Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Tue, 26 May 2026 19:04:16 +0200 Tue, 26 May 2026 19:04:16 +0200 TYPO3 EXT:news news-63373 Tue, 26 May 2026 15:58:26 +0200 Mindestelterngeld muss auf 440 Euro erhöht werden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/mindestelterngeld-muss-auf-440-euro-erhoeht-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Familie, Senioren, Frauen und Jugend "Eins hat Ministerin Prien auf jeden Fall geschafft: Familien und Paare mit Kinderwunsch massiv zu verunsichern. Tagelang wurde darüber diskutiert, das Elterngeld zu kürzen, obwohl im Koalitionsvertrag eine Erhöhung angekündigt war. An diesen Satz scheint sich jetzt aber auch die Ministerin erinnert zu haben und bringt eine leichte Erhöhung der Mindest- und Höchstsätze ins Spiel. Die will sie allerdings über eine verkürzte Bezugsdauer und andere Vorgaben für die Aufteilung der Bezugsmonate zwischen den Eltern finanzieren. Das klingt nicht nur nach linke Tasche, rechte Tasche, das ist schlicht und ergreifend eine Mogelpackung. Wenn 14 Monate Elterngeld nicht mehr möglich sein sollen, dann heißt das, die Eingewöhnungszeit in der KiTa fällt aus. Wenn der dem Kind zustehende Rechtsanspruch auf einen KiTa-Platz ab dem ersten Jahr überhaupt erfüllt wird, denn in vielen Regionen gibt es weiterhin einen großen Platzmangel", erklärt Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Karin Priens Vorschlägen zum Elterngeld. "Eins hat Ministerin Prien auf jeden Fall geschafft: Familien und Paare mit Kinderwunsch massiv zu verunsichern. Tagelang wurde darüber diskutiert, das Elterngeld zu kürzen, obwohl im Koalitionsvertrag eine Erhöhung angekündigt war. An diesen Satz scheint sich jetzt aber auch die Ministerin erinnert zu haben und bringt eine leichte Erhöhung der Mindest- und Höchstsätze ins Spiel. Die will sie allerdings über eine verkürzte Bezugsdauer und andere Vorgaben für die Aufteilung der Bezugsmonate zwischen den Eltern finanzieren. Das klingt nicht nur nach linke Tasche, rechte Tasche, das ist schlicht und ergreifend eine Mogelpackung. Wenn 14 Monate Elterngeld nicht mehr möglich sein sollen, dann heißt das, die Eingewöhnungszeit in der KiTa fällt aus. Wenn der dem Kind zustehende Rechtsanspruch auf einen KiTa-Platz ab dem ersten Jahr überhaupt erfüllt wird, denn in vielen Regionen gibt es weiterhin einen großen Platzmangel", erklärt Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Karin Priens Vorschlägen zum Elterngeld. Reichinnek weiter:

"Extrem fragwürdig finde ich zudem, dass Ministerin Prien eine Verbesserung der Partnerschaftlichkeit bei der Aufteilung als eine Einsparungsmöglichkeit sieht. Selbstverständlich würden wir als Linke es begrüßen, wenn Familien sich die Sorgearbeit besser aufteilen können – die Ministerin plant aber offenbar damit, dass viele Paare diese Regelung nicht nutzen, weil das Geld dann zu knapp wird. Genau deswegen braucht es ein Elterngeld, das Familien verlässlich unterstützt. Dafür muss zum Beispiel das Mindestelterngeld auf 440 Euro erhöht werden, es braucht zudem eine Dynamisierung der Sätze. Kinder dürfen kein Armutsrisiko mehr sein."

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news-63366 Tue, 26 May 2026 14:15:40 +0200 Für strukturelle Reformen im Bildungssystem! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/fuer-strukturelle-reformen-im-bildungssystem/ Pressemitteilung 21. Legislatur Bildung und Forschung „Der aktuelle Kinderreport zeigt unmissverständlich: Die Menschen in diesem Land sind in der Bildungspolitik viel weiter als die zuständigen Ministerien. Die überwältigende Mehrheit fordert bundesweit einheitliche Standards, echte Lernmittelfreiheit, mehr Personal und einen schnellen, unbürokratischen Schulzugang für geflüchtete Kinder“, kommentiert Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, den Kinderreport des Deutschen Kinderhilfswerks. „Der aktuelle Kinderreport zeigt unmissverständlich: Die Menschen in diesem Land sind in der Bildungspolitik viel weiter als die zuständigen Ministerien. Die überwältigende Mehrheit fordert bundesweit einheitliche Standards, echte Lernmittelfreiheit, mehr Personal und einen schnellen, unbürokratischen Schulzugang für geflüchtete Kinder“, kommentiert Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, den Kinderreport des Deutschen Kinderhilfswerks. Gohlke weiter: 

„Dass zudem fast alle Jugendlichen mehr echte Mitbestimmung im Schulalltag und eine verbindliche Demokratiebildung fordern, zeigt, wie ernst die junge Generation den Rechtsruck in unserer Gesellschaft nimmt. Anstatt dieses Potenzial durch Lehrkräftemangel und marode Schulen verpuffen zu lassen, müssen Bund und Länder endlich einen Weg finden, strukturelle Reformen im Bildungssystem anzugehen und konsequent in die Zukunft unserer Kinder zu investieren. Solange das Kooperationsverbot den Bund daran hindert, den Ländern bei den laufenden Kosten dauerhaft unter die Arme zu greifen, bleibt jede Reform Stückwerk. Um Bildungsgerechtigkeit und echte Teilhabe flächendeckend zu garantieren, muss das Kooperationsverbot endlich abgeschafft werden.“

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news-63365 Tue, 26 May 2026 11:16:25 +0200 Erhöhung des Beitragszuschlags für Kinderlose würde die Pflegeversicherung noch ungerechter machen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/erhoehung-des-beitragszuschlags-fuer-kinderlose-wuerde-die-pflegeversicherung-noch-ungerechter-machen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit „Die Erhöhung des Beitragszuschlags für Kinderlose ist eine kosmetische Maßnahme, die das Problem der Pflegeversicherung nicht annähernd löst. Der Vorschlag entkernt das Solidarprinzip weiter und würde die Pflegeversicherung noch ungerechter machen als ohnehin schon“, sagt Evelyn Schötz, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag. „Die Erhöhung des Beitragszuschlags für Kinderlose ist eine kosmetische Maßnahme, die das Problem der Pflegeversicherung nicht annähernd löst. Der Vorschlag entkernt das Solidarprinzip weiter und würde die Pflegeversicherung noch ungerechter machen als ohnehin schon“, sagt Evelyn Schötz, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag. Schötz weiter:

„Menschen ohne Kinder mehr zu belasten, während Top-Verdiener durch einen Beitragsdeckel geschont werden, vergrößert die Unwucht der Beitragslast. Statt politischem Klein-Klein braucht es jetzt mutige Schritte: Mit der Eingliederung von Privatversicherten in die Solidargemeinschaft der gesetzlichen Pflegeversicherung ließe sich die Pflege auf solide Beine stellen – das fordert mittlerweile sogar die CSU. Hier muss Frau Warken unbedingt nachsteuern.“

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news-63363 Tue, 26 May 2026 10:55:53 +0200 Deutschland muss endlich aktive Rolle für Deeskalation und diplomatische Vermittlung übernehmen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/deutschland-muss-endlich-aktive-rolle-fuer-deeskalation-waffenruhe-und-diplomatische-vermittlung-uebernehmen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Der Angriff der USA auf Ziele in Iran ist völkerrechtswidrig und brandgefährlich. Gerade in einer Situation, in der diplomatische Gespräche laufen und dringend Fortschritte gebraucht werden, setzt Washington auf militärische Eskalation. Währenddessen macht sich die Bundesregierung erneut durch Passivität und politische Einseitigkeit unglaubwürdig. Statt sich hinter die Eskalationspolitik der USA und Israels zu stellen, muss Deutschland endlich eine aktive Rolle für Deeskalation, Waffenruhe und diplomatische Vermittlung übernehmen“, kommentiert Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Angriffen der USA auf Iran und die Ankündigung Netanjahus, die Angriffe in Libanon zu verstärken. „Der Angriff der USA auf Ziele in Iran ist völkerrechtswidrig und brandgefährlich. Gerade in einer Situation, in der diplomatische Gespräche laufen und dringend Fortschritte gebraucht werden, setzt Washington auf militärische Eskalation. Währenddessen macht sich die Bundesregierung erneut durch Passivität und politische Einseitigkeit unglaubwürdig. Statt sich hinter die Eskalationspolitik der USA und Israels zu stellen, muss Deutschland endlich eine aktive Rolle für Deeskalation, Waffenruhe und diplomatische Vermittlung übernehmen“, kommentiert Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Angriffen der USA auf Iran und die Ankündigung Netanjahus, die Angriffe in Libanon zu verstärken. Özdemir weiter:

„Die Lage in der Straße von Hormus zeigt bereits seit Wochen, wie fragil die Situation ist. Einschränkungen im Schiffsverkehr haben spürbare Folgen für Handel, Lieferketten und Energiepreise weltweit. Auch die angekündigte Ausweitung israelischer Angriffe auf die Hisbollah bedeutet für die Zivilbevölkerung vor Ort enormes Leid, zerstörte Infrastruktur und destabilisiert die gesamte Region weiter.

Militärische Eskalation stärkt die Hardliner auf allen Seiten und schwächt diejenigen Kräfte, die auf Verhandlungen und politische Lösungen setzen.“

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news-63360 Sun, 24 May 2026 17:10:35 +0200 Angriffe auf Kiew: Es braucht endlich ernsthafte Friedensbemühungen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/angriffe-auf-kiew-es-braucht-endlich-ernsthafte-friedensbemuehungen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Die Meldungen über die schweren russischen Angriffe auf Kiew sind extrem besorgniserregend. Der Ukrainekrieg eskaliert immer weiter, die Leidtragenden sind in erster Linie Zivilist:innen – Grund dafür sind auch fehlende Friedensbemühungen. Die Angriffe zeigen auch: Wirkliche Sicherheit für die Menschen in der Ukraine, aber auch in Russland, wird es nur durch Frieden geben, nicht durch weitere militärische Eskalation“, kommentiert Lea Reisner, Sprecherin für internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke im Bundestag, die russischen Angriffen auf Kiew. „Die Meldungen über die schweren russischen Angriffe auf Kiew sind extrem besorgniserregend. Der Ukrainekrieg eskaliert immer weiter, die Leidtragenden sind in erster Linie Zivilist:innen – Grund dafür sind auch fehlende Friedensbemühungen. Die Angriffe zeigen auch: Wirkliche Sicherheit für die Menschen in der Ukraine, aber auch in Russland, wird es nur durch Frieden geben, nicht durch weitere militärische Eskalation“, sagt Lea Reisner, Sprecherin für internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Angriffen auf Kiew. Reisner weiter:

„Es braucht jetzt endlich eine Waffenruhe und ernsthafte, diplomatische Friedensverhandlungen – dafür müssen sich Deutschland und die Europäische Union einsetzen. Doch sie warten offensichtlich lieber darauf, dass sich der Immobilienmakler aus Washington mal wieder bequemt und sich dem Ukrainekrieg zuwendet. Deutschland sollte beispielsweise China in die Friedensbemühungen einbeziehen, denn das Land wäre in der Lage, den Frieden als Garantiemacht abzusichern.

Dass bei den Angriffen auch die Studios von ARD und Deutsche Welle getroffen wurden, muss als Angriff auf die Pressefreiheit und die kritische, unabhängige Berichterstattung vor Ort gewertet werden. Wir sind froh, dass dabei keine Journalist:innen zu Schaden gekommen sind, und wünschen den Mitarbeiter:innen vor Ort alles Gute.“

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news-63359 Sun, 24 May 2026 13:11:57 +0200 BaföG-Erhöhung: Studierende dürfen nicht als Manövriermasse für Haushaltslöcher ausgenutzt werden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/bafoeg-erhoehung-studierende-duerfen-nicht-als-manoevriermasse-fuer-haushaltsloecher-ausgenutzt-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Bildung und Forschung zur Äußerung von Jens Spahn, dass es keine BAföG-Erhöhung geben wird: Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Äußerung von Jens Spahn, dass es keine BAföG-Erhöhung geben wird:

„Der Vorstoß von Jens Spahn ist ein verteilungspolitischer Offenbarungseid. Wieder einmal sollen Studierende, von denen ohnehin bereits jetzt viele armutsgefährdet sind, als Manövriermasse für Haushaltslöcher herhalten. Es soll bei denen gespart werden, die bereits jetzt wenig haben. Denen, die schon in der Energiekrise im Stich gelassen wurden, droht nun das nächste soziale Desaster. Ich kann die SPD nur eindringlich warnen: Sie dürfen hier nicht einknicken und sollten zumindest die BAföG-Reform, wie sie im Koalitionsvertrag verabredet ist, durchbringen.“

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news-63358 Fri, 22 May 2026 17:35:38 +0200 Bundeskanzler Merz muss Weimer entlassen! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/bundeskanzler-merz-muss-weimer-entlassen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Kultur und Medien zur taz-Berichterstattung dazu, dass sich Weimers Behörde und Weimers Unternehmen bei Medienanfragen eng abgestimmt haben, trotz anders lautender Erklärung. David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur taz-Berichterstattung dazu, dass sich Weimers Behörde und Weimers Unternehmen bei Medienanfragen eng abgestimmt haben, trotz anders lautender Erklärung.

„Die neuen Enthüllungen – die ja offensichtlich noch lange nicht alles sind – zeigen eindeutig, dass Weimer sowohl eine eigene politische als auch eine aus wirtschaftlichen Eigeninteressen gespeiste Agenda in seinem Amt verfolgt. Die skandalöse Interessensvermischung zwischen seinem Amt als Kulturstaatsminister und als Anteilseigner der Weimer Media Group konnte Herr Weimer nicht auflösen. Allein dies sollte ihn für das Amt disqualifizieren. Wer aber gegenüber den Medien, der Öffentlichkeit und dem Parlament nicht die Wahrheit sagt und es mit der Transparenz nicht so genau nimmt, darf keine politische Verantwortung haben. Er hätte aus etlichen anderen Gründen schon längst zurücktreten müssen. Jetzt darf der Bundeskanzler nicht länger seine schützende Hand über ihn halten und muss Herrn Weimer entlassen. Denn mit einem solchen Vorgehen beschädigt er nicht nur sein Amt, sondern auch das Vertrauen in die Politik

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news-63357 Fri, 22 May 2026 16:12:11 +0200 Zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/zur-reform-der-gemeinsamen-agrarpolitik-der-eu/ Pressemitteilung 21. Legislatur Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz „Entscheidend ist für mich, dass bei der Subventionsvergabe zwei Umstände berücksichtigt werden: Erstens wie viele Arbeitsplätze ein Betrieb bereitstellt und wie sicher und sozial diese gestaltet sind. Landwirtschaftliche Betriebe, die gerechte Löhne zahlen und sichere Beschäftigung bieten, dürfen nicht benachteiligt werden. Zweitens muss sichergestellt werden, dass frei werdende Mittel gezielt in nachhaltige Landwirtschaft sowie in die regionale Wertschöpfung investiert werden. Sie dürfen nicht von den ostdeutschen Bundesländern in andere Bundesländer abfließen mit der Begründung, dass dort eher großflächigere Strukturen vorhanden sind“, Ina Latendorf, Parlamentarische Geschäftsführerin und agrarpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP). Latendorf weiter:  „Entscheidend ist für mich, dass bei der Subventionsvergabe zwei Umstände berücksichtigt werden: Erstens wie viele Arbeitsplätze ein Betrieb bereitstellt und wie sicher und sozial diese gestaltet sind. Landwirtschaftliche Betriebe, die gerechte Löhne zahlen und sichere Beschäftigung bieten, dürfen nicht benachteiligt werden. Zweitens muss sichergestellt werden, dass frei werdende Mittel gezielt in nachhaltige Landwirtschaft sowie in die regionale Wertschöpfung investiert werden. Sie dürfen nicht von den ostdeutschen Bundesländern in andere Bundesländer abfließen mit der Begründung, dass dort eher großflächigere Strukturen vorhanden sind“, Ina Latendorf, Parlamentarische Geschäftsführerin und agrarpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP). Latendorf weiter: 

„Die Deckelung der flächengebundenen Direktzahlungen ist ein längst überfälliger Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit in der Förderung. Das Eigentum an Grund und Boden darf kein alleiniges Förderkriterium sein. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass auch hierdurch Boden zum Spekulationsobjekt wurde. Insoweit ist es konsequent, dass Zahlungen ab einer bestimmten Betriebsfläche schrittweise reduziert und gedeckelt werden sollen – auch um dem Höfesterben der kleinen und mittleren Betriebe entgegenzuwirken. Bisher wurden diese tatsächlich durch die flächengebundenen Zahlungen benachteiligt und der Aufkauf durch größere Betriebe politisch befeuert.“

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news-63356 Fri, 22 May 2026 12:24:15 +0200 Pflegereform: Schon jetzt reichen die Leistungen vorne und hinten nicht https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/pflegereform-schon-jetzt-reichen-die-leistungen-vorne-und-hinten-nicht/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit „Wenn die Menschen immer älter werden, weil sie länger gesund leben, sollen nach den Vorstellungen von Arbeitgeberpräsident Dulger ausgerechnet die Pflegeleistungen gekürzt werden. Das ist an Zynismus kaum zu überbieten. Denn realistischerweise steigt mit höherer Lebenserwartung der Pflegebedarf. Schon heute ist die Pflegeversicherung nur eine Teilkasko, ihre Leistungen reichen vorne und hinten nicht aus und Pflege wird für immer mehr Menschen zum Armutsrisiko", sagt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Vorschlag von Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger, die Pflegeleistungen an die Lebenserwartung zu koppeln. „Wenn die Menschen immer älter werden, weil sie länger gesund leben, sollen nach den Vorstellungen von Arbeitgeberpräsident Dulger ausgerechnet die Pflegeleistungen gekürzt werden. Das ist an Zynismus kaum zu überbieten. Denn realistischerweise steigt mit höherer Lebenserwartung der Pflegebedarf. Schon heute ist die Pflegeversicherung nur eine Teilkasko, ihre Leistungen reichen vorne und hinten nicht aus und Pflege wird für immer mehr Menschen zum Armutsrisiko", sagt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Vorschlag von Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger, die Pflegeleistungen an die Lebenserwartung zu koppeln. Pellmann weiter:

„Dulgers Vorschlag würde die Pflegeversicherung weiter kaputtsparen. Die Arbeitgeber bekommen mal wieder den Hals nicht voll. Bereits bei der Einführung der Pflegeversicherung 1995 wurden sie durch die Abschaffung eines Feiertags entlastet. Sachsen ist bis heute der Sonderfall: Hier zahlen Beschäftigte höhere Beiträge, während Arbeitgeber weniger einzahlen als in den anderen Bundesländern. Auch hier stehlen sie sich aus der gesellschaftlichen Verantwortung. Ich erwarte von Gesundheitsministerin Nina Warken, dass sie dieses Lobby-Geschwätz zurückweist und sich schützend vor die Menschen mit Pflegebedarf und vor die Versicherten stellt.“

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news-63355 Fri, 22 May 2026 10:17:26 +0200 Absetzung des CHP-Vorsitzenden: Massiver Angriff gegen die Opposition https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/absetzung-des-chp-vorsitzenden-massiver-angriff-gegen-die-opposition/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges zur Absetzung des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel in der Türkei:  Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Absetzung des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel in der Türkei: 

„Mit der juristisch erzwungenen Absetzung des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel setzt die türkische Regierung ihren autoritären Kurs gegen die Opposition weiter fort. Die Annullierung des CHP-Parteitags von 2023 ist ein weiterer massiver Angriff gegen die Opposition und ein gezielter Versuch, demokratische Prozesse im Interesse der Regierung zu annullieren und zu verhindern. Die türkische Justiz wird immer offener zum politischen Werkzeug gemacht, um Opposition zu schwächen. Das ist nicht nur ein Angriff auf die CHP, sondern auf alle Menschen in der Türkei, die für politische Freiheit und demokratische Mitbestimmung eintreten. Die Bundesregierung muss sich für ein Ende dieses antidemokratischen Kurses der türkischen Regierung einsetzen. Die Kritik von Wadepuhl geht in die richtige Richtung, reicht aber bei weitem nicht aus.“

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news-63333 Thu, 21 May 2026 14:27:38 +0200 Asylbewerberleistungsgesetz muss abgeschafft werden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/asylbewerberleistungsgesetz-muss-abgeschafft-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres Das Bundesverfassungsgericht hat der Praxis, Menschen mit einer Duldung existenziell notwendige Leistungen rechtswidrig vorzuenthalten, eine klare Absage erteilt. Dass die Sätze trotz neuer Berechnungsgrundlagen jahrelang nicht angepasst wurden, war verfassungswidrig. Die Entscheidung erinnert den Gesetzgeber einmal mehr an den Grundsatz: Die Menschenwürdegarantie des Grundgesetzes darf nicht migrationspolitisch relativiert werden. Wer das Existenzminimum kleinrechnet, verstößt gegen die Verfassung", erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zu abgesenkten Grundleistungen für Geduldete. "Das Bundesverfassungsgericht hat der Praxis, Menschen mit einer Duldung existenziell notwendige Leistungen rechtswidrig vorzuenthalten, eine klare Absage erteilt. Dass die Sätze trotz neuer Berechnungsgrundlagen jahrelang nicht angepasst wurden, war verfassungswidrig. Die Entscheidung erinnert den Gesetzgeber einmal mehr an den Grundsatz: Die Menschenwürdegarantie des Grundgesetzes darf nicht migrationspolitisch relativiert werden. Wer das Existenzminimum kleinrechnet, verstößt gegen die Verfassung", erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zu abgesenkten Grundleistungen für Geduldete. Bünger weiter:

"Die Entscheidung zur Rechtmäßigkeit abgesenkter Grundleistungen bezieht sich auf die Vergangenheit, die Realität von Geduldeten hat sich durch die ständigen Gesetzesverschärfungen der letzten Jahre aber grundlegend geändert. Die Bundesregierung hat die Bezugsdauer der reduzierten Grundleistungen inzwischen von 15 auf 36 Monate ausgeweitet. Eine dreijährige Wartezeit lässt sich jedoch unmöglich noch als 'Kurzaufenthalt' rechtfertigen, wie es das Gericht in dem Beschluss mit Blick auf die alte Rechtslage noch für vertretbar hält. Wir als Linke fordern die Bundesregierung auf, dieses Sonderrechtssystem zu beenden. Das Asylbewerberleistungsgesetz muss abgeschafft und alle Menschen müssen in das reguläre Sozialsystem einbezogen werden."

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news-63334 Thu, 21 May 2026 14:13:21 +0200 Rente mit 70: Rentenkommission mit unfassbarer sozialer Kälte https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/rente-mit-70-rentenkommission-mit-unfassbarer-sozialer-kaelte/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales „Nach den zahlreichen Schlägen ins Gesicht folgen jetzt die ersten Tritte. Eine so unfassbar sozial kalte Empfehlung kann nur eine Rentenkommission abgeben, die fast ausschließlich mit Menschen besetzt ist, die von ihr nicht betroffen sind. Aber sie macht genau das, wofür sie insbesondere von der Union eingesetzt wurde und liefert wie bestellt. Die weitere Absenkung des Rentenniveaus und die weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters werden nicht nur immer mehr Menschen in die Altersarmut treiben, sondern auch dafür sorgen, dass sich der Gesundheitszustand der Menschen deutlich verschlechtert", erklärt Heidi Reichinnek zu Medienberichten, die Rentenkommission wolle die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre vorschlagen. "Nach den zahlreichen Schlägen ins Gesicht folgen jetzt die ersten Tritte. Eine so unfassbar sozial kalte Empfehlung kann nur eine Rentenkommission abgeben, die fast ausschließlich mit Menschen besetzt ist, die von ihr nicht betroffen sind. Aber sie macht genau das, wofür sie insbesondere von der Union eingesetzt wurde und liefert wie bestellt. Die weitere Absenkung des Rentenniveaus und die weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters werden nicht nur immer mehr Menschen in die Altersarmut treiben, sondern auch dafür sorgen, dass sich der Gesundheitszustand der Menschen deutlich verschlechtert", erklärt Heidi Reichinnek zu Medienberichten, die Rentenkommission wolle die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre vorschlagen. Reichinnek weiter:

"Seit der letzten Absenkung des Rentenniveaus unter Rot-Grün von 53 Prozent auf 48 Prozent hat sich die Altersarmut bereits verdoppelt. Eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters käme einer Kürzung gleich. Die Erhöhung des Eintrittsalters wird immer wieder mit einer erhöhten Lebenserwartung begründet. Dabei hat eine Kleine Anfrage der Linksfraktion gerade erst aufgedeckt, dass schon die letzte Erhöhung des Renteneintrittsalters den Anstieg der Lebenserwartung übertrifft. Darüber hinaus ist die Lebenserwartung in mehreren Regionen in Deutschland zuletzt sogar gesunken. Zudem bestehen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen erhebliche Unterschiede: ärmere Menschen sterben im Schnitt fast zehn Jahre früher. Eine pauschale Erhöhung des Renteneintrittsalters bedeutet ein weiteres Auseinanderdriften zwischen oben und unten. Was es statt der Vorschläge der Rentenkommission bräuchte, wäre ein Rentensystem, in das alle Erwerbstätigen einzahlen und eine deutliche Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze. Damit ließe sich die Rente zukunftsfähig machen - und zwar so, dass allen Rentner:innen ein Leben in Würde möglich ist. Die Vorschläge der Kommission sind der nächste Schritt zur von Merz angekündigten 'Basisabsicherung'. Eine Umsetzung wäre ein schwarzer Tag für einen ganz großen Teil der Bevölkerung, die dadurch immer stärker auf private Vorsorge angewiesen wäre. Die Sektkorken würden nur bei der privaten Versicherungslobby knallen. Wir als Linke werden uns mit allem was wir haben an die Seite derjenigen stellen, die auf eine gute gesetzliche Rente angewiesen sind - und das ist weit mehr als die Hälfte der Bevölkerung!"

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news-63332 Thu, 21 May 2026 12:20:55 +0200 Vonovia und Co den Marktzugang verwehren https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/vonovia-und-co-den-marktzugang-verwehren/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Wirtschaft und Technologie "Vonovias Geschäftsmodell ist, die Mieten maximal zu erhöhen. Es wird bei Heiz- und Betriebskosten getrickst und gleichzeitig mangelt es an Instandhaltungen und Service. Das macht wirklich wütend. Für die Dividenden der Aktionäre werden die Mieterinnen und Mieter geschröpft. Im Schnitt fließen 166 Euro der Miete jeden Monat direkt in die Taschen der Aktionärinnen und Aktionäre. Und die Manager streichen Millionengehälter ein. Wohnungen sollten im Gemeinwohl und nicht von profitgeilen Aktienkonzernen bewirtschaftet werden", erklärt Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich der Hauptversammlung von Vonovia. "Vonovias Geschäftsmodell ist, die Mieten maximal zu erhöhen. Es wird bei Heiz- und Betriebskosten getrickst und gleichzeitig mangelt es an Instandhaltungen und Service. Das macht wirklich wütend. Für die Dividenden der Aktionäre werden die Mieterinnen und Mieter geschröpft. Im Schnitt fließen 166 Euro der Miete jeden Monat direkt in die Taschen der Aktionärinnen und Aktionäre. Und die Manager streichen Millionengehälter ein. Wohnungen sollten im Gemeinwohl und nicht von profitgeilen Aktienkonzernen bewirtschaftet werden", erklärt Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich der Hauptversammlung von Vonovia. Isabelle Vandre, Sprecherin für Bekämpfung von Finanzkriminalität und Immobilienspekulation, ergänzt:

"Wohnen ist ein Grundbedürfnis von uns allen, kein Profitversprechen für wenige. Deswegen wollen wir Vonovia und Co den Marktzugang verwehren. Wir fordern eine Marktzugangsbeschränkung für gewerbliche Privatvermieter, die mehr als 50 Wohneinheiten besitzen. Wer seine Anteile an in- oder ausländischen Finanzmärkten handelt, Eigentumsstrukturen nicht transparent macht, Gewinne in Steueroasen verschiebt, statt sie in Instandsetzung zu investieren, wird seiner Verantwortung nicht gerecht und hat nichts auf dem Wohnungsmarkt zu suchen!"

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news-63317 Wed, 20 May 2026 17:04:37 +0200 Gestiegene Inflationszahlen verdeutlichen Handlungsbedarf https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/gestiegene-inflationszahlen-verdeutlichen-handlungsbedarf/ Pressemitteilung 21. Legislatur Finanzen Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur gestiegenen Inflation: "Die Zahlen machen deutlich, dass akuter Handlungsbedarf besteht, die Menschen mit kleinem Geldbeutel zu unterstützen. Da der größte Anteil der Teuerung von Energie und Treibstoffen ausgeht, schlagen wir als Linke ein Energiekrisengeld für alle von 150 Euro und die Neuauflage des 9-Euro-Tickets vor. Das Energiekrisengeld soll per Direktauszahlung an alle Haushalte überwiesen werden. Die größte finanzielle Entlastung für die meisten Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen würde von einem bundesweiten Mietendeckel ausgehen. Wir warnen ausdrücklich davor, der Inflation mit höheren Leitzinsen begegnen zu wollen." Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur gestiegenen Inflation: "Die Zahlen machen deutlich, dass akuter Handlungsbedarf besteht, die Menschen mit kleinem Geldbeutel zu unterstützen. Da der größte Anteil der Teuerung von Energie und Treibstoffen ausgeht, schlagen wir als Linke ein Energiekrisengeld für alle von 150 Euro und die Neuauflage des 9-Euro-Tickets vor. Das Energiekrisengeld soll per Direktauszahlung an alle Haushalte überwiesen werden. Die größte finanzielle Entlastung für die meisten Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen würde von einem bundesweiten Mietendeckel ausgehen. Wir warnen ausdrücklich davor, der Inflation mit höheren Leitzinsen begegnen zu wollen."

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news-63316 Wed, 20 May 2026 17:00:28 +0200 Bundesregierung steuert mit Hightech-Agenda in die falsche Richtung https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/bundesregierung-steuert-mit-hightech-agenda-in-die-falsche-richtung/ Pressemitteilung 21. Legislatur Bildung und Forschung Sonja Lemke, Sprecherin für Forschung und Technologie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Hightech-Agenda der Bundesregierung: "Die Bundesregierung steuert mit der Hightech-Agenda in die falsche Richtung. Die Auswahl der Schlüsseltechnologien war von Anfang an fehlgeleitet. Spätestens mit den Roadmaps ist klar, dass auch Überschriften wie 'klimaneutrale Energieerzeugung' und 'klimaneutrale Mobilität' nur Etikettenschwindel waren. Sonja Lemke, Sprecherin für Forschung und Technologie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Hightech Agenda der Bundesregierung: "Die Bundesregierung steuert mit der Hightech-Agenda in die falsche Richtung. Die Auswahl der Schlüsseltechnologien war von Anfang an fehlgeleitet. Spätestens mit den Roadmaps ist klar, dass auch Überschriften wie 'klimaneutrale Energieerzeugung' und 'klimaneutrale Mobilität' nur Etikettenschwindel waren. Stattdessen rennt die Bundesregierung bei Themen wie KI und Fusion jedem noch so abwegigen Versprechen der Industrie hinterher und gibt ohne Sinn und Verstand Geld aus. Zielmarken, wie die Vervierfachung der KI-Startups, bringen keinen gesellschaftlichen Mehrwert. Statt diesen Weg weiterzugehen, brauchen wir einen Neustart der Hightech-Agenda. Sie muss reale gesellschaftliche Herausforderungen angehen und die sozial-ökologische Transformation voranbringen. Dafür braucht es eine Auswahl von Fokustechnologien, die auf einem breiten Beteiligungsprozess basiert."

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