Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Sun, 01 Mar 2026 13:46:47 +0100 Sun, 01 Mar 2026 13:46:47 +0100 TYPO3 EXT:news news-62694 Sat, 28 Feb 2026 12:12:38 +0100 USA und Israel riskieren Krieg mit katastrophalen Folgen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/usa-und-israel-riskieren-krieg-mit-katastrophalen-folgen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Meine Gedanken sind jetzt ganz besonders bei den Menschen in Iran, Israel und der ganzen Region. Israel und die USA missachten mit den Angriffen auf den Iran das Völkerrecht und riskieren damit einen Krieg, der katastrophale Folgen für die gesamte Region – allen voran die Zivilbevölkerung – haben könnte“, sagt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Angriff Israels und der USA auf Iran. „Meine Gedanken sind jetzt ganz besonders bei den Menschen in Iran, Israel und der ganzen Region. Israel und die USA missachten mit den Angriffen auf den Iran das Völkerrecht und riskieren damit einen Krieg, der katastrophale Folgen für die gesamte Region – allen voran die Zivilbevölkerung – haben könnte“, sagt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum heutigen Angriff Israels und der USA auf Iran. Pellmann weiter: 

„Es muss jetzt darum gehen, die Menschen in Iran, Israel und darüber hinaus zu schützen sowie eine Eskalation auf die gesamte Region zu verhindern. Die Bundesregierung muss als wichtiger Partner Israels ihre Verantwortung wahrnehmen und Maßnahmen zur Deeskalation ergreifen.

Ein Regimewechsel kann niemals herbeigebombt werden. Für uns als Linke ist klar, dass die Iraner:innen, die sich gegen das Regime auflehnen, unterstützt werden müssen. Es braucht wesentlich mehr internationalen Druck auf das islamistische Regime sowie gezielte Sanktionen gegen die Eliten im Land. Auch eine Atombombe des Irans lässt sich nicht durch militärische Angriffe verhindern, sondern nur durch Diplomatie und Überwachung vor Ort. Dahin müssen wir zurückkehren.“

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news-62693 Fri, 27 Feb 2026 16:22:08 +0100 Kriegserklärung Pakistans gegenüber Afghanistan ist eine gefährliche Eskalation https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/kriegserklaerung-pakistans-gegenueber-afghanistan-ist-eine-gefaehrliche-eskalation/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Verteidigung Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Kriegserklärung Pakistans gegenüber Afghanistan Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Kriegserklärung Pakistans gegenüber Afghanistan:

„Die Kriegserklärung Pakistans gegenüber Afghanistan stellt eine gefährliche Eskalation dar und droht die ohnehin prekäre Sicherheits- und Versorgungslage der Zivilbevölkerung weiter zu verschärfen. Militärische Gewalt wird den Konflikt nicht lösen, sondern die Region weiter destabilisieren.

Hintergrund der Eskalation ist der ungelöste Konflikt um Grenzsicherheit und bewaffnete Gruppen. Pakistan wirft der Taliban-Regierung vor, der Terrorgruppe Tehrik-e Taliban Pakistan (TTP) Rückzugsräume auf afghanischem Territorium zu gewähren, von denen aus Angriffe auf Pakistan verübt werden. Als de-facto-Macht trägt die Taliban-Regierung Verantwortung, da sie diese Gruppen nicht wirksam kontrolliert und zugleich durch systematische Menschenrechtsverletzungen selbst zur Destabilisierung des Landes beiträgt.

Krieg ist keine Lösung für sicherheitspolitische Versäumnisse. Vor diesem Hintergrund sind Abschiebungen nach Afghanistan politisch unverantwortlich und humanitär nicht zu rechtfertigen. Erforderlich sind Deeskalation, diplomatische Initiativen und der Schutz der betroffenen Bevölkerung.“

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news-62692 Fri, 27 Feb 2026 14:36:36 +0100 ÖPNV: Wer uns täglich zur Arbeit oder in die Schule fährt, verdient bessere Arbeitsbedingungen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/oepnv-wer-uns-taeglich-zur-arbeit-oder-in-die-schule-faehrt-verdient-bessere-arbeitsbedingungen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Arbeit und Soziales "Wer uns täglich zur Arbeit oder in die Schule fährt, verdient bessere Arbeitsbedingungen. Die Beschäftigten sind das Rückgrat einer sicheren und klimagerechten Mobilität. Diese Verantwortung muss sich in besseren Arbeitsverhältnissen widerspiegeln. Aktuell müssen die Beschäftigten eine Politik ausbaden, die zwar zu einer höheren ÖPNV-Nutzung führt, aber nicht die notwendigen Voraussetzungen dafür schafft. Bis 2030 fehlen rund 150.000 Fachkräfte im ÖPNV – höchste Zeit, dass Arbeitsbedingungen und Entlohnung stimmen", erklärt Luigi Pantisano, stellvertretender Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Arbeitsbedingungen im ÖPNV. "Wer uns täglich zur Arbeit oder in die Schule fährt, verdient bessere Arbeitsbedingungen. Die Beschäftigten sind das Rückgrat einer sicheren und klimagerechten Mobilität. Diese Verantwortung muss sich in besseren Arbeitsverhältnissen widerspiegeln. Aktuell müssen die Beschäftigten eine Politik ausbaden, die zwar zu einer höheren ÖPNV-Nutzung führt, aber nicht die notwendigen Voraussetzungen dafür schafft. Bis 2030 fehlen rund 150.000 Fachkräfte im ÖPNV – höchste Zeit, dass Arbeitsbedingungen und Entlohnung stimmen", erklärt Luigi Pantisano, stellvertretender Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Arbeitsbedingungen im ÖPNV. Pantisano weiter:

"Wir als Linke fordern deshalb, dass Bund und Länder die Regionalisierungsmittel deutlich aufstocken und eine Ausbildungsoffensive starten. Ein gut ausgebauter und kostengünstiger ÖPNV entlastet den Geldbeutel der Fahrgäste und schafft sichere und gut bezahlte Jobs. Um Wohlstand im Land zu sichern, brauchen wir eine zukunftsfähige und klimafreundliche Mobilität, die Arbeitsplätze in der Mobilitätsindustrie schafft, statt abbaut."

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news-62691 Fri, 27 Feb 2026 14:29:47 +0100 Equal Pay Day: mehr Anerkennung, sowohl gesellschaftlich als auch finanziell https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/equal-pay-day-mehr-anerkennung-sowohl-gesellschaftlich-als-auch-finanziell/ Pressemitteilung 21. Legislatur Familie, Senioren, Frauen und Jugend Arbeit und Soziales "Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern bleibt unverändert bei 16 Prozent. Sie ist Ausdruck der mangelhaften Geschlechtergerechtigkeit in Deutschland. Dass sich die Lohnlücke insbesondere nach der Geburt von Kindern weiter öffnet, macht die Missstände deutlich: Der Rückfall in traditionelle Rollenmodelle wird durch die schlechte Betreuungsinfrastruktur befeuert. Frauen werden viel zu häufig in Teilzeitmodelle oder Minijobs gedrängt. Zudem übernehmen Frauen häufiger die Pflege von Angehörigen und müssen dadurch ihre Arbeitszeit reduzieren", erklärt Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Equal Pay Day. "Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern bleibt unverändert bei 16 Prozent. Sie ist Ausdruck der mangelhaften Geschlechtergerechtigkeit in Deutschland. Dass sich die Lohnlücke insbesondere nach der Geburt von Kindern weiter öffnet, macht die Missstände deutlich: Der Rückfall in traditionelle Rollenmodelle wird durch die schlechte Betreuungsinfrastruktur befeuert. Frauen werden viel zu häufig in Teilzeitmodelle oder Minijobs gedrängt. Zudem übernehmen Frauen häufiger die Pflege von Angehörigen und müssen dadurch ihre Arbeitszeit reduzieren", erklärt Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Equal Pay Day. Reichinnek weiter:

"Deshalb ist unsere Forderung klar: Es braucht einen Ausbau der Betreuungs- und Pflegeinfrastruktur, genauso wie mehr Anerkennung für diese Berufe – sowohl gesellschaftlich, als auch finanziell. Da Frauen überdurchschnittlich oft im Niedriglohnsektor arbeiten, würden sie ganz besonders von einem armutsfesten Mindestlohn profitieren. Eine stärkere Tarifbindung sorgt für eine Entlohnung, die sich mehr an objektiven Kriterien orientiert. Auch am Equal Pay Day zeigt sich, wie wichtig starke Gewerkschaften sind."

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news-62690 Fri, 27 Feb 2026 13:58:59 +0100 AfD-Urteil bedeutet keine politische Entlastung https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/afd-urteil-bedeutet-keine-politische-entlastung/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres „Im Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht Köln wurde ausschließlich geprüft, ob das Bundesamt für Verfassungsschutz auf Grundlage des von ihm vorgelegten Gutachtens die Hochstufung rechtlich tragfähig begründen konnte. Das Gericht kommt zu dem Ergebnis, dass die darin herangezogenen öffentlich zugänglichen Quellen im jetzigen Verfahrensstand nicht ausreichen, um der Partei insgesamt eine verfassungsfeindliche Grundtendenz zuzuschreiben. Zugleich stellt das Gericht fest, dass innerhalb der AfD verfassungsfeindliche Bestrebungen mit hinreichender Gewissheit erkennbar sind. „Im Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht Köln wurde ausschließlich geprüft, ob das Bundesamt für Verfassungsschutz auf Grundlage des von ihm vorgelegten Gutachtens die Hochstufung rechtlich tragfähig begründen konnte. Das Gericht kommt zu dem Ergebnis, dass die darin herangezogenen öffentlich zugänglichen Quellen im jetzigen Verfahrensstand nicht ausreichen, um der Partei insgesamt eine verfassungsfeindliche Grundtendenz zuzuschreiben. Zugleich stellt das Gericht fest, dass innerhalb der AfD verfassungsfeindliche Bestrebungen mit hinreichender Gewissheit erkennbar sind.

Die Entscheidung bedeutet daher keine politische Entlastung dieser Partei, sondern eine vorläufige rechtliche Bewertung der Begründungslage durch die Behörde. Die abschließende Klärung bleibt dem Hauptsacheverfahren vorbehalten“, erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Innenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln zur Einstufung der AfD. Bünger weiter:

„Unabhängig von der Einstufung durch den Verfassungsschutz bleibt für uns die politische Bewertung eindeutig: Die AfD ist eine rechtsextreme Partei und eine Gefahr für Demokratie, Rechtsstaat und Minderheiten. Diese Einschätzung ergibt sich aus ihren Programmen, aus den öffentlichen Aussagen führender Funktionäre und aus ihrer politischen Praxis. Die Verteidigung der Demokratie bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe im Parlament und außerhalb.“

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news-62689 Fri, 27 Feb 2026 13:54:43 +0100 Solarförderung: Reiche kippt Energiewende als gesamtgesellschaftliches, dezentrales Projekt https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/solarfoerderung-reiche-kippt-energiewende-als-gesamtgesellschaftliches-dezentrales-projekt/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit "Ich bin erschüttert, mit welcher Vehemenz Ministerin Reiche die Energiewende ausbremsen will. Wird der geleakte Gesetzentwurf so verabschiedet, gibt es keine Förderung für kleine Dachsolaranlagen mehr. Das kann nicht nur zehntausende Arbeitsplätze in der Solarbranche kosten, es würde auch die Energiewende als ein gesamtgesellschaftliches, dezentrales Projekt, bei dem viele Menschen mitmachen können, zum Kippen bringen", erklärt Jörg Cezanne, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur geleakten EEG-Novelle von Bundeswirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche. "Ich bin erschüttert, mit welcher Vehemenz Ministerin Reiche die Energiewende ausbremsen will. Wird der geleakte Gesetzentwurf so verabschiedet, gibt es keine Förderung für kleine Dachsolaranlagen mehr. Das kann nicht nur zehntausende Arbeitsplätze in der Solarbranche kosten, es würde auch die Energiewende als ein gesamtgesellschaftliches, dezentrales Projekt, bei dem viele Menschen mitmachen können, zum Kippen bringen", erklärt Jörg Cezanne, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur geleakten EEG-Novelle von Bundeswirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche. Cezanne weiter:

"Die Ministerin sabotiert eine zukunftsfähige Wirtschafts- und Klimapolitik, weil sie energiewirtschaftliche Fakten ignoriert: Nach Berechnungen von Agora Energiewende erzielt jeder Fördereuro, der in den Ausbau erneuerbarer Energien fließt, eine Strompreissenkung von durchschnittlich 1,60 Euro pro Megawattstunde. Katherina Reiche macht aber Politik im Sinne der Gasbosse. Die Lage von einem Viertel der Haushalte in Deutschland, die bereits jetzt von Energiearmut betroffen sind, ist ihr offenbar komplett egal."

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news-62688 Fri, 27 Feb 2026 13:21:35 +0100 Steigende Privatinsolvenzen: Armutszeugnis für die Merz-Regierung https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/privatinsolvenzen-armutszeugnis-fuer-die-merz-regierung/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Finanzen Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu steigenden Privatinsolvenzen durch hohe Energie- und Lebensmittelpreise laut Angaben des Informationsdienstleisters Crif: Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu steigenden Privatinsolvenzen durch hohe Energie- und Lebensmittelpreise laut Angaben des Informationsdienstleisters Crif:

"Wenn Menschen sich verschulden müssen, um zu heizen und zu essen, ist das kein Zufall, sondern politisches Versagen. Das passiert, wenn eine Regierung sich nur für die angebliche steuerliche Belastung von Millionären und Milliardären, nicht aber für das Wohlergehen der Bevölkerung interessiert. Und die Privatinsolvenzen bilden nur die Spitze des Problems ab: Insgesamt gelten rund 5,6 Millionen Menschen in Deutschland als überschuldet.

Statt aber gegenzusteuern, hat die Bundesregierung im November 2025 sogar darauf verzichtet, eine verlässliche Finanzierungsgrundlage für die Schuldnerberatungen zu schaffen – gegen den Protest von geladenen Sachverständigen und der demokratischen Opposition. Diese Beratungen sind der Ort, an dem Insolvenzen noch abgewendet werden können. Dass die jüngsten Insolvenzen aber vor allem in den gestiegenen Lebenshaltungskosten begründet liegen, ist ein absolutes Armutszeugnis für die Merz-Regierung. Die Zahlen zeigen einmal mehr: Das Leben in Deutschland ist für viele nicht mehr bezahlbar. Deshalb fordert Die Linke: runter mit Mieten, Energie- und Lebensmittelpreisen."

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news-62687 Fri, 27 Feb 2026 12:14:59 +0100 Betriebsratswahlen: Für starke, kämpferische und gewerkschaftlich organisierte Betriebsräte! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/betriebsratswahlen-fuer-starke-kaempferische-und-gewerkschaftlich-organisierte-betriebsraete/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales "Es ist nicht nur entscheidend, dass es einen Betriebsrat gibt, sondern auch, wer in diesem sitzt. Deshalb möchte ich meine Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben dazu aufrufen, in den nächsten drei Monaten starke, kämpferische und gewerkschaftlich organisierte Betriebsräte zu unterstützen", kommentiert Cem Ince, Sprecher für betriebliche Mitbestimmung und gewerkschaftliche Kämpfe der Fraktion die Linke im Bundestag, die am 1. März beginnenden bundesweiten Betriebsratswahlen. "Es ist nicht nur entscheidend, dass es einen Betriebsrat gibt, sondern auch, wer in diesem sitzt. Deshalb möchte ich meine Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben dazu aufrufen, in den nächsten drei Monaten starke, kämpferische und gewerkschaftlich organisierte Betriebsräte zu unterstützen", kommentiert Cem Ince, Sprecher für betriebliche Mitbestimmung und gewerkschaftliche Kämpfe der Fraktion die Linke im Bundestag, die am 1. März beginnenden bundesweiten Betriebsratswahlen. Ince weiter:

"Beschäftigte müssen mehr mitbestimmen, wenn es um Arbeitszeit, Gesundheit, Sicherheit und die Zukunft ihres Betriebes geht. Es ist eine fatale Entwicklung, dass immer weniger arbeitende Menschen von einem Betriebsrat vertreten werden und Arbeitgeber mit schmutzigen Tricks versuchen, Betriebsratsgründungen zu verhindern. Demokratie am Arbeitsplatz ist ein Recht der arbeitenden Klasse. Ich fordere deswegen die Bundesregierung auf, durch politische Maßnahmen die Gründung von Betriebsräten zu fördern und zu unterstützen. Schluss mit Union Busting, dies muss endlich als Offizialdelikt eingestuft werden."

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news-62665 Thu, 26 Feb 2026 13:41:21 +0100 Linke fordert klares Bekenntnis zur Intendantin und Unabhängigkeit der Berlinale https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/linke-fordert-klares-bekenntnis-zur-intendantin-und-unabhaengigkeit-der-berlinale/ Pressemitteilung 21. Legislatur Kultur und Medien „Der Umgang von Kultur- und Medienstaatsminister Weimer mit der Berlinale ist der eigentliche Skandal. Wer per BILD-Zeitung die Absetzung von Tricia Tuttle betreibt, macht nicht nur den Intendantenposten zum Schleudersitz, sondern verstößt mit dieser politischen Einflussnahme klar gegen fundamentale Prinzipien der Kunst- und Meinungsfreiheit“, sagt David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur vertagten Entscheidung über die Zukunft von Berlinale Intendantin Tricia Tuttle. „Der Umgang von Kultur- und Medienstaatsminister Weimer mit der Berlinale ist der eigentliche Skandal. Wer per BILD-Zeitung die Absetzung von Tricia Tuttle betreibt, macht nicht nur den Intendantenposten zum Schleudersitz, sondern verstößt mit dieser politischen Einflussnahme klar gegen fundamentale Prinzipien der Kunst- und Meinungsfreiheit“, sagt David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur vertagten Entscheidung über die Zukunft von Berlinale Intendantin Tricia Tuttle. Schliesing weiter:

„Wolfram Weimer muss der Berlinale ihre Unabhängigkeit zusichern und sich vor Tricia Tuttle stellen. Jetzt steht er in der Pflicht, das Festival zu retten und nicht durch weitere Verunsicherung zu gefährden. Die künstlerischen Folgen für die Berlinale und die wirtschaftlichen Konsequenzen für den Filmstandort Deutschland könnten verheerend werden.

Die Berlinale ist genau deshalb ein Weltfilmfestival, weil es das politischste aller Festivals und ein Ort für kontroverse Debatten ist. Nichts anderes ist passiert und der Intendantin, die einen guten Job gemacht hat, ist dies auch nicht vorzuwerfen. Wenn nur noch Stimmen geduldet werden, die politisch konform sind, verliert die Berlinale ihre kulturelle Relevanz. Deshalb braucht es auch keine Debatte über eine Neuausrichtung des Festivals, sondern dringend eine über eine Neuausrichtung der Politik der Bundesregierung, die sich nicht länger politisch einmischen darf und stattdessen die Unabhängigkeit des Festivals und die Kunstfreiheit garantieren muss. Denn die Kunstfreiheit schützt nicht nur das Werk selbst, sondern auch die Rede, den Widerspruch, die Provokation und den Kontext, in dem Kunst entsteht und gezeigt wird – das sollte für die Bundesregierung selbstverständlich sein.“

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news-62641 Wed, 25 Feb 2026 15:18:33 +0100 GMG: Gaslobby triumphiert - Menschen zahlen die Rechnung https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/gmg-gaslobby-triumphiert-menschen-zahlen-die-rechnung/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Verkehr, Bau und Stadtentwicklung "Das ist ein gefährlicher Paradigmenwechsel für die Wärmewende: weg von bezahlbaren und erneuerbaren Umrüstungspfaden, hin zu undurchsichtigen und ökologisch zweifelhaften Geschäftsmodellen von fossilen Konzernen. Die Leidtragenden werden mal wieder die Verbraucherinnen und Verbraucher sein", sagt Violetta Bock, Sprecherin für Klimagerechtigkeit, Wärmepolitik und Umweltfragen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Gebäudemodernisierungsgesetz. "Das ist ein gefährlicher Paradigmenwechsel für die Wärmewende: weg von bezahlbaren und erneuerbaren Umrüstungspfaden, hin zu undurchsichtigen und ökologisch zweifelhaften Geschäftsmodellen von fossilen Konzernen. Die Leidtragenden werden mal wieder die Verbraucherinnen und Verbraucher sein", sagt Violetta Bock, Sprecherin für Klimagerechtigkeit, Wärmepolitik und Umweltfragen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Gebäudemodernisierungsgesetz. Bock weiter:

"Diese Regierung hat offensichtlich jeglichen Anspruch aufgegeben, den Menschen in diesem Land eine sozial gerechte Antwort auf die eskalierende Klima- und Wohnkrise zu geben. Schlimmer noch: bereits die ersten Stufen der 'Bio-Treppe' für fossile Heizungen werden Millionen Haushalte ins finanzielle Straucheln bringen. Die angebliche 'Grünquote' ist nichts anderes als eine Greenwashing-Gebühr verpackt als staatliche Zwangsmaßnahme. Es geht hier nicht um Klimaschutz, sondern um neue Abzockmodelle für fossile Konzerne.

Europarechtlich und verfassungsrechtlich werden die vorgeschlagenen Eckpunkte ohnehin kaum zu halten sein. Der Teufelskreis der Verunsicherung bleibt bestehen und wird die meisten Menschen in ihrem Zuhause in der fossilen Preisfalle verharren lassen."

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news-62642 Wed, 25 Feb 2026 14:36:05 +0100 Steuerkriminelle kein Thema für Bundesregierung https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/steuerkriminelle-kein-thema-fuer-bundesregierung/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres Finanzen "Kriminelle Banken und Unternehmen betrügen uns alle durch organisierte Steuerhinterziehung laut Schätzungen jährlich um 125 Milliarden Euro. Doch das thematisiert die Bundesregierung in ihrem Aktionsplan gegen Finanzkriminalität überhaupt nicht. Stattdessen reduziert sie Organisierte Kriminalität schon wieder auf Clans oder Kartelle und reproduziert damit rassistische Stereotype", erklärt Isabelle Vandre, Sprecherin zur Bekämpfung von Finanzkriminalität, zum Kabinettsbeschluss eines Aktionsplanes gegen Geldwäsche, Finanz- und Drogenkriminalität. "Kriminelle Banken und Unternehmen betrügen uns alle durch organisierte Steuerhinterziehung laut Schätzungen jährlich um 125 Milliarden Euro. Doch das thematisiert die Bundesregierung in ihrem Aktionsplan gegen Finanzkriminalität überhaupt nicht. Stattdessen reduziert sie Organisierte Kriminalität schon wieder auf Clans oder Kartelle und reproduziert damit rassistische Stereotype", erklärt Isabelle Vandre, Sprecherin zur Bekämpfung von Finanzkriminalität, zum Kabinettsbeschluss eines Aktionsplanes gegen Geldwäsche, Finanz- und Drogenkriminalität. Vandre weiter:

"Der Kampf gegen Steuerkriminelle und die Schließung von Steuerschlupflöchern müssen Schwerpunkt der Debatte über Finanzkriminalität werden. Steuerhinterziehung muss endlich als Straftatbestand mit verbrecherischem Charakter gesetzlich verankert und geahndet werden."

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news-62636 Wed, 25 Feb 2026 14:25:02 +0100 Keine Kamikazedrohnen für die Bundeswehr – ob von Stark Defence oder Helsing https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/keine-kamikazedrohnen-fuer-die-bundeswehr/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verteidigung „Wir als Linke lehnen die geplante Bundeswehr-Anschaffung von Kamikazedrohnen entschieden ab – ob nun bei Stark Defence oder Helsing. Die Beteiligung des rechten Tech-Unternehmers und Trump-Freunds Peter Thiel am Start-up Stark Defence ist extrem heikel. Auch über Helsing gibt es wenig Gutes zu sagen – doch das ist nur einer von vielen Kritikpunkten am Vorhaben“, kritisiert Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum geplanten Kauf von sogenannten ‚Kamikazedrohnen‘ für die Bundeswehr. „Wir als Linke lehnen die geplante Bundeswehr-Anschaffung von Kamikazedrohnen entschieden ab – ob nun bei Stark Defence oder Helsing. Die Beteiligung des rechten Tech-Unternehmers und Trump-Freunds Peter Thiel am Start-up Stark Defence ist extrem heikel. Auch über Helsing gibt es wenig Gutes zu sagen – doch das ist nur einer von vielen Kritikpunkten am Vorhaben“, kritisiert Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum geplanten Kauf von sogenannten ‚Kamikazedrohnen‘ für die Bundeswehr. Thoden weiter:

„Ich bezweifele, dass die notwendigen Tests wirklich erfolgreich abgeschlossen wurden und die beiden Drohnensysteme Helsing HX 2 und Stark Virtus tatsächlich Serienreife haben. Hinzu kommt, dass die Stark-Drohnen im Vergleich zu den Helsing-Drohnen doppelt so teuer sind – eine überzeugende Begründung, warum man trotzdem bei Stark kaufen möchte, liefert die Bundesregierung nicht. Auch Rheinmetall soll einen weiteren Beschaffungsauftrag bekommen. Die Bundesregierung zeigt hier erneut, wie unverantwortlich sie mit öffentlichen Finanzmitteln umgeht, wenn es um die entgrenzte Aufrüstung der Bundeswehr – nun mit Angriffsdrohnen – geht.“

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news-62634 Wed, 25 Feb 2026 10:47:30 +0100 Ganztag sozial und verlässlich ausbauen! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/ganztag-sozial-und-verlaesslich-ausbauen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Bildung und Forschung „Die Bundesregierung klopft sich für den ‚kontinuierlichen Ganztagsausbau‘ auf die Schulter, während vor allem in den westlichen Bundesländern hunderttausende Kinder noch nicht einmal einen Platz in Aussicht haben. Eltern wird Verlässlichkeit versprochen, tatsächlich droht für viele nur ein weiterer Kampf um knappe Plätze – mit besonders schlechten Karten für Kinder aus ärmeren Familien, deren Eltern weder Geld für private Lösungen, noch Zeit und Kontakte für den Behördendschungel haben“, sagt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Meldung des Instituts der Deutschen Wirtschaft zu fehlenden Hortplätzen vor allem in westdeutschen Bundesländern. „Die Bundesregierung klopft sich für den ‚kontinuierlichen Ganztagsausbau‘ auf die Schulter, während vor allem in den westlichen Bundesländern hunderttausende Kinder noch nicht einmal einen Platz in Aussicht haben. Eltern wird Verlässlichkeit versprochen, tatsächlich droht für viele nur ein weiterer Kampf um knappe Plätze – mit besonders schlechten Karten für Kinder aus ärmeren Familien, deren Eltern weder Geld für private Lösungen, noch Zeit und Kontakte für den Behördendschungel haben“, sagt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Meldung des Instituts der Deutschen Wirtschaft zu fehlenden Hortplätzen vor allem in westdeutschen Bundesländern. Gohlke weiter: 

„Die Bundesregierung muss den quantitativen Ausbau massiv hochfahren, ihn sozial ausrichten und zugleich klar regeln, dass Qualität und pädagogische Standards nicht auf der Strecke bleiben. Ganztag darf kein Sparmodell sein, sondern muss dort am stärksten sein, wo der Bildungsrückstand am größten ist.“

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news-62633 Tue, 24 Feb 2026 20:51:06 +0100 Koalitionseinigung beim Heizungsgesetz: Worst-Case-Szenario eingetreten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/koalitionseinigung-beim-heizungsgesetz-worst-case-szenario-eingetreten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Wirtschaft und Technologie "Die veröffentlichten Eckpunkte sind ein Desaster. Bei der sogenannten Grüngasquote handelt es sich um reines Greenwashing. Mit der Reform sollen letztlich nicht nur die fossile Cash-Cow Gasheizung, sondern auch die Gasnetze und alle dazugehörigen Geschäftsmodelle gerettet werden. Die Koalition gibt mit der Einigung die Klimaziele im Gebäudesektor auf, zugleich vollzieht sie einen Kniefall vor der Gaslobby", erklärt Violetta Bock, Sprecherin für Klimagerechtigkeit, Wärmepolitik und Umweltfragen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Einigung der Koalition beim Heizungsgesetz. "Die veröffentlichten Eckpunkte sind ein Desaster. Bei der sogenannten Grüngasquote handelt es sich um reines Greenwashing. Mit der Reform sollen letztlich nicht nur die fossile Cash-Cow Gasheizung, sondern auch die Gasnetze und alle dazugehörigen Geschäftsmodelle gerettet werden. Die Koalition gibt mit der Einigung die Klimaziele im Gebäudesektor auf, zugleich vollzieht sie einen Kniefall vor der Gaslobby", erklärt Violetta Bock, Sprecherin für Klimagerechtigkeit, Wärmepolitik und Umweltfragen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Einigung der Koalition beim Heizungsgesetz. Bock weiter:

"Ans Messer geliefert werden die Mieterinnen und Mieter. Sie haben selbst keine Mitspracherechte bei ihrer Wärmeversorgung, müssen am Ende aber die Mehrkosten für das teurere Gas mit den Beimischungen tragen. Damit ist das Worst-Case-Szenario eingetreten: Die SPD hat sich von CDU und CSU völlig über den Tisch ziehen lassen. Die Einigung setzt einen neuen Tiefpunkt im klima- und sozialpolitischen Abrisskurs der Koalition. Wir als Linke fordern: Mieterschutz und Verbraucherschutz müssen in der Wärmepolitik an erster Stelle stehen. Wir stehen an der Seite der Menschen in diesem Land, die längst verstanden haben, dass die erneuerbare Wärmeversorgung die günstigste und sicherste Versorgung ist und werden ihre Interessen gegen die Gaslobby-Regierung verteidigen."

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news-62625 Mon, 23 Feb 2026 15:04:20 +0100 Merz muss China-Reise wirtschaftspolitisch und außenpolitisch nutzen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/merz-muss-china-reise-wirtschaftspolitisch-und-aussenpolitisch-nutzen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Wirtschaft und Technologie „Friedrich Merz reist mit 30 CEOs nach China und es wird deutlich: Die Bundesregierung hat bis heute keinen langfristigen Plan, wie sie gute Arbeitsplätze sichern und wirtschaftliche Abhängigkeiten abbauen will. Man kann nicht mit den Chefs großer Unternehmen nach Peking fliegen, wenn unklar ist, welche gemeinsamen europäischen Regeln für Handel, Investitionen und fairen Wettbewerb gelten sollen“, sagt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Merz‘ China-Reise. „Friedrich Merz reist mit 30 CEOs nach China und es wird deutlich: Die Bundesregierung hat bis heute keinen langfristigen Plan, wie sie gute Arbeitsplätze sichern und wirtschaftliche Abhängigkeiten abbauen will. Man kann nicht mit den Chefs großer Unternehmen nach Peking fliegen, wenn unklar ist, welche gemeinsamen europäischen Regeln für Handel, Investitionen und fairen Wettbewerb gelten sollen“, sagt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Merz‘ China-Reise. Özdemir weiter: 

„Für eine funktionierende EU-China-Beziehung braucht es weder ein unterkühltes Verhältnis, noch blinde Abhängigkeiten. Was es stattdessen braucht, sind ein starkes Lieferkettengesetz, klare Grenzen gegen Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern sowie Investitionen in moderne Industrien. Doch Merz spricht von ‚flexibleren Lieferketten‘ und setzt auf Steuererleichterungen für Konzerne auf Kosten von Arbeitnehmerrechten und Umweltstandards.

Bundeskanzler Merz muss den Besuch auch außenpolitisch nutzen: China hat die Macht, eine entscheidende Rolle in den Ukraine-Friedensverhandlungen zu spielen und Putin zum Ende des Krieges zu bewegen. Merz sollte diese Rolle fördern und beispielsweise einen gemeinsamen Friedensgipfel initiieren, denn wenn Peking einlädt, wird Putin kommen. Alles andere wäre eine verpasste Chance.“

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