Pressemitteilungen der Fraktion Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Fraktion Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Thu, 30 Jul 2026 16:08:32 +0200 Thu, 30 Jul 2026 16:08:32 +0200 TYPO3 EXT:news news-63856 Thu, 30 Jul 2026 16:01:40 +0200 Gestiegene Inflation: Die Bundesregierung lässt die Menschen mit der Teuerung allein https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/gestiegene-inflation-die-bundesregierung-laesst-die-menschen-mit-der-teuerung-allein/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie "Die Inflation steigt – die Menschen merken es jeden Tag, sei es im Supermarkt, beim Tanken oder an der Freibadkasse. Doch statt das Problem anzugehen, lässt die Bundesregierung die Menschen mit der Teuerung allein. Dem neuen Verkehrsminister Bilger fällt angesichts der erneut sprunghaft gestiegenen Spritpreise nichts Besseres ein, als vage auf eine Koalitions-Task-Force zu verweisen, die sich bereits in der Vergangenheit als Farce erwiesen hat. Ernsthafte, dringend benötigte Entlastungen sind nicht absehbar, während die Ölkonzerne weiter abkassieren", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Inflation, die im Juli auf 2,8 Prozent gestiegen ist. "Die Inflation steigt – die Menschen merken es jeden Tag, sei es im Supermarkt, beim Tanken oder an der Freibadkasse. Doch statt das Problem anzugehen, lässt die Bundesregierung die Menschen mit der Teuerung allein. Dem neuen Verkehrsminister Bilger fällt angesichts der erneut sprunghaft gestiegenen Spritpreise nichts Besseres ein, als vage auf eine Koalitions-Task-Force zu verweisen, die sich bereits in der Vergangenheit als Farce erwiesen hat. Ernsthafte, dringend benötigte Entlastungen sind nicht absehbar, während die Ölkonzerne weiter abkassieren", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Inflation, die im Juli auf 2,8 Prozent gestiegen ist. Pellmann weiter:

"Der Minister kapituliert damit vor seiner Aufgabe, noch bevor er richtig angefangen hat. Die Botschaft an die Leute im Land ist klar: Wir lassen euch mit euren Problemen allein. Als Linke fordern wir angesichts der Wirtschaftslage ein Energiekrisengeld, um die Menschen zu entlasten. Geld wäre genug da, wie man an den Milliarden für die Aufrüstung sieht. Die Abzocke an den Tankstellen muss beendet werden: Mit einem Gewinnmargendeckel und der Einführung einer Übergewinnsteuer."

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news-63855 Thu, 30 Jul 2026 12:41:44 +0200 Kretschmer, Schulze und Voigt mit durchschaubarem Wahlkampfmanöver https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/kretschmer-schulze-und-voigt-mit-durchschaubarem-wahlkampfmanoever/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales "Wenn es darum geht, die Probleme der Menschen und des Landes zu lösen, zeigt die Bundesregierung eine erschütternde Konzeptlosigkeit. Einziges Rezept: Die Menschen sollen den Gürtel immer enger schnallen. Es wird gekürzt und gestrichen, wo es nur geht, Superreiche bleiben verschont. Kretschmer, Schulze und Voigt erkennen nun, viele – gerade im Osten – sind an der absoluten Belastungsgrenze angelangt, weitere finanzielle Einschnitte sind einfach nicht drin. Damit zeigen sie zumindest im Wahlkampf ein Minimum an Bodenhaftung", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Forderungen der Ost-Ministerpräsidenten der CDU. "Wenn es darum geht, die Probleme der Menschen und des Landes zu lösen, zeigt die Bundesregierung eine erschütternde Konzeptlosigkeit. Einziges Rezept: Die Menschen sollen den Gürtel immer enger schnallen. Es wird gekürzt und gestrichen, wo es nur geht, Superreiche bleiben verschont. Kretschmer, Schulze und Voigt erkennen nun, viele – gerade im Osten – sind an der absoluten Belastungsgrenze angelangt, weitere finanzielle Einschnitte sind einfach nicht drin. Damit zeigen sie zumindest im Wahlkampf ein Minimum an Bodenhaftung", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Forderungen der Ost-Ministerpräsidenten der CDU. Pellmann weiter:

"Klar ist aber auch jetzt schon: Ihre Forderungen zur abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren und auch zu den Eigenanteilen bei der Pflege werden sie gegen diese Bundesregierung des sozialen Kahlschlags nicht durchsetzen können. Unmittelbar nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wird ihr Engagement in diesen Fragen zum Erliegen kommen. Es handelt sich um ein billiges und leicht zu durchschauendes Wahlkampfmanöver."

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news-63850 Wed, 29 Jul 2026 13:18:10 +0200 Wissenschaftszeitvertragsgesetz: ausufernde Befristungspraxis muss enden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/wissenschaftszeitvertragsgesetz-ausufernde-befristungspraxis-muss-enden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Bildung und Forschung "Wer nicht bereit ist, die Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft ganz grundlegend zu überarbeiten, sollte das Wissenschaftszeitvertragsgesetz besser gleich abschaffen. Es braucht eine Reform, die die ausufernde Befristungspraxis beendet und für deutlich mehr Dauerstellen und Planbarkeit sorgt", erklärt Nicole Gohlke, Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Kabinettsbeschluss zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz. "Wer nicht bereit ist, die Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft ganz grundlegend zu überarbeiten, sollte das Wissenschaftszeitvertragsgesetz besser gleich abschaffen. Es braucht eine Reform, die die ausufernde Befristungspraxis beendet und für deutlich mehr Dauerstellen und Planbarkeit sorgt", erklärt Nicole Gohlke, Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Kabinettsbeschluss zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Gohlke weiter:

"Die Bundesregierung ist offensichtlich nicht bereit, die Arbeitsbedingungen für junge Forschende wirklich zu verbessern."

Die Fraktion Die Linke im Bundestag hat kürzlich einen Antrag zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft vorgelegt:
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw28-de-wissenschaft-1192552

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news-63849 Wed, 29 Jul 2026 10:47:52 +0200 Katherina Reiche sabotiert Klimaziele und vernichtet Arbeitsplätze https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/katherina-reiche-sabotiert-klimaziele-und-vernichtet-arbeitsplaetze/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit "Katherina Reiches Reformpaket wird den Ausbau von Solar- und Windenergie weitgehend zum Erliegen bringen. Sie sabotiert damit massiv die Klimaziele, gleichzeitig drohen Zehntausende Arbeitsplätze – in einer wichtigen Zukunftsbranche – vernichtet zu werden. Wir als Linke werden zusammen mit den Beschäftigten in der Wind- und Solarbranche und mit der Klimabewegung Druck aufbauen, damit diese Gesetze noch im parlamentarischen Verfahren abgeändert werden. Im Jahr 2012 hat Katherina Reiche als Staatssekretärin schon einmal einen Einbruch der deutschen Solarindustrie mitzuverantworten. Das darf sich nicht wiederholen", erklärt Jörg Cezanne, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich der Kabinettsbefassung mit der EEG-Reform und dem Netzanschlusspakets. "Katherina Reiches Reformpaket wird den Ausbau von Solar- und Windenergie weitgehend zum Erliegen bringen. Sie sabotiert damit massiv die Klimaziele, gleichzeitig drohen Zehntausende Arbeitsplätze – in einer wichtigen Zukunftsbranche – vernichtet zu werden. Wir als Linke werden zusammen mit den Beschäftigten in der Wind- und Solarbranche und mit der Klimabewegung Druck aufbauen, damit diese Gesetze noch im parlamentarischen Verfahren abgeändert werden. Im Jahr 2012 hat Katherina Reiche als Staatssekretärin schon einmal einen Einbruch der deutschen Solarindustrie mitzuverantworten. Das darf sich nicht wiederholen", erklärt Jörg Cezanne, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich der Kabinettsbefassung mit der EEG-Reform und dem Netzanschlusspakets. Cezanne weiter:

"Für eine dezentrale und von der Breite der Bevölkerung mitgestaltete Energiewende ist es ein verheerendes Signal, dass Katherina Reiche den Zubau kleinerer PV-Dachanlagen abwürgt, indem sie sie aus der Förderung fallen lässt. Den Strom selbst zu vermarkten, wie sie es vorschreiben will, verursacht unnötig hohe Kosten. Die Voraussetzungen dafür, etwa massengeschäftstaugliche Mess-, Steuerungs- und Abwicklungsprozesse, sind flächendeckend überhaupt nicht verfügbar. Skandalös ist auch der geplante Vorbehalt der Vergütung in Netzengpassgebieten. Dieser wird Windkraft an Land massiv ausbremsen. Denn wenn es bei Abregelung der Anlage weniger Vergütung gibt, bekommen viele Projekte keine Bankenfinanzierung, weil unsicher ist, wie oft abgeregelt werden muss. Das wäre ein Desaster für die deutsche Windbranche.

Katherina Reiches rückwärtsgewandte Politik gegen die Energiewende muss gestoppt werden – auch vor dem Hintergrund des erneuten Rekordhitzesommers mit verheerenden Waldbränden in Südeuropa und der Energiekrise, ausgelöst durch den Irankrieg. Stattdessen müssen die Netze endlich umfassend ertüchtigt und mit netzdienlichen Speichern ausgestattet werden."

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news-63837 Mon, 27 Jul 2026 13:16:33 +0200 Merz‘ Personal-Karussell schafft wesentlich mehr Unsicherheit https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/merz-personal-karussell-schafft-wesentlich-mehr-unsicherheit/ Pressemitteilung 21. Legislatur zur Personalrochade der Bundesregierung: Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Personalrochade der Bundesregierung:

„Merz‘ Personal-Karussell dreht sich munter weiter, doch es bleibt völlig unklar, wie so die Probleme im Land gelöst werden sollen. Eine verständliche Erklärung, warum es gerade jetzt zu diesem Personalumbau kommt, bleibt er schuldig. Stattdessen schafft der Kanzler durch das Stühlerücken wesentlich mehr Unsicherheit bei den Menschen. Man sieht, dass Merz wirklich keinerlei Gefühl für die Menschen im Land hat. Merz managt sein Kabinett genauso schlecht wie die Krisen des Landes: gutsherrenartig, selbstgerecht, mit markigen Worten und wenig dahinter. Für die Menschen im Land sind keine Besserungen in Sicht, vielmehr droht der Sozialkahlschlag weiter zu gehen.“

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news-63831 Sun, 26 Jul 2026 14:45:54 +0200 CSD-Anschlag: Queeres Leben muss vor Angriffen geschützt werden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/csd-anschlag-queeres-leben-muss-vor-angriffen-geschuetzt-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres "Es ist entsetzlich und furchtbar. Die größte Feier der Vielfalt unserer Gesellschaft endet mit Angst und Schrecken, mit Leid und Trauer. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der getöteten Mitbürgerin. Allen Verletzten wünschen wir schnellstmögliche Genesung", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin. "Es ist entsetzlich und furchtbar. Die größte Feier der Vielfalt unserer Gesellschaft endet mit Angst und Schrecken, mit Leid und Trauer. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der getöteten Mitbürgerin. Allen Verletzten wünschen wir schnellstmögliche Genesung", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin. Pellmann weiter:

"Jetzt ist es umso wichtiger, gemeinsam Haltung zu zeigen. Hass ist niemals eine Antwort. Queeres Leben muss gegen jegliche Angriffe geschützt werden. Lasst uns alle zusammenstehen gegen Intoleranz und Gewalt.“

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news-63832 Fri, 24 Jul 2026 16:05:00 +0200 Verfassungsgericht zu Afghanistan und Dobrindt: Willkür bei Entscheidungen über Leben und Tod https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/verfassungsgericht-zu-afghanistan-und-dobrindt-willkuer-bei-entscheidungen-ueber-leben-und-tod/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres "Die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts muss die Bundesregierung erschüttern. Das höchste deutsche Gericht bescheinigt Innenminister Alexander Dobrindt offiziell Willkür bei Entscheidungen über Leben und Tod", erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum heutigen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zu den zurückgenommenen Aufnahmezusagen für afghanische Menschenrechtler:innen. "Die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts muss die Bundesregierung erschüttern. Das höchste deutsche Gericht bescheinigt Innenminister Alexander Dobrindt offiziell Willkür bei Entscheidungen über Leben und Tod", erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum heutigen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zu den zurückgenommenen Aufnahmezusagen für afghanische Menschenrechtler:innen. Bünger weiter:

"Wir haben es von Anfang an gesagt: Die Bundesregierung durfte die Aufnahmezusagen nicht pauschal streichen. Wer Menschen wegen ihres Einsatzes für Demokratie, Menschenrechte und Frauenrechte Schutz verspricht, steht in der Pflicht. Die Bundesregierung muss handeln. Sie muss alle rechtswidrig zurückgenommenen Zusagen sofort einlösen und die Betroffenen unverzüglich in Sicherheit bringen. Jede weitere Verzögerung bringt diese Menschen in größere Gefahr.

Die Hüter:innen der Verfassung mussten Zurückweisungsminister Dobrindt in dem Beschluss ausdrücklich an den Rechtsstaat des Grundgesetzes, die Menschenwürdegarantie und den daraus folgenden Wert- und Achtungsanspruch jedes einzelnen Menschen erinnern, damit er von seinem Kurs des offenen Rechtsbruchs ablässt. Nach den zahlreichen Urteilen gegen seine rechtswidrigen und teuren Zurückweisungen an der Grenze ist das ein weiterer Tiefpunkt in der an Tiefpunkten reichen Laufbahn von Alexander Dobrindt. Eine solche Fehlbesetzung als Innenminister hat es noch nicht gegeben."

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news-63830 Wed, 22 Jul 2026 18:00:00 +0200 Frühstartrente garantiert keine verlässliche Absicherung https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/fruehstartrente-garantiert-keine-verlaessliche-absicherung/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales "Die Frühstartrente kann die Probleme des Rentensystems nicht lösen. In der gesetzlichen Rente hingegen wären die eingesetzten Mittel sofort wirksam. In die Frühstartrente muss jahrzehntelang eingezahlt werden – eine verlässliche Absicherung im Alter garantiert sie trotzdem nicht. Gerade Kinder aus ärmeren Familien wird die Frühstartrente nicht davor bewahren, auch im Alter von Armut bedroht zu sein", erklärt Tamara Mazzi, haushaltspolitische Sprecherin für Arbeit und Soziales der Fraktion Die Linke im Bundestag. "Die Frühstartrente kann die Probleme des Rentensystems nicht lösen. In der gesetzlichen Rente hingegen wären die eingesetzten Mittel sofort wirksam. In die Frühstartrente muss jahrzehntelang eingezahlt werden – eine verlässliche Absicherung im Alter garantiert sie trotzdem nicht. Gerade Kinder aus ärmeren Familien wird die Frühstartrente nicht davor bewahren, auch im Alter von Armut bedroht zu sein", erklärt Tamara Mazzi, haushaltspolitische Sprecherin für Arbeit und Soziales der Fraktion Die Linke im Bundestag. Mazzi weiter:

"Im sozialen Bereich wird im Bundeshaushalt jeder Euro zweimal umgedreht, bei der gesetzlichen Rente wird über Leistungskürzungen diskutiert. Gleichzeitig bringt die Regierung ein Prestigeprojekt auf den Weg, das niemandem Sicherheit gibt. Das ist keine Politik für die vielen, die auf eine verlässliche Rente angewiesen sind, sondern für die wenigen, die sich Altersvorsorge ohnehin leisten können."

 

 

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news-63828 Wed, 22 Jul 2026 17:10:38 +0200 Frühstartrente setzt völlig falsche Prioritäten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/fruehstartrente-setzt-voellig-falsche-prioritaeten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales "Während die Bundesregierung mit Hilfe der Rentenkommission bei der gesetzlichen Rente den Rotstift ansetzt, scheint für die Frühstartrente plötzlich Geld im Überfluss da zu sein. Das ist eine völlig falsche Prioritätensetzung", erklärt Sarah Vollath, rentenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum veröffentlichten Gesetzentwurf zur Frühstartrente. "Während die Bundesregierung mit Hilfe der Rentenkommission bei der gesetzlichen Rente den Rotstift ansetzt, scheint für die Frühstartrente plötzlich Geld im Überfluss da zu sein. Das ist eine völlig falsche Prioritätensetzung", erklärt Sarah Vollath, rentenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum veröffentlichten Gesetzentwurf zur Frühstartrente. Vollath weiter:

"Wer Beschäftigten zumutet, länger zu arbeiten und dabei gleichzeitig Leistungen im Alter zusammenstreicht, kann sich nicht mit symbolischen Sparplänen für Kinder aus der Verantwortung stehlen. Statt die gesetzliche Rente zu stärken, wird weiter an ihr gesägt, während neue kapitalgedeckte Modelle als Heilsversprechen verkauft werden. Das zeigt einmal mehr, für wen diese Regierung Politik macht: Sie stärkt neoliberale Wunschprojekte und die Interessen der Finanzbranche. Gleichzeitig bleiben Beschäftigte und Rentner:innen auf der Strecke. Wer Altersarmut ernsthaft bekämpfen will, muss die gesetzliche Rente ausbauen, anstatt den Sozialstaat Stück für Stück zu demontieren."

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news-63827 Wed, 22 Jul 2026 14:27:26 +0200 Wer beim Wohngeld kürzt, kürzt bei Kindern https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/wer-beim-wohngeld-kuerzt-kuerzt-bei-kindern/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung "Wer beim Wohngeld kürzt, kürzt bei Kindern. Hunderttausende Kinder sind unmittelbar davon abhängig, ob ihre Eltern die Miete, das Essen und die alltäglichen Ausgaben noch bezahlen können. Kinder können weder für steigende Mieten, noch für zu niedrige Einkommen verantwortlich gemacht werden. Trotzdem werden ausgerechnet sie die Folgen der Kürzungspolitik von Union und SPD tragen", erklärt Sahra Mirow, Sprecherin für soziales Wohnen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur geplanten Wohngeldkürzung und davon betroffenen Kindern. "Wer beim Wohngeld kürzt, kürzt bei Kindern. Hunderttausende Kinder sind unmittelbar davon abhängig, ob ihre Eltern die Miete, das Essen und die alltäglichen Ausgaben noch bezahlen können. Kinder können weder für steigende Mieten, noch für zu niedrige Einkommen verantwortlich gemacht werden. Trotzdem werden ausgerechnet sie die Folgen der Kürzungspolitik von Union und SPD tragen", erklärt Sahra Mirow, Sprecherin für soziales Wohnen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur geplanten Wohngeldkürzung und davon betroffenen Kindern. Mirow weiter:

"Kinder in Armut aufwachsen zu lassen, ist nicht nur zutiefst ungerecht, es verspielt auch unsere Zukunftschancen. Die Bundesregierung muss die Kürzungspläne beim Wohngeld sofort stoppen – besonders vor dem Hintergrund, dass sie gegen die immer weiter steigenden Mieten nichts ansatzweise Ernsthaftes unternimmt."

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news-63826 Wed, 22 Jul 2026 14:10:19 +0200 Aktionsplan Tarifbindung der Bundesregierung ist eine einzige Luftnummer https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/aktionsplan-tarifbindung-der-bundesregierung-ist-eine-einzige-luftnummer/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales „Dieser Aktionsplan ist eine einzige Luftnummer. Er ist eine herbe Enttäuschung für alle, die ernsthaft gehofft haben, dass es diese Bundesregierung ernst meint mit ihrem Versprechen, dass sich Arbeit wieder mehr lohnen solle. Denn offenbar hat die Bundesregierung allen Ernstes über ein Jahr gestritten und sogar ein Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission in Kauf genommen, nur um am Ende doch lediglich das aufzuschreiben, was eh bereits im Koalitionsvertrag vereinbart war“, sagt Pascal Meiser, Sprecher für Arbeitspolitik und Arbeitsrecht der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Nationalen Aktionsplan für mehr Tarifbindung der Bundesregierung. „Dieser Aktionsplan ist eine einzige Luftnummer. Er ist eine herbe Enttäuschung für alle, die ernsthaft gehofft haben, dass es diese Bundesregierung ernst meint mit ihrem Versprechen, dass sich Arbeit wieder mehr lohnen solle. Denn offenbar hat die Bundesregierung allen Ernstes über ein Jahr gestritten und sogar ein Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission in Kauf genommen, nur um am Ende doch lediglich das aufzuschreiben, was eh bereits im Koalitionsvertrag vereinbart war“, sagt Pascal Meiser, Sprecher für Arbeitspolitik und Arbeitsrecht der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Nationalen Aktionsplan für mehr Tarifbindung der Bundesregierung. Meiser weiter:

„Es ist nicht im geringsten erkennbar, wie diese Maßnahmen dazu führen sollen, dass tatsächlich das vereinbarte Ziel einer Tarifbindung von mindestens 80 Prozent erreicht wird. Dazu bräuchte es den Mut, sich endlich mit der Lohndumpinglobby im Arbeitgeberlager anzulegen, und konsequente Maßnahmen, die Tarifflucht erschweren und durch die Tarifverträge wieder leichter für eine ganze Branche für allgemeinverbindlich erklärt werden können.“

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news-63825 Wed, 22 Jul 2026 12:38:37 +0200 Spritpreise: Bundesregierung lässt die Menschen im Stich https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/spritpreise-bundesregierung-laesst-die-menschen-im-stich/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie „Die Preise an den Tankstellen sind schockierend und es macht mich wütend, dass die Bundesregierung angesichts dessen rein gar nichts unternimmt. Die Leute im Land müssen mit dem Auto zur Arbeit oder wollen in den wohlverdienten Urlaub. Statt die Menschen zu unterstützen, erteilt die Regierung den Ölkonzernen einen Freibrief zur Abzocke“, kritisiert Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich der Äußerung von Wirtschaftsministerin Reiche, dass keine weiteren Entlastungen angesichts der hohen Spritpreise geplant sind. „Die Preise an den Tankstellen sind schockierend und es macht mich wütend, dass die Bundesregierung angesichts dessen rein gar nichts unternimmt. Die Leute im Land müssen mit dem Auto zur Arbeit oder wollen in den wohlverdienten Urlaub. Statt die Menschen zu unterstützen, erteilt die Regierung den Ölkonzernen einen Freibrief zur Abzocke“, kritisiert Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich der Äußerung von Wirtschaftsministerin Reiche, dass keine weiteren Entlastungen angesichts der hohen Spritpreise geplant sind. Pellmann weiter:

„Viele Menschen wissen nicht mehr, wie sie den Sprit bezahlen sollen, während die Ölkonzerne in ihren Übergewinnen ertrinken. Allein in den ersten drei Monaten nach dem Iran-Krieg wurden an deutschen Tankstellen 2,4 Milliarden Euro Übergewinne erzielt und das, weil Cheflobbyistin Reiche ihre Hand schützend über diese Konzerne legt.

Die Abzocke an den Tankstellen muss beendet werden. Dazu gibt es erprobte und wirksame Maßnahmen, das zeigen Länder wie Belgien, Österreich oder Griechenland. Es braucht endlich eine Übergewinnsteuer, um wenigstens einen Teil des Geldes, das die Konzerne den Verbraucher:innen weggenommen haben, zurückzuholen. Zweitens muss die Bundesregierung einen Gewinnmargendeckel einführen, um Kriegsgewinne auf dem Rücken von Verbraucher:innen zu beenden. Die Bürger:innen müssen entlastet werden, beispielsweise durch ein Energiekrisengeld.“

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news-63824 Wed, 22 Jul 2026 12:13:16 +0200 Bundesregierung muss Freilassung von Alican Uludağ erwirken https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/bundesregierung-muss-freilassung-von-alican-uludag-erwirken/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Kultur und Medien „Alican Uludağ muss sofort freigelassen und alle gegen ihn erhobenen Anklagen fallengelassen werden. Er kann in der Türkei kein rechtsstaatliches und faires Verfahren erwarten. Der Autoritarismus in der Türkei ist weiter auf dem Vormarsch. Um kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen, ist den Behörden offensichtlich jedes Mittel recht“, erklärt David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich der erneuten Inhaftierung des DW-Korrespondenten Alican Uludağ in der Türkei. „Alican Uludağ muss sofort freigelassen und alle gegen ihn erhobenen Anklagen fallengelassen werden. Er kann in der Türkei kein rechtsstaatliches und faires Verfahren erwarten. Der Autoritarismus in der Türkei ist weiter auf dem Vormarsch. Um kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen, ist den Behörden offensichtlich jedes Mittel recht“, erklärt David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich der erneuten Inhaftierung des DW-Korrespondenten Alican Uludağ in der Türkei. Schliesing weiter:

„Es ist ein Skandal, dass ein preisgekrönter Journalist, der als Investigativ- und Gerichtsreporter seit Jahren kritisch über Justiz, Menschenrechte und Korruption in der Türkei berichtet, wegen völlig konstruierter Vorwürfe in Haft sitzt und ihm bis zu 19 Jahre Haft drohen. Es ist nicht hinnehmbar, dass die systematische Unterdrückung der Pressefreiheit sowie der demokratischen Opposition in der Türkei durch Deutschland und die anderen NATO-Partnerländer achselzuckend akzeptiert wird. Ich erwarte, dass die Bundesregierung sich mit ganzer Kraft für die Freilassung von Alican Uludağ einsetzt. Die mutigen Medienschaffenden, die inmitten dieses repressiven Klimas dennoch versuchen, ihrem Auftrag der unabhängigen Berichterstattung treu zu bleiben, brauchen unsere Unterstützung. Dazu zählt auch ein klares Bekenntnis der Bundesregierung für eine finanzielle Stärkung der Deutschen Welle, die solchen Journalisten Schutz bietet und ein Ende der Kürzungspolitik.“

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news-63814 Sun, 19 Jul 2026 17:37:13 +0200 Merz im Sommerinterview: Frech und selbstgerecht https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/merz-im-sommerinterview-frech-und-selbstgerecht/ Pressemitteilung 21. Legislatur „Friedrich Merz stellt im Sommerinterview einmal mehr seine Selbstzufriedenheit zur Schau und macht klar, dass er angesichts desaströser Umfragewerte weder zu Selbstkritik noch zu einem Richtungswechsel bereit ist. Das ist alarmierend angesichts der Probleme, mit denen wir konfrontiert sind: steigende Preise, Wohnungsnot oder der massenhafte Verlust von Industriearbeitsplätzen. 85 Prozent der Deutschen sind mit der Arbeit von Friedrich Merz unzufrieden. Angesichts dessen zu behaupten, dass er ‚sehr viel Zustimmung in der Bevölkerung‘ für seine Aussagen erhält, ist schlicht frech und selbstgerecht“, kommentiert Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag. „Friedrich Merz stellt im Sommerinterview einmal mehr seine Selbstzufriedenheit zur Schau und macht klar, dass er angesichts desaströser Umfragewerte weder zu Selbstkritik noch zu einem Richtungswechsel bereit ist. Das ist alarmierend angesichts der Probleme, mit denen wir konfrontiert sind: steigende Preise, Wohnungsnot oder der massenhafte Verlust von Industriearbeitsplätzen. 85 Prozent der Deutschen sind mit der Arbeit von Friedrich Merz unzufrieden. Angesichts dessen zu behaupten, dass er ‚sehr viel Zustimmung in der Bevölkerung‘ für seine Aussagen erhält, ist schlicht frech und selbstgerecht“, kommentiert Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag. Pellmann weiter:

„Um angeblich zu belegen, dass die Menschen im Land zu wenig arbeiten, zieht er krude Beispiele heran. Doch das Gegenteil ist der Fall: Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 1,2 Milliarden Überstunden geleistet – mehr als die Hälfte davon unbezahlt. Merz verlangt Leistung, doch seine eigene besteht vor allem darin, Arbeitsplätze zu vernichten und einen Angriff nach dem anderen auf den Sozialstaat und die Bürger:innen im Land zu fahren.

Seine Aussage zu den ‚Paschas’ und zum Stadtbild waren so dermaßen verletzend und kontraproduktiv, dass es mich wirklich sprachlos macht, mit welcher Selbstsicherheit Merz darauf zurückkommt. Das zeigt einmal mehr, wie sehr er den Kontakt zu den Menschen in diesem Land verloren hat.“

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news-63813 Sat, 18 Jul 2026 15:51:58 +0200 Erbschaft- und Vermögensteuer: Von der SPD wird nicht viel zu erwarten sein https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/erbschaft-und-vermoegensteuer-von-der-spd-wird-nicht-viel-zu-erwarten-sein/ Pressemitteilung 21. Legislatur Finanzen „Die SPD will mit ihrem Generalsekretär die Erbschaftsteuer und die Wiederaktivierung der Vermögensteuer zu einem politischen Schlüsselthema in der Koalition machen – Chapeau! Doch auch diesmal wird nicht viel zu erwarten sein“, kommentiert Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Ankündigung von SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf, Vermögens- und Erbschaftsteuer zum „Schlüsselthema“ machen zu wollen. „Die SPD will mit ihrem Generalsekretär die Erbschaftsteuer und die Wiederaktivierung der Vermögensteuer zu einem politischen Schlüsselthema in der Koalition machen – Chapeau! Doch auch diesmal wird nicht viel zu erwarten sein“, kommentiert Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Ankündigung von SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf, Vermögens- und Erbschaftsteuer zum „Schlüsselthema“ machen zu wollen. Görke weiter:

„Bei der Erbschaftsteuer hat sie nicht einmal Steuersätze formuliert und bei der Vermögensteuer will man erst ab einem Vermögen von 100 Millionen Euro mit einer Besteuerung beginnen. Das ist angesichts der bizarren Vermögensentwicklung ein reines Ablenkungsmanöver.

Die Linke hat kürzlich ein vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) durchgerechnetes Konzept zur Aktivierung der Vermögensteuer vorgelegt, wonach die Länder und Kommunen in Deutschland Mehreinnahmen von rund 147 Milliarden Euro pro Jahr erhalten könnten. Herr Klüssendorf darf sich gern an unserem Konzept orientieren. Der ambitionierte Verbalaktionismus von Herrn Klüssendorf ist zwar angesichts der desaströsen Umfrageergebnisse nachvollziehbar, doch klar ist auch, was folgen wird: Vor Landtagswahlen links blinken und dann folgenlos nach den Wahlen rechts abbiegen.“

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