Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Tue, 10 Mar 2026 14:23:28 +0100 Tue, 10 Mar 2026 14:23:28 +0100 TYPO3 EXT:news news-62791 Tue, 10 Mar 2026 14:20:22 +0100 Kulturstaatsminister Weimer ist eine absolute Fehlbesetzung und Gefahr für die Kunst- und Kulturfreiheit https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/kulturstaatsminister-weimer-ist-eine-absolute-fehlbesetzung-und-gefahr-fuer-die-kunst-und-kulturfreiheit/ Pressemitteilung 21. Legislatur Kultur und Medien zur Absage der Preisverleihung des Deutschen Buchhandlungspreises im Rahmen der Leipziger Buchmesse am 19. März durch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer: David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Absage der Preisverleihung des Deutschen Buchhandlungspreises im Rahmen der Leipziger Buchmesse am 19. März durch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer:

„Dieser Kulturstaatsminister ist eine absolute Fehlbesetzung und Gefahr für die Kunst- und Kulturfreiheit hierzulande. Nachdem er bereits die Berlinale mit seiner politischen Einflussnahme an den Rand des Untergangs gebracht hatte, zündelte Weimer jetzt beim Deutschen Buchhandlungspreis weiter und schädigt damit nicht nur den Preis, sondern auch die Branche nachhaltig. Dass eine angemessene und würdige Preisverleihung nicht mehr möglich ist, geht einzig auf Weimers Kappe und muss Konsequenzen haben. Seine politisch motivierte Streichung von drei Jury-Vorschlägen muss umgehend rückgängig gemacht werden. Eine politische Einflussnahme des Staates auf die Kunst- und Kulturfreiheit verbietet sich. Und erst recht eine Bespitzelung von Buchläden, die sich mehr um die Förderung einer vielfältigen Kultur verdient gemacht haben, als der zuständige Minister, durch den Geheimdienst.“

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news-62790 Tue, 10 Mar 2026 14:11:52 +0100 Starker Sozialstaat: Verbändevorstoß genau das richtige Signal https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/starker-sozialstaat-verbaendevorstoss-genau-das-richtige-signal/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales "Wir als Linke sagen klar: Nicht Bürgergeldempfangende, Rentner:innen oder Teilzeitkräfte sind das Problem. Das Problem sitzt ganz oben – bei denen, die ihren Reichtum verteidigen und gleichzeitig nach unten treten. Während Superreiche immer reicher werden, kürzt die Regierung beim Sozialstaat und lässt die arbeitenden Menschen die Rechnung zahlen lassen – obwohl genau sie dieses Land jeden Tag am Laufen halten. Das ist knallharte Klassenpolitik von oben", erklärt Cansin Köktürk, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Verbändebündnis für einen starken Sozialstaat. "Wir als Linke sagen klar: Nicht Bürgergeldempfangende, Rentner:innen oder Teilzeitkräfte sind das Problem. Das Problem sitzt ganz oben – bei denen, die ihren Reichtum verteidigen und gleichzeitig nach unten treten. Während Superreiche immer reicher werden, kürzt die Regierung beim Sozialstaat und lässt die arbeitenden Menschen die Rechnung zahlen lassen – obwohl genau sie dieses Land jeden Tag am Laufen halten. Das ist knallharte Klassenpolitik von oben", erklärt Cansin Köktürk, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Verbändebündnis für einen starken Sozialstaat. Köktürk weiter:

Wer den Sozialstaat kaputtspart, stellt sich nicht nur gegen soziale Gerechtigkeit, sondern gegen die Grundlage unserer Demokratie und Grundprinzipien des Grundgesetzes. Wir stellen uns dieser Politik entgegen – zusammen mit Gewerkschaften, Sozialverbänden und den Betroffenen. Der Vorstoß von VdK, Caritasverband, ver.di und BUND ist genau das richtige Signal, welches wir ausdrücklich begrüßen."

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news-62789 Tue, 10 Mar 2026 12:30:34 +0100 Diskriminierung darf nicht ohne Konsequenzen bleiben https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/diskriminierung-darf-nicht-ohne-konsequenzen-bleiben/ Pressemitteilung 21. Legislatur Recht Inneres "Wenn über neun Millionen Menschen in Deutschland Diskriminierung erleben und nur 2,6 Prozent von ihnen rechtliche Schritte dagegen einleiten, ist das ein Armutszeugnis für den Rechtsstaat. Viele Betroffene fühlen sich offenbar so wenig geschützt, dass sie gar nicht erst versuchen, ihre Rechte durchzusetzen. Das liegt auch an den Schwächen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, das dringend evaluiert und reformiert werden muss", erklärt Aaron Valent, Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz für die Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) zu Diskriminierungserfahrungen. "Wenn über neun Millionen Menschen in Deutschland Diskriminierung erleben und nur 2,6 Prozent von ihnen rechtliche Schritte dagegen einleiten, ist das ein Armutszeugnis für den Rechtsstaat. Viele Betroffene fühlen sich offenbar so wenig geschützt, dass sie gar nicht erst versuchen, ihre Rechte durchzusetzen. Das liegt auch an den Schwächen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, das dringend evaluiert und reformiert werden muss", erklärt Aaron Valent, Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz für die Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) zu Diskriminierungserfahrungen. Valent weiter:

"Seit Jahren ist bekannt, dass es Schutzlücken gibt und Betroffene große Hürden zu überwinden haben, um ihre Rechte einzuklagen. Trotzdem ist politisch viel zu wenig passiert. Zu einem wirksameren Antidiskriminierungsrecht gehören längere Fristen für Betroffene, ein Verbandsklagerecht, damit Diskriminierung auch ohne persönliches Prozessrisiko verfolgt werden kann, und ein deutlich stärkerer Schutz, auch beim Zugang zu Wohnungen, Arbeit und Dienstleistungen. Betroffene müssen geschützt werden. Diskriminierung darf nicht ohne Konsequenzen bleiben."

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news-62788 Tue, 10 Mar 2026 12:24:25 +0100 VW: Management bereichert sich trotz Gewinneinbruch und Stellenabbau https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/vw-management-bereichert-sich-trotz-gewinneinbruch-und-stellenabbau/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie Verkehr, Bau und Stadtentwicklung „Während die Gewinne bei Volkswagen massiv einbrechen und bis zu 50.000 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen, kassiert der Vorstand weiterhin Millionenboni. Konzernchef Oliver Blume erhielt im vergangenen Jahr eine Vergütung von über sieben Millionen Euro”, sagt Agnes Conrad, Sprecherin für nachhaltige Automobilpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Gewinneinbruch bei VW. „Während die Gewinne bei Volkswagen massiv einbrechen und bis zu 50.000 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen, kassiert der Vorstand weiterhin Millionenboni. Konzernchef Oliver Blume erhielt im vergangenen Jahr eine Vergütung von über sieben Millionen Euro”, sagt Agnes Conrad, Sprecherin für nachhaltige Automobilpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Gewinneinbruch bei VW. Conrad weiter:

„Dass sich der Vorstand Millionengehälter auszahlt, während Beschäftigte um ihre Zukunft bangen müssen, ist ein Schlag ins Gesicht der Belegschaft. Wer Verantwortung für Fehlentscheidungen und strategische Probleme trägt, darf sich nicht gleichzeitig persönlich bereichern.

Bei Volkswagen zeigt sich einmal mehr eine massive Schieflage: Verluste und Risiken tragen Beschäftigte und Öffentlichkeit, während sich das Top-Management weiter üppig bedient. Die Millionen für Boni wären deutlich besser in die sozial-ökologische Transformation des Unternehmens, in sichere Arbeitsplätze und zukunftsfähige Produktion investiert gewesen.”

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news-62786 Mon, 09 Mar 2026 15:54:17 +0100 Spahn-Maskendeals: Untersuchungsausschuss jetzt! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/spahn-maskendeals-wir-brauchen-einen-untersuchungsausschuss/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Einstellung des Verfahrens gegen Jens Spahn im Zusammenhang mit Maskenkäufen Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Einstellung des Verfahrens gegen Jens Spahn im Zusammenhang mit Maskenkäufen:

„Die Entscheidung der Berliner Generalstaatsanwaltschaft beendet das Maskendebakel um Jens Spahns Beschaffungspolitik keineswegs. Vielmehr wird deutlich, wie dringend vollständige Transparenz über Verträge, Entscheidungen und persönliche Verantwortlichkeiten des heutigen Unions-Fraktionsvizes nötig ist. Es kann nicht sein, dass Spahn Milliarden an Steuergeldern verbrennt und damit einfach davonkommt. Über 170 Strafanzeigen gegen Spahn sind ein klarer politischer Auftrag, seine Verflechtungen endlich aufzuklären. Und zwar in einem Untersuchungsausschuss.“

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news-62785 Mon, 09 Mar 2026 14:15:25 +0100 SIPRI-Bericht: Mehr Waffen machen die Welt nicht sicherer https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/sipri-bericht-mehr-waffen-machen-die-welt-nicht-sicherer/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Verteidigung Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Bericht des Friedensforschungsinstituts SIPRI zum weltweiten Waffenhandel: Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Bericht des Friedensforschungsinstituts SIPRI zum weltweiten Waffenhandel:

„Bemerkenswert am neuen SIPRI-Bericht ist der Verschiebebahnhof der Rüstungsgüter. Durch die massive Aufrüstung in Deutschland fallen für die deutsche und europäische Rüstungsindustrie zwar enorm viele Aufträge ab, zugleich aber werden weiterhin US-amerikanische Waffen in großem und teurem Stil gekauft, die bestellten F-35 sind da nur die Spitze des Eisbergs. Statt Führungsnation bei der europäischen Aufrüstung und den europäischen Rüstungsexporten zu sein, würde es der Bundesrepublik gut anstehen, Abrüstungsinitiativen zu starten. Denn: eine Zunahme von Waffen macht die Welt nicht sicherer, im Gegenteil.“

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news-62750 Fri, 06 Mar 2026 15:32:54 +0100 Energiekonzerne: Übergewinne abschöpfen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/energiekonzerne-uebergewinne-abschoepfen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Finanzen Wirtschaft und Technologie "Es darf nicht sein, dass Energiekonzerne durch diesen neuen Krieg, wie schon durch den Ukrainekrieg, riesige Gewinne einfahren, während zig Millionen Menschen, die pendeln oder heizen müssen, dafür blechen. Die Energiekonzerne nutzen die momentane Unsicherheit schamlos aus. Dagegen muss die Bundesregierung sofort eine neue Übergewinnsteuer einführen", erklärt Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag. "Es darf nicht sein, dass Energiekonzerne durch diesen neuen Krieg, wie schon durch den Ukrainekrieg, riesige Gewinne einfahren, während zig Millionen Menschen, die pendeln oder heizen müssen, dafür blechen. Die Energiekonzerne nutzen die momentane Unsicherheit schamlos aus. Dagegen muss die Bundesregierung sofort eine neue Übergewinnsteuer einführen", erklärt Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag. Görke weiter:

"Mit dem EU-Energiekrisenbeitragsgesetz von 2022 liegt bereits ein Instrument vor, das zügig reaktiviert werden kann. Allerdings sollte der Steuersatz deutlich höher als die damaligen 33 Prozent liegen, um Übergewinne tatsächlich wirksam abschöpfen zu können. Die abschreckende Wirkung einer Übergewinnsteuer kann die Preisspekulation an der Zapfsäule eindämmen. Tanken und Heizen müssen bezahlbar bleiben."

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news-62749 Fri, 06 Mar 2026 14:36:20 +0100 Frauenkampftag: Gleichstellung geht nur mit sozialer Sicherheit https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/frauenkampftag-gleichstellung-geht-nur-mit-sozialer-sicherheit/ Pressemitteilung 21. Legislatur Familie, Senioren, Frauen und Jugend Arbeit und Soziales „Gleichstellung scheitert nicht am fehlenden Wissen, sondern am fehlenden politischen Willen. Die Folgen im Alltag: zu wenig Schutz vor Gewalt, zu wenig Geld auf dem Konto, zu wenig Zeit zum Leben“, erklärt Kathrin Gebel, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Weltfrauentag am 8. März. „Gleichstellung scheitert nicht am fehlenden Wissen, sondern am fehlenden politischen Willen. Die Folgen im Alltag: zu wenig Schutz vor Gewalt, zu wenig Geld auf dem Konto, zu wenig Zeit zum Leben“, erklärt Kathrin Gebel, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Weltfrauentag am 8. März. Gebel weiter:

„Nicht ein einziges Land der Welt hat die vollständige rechtliche Gleichstellung erreicht, vermeldet die UNO – auch für Deutschland ein Armutszeugnis. Auch hier wird Gleichstellung ständig vertagt. Es ist kein akzeptabler Zustand, dass Frauen weiterhin 16 Prozent weniger Lohn erhalten, den Großteil der unbezahlten Sorgearbeit tragen, dadurch häufiger in Teilzeit und Minijobs landen – und schließlich besonders stark von Altersarmut betroffen sind.

Der Frauenstreik am 9. März richtet sich gegen eine Gesellschaft, die auf der Arbeit von Frauen aufbaut, sie aber gleichzeitig abwertet, unsichtbar macht und im Zweifel nicht schützt. Er ist der Protest gegen Gewalt, gegen ökonomische Abhängigkeit und gegen eine Politik, die Gleichstellung seit Jahren vertagt.

Wir brauchen einen Gewaltschutz, der überall erreichbar und verlässlich finanziert ist. Wir brauchen faire Löhne, mehr Tarifbindung und die Aufwertung von Sorgearbeit. Und wir brauchen eine Politik, die Gleichstellung nicht weiter auf später schiebt, sondern jetzt liefert.“

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news-62746 Thu, 05 Mar 2026 16:41:31 +0100 Paralympische Spiele: Ein Beispiel dafür, wie Inklusion und Teilhabe funktionieren können https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/paralympische-spiele-ein-beispiel-dafuer-wie-inklusion-und-teilhabe-funktionieren-koennen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Sport „Am heutigen Freitag werden in Verona die Paralympischen Winterspiele eröffnet – leider ohne olympischen Frieden in der Welt. Ich freue mich sehr auf die Spiele und ich hoffe, dass sie die öffentliche Aufmerksamkeit erhalten, die die Sportlerinnen und Sportler mit ihren Höchstleistungen verdienen“, sagt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum morgigen Start der Paralympischen Winterspiele. „Am heutigen Freitag werden in Verona die Paralympischen Winterspiele eröffnet – leider ohne olympischen Frieden in der Welt. Ich freue mich sehr auf die Spiele und ich hoffe, dass sie die öffentliche Aufmerksamkeit erhalten, die die Sportlerinnen und Sportler mit ihren Höchstleistungen verdienen“, sagt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum morgigen Start der Paralympischen Winterspiele. Pellmann weiter: 

„Die Paralympischen Spiele sind ein Beispiel dafür, wie Inklusion und Teilhabe funktionieren können. Doch sie erinnern uns auch daran, dass es noch viel zu tun gibt. Die Bundesregierung plant gerade eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes, die der Wirtschaft einen Freifahrtschein ausstellen und von nahezu jeder Verpflichtung im Bereich Barrierefreiheit entbinden soll. Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Menschen mit Behinderungen – und damit auch für unsere paralympischen Athletinnen und Athleten, denen wir in den kommenden Tagen zujubeln werden. Das können und werden wir als Linke nicht zulassen.

Ich unterstütze ausdrücklich die Forderung der Athletinnen und Athleten, die Zahl der paralympischen Kaderplätze aufzustocken. Wenn man die Sommer- und Winterspiele zusammennimmt, dann haben wir 200 paralympische Athletinnen und Athleten aus Deutschland. Also sollten wir auch 200 Kaderplätze haben – mindestens. Der paralympische Sport wächst und entwickelt sich rasant. Es wird höchste Zeit, dass er auch seinen gerechten Anteil an der Spitzensportförderung des Bundes erhält. Die UN-Behindertenrechtskonvention muss endlich ohne Abstriche umgesetzt werden – auch im Sport.“

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news-62745 Thu, 05 Mar 2026 15:30:09 +0100 Spritpreise: Bundesregierung sind Belastungen der breiten Mehrheit egal https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/spritpreise-bundesregierung-sind-belastungen-der-breiten-mehrheit-egal/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Wirtschaft und Technologie Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den infolge des Irankriegs steigenden Spritpreisen: Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den infolge des Irankriegs steigenden Spritpreisen:

"Dass die Bundesregierung erst knapp eine Woche nach Beginn der Bombardierung des Iran eine Arbeitsgruppe zur Prüfung der explodierenden Spritpreise einrichtet, ist eine Frechheit. Und so lange die Bundesregierung und Frau Reiche nur prüfen, passiert überhaupt nichts für die Menschen im Land, die mit dem Auto zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren müssen. Mit jedem weiteren Tag Verzug zahlen sie an der Zapfsäule mit für die dreisten Extra-Gewinne der Konzerne. Wäre am Sonntag keine Landtagswahl, gäbe es diese Arbeitsgruppe vermutlich jetzt noch nicht.

Die Bundesregierung zeigt immer wieder eindrucksvoll, dass ihr die Belastungen der breiten Mehrheit komplett egal sind. Auf die reduzierte Stromsteuer, eine im Koalitionsvertrag versprochene Maßnahme, warten Mittelstand, Handwerk, Verbraucherinnen und Verbraucher bis heute vergeblich. Auch hier lässt die Regierung die Menschen wieder mal im Stich. Neben der Stromsteuersenkung für alle fordern wir eine Energiepauschale, die an alle Haushalte direkt ausgezahlt wird und unmittelbar Entlastung beim Bezahlen bringt – ob beim Tanken oder dem Lebensmitteleinkauf. Den Konzernen muss außerdem klar signalisiert werden, dass ihre ungerechtfertigten Übergewinne abgeschöpft werden, denn laut Experten ist der aktuelle Preissprung noch nicht durch den Irankrieg zu rechtfertigen. Eine Bundesregierung, die sich um die Menschen kümmert, die ohnehin schon seit Jahren unter der Preisentwicklung leiden, wäre schon längst tätig geworden."

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news-62744 Thu, 05 Mar 2026 14:20:29 +0100 Pflegenotstand: Bundesregierung sieht tatenlos zu https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/pflegenotstand-bundesregierung-sieht-tatenlos-zu/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit Arbeit und Soziales Zur Studie der Krankenkasse DAK zum Thema erklärt Pflege Evelyn Schötz, Sprecherin für Pflege der Fraktion Die Linke im Bundestag, Evelyn Schötz, Sprecherin für Pflege der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Studie der Krankenkasse DAK zum Thema Pflege:

„Spätestens bei diesen Zahlen müssten bei der Bundesregierung alle Alarmglocken läuten. Die Studie zeigt es Schwarz auf Weiß: Pflege führt für immer mehr Menschen in die Armut. Um die Armutsfalle Pflege zu überwinden, brauchen wir eine solidarische Pflegevollversicherung, die die Eigenanteile deutlich senkt. Die Reformpläne der Bundesregierung richten sich aber zuerst nach den Interessen der Wirtschaft, die Situation der Betroffenen ist nachrangig. Wir steuern mit offenen Augen auf einen Pflegenotstand zu und die Bundesregierung sieht tatenlos zu.“

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news-62720 Wed, 04 Mar 2026 17:08:53 +0100 Neue Grundsicherung: Wir dürfen nicht zulassen, dass Armut zur Normalität wird https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/neue-grundsicherung-wir-duerfen-nicht-zulassen-dass-armut-zur-normalitaet-wird/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales zur morgigen Abstimmung über die neue Grundsicherung erklärt Cansin Köktürk, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag  Cansin Köktürk, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur morgigen Abstimmung über die neue Grundsicherung: 

"Die versprochenen üppigen Milliardenbeträge, welche sich laut Union beim Bürgergeld einsparen ließen, entpuppen sich schon jetzt als dreiste Lüge. Bereits 2028 kostet die neue Reform mehr als sie einspart, unter anderem aufgrund des höheren Personalbedarfs. Es war ein durch und durch schäbiges Spiel, das die Union hier gespielt hat, als sie Bürgergeldbeziehende zum angeblich faulen und arbeitsunwilligen Sündenbock machte. Auch trotz massiver Kritik seitens Betroffener, Gewerkschaften, Sozialverbänden, Betroffeneninitiativen und sogar der Personalräte der Jobcenter will die Bundesregierung ihr Vorhaben durchsetzen und Bürgergeldbeziehende zukünftig noch mehr unter Druck setzen. Wenn Leistungen aber gekürzt oder verschärft werden, bedeutet das mehr Angst für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Alleinerziehende oder auch kranke Menschen. Wenn eine Grundsicherung nicht reicht, bedeutet das mehr Not, Hunger und Unsicherheit. Wir als Politiker:innen müssen Menschen auffangen, nicht fallen lassen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Armut zur Normalität wird. Diese Reform betrifft uns alle.“

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news-62719 Wed, 04 Mar 2026 16:43:13 +0100 Berlinale: Tricia Tuttle braucht jetzt Beinfreiheit statt Auflagen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/berlinale-tricia-tuttle-braucht-jetzt-beinfreiheit-statt-auflagen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Kultur und Medien „Weimers Vortrag im Kulturausschuss war völlig frei von Selbstkritik und insgesamt enttäuschend. Ich freue mich dennoch sehr, dass Tricia Tuttle als Intendantin der Berlinale bleibt – jedoch ist ihr Verbleib nicht Kulturstaatsminister Weimer zu verdanken, sondern der absolut beeindruckenden breiten Solidarität von Film-Akteur:innen und kritischer Öffentlichkeit, die den Versuch der politischen Einflussnahme durch die Union zurückgewiesen haben“, kommentiert David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Meldung, dass Tricia Tuttle als Intendantin der Berlinale bleibt. „Weimers Vortrag im Kulturausschuss war völlig frei von Selbstkritik und insgesamt enttäuschend. Ich freue mich dennoch sehr, dass Tricia Tuttle als Intendantin der Berlinale bleibt – jedoch ist ihr Verbleib nicht Kulturstaatsminister Weimer zu verdanken, sondern der absolut beeindruckenden breiten Solidarität von Film-Akteur:innen und kritischer Öffentlichkeit, die den Versuch der politischen Einflussnahme durch die Union zurückgewiesen haben“, kommentiert David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Meldung, dass Tricia Tuttle als Intendantin der Berlinale bleibt. Schliesing wieter:

„Damit Tuttle ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann, braucht sie Beinfreiheit und keine gesichtswahrenden Beschlüsse der ‚Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH‘ (KBB), die Tuttles Verbleib an Auflagen wie einen Beirat als ‚Aufpasser‘ und einen Verhaltenskodex knüpfen. Ein Bekenntnis zur künstlerischen Unabhängigkeit der Berlinale sowie eine Stärkung des Festivals und seiner Intendantin sieht anders aus. Wir als Linke werden jedenfalls genau hinschauen, wie Verhaltenskodex, Beirat und Vorgaben für mehr Wirtschaftlichkeit genau ausgestaltet werden sollen.“

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news-62718 Wed, 04 Mar 2026 16:35:54 +0100 Energiepreise: Bevölkerung vor Preis-Schocks schützen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/energiepreise-bevoelkerung-vor-preis-schocks-schuetzen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit "Die Menschen in Deutschland sind jetzt schon an ihrer Belastungsgrenze. Die Bundesregierung ist in der Verantwortung schleunigst dafür zu sorgen, dass die Energiepreise in Deutschland nicht wieder exorbitant in die Höhe schießen und die Inflation weiter anheizen. Langfristig kann das nur durch den konsequenten Ausstieg aus den Fossilen, Ausbau der Erneuerbaren und die Elektrifizierung von Verkehr und Wärme gelingen. Diese Bundesregierung steuert aber aktuell in die gegenteilige Richtung. Ministerin Reiche hat offensichtlich keinen Plan, die Bevölkerung langfristig vor solchen Preis-Schocks zu schützen, und macht stattdessen der Gaslobby ein Geschenk nach dem anderen. Das wird nicht nur die Umwelt, sondern vor allem die Verbraucher:innen schmerzlich belasten", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten auf Energiepreise in Deutschland. "Die Menschen in Deutschland sind jetzt schon an ihrer Belastungsgrenze. Die Bundesregierung ist in der Verantwortung schleunigst dafür zu sorgen, dass die Energiepreise in Deutschland nicht wieder exorbitant in die Höhe schießen und die Inflation weiter anheizen. Langfristig kann das nur durch den konsequenten Ausstieg aus den Fossilen, Ausbau der Erneuerbaren und die Elektrifizierung von Verkehr und Wärme gelingen. Diese Bundesregierung steuert aber aktuell in die gegenteilige Richtung. Ministerin Reiche hat offensichtlich keinen Plan, die Bevölkerung langfristig vor solchen Preis-Schocks zu schützen, und macht stattdessen der Gaslobby ein Geschenk nach dem anderen. Das wird nicht nur die Umwelt, sondern vor allem die Verbraucher:innen schmerzlich belasten", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten auf Energiepreise in Deutschland. Pellmann:

"Von dieser Bundesregierung sind keine Maßnahmen zu erwarten, die ihre Konzern-Buddys auch nur im Geringsten belasten. Dabei ist es doch augenscheinlich, dass Öl- und Gaskonzerne - wie nach dem Angriff auf die Ukraine - die Notlage ausnutzen werden, um massive Übergewinne zu scheffeln. Die Bundesregierung hat bis heute kein Interesse, eine Übergewinnsteuer als festes Instrument gegen Krisengewinner einzuführen, dabei könnte bereits die Ankündigung eine abschreckende Wirkung entfalten. Wo der Markt versagt, muss der Staat regulierend eingreifen, etwa mit strategischen Energiereserven, statt wie Reiche ausschließlich auf den Markt zur Befüllung der Gasspeicher im Sommer zu setzen. Aber selbst für schnelle und unkomplizierte Entlastungen für kleine Unternehmen und Privathaushalte fehlt dieser Bundesregierung der Wille: Sie könnte etwa endlich die Stromsteuer für alle absenken, das versprochene Klimageld auszahlen und eine Mehrwertsteuersenkung auf Energie mit einer funktionierenden staatlichen Preisaufsicht einführen."

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news-62717 Wed, 04 Mar 2026 15:20:16 +0100 Industrial Accelerator Act: kaum mehr als halbherzige Schritte https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/industrial-accelerator-act-kaum-mehr-als-halbherzige-schritte/ Pressemitteilung 21. Legislatur Europäische Union Wirtschaft und Technologie "Der Industrial Accelerator Act ist eine verpasste Chance. Wir als Linke befürworten die Grundidee, staatliche Förderungen an die Produktion in Europa zu knüpfen. So werden Wertschöpfungsketten in unseren Regionen gehalten, was Industriearbeitsplätze in Europa hält und, wegen kürzerer Transportwege, der Umwelt hilft. Grüner Stahl muss hier erzeugt werden. Anstatt den Hebel der öffentlichen Beschaffungen kraftvoll zu nutzen, enthält der heutige Vorschlag allerdings kaum mehr als halbherzige Schritte", erklärt Mirze Edis, Sprecher für Industriepolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Industrial Accelerator Act. "Der Industrial Accelerator Act ist eine verpasste Chance. Wir als Linke befürworten die Grundidee, staatliche Förderungen an die Produktion in Europa zu knüpfen. So werden Wertschöpfungsketten in unseren Regionen gehalten, was Industriearbeitsplätze in Europa hält und, wegen kürzerer Transportwege, der Umwelt hilft. Grüner Stahl muss hier erzeugt werden. Anstatt den Hebel der öffentlichen Beschaffungen kraftvoll zu nutzen, enthält der heutige Vorschlag allerdings kaum mehr als halbherzige Schritte", erklärt Mirze Edis, Sprecher für Industriepolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Industrial Accelerator Act. Edis weiter:

"So werden weniger Sektoren geschützt, als ursprünglich geplant, der Tech-Bereich ist völlig ausgenommen. Statt tatsächliche, strenge Made-in-Europe-Vorgaben zu machen, werden diese viel zu weit gefasst. Es ist keine sinnvolle Wirtschaftsförderung, wenn mit EU-Steuergeldern Unternehmen etwa in Indien, Japan oder den USA gefördert werden. Marktliberale Kräfte innerhalb der EU-Kommission, darunter auch Präsidentin Ursula von der Leyen, haben den Entwurf entkernt. Trotzdem kündigt Bundesministerin Reiche bereits weiteren Widerstand an – Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit sind ihr egal. Die CDU legt damit eine völlig aus der Zeit gefallene Marktgläubigkeit an den Tag."

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