Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Thu, 19 Mar 2026 16:48:32 +0100 Thu, 19 Mar 2026 16:48:32 +0100 TYPO3 EXT:news news-62853 Thu, 19 Mar 2026 15:31:13 +0100 Trassenpreise: Schnieder riskiert mit seiner Planlosigkeit die Zukunft des Schienenverkehrs https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/trassenpreise-schnieder-riskiert-mit-seiner-planlosigkeit-die-zukunft-des-schienenverkehrs/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung "Schnieder riskiert mit seiner Planlosigkeit die Zukunft des Schienenverkehrs. Bleibt der Verkehrsminister nach dem Urteil zur Trassenpreisbremse weiter untätig, ist das Ergebnis: Weniger Züge, höhere Ticketpreise und unsichere Arbeitsplätze. Selbst der CSU-Verkehrsminister aus Bayern hat den Ernst der Lage erkannt und fordert, die Regionalisierungsmittel aufzustocken. Dass dieser Punkt inzwischen sogar aus der Union kommt, sollte Schnieder zu denken geben – vielleicht hilft ja ein Anruf beim Parteikollegen, um zumindest hier endlich in Bewegung zu kommen", erklärt Luigi Pantisano, stellvertretender Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu Trassenpreisen im Schienennahverkehr. "Schnieder riskiert mit seiner Planlosigkeit die Zukunft des Schienenverkehrs. Bleibt der Verkehrsminister nach dem Urteil zur Trassenpreisbremse weiter untätig, ist das Ergebnis: Weniger Züge, höhere Ticketpreise und unsichere Arbeitsplätze. Selbst der CSU-Verkehrsminister aus Bayern hat den Ernst der Lage erkannt und fordert, die Regionalisierungsmittel aufzustocken. Dass dieser Punkt inzwischen sogar aus der Union kommt, sollte Schnieder zu denken geben – vielleicht hilft ja ein Anruf beim Parteikollegen, um zumindest hier endlich in Bewegung zu kommen", erklärt Luigi Pantisano, stellvertretender Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu Trassenpreisen im Schienennahverkehr. Pantisano weiter:

"Das Urteil zur Trassenpreisbremse im Regionalverkehr ist das letzte Warnsignal. Schnieder muss aufwachen, will er eine zukunftsfähige Bahn für Fahrgäste und Beschäftigte. Wir als Linke fordern, die Regionalisierungsmittel endlich erheblich aufzustocken, damit die Länder den Regionalverkehr nicht nur sinnvoll ausfinanzieren, sondern auch kontinuierlich ausbauen können. Das Trassenpreissystem muss so reformiert werden, dass nur die sogenannten Grenzkosten – also Kosten, die durch eine Zugfahrt unmittelbar verursacht werden –  veranschlagt werden und nichts darüber hinaus."

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news-62852 Thu, 19 Mar 2026 15:20:07 +0100 Klimageld nimmt Angst vor finanzieller Mehrbelastung durch Klimaschutz https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/klimageld-nimmt-angst-vor-finanzieller-mehrbelastung-durch-klimaschutz/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit "Ein Klimageld von 320 Euro pro Person und Jahr ist nicht nur sozial gerecht, sondern trägt auch zur Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen bei. Österreich zeigt, dass es schnell und unideologisch im Sinne des Gemeinwohls eingeführt werden könnte", erklärt Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke, anlässlich der von der Linken im Plenum des Bundestages aufgesetzten Debatte zum Klimageld am Freitag. "Ein Klimageld von 320 Euro pro Person und Jahr ist nicht nur sozial gerecht, sondern trägt auch zur Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen bei. Österreich zeigt, dass es schnell und unideologisch im Sinne des Gemeinwohls eingeführt werden könnte", erklärt Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke, anlässlich der von der Linken im Plenum des Bundestages aufgesetzten Debatte zum Klimageld am Freitag. Fahl weiter:

"Aktuell liegt Klimaschutz weder im Trend noch haben wir eine Bundesregierung, die sich für die wissenschaftlichen Fakten interessiert. Klimaschutz ist notwendiger denn je und wird Geld kosten. Kein Klimaschutz wird langfristig allerdings richtig teuer, die Bewohnbarkeit des Planeten steht auf dem Spiel. Viele Menschen haben zurecht Angst vor dem Klimawandel. Einige Menschen haben gleichzeitig Angst vor finanzieller Mehrbelastung, die echter Klimaschutz kurzfristig bringt. Das muss nicht sein. Ein anständiges Klimageld ermöglicht es, dass alle Menschen am Klimaschutz teilhaben können. Es gibt den Menschen die Möglichkeit, sich für Klimaschutz zu entscheiden."

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news-62851 Thu, 19 Mar 2026 14:23:03 +0100 Energiekonzerne: Gesetz zur Abschöpfung von Übergewinnen aus 2022 sofort wieder scharf schalten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/energiekonzerne-gesetz-zur-abschoepfung-von-uebergewinnen-aus-2022-sofort-wieder-scharf-schalten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie Finanzen "Das ist eine typische sozialdemokratische Nebelkerze, halbgar und mutlos. Es braucht keine Prüfung mehr, die Koalition hat die Abzocke der Mineralölkonzerne mit ihrem Gesetzesentwurf und in ihren Reden im Bundestag selbst eingeräumt. Die Abzocke ist auch zu offensichtlich, da Deutschland in ganz Europa die höchsten Preisanstiege hat, obwohl für alle der gleiche internationale Preis gilt. Polen wird sogar teils von derselben Raffinerie – PCK in Schwedt – beliefert und hat dennoch viel niedrigere Preise. Dort betrug der Anstieg direkt nach Kriegsbeginn 4 Cent pro Liter, in Deutschland das Zehnfache", erklärt Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den jüngsten Äußerungen von Finanzminister Lars Klingbeil zu einer Übergewinnsteuer für Energiekonzerne. "Das ist eine typische sozialdemokratische Nebelkerze, halbgar und mutlos. Es braucht keine Prüfung mehr, die Koalition hat die Abzocke der Mineralölkonzerne mit ihrem Gesetzesentwurf und in ihren Reden im Bundestag selbst eingeräumt. Die Abzocke ist auch zu offensichtlich, da Deutschland in ganz Europa die höchsten Preisanstiege hat, obwohl für alle der gleiche internationale Preis gilt. Polen wird sogar teils von derselben Raffinerie – PCK in Schwedt – beliefert und hat dennoch viel niedrigere Preise. Dort betrug der Anstieg direkt nach Kriegsbeginn 4 Cent pro Liter, in Deutschland das Zehnfache", erklärt Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den jüngsten Äußerungen von Finanzminister Lars Klingbeil zu einer Übergewinnsteuer für Energiekonzerne. Görke weiter:

Minister Klingbeil muss das Gesetz zur Abschöpfung von Übergewinnen aus dem Krisenjahr 2022 sofort wieder scharf schalten, allerdings mit einem höheren Steuersatz von 50 Prozent. Zusammen mit den bestehenden Gewinnsteuern würden dann tatsächlich fast alle Gewinne abgeschöpft. So kann endlich die Spekulation eingedämmt und die Selbstbedienungsmentalität der Konzerne beendet werden. Aber der Minister versucht direkt auszubüchsen – indem er es auf die EU-Ebene schiebt und die Steuer damit auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben wird. Das kann sich Deutschland im Sinne der Pendlerinnen und Pendler nicht leisten. Und im Nachgang muss ich ehrlich sagen, erscheint selbst Christian Lindner mit seiner damaligen laschen Übergewinnsteuer wie ein Robin Hood gegenüber dem SPD-Finanzminister."

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news-62849 Thu, 19 Mar 2026 14:17:17 +0100 Rüstungsgipfel: Statt Aufrüstung soziale Sicherheit, Diplomatie und internationale Zusammenarbeit in den Mittelpunkt stellen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/ruestungsgipfel-statt-aufruestung-soziale-sicherheit-diplomatie-und-internationale-zusammenarbeit-in-den-mittelpunkt-stellen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie "Während die Regierung mit Vertretern aus der Rüstungsindustrie über Chancen und Risiken für Unternehmen, die jetzt neu in die Rüstungsindustrie drängen, diskutieren möchte, ist für uns als Linke klar: Eine solch massive Aufrüstung und eine immer weiter ausgedehnte Rüstungsindustrie braucht es nicht. Die Bundesregierung verweist mit Stolz darauf, die Schuldenbremse im Verteidigungsbereich aufgeweicht zu haben, um Milliarden in militärische Strukturen zu lenken. Gleichzeitig herrscht in sozialen Bereichen, Bildung oder öffentlicher Infrastruktur weiterhin ein massiver Sparzwang vor. Diese Prioritätensetzung ist grundfalsch. Sicherheit darf nicht ausschließlich militärisch definiert werden, sondern muss soziale Sicherheit, Diplomatie und internationale Zusammenarbeit in den Mittelpunkt stellen", erklärt Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, mit Blick auf den heutigen Rüstungsgipfel. "Während die Regierung mit Vertretern aus der Rüstungsindustrie über Chancen und Risiken für Unternehmen, die jetzt neu in die Rüstungsindustrie drängen, diskutieren möchte, ist für uns als Linke klar: Eine solch massive Aufrüstung und eine immer weiter ausgedehnte Rüstungsindustrie braucht es nicht. Die Bundesregierung verweist mit Stolz darauf, die Schuldenbremse im Verteidigungsbereich aufgeweicht zu haben, um Milliarden in militärische Strukturen zu lenken. Gleichzeitig herrscht in sozialen Bereichen, Bildung oder öffentlicher Infrastruktur weiterhin ein massiver Sparzwang vor. Diese Prioritätensetzung ist grundfalsch. Sicherheit darf nicht ausschließlich militärisch definiert werden, sondern muss soziale Sicherheit, Diplomatie und internationale Zusammenarbeit in den Mittelpunkt stellen", erklärt Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, mit Blick auf den heutigen Rüstungsgipfel. Wissler weiter:

"Besonders problematisch ist die wirtschaftspolitische Argumentation: Wenn staatliche Aufträge gezielt genutzt werden sollen, um privates Kapital zu mobilisieren und Start-ups in die Rüstungsindustrie zu ziehen, wird eine weitere Verflechtung von Staat, Militär und Wirtschaft vorangetrieben. Das stärkt nicht Innovation im gesellschaftlichen Sinne, sondern zementiert eine Ökonomie, die von Konflikten, Kriegen und Aufrüstung profitiert. Positive volkswirtschaftliche Effekte durch Aufrüstung sind nach diversen Projektionen - zum Beispiel dem Jahresgutachten 2025/26 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - sehr begrenzt. Nötig sind stattdessen eine Abkehr von Aufrüstung und Militärlogik hin zu einer friedensorientierten Außenpolitik, eine restriktivere Rüstungsexportpolitik und massive Investitionen in zivile Sicherheit."

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news-62847 Thu, 19 Mar 2026 12:05:47 +0100 NaDiRa Studie zeigt wie stark offen rassistische Einstellungen noch verankert sind https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/nadira-studie-zeigt-wie-stark-offen-rassistische-einstellungen-noch-verankert-sind/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres zum Monitoringbericht des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (NaDiRa): Ferat Koçak, Sprecher für Antirassismus der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Monitoringbericht des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (NaDiRa):

„Die Ergebnisse dieser Studie sind alarmierend. Sie zeigen, wie stark offen rassistische Einstellungen in der Breite der Gesellschaft verankert sind. Besonders besorgniserregend ist, dass von Rassismus betroffene Menschen zunehmend das Vertrauen in staatliche Behörden verlieren. Diese Entwicklung ist Ausdruck struktureller Ungleichbehandlung, die durch politische Debatten verstärkt wird - etwa durch Äußerungen von Friedrich Merz, wonach migrantische Menschen ein Problem im Stadtbild darstellten.“

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news-62830 Thu, 19 Mar 2026 10:51:30 +0100 Pflegearmut: Es geht um mehr als nur Geld https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/pflegearmut-es-geht-um-mehr-als-nur-geld/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Gesundheit Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Studie des Paritätischen Gesamtverbandes, wonach vier von fünf Menschen, die zu Hause gepflegt werden, von Pflegearmut betroffen sind Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Studie des Paritätischen Gesamtverbandes, wonach vier von fünf Menschen, die zu Hause gepflegt werden, von Pflegearmut betroffen sind:

„Das Beispiel der Pflegearmut zeigt sehr anschaulich, wohin das Gerede davon, dass wir uns den Sozialstaat nicht mehr leisten können, in der Praxis führt. Menschen, die ein Recht auf Unterstützung haben, trauen sich nicht, sie zu beantragen, weil sie sich davor fürchten, von der Leistungsgesellschaft stigmatisiert zu werden. Gesetze nützen wenig, wenn sich das gesellschaftliche Klima dem Gefrierpunkt nähert. Wir brauchen einen grundlegenden Richtungswechsel. Es geht hier nicht nur um Geld. Es geht um gesellschaftlichen Zusammenhalt, und der ist unbezahlbar. Wir müssen uns voller Überzeugung zum Sozialstaat bekennen und sagen: Wir wollen eine solidarische Gesellschaft.“

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news-62829 Thu, 19 Mar 2026 10:23:57 +0100 Vonovia-Mieter zahlen 166 Euro der Miete an Aktionäre https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/vonovia-mieter-zahlen-166-euro-der-miete-an-aktionaere/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Vonovia-Geschäftsbericht für 2025 Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Vonovia-Geschäftsbericht für 2025:

„Der Kern des Geschäftsmodells von Vonovia bleibt die Steigerung der Mieten. Der Konzern erhöhte die Mieten 2025 im Schnitt um 4,1 Prozent. Vonovia-Mieter:innen zahlten im Jahr 2025 durchschnittlich jeden Monat 166 Euro ihrer Miete an die Aktionär:innen des Konzerns. Ein profitorientierter Aktienkonzern wirtschaftet gegen das Gemeinwohl. Wohnungen sollten nicht an der Börse gehandelt werden. Die Wohnungen sollten vergesellschaftet und in öffentlicher Hand gemeinwohlorientiert bewirtschaftet werden. Die Mietsteigerungen müssen gestoppt und die Mieten auf bezahlbarem Niveau gedeckelt werden.“

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news-62828 Thu, 19 Mar 2026 09:20:47 +0100 Unschuldsvermutung gilt auch im Stadion https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/unschuldsvermutung-gilt-auch-im-stadion/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres Sport Jorrit Bosch, stellvertretendes Mitglied im Sportausschuss für die Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Sportministerkonferenz auf Norderney Jorrit Bosch, stellvertretendes Mitglied im Sportausschuss für die Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Sportministerkonferenz auf Norderney:

„Die Sportministerkonferenz darf nicht zum nächsten Angriff auf die Rechte von Fußballfans werden. Die Politik hat versprochen, den Dialog mit den Fans zu suchen. Passiert ist das Gegenteil: Drohungen, Stimmungsmache und ein Entwurfspapier, das Fanszenen und Öffentlichkeit nur durch ein Leak zu Gesicht bekamen. Wer so vorgeht, hat Vertrauen verspielt. Eine zentrale Stadionverbotskommission ohne Kenntnis der Verhältnisse vor Ort und Stadionverbote ohne Verurteilung, das sind keine Sicherheitsmaßnahmen. Das ist ein System des Misstrauens. Die Unschuldsvermutung gilt auch im Stadion. Deshalb sage ich klar: Wir brauchen keine Alleingänge der Politik. Wir brauchen verbindliche Regeln, die gemeinsam mit den Fans erarbeitet werden, nicht solche, die über ihre Köpfe hinweg beschlossen werden."

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news-62827 Wed, 18 Mar 2026 17:07:29 +0100 Weimer versucht die Öffentlichkeit für dumm zu verkaufen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/weimer-versucht-die-oeffentlichkeit-fuer-dumm-zu-verkaufen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Kultur und Medien David Schliesing, Sprecher für Medienpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Befragung von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer im Kulturausschuss: David Schliesing, Sprecher für Medienpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Befragung von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer im Kulturausschuss:

"Weimer, der einmal mehr Null Selbstkritik erkennen ließ, versucht die Öffentlichkeit anscheinend für dumm zu verkaufen. Weimers Aussagen machen eines ganz deutlich: Er hat keine Belege für Extremismus bei den Buchhandlungen und er braucht auch keine, um ihm nicht genehme linke Buchhandlungen mit Hilfe des Geheimdienstes zu verurteilen. Sein Auftrag innerhalb der Koalition ist offenbar, die kritische Kulturszene durch Einschüchterung willfährig zu machen. Daran ändern auch seine Beteuerungen von Ausnahme oder Verteidigung der Kunstfreiheit nichts, denn sein Handeln sieht eben anders aus. Und es ist besorgniserregend. Optimistisch stimmt mich einzig der breite Protest aus der Zivilgesellschaft und Kultur. Denn Einsicht und Verantwortungsübernahme auf Seiten der Bundesregierung wird es ganz offensichtlich nicht geben."

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news-62817 Wed, 18 Mar 2026 12:05:36 +0100 Zweite Baugesetznovelle: Es braucht massive finanzielle Unterstützung der Kommunen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/zweite-baugesetznovelle-es-braucht-massive-finanzielle-unterstuetzung-der-kommunen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Katalin Gennburg, Sprecherin der Fraktion Die Linke für Bauen und Stadtentwicklung, zum öffentlich gewordenen Papier zur Zweiten Baugesetznovelle Katalin Gennburg, Sprecherin der Fraktion Die Linke für Bauen und Stadtentwicklung, zum öffentlich gewordenen Papier zur Zweiten Baugesetznovelle:

"Rechtliche Klarstellungen im Baugesetzbuch zu Enteignungen und Eingriffen bei sogenannten Schrottimmobilien sind ein Anfang - aber ob dadurch tatsächlich viel bezahlbarer Wohnraum entstehen wird, muss die Regierung durch massive finanzielle Unterstützung der Kommunen beweisen. Meine jüngste Anfrage zu Schrottimmobilien (Drs. 21/4568) legt aber auch die Inkonsequenz des Regierungshandelns offen: Es ist weiterhin unklar, wie viele Immobilien betroffen sind, wem sie gehören und in welchem Umfang das kommunale Vorkaufsrecht seit 2021 umgesetzt wird. Verkäufe zu Verkehrswert belohnen zudem Spekulanten, die ihrer Verantwortung nicht nachkommen und sind nicht leistbar.

Das Vorkaufsrecht im Milieuschutz wiederherzustellen, ist längst überfällig. Unsere Städte müssen wieder handlungsfähig gemacht werden und das muss sich in den Haushalten widerspiegeln. Die Beteiligung der Bewohner:innen unter dem Deckmantel der Beschleunigung einzuschränken, ist inakzeptabel. Wir brauchen mehr Demokratie, nicht weniger."

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news-62816 Wed, 18 Mar 2026 11:46:48 +0100 Die Bahn muss endlich Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge werden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/die-bahn-muss-endlich-teil-der-oeffentlichen-daseinsvorsorge-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung „Die Menschen kommen immer seltener pünktlich mit der Bahn an, weil die Bundesregierung bei den notwendigen Investitionen in die Schieneninfrastruktur trickst. Versprochen wurden historische Investitionen, damit die Bahn endlich pünktlich fährt – doch stattdessen kreiert die Bundesregierung einen einzigen Verschiebebahnhof“, sagt Luigi Pantisano, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Gutachten der Monopolkommission zum Sondervermögen Schiene, der aktuell im Verkehrsausschuss vorgestellt wird. Pantisano weiter: „Die Menschen kommen immer seltener pünktlich mit der Bahn an, weil die Bundesregierung bei den notwendigen Investitionen in die Schieneninfrastruktur trickst. Versprochen wurden historische Investitionen, damit die Bahn endlich pünktlich fährt – doch stattdessen kreiert die Bundesregierung einen einzigen Verschiebebahnhof“, sagt Luigi Pantisano, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Gutachten der Monopolkommission zum Sondervermögen Schiene, der aktuell im Verkehrsausschuss vorgestellt wird. Pantisano weiter:

„Hoffnung auf eine pünktlichere Bahn besteht mit dieser Regierung nicht. Mit dieser maroden Infrastruktur wird es zudem auch keinen erfolgreichen Wettbewerb auf der Schiene geben. Vorschläge nach einer stärkeren Entflechtung des Konzerns sind daher realitätsfern. Wir als Linke fordern daher, die Bahn endlich als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge zu verstehen, die garantiert, dass die Fahrgäste zuverlässig und günstig den öffentlichen Verkehr nutzen können. Alle Unternehmensteile müssen so umgebaut werden, dass sie dem Gemeinwohl verpflichtet wirtschaften.“

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news-62815 Wed, 18 Mar 2026 09:44:53 +0100 Deutsches Schulbarometer: Bildung muss zur echten Gemeinschaftsaufgabe werden! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/deutscher-schulbarometer-bildung-muss-zur-echten-gemeinschaftsaufgabe-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Familie, Senioren, Frauen und Jugend Bildung und Forschung zum Deutschen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung, wonach die psychische Belastung bei Kindern und Jugendlichen erstmals nach der Pandemie wieder angestiegen ist. Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecherin für Bildung und Wissenschaft, zum Deutschen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung, wonach die psychische Belastung bei Kindern und Jugendlichen erstmals nach der Pandemie wieder angestiegen ist:

„Wenn die Bundesregierung vor vollen Klassen, Unterrichtsausfall und ständigem Personalmangel kapituliert, darf sie sich nicht wundern, wenn Kinder und Jugendliche von Stress, Angst und dem Gefühl, permanent funktionieren zu müssen, berichten. Eine Schule, die Kinder erschöpft statt zu stärken, ist das Ergebnis politischer Entscheidungen, nicht individueller Schwächen. Statt weiter an einem kaputtgesparten System herumzudoktern, braucht es endlich kleinere Klassen, eine Lehrkräfteoffensive, flächendeckende Schulsozialarbeit und die Abschaffung des Kooperationsverbots, damit Bildung zur echten Gemeinschaftsaufgabe wird. Der Bund muss aufhören, sich bei Gestaltung und Finanzierung von Bildung wegzuducken, sondern Verantwortung übernehmen. Ansonsten bleibt dieses Schulbarometer nicht der letzte Warnschuss, sondern wird zu einem weiteren Protokoll eines kollabierenden Bildungssystems.“

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news-62814 Tue, 17 Mar 2026 19:22:11 +0100 Saisonarbeitskräfte: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/saisonarbeitskraefte-gleicher-lohn-fuer-gleiche-arbeit/ Pressemitteilung 21. Legislatur Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz "Anstatt für die Landwirtschaft mit stabilen Erzeugerpreisen Perspektiven zu schaffen, pocht der Bauernverband auf noch stärkere, menschenunwürdige Ausbeutung von Saisonkräften unterhalb des Mindestlohns. Die Linke fordert, die Saisonkräfte als Rückgrat der Landwirtschaft zu stärken und die ausgeweiteten Ausnahmen von der Sozialversicherungspflicht zurückzunehmen", erklärt Marcel Bauer, Obmann im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat für die Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Gutachten des Bauernverbands zum Mindestlohn für Saisonarbeitskräfte. "Anstatt für die Landwirtschaft mit stabilen Erzeugerpreisen Perspektiven zu schaffen, pocht der Bauernverband auf noch stärkere, menschenunwürdige Ausbeutung von Saisonkräften unterhalb des Mindestlohns. Die Linke fordert, die Saisonkräfte als Rückgrat der Landwirtschaft zu stärken und die ausgeweiteten Ausnahmen von der Sozialversicherungspflicht zurückzunehmen", erklärt Marcel Bauer, Obmann im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat für die Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Gutachten des Bauernverbands zum Mindestlohn für Saisonarbeitskräfte. Bauer weiter: "Für uns als Linke gilt: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit."

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news-62813 Tue, 17 Mar 2026 12:42:14 +0100 Annexionsfantasien aus Washington: Scharfe Kritik an US-Kurs gegenüber Kuba https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/annexionsfantasien-aus-washington-scharfe-kritik-an-us-kurs-gegenueber-kuba/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Die Drohungen von US-Präsident Donald Trump, Kuba ‚übernehmen‘ zu wollen, sind ein offener Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht souveräner Staaten. Das ist imperialistische Politik in Reinform. Diese Drohungen sind an Zynismus kaum zu überbieten: Während die USA Kuba mit Annexion drohen, hat die US-Blockadepolitik zuletzt zu einem landesweiten Stromausfall beigetragen – mit potenziell lebensgefährlichen Folgen für Millionen Menschen, etwa in Krankenhäusern oder bei der Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln“, sagt Vinzenz Glaser, Sprecher für antikoloniale Außenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag. „Die Drohungen von US-Präsident Donald Trump, Kuba ‚übernehmen‘ zu wollen, sind ein offener Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht souveräner Staaten. Das ist imperialistische Politik in Reinform. Diese Drohungen sind an Zynismus kaum zu überbieten: Während die USA Kuba mit Annexion drohen, hat die US-Blockadepolitik zuletzt zu einem landesweiten Stromausfall beigetragen – mit potenziell lebensgefährlichen Folgen für Millionen Menschen, etwa in Krankenhäusern oder bei der Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln“, sagt Vinzenz Glaser, Sprecher für antikoloniale Außenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag. Glaser weiter: 

„Zugleich kommt es in Kuba zunehmend zu Repressionen, etwa gegen Demonstrierende. Das zeigt, wie sehr die anhaltende Krise die gesellschaftlichen Spannungen verschärft. Deutschland und die EU dürfen nicht schweigen. Notwendig ist ein klares Nein zu jeder Form von Einmischung, ein Ende der US-Blockade sowie konkrete humanitäre Unterstützung für die Bevölkerung in Kuba.“

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news-62812 Tue, 17 Mar 2026 09:02:51 +0100 Israelische Bodenoffensive im Libanon: Flächenbrand droht außer Kontrolle zu geraten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/israelische-bodenoffensive-im-libanon-flaechenbrand-droht-ausser-kontrolle-zu-geraten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Die gemeinsame Erklärung Deutschlands und weiterer westlicher Staaten bleibt politisch unzureichend: Während vor einer Bodenoffensive gewarnt wird, brennt die Region bereits. Fast eine Million Menschen sind im Libanon vertrieben, Städte und Infrastruktur liegen in Trümmern – ein Flächenbrand droht außer Kontrolle zu geraten“, sagt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Warnung Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens und Kanadas vor einer großangelegten israelischen Bodenoffensive im Libanon. „Die gemeinsame Erklärung Deutschlands und weiterer westlicher Staaten bleibt politisch unzureichend: Während vor einer Bodenoffensive gewarnt wird, brennt die Region bereits. Fast eine Million Menschen sind im Libanon vertrieben, Städte und Infrastruktur liegen in Trümmern – ein Flächenbrand droht außer Kontrolle zu geraten“, sagt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Warnung Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens und Kanadas vor einer großangelegten israelischen Bodenoffensive im Libanon. Özdemir weiter:

„Der völkerrechtswidrige Kriegskurs von Trump und Netanjahu im Mittleren Osten gießt weiter Öl ins Feuer und setzt die Zivilbevölkerung akuter Lebensgefahr aus.

Wer diese humanitäre Katastrophe ernst nimmt, darf nicht länger zögern. Es braucht jetzt konsequentes Handeln: einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen an Israel und die Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens – für maximalen politischen Druck hin zu Waffenstillstand, Deeskalation und Verhandlungen.“

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