonstration in Berlin vor Ort sein."

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news-63197 Mon, 04 May 2026 15:51:07 +0200 R + V Studie: Krise trifft Familien besonders hart https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/r-v-studie-krise-trifft-familien-besonders-hart/ Pressemitteilung 21. Legislatur Familie, Senioren, Frauen und Jugend Anlässlich der Studie der R+V Versicherung zur mentalen Belastung von Familien erklärt Mandy Eißing, familienpolitische Sprecherin Anlässlich der Studie der R+V Versicherung zur mentalen Belastung von Familien erklärt Mandy Eißing, familienpolitische Sprecherin:

„Dass so eine große Mehrheit der Eltern unter mentaler Dauerbelastung leidet, kommt nicht von irgendwoher. Die Krise trifft Familien besonders hart: Existenzielle Sorgen und Armut fressen sie gerade förmlich auf, während die Bundesregierung eine rücksichtslose Sparpolitik auf dem Rücken von Kindern und Eltern betreibt. Die Bilanz spricht für sich: das Elterngeld wird nicht angepasst, die Ganztagsbetreuung bleibt eine Nebelkerze ohne echte Finanzierung und die Hilfe zur Erziehung wird konsequent abgebaut. Familien brauchen jetzt mehr Zeit, Geld und einen Staat, der die Infrastruktur ausbaut, statt sie kaputtzusparen.“

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news-63195 Sat, 02 May 2026 12:34:08 +0200 US-Truppenreduktion: Kein Schaden für Deutschland - ganz im Gegenteil https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/us-truppenreduktion-kein-schaden-fuer-deutschland-ganz-im-gegenteil/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Verteidigung Zur Ankündigung der USA, schrittweise 5.000 Soldat:innen aus Deutschland abziehen zu wollen, erklärt Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher Zur Ankündigung der USA, schrittweise 5.000 Soldat:innen aus Deutschland abziehen zu wollen, erklärt Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher:

„Mit seiner Drohung stellt Trump erneut seine Ignoranz gegenüber diplomatischen Gepflogenheiten unter Beweis. Einen tatsächlichen Schaden verursacht er mit dieser Reduktion der US-Truppenpräsenz in Deutschland jedoch nicht, ganz im Gegenteil. Insbesondere durch den Irankrieg sehen wir als Linke unsere Forderung bestätigt, dass sämtliche US-Militärbasen in Deutschland geschlossen werden müssen, damit Deutschland nicht weiter als logistische Drehscheibe für völkerrechtswidrige Kriege genutzt werden kann. Dass die betroffenen Regionen dann bei der Umstellung auf zivile Nutzung der Standorte unterstützt werden müssen, ist völlig klar. Die Kommunen und Tausende Beschäftigte brauchen Verlässlichkeit und Perspektiven. Trumps irrationales Verhalten hätte für die Bundesregierung längst Anlass genug sein müssen, Vorsorge zu treffen und einen Übergangsplan für die Konversion auszuarbeiten.

Die täglich wechselnden Meinungen von Trump stellen in Kombination mit den in Deutschland und Europa stationierten Truppen eine Gefahr für uns dar. Der Bundeskanzler wäre verrückt, Trump in dieser Situation auch noch die Kontrolle über US-Mittelstreckenraketen in Deutschland geben zu wollen. Frieden und Sicherheit in Europa brauchen mehr Diplomatie und Rüstungskontrolle statt einer Aufrüstungsspirale.”

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news-63194 Thu, 30 Apr 2026 19:25:16 +0200 Niederträchtig: Merz will bei Kindern mit Behinderung kürzen, aber Überreiche schonen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/niedertraechtig-merz-will-bei-kindern-mit-behinderung-kuerzen-aber-ueberreiche-schonen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Gesundheit Menschenrechte und humanitäre Hilfe Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den jüngsten Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz über mögliche Einschnitte bei Kindern mit Behinderungen bei einer Veranstaltung mit Bürgerfragen in Salzwedel Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den jüngsten Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz über mögliche Einschnitte bei Kindern mit Behinderungen bei einer Veranstaltung mit Bürgerfragen in Salzwedel:

„Die verbalen Entgleisungen des Kanzlers lassen sich nicht einmal mehr als Inkompetenz schönreden. Bei Kindern mit Behinderung den Rotstift anzusetzen, während man Überreiche und Konzerne mit Geschenken überhäuft, ist einfach nur niederträchtig.

Die barbarische Kürzungspolitik dieser Bundesregierung kennt kein Halten mehr. Ihre Pläne brechen mit der UN-Behindertenrechtskonvention und dem Grundgesetz und attackieren die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung direkt. Wer bei Inklusion und Teilhabe spart, verschlechtert bewusst das Leben der Betroffenen. Wir als Linke stellen uns quer: Kein Rückschritt, kein Abbau. Wir leisten Widerstand!“

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news-63193 Thu, 30 Apr 2026 16:46:10 +0200 1. Mai: Der Kampftag der Arbeiterklasse ist wichtiger denn je https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/1-mai-der-kampftag-der-arbeiterklasse-ist-wichtiger-denn-je/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Ina Latendorf, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Tag der Arbeit Ina Latendorf, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Tag der Arbeit:

„Der 1. Mai ist der internationale Kampftag der Arbeiterklasse. Angesichts der Angriffe auf Arbeitnehmer:innenrechte in den letzten Monaten ist dieser Kampftag wichtiger denn je. Die Rechte von Arbeiterinnen und Arbeitern und die sozialen Sicherungssysteme wurden uns nicht geschenkt. Sie wurden über Jahrzehnte hart erkämpft.

Egal, ob es um Rente oder Krankenversicherung geht, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder das Arbeitszeitgesetz und den Achtstundentag - wir nehmen die Angriffe darauf nicht tatenlos hin.

Wir dürfen nicht aus den Augen verlieren, wie gerade durch gewerkschaftliche Kämpfe erreicht werden kann, dass die Menschen gesicherte Löhne erhalten und nicht mit den Folgen der Inflation alleingelassen werden. Dies vertreten wir als Linke selbstverständlich auch im Parlament. Wir hören hin, wenn Arbeitnehmer:innen, wie jetzt bei Zalando in Erfurt oder beim BSH-Waschmaschinenwerk in Nauen, Hilfe brauchen, und verbinden Arbeitskämpfe mit der parlamentarischen Arbeit.“

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news-63192 Thu, 30 Apr 2026 13:02:33 +0200 Heizungsgesetz: Für Mieterinnen und Mieter bleibt es teuer https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/heizungsgesetz-fuer-mieterinnen-und-mieter-bleibt-es-teuer/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Violetta Bock, Sprecherin für Wärmepolitik, zur Einigung beim Mieterschutz im neuen Heizungsgesetz Violetta Bock, Sprecherin für Wärmepolitik, zur Einigung beim Mieterschutz im neuen Heizungsgesetz:

„Für Mieterinnen und Mieter bleibt es teuer. Fossile Energie zuzulassen, bedeutet die Abhängigkeit von kostspieliger und klimaschädlicher Energie zu verfestigen. Notwendig und nachhaltig wäre der Ausstieg aus dem fossilen Heizen, aber ohne gesetzlichen Rahmen gibt es für Vermietende nur minimale Anreize umzusteigen. Stattdessen gibt es einen Freifahrtschein für die Gaslobby, für deren Preise dann Mietende in Haft genommen werden.

Das zentrale Problem bei den hohen und weiter steigenden Heizkosten wird nicht adressiert, hier hat die Koalition sogar noch signifikante Rückschritte beschlossen, statt die Wärmeversorgung von Grund auf zeitgemäß zu regeln. Die Einigung setzt zudem nicht bei einer hälftigen Aufteilung der gesamten fossilen Heizkosten an, sondern nur bei minimalen Kostenanteilen, die on top kommen. Besonders dreist ist, dass sich Mietende, die selbst Verträge abschließen, den Anteil sehr aufwendig von ihren Vermietern zurückholen müssen, sowie die Härtefallklausel für unmodernisierte Gebäude mit niedrigen Mieten: Gerade die Mietenden, die sowieso schon wenig Geld haben und zu viel Heizen müssen, weil Vermieter nicht sanieren, sollen nicht entlastet werden.“

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news-63191 Thu, 30 Apr 2026 12:39:33 +0200 Weimer handelte rechtsstaatswidrig https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/weimer-handelte-rechtsstaatswidrig/ Pressemitteilung 21. Legislatur Kultur und Medien Inneres "Ich begrüße die Entscheidung ausdrücklich, denn sie zeigt: einen intransparent arbeitenden Geheimdienst als Instrument zur politischen Stigmatisierung, Diskreditierung und Kontrolle zu missbrauchen, ist rechtsstaatswidrig. Das Urteil bietet dem Kulturstaatsminister die Gelegenheit zur Einsicht und Umkehr. Es liegt an ihm, sie zu ergreifen. Neben der Unterzeichnung der Unterlassungserklärung ist eine öffentliche Entschuldigung bei den betroffenen Buchläden längst überfällig", erklärt David Schliesing, medienpolitischer Sprecher, zur Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts, wonach Kulturstaatsminister Wolfram Weimer die Betreiber des Buchladens 'Zur schwankenden Weltkugel' nicht als 'politische Extremisten' bezeichnen darf. "Ich begrüße die Entscheidung ausdrücklich, denn sie zeigt: einen intransparent arbeitenden Geheimdienst als Instrument zur politischen Stigmatisierung, Diskreditierung und Kontrolle zu missbrauchen, ist rechtsstaatswidrig. Das Urteil bietet dem Kulturstaatsminister die Gelegenheit zur Einsicht und Umkehr. Es liegt an ihm, sie zu ergreifen. Neben der Unterzeichnung der Unterlassungserklärung ist eine öffentliche Entschuldigung bei den betroffenen Buchläden längst überfällig", erklärt David Schliesing, medienpolitischer Sprecher, zur Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts, wonach Kulturstaatsminister Wolfram Weimer die Betreiber des Buchladens 'Zur schwankenden Weltkugel' nicht als 'politische Extremisten' bezeichnen darf. Schliesing weiter:

"Der Einsatz des Geheimdienstes, der unüberprüfbar politische Entscheidungen zur Kulturförderung legitimiert, gefährdet die Freiheit von Kunst und Kultur grundlegend und muss künftig ausgeschlossen werden. Weimers Kulturkampf gegen unliebsame Buchläden mittels Geheimdiensteinmischung hat das Vertrauen der Kulturbranche endgültig zerstört. Sein Rücktritt bleibt überfällig."

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news-63190 Thu, 30 Apr 2026 12:35:04 +0200 Führt endlich das 9-Euro-Ticket wieder ein! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/fuehrt-endlich-das-9-euro-ticket-wieder-ein/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Zitat von Luigi Pantisano, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Forderung einiger Verkehrsminister nach einem Preisstopp für das Deutschlandticket: Zitat von Luigi Pantisano, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Forderung einiger Verkehrsminister nach einem Preisstopp für das Deutschlandticket:

"Den Preis des Deutschlandtickets bei 63 Euro einzufrieren und das als Entlastung verkaufen zu wollen, ist ja wohl eine Frechheit. Währenddessen bringen weder die 12-Uhr-Regel noch der kommende Tankrabatt Erleichterung im Geldbeutel der Menschen. Die Mineralölkonzerne dürfen sich derweil aber über Extragewinne freuen und die Abzocke an der Tankstelle geht fröhlich weiter. Mehr als zwei Monate nach Beginn des Irankriegs herrscht in der Bundesregierung noch immer allgemeine Planlosigkeit. Dabei liegen sinnvolle Maßnahmen auf der Hand: 150 Euro Krisengeld für alle und eine Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets. Für Schüler:innen, Azubis, Rentner:innen und Studierende muss es kostenfrei sein. Zur Finanzierung müssen abgeschöpfte Übergewinne genutzt werden. Für das 9-Euro-Ticket braucht es eine dauerhafte Erhöhung der Regionalisierungsmittel. Das wäre Politik im Interesse der arbeitenden Menschen, statt die Interessen der Konzerne weiter zu pampern."

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news-63189 Thu, 30 Apr 2026 11:21:42 +0200 Arbeitsmarktbericht: Beschäftigte brauchen jetzt Schutz vor Entlassungen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/arbeitsmarktbericht-beschaeftigte-brauchen-jetzt-schutz-vor-entlassungen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Pascal Meiser, arbeitspolitischer Sprecher, zum Arbeitsmarktbericht für den Monat April 2026 der Bundesagentur für Arbeit Pascal Meiser, arbeitspolitischer Sprecher, zum Arbeitsmarktbericht für den Monat April 2026 der Bundesagentur für Arbeit:

„Die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt bleibt äußerst besorgniserregend. Noch zeigen sich die Auswirkungen des Iran-Krieges und der Ölpreiskrise vor allem in der ausbleibenden Frühjahrsbelebung. Doch schon bald drohen sie auch voll auf den Arbeitsmarkt durchzuschlagen, wenn sich die internationale Lage nicht schnell bessert.

Es braucht daher dringend einen Schutzschirm, um diejenigen Beschäftigten, die durch diese Krise akut von Arbeitslosigkeit bedroht sind, verlässlich vor Entlassungen zu schützen. Dazu müssen auch alle beschäftigungssichernden Instrumente wie zum Beispiel Kurzarbeit voll ausgeschöpft und, wo nötig, ausgebaut werden. Die Bundesagentur für Arbeit darf dabei nicht aufgrund des Kürzungsdrucks des Finanzministers mit den krisenbedingten Zusatzkosten alleingelassen werden. Sie braucht jetzt schnell einen Zuschuss, der diese auffängt, und ihr die notwendige finanzielle Planungssicherheit gibt.“

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news-63186 Wed, 29 Apr 2026 17:21:51 +0200 Vermögensteuer statt Konsumsteuern https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/vermoegensteuer-statt-konsumsteuern/ Pressemitteilung 21. Legislatur Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Haushalt Finanzen Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Steuern auf Alkohol, Tabak und Zucker Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Steuern auf Alkohol, Tabak und Zucker:

"Der Regierung geht das Geld aus und statt es sich bei den Reichsten zu holen, will sie auf Verbraucherebene die sogenannten 'Sündensteuern' auf Alkohol und Tabak erhöhen und eine auf Zucker einführen. Die bestehenden Haushaltslöcher werden sich über diesen Weg nicht ansatzweise schließen lassen. Gesundheitspolitisch gibt es zwar gute Argumente – das Ziel, dass die Menschen weniger Ungesundes konsumieren, kann aber nur durch stärkere Prävention und Aufklärung erreicht werden. Problematisch am Vorschlag ist die soziale Schieflage: Kleine Einkommen werden stärker gegängelt als große und Verbraucher:innen direkter angegangen als Industrien. Auf das Problem der immer weiter steigenden Lebenshaltungskosten setzt dieser Vorschlag noch einen drauf. Zumal gesunde Lebensmittel im Gegenzug nicht günstiger werden. Milliardenvermögen gehören gerecht besteuert – die Erhöhung von Konsumsteuern ist dazu keine Alternative."

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