Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Thu, 08 Jan 2026 21:20:27 +0100 Thu, 08 Jan 2026 21:20:27 +0100 TYPO3 EXT:news news-62334 Thu, 08 Jan 2026 13:00:06 +0100 Proteste gegen EU-Mercosur-Deal: Die Zukunft unserer Ernährung sichern wir nur vor Ort https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/proteste-gegen-eu-mercosur-deal-die-zukunft-unserer-ernaehrung-sichern-wir-nur-vor-ort/ Pressemitteilung 21. Legislatur Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Europäische Union „Im Bereich Landwirtschaft sichert der EU-Mercosur-Deal vor allem die Interessen der großen Pestizid- und Chemiekonzerne und der Ernährungsindustrie. Sie wollen sich in Südamerika neue Absatzmärkte erschließen", erklärt Marcel Bauer anlässlich der Proteste von Bäuer:innen gegen den EU-Mercosur-Deal. „Im Bereich Landwirtschaft sichert der EU-Mercosur-Deal vor allem die Interessen der großen Pestizid- und Chemiekonzerne und der Ernährungsindustrie. Sie wollen sich in Südamerika neue Absatzmärkte erschließen", erklärt Marcel Bauer, Obmann der Fraktion Die Linke im Bundestag im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, anlässlich der Proteste von Bäuer:innen gegen den EU-Mercosur-Deal. Bauer weiter:

"Die hart arbeitenden Bäuerinnen und Bauern in Europa hingegen, die heute schon oft um ihre Existenz kämpfen, müssen künftig mit Importkonkurrenz rechnen, die unter deutlich niedrigeren ökologischen und sozialen Standards produziert. Ihre Wut ist deshalb nur allzu verständlich. Statt mit dem EU-Mercosur-Deal Extraprofite für die Industrieriesen zu organisieren, sollte die Politik besser für einen Boom in der regionalen Landwirtschaft sorgen. Wir brauchen binnenmarktorientierte Konzepte, die auf eine Versorgung vor Ort abzielen. So ermöglichen wir Bäuerinnen und Bauern Unabhängigkeit, Sicherheit und gute Arbeit und garantieren frisches Essen für die Menschen vor Ort.“

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news-62333 Thu, 08 Jan 2026 12:08:31 +0100 Öl-Deals der USA mit Venezuela: Nichts anderes als Knebelverträge https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/oel-deals-der-usa-mit-venezuela-nichts-anderes-als-knebelvertraege/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Trump reißt alle Masken herunter und macht keinerlei Anstalten, seine machtpolitischen Interessen zu verbergen. Für seinen Durst nach Einfluss und Ressourcen sind bereits über 200 Menschen bei den US-Angriffen getötet worden. Die Öl-Deals, die die USA mit Venezuela abgeschlossen haben, sind nichts anderes als Knebelverträge“, sagt Vinzenz Glaser, Sprecher für antikoloniale Außenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Öl-Deals der USA in Venezuela. „Trump reißt alle Masken herunter und macht keinerlei Anstalten, seine machtpolitischen Interessen zu verbergen. Für seinen Durst nach Einfluss und Ressourcen sind bereits über 200 Menschen bei den US-Angriffen getötet worden. Die Öl-Deals, die die USA mit Venezuela abgeschlossen haben, sind nichts anderes als Knebelverträge“, sagt Vinzenz Glaser, Sprecher für antikoloniale Außenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Öl-Deals der USA in Venezuela. Glaser weiter: 

„Trumps Verbündete in den Chefetagen der US-Konzerne bereichern sich skrupellos am venezolanischen Öl. Gleichzeitig wird Venezuela gezwungen, die Einnahmen aus dem Ölgeschäft ausschließlich für Geschäfte mit US-Unternehmen zu nutzen. Auf diese Weise werden Venezuelas Ressourcen nicht nur schonungslos ausgebeutet, sondern das Land auch in eine völlige Abhängigkeit von den USA gezwungen. Was die Menschen in Venezuela jedoch dringend brauchen, ist die Freiheit, endlich selbst über ihr Land und Leben zu bestimmen. Dafür braucht es eine Wirtschaft, die die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt, frei vom Einfluss der US-Konzerne. Mit der fehlenden Verurteilung der völkerrechtswidrigen Angriffe und der Ablehnung der von uns beantragten Sondersitzung des Auswärtigen Ausschusses stellt sich die Bundesregierung hinter den brutalen Imperialismus der USA.“

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news-62332 Wed, 07 Jan 2026 17:34:35 +0100 Stromausfall in Berlin: THW ausrüsten statt Bundeswehr aufrüsten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/stromausfall-in-berlin-thw-ausruesten-statt-bundeswehr-aufruesten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres „Wir freuen uns, dass die Menschen im Südwesten Berlins endlich wieder Strom haben. Dank gilt allen – ob haupt- oder ehrenamtlich –, die in den letzten Tagen tatkräftig mit angepackt haben. Dass die Hilfe zu Beginn nur schleppend anlief, zeigt aber auch: Es rächt sich, dass die Bundesregierung zwar Hunderte Milliarden in die Rüstung steckt, aber kaum zusätzliche Mittel in den Katastrophenschutz", erklärt Jan Köstering, Sprecher für zivilen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz der Fraktion Die Linke im Bundestag, und zieht Schlussfolgerungen aus dem Berliner Stromausfall. Köstering weiter: „Wir freuen uns, dass die Menschen im Südwesten Berlins endlich wieder Strom haben. Dank gilt allen – ob haupt- oder ehrenamtlich –, die in den letzten Tagen tatkräftig mit angepackt haben. Dass die Hilfe zu Beginn nur schleppend anlief, zeigt aber auch: Es rächt sich, dass die Bundesregierung zwar Hunderte Milliarden in die Rüstung steckt, aber kaum zusätzliche Mittel in den Katastrophenschutz", erklärt Jan Köstering, Sprecher für zivilen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz der Fraktion Die Linke im Bundestag, und zieht Schlussfolgerungen aus dem Berliner Stromausfall. Köstering weiter:

"Auch wenn geplante Kürzungen beim Katastrophenschutz zurückgenommen wurden, reicht es nicht, die Mittel nur konstant zu halten: Bereits jetzt haben THW und zahlreiche Hilfsorganisationen kaum genug Gerät, um schnell Hilfe zu leisten. Auch weil die Preise für Maschinen und Ausrüstungen seit 2019 stark gestiegen sind, muss der Bund hier finanziell deutlich aufstocken. Statt aus dem Sondervermögen Panzer, Raketen und Kampfflugzeuge zu kaufen, muss die Koalition einen deutlich höheren Teil der Milliarden für Bevölkerungshilfe und Katastrophenschutz umwidmen. Der massive Stromausfall in Berlin zeigt, wie ungenügend vorbereitet und ausgerüstet das Land ist. Ob Sabotage oder Naturkatastrophe: Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass ihnen im Notfall schnell geholfen wird.“

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news-62331 Wed, 07 Jan 2026 15:47:06 +0100 Syriens zentralistische Machtpolitik bedroht die Bevölkerung https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/syriens-zentralistische-machtpolitik-bedroht-die-bevoelkerung/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Die syrische Armee erklärt kurzerhand kurdische Viertel in Aleppo zum Sperrgebiet und beschießt die Stadt. Das ist ein alarmierendes Signal und zeigt einmal mehr die andauernden Unterdrückung durch das islamistische HTS-Regime und mit welcher Brutalität al-Sharaa und seine Handlanger gegen die Bevölkerung vorgehen. Es ist unerträglich, dass die Bundesregierung dazu schweigt und sogar überlegt, Beziehungen zu Islamisten zu normalisieren, nur um Abschiebungen nach Syrien zu ermöglichen. Dieser Kurs ist zynisch“, kommentiert Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Militäroperation der syrischen Armee in Aleppo. „Die syrische Armee erklärt kurzerhand kurdische Viertel in Aleppo zum Sperrgebiet und beschießt die Stadt. Das ist ein alarmierendes Signal und zeigt einmal mehr die andauernden Unterdrückung durch das islamistische HTS-Regime und mit welcher Brutalität al-Sharaa und seine Handlanger gegen die Bevölkerung vorgehen. Es ist unerträglich, dass die Bundesregierung dazu schweigt und sogar überlegt, Beziehungen zu Islamisten zu normalisieren, nur um Abschiebungen nach Syrien zu ermöglichen. Dieser Kurs ist zynisch“, kommentiert Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Militäroperation der syrischen Armee in Aleppo. Özdemir weiter:

„Damaskus’ zentralistische Machtpolitik bedroht verschiedene Bevölkerungsgruppen im ganzen Land. Sie gefährdet auch die demokratische Selbstverwaltung Rojavas in Nord- und Ostsyrien – ein Projekt, das für Menschenrechte, Gleichberechtigung und ein friedliches Miteinander aller Bevölkerungsgruppen steht. Die Bundesregierung muss endlich Verantwortung übernehmen, als Friedensakteurin auftreten und den politischen Prozess unterstützen, der auf Dezentralisierung und Frieden setzt. Die Verbrechen des Assad-Regimes sowie von al-Sharaa und seinen Netzwerken müssen aufgeklärt werden.“

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news-62330 Wed, 07 Jan 2026 13:10:25 +0100 Einnahmen aus Emissionshandel müssen als Klimageld zurückgegeben werden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/einnahmen-aus-emissionshandel-muessen-als-klimageld-zurueckgegeben-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zu Einnahmen aus dem Emissionshandel und zur Treibhausgasbilanz Deutschlands 2025: "Dass Deutschland seine Klimaziele 2025 nur auf dem Papier, aufgrund der schwachen Wirtschaftsleistung, erreicht, ist kein Erfolg, sondern ein Armutszeugnis. Im Verkehrs- und Gebäudebereich steigen die Emissionen wieder – das hat die Bundesregierung zu verantworten. Gleichzeitig erzielt der Staat Rekordeinnahmen aus dem Emissionshandel." Lorenz Gösta Beutin: „Dass Deutschland seine Klimaziele 2025 nur auf dem Papier, aufgrund der schwachen Wirtschaftsleistung, erreicht, ist kein Erfolg, sondern ein Armutszeugnis. Im Verkehrs- und Gebäudebereich steigen die Emissionen wieder – das hat die Bundesregierung zu verantworten. Gleichzeitig erzielt der Staat Rekordeinnahmen aus dem Emissionshandel. Diese Einnahmen müssen als Klimageld direkt an die Bürger:innen zurückgegeben und in wirksamen Klimaschutz investiert werden. Der US-Angriff auf Venezuela und die Drohungen gegen Grönland zeigen auch, wie gefährlich neue fossile Abhängigkeiten sind. Die Bundesregierung bremst die Energiewende aus und versagt damit nicht nur außenpolitisch, sondern auch klimapolitisch auf ganzer Linie.“

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news-62329 Wed, 07 Jan 2026 12:59:06 +0100 Linke fordert Ende der obszönen Privilegien für Firmen-Großerben und Immobilienkonzerne https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/linke-fordert-ende-der-obszoenen-privilegien-fuer-firmen-grosserben-und-immobilienkonzerne/ Pressemitteilung 21. Legislatur Finanzen zur Debatte um die Erbschaftsteuer: "Die SPD nimmt schon seit Monaten den Mund voll, wenn es um die Erbschaftsteuer geht, aber dann passiert nie etwas – und es wird weiter brav auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts gewartet." „Die SPD nimmt schon seit Monaten den Mund voll, wenn es um die Erbschaftsteuer geht, aber dann passiert nie etwas – und es wird weiter brav auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts gewartet. Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass dieser SPD-Finanzminister eine gerechte Erbschaftsteuer durchsetzen wird. Die Union freut sich jetzt schon diebisch, wie sie auch nach einer Reform die Großerben weiterhin steuerfrei halten wird. Die Linke fordert ein Ende der obszönen Privilegien für Firmen-Großerben und Immobilienkonzerne.“

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news-62326 Tue, 06 Jan 2026 15:52:37 +0100 Eberswalder-Schließung: Verheerendes Signal für die Region https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/eberswalder-schliessung-verheerendes-signal-fuer-die-region/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Wirtschaft und Technologie zur angekündigten Schließung der "Eberswalder"-Wurstproduktion am Standort in Britz Zada Salihović, Sprecherin für Arbeitsmarkt- und Ostpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur angekündigten Schließung der "Eberswalder"-Wurstproduktion am Standort in Britz:

„Hier sollen über fünfhundert engagierte Mitarbeitende eines ostdeutschen Traditionsbetriebs vor die Tür gesetzt werden, damit der Fleisch-Milliardär Tönnies seine Profite weiter steigern kann. Das ist inakzeptabel und ein verheerendes Signal für die gesamte Region. Kurz nach der Übernahme wird der Betrieb einfach abgewickelt, offenbar um einen Konkurrenten vom Markt zu drängen. Statt seine soziale Verantwortung ernst zu nehmen, sucht der Konzern lieber nach rechtlichen Schlupflöchern, um nicht einmal eine vernünftige Abfindung zahlen zu müssen. Gebrochene Versprechen bei Investitionen und Niedriglöhne gehören offensichtlich zum Geschäftsmodell von Tönnies. Die Bundesregierung muss endlich aktiv werden, damit ein solch respektloses Vorgehen in Zukunft nicht mehr möglich ist. Rechtliche Lücken bei Betriebsübernahmen müssen geschlossen und die betrieblichen Mitbestimmungsrechte ausgeweitet werden. Unsere uneingeschränkte Solidarität gilt den Beschäftigten, ihrem Betriebsrat und ihrer Gewerkschaft NGG.“

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news-62325 Tue, 06 Jan 2026 13:54:23 +0100 Aktive Industriepolitik https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/zur-stahlsparte-von-thyssenkrupp/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Wirtschaft und Technologie zur Stahlsparte von Thyssenkrupp: „Durch das Übernahme-Geschacher bei Thyssenkrupp beginnt das neue Jahr für die Arbeiter:innen in der Stahlindustrie erneut mit der unsäglichen Sorge um ihre Arbeitsplätze und Regionen. Die Bundesregierung darf nicht weiter tatenlos zusehen. Wirtschaftsministerin Reiche muss ihren Worten vom Stahlgipfel im November endlich Taten folgen lassen und anfangen, eine aktive Industriepolitik zu betreiben." „Durch das Übernahme-Geschacher bei Thyssenkrupp beginnt das neue Jahr für die Arbeiter:innen in der Stahlindustrie erneut mit der unsäglichen Sorge um ihre Arbeitsplätze und Regionen. Die Bundesregierung darf nicht weiter tatenlos zusehen. Wirtschaftsministerin Reiche muss ihren Worten vom Stahlgipfel im November endlich Taten folgen lassen und anfangen, eine aktive Industriepolitik zu betreiben. Wir benötigen in Deutschland gute Jobs und eine sichere grüne Stahlproduktion. Im Gegenzug für den Erwerb von Unternehmensanteilen durch die öffentliche Hand muss öffentliches Geld für die Dekarbonisierung der Stahlindustrie bereitgestellt werden – gekoppelt an Standortgarantien und gestärkte Mitbestimmung der Beschäftigten. Die Nachfrage nach nachhaltigem Stahl aus Deutschland sollte durch sozialen Wohnungsbau, die Autoindustrie und Investitionen der Deutschen Bahn ins Schienennetz angekurbelt werden.“

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news-62323 Tue, 06 Jan 2026 13:13:22 +0100 Frontalangriff auf Natur- und Umweltschutz https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/frontalangriff-auf-natur-und-umweltschutz/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Recht zur Beschlussvorlage der CSU, das Verbandsklagerecht im Umweltbereich abzuschaffen, sagt Luke Hoß, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag Luke Hoß, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Beschlussvorlage der CSU, das Verbandsklagerecht im Umweltbereich abzuschaffen:

"Mit Lobbyismus kennt sich die CSU ja bestens aus. Umso zynischer ist es, dass sie nun eine angebliche 'Lobby-Lähmung' vorschiebt, um Umweltschutz zugunsten von Profitinteressen noch weiter zu schleifen. Das Verbandsklagerecht abzuschaffen, ist ein Frontalangriff auf Natur, Umwelt und die wichtige Arbeit der Verbände, die sie schützen. Wir als Linke stellen uns entschieden dagegen."

 

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news-62322 Mon, 05 Jan 2026 14:40:53 +0100 Die Lobbymacht der Finanzindustrie hat einen hohen Preis https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/die-lobbymacht-der-finanzindustrie-hat-einen-hohen-preis/ Pressemitteilung 21. Legislatur Finanzen „Die Finanzbranche ist die finanzstärkste Lobby im Bundestag: Sie beschäftigt Hunderte Lobbyisten, kauft Agenturen ein und heuert Ex-Politiker als Türöffner an. Für die Bürger:innen hat diese Lobbymacht einen hohen Preis“, kommentiert Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Veröffentlichung der „Finanzlobby-Analyse 2026“ der Bürgerbewegung Finanzwende. „Die Finanzbranche ist die finanzstärkste Lobby im Bundestag: Sie beschäftigt Hunderte Lobbyisten, kauft Agenturen ein und heuert Ex-Politiker als Türöffner an. Für die Bürger:innen hat diese Lobbymacht einen hohen Preis“, kommentiert Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Veröffentlichung der „Finanzlobby-Analyse 2026“ der Bürgerbewegung Finanzwende. Achelwilm weiter:

„Wenn strengere Regeln für Banken, Versicherungen und Fonds durch Lobbyismus verhindert werden, zahlen am Ende die Menschen mit höheren Gebühren, teuren Finanzprodukten, schlechterer Altersvorsorge und neuen Schuldenfallen. Die Milliardenkosten von Cum-Ex, Bankenrettungen und Produkten wie Riester zeigen, wie teuer uns dies schon gekommen ist. Während Normalverdiener:innen jeden Cent versteuern, erkaufen sich Finanzkonzerne mit Millionenbudgets Ausnahmen und Privilegien. Dem stellen wir uns als Linke entschlossen entgegen. Als einzige im Bundestag vertretene Partei nehmen wir kein Geld von Unternehmen und Lobbyorganisationen an. Gesetzestexte dürfen nicht käuflich sein. Wir brauchen ein scharfes Lobbyregister, das alle Treffen, Budgets und Auftraggeber offenlegt, sowie einen legislativen Fußabdruck, der für jedes Gesetz präzise aufzeigt, welche Lobbyorganisationen wie genau an konkreten Gesetzestexten mitgewirkt haben.“

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news-62321 Mon, 05 Jan 2026 12:29:05 +0100 Kommunen brauchen verlässliche Finanzierung und starke Einnahmen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/kommunen-brauchen-verlaessliche-finanzierung-und-starke-einnahmen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Finanzen "Die Kommunen stehen unter enormem Druck - finanziell, organisatorisch und personell. Es ist gut, dass der Deutsche Städte- und Gemeindebund diese Probleme klar und deutlich benennt", erklärt Sascha H. Wagner, Sprecher für Kommunalfinanzen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den heutigen Stellungnahmen des DStGB. "Die Kommunen stehen unter enormem Druck - finanziell, organisatorisch und personell. Es ist gut, dass der Deutsche Städte- und Gemeindebund diese Probleme klar und deutlich benennt", erklärt Sascha H. Wagner, Sprecher für Kommunalfinanzen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den heutigen Stellungnahmen des DStGB. Wagner weiter:

"Kinder- und Jugendhilfe, Eingliederungshilfe und Pflege sind zentrale Aufgaben des Sozialstaats. Dass ihre Finanzierung die kommunalen Haushalte überfordert, zeigt vor allem eines: Bund und Länder müssen ihrer Verantwortung konsequenter nachkommen. Eine gerechtere Verteilung der Kosten zu je einem Drittel zwischen Bund, Ländern und Kommunen kann daher ein sinnvoller Schritt sein. Gleichzeitig brauchen die Kommunen aber auch strukturell stärkere Einnahmen, um ihr Finanzierungsdefizit abzubauen und langfristig wieder handlungsfähig zu werden.

Starke Kommunen sind entscheidend für gleichwertige Lebensverhältnisse und für das Vertrauen in den Staat. Dafür braucht es eine verlässliche Finanzierung, faire Lastenverteilung und Investitionen in die öffentliche Daseinsvorsorge. Kurz: es bedarf endlich nachhaltiger Lösungen!"

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news-62320 Mon, 05 Jan 2026 12:07:08 +0100 Zivilgesellschaft im Iran schützen: Bundesregierung muss Druck auf das Regime in Teheran ausüben https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/zivilgesellschaft-im-iran-schuetzen-bundesregierung-muss-druck-auf-das-regime-in-teheran-ausueben/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Die Lage in Iran ist besorgniserregend. Das islamistische Regime tötet Oppositionelle und schlägt die Proteste brutal nieder. Als Linke stehen wir solidarisch an der Seite der Menschen, die eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation und Freiheit von der Diktatur fordern“, sagt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Protesten in Iran. „Die Lage in Iran ist besorgniserregend. Das islamistische Regime tötet Oppositionelle und schlägt die Proteste brutal nieder. Als Linke stehen wir solidarisch an der Seite der Menschen, die eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation und Freiheit von der Diktatur fordern“, sagt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Protesten in Iran. Özdemir weiter:

„Bisher sind bereits mindestens 16 Menschen getötet worden. Die Bundesregierung muss Druck auf das Regime in Teheran ausüben, die Situation zu deeskalieren. Laut offiziellen Zahlen leben 24 Millionen Menschen in Iran unterhalb der Armutsgrenze. Die Dunkelziffer ist vermutlich wesentlich höher. Das zeigt, dass die humanitäre Situation im Land katastrophal ist – der iranischen Zivilgesellschaft muss unter die Arme gegriffen werden.“

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news-62319 Mon, 05 Jan 2026 12:05:11 +0100 US-Angriff auf Venezuela: Linke beantragt Sondersitzung des Auswärtigen Ausschusses https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/us-angriff-auf-venezuela-linke-beantragt-sondersitzung-des-auswaertigen-ausschusses/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Die Reaktionen von Völkerrechtlern zum US-Angriff auf Venezuela machen deutlich: Die völkerrechtliche Einordnung ist nicht ‚komplex‘, wie Merz und jetzt auch Wadephul behaupten. Die politische Nicht-Reaktion der Bundesregierung zeigt, dass sie sich nicht traut, das Vorgehen der USA als offenen Völkerrechtsbruch zu benennen“, sagt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag. „Die Reaktionen von Völkerrechtlern zum US-Angriff auf Venezuela machen deutlich: Die völkerrechtliche Einordnung ist nicht ‚komplex‘, wie Merz und jetzt auch Wadephul behaupten. Die politische Nicht-Reaktion der Bundesregierung zeigt, dass sie sich nicht traut, das Vorgehen der USA als offenen Völkerrechtsbruch zu benennen“, sagt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag. Pellmann weiter:

„Der völkerrechtswidrige militärische Angriff auf Venezuela und die Entführung des Präsidenten Maduro ist die Rückkehr der USA zu einer imperialen Raubritter-Politik des 19. Jahrhunderts. Trump destabilisiert damit nicht nur die Region, sondern auch die internationale Ordnung. Es sollte uns alle zutiefst erschüttern, wenn Regierungen Vereinbarungen wie die UN-Charta von 1945 missachten.“

Vinzenz Glaser, Sprecher für antikoloniale Außenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, ergänzt: „Die weiteren Drohgebärden von Trump und der US-Administration in Richtung Grönland, Kolumbien sowie Kuba sind brandgefährlich. Die EU und die Bundesregierung müssen das Vorgehen der USA jetzt entschieden verurteilen, sonst drohen erneute Eskalationen und die weitere Untergrabung der internationalen Rechtsordnung. Die Bundesregierung muss den völkerrechtswidrigen Angriff klar verurteilen, erklären, welche Schritte Deutschland auf europäischer und internationaler Ebene unternimmt, und die diplomatischen Beziehungen zu den USA entsprechend anpassen. Aus diesem Grund haben wir als Linke eine sofortige Sondersitzung des Auswärtigen Ausschusses beantragt. Merz und Wadephul dürfen die Situation nicht aussitzen, sondern müssen jetzt klare Kante zeigen.“

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news-62308 Sat, 03 Jan 2026 11:15:03 +0100 US-Angriff auf Caracas und Gefangenname von Maduro ist klar völkerrechtswidrig https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/us-angriff-auf-caracas-und-gefangenname-von-maduro-ist-klar-voelkerrechtswidrig/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Venezuela wird unter dem Vorwand des Kampfes gegen Drogenkartelle zum nächsten Schauplatz imperialer Machtpolitik der USA. Der US-Angriff auf die venezolanische Hauptstadt Caracas ist ein klarer Bruch mit dem Völkerrecht. Dass laut US-Angaben Präsident Nicolás Maduro gefangen genommen und außer Landes gebracht wurde, ist eine weitere gefährliche Eskalation und mit Recht und internationaler Ordnung absolut nicht vereinbar“, sagt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum US-Angriff auf die venezolanische Hauptstadt Caracas. „Venezuela wird unter dem Vorwand des Kampfes gegen Drogenkartelle zum nächsten Schauplatz imperialer Machtpolitik der USA. Der US-Angriff auf die venezolanische Hauptstadt Caracas ist ein klarer Bruch mit dem Völkerrecht. Dass laut US-Angaben Präsident Nicolás Maduro gefangen genommen und außer Landes gebracht wurde, ist eine weitere gefährliche Eskalation und mit Recht und internationaler Ordnung absolut nicht vereinbar“, sagt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum US-Angriff auf die venezolanische Hauptstadt Caracas. Pellmann weiter: 

„Donald Trump kündigt offen Krieg an, nicht aus Sorge um Demokratie oder Menschenrechte, sondern im tatsächlichen Interesse von Öl, geopolitischem Einfluss und militärischer Dominanz. Die Bundesregierung muss die Eskalationen Washingtons klar und unmissverständlich verurteilen, sich sofort für die Einberufung des UN-Sicherheitsrates einsetzen und auf Ebene der Vereinten Nationen eingreifen. Trumps Regime-Change-Politik ist völkerrechtswidrig, sie riskiert einen Flächenbrand, destabilisiert eine ganze Region und trifft am Ende vor allem die Zivilbevölkerung. Das ist nicht hinnehmbar. Venezuela hat in Reaktion bereits den Ausnahmezustand ausgerufen und fordert die Bevölkerung auf, sich gegen ‚die imperialistische Aggression zu erheben‘. Ein Krieg muss unbedingt verhindert werden – die Zivilbevölkerung in Venezuela geschützt werden.“

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news-62307 Sat, 03 Jan 2026 09:56:12 +0100 Explosionen in Caracas: Mutmaßlicher US-Angriff ist Ausdruck neokolonialer Machtpolitik https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/explosionen-in-caracas-mutmasslicher-us-angriff-ist-ausdruck-post-kolonialer-machtpolitik/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Die Berichte über Explosionen in der venezolanischen Hauptstadt Caracas sind zutiefst alarmierend. Sollte sich bestätigen, dass es sich hierbei um einen Angriff der Vereinigten Staaten handelt, wäre dies ein eklatanter Bruch des Völkerrechts und ein weiterer Ausdruck einer neokolonialen Machtpolitik, die auf militärischer Dominanz setzt und auf die wertvollen Ressourcen souveräner Staaten abzielt“, sagt Vinzenz Glaser, Sprecher für antikoloniale Außenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag. „Die Berichte über Explosionen in der venezolanischen Hauptstadt Caracas sind zutiefst alarmierend. Sollte sich bestätigen, dass es sich hierbei um einen Angriff der Vereinigten Staaten handelt, wäre dies ein eklatanter Bruch des Völkerrechts und ein weiterer Ausdruck einer neokolonialen Machtpolitik, die auf militärischer Dominanz setzt und auf die wertvollen Ressourcen souveräner Staaten abzielt“, sagt Vinzenz Glaser, Sprecher für antikoloniale Außenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag. Glaser weiter:

„Dieser mutmaßliche Angriff kommt nicht aus dem Nichts. Seit Monaten verschärfen die USA ihre politische, wirtschaftliche und militärische Drohkulisse gegenüber Venezuela. Militärische Manöver in der Region sowie gezielte Provokationen haben die Lage systematisch eskaliert.

Militärische Gewalt gegen einen souveränen Staat – insbesondere in einer dicht besiedelten Hauptstadt – ist durch nichts zu rechtfertigen. Sie trifft die Zivilbevölkerung, untergräbt internationales Recht und verschärft globale Machtasymmetrien.

Die Bundesregierung muss sich klar und unmissverständlich gegen jede Form einseitiger militärischer Intervention positionieren, auf eine internationale Untersuchung der Vorfälle drängen und sich für Deeskalation, Dialog und die Achtung der venezolanischen Souveränität einsetzen. Eine gerechte Außenpolitik muss sich von kolonialen Denkmustern lösen und konsequent auf Diplomatie, Völkerrecht und Selbstbestimmung setzen.“

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