Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Tue, 19 May 2026 16:14:49 +0200 Tue, 19 May 2026 16:14:49 +0200 TYPO3 EXT:news news-63309 Tue, 19 May 2026 15:51:15 +0200 Energiekrise: Die Maßnahmen der Bundesregierung wirken nicht https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/energiekrise-die-massnahmen-der-bundesregierung-wirken-nicht/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie „Dass trotz der neuen 12-Uhr-Regelung bereits 447 von 3.073 untersuchten Tankstellen allein in NRW insgesamt 2.634-mal unerlaubt die Preise erhöht haben, zeigt: Die Maßnahmen der Bundesregierung wirken nicht. Sie werden entweder nicht befolgt oder funktionieren nicht“, kritisiert Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Meldung, dass Tausende Tankstellen gegen die 12-Uhr-Regel verstoßen. Wissler weiter: „Dass trotz der neuen 12-Uhr-Regelung bereits 447 von 3.073 untersuchten Tankstellen allein in NRW insgesamt 2.634-mal unerlaubt die Preise erhöht haben, zeigt: Die Maßnahmen der Bundesregierung wirken nicht. Sie werden entweder nicht befolgt oder funktionieren nicht“, kritisiert Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Meldung, dass Tausende Tankstellen gegen die 12-Uhr-Regel verstoßen. Wissler weiter:

„Die Mineralölkonzerne packen sich weiterhin die Taschen voll, während der Sommerurlaub von Familien aufgrund der Spritpreise am seidenen Faden hängt. Ministerin Reiche macht keinen Hehl daraus, auf wessen Seite sie steht: die der Konzerne. Es braucht jetzt eine Übergewinnsteuer und einen Gewinnmargendeckel, der die Mineralölkonzerne an die Kette legt und endlich für Entlastung der Bevölkerung sorgt.“

]]>
news-63305 Tue, 19 May 2026 15:47:05 +0200 Waldzustandsbericht: Alois Rainer sieht den Wald vor lauter kranken Bäumen nicht https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/waldzustandsbericht-alois-rainer-sieht-den-wald-vor-lauter-kranken-baeumen-nicht/ Pressemitteilung 21. Legislatur Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz "Alois Rainer sieht den Wald vor lauter kranken Bäumen nicht. Er freut sich tatsächlich darüber, dass 'nur' vier von fünf Bäumen krank sind - was für eine Realitätsverweigerung! Der Waldumbau muss zur Priorität gemacht und mit weitreichenden Finanzmitteln ausgestattet werden. Der Wald könnte Wasserspeicher, grüne Lunge und Rohstofflieferant zugleich sein - unser Schutzschild gegen Trockenheit, Hitze und Sturm. Dafür muss er aber in ein gesundes und resilientes Ökosystem verwandelt werden. Für die Klimaanpassung von mehr als 30 Prozent der deutschen Landfläche müssen endlich Milliardenbeträge bereitgestellt werden. Noch immer führen öffentliche Forste Profite aus unseren Wäldern ab, anstatt endlich auf eine gemeinwohlorientierte Bewirtschaftung umzustellen, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen", erklärt Marcel Bauer, Sprecher für nachhaltige Landnutzung der Linken im Bundestag, zum Waldzustandsbericht. "Alois Rainer sieht den Wald vor lauter kranken Bäumen nicht. Er freut sich tatsächlich darüber, dass 'nur' vier von fünf Bäumen krank sind - was für eine Realitätsverweigerung! Der Waldumbau muss zur Priorität gemacht und mit weitreichenden Finanzmitteln ausgestattet werden. Der Wald könnte Wasserspeicher, grüne Lunge und Rohstofflieferant zugleich sein - unser Schutzschild gegen Trockenheit, Hitze und Sturm. Dafür muss er aber in ein gesundes und resilientes Ökosystem verwandelt werden. Für die Klimaanpassung von mehr als 30 Prozent der deutschen Landfläche müssen endlich Milliardenbeträge bereitgestellt werden. Noch immer führen öffentliche Forste Profite aus unseren Wäldern ab, anstatt endlich auf eine gemeinwohlorientierte Bewirtschaftung umzustellen, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen", erklärt Marcel Bauer, Sprecher für nachhaltige Landnutzung der Linken im Bundestag, zum Waldzustandsbericht. Bauer weiter:

Und auch die privaten Wälder, größtenteils in Adelsbesitz, müssen ihren Anteil leisten: Der Waldumbau ist nicht optional und wo er nicht erfolgt, muss nachgeholfen werden. Fördermaßnahmen für Voranbauten und Schulungen zur naturnahen und klimaangepassten Waldbewirtschaftung müssen mit Kontrollen und ordnungspolitischem Nachdruck verbunden werden. Dafür brauchen wir mehr gut ausgebildete Waldarbeitende und ausreichend Förster:innen, um Beratung und Kontrollen in der Fläche durchzuführen."

]]>
news-63304 Tue, 19 May 2026 15:42:03 +0200 Landesmietendeckel ist eine durchsichtige PR-Aktion der SPD https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/landesmietendeckel-ist-eine-durchsichtige-pr-aktion-der-spd/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung "Die Forderung nach einem Landesmietendeckel ist eine durchsichtige PR-Aktion der SPD. Außer einer simplen Verlängerung der weitgehend wirkungslosen Mietpreisbremse ist bisher auf Bundesebene nichts passiert. Eine Reform der Bestandsmieten ist auch im aktuellen Kabinettsentwurf nicht vorgesehen", erklärt Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion die Linke im Bundestag, zum SPD-Vorstoß für einen Länder-Mietendeckel. "Die Forderung nach einem Landesmietendeckel ist eine durchsichtige PR-Aktion der SPD. Außer einer simplen Verlängerung der weitgehend wirkungslosen Mietpreisbremse ist bisher auf Bundesebene nichts passiert. Eine Reform der Bestandsmieten ist auch im aktuellen Kabinettsentwurf nicht vorgesehen", erklärt Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion die Linke im Bundestag, zum SPD-Vorstoß für einen Länder-Mietendeckel. Lay weiter:

"Statt blumiger Ankündigungen sollte die Bundesregierung endlich ihre Möglichkeiten nutzen, um die Mieten bundesweit zu deckeln."

]]>
news-63303 Tue, 19 May 2026 15:34:23 +0200 E-Auto-Prämie geht an der sozialen Realität vieler Menschen vorbei https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/e-auto-praemie-geht-an-der-sozialen-realitaet-vieler-menschen-vorbei/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung „Die neue E-Auto-Prämie geht an der sozialen Realität vieler Menschen vorbei. Denn selbst mit Förderung bleibt ein E-Neuwagen für einkommensschwache Haushalte schlicht unbezahlbar. Am Ende profitieren vor allem diejenigen, die sich den Umstieg ohnehin leisten können", erklärt Jorrit Bosch, Sprecher für Verkehrspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Start der Kaufprämie für E-Autos und Hybride. „Die neue E-Auto-Prämie geht an der sozialen Realität vieler Menschen vorbei. Denn selbst mit Förderung bleibt ein E-Neuwagen für einkommensschwache Haushalte schlicht unbezahlbar. Am Ende profitieren vor allem diejenigen, die sich den Umstieg ohnehin leisten können", erklärt Jorrit Bosch, Sprecher für Verkehrspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Start der Kaufprämie für E-Autos und Hybride. Bosch weiter:

"Statt die Förderung sozial zu staffeln, verteilt die Bundesregierung Milliarden mit der Gießkanne. Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen brauchen bezahlbare Mobilität im Alltag und nicht ein staatlich bezuschusstes neues Auto, für das trotzdem Zehntausende Euro fällig werden. Besonders absurd ist, dass Plug-in-Hybride und importierte Fahrzeuge gefördert werden, günstigere gebrauchte E-Autos aber außen vor bleiben. Gerade angesichts hoher Spritpreise wären elektrische Gebrauchtwagen für viele Menschen der bezahlbare Einstieg in die Elektromobilität gewesen.“

]]>
news-63301 Mon, 18 May 2026 15:43:52 +0200 Austausch mit türkischem Außenminister: Wadephul muss Menschenrechtslage ansprechen! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/austausch-mit-tuerkischem-aussenminister-wadephul-muss-menschenrechtslage-ansprechen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges "Beim heutigen Besuch des türkischen Außenministers muss Johann Wadephul die dramatische Menschenrechtslage im Land - insbesondere die Repression gegen Oppositionelle, Journalist:innen und die kurdische Zivilgesellschaft - offen und deutlich ansprechen. Auch bei seinen Gesprächen in den kommenden Tagen mit hochrangigen Vertreter:innen aus Ländern des Nahen Ostens muss die Situation der Menschen in der Region eine zentrale Rolle spielen", erklärt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion die Linke im Bundestag, zu Gesprächen von Außenminister Johann Wadephul mit seinen Amtskollegen der Türkei und Ländern des Nahen Ostens. "Beim heutigen Besuch des türkischen Außenministers muss Johann Wadephul die dramatische Menschenrechtslage im Land - insbesondere die Repression gegen Oppositionelle, Journalist:innen und die kurdische Zivilgesellschaft - offen und deutlich ansprechen. Auch bei seinen Gesprächen in den kommenden Tagen mit hochrangigen Vertreter:innen aus Ländern des Nahen Ostens muss die Situation der Menschen in der Region eine zentrale Rolle spielen", erklärt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion die Linke im Bundestag, zu Gesprächen von Außenminister Johann Wadephul mit seinen Amtskollegen der Türkei und Ländern des Nahen Ostens. Özdemir weiter:

"Grundlegend ist es zu begrüßen, dass der Außenminister angesichts der gefährlichen Eskalation im Nahen Osten den diplomatischen Austausch sucht. Statt weiterer Drohgebärden und militärischer Eskalation in der Region braucht es ernsthafte Friedensgespräche. Die Bundesregierung fährt einen falschen Kurs, wenn sie sich weiter vorbehaltlos an die Seite der USA stellt und Kritik an der israelischen Regierung weitgehend vermeidet."

]]>
news-63300 Mon, 18 May 2026 15:21:14 +0200 Mögliche Kürzungen beim Elterngeld sind familienpolitische Bankrotterklärung https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/moegliche-kuerzungen-beim-elterngeld-sind-familienpolitische-bankrotterklaerung/ Pressemitteilung 21. Legislatur Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu möglichen Kürzungen beim Elterngeld: Mandy Eißing, familienpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu möglichen Kürzungen beim Elterngeld:

„Die im Raum stehenden Kürzungen beim Elterngeld sind eine familienpolitische Bankrotterklärung. Sie konterkarieren jegliche Bemühungen, den Rückgang der Geburtenraten zu stoppen. Das ist ein fatales Signal an alle, die überlegen ein Kind zu bekommen. Erst schürte die Regierung Hoffnungen, den Mindest- und Höchstsatz erhöhen zu wollen, jetzt sollen Familien leer ausgehen. Wir lehnen jede Kürzung bei Familien und Kindern ab. Das Elterngeld wurde seit seiner Einführung im Jahr 2007 nicht erhöht: Fast zwei Jahrzehnte Stillstand, während die Lebenshaltungskosten durch die Decke gegangen sind. Wer mehr Väter in Elternzeit bringen will, der darf hier nicht kürzen. Die geplanten Verbesserungen bei den Partnerschaftsmonaten begrüßen wir, sie gehen aber nicht weit genug. Wir wollen jeweils zwölf nicht übertragbare Monate für beide Eltern. Nur so ist echte Gleichberechtigung möglich.“

]]>
news-63299 Mon, 18 May 2026 13:15:26 +0200 Linke fordert Freilassung von DW-Journalisten Alican Uludağ https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/linke-fordert-freilassung-von-dw-journalisten-alican-uludag/ Pressemitteilung 21. Legislatur „Wir verurteilen die völlig unverhältnismäßige Inhaftierung von Alican Uludağ und fordern seine sofortige Freilassung. Seine Inhaftierung zeigt, wie massiv und systematisch die Regierung des NATO-Partnerlandes die Pressefreiheit unterdrückt“, erklärt David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des Prozessauftakts gegen den seit Februar in der Türkei inhaftierten Korrespondenten der Deutschen Welle, Alican Uludağ. „Wir verurteilen die völlig unverhältnismäßige Inhaftierung von Alican Uludağ und fordern seine sofortige Freilassung. Seine Inhaftierung zeigt, wie massiv und systematisch die Regierung des NATO-Partnerlandes die Pressefreiheit unterdrückt“, erklärt David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des Prozessauftakts gegen den seit Februar in der Türkei inhaftierten Korrespondenten der Deutschen Welle, Alican Uludağ. Schliesing weiter:

„Es ist ein Skandal, dass ein Journalist wegen angeblicher Präsidentenbeleidigung in Untersuchungshaft sitzt und ihm bis zu 19 Jahre Haft drohen. Hier wird gezielt versucht, durch Einschüchterung ein Klima der Angst und Abschreckung zu schüren, um kritische Berichterstattung über die türkische Regierung zu unterdrücken. Und man fragt sich, was die Bundesregierung bislang eigentlich in diesem Fall unternommen hat. Ich erwarte, dass die Bundesregierung sich mit ganzer Kraft für die Freilassung von Alican Uludağ einsetzt. Sie muss endlich den politischen Druck auf das Erdoğan-Regime erhöhen, das seit Jahren versucht, die wenigen verbliebenen kritischen Medien durch Sendeverbote und Lizenzentzug zum Schweigen zu bringen.

Dass Uludağ auch zum Prozessauftakt weiterhin in der Marmara-Haftanstalt inhaftiert bleibt und lediglich per Videokonferenz an der Hauptverhandlung teilnehmen kann, ist aufs Schärfste zu verurteilen. Wir unterstützen die Forderung der Deutschen Welle, dass Uludağ persönlich am Prozess in Ankara teilnehmen kann. Unsere Solidarität gilt Alican Uludağ, seinen Kolleg:innen bei der Deutschen Welle sowie allen Medienakteur:innen, die täglich unter schwierigen Bedingungen für unabhängige Berichterstattung arbeiten. Ihre Arbeit ist von unschätzbarem Wert für Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit, international wie hierzulande.“

]]>
news-63298 Mon, 18 May 2026 13:04:07 +0200 Echter ziviler Bevölkerungsschutz statt Bunker und Feldbetten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/ziviler-bevoelkerungsschutz-statt-bunker-und-feldbetten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres „Das Bundesinnenministerium hat hohe Ambitionen, doch das Problem ist, dass der Fokus nicht konsequent auf einem modernen Bevölkerungsschutz liegt, sondern erneut stark von sicherheits- und verteidigungspolitischen Szenarien geprägt ist. Forderungen nach einem zusätzlichen Bauprogramm für das THW müssen mit konkreten Umsetzungsvorschlägen verbunden sein und tatsächlich einen Mehrwert schaffen, denn entsprechende Programme existieren bereits“, kommentiert Jan Köstering, Sprecher für zivilen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Plänen von Alexander Dobrindt für den Zivilschutz. „Das Bundesinnenministerium hat hohe Ambitionen, doch das Problem ist, dass der Fokus nicht konsequent auf einem modernen Bevölkerungsschutz liegt, sondern erneut stark von sicherheits- und verteidigungspolitischen Szenarien geprägt ist. Forderungen nach einem zusätzlichen Bauprogramm für das THW müssen mit konkreten Umsetzungsvorschlägen verbunden sein und tatsächlich einen Mehrwert schaffen, denn entsprechende Programme existieren bereits“, kommentiert Jan Köstering, Sprecher für zivilen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Plänen von Alexander Dobrindt für den Zivilschutz. Köstering weiter: 

„Klar ist: Deutschland braucht einen leistungsfähigen, verlässlichen und alltagstauglichen Bevölkerungsschutz. Dieser muss die Menschen wirksam vor Hitze, Kälte, Hochwasser, Waldbränden, Sturmereignissen und weiteren Katastrophenlagen schützen. Wenn sich das Innenministerium nun darauf beschränkt, Bunker in eine App einzupflegen oder 110.000 Feldbetten zu bestellen, dann ist der praktische Nutzen für die Bevölkerung äußerst begrenzt.

Die Milliarden, über die hier gesprochen wird, müssen stattdessen gezielt in den Katastrophenschutz der Länder und Kommunen fließen. Wenn Feuerwehren besser ausgestattet werden, Rettungsdienste ihre Einsatzzeiten und Personalbesetzungen zuverlässig sicherstellen können und Hilfsorganisationen endlich angemessen unterstützt werden, dann entsteht echter Schutz für die Bevölkerung. Wir als Linke werden sehr genau prüfen, welche Investitionen tatsächlich geplant sind.“

]]>
news-63291 Mon, 18 May 2026 10:16:05 +0200 Lohndiskriminierung in Ostdeutschland stoppen! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/lohndiskriminierung-in-ostdeutschland-stoppen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales anlässlich der Tarifverhandlungen für die Ernährungswirtschaft in Sachsen-Anhalt:  Mandy Eißing, Sprecherin für Ostdeutschland der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich der Tarifverhandlungen für die Ernährungswirtschaft in Sachsen-Anhalt: 

"Fast alle kennen das prickelnde Gefühl eines Schlucks Rotkäppchen-Sekt. Kaum jemand weiß jedoch, dass die Beschäftigten hinter diesem Produkt – etwa im sachsen-anhaltischen Freyburg – bis zu 1.290 Euro weniger verdienen als ihre Kolleginnen und Kollegen im Westen. Das ist kein Zufall, sondern ein handfester Fall von Lohndiskriminierung, der sich durch weitere Unternehmen zieht, darunter die produzierenden Betriebe von Lidl und Kaufland. 36 Jahre nach der Wende werden Beschäftigte im Osten noch immer systematisch schlechter bezahlt. Während Dieter Schwarz, Eigentümer von Lidl und Kaufland, ein Vermögen von fast 50 Milliarden Euro angehäuft hat, verweigern seine Unternehmen denjenigen, die diesen Reichtum täglich erarbeiten, vielfach einen armutsfesten Lohn. Das ist nicht nur beschämend, es ist schlicht unanständig und Ausdruck einer tiefen sozialen Schieflage in diesem Land."

]]>
news-63290 Tue, 12 May 2026 12:47:17 +0200 Eine Wohnung ist elementare Bedingung für gesellschaftliche Integration https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/eine-wohnung-ist-elementare-bedingung-fuer-gesellschaftliche-integration/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zum Jahresgutachten des Sachverständigenrats für Migration zu Wohnen und Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft: Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Jahresgutachten des Sachverständigenrats für Migration zu Wohnen und Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft:

„Eine Wohnung ist elementare Bedingung für gesellschaftliche Integration. Deshalb brauchen alle Menschen eine sichere und bezahlbare Wohnung. Die unbezahlbaren Mietpreise müssen gedeckelt, illegale Mieten und die rassistische Diskriminierung bekämpft werden. Deswegen reicht der Vorschlag von Justizministerin Hubig, Kurzzeitvermietungen acht Monate ohne Preisgrenze zuzulassen, nicht aus. Auch für Kurzzeitmietverhältnisse muss die Mietpreisbremse greifen.“

]]>
news-63280 Mon, 11 May 2026 17:40:06 +0200 Tag der Pflegenden: Für eine faire Gesundheits- und Pflegereform! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/tag-der-pflegenden-fuer-eine-faire-gesundheits-und-pflegereform/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit „Die Bundesregierung legt gezielt die Axt bei Pflegepersonal und Pflegebedürftigen an. Die Errungenschaften der letzten Jahre, die Situation in der Pflege würdevoll und bedarfsgerecht zu gestalten, werden damit über Bord geworfen. Die vorsichtigen Anzeichen auf eine positive Trendwende beim Personal werden durch die geplanten Maßnahmen im GKV-Paket zunichte gemacht – dabei weiß die Bundesregierung ganz genau um Fachkräfteengpässe und den demografischen Wandel“, sagt Evelyn Schötz, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum internationalen Tag der Pflegenden am morgigen 12. Mai. „Die Bundesregierung legt gezielt die Axt bei Pflegepersonal und Pflegebedürftigen an. Die Errungenschaften der letzten Jahre, die Situation in der Pflege würdevoll und bedarfsgerecht zu gestalten, werden damit über Bord geworfen. Die vorsichtigen Anzeichen auf eine positive Trendwende beim Personal werden durch die geplanten Maßnahmen im GKV-Paket zunichte gemacht – dabei weiß die Bundesregierung ganz genau um Fachkräfteengpässe und den demografischen Wandel“, sagt Evelyn Schötz, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum internationalen Tag der Pflegenden am morgigen 12. Mai. Schötz weiter: 

„Auch Pflegebedürftige und ihre Angehörigen stehen mit dem Rücken zur Wand: Sie werden mit immer höheren Eigenanteilen allein gelassen. Statt sie zu entlasten, schwört Gesundheitsministerin Nina Warken uns auf weitere Kürzungen in der Langzeitpflege ein.

Eine faire Gesundheitsreform muss die Last endlich besser verteilen, statt sie auf Beschäftigen und Pflegebedürftigen abzuwälzen. Dafür brauchen wir eine Bürgerversicherung, in die alle einzahlen – auch Beamte und Bundestagsabgeordnete. Damit nicht nur Arbeitnehmer:innen die Zeche zahlen, muss die Beitragspflicht auf Mieteinkünfte und Kapitalerträge ausgeweitet werden. So lässt sich ein leistungsfähiges und zukunftsfestes Gesundheitssystem finanzieren.“

]]>
news-63279 Mon, 11 May 2026 16:59:04 +0200 Kultur ist keine Börse: Für eine radikale Reform des Ticketmarktes https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/kultur-ist-keine-boerse-fuer-eine-radikale-reform-des-ticketmarktes/ Pressemitteilung 21. Legislatur Kultur und Medien „Der aktuelle Zustand des Ticketmarktes ist ein Totalausfall des Verbraucherschutzes. Während Fans für Konzerte ihrer Lieblingskünstler:innen teils das Dreifache des Originalpreises zahlen müssen, bereichern sich spekulativ agierende Zwischenhändler, ohne jemals einen Beitrag zur Kultur geleistet zu haben. Wir unterstützen den Ruf der Branche nach Regulierung und gehen in unseren Forderungen einen entscheidenden Schritt weiter, um den Zugang zur Kultur sozial gerecht zu gestalten“, erklärt David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des heute veröffentlichten Offenen Briefes der Initiative "PRO MUSIK" sowie zahlreicher namhafter Künstler:innen wie Die Toten Hosen, Nina Chuba und Die Ärzte. „Der aktuelle Zustand des Ticketmarktes ist ein Totalausfall des Verbraucherschutzes. Während Fans für Konzerte ihrer Lieblingskünstler:innen teils das Dreifache des Originalpreises zahlen müssen, bereichern sich spekulativ agierende Zwischenhändler, ohne jemals einen Beitrag zur Kultur geleistet zu haben. Wir unterstützen den Ruf der Branche nach Regulierung und gehen in unseren Forderungen einen entscheidenden Schritt weiter, um den Zugang zur Kultur sozial gerecht zu gestalten“, erklärt David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des heute veröffentlichten Offenen Briefes der Initiative "PRO MUSIK" sowie zahlreicher namhafter Künstler:innen wie Die Toten Hosen, Nina Chuba und Die Ärzte. Schliesing weiter:

„Das Originalpreis-Prinzip muss den gewerblichen Ticket-Weiterverkauf konsequent unterbinden. Tickets sind ein Versprechen auf Teilhabe, kein Spekulationsobjekt - deshalb muss auch Dynamic Pricing verboten werden. Denn das einzige Ziel hinter Dynamic Pricing, also der Algorithmen-gesteuerten Preisanpassung in Echtzeit, ist die Gewinnmaximierung der Konzerne. Für die Fans bedeutet dies deutlich teurere Tickets. Zudem braucht es eine kartellrechtliche Ermächtigung der Kulturakteur:innen. Plattformen wie Viagogo müssen rechtswidrige Angebote nach einer Meldung nicht nur löschen, sondern dauerhaft verhindern. Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag versprochen, Verbraucher:innen vor Wucher zu schützen. Es ist Zeit, dieses Versprechen einzulösen und den Ausverkauf der Live-Kultur zu stoppen.“

]]>
news-63278 Mon, 11 May 2026 16:56:05 +0200 Beschuss der Sea-Watch 5: Bundesregierung in der Verantwortung https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/beschuss-der-sea-watch-5-bundesregierung-in-der-verantwortung/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres „Die Meldungen über den Beschuss des deutschen Rettungsschiffs Sea-Watch 5 durch die sogenannte libysche Küstenwache sind erschreckend. Das Schiff fährt unter deutscher Flagge, damit ist die Bundesregierung in der Verantwortung“, sagt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Beschuss der Sea-Watch 5 durch die libysche Küstenwache. „Die Meldungen über den Beschuss des deutschen Rettungsschiffs Sea-Watch 5 durch die sogenannte libysche Küstenwache sind erschreckend. Das Schiff fährt unter deutscher Flagge, damit ist die Bundesregierung in der Verantwortung“, sagt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Beschuss der Sea-Watch 5 durch die libysche Küstenwache. Bünger weiter: 

„Erst letzte Woche hatte das Bundesinnenministerium die Gefahrenstufe für die libysche Such- und Rettungszone erweitert, weil die libysche Küstenwache immer wieder Rettungsschiffe und Flüchtlingsboote angreift. Zugleich werden genau diese kriminellen Milizen von der Bundesregierung und Außenminister Wadephul als ‚Partner‘ hofiert. Das ist zynisch und gefährlich. Wer Seenotretter:innen diskreditiert und gleichzeitig diese libyschen Handlanger ausrüstet, trägt die volle politische Mitverantwortung für jeden einzelnen Schuss auf deutsche Schiffe. Deutschland ist völkerrechtlich verpflichtet, die Sicherheit von Schiff und Besatzung zu gewährleisten und muss diplomatisch intervenieren sowie auf einer lückenlosen Aufklärung bestehen.“

]]>
news-63265 Sun, 10 May 2026 18:03:00 +0200 Härtere Strafen allein verhindern keinen Femizid https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/haertere-strafen-allein-verhindern-keinen-femizid/ Pressemitteilung 21. Legislatur Familie, Senioren, Frauen und Jugend Recht Kathrin Gebel, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung von Ministerin Hubig, das Strafrecht bei geschlechtsspezifischen Tötungen zu schärfen: Kathrin Gebel, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung von Ministerin Hubig, das Strafrecht bei geschlechtsspezifischen Tötungen zu schärfen:

„Es ist richtig und überfällig, Femizide als das zu benennen, was sie sind: geschlechtsspezifische Tötungen von Frauen. Wer eine Frau tötet, weil sie sich trennt, Nein sagt oder weil er glaubt, über ihr Leben verfügen zu dürfen, handelt nicht aus Eifersucht oder Verzweiflung. Das ist patriarchale Gewalt, die wir tagtäglich in Deutschland erleben. Diese Klarstellung im Gesetz begrüßen wir.

Aber härtere Strafen verhindern keinen Femizid, wenn der Staat vorher nicht schützt. Wenn wir Femizide verhindern wollen, braucht es mehr Prävention und echten Schutz. Dafür wären verbindliche Risikoanalysen, spezialisierte Gerichte, verpflichtende Fortbildungen für Polizei und Justiz, ausreichend Frauenhausplätze und konkrete Unterstützung für Betroffene, auch bei Wohnungssuche, Arbeitssuche und finanzieller Eigenständigkeit. Genau diese Forderung nach einer Gesamtstrategie haben wir als Fraktion Die Linke am vergangenen Freitag im Bundestag beantragt. Die Regierungskoalition hat diesen Antrag jedoch abgelehnt. Femizide sind auch das tödliche Ende eines politischen Versagens. Die Bundesregierung muss jetzt beweisen, dass sie nicht nur härter bestrafen will, sondern bereit ist, in echten Schutz zu investieren, bevor der Täter vor Gericht steht."

]]>
news-63264 Sat, 09 May 2026 13:44:36 +0200 Erdüberlastungstag: Bundesregierung mit zweifelhaftem Verhältnis zur physikalischen Realität https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/erdueberlastungstag-bundesregierung-mit-zweifelhaftem-verhaeltnis-zur-physikalischen-realitaet/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit "Bisher hat keine Bundesregierung ein Klimaschutzprogramm vorgelegt, das die planetaren Grenzen beachtet. Ab Montag leben wir auf Kosten der Zukunft. Rechnerisch hat Deutschland alle Ressourcen, die für das ganze Jahr zur Verfügung stehen, aufgebraucht", erklärt Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des deutschen Erdüberlastungstags am 10. Mai. "Bisher hat keine Bundesregierung ein Klimaschutzprogramm vorgelegt, das die planetaren Grenzen beachtet. Ab Montag leben wir auf Kosten der Zukunft. Rechnerisch hat Deutschland alle Ressourcen, die für das ganze Jahr zur Verfügung stehen, aufgebraucht", erklärt Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des deutschen Erdüberlastungstags am 10. Mai. Fahl weiter:

"Das Bundesverwaltungsgericht urteilte kürzlich, das von der Bundesregierung beschlossene Klimaschutzprogramm bedürfe ergänzender Maßnahmen, um das nationale Klimaziel von 2030 zu erreichen. Auch Expert:innen warnen davor, dass Deutschland mit dem aktuellen Klimaschutzprogramm die verfassungsrechtlich verankerten Klimaziele bereits 2030 verfehle. Gleichzeitig zeigt die Bundesregierung ein zweifelhaftes Verhältnis zur physikalischen Realität. In der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken im Bundestag behauptet sie, die vorgelegten Maßnahmen könnten ausreichen. Und dies, obwohl sie zugibt, nicht mit den aktuellsten Daten zu arbeiten. Das widerspricht sich offensichtlich. Die Einschätzung vieler Wissenschaftler:innen nennt die Bundesregierung eine 'Unterstellung'. Das entspricht eher populistischen 'alternativen Fakten' als realitätsbasiertem Handeln. Die Politik muss verantwortungsbewusst handeln, denn auf Kredit leben, bedeutet, die Bewohnbarkeit des Planeten zu riskieren."

Drucksache 21/5515: https://dip.bundestag.de/vorgang/klimaschutzprogramm-2026-vor-dem-hintergrund-der-absehbaren-verfehlung-der-klimaziele/334054 

]]>