Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Wed, 18 Feb 2026 20:17:14 +0100 Wed, 18 Feb 2026 20:17:14 +0100 TYPO3 EXT:news news-62602 Wed, 18 Feb 2026 16:39:05 +0100 Sportstätten-Sanierung: Offenbarungseid der Bundesregierung https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/sportstaetten-sanierung-offenbarungseid-der-bundesregierung/ Pressemitteilung 21. Legislatur Sport Christian Görke, sport- und finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur 21-fachen Überzeichnung des Programms zur Sportstätten-Sanierung: Christian Görke, sport- und finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur 21-fachen Überzeichnung des Programms zur Sportstätten-Sanierung:

"Die jetzt bekanntgewordene extreme Überzeichnung des Bundesprogramms zur Sanierung kommunaler Sportstätten ist ein Offenbarungseid der Bundesregierung - und bestätigt genau das, wovor wir seit Jahren warnen. Über 3.600 Projektanmeldungen und mehr als 7,5 Milliarden Euro beantragten Fördermitteln stehen gerade einmal 333 Millionen Euro gegenüber - das ist keine verlässliche Infrastrukturstrategie, sondern eine Lotterie. Während der Investitionsstau bundesweit mehr als 30 Milliarden Euro beträgt, verkauft die Bundesregierung eine nicht ausfinanzierte ‚Sportmilliarde‘ als großen Wurf. Dabei deckt sie nachweislich nicht einmal den Bedarf der Länder Brandenburg und Berlin, der allein bei 1,4 Milliarden Euro liegt. Wenn trotz komplizierter Antragsbedingungen ein 21-fach überzeichnetes Programm entsteht, ist klar: Wir sehen nur die Spitze des Eisbergs. Die Linke fordert deshalb endlich ein dauerhaftes, jährlich mindestens milliardenschweres Investitionsprogramm für kommunale Sportstätten - alles andere ist Etikettenschwindel auf dem Rücken von Vereinen, Kindern und Ehrenamtlichen. Denn wer Olympia-Visionen vollmundig unterstützt, übernimmt damit auch Verantwortung für intakte Sporthallen, Schwimmbäder und Schulsportplätze im ganzen Land. Solange die Bundesregierung diesen Investitionsstau nicht konsequent angeht, bleibt ihre Olympia-Euphorie nichts als symbolische Schaufensterpolitik - und gegenüber Sportdeutschland schlicht heuchlerisch."

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news-62601 Wed, 18 Feb 2026 16:27:43 +0100 6 Jahre Hanau: Gerechtigkeit für die Überlebenden und Familien der Opfer https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/6-jahre-hanau-gerechtigkeit-fuer-die-ueberlebenden-und-familien-der-opfer/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres „Das Verbrechen von Hanau zeigt in aller Schärfe, wohin rassistische Hetze, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und struktureller Rassismus führen. Hanau war kein isoliertes Ereignis, denn rassistische Gewalt beginnt mit Worten, die andere Menschen abwerten und ausgrenzen – Worten, denen seit Jahren in diesem Land nicht deutlich widersprochen wird“, sagt Mirze Edis, Sprecher der Parlamentariergruppe Vielfalt und Antirassismus und MdB der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des sechsten Jahrestages des rassistischen Anschlags von Hanau am 19. Februar 2020, bei dem neun Menschen getötet wurden. „Das Verbrechen von Hanau zeigt in aller Schärfe, wohin rassistische Hetze, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und struktureller Rassismus führen. Hanau war kein isoliertes Ereignis, denn rassistische Gewalt beginnt mit Worten, die andere Menschen abwerten und ausgrenzen – Worten, denen seit Jahren in diesem Land nicht deutlich widersprochen wird“, sagt Mirze Edis, Sprecher der Parlamentariergruppe Vielfalt und Antirassismus und MdB der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des sechsten Jahrestages des rassistischen Anschlags von Hanau am 19. Februar 2020, bei dem neun Menschen getötet wurden. Edis weiter:

„Ihre Namen – Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov – bleiben Mahnung und Verpflichtung zugleich. Wir gedenken auch Ibrahim Akkuş, der am 10. Januar an den Spätfolgen des Anschlags starb. Ihre Familien kämpfen seit dem Anschlag nicht nur mit ihrem Verlust, sondern auch mit einem Staat, der ihre Fragen nicht zufriedenstellend beantwortet. Sechs Jahre nach Hanau akzeptieren wir nicht, dass sich Aufarbeitung in Berichten erschöpft und strafrechtliche Verantwortung im Sande verläuft. Dass die Stadt Hanau kein offizielles Gedenken mehr vorsieht, ist verheerend. Vielmehr ist es unser aller Pflicht, nicht nur zu erinnern, sondern konsequent gegen rechte Gewalt vorzugehen. Wir als Linke fordern die erneute juristische Prüfung aller offenen Komplexe, umfassende Akteneinsicht und Transparenz für die Familien der Opfer sowie politische Konsequenzen dort, wo strukturelle Defizite sichtbar wurden.“

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news-62600 Wed, 18 Feb 2026 13:02:50 +0100 Europäische Atom-Abschreckung ist sicherheitspolitischer Irrsinn https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/europaeischen-atom-abschreckung-ist-sicherheitspolitischer-irrsinn/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verteidigung Auswärtiges „Der Vorschlag von Kanzler Merz für eine europäische Abschreckung im Rahmen der nuklearen Teilhabe innerhalb der NATO ist sicherheitspolitischer Irrsinn, der das atomare Wettrüsten anheizen und die militärischen Eskalationsrisiken mitten in Europa massiv erhöhen würde, statt diese einzudämmen. Der Vorschlag ist zudem das Eingeständnis, dass die Bundesregierung nicht mehr an die Bündnistreue der USA glaubt“, sagt Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag. „Der Vorschlag von Kanzler Merz für eine europäische Abschreckung im Rahmen der nuklearen Teilhabe innerhalb der NATO ist sicherheitspolitischer Irrsinn, der das atomare Wettrüsten anheizen und die militärischen Eskalationsrisiken mitten in Europa massiv erhöhen würde, statt diese einzudämmen. Der Vorschlag ist zudem das Eingeständnis, dass die Bundesregierung nicht mehr an die Bündnistreue der USA glaubt“, sagt Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag. Thoden weiter: 

„Militärische Abschreckung erfordert keine nuklearen Rüstungswettläufe, deren ausufernde Kosten die Bundesregierung der Bevölkerung aufbürden und mit Sozialstaatsabbau gegenfinanzieren will. Eine zur Landesverteidigung befähigte Bundeswehr reicht aus, um die äußere Sicherheit Deutschlands zu garantieren. Bereits die geplante Aufrüstung der Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee in Europa wird die Aufrüstungsspirale befeuern und es droht die geschichtsvergessene Wiederauferstehung des deutschen Militarismus, was bei Deutschlands Nachbarn sicher nicht ungeteilte Zustimmung finden wird.“

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news-62594 Tue, 17 Feb 2026 15:25:46 +0100 Die Bundesregierung muss endlich illegal hohe Mieten stärker ahnden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/die-bundesregierung-muss-endlich-illegal-hohe-mieten-staerker-ahnden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, dass die Mietpreisbremse grundrechtskonform ist: Caren Lay, mietenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, dass die Mietpreisbremse grundrechtskonform ist:

„Eigentum verpflichtet und es gibt kein Recht auf hohe Renditen, urteilte erneut das Bundesverfassungsgericht. Die Mietpreisbremse ist grundrechtskonform. Doch ohne Sanktionen ist die Mietpreisbremse wirkungslos. Sie gilt nur befristet und nicht flächendeckend. Die Bundesregierung muss illegal hohe Mieten stärker ahnden.“

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news-62592 Tue, 17 Feb 2026 12:36:57 +0100 Stellenabbau in der Industrie: Wir brauchen einen aktiven Staat! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/stellenabbau-in-der-industrie-wir-brauchen-einen-aktiven-staat/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie „Die Bundesregierung versagt in der Industriepolitik. Wir benötigen einen aktiven Staat und ein echtes ‚Made in Europe‘ für öffentliche Vergaben – und damit das genaue Gegenteil dessen, was Bundeskanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katerina Reiche letzte Woche bei den großen EU-Gipfeln verkündeten“, fordert Mirze Edis, Sprecher für Industriepolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, angesichts der Zahlen von EY, wonach die Industrie in Deutschland im Jahr 2025 ca. 124.000 Jobs abgebaut hat. „Die Bundesregierung versagt in der Industriepolitik. Wir benötigen einen aktiven Staat und ein echtes ‚Made in Europe‘ für öffentliche Vergaben – und damit das genaue Gegenteil dessen, was Bundeskanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katerina Reiche letzte Woche bei den großen EU-Gipfeln verkündeten“, fordert Mirze Edis, Sprecher für Industriepolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, angesichts der Zahlen von EY, wonach die Industrie in Deutschland im Jahr 2025 ca. 124.000 Jobs abgebaut hat. Edis weiter:

„Seit 2019 hat die Industrie sogar 266.000 Jobs abgebaut – für die Automobil- und Metallbranche sind das konkret jeweils 13 Prozent weniger Beschäftigte in Lohn und Brot. Das zeigt: Kürzungspolitik ist der falsche Weg. Wir als Die Linke setzen uns für mehr Mitbestimmung für die Beschäftigten. Die Bundesregierung muss die Binnennachfrage ankurbeln und bei Förderungen aus Steuergeldern Investitionen in grüne Technologien sowie Standort- und Arbeitsplatzgarantien zur Voraussetzung machen.“

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news-62591 Tue, 17 Feb 2026 12:33:07 +0100 Vermögensteuer wiedereinführen statt Mehrwertsteuer erhöhen! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/vermoegensteuer-wiedereinfuehren-statt-mehrwertsteuer-erhoehen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Finanzen Haushalt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Erwartungen einer möglichen Schließung von Haushaltslöchern durch eine Mehrwertsteuererhöhung: Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Erwartungen einer möglichen Schließung von Haushaltslöchern durch eine Mehrwertsteuererhöhung:

"Sollte die Koalition wirklich so weit gehen und zum Stopfen von Haushaltslöchern die Mehrwertsteuer erhöhen, sehe ich das Land brennen. Schon jetzt ist doch etwas gefährlich ins Rutschen geraten und man fragt sich, ob im Konrad-Adenauer-Haus Umfragen überhaupt zur Kenntnis genommen werden. Statt den einfachen Leuten mit einer Mehrwertsteuererhöhung in die Tasche zu greifen, müssen in Deutschland die Superreichen endlich wieder angemessen besteuert werden. Das wäre fair und ein gerechtes Mittel, um Haushaltslöcher zu stopfen. Angesichts der Zahlen liegt es doch auf der Hand: die ärmere Hälfte der Bevölkerung besitzt gut ein Prozent, das reichste Prozent hingegen knapp 40 Prozent des gesamten Nettovermögens in Höhe von 16,5 Billionen Euro. Unsere Studie zur Reaktivierung der Vermögensteuer hat die Potenziale klar benannt. Jährlich hätten unsere Länder und Kommunen 100 Milliarden Euro mehr an Einnahmen zur Verfügung: für intakte Schulen mit ausreichend Lehrkräften, für genügend und gut ausgestattete Krankenhäuser, für bezahlbare Mieten und für einen funktionierenden ÖPNV. Der Sozialstaat ist nicht das Problem, sondern die Union unter Merz und Linnemann, die als politischer Bodyguard eine höhere Besteuerung von Superreichen verhindern."

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news-62576 Mon, 16 Feb 2026 15:13:11 +0100 Die Tourismusindustrie ruft nach Regulierung https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/die-tourismusindustrie-ruft-nach-regulierung/ Pressemitteilung 21. Legislatur Tourismus „Weltweit ächzen Städte und Landstriche unter Massen an Tourist:innen und der Widerstand wächst. Der Tourismussektor ist auch in Deutschland ein starker Wirtschaftszweig: Umso wichtiger ist es, sein Wachstum zu steuern und zu regulieren“, fordert Katalin Gennburg, Sprecherin für Tourismuspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des Globalen Tages für Nachhaltigkeit im Tourismus am 17. Februar. „Weltweit ächzen Städte und Landstriche unter Massen an Tourist:innen und der Widerstand wächst. Der Tourismussektor ist auch in Deutschland ein starker Wirtschaftszweig: Umso wichtiger ist es, sein Wachstum zu steuern und zu regulieren“, fordert Katalin Gennburg, Sprecherin für Tourismuspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des Globalen Tages für Nachhaltigkeit im Tourismus am 17. Februar. Gennburg weiter:

„Nachhaltigkeit hat es jedoch unter der amtierenden Bundesregierung schwer. Regulierungen für Umwelt- und Arbeitsschutz werden trotz Klimakrise und Fachkräftemangel abgebaut – obwohl gerade das nötig wäre, um den Tourismus in Deutschland langfristig zu erhalten. Wir als Linke haben eine Parlamentsdebatte zum Thema Übertourismus eingefordert und werden dieses Thema auch weiterhin auf die Agenda der Bundespolitik setzen, denn Reisefreiheit muss immer auch die Freiheit der anderen mitdenken.“

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news-62575 Mon, 16 Feb 2026 12:18:32 +0100 Rente mit 70? - Geht an der Lebensrealität vorbei https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/rente-mit-70-geht-der-lebensrealitaet-vorbei/ Pressemitteilung 21. Legislatur Familie, Senioren, Frauen und Jugend Arbeit und Soziales „Es ist keine Überraschung, dass ein Gremium aus Professor:innen und Politiker:innen auf die Idee kommt, das Renteneintrittsalter auf 70 Jahre zu erhöhen. In ihren Jobs ist das vielleicht möglich – für einen Krankenpfleger oder eine Dachdeckerin, die schon mit Beginn der Ausbildung hart körperlich arbeiten, geht der Vorschlag allerdings völlig an der Lebensrealität vorbei. Schon jetzt gehen viele Menschen früher in Rente, weil es körperlich oder mental nicht mehr geht. Dafür müssen sie teils hohe Abschläge in Kauf nehmen“, sagt Sarah Vollath, rentenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Überlegungen der Rentenkommission zur Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre. „Es ist keine Überraschung, dass ein Gremium aus Professor:innen und Politiker:innen auf die Idee kommt, das Renteneintrittsalter auf 70 Jahre zu erhöhen. In ihren Jobs ist das vielleicht möglich – für einen Krankenpfleger oder eine Dachdeckerin, die schon mit Beginn der Ausbildung hart körperlich arbeiten, geht der Vorschlag allerdings völlig an der Lebensrealität vorbei. Schon jetzt gehen viele Menschen früher in Rente, weil es körperlich oder mental nicht mehr geht. Dafür müssen sie teils hohe Abschläge in Kauf nehmen“, sagt Sarah Vollath, rentenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Überlegungen der Rentenkommission zur Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre. Vollath weiter: 

„Gerade diejenigen, die mit ihrer Arbeit Tag für Tag unseren Wohlstand erwirtschaften, verdienen eine gute Rente, mit der sie ihren Ruhestand noch einige Jahre genießen können. Statt immer nur bei den Rentner:innen anzusetzen, würde ich mich zur Abwechslung über Vorschläge der Rentenkommission dazu freuen, wie die Rente tatsächlich gerecht und langfristig finanziert werden kann. Eine Erwerbstätigenversicherung, in die endlich alle – auch Beamte und Politiker:innen – einzahlen, wäre ein erster wichtiger Schritt. Zudem sollten Arbeitgeber:innen stärker an der Finanzierung der Rente beteiligt werden. Die Beschäftigten schultern nicht nur 50 Prozent des Beitragssatzes zur gesetzlichen Rentenversicherung, sondern auch den Großteil der betrieblichen und privaten Altersvorsorge. Das ist insgesamt weit mehr als die Hälfte. Es ist höchste Zeit, dass die Arbeitgeber:innen wieder mehr Verantwortung für die Absicherung ihrer Beschäftigten übernehmen. Das ist rechtlich zulässig und wird etwa in unserem Nachbarland Österreich schon so gehandhabt. Wir als Linke fordern die schrittweise Anhebung des Arbeitgeberanteils von 50 auf 60 Prozent.“

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news-62574 Fri, 13 Feb 2026 13:20:58 +0100 Bahnsicherheit: verbindliche Doppelbesetzung auf jedem Zug https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/bahnsicherheit-verbindliche-doppelbesetzung-auf-jedem-zug/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung "Die Linke begrüßt den flächendeckenden Einsatz des Notfallknopfs 'Prio-Ruf' für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Echte Sicherheit und spürbare Entlastung für die Beschäftigten gibt es jedoch nur mit einer verbindlichen Doppelbesetzung auf jedem Zug. Allerdings scheitert diese wirksamste Sicherheitsmaßnahme am fehlenden politischen Willen, endlich Geld in die Hand zu nehmen", erklärt Luigi Pantisano, stellvertretender Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn. "Die Linke begrüßt den flächendeckenden Einsatz des Notfallknopfs 'Prio-Ruf' für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Echte Sicherheit und spürbare Entlastung für die Beschäftigten gibt es jedoch nur mit einer verbindlichen Doppelbesetzung auf jedem Zug. Allerdings scheitert diese wirksamste Sicherheitsmaßnahme am fehlenden politischen Willen, endlich Geld in die Hand zu nehmen", erklärt Luigi Pantisano, stellvertretender Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn. Pantisano weiter:

"Die Mittel dafür wären da: Laut der kürzlich veröffentlichten DIW-Studie zur Vermögensteuer stünden auf einen Schlag 147 Milliarden Euro zur Verfügung. Diese Mittel würden den Ländern zufließen – und sie hätten damit ausreichend Spielraum, um im Regionalverkehr endlich für sichere Arbeitsbedingungen zu sorgen. Schnieder hat die Belastung der Kolleginnen und Kollegen offenbar noch immer nicht begriffen. Es ist höchste Zeit, dass sie selbst im Verkehrsausschuss berichten – damit er ihnen persönlich erklären kann, warum weiterhin auf ihrem Rücken gespart wird."

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news-62573 Fri, 13 Feb 2026 11:07:27 +0100 Wertverlust bei Pflegeleistungen: Bundesregierung lässt Pflegebedürftige im Stich https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/wertverlust-bei-pflegeleistungen-bundesregierung-laesst-pflegebeduerftige-im-stich/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Familie, Senioren, Frauen und Jugend Gesundheit "Wir erleben eine stille Krise des Pflegesystems, in der die Würde von Pflegebedürftigen zunehmend vom Geldbeutel abhängt. Seit der Einführung der Pflegegrade im Jahr 2017 haben fast alle zentralen Leistungen der Pflegeversicherung massiv an Kaufkraft verloren. Was nominal nach kleinen Erhöhungen aussieht, ist in Wahrheit eine reale Kürzung für jene, die auf Unterstützung angewiesen sind", erklärt Evelyn Schötz, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Antwort der Bundesregierung auf ihre Kleine Anfrage zur "Realen Wertentwicklung von Pflegeversicherungsleistungen". "Wir erleben eine stille Krise des Pflegesystems, in der die Würde von Pflegebedürftigen zunehmend vom Geldbeutel abhängt. Seit der Einführung der Pflegegrade im Jahr 2017 haben fast alle zentralen Leistungen der Pflegeversicherung massiv an Kaufkraft verloren. Was nominal nach kleinen Erhöhungen aussieht, ist in Wahrheit eine reale Kürzung für jene, die auf Unterstützung angewiesen sind", erklärt Evelyn Schötz, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Antwort der Bundesregierung auf ihre Kleine Anfrage zur "Realen Wertentwicklung von Pflegeversicherungsleistungen". Schötz weiter:

"Die Zahlen entlarven die schleichende finanzielle Belastung von Millionen Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen: So ist der Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen real von 4.000 Euro auf 3.224 Euro geschrumpft, während der Entlastungsbetrag mit einem realen Wert von nur noch 101 Euro kaum noch Hilfe im Alltag ermöglicht. In der vollstationären Pflege ist bereits wieder ein Drittel der Beziehenden auf Sozialhilfe angewiesen.

Wenn Leistungen auf dem Papier stabil wirken, aber real wegschmelzen, wird Pflege zur privaten Armutsfalle. Ein 'Zukunftspakt Pflege' darf kein Mogelpaket sein, das die reale Entwertung von Pflegeversicherungsleistungen einfach ignoriert. Stattdessen braucht es eine automatische Dynamisierung aller Pflegeleistungen und den Umbau zur Solidarischen Pflegevollversicherung. Eine höhere Beitragsbemessungsgrenze, die Einbeziehung der Privatversicherten in das Solidarsystem und die Ausweitung der Beitragspflicht auch auf Mieteinkünfte und Kapitalerträge würden unsere Pflege gerechter und zukunftsfester machen."

Wenn Leistungen real entwertet werden, wird Pflege zur Armutsfalle

Ein Beispiel aus dem echten Leben: Gertrud, 82 Jahre alt, will zu Hause alt werden, doch der Alltag wird zur Zerreißprobe. Ihr Badumbau zur barrierefreien Dusche ist kaum möglich, weil der 4.000-Euro-Zuschuss real nur noch 3.224 Euro wert ist. Auch ihr Entlastungsbetrag von 125 Euro reicht kaufkraftbereinigt nicht einmal mehr für 100 Euro an Hilfe. Was Gertrud sich nicht mehr leisten kann, landet auf den Schultern ihrer Tochter, die unbezahlt neben Beruf und Familie einspringt. Gertruds Fall steht für Millionen Betroffene.

Besonders alarmierend ist die Situation des Zuschusses für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, der in allen Pflegegraden von 2017 (4.000 Euro) bis 2025 (3.224 Euro) einen Wertverlust von über 21 Prozent erfahren hat. Angesichts der massiv gestiegenen Handwerker- und Materialkosten ist das ein Schlag ins Gesicht aller Menschen, die so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben wollen.

Auch zeigt sich das Versagen der Bundesregierung beim Entlastungbeitrag. Dieser blieb acht Jahre lang bei 125 Euro eingefroren, während die Lebenshaltungskosten explodierten. Im Jahr 2025 war dieser Betrag real nur noch 101 Euro wert – ein Kaufkraftverlust von 19 Prozent. Wer Hilfe im Haushalt oder Alltagsbegleitung benötigt, bekommt heute für das gleiche Geld deutlich weniger Stunden an Unterstützung als noch vor acht Jahren.

In der vollstationären Pflege ist die Lage nicht minder prekär. Die Basis-Leistungsbeträge wurden so mangelhaft angepasst, dass beispielsweise im Pflegegrad 4 der reale Wert von 1.775 Euro im Jahr 2017 auf nur noch 1.431 Euro im Jahr 2025 gesunken ist. Zwar versucht die Regierung dies durch Zuschläge zu kaschieren, doch die nackten Zahlen zeigen: Ein Drittel der Heimbewohner ist bereits wieder auf Hilfe zur Pflege angewiesen.


Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Reale Wertentwicklung von Pflegeversicherungsleistungen“ 

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news-62567 Thu, 12 Feb 2026 15:30:37 +0100 Steuerhinterziehung verfolgen statt Armut kriminalisieren https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/steuerhinterziehung-verfolgen-statt-armut-kriminalisieren/ Pressemitteilung 21. Legislatur Recht "Klar ist: Gerichte müssen entlastet werden. Der einfachste Weg dafür ist, Nichtigkeiten wie das Fahren ohne Ticket im öffentlichen Nahverkehr oder den Diebstahl von Lebensmitteln nicht mehr zu verfolgen. Denn damit wird Armut kriminalisiert und unser Rechtssystem lahmgelegt", erklärt Luke Hoß, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Meldung über Rekordzahlen bei nicht erledigten Strafverfahren. "Klar ist: Gerichte müssen entlastet werden. Der einfachste Weg dafür ist, Nichtigkeiten wie das Fahren ohne Ticket im öffentlichen Nahverkehr oder den Diebstahl von Lebensmitteln nicht mehr zu verfolgen. Denn damit wird Armut kriminalisiert und unser Rechtssystem lahmgelegt", erklärt Luke Hoß, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Meldung über Rekordzahlen bei nicht erledigten Strafverfahren. Hoß weiter:

"Die Justiz muss sich auf die wirklich wichtigen Taten wie Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe konzentrieren können."

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news-62566 Thu, 12 Feb 2026 15:24:11 +0100 Preisgarantien für Bäuerinnen und Bauern https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/preisgarantien-fuer-baeuerinnen-und-bauern/ Pressemitteilung 21. Legislatur Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz "Das war kein Milchgipfel, sondern der Gipfel der Unverschämtheit. Landwirtschaftsminister Alois Rainer opfert die Bauern für den Markt. Die abstürzenden Milchpreise bedrohen die Existenz einer wachsenden Zahl von Bauern. Wir als Linke fordern daher kurzfristig Preisgarantien für die Bauern und finanzielle Unterstützungen, wenn sie freiwillig darauf verzichten noch mehr Milch auf den Markt zu bringen", erklärt Marcel Bauer, Sprecher für Lebensmittel und nachhaltige Landnutzung der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum gestrigen Milchgipfel von Landwirtschaftsminister Alois Rainer. "Das war kein Milchgipfel, sondern der Gipfel der Unverschämtheit. Landwirtschaftsminister Alois Rainer opfert die Bauern für den Markt. Die abstürzenden Milchpreise bedrohen die Existenz einer wachsenden Zahl von Bauern. Wir als Linke fordern daher kurzfristig Preisgarantien für die Bauern und finanzielle Unterstützungen, wenn sie freiwillig darauf verzichten noch mehr Milch auf den Markt zu bringen", erklärt Marcel Bauer, Sprecher für Lebensmittel und nachhaltige Landnutzung der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum gestrigen Milchgipfel von Landwirtschaftsminister Alois Rainer. Bauer weiter:

"Um die Situation der Bauern zu verbessern, muss das Preisdiktat der Großmolkereien gebrochen werden. Mit Artikel 148 der EU-Verordnung zur Gemeinsamen Marktorganisation (GMO) müssen wir sozial faire und verbindliche Lieferverträge im Milchsektor einführen. Um die Milchmenge langfristig zu senken, müssen wir die Weidehaltung und ökologische Bewirtschaftung fördern. Dafür brauchen die Milchviehhalter aber Zugang zu Flächen – doch die Bundesregierung will lieber mit dem Bau-Turbo die Flächenspekulation befeuern, anstatt für die Landwirte Perspektiven zu schaffen."

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news-62565 Thu, 12 Feb 2026 13:45:18 +0100 Münchner Sicherheitskonferenz: Für eine neue Sicherheitspolitik und mehr Diplomatie https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/muenchner-sicherheitskonferenz-fuer-eine-neue-sicherheitspolitik-und-mehr-diplomatie/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Die Münchner Sicherheitskonferenz findet in diesem Jahr unter einer veränderten Weltordnung statt: Gerade jetzt ist es wichtig, Stimmen zu Wort kommen zu lassen, die auf Diplomatie, Gemeinsame Sicherheit und die Stärkung internationaler Verträge setzen. Was wir jedoch in erster Linie hören, ist: Aufrüstung“, kritisiert Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlicher der Münchner Sicherheitskonferenz. Pellmann weiter:

„Zuletzt von der Europäischen Nuklearen Studiengruppe, die angesichts des Bruchs mit der internationalen Ordnung durch Donald Trump eine verstärkte atomare Abschreckung Europas fordert. Das ist absoluter Wahnsinn, realitätsfern und birgt die Gefahr weltpolitischer Eskalationen.

Richtig ist: Die transatlantische Partnerschaft erweist sich als brüchig – dieser Realität müssen sich auch Deutschland und die EU stellen. Was daraus folgen muss: Ein veränderter Blick auf Sicherheitspolitik und mehr Diplomatie. Nur indem man Sicherheit als gegenseitiges und gemeinsames Bedürfnis aller involvierten Akteure begreift, kann die Aufrüstungsspirale durchbrochen werden.

Es ist auch sehr irritierend, dass offensichtlich auf Druck der USA mehrere Abgeordnete der AfD zur Sicherheitskonferenz eingeladen wurden, eine rechtsextreme Partei, die im Geiste des deutschen Militarismus steht. Die Brandmauer gilt wohl für die Einladenden der Sicherheitskonferenz nicht.“

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news-62559 Thu, 12 Feb 2026 09:12:33 +0100 DB-Sicherheitsgipfel muss liefern: Mehr Sicherheit für Beschäftigte! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/db-sicherheitsgipfel-muss-liefern-mehr-sicherheit-fuer-beschaeftigte/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Inneres „Der Tod des Zugbegleiters Serkan C. ist kein tragischer Zufall, sondern das Ergebnis jahrelangen politischen Wegschauens. Seit Jahren berichten Beschäftigte von Gewalt und Bedrohungen im Bahnalltag – passiert ist viel zu wenig. Diese Gewalttat zeigt: Der Profitdruck bei der Bahn hat ganz konkrete Folgen für die Sicherheit der Beschäftigten“, sagt Luigi Pantisano, stellvertretender Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn. „Der Tod des Zugbegleiters Serkan C. ist kein tragischer Zufall, sondern das Ergebnis jahrelangen politischen Wegschauens. Seit Jahren berichten Beschäftigte von Gewalt und Bedrohungen im Bahnalltag – passiert ist viel zu wenig. Diese Gewalttat zeigt: Der Profitdruck bei der Bahn hat ganz konkrete Folgen für die Sicherheit der Beschäftigten“, sagt Luigi Pantisano, stellvertretender Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn. Pantisano weiter: 

„Die Bahn wird kaputtgespart – das wirkt sich auf Infrastruktur, Verspätungen und vor allem auf die Arbeitsbedingungen der Kolleg:innen aus. Sie sind es, die ein kaputtes System jeden Tag am Laufen halten.

Der Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn darf jetzt kein Pflichttermin mit warmen Worten werden. Er muss liefern, daher fordert Die Linke: Mehr Geld für den Regionalverkehr, dass niemand allein auf dem Zug arbeitet und dass Alarmknöpfe an der Kleidung der Beschäftigten installiert werden, um sofortigen Kontakt zur Leitstelle herzustellen. Zusätzlich müssen Schutzräume als sichere Rückzugsorte im Zug eingerichtet werden.

Die Sicherheit der Kolleg:innen ist das Fundament einer funktionierenden Bahn.“

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news-62558 Wed, 11 Feb 2026 15:14:52 +0100 Barrierefreiheit: Bundesregierung manifestiert Ausgrenzug https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/barrierefreiheit-bundesregierung-manifestiert-ausgrenzug/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Wirtschaft und Technologie "Mit diesem Gesetzentwurf stellt die Bundesregierung die Unternehmen praktisch von echter Barrierefreiheit frei. Damit manifestiert sie die Ausgrenzung vieler Menschen im Alltag", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecher für Inklusion und Teilhabe, zum Kabinettsbeschluss zu neuen Regeln für Barrierefreiheit. "Mit diesem Gesetzentwurf stellt die Bundesregierung die Unternehmen praktisch von echter Barrierefreiheit frei. Damit manifestiert sie die Ausgrenzung vieler Menschen im Alltag", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecher für Inklusion und Teilhabe, zum Kabinettsbeschluss zu neuen Regeln für Barrierefreiheit. Pellmann weiter:

"Auch Teilhabe darf nicht von Profitlogik bestimmt werden. Wer Inklusion ernst meint, muss Konzerne dazu verpflichten, statt ihnen Schlupflöcher zu bieten.“

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