Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Mon, 30 Mar 2026 15:30:14 +0200 Mon, 30 Mar 2026 15:30:14 +0200 TYPO3 EXT:news news-62973 Mon, 30 Mar 2026 15:19:18 +0200 Inflation: Bundesregierung belastet die Falschen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/inflation-bundesregierung-belastet-die-falschen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie Janine Wissler, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Veröffentlichung der Inflationsrate für den März: Janine Wissler, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Veröffentlichung der Inflationsrate für den März:

"Der Anstieg der Inflationsrate auf 2,7 Prozent ist ein deutliches Warnsignal: Steigende Energiepreise treiben die Kosten, und die kommen direkt bei den Menschen an. Darum ist die steigende Inflation für Millionen Haushalte auch keine abstrakte Kennziffer, sondern die nächste Belastung beim Tanken, Heizen und Einkaufen. Gleichzeitig aber machen Öl- und Gaskonzerne in dieser Krise weiter zusätzliche Gewinne - jeden Tag in Millionenhöhe. Wenn Energiepreise die Teuerung treiben, erwarte ich von der Bundesregierung, dass sie diese Krisenprofite nicht einfach weiterlaufen lässt. Deshalb braucht es jetzt eine scharfe Übergewinnsteuer und direkte Entlastungen für die Bevölkerung. Die Linke hat dafür konkrete Vorschläge auf den Tisch gelegt: vom Energiekrisengeld bis zu bezahlbarer Mobilität. Stattdessen haben die Verkehrsminister der Länder beim Deutschlandticket jetzt sogar eine automatische Preiserhöhung beschlossen - in einer Phase steigender Preise. Getoppt wird dieses unsoziale Vorgehen nur noch davon, dass die Bundesregierung jetzt auch noch über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer nachdenkt. Wieder belastet das die Falschen und verschärft die Probleme weiter."

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news-62972 Mon, 30 Mar 2026 15:11:40 +0200 Reform der GKV: Statt Gerechtigkeit, nur Kürzungen! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/reform-der-gkv-statt-gerechtigkeit-nur-kuerzungen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit "Die Vorschläge des ersten Kommissionsberichts zeigen vor allem eines: Statt für Gerechtigkeit zu sorgen, sollen Kürzungen die Folgen jahrelanger politischer Untätigkeit ausgleichen. Höhere Zuzahlungen und die Abschaffung der Mitversicherung von Ehepartner:innen treffen insbesondere kranke Menschen und diejenigen, die ohnehin schon wenig Geld haben", sagt Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Vorschlägen der Expertenkommission für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). "Die Vorschläge des ersten Kommissionsberichts zeigen vor allem eines: Statt für Gerechtigkeit zu sorgen, sollen Kürzungen die Folgen jahrelanger politischer Untätigkeit ausgleichen. Höhere Zuzahlungen und die Abschaffung der Mitversicherung von Ehepartner:innen treffen insbesondere kranke Menschen und diejenigen, die ohnehin schon wenig Geld haben", sagt Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Vorschlägen der Expertenkommission für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Gürpinar weiter:

"Für Die Linke ist klar: Weitere Belastungen für Patientinnen und Patienten sind inakzeptabel. Stattdessen braucht es eine gerechte Umverteilung im System. Es darf nicht sein, dass Menschen sich künftig fragen müssen, ob sie sich einen Arztbesuch noch leisten können, während Wohlhabende sich dem solidarischen System entziehen und gleichzeitig hohe Gewinne im Gesundheitsbereich gemacht werden.

Dabei wäre die Lösung für die Finanzprobleme in der Gesundheitsversicherung einfach: Die Beitragsbemessungsgrenze muss abgeschafft und alle Einkommensarten in die gesetzliche Versicherung einbezogen werden. Dabei gilt: Wer viel hat, zahlt viel, wer wenig hat, wenig und wer nichts hat, zahlts nichts!"

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news-62971 Mon, 30 Mar 2026 15:01:32 +0200 Besuch von Al-Scharaa: Die Bundesregierung auf Kuschelkurs mit Islamisten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/besuch-von-al-scharaa-die-bundesregierung-auf-kuschelkurs-mit-islamisten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Es ist erschreckend zu sehen, wie dreist Bundeskanzler Merz die Situation vor Ort in Syrien beschönigt, Al-Scharaa als Partner darstellt und so tut, als gäbe es den für den Wiederaufbau benötigten Frieden schon. Deutschland will bedingungslos 200 Millionen Euro an ein islamistisches Regime geben, das keine demokratische Legitimation hat“, erklärt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Treffen der Bundesregierung mit dem syrischen Machthaber Al-Scharaa. „Es ist erschreckend zu sehen, wie dreist Bundeskanzler Merz die Situation vor Ort in Syrien beschönigt, Al-Scharaa als Partner darstellt und so tut, als gäbe es den für den Wiederaufbau benötigten Frieden schon. Deutschland will bedingungslos 200 Millionen Euro an ein islamistisches Regime geben, das keine demokratische Legitimation hat“, erklärt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Treffen der Bundesregierung mit dem syrischen Machthaber Al-Scharaa. Özdemir weiter:

„Die Bundesregierung sieht ‚Geschäftschancen‘ und wirtschaftliche ‚Potenziale‘ in Syrien. Für diese sowie die Möglichkeit, endlich im großen Stil in das Land abzuschieben, wirft sie alle Prinzipien über Bord: Das ist nicht nur ein moralischer Totalausfall, sondern ein politischer Offenbarungseid. Merz verliert kein kritisches Wort zu Menschenrechtsverletzungen gegen ethnische und religiöse Gruppen im Land – auch nicht zu den aktuellen Angriffen auf Christ:innen. Statt eindeutiger Kritik und Bedingungen für eine Zusammenarbeit gibt es für al-Scharaa Mittagessen und Kuschelkurs durch die Bundesregierung. Für uns als Linke ist klar: Es darf keine Abschiebungen nach Syrien geben.

Die Konsequenzen sind verheerend: Islamismus wird salonfähig gemacht, Täter werden aufgewertet, Opfer verhöhnt. Der angebliche Kampf der Bundesregierung gegen Islamismus ist damit endgültig zur Farce verkommen.“

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news-62954 Sun, 29 Mar 2026 16:49:57 +0200 Empfang von al-Sharaa in Berlin: Merz hofiert Islamisten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/empfang-von-al-sharaa-in-berlin-merz-hofiert-islamisten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges "Das Treffen von Merz mit al-Sharaa ist kein diplomatischer Schritt, sondern ein moralischer Bankrott. Die Bundesregierung hofiert ein Regime, das auf den Trümmern von al-Qaida-nahen Netzwerken errichtet wurde und dessen Ideologie von Unterdrückung, Gewalt und islamistischem Fanatismus bis heute überlebt. Merz normalisiert damit Islamisten, die unliebsame ethnische und religiöse Bevölkerungsgruppen, wie Christen, Alawiten, Drusen und Kurden, massakrieren“, erklärt Cansu Özdemir, Sprecherin für Außenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des Besuchs des syrischen Präsidenten Ahmed al-Sharaa in Berlin. "Das Treffen von Merz mit al-Sharaa ist kein diplomatischer Schritt, sondern ein moralischer Bankrott. Die Bundesregierung hofiert ein Regime, das auf den Trümmern von al-Qaida-nahen Netzwerken errichtet wurde und dessen Ideologie von Unterdrückung, Gewalt und islamistischem Fanatismus bis heute überlebt. Merz normalisiert damit Islamisten, die unliebsame ethnische und religiöse Bevölkerungsgruppen, wie Christen, Alawiten, Drusen und Kurden, massakrieren“, erklärt Cansu Özdemir, Sprecherin für Außenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des Besuchs des syrischen Präsidenten Ahmed al-Sharaa in Berlin. Özdemir weiter:

"Nachdem die Bundesregierung einen Mann einreisen ließ, der nun de facto für die Taliban die afghanische Botschaft in Deutschland führt, streckt sie nun weiter wohlwollend jihadistischen Strukturen die Hand aus. Das alles nur, um endlich im großen Stil nach Syrien abschieben zu können.

Was auch nicht untergehen darf: Wer Dschihadisten den roten Teppich ausrollt, stärkt ihre Position und erhöht damit bewusst die Gefahr, die von ihren Ideologien ausgeht – auch hier in Deutschland."

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news-62953 Sun, 29 Mar 2026 16:40:19 +0200 Krankenkassenreform: Wer viel hat, zahlt viel, wer wenig hat, zahlt wenig, und wer nichts hat, zahlt nichts https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/krankenkassenreform-wer-viel-hat-zahlt-viel-wer-wenig-hat-zahlt-wenig-und-wer-nichts-hat-zahlt-nichts/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit "Es wäre so einfach, das Finanzproblem der Gesundheitsversicherung zu lösen. Die Reicheren müssen in die Finanzierung einbezogen werden. Die Beitragsbemessungsgrenze muss weg, alle müssen in die gesetzliche Versicherung einzahlen: Wer viel hat, zahlt viel, wer wenig hat, zahlt wenig, und wer nichts hat, zahlt nichts", erklärt Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur morgigen Vorstellung der Kommissionsvorschläge für die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung. "Es wäre so einfach, das Finanzproblem der Gesundheitsversicherung zu lösen. Die Reicheren müssen in die Finanzierung einbezogen werden. Die Beitragsbemessungsgrenze muss weg, alle müssen in die gesetzliche Versicherung einzahlen: Wer viel hat, zahlt viel, wer wenig hat, zahlt wenig, und wer nichts hat, zahlt nichts", erklärt Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur morgigen Vorstellung der Kommissionsvorschläge für die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung. Gürpinar weiter:

"Leider sind die Entscheider – Menschen wie Merz – selbst meist privat versichert. Die, die selbst keinen Beitrag für die Solidargemeinschaft leisten, entscheiden über das System. Das ist skandalös – und das Scheitern vorprogrammiert."

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news-62952 Sat, 28 Mar 2026 15:53:23 +0100 Angriffe auf Christen in Syrien: al-Sharaa sofort ausladen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/angriffe-auf-christen-in-syrien-al-sharaa-sofort-ausladen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges "Die aktuellen Angriffe auf Christen in Suqaylabiyah sind erschütternd. Islamisten aus dem Umfeld von Ahmed al-Sharaa greifen gezielt Christen in der Provinz Hama an – und staatliche Strukturen unterstützen diese Angriffe oder sehen bewusst weg", erklärt Cansu Özdemir, Sprecherin für Außenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag. "Die aktuellen Angriffe auf Christen in Suqaylabiyah sind erschütternd. Islamisten aus dem Umfeld von Ahmed al-Sharaa greifen gezielt Christen in der Provinz Hama an – und staatliche Strukturen unterstützen diese Angriffe oder sehen bewusst weg", erklärt Cansu Özdemir, Sprecherin für Außenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag. Özdemir weiter:

"Zuvor traf die Gewalt bereits Kurden, Alawiten, Jesiden und Drusen – jetzt Christen. Und dennoch wird dieser Mann in Deutschland mit einem Staatsempfang geehrt. Das ist ein politischer Skandal. Ich fordere die sofortige Ausladung von Ahmed al-Sharaa sowie eine klare Verurteilung durch die Bundesregierung. Alles andere käme deutscher Komplizenschaft gleich."

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news-62951 Sat, 28 Mar 2026 13:05:17 +0100 Übergewinnsteuer: Klingbeil stiehlt sich aus der Verantwortung https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/uebergewinnsteuer-klingbeil-stiehlt-sich-aus-der-verantwortung/ Pressemitteilung 21. Legislatur Finanzen "Die aktuellen Beschlüsse der Bundesregierung zur Entlastung bei den Energiepreisen werden von 80 Prozent der Bevölkerung als unzureichend empfunden. Einen tatsächlichen Unterschied würde eine Übergewinnsteuer machen. Aber anstatt unkompliziert das bereits bestehende Gesetz zur Abschöpfung von Übergewinnen aus dem Jahr 2022 sofort wieder scharf zu schalten, will sich Klingbeil lediglich auf EU-Ebene für eine Übergewinnsteuer einsetzen. Damit stiehlt er sich – typisch für diese Regierung – aus der Verantwortung. Klingbeil weiß selbst, dass eine EU-Übergewinnsteuer nicht kommen wird. Für Unternehmensbesteuerung ist die EU noch nicht einmal zuständig – so auch der Bundesfinanzhof", erklärt Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung von Finanzminister Lars Klingbeil, sich für eine Übergewinnsteuer auf EU-Ebene einzusetzen. "Die aktuellen Beschlüsse der Bundesregierung zur Entlastung bei den Energiepreisen werden von 80 Prozent der Bevölkerung als unzureichend empfunden. Einen tatsächlichen Unterschied würde eine Übergewinnsteuer machen. Aber anstatt unkompliziert das bereits bestehende Gesetz zur Abschöpfung von Übergewinnen aus dem Jahr 2022 sofort wieder scharf zu schalten, will sich Klingbeil lediglich auf EU-Ebene für eine Übergewinnsteuer einsetzen. Damit stiehlt er sich – typisch für diese Regierung – aus der Verantwortung. Klingbeil weiß selbst, dass eine EU-Übergewinnsteuer nicht kommen wird. Für Unternehmensbesteuerung ist die EU noch nicht einmal zuständig – so auch der Bundesfinanzhof", erklärt Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung von Finanzminister Lars Klingbeil, sich für eine Übergewinnsteuer auf EU-Ebene einzusetzen. Görke weiter:

"Eine nationale Übergewinnsteuer, die sofort eingeführt werden kann, ist ein wirksames Mittel, um endlich die Spekulation und die Selbstbedienungsmentalität der Mineralölkonzerne einzudämmen. Um tatsächlich Wirkung zu entfalten, sollte der Steuersatz 50 Prozent betragen. Allerdings sabotiert auch der Bundeskanzler das Projekt nach Herzenslust, wenn er behauptet, man könne Übergewinne nicht rechtssicher definieren. Ein Blick ins deutsche Gesetzbuch widerlegt diese absurde Behauptung."

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news-62940 Fri, 27 Mar 2026 09:26:24 +0100 MPK Ost: An den wirklichen Problemen Ostdeutschlands wird vorbeiregiert https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/mpk-ost-an-den-wirklichen-problemen-ostdeutschlands-wird-vorbeiregiert/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie "Leuchtturmprojekte, Olympia-Träume und neue Flugverbindungen – die Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz Ost zeigen, wie sehr an den wirklichen Problemen Ostdeutschlands vorbeiregiert wird. Seit fast 36 Jahren erleben die Menschen im Osten ein Leuchtturmprojekt nach dem nächsten. Magdeburg grüßt Intel – und wieder werden Milliarden an Steuergeldern in Konzerne oder Prestigeprojekte gepumpt. Was bis heute fehlt, ist eine echte Strategie für Ostdeutschland", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Konferenz der Ministerpräsidenten Ostdeutschlands. "Leuchtturmprojekte, Olympia-Träume und neue Flugverbindungen – die Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz Ost zeigen, wie sehr an den wirklichen Problemen Ostdeutschlands vorbeiregiert wird. Seit fast 36 Jahren erleben die Menschen im Osten ein Leuchtturmprojekt nach dem nächsten. Magdeburg grüßt Intel – und wieder werden Milliarden an Steuergeldern in Konzerne oder Prestigeprojekte gepumpt. Was bis heute fehlt, ist eine echte Strategie für Ostdeutschland", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Konferenz der Ministerpräsidenten Ostdeutschlands. Pellmann weiter:

"Kein Wort zum demografischen Wandel und zur Deindustrialisierung. Keine Antwort auf die weiter niedrigeren Löhne und die höhere Preisbelastung. Kein Konzept gegen das drohende Kita-Sterben. Olympia hilft da genauso wenig wie ein paar zusätzliche Flugverbindungen vom Berliner Flughafen. Es braucht keine neuen Leuchttürme, sondern endlich funktionierende Strukturen. Unsere Kommunen müssen entschuldet werden, damit Schulen, Nahverkehr und Straßen wieder zuverlässig funktionieren. Die Löhne müssen endlich angeglichen werden, damit die Menschen wirtschaftlich durchatmen können. Und der Mittelstand im Osten braucht gezielte Unterstützung bei Fachkräftegewinnung und Unternehmensnachfolge. Wer den Osten wirklich stärken will, muss den Alltag der Menschen verbessern – nicht nur die Schlagzeilen."

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news-62919 Thu, 26 Mar 2026 15:54:28 +0100 Verkehrsministerkonferenz: Bürokratieabbau beim Führerschein geht zulasten der Verkehrssicherheit https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/verkehrsministerkonferenz-buerokratieabbau-beim-fuehrerschein-geht-zulasten-der-verkehrssicherheit/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung „Die Verkehrsminister einigen sich auf staatlich fixierte Preiserhöhungen beim Deutschlandticket: Das ist ein Abschied auf Raten. Wir als Linke fordern die Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets beim gleichzeitigen Ausbau, damit der Nahverkehr wieder für alle bezahlbar wird“, sagt Jorrit Bosch, Sprecher für Verkehrspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Ergebnissen der Verkehrsministerkonferenz. „Die Verkehrsminister einigen sich auf staatlich fixierte Preiserhöhungen beim Deutschlandticket: Das ist ein Abschied auf Raten. Wir als Linke fordern die Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets beim gleichzeitigen Ausbau, damit der Nahverkehr wieder für alle bezahlbar wird“, sagt Jorrit Bosch, Sprecher für Verkehrspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Ergebnissen der Verkehrsministerkonferenz. Bosch weiter:

„Dass die Verkehrsministerkonferenz sich gegen die doppelte Besetzung von Zugbegleiter:innen ausgesprochen hat, zeigt, dass für sie die Sicherheit des Bahnpersonals keine Priorität hat. Das ist nicht nur falsch, sondern auch gefährlich für die Beschäftigten.

Die Vorschläge zum Bürokratieabbau beim Führerschein gehen zulasten der Verkehrssicherheit, ohne die Kosten spürbar zu senken. Im Theorieunterricht in Präsenz werden eben nicht nur Verkehrsschilder auswendig gelernt, sondern auch praxisnahes Wissen vermittelt. Fällt dieser Unterricht weg, dürften am Ende mehr praktische Fahrstunden nötig werden. Doch die machen mit rund drei Vierteln der Gesamtkosten den entscheidenden Preistreiber aus: Günstiger wird der Führerschein so nicht. Auch die geplante stärkere Verlagerung der Ausbildung ins private Umfeld bevorteilt diejenigen, deren Familien über ein Auto und ausreichend Zeit zum Üben verfügen. Menschen mit geringem Einkommen haben oft kein eigenes Fahrzeug oder ihnen fehlt im Alltag schlicht die Zeit, ihren Kindern zusätzliche Fahrpraxis zu ermöglichen.

Staatliche Zuschüsse zum Führerschein, soziale Preise für den ÖPNV, Sicherheit für die Mitarbeitenden und Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr - all das ließe sich durch die Wiedereinsetzung der Vermögenssteuer finanzieren: Damit stünden den Ländern 147 Milliarden Euro jährlich zur Verfügung.“

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news-62918 Thu, 26 Mar 2026 13:08:01 +0100 Chemieagenda: schon jetzt ein Scherbenhaufen ohne echte Lösungen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/chemieagenda-schon-jetzt-ein-scherbenhaufen-ohne-echte-loesungen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie Mirze Edis, Sprecher für Industriepolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Chemieagenda von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Umweltminister Carsten Schneider. Mirze Edis, Sprecher für Industriepolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Chemieagenda von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Umweltminister Carsten Schneider:

„Katherina Reiche will Umweltstandards absenken. Damit hinterlässt die Chemieagenda jetzt schon einen Scherbenhaufen – ohne echte Lösungen für die krisengebeutelte Chemieindustrie. Eine freie Zuteilung von freien CO2-Zertifikaten, auch über 2039 hinaus, ohne dass die Unternehmen ein Entgegenkommen zeigen müssen, ist fatal für den Klimaschutz. Klimaschonende Investitionen sollen im Gegenzug zwar gefördert werden – wie genau das passieren soll, wird jedoch nicht gesagt. Bei solchen Förderungen droht vor allem, dass Steuergelder in den Taschen von Aktionär:innen versinken. Eine echte Strategie, wie die Regierung zu neuen Investitionen im Chemiesektor kommen will, gibt es nicht. Für uns als Linke ist klar: Die öffentliche Hand muss sich an Chemieparks beteiligen. Die Chemieindustrie braucht eine gute Nachfragepolitik für klimaschonende Chemieprodukte. Das funktioniert nur über die politische Steuerung des Umbaus der Chemieindustrie. Gewerkschaften und die Zivilgesellschaft müssen in diesen Prozess einbezogen werden.“

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news-62902 Thu, 26 Mar 2026 09:26:12 +0100 Angriff auf den Arbeitsschutz: Regierung will unbemerkt Sicherheitsbeauftragte in kleinen Betrieben drastisch reduzieren https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/angriff-auf-den-arbeitsschutz-regierung-will-unbemerkt-sicherheitsbeauftragte-in-kleinen-betrieben-drastisch-reduzieren/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales "Die Gesundheit und der Schutz meiner Kolleginnen und Kollegen im Betrieb dürfen niemals dem Abbau von Bürokratie geopfert werden. Das absurde aber ist, dass die Tätigkeit der Sicherheitsbeauftragten zu den bürokratieärmsten Maßnahmen im Arbeitsschutz zählt. Trotzdem sollen nach Plänen der Bundesregierung Sicherheitsbeauftragte ausgerechnet dort reduziert werden, wo es die meisten meldepflichtigen und tödlichen Arbeitsunfälle gibt: in Betrieben mit weniger als 50 Beschäftigten", kommentiert Cem Ince, Sprecher für gewerkschaftliche Kämpfe und gute Arbeit in der Industrie, die geplante Reduzierung von Sicherheitsbeauftragten, über die heute im Bundestag abgestimmt wird. "Die Gesundheit und der Schutz meiner Kolleginnen und Kollegen im Betrieb dürfen niemals dem Abbau von Bürokratie geopfert werden. Das absurde aber ist, dass die Tätigkeit der Sicherheitsbeauftragten zu den bürokratieärmsten Maßnahmen im Arbeitsschutz zählt. Trotzdem sollen nach Plänen der Bundesregierung Sicherheitsbeauftragte ausgerechnet dort reduziert werden, wo es die meisten meldepflichtigen und tödlichen Arbeitsunfälle gibt: in Betrieben mit weniger als 50 Beschäftigten", kommentiert Cem Ince, Sprecher für gewerkschaftliche Kämpfe und gute Arbeit in der Industrie, die geplante Reduzierung von Sicherheitsbeauftragten, über die heute im Bundestag abgestimmt wird. Ince weiter:

"Das bisherige System ist bekannt, rechtssicher, praktikabel und erfreut sich allgemeiner Akzeptanz, auch seitens der Unternehmen. Es bestand kein Änderungsbedarf. Dies wurde auch in der öffentlichen Anhörung im Bundestag deutlich. Es ist nicht nachvollziehbar, dass Union und SPD dennoch daran festhalten. Ich bekomme mehr und mehr den Eindruck, dass die Regierung überhaupt nicht weiß, was sie tut. Sie hat von den Abläufen im Betrieb scheinbar keine Ahnung. Das intransparente Verfahren, mit dem die Gesetzesänderung heute durchgedrückt werden soll, lassen wir nicht durchgehen. Auf Antrag meiner Fraktion werden sich alle Abgeordneten in einer namentlichen Abstimmung dazu verhalten müssen."

Zum Hintergrund: Mit der Gesetzesänderung werden Betriebe mit weniger als 50 Beschäftigten in Zukunft keine Sicherheitsbeauftragten bestellen müssen. Dies gilt zwar nicht, wenn in der Gefährdungsbeurteilung eines Betriebs mit über 20 und unter 50 Beschäftigten "eine besondere Gefährdung für Leben und Gesundheit" festgestellt ist. Jedoch werden diese Gefährdungsbeurteilungen von Unternehmen in der Praxis selten vollständig durchgeführt und die unbestimmten Rechtsbegriffe müssen erst durch die Unfallversicherungsträger konkretisiert werden und sich etablieren. Das schafft Unsicherheiten und sogar zusätzlichen Aufwand.

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news-62901 Wed, 25 Mar 2026 17:53:58 +0100 MPK Ost: Ministerpräsident:innen müssen Demokratieförderung verteidigen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/mpk-ost-ministerpraesidentinnen-muessen-demokratiefoerderung-verteidigen/ Pressemitteilung 21. Legislatur  "Gerade die Ostbundesländer trifft der letzte Woche von der Bundesregierung angekündigte Umbau des Programms 'Demokratie leben' besonders hart. Dieser Angriff auf die Zivilgesellschaft bedroht insbesondere den ländlichen Raum im Osten enorm – das kann nicht im Interesse der Ost-Ministerpräsidenten sein. Sie müssen ihren Einfluss nutzen, die Demokratieförderung zu verteidigen", erklärt Mandy Eißing, Sprecherin für Ostdeutschland der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Konferenz der Ministerpräsidenten Ostdeutschlands.  "Gerade die Ostbundesländer trifft der letzte Woche von der Bundesregierung angekündigte Umbau des Programms 'Demokratie leben' besonders hart. Dieser Angriff auf die Zivilgesellschaft bedroht insbesondere den ländlichen Raum im Osten enorm – das kann nicht im Interesse der Ost-Ministerpräsidenten sein. Sie müssen ihren Einfluss nutzen, die Demokratieförderung zu verteidigen", erklärt Mandy Eißing, Sprecherin für Ostdeutschland der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Konferenz der Ministerpräsidenten Ostdeutschlands. Eißing weiter:

"Gleichzeitig stehen in Ostdeutschland weiter zahlreiche Arbeitsplätze auf dem Spiel, ob im Chemie-Dreieck oder bei Zalando in Thüringen. Hier ist Handeln gefragt. Wer Wirtschaft und Innovation zur obersten Priorität erklärt, muss auch für sichere Jobs und faire Arbeitsbedingungen sorgen."

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news-62900 Wed, 25 Mar 2026 16:00:51 +0100 Merz‘ Chaos-Kabinett: Reformen auf dem Rücken der Menschen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/merz-chaos-kabinett-reformen-auf-dem-ruecken-der-menschen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie Finanzen Arbeit und Soziales „Merz‘ Chaos-Kabinett überbietet sich nahezu stündlich mit neuen Reformvorschlagen, die man sich kurz darauf gegenseitig möglichst öffentlichkeitswirksam zerreißt. Besonders in Krisenzeiten wäre es die Aufgabe einer Bundesregierung, den Menschen Halt zu geben – die Regierung tut jedoch das genaue Gegenteil und facht die Verunsicherung in der Bevölkerung weiter an“, sagt Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum angekündigten Reformpaket der Bundesregierung. „Merz‘ Chaos-Kabinett überbietet sich nahezu stündlich mit neuen Reformvorschlagen, die man sich kurz darauf gegenseitig möglichst öffentlichkeitswirksam zerreißt. Besonders in Krisenzeiten wäre es die Aufgabe einer Bundesregierung, den Menschen Halt zu geben – die Regierung tut jedoch das genaue Gegenteil und facht die Verunsicherung in der Bevölkerung weiter an“, sagt Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum angekündigten Reformpaket der Bundesregierung. Reichinnek weiter:

„Mit Blick auf die Bilanz des letzten Jahres fürchten die Menschen zurecht, dass diese sogenannten Reformen wieder auf ihrem Rücken stattfinden. Jeder Vorschlag von Seiten Union würde nur dazu führen, dass die Menschen noch weniger Geld im Portemonnaie haben, noch länger arbeiten, noch höhere Beiträge für schlechtere Versorgung bei Gesundheit und Rente zahlen müssen.

Es braucht aber dringend mehr für die Mehrheit – eine Einkommenssteuerreform, die kleine und mittlere Einkommen entlastet, die Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel, ein armutsfester Mindestlohn oder ein Energiekrisengeld wären wirksame Maßnahmen, die sich direkt im Alltag der Menschen bemerkbar machen. Statt über eine Mehrwertsteuererhöhung nachzudenken, die die breite Mehrheit belasten würde, braucht es endlich die Reaktivierung der Vermögensteuer, um Überreiche angemessen an der Finanzierung des Gemeinwesens zu beteiligen. Zudem brauchen die Sozialversicherungen eine grundsätzliche Reform, um sie endlich auf solide Füße zu stellen. Eine Bürgerversicherung z. B., die alle umfasst, in die alle Einkommensarten einfließen und bei der es keine Beitragsbemessungsgrenzen gibt, würde es ermöglichen, die Gesundheitsversorgung zu verbessern und die Beiträge für die Mehrheit zu senken.

All das muss verbunden werden mit einer verlässlichen Wirtschaftspolitik und klugen Zukunftsinvestitionen, um bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Wer stattdessen Sparzwänge und Schuldenbremse zur Ultima Ratio erhebt, wird kläglich scheitern.“

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news-62899 Wed, 25 Mar 2026 15:31:49 +0100 Neues Klimaschutzprogramm: Beruhigungspille ohne Substanz https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/neues-klimaschutzprogramm-beruhigungspille-ohne-substanz/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit "Die Bundesregierung versucht, uns eine Beruhigungspille ohne Substanz zu verkaufen. Man kann nicht in großem Stil Gaskraftwerke bauen – wie Lobbyministerin Reiche es will – und gleichzeitig unabhängiger von teuren und unsicheren Gasimporten werden – wie Minister Schneider es vorgibt zu wollen. Das ist ein offensichtlicher Widerspruch. Die Regierung arbeitet mit Rechentricks: Konkrete Zahlen zu einzelnen CO2-Einsparvorhaben sind noch gar nicht seriös erhoben, trotzdem werden sie bereits eingerechnet. Ihrer Verantwortung für kommende Generationen wird die Regierung so nicht gerecht", erklärt Violetta Bock, Sprecherin für Klimagerechtigkeit der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. "Die Bundesregierung versucht, uns eine Beruhigungspille ohne Substanz zu verkaufen. Man kann nicht in großem Stil Gaskraftwerke bauen – wie Lobbyministerin Reiche es will – und gleichzeitig unabhängiger von teuren und unsicheren Gasimporten werden – wie Minister Schneider es vorgibt zu wollen. Das ist ein offensichtlicher Widerspruch. Die Regierung arbeitet mit Rechentricks: Konkrete Zahlen zu einzelnen CO2-Einsparvorhaben sind noch gar nicht seriös erhoben, trotzdem werden sie bereits eingerechnet. Ihrer Verantwortung für kommende Generationen wird die Regierung so nicht gerecht", erklärt Violetta Bock, Sprecherin für Klimagerechtigkeit der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. Bock weiter:

"Gerade im Gebäudesektor ist die Kluft zwischen Schein und Wirklichkeit erschreckend. Während die Koalition erst vor einem Monat mit der Abwicklung des Heizungsgesetzes die Rückkehr zu Öl- und Gasheizungen groß gefeiert hat, versucht das Klimaministerium den entstandenen Schaden nun mit einem 'Progrämmchen' zur Fernwärme auszugleichen. Um den Klimaschutz im Gebäudesektor auf Kurs zu bringen, reicht das jedoch bei Weitem nicht aus. Die entstehenden Mehrkosten werden am Ende die Mieter:innen tragen, die bei ihrer Heizung nach wie vor keine Mitspracherechte haben. Ihre Interessen werden von der Regierung grundsätzlich missachtet – nicht nur beim Klimaschutz."

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news-62898 Wed, 25 Mar 2026 14:00:44 +0100 Angriffe auf „Demokratie leben“ – Bundesregierung betreibt das Geschäft der Rechten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/angriffe-auf-demokratie-leben-bundesregierung-betreibt-das-geschaeft-der-rechten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres „Die Bundesregierung betreibt das Geschäft der extremen Rechten, indem sie wichtigen Organisationen wie der Bildungsstätte Anne Frank, der Amadeu-Antonio-Stiftung oder Projekten gegen Rassismus, Antisemitismus und Queerfeindlichkeit mit Kürzungen droht. Diese fatale Politik wird nicht nur in der Zivilgesellschaft, sondern auch in der extremen Rechten als Signal verstanden. Sie schwächt jene, die demokratische Kultur verteidigen und stärkt die Feinde der Demokratie“, erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, zu den Angriffen von Familienministerin Karin Prien auf das Förderprogramm „Demokratie leben“. Bünger weiter: „Die Bundesregierung betreibt das Geschäft der extremen Rechten, indem sie wichtigen Organisationen wie der Bildungsstätte Anne Frank, der Amadeu-Antonio-Stiftung oder Projekten gegen Rassismus, Antisemitismus und Queerfeindlichkeit mit Kürzungen droht. Diese fatale Politik wird nicht nur in der Zivilgesellschaft, sondern auch in der extremen Rechten als Signal verstanden. Sie schwächt jene, die demokratische Kultur verteidigen und stärkt die Feinde der Demokratie“, erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, zu den Angriffen von Familienministerin Karin Prien auf das Förderprogramm „Demokratie leben“. Bünger weiter:

„Demokratie wird nicht in wohlfeilen Sonntagsreden verteidigt, sondern dort, wo es unbequem wird. Doch die Bundesregierung stellt jetzt die Initiativen, die genau da tätig sind, unter Generalverdacht, lässt sie vom Geheimdienst überprüfen und entzieht ihnen Mittel. Ich fordere die Familienministerin auf, diese Angriffe zu unterlassen und die angedrohten Kürzungen zurückzunehmen. Außerdem erwarte ich von der Bundesregierung, dass sie ein Demokratiefördergesetz vorlegt, wie es in der letzten Wahlperiode bereits mit Unterstützung der Zivilgesellschaft erarbeitet wurde.“

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