Pressemitteilungen der Fraktion Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Fraktion Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Thu, 17 Sep 2026 16:08:53 +0200 Thu, 17 Sep 2026 16:08:53 +0200 TYPO3 EXT:news news-64109 Thu, 17 Sep 2026 16:01:05 +0200 Übernahme der Prozesskosten für Ex-Minister Scheuer geht gar nicht https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/uebernahme-der-prozesskosten-fuer-ex-minister-scheuer-geht-gar-nicht/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Recht Jörg Cezanne, Mitglied im Untersuchungsausschuss zur Pkw-Maut für die Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Meldung, das Bundesverkehrsministerium sei grundsätzlich bereit, die Anwaltskosten für den ehemaligen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer im Prozess um die Pkw-Maut zu übernehmen. Jörg Cezanne, Mitglied im Untersuchungsausschuss zur Pkw-Maut für die Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Meldung, das Bundesverkehrsministerium sei grundsätzlich bereit, die Anwaltskosten für den ehemaligen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer im Prozess um die Pkw-Maut zu übernehmen: „Es ist schon ein starkes Stück: Die gescheiterte PKW-Maut hat die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler rund 300 Millionen Euro gekostet – und nun soll der Staat offenbar auch noch die Anwaltskosten von Andreas Scheuer in dem Verfahren übernehmen. Wer politisch für ein derart teures Debakel verantwortlich ist, sollte dafür auch die Konsequenzen tragen. Für uns ist klar: Die Kosten des Maut-Debakels dürfen nicht in Vergessenheit geraten und die politische Verantwortung dafür darf nicht einfach auf die Allgemeinheit, also auf die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, abgewälzt werden.“

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news-64108 Thu, 17 Sep 2026 15:36:41 +0200 Entlastung jetzt: Mit Übergewinnsteuer Energiekrisengeld für alle finanzieren https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/entlastung-jetztmit-uebergewinnsteuer-energiekrisengeld-fuer-alle-finanzieren/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie "Die Bundesregierung hat geschworen, ihre Kraft dem Wohle des Volkes zu widmen, seinen Nutzen zu mehren und Schaden abzuwenden. Nach über einem halben Jahr Energiekrise infolge des Irankrieges mit massiven Belastungen für die Bevölkerung zeigt sich ihr völliges Versagen: Noch immer hat sie nichts Ernsthaftes zustande gebracht, um die Menschen zu entlasten und die Konzerne, die aus der Weltlage Kapital schlagen, in ihre Schranken zu weisen. Statt endlich zu handeln, erleben wir ein erneutes Vorschlagschaos. Das können sich die Menschen nicht mehr leisten", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Entlastungen der Bevölkerung anlässlich neuer Diesel-Höchstpreise. "Die Bundesregierung hat geschworen, ihre Kraft dem Wohle des Volkes zu widmen, seinen Nutzen zu mehren und Schaden abzuwenden. Nach über einem halben Jahr Energiekrise infolge des Irankrieges mit massiven Belastungen für die Bevölkerung zeigt sich ihr völliges Versagen: Noch immer hat sie nichts Ernsthaftes zustande gebracht, um die Menschen zu entlasten und die Konzerne, die aus der Weltlage Kapital schlagen, in ihre Schranken zu weisen. Statt endlich zu handeln, erleben wir ein erneutes Vorschlagschaos. Das können sich die Menschen nicht mehr leisten", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Entlastungen der Bevölkerung anlässlich neuer Diesel-Höchstpreise. Pellmann weiter:

"Wir als Linke zeigen seit Monaten auf, was nötig ist: Um die schamlose Abzocke der Öl-Konzerne zu beenden, müssen die Gewinnmargen entlang der gesamten Lieferkette gesetzlich begrenzt werden. Mit einer Übergewinnsteuer muss das leistungslos in die Konzerntaschen geflossene Geld für die Allgemeinheit zurückgeholt werden. Ein daraus finanziertes, steuerpflichtiges Energiekrisengeld in Höhe von 150 Euro, ausgezahlt an alle Bürger:innen, hilft sofort. Die, bei denen die Not am größten ist, hätten am meisten davon. Zusammen mit dem jährlich auszuzahlenden Klimageld in Höhe von 320 Euro, finanziert durch die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung, ergibt sich eine Gesamtentlastung von 470 Euro."

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news-64107 Thu, 17 Sep 2026 14:09:41 +0200 EU Kids Act: Verbote sind nur scheinbar eine Lösung https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/eu-kids-act-verbote-sind-nur-scheinbar-eine-loesung/ Pressemitteilung 21. Legislatur Familie, Senioren, Frauen und Jugend Kultur und Medien Anne-Mieke Bremer, Sprecherin für Games und Digitale Infrastruktur der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum EU Kids Act der Europäischen Kommission: Anne-Mieke Bremer, Sprecherin für Games und Digitale Infrastruktur der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum EU Kids Act der Europäischen Kommission.

„Der EU Kids Act setzt auf Einschnitte in die Rechte von Kindern und Jugendlichen, statt Tech-Konzerne vollständig in die Verantwortung zu nehmen. In erster Linie fordern wir eine konsequente Regulierung der Plattformen sowie die Durchsetzung bereits bestehender Gesetze. Funktionen mit Suchtpotential, wie sogenannte ‚Streak‘-Mechanismen, die tägliches Einloggen belohnen, oder endloses Scrolling (‚Doomscrolling‘), schaden allen Nutzer:innen, nicht nur den unter 15-Jährigen. Hier müssen neue gesetzliche Regelungen geschaffen und die Plattformen in die Pflicht genommen werden.

Verbote scheinen immer eine einfache Lösung zu sein, verschieben aber die Verantwortung der Tech-Konzerne ins Private. Statt elterliche Kompetenzen derart anzuzweifeln, muss Sorgeberechtigten endlich die notwendige Unterstützung in Form von Medienkompetenztrainings und sozialarbeiterischer Angebote an die Seite gestellt werden, um Kinder und Jugendliche in der Entwicklung ihrer Medienkompetenz zu begleiten.“

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news-64103 Wed, 16 Sep 2026 17:55:56 +0200 Dringend gebraucht: Aktionsplan für einen starken Sozialstaat https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/dringend-gebraucht-aktionsplan-fuer-einen-starken-sozialstaat/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Cansin Köktürk, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Aktionsplan gegen Sozialbetrug Cansin Köktürk, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Aktionsplan gegen Sozialbetrug.

"Natürlich müssen Lücken geschlossen werden, aber für die Mehrheit der Menschen in diesem Land ist das größte Problem ein Sozialstaat, der ihnen zu wenig Sicherheit gibt und von dieser Bundesregierung gnadenlos zusammengekürzt wird. Von der sozialdemokratischen Arbeitsministerin Bärbel Bas erwarte ich mit derselben Energie einen Aktionsplan für einen starken Sozialstaat, auf den sich die Bürger:innen verlassen können."

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news-64102 Wed, 16 Sep 2026 15:26:07 +0200 Symbolpolitik verhindert keine Anschläge https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/symbolpolitik-verhindert-keine-anschlaege/ Pressemitteilung 21. Legislatur Recht Luke Hoß, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Aktionsplan islamistischer Terrorismus Luke Hoß, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Aktionsplan islamistischer Terrorismus.

"Die Bundesregierung weigert sich erneut, echte Lösungen statt reiner Symbolpolitik vorzulegen. Kein Terrorist lässt sich durch einen höheren Strafrahmen von Anschlägen abhalten, dadurch werden weder Anschläge verhindert, noch Menschenleben gerettet. Wie die Regierung hier zudem Misstrauen gegenüber Richter:innen schürt ist völlig inakzeptabel. Schon jetzt sprechen Gerichte nur dann Bewährungsstrafen aus, wenn vom Täter keine weiteren Straftaten zu erwarten sind und schon jetzt können für gefährliche Körperverletzungen zehn Jahre Haft verhängt werden. Stattdessen müssen queere Menschen im Grundgesetz geschützt und Programme zur Deradikalisierung und Prävention gut finanziert, statt kaputtgekürzt werden."

 

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news-64101 Wed, 16 Sep 2026 13:45:26 +0200 Rede zur Lage der EU: von der Leyen setzt völlig falsche Prioritäten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/rede-zur-lage-der-eu-von-der-leyen-setzt-voellig-falsche-prioritaeten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Europäische Union Janina Böttger, europapolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Rede zur Lage der Europäischen Union von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Janina Böttger, europapolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Rede zur Lage der Europäischen Union von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen 

"Von der Leyen schlug zwar den großen geopolitischen Bogen, hat aber völlig ignoriert, was die Menschen in ihrem Alltag beschäftigt. Wo es um Rüstung geht, stellt diese Kommission viel Geld zur Verfügung. Wo es um Mieten, Heizkosten und die Zukunft der Arbeit geht, legt sie nicht ausfinanzierte und unverbindliche Pläne vor.

Der kommende mehrjährige EU-Haushalt untermauert das: im Entwurf für 2028 bis 2034 ist mit 131 Milliarden Euro für Verteidigung und Weltraum eine Verfünffachung eingeplant. Demgegenüber sollen soziale Mittel sinken und der Europäische Sozialfonds seine eigenständige Haushaltslinie verlieren. Das ist vollkommen absurd. Denn sehr viele Menschen sorgen sich um ihre Arbeitsplätze und darum, wie sie ihren Alltag noch bezahlen können.

Ebenfalls vielsagend war, was in von der Leyens Rede völlig gefehlt hat: mit keinem Wort wies sie die Kürzungsforderung, die die Bundesregierung im August gemeinsam mit fünf weiteren Staaten erhoben hat, zurück. Wer bei ländlicher Entwicklung und Kohäsion kürzt, trifft besonders Ostdeutschland hart.

Währenddessen macht die Kommission Tempo beim Abbau von Regeln und Pflichten der Unternehmen. Mit den Omnibussen werden Schutzstandards für Beschäftigte, Umwelt und Menschenrechte zur vermeintlichen Bürokratie erklärt. Das ist die falsche Priorität: weniger Schutz für Arbeiterinnen und Angestellte ist ein Rückschritt für Europa. Unsere Position bleibt klar: eine andere EU ist möglich. Eine, die etwas gegen die sprudelnden Übergewinne von Konzernen tut, statt aufzurüsten, und die soziale Rechte im Haushalt festschreibt, statt sie in nationalen Plänen aufzulösen. Eine EU, die zusammensteht."

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news-64100 Wed, 16 Sep 2026 12:29:24 +0200 EU Kids Act: Alterskontrollen garantieren keinen Schutz für Kinder und Jugendliche https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/eu-kids-act-alterskontrollen-garantieren-keinen-schutz-fuer-kinder-und-jugendliche/ Pressemitteilung 21. Legislatur Kultur und Medien Familie, Senioren, Frauen und Jugend Anne-Mieke Bremer, Sprecherin für Games und Digitale Infrastruktur der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Gesetzesentwurf „Kids Act“ der Europäischen Kommission, der ein EU-weites Mindestalter für „riskante“ Social-Media-, Video- und Gaming-Plattformen vorsieht. Anne-Mieke Bremer, Sprecherin für Games und Digitale Infrastruktur der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Gesetzesentwurf „Kids Act“ der Europäischen Kommission, der ein EU-weites Mindestalter für „riskante“ Social-Media-, Video- und Gaming-Plattformen vorsieht: „Alterskontrollen garantieren keinen Schutz für Kinder und Jugendliche und schaffen zusätzliche Risiken bei der Übermittlung von Identitätsdaten. Ein Verbot eliminiert die Gefahren im Netz nicht und verhindert den offenen Austausch von Minderjährigen über potentiell gefährliche Situationen. Die Anbahnung sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen wird so noch schwerer entdeckt werden.

Statt schutzbedürftige Kinder und Jugendliche pauschal vom Netz auszuschließen, fordern wir eine konsequente Regulierung der Plattformen sowie die Durchsetzung bereits bestehender Gesetze. Sorgeberechtigten muss endlich die notwendige Unterstützung an die Seite gestellt werden, um Kinder und Jugendliche in der Entwicklung ihrer Medienkompetenz zu begleiten.“

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news-64099 Wed, 16 Sep 2026 09:59:16 +0200 Spritpreise: Der Ankündigungskanzler muss endlich handeln! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/spritpreise-der-ankuendigungskanzler-muss-endlich-handeln/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Wirtschaft und Technologie Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke, zur Ankündigung von Entlastungen aufgrund hoher Spritpreise durch den Kanzler: Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke, zur Ankündigung von Entlastungen aufgrund hoher Spritpreise durch den Kanzler

„Auf Monate der Arbeitsverweigerung gegen die Spritpreisabzocke folgen nun unverbindliche Ankündigungen des Kanzlers. Merz scheint bemerkt zu haben, dass am Wochenende Landtagswahlen und seine Umfragewerte miserabel sind. Seit Ausbruch des Iran-Kriegs werden die Menschen im Stich gelassen, denn die Bundesregierung unternimmt nichts gegen die Abzocke der Ölmultis. Dabei gehen wir mittlerweile auf Rekordpreise von drei Euro pro Liter zu. Und auch das, was diese Bundesregierung umgesetzt hat, war Murks. Nutznießer der 12-Uhr-Regel und des Tankrabatts waren vor allem die Ölkonzerne. Unterdessen zahlen wir alle Tag für Tag für deren milliardenschwere Übergewinne. Dass der Kanzler auch angesichts dessen noch nicht mal sagen kann, welche entlastenden Maßnahmen die Regierung plant, weckt Zweifel an der Ernsthaftigkeit seiner Verlautbarungen. Für Die Linke ist seit Monaten klar, dass dem Treiben der Ölmultis mit einer Übergewinnsteuer und einem Gewinnmargendeckel Einhalt geboten werden muss.

Doch diese Regierung zeigt seit Monaten, dass ihr die Preisbelastungen der Menschen und die Abzocke durch Konzerne vollkommen egal sind. Das ist krasses Politikversagen und steht exemplarisch für den Umgang der Bundesregierung mit der Belastung durch immer höhere Preise. So wie die Regierung bei den Spritpreisen versagt, versagt sie auch bei Lebensmittelpreisen oder Mietpreisen. Dabei macht die Bundesregierung das nicht aus Zufall. Sie macht es, weil sie weit weg von den Sorgen und Nöten der Menschen ist und Politik nur für Reiche und Unternehmer macht.“

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news-64095 Wed, 16 Sep 2026 09:26:52 +0200 Deutschland darf Repression gegen queere Communities in der Türkei nicht ignorieren https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/deutschland-darf-repression-gegen-queere-communities-in-der-tuerkei-nicht-ignorieren/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Menschenrechte und humanitäre Hilfe Queer "Die jüngste Eskalation durch die türkische Regierung gegen queere Communities markiert den nächsten Höhepunkt der aktuellen Repressionswelle in der Türkei. Die Repressionen nehmen seit Jahren immer weiter zu. So war auch die diesjährige Pride-Season von Versammlungsverboten und Festnahmen überschattet. Das Schweigen der Bundesregierung dazu ist beschämend. Offenkundig haben die NATO-Partner jeglichen Anspruch, ein gemeinsames Wertebündnis zu sein, aufgegeben", erklärt Maik Brückner, queerpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur aktuellen Repressionswelle der türkischen Regierung gegen die queere Community. "Die jüngste Eskalation durch die türkische Regierung gegen queere Communities markiert den nächsten Höhepunkt der aktuellen Repressionswelle in der Türkei. Die Repressionen nehmen seit Jahren immer weiter zu. So war auch die diesjährige Pride-Season von Versammlungsverboten und Festnahmen überschattet. Das Schweigen der Bundesregierung dazu ist beschämend. Offenkundig haben die NATO-Partner jeglichen Anspruch, ein gemeinsames Wertebündnis zu sein, aufgegeben", erklärt Maik Brückner, queerpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur aktuellen Repressionswelle der türkischen Regierung gegen die queere Community. Brückner weiter: 

"Es wäre jetzt das Mindeste, diplomatisch den queeren Communities zur Seite zu stehen. Die Bundesregierung muss klarstellen, dass die Rechte von queeren Menschen zu respektieren sind und sie muss queeren Menschen, die in der Türkei verfolgt werden, politisches Asyl gewähren."

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news-64094 Tue, 15 Sep 2026 16:35:54 +0200 Das ZDF darf nicht privatisiert werden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/das-zdf-darf-nicht-privatisiert-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Kultur und Medien „Wer angesichts der Macht von Google, Meta und anderen Plattformgiganten, die die Medienvielfalt und damit die Demokratie immer stärker bedrohen, ausgerechnet das ZDF privatisieren will, hat das Problem nicht verstanden – oder setzt bewusst die falschen Prioritäten. Die Antwort auf Medienkonzentration kann und darf nicht darin bestehen, öffentliche Medieninfrastruktur zu zerschlagen und Kapitalinteressen zu überlassen", erklärt David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Plänen des Medienstaatsministers Wolfram Weimer, das ZDF zu privatisieren. „Wer angesichts der Macht von Google, Meta und anderen Plattformgiganten, die die Medienvielfalt und damit die Demokratie immer stärker bedrohen, ausgerechnet das ZDF privatisieren will, hat das Problem nicht verstanden – oder setzt bewusst die falschen Prioritäten. Die Antwort auf Medienkonzentration kann und darf nicht darin bestehen, öffentliche Medieninfrastruktur zu zerschlagen und Kapitalinteressen zu überlassen", erklärt David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Plänen des Medienstaatsministers Wolfram Weimer, das ZDF zu privatisieren. Schliesing weiter:

"Das ZDF darf nicht privatisiert werden. Die öffentlich-rechtlichen Medien müssen gestärkt und reformiert werden. Weder gehören sie zerschlagen noch profitorientierten Konzernen auf dem Silbertablett serviert.

Es ist nicht die Aufgabe eines Medienstaatsministers das Tafelsilber der Gesellschaft an seine Unternehmerfreunde zu verscherbeln. Erst recht nicht aus Profilierungsgründen. Ich hoffe, dass die Länder und auch die SPD im Bund diesen gefährlichen Plänen umgehend und unmissverständlich eine Absage erteilen.“

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news-64093 Tue, 15 Sep 2026 16:29:51 +0200 Spritpreise: Maßnahmen statt Ankündigungen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/spritpreise-massnahmen-statt-ankuendigungen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie "Der Kanzler ist offenbar kurz vor den Landtagswahlen und angesichts miserabler Umfragewerte aufgewacht. Bisher hat ihn die Not der Menschen angesichts der krassen Preissteigerungen seit Ausbruch des Irankriegs nicht wirklich interessiert. Denn während der Bundesregierung die letzten Monate weitgehend untätig war, haben die Mineralölkonzerne sich die Taschen vollgemacht", erklärt Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung von Entlastungsmaßnahmen gegen hohe Spritpreise durch den Bundeskanzler. "Der Kanzler ist offenbar kurz vor den Landtagswahlen und angesichts miserabler Umfragewerte aufgewacht. Bisher hat ihn die Not der Menschen angesichts der krassen Preissteigerungen seit Ausbruch des Irankriegs nicht wirklich interessiert. Denn während der Bundesregierung die letzten Monate weitgehend untätig war, haben die Mineralölkonzerne sich die Taschen vollgemacht", erklärt Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung von Entlastungsmaßnahmen gegen hohe Spritpreise durch den Bundeskanzler. Wissler weiter:

"Dabei ist es auch jetzt mit bloßen Ankündigungen nicht getan, die Bundesregierung muss handeln. Da der Kanzler aber noch nicht mal die konkret geplanten Maßnahmen zur Entlastung benennen kann, sind Zweifel an der Ernsthaftigkeit berechtigt - schließlich liegen diverse Vorschläge seit Monaten auf dem Tisch. Würde die Bundesregierung den Ernst der Lage wirklich erkennen, müsste sie zudem sehen, dass es mit Maßnahmen gegen die Preisschocks an der Zapfsäule allein nicht getan ist. Die Energiekrise hat auch Auswirkungen auf die Preise für Lebensmittel, Dinge des täglichen Bedarfs und für Heizöl. Solange die Koalition sich nicht dazu entschließen kann, die angehäuften Übergewinne der Ölmultis mit einer Übergewinnsteuer abzuschöpfen und die Gewinnmargen der Mineralölkonzerne zu deckeln, wird sie mit ihren Maßnahmen keine längerfristige Entlastung schaffen können und verteilt nur weiter von den Steuerzahlenden zu den Ölmultis um."

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news-64092 Tue, 15 Sep 2026 13:29:00 +0200 US-Weltraumwaffen: Letzte Chance auf einen waffenfreien Weltraum verschwunden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/us-weltraumwaffen-letzte-chance-auf-einen-waffenfreien-weltraum-verschwunden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verteidigung Lediglich der Zeitpunkt der Ankündigung der US-Regierung war überraschend, der Inhalt leider nicht. Während die Bundesregierung vor den möglichen Weltraumwaffen Russlands und Chinas warnt, haben die USA bereits Tatsachen geschaffen und Waffen im Weltraum stationiert. Mit kritischen Worten in Richtung der USA wird nicht zu rechnen sein. Die Bundesregierung will nach Möglichkeit vor allem eins: Gleichziehen. Desiree Becker, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Friedens- und Abrüstungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung der US-Regierung, Waffen im Weltraum stationiert zu haben: „Lediglich der Zeitpunkt der Ankündigung der US-Regierung war überraschend, der Inhalt leider nicht. Während die Bundesregierung vor den möglichen Weltraumwaffen Russlands und Chinas warnt, haben die USA bereits Tatsachen geschaffen und Waffen im Weltraum stationiert. Mit kritischen Worten in Richtung der USA wird nicht zu rechnen sein. Die Bundesregierung will nach Möglichkeit vor allem eins: Gleichziehen. Hyperschallgleiter, kinetische Wirkmittel und Trägersysteme stehen auf der Wunschliste. Dafür sollen im Verteidigungshaushalt dieser Bundesregierung mehr als 30 Milliarden Euro in Aussicht gestellt werden.

Mit der Ankündigung der USA dürfte, zumindest mittelfristig, die letzte Chance auf einen waffenfreien Weltraum verschwunden sein. Die Staatengemeinschaft hat die militärische Dimension des Weltraums über Jahre vernachlässigt und bekommt nun die Rechnung präsentiert. Mehr Abrüstung und Rüstungskontrolle wären möglich gewesen. Die Bundesregierung hätte zumindest auf die Vorschläge von Russland und China als Anfangspunkt für Gespräche eingehen können.

Stattdessen haben Deutschland und andere NATO-Staaten die Chance gewittert, im Windschatten der USA selber eine Junior-Militärmacht im Weltraum zu werden. Jetzt wird die Aufrüstungsspirale im All nach Kräften angeheizt.“

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news-64091 Tue, 15 Sep 2026 12:11:11 +0200 Irak-Besuch: Souveränität und Kurdistan statt nur Wirtschaft https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/irak-besuch-souveraenitaet-und-kurdistan-statt-nur-wirtschaft/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Bundeskanzler Merz darf den Besuch des irakischen Ministerpräsidenten daher nicht nur auf Wirtschaftsinteressen reduzieren. Er muss den Schutz der irakischen Souveränität und die föderalen Rechte der Autonomen Region Kurdistan in den Mittelpunkt stellen. Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Besuch des irakischen Ministerpräsidenten Ali al-Saidi: „Der Irak steht seit Beginn des Krieges zwischen Israel, den USA und Iran massiv unter Druck. Drohnenangriffe treffen die Autonome Region Kurdistan, Bagdad und weitere Landesteile. So wird der Irak zum Austragungsort eines Krieges, obwohl er selbst keine Kriegspartei ist.

Bundeskanzler Merz darf den Besuch des irakischen Ministerpräsidenten daher nicht nur auf Wirtschaftsinteressen reduzieren. Er muss den Schutz der irakischen Souveränität und die föderalen Rechte der Autonomen Region Kurdistan in den Mittelpunkt stellen.

Dazu gehört auch die Lage der Jesidinnen und Jesiden: Viele leben weiterhin unter prekären Bedingungen, eine sichere Rückkehr nach Sindschar ist nicht gewährleistet. Der IS hat Jesidinnen und Jesiden systematisch ermordet, verschleppt und versklavt. Der Bundestag hat diese Verbrechen als Genozid anerkannt. Trotzdem schiebt Deutschland Jesidinnen und Jesiden in den Irak ab. Diese Abschiebungen müssen endlich gestoppt werden.“

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news-64081 Mon, 14 Sep 2026 13:31:35 +0200 Privatversicherte müssen endlich ihren fairen Beitrag zur Pflege leisten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/privatversicherte-muessen-endlich-ihren-fairen-beitrag-zur-pflege-leisten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit „Wir fordern seit Langem eine solidarische Pflegeversicherung, in die alle einzahlen – auch Gutverdienende und Privatversicherte – und die für alle Kosten aufkommt, um die immer größer werdende Finanzlücke in den Pflegekassen zu schließen. Denn wenn Pflegebedürftige inzwischen Tausende Euro im Monat selbst zahlen müssen, ist es absurd, ausgerechnet die Privatversicherten weiter außen vor zu lassen, die besonders viel beitragen könnten. Pflegebedürftigkeit darf nicht länger ein Armutsrisiko sein.“ „Wir fordern seit Langem eine solidarische Pflegeversicherung, in die alle einzahlen – auch Gutverdienende und Privatversicherte – und die für alle Kosten aufkommt, um die immer größer werdende Finanzlücke in den Pflegekassen zu schließen“, erklärt Evelyn Schötz, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung des Gesundheitsministers Linnemann, eine umfassendere Pflegereform auf den Weg zu bringen. „Denn wenn Pflegebedürftige inzwischen Tausende Euro im Monat selbst zahlen müssen, ist es absurd, ausgerechnet die Privatversicherten weiter außen vor zu lassen, die besonders viel beitragen könnten. Pflegebedürftigkeit darf nicht länger ein Armutsrisiko sein.“

„Selbst SPD und CSU haben im Sommer die bisherigen Pläne scharf kritisiert: Die SPD warnt davor, die Finanzierung einseitig auf Pflegebedürftige, Angehörige und Versicherte abzuwälzen, die CSU vor einem Verschiebebahnhof in die Sozialhilfe. Dann müssen sie jetzt auch Konsequenzen ziehen – sie haben es in der Hand. Gesundheitsminister Linnemann verkündet stattdessen, an Einsparungen führe kein Weg vorbei. Doch das Geld fehlt nicht, weil Pflegebedürftige zu viel bekommen, sondern weil die Finanzierung unsolidarisch organisiert ist. Statt bei Pflege und Angehörigen zu kürzen, brauchen wir endlich eine solidarische Pflegevollversicherung.“

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news-64080 Mon, 14 Sep 2026 12:58:35 +0200 Dringend gesucht: Bezahlbares Wohnen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/dringend-gesucht-bezahlbares-wohnen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Arbeit und Soziales Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum aktuellen Bericht über die niedrigste Wohneigentumsquote seit 20 Jahren. Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum aktuellen Bericht über die niedrigste Wohneigentumsquote seit 20 Jahren:

"Immer weniger Menschen können sich die eigenen vier Wände leisten, ob als Eigentum, oder zur Miete. Jetzt, wo Die Linke konkrete Pläne für einen wirklichen Wandel in der Wohnpolitik in Berlin vorlegt, wirft sich die Merzregierung schützend vor Großeigentümer mit mehr als 3.000 Wohnungen. Die CDU hat sich schon vor langer Zeit von ihrem Credo 'Wohlstand für Alle' verabschiedet. Auch ihre Wohnpolitik zeigt, das Mantra heutzutage lautet 'Reichtum für Wenige'. Gleichzeitig bedeutet die niedrige Wohneigentumsquote natürlich, dass immer mehr Menschen bei immer weniger Vermietern zur Miete wohnen. Die Ungleichheit verschärft und der Reichtum konzentriert sich. Die Mehrheit der Bevölkerung, nämlich alle, die zur Miete wohnen, brauchen endlich einen Mietendeckel, eine aktive Bekämpfung von Mietwucher oder Verbote von möbliertem Wohnen. Zu hohe Mieten sind Umverteilung von unten nach oben, sie verhindern ein Ankurbeln der Binnennachfrage und stürzen Menschen in Armut. Die fehlgeleitete Wohn-, Bau- und Mietenpolitik der vergangenen Jahre ist eine wirkliche Schande und ein Armutszeugnis, das die Mehrheit der Bevölkerung ausbaden muss."

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