Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Fri, 26 Jun 2026 15:09:31 +0200 Fri, 26 Jun 2026 15:09:31 +0200 TYPO3 EXT:news news-63628 Fri, 26 Jun 2026 12:50:40 +0200 Das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung verteidigen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/das-menschenrecht-auf-kriegsdienstverweigerung-verteidigen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Menschenrechte und humanitäre Hilfe Auswärtiges Inneres "Der brutale Abnutzungskrieg in der Ukraine hat hunderttausenden Menschen das Leben gekostet. An der Front sterben vor allem Arbeiter und Menschen mit wenig Geld. Mittlerweile fahndet die ukrainische Regierung nach über zwei Millionen Männern auf der Flucht, um sie in den Krieg zu zwingen. Dass die EU-Kommission diesen Menschen nun auf ausdrücklichen Wunsch der Ukraine den Schutz verweigern will, bricht offen mit dem Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung", erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende sowie innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Plänen der EU-Kommission, ukrainischen Männern im wehrfähigen Alter den Schutzstatus zu entziehen. "Der brutale Abnutzungskrieg in der Ukraine hat hunderttausenden Menschen das Leben gekostet. An der Front sterben vor allem Arbeiter und Menschen mit wenig Geld. Mittlerweile fahndet die ukrainische Regierung nach über zwei Millionen Männern auf der Flucht, um sie in den Krieg zu zwingen. Dass die EU-Kommission diesen Menschen nun auf ausdrücklichen Wunsch der Ukraine den Schutz verweigern will, bricht offen mit dem Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung", erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende sowie innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Plänen der EU-Kommission, ukrainischen Männern im wehrfähigen Alter den Schutzstatus zu entziehen. Bünger weiter:

"Das universelle Recht auf Kriegsdienstverweigerung existiert in der Ukraine nicht mehr. Wer den Dienst an der Waffe verweigert, muss mit harten Strafen und unhaltbaren Haftbedingungen rechnen. Die Europäische Union stellt damit die Basis der Europäischen Menschenrechtskonvention infrage. Wir als Linke fordern die Bundesregierung auf, diesen schmutzigen Deal auf dem Rücken der Menschen zu verhindern."

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news-63627 Fri, 26 Jun 2026 12:41:54 +0200 Stellenabbau bei VW: Das ist ein Frontalangriff auf alle Beschäftigte https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/stellenabbau-bei-vw-das-ist-ein-frontalangriff-auf-alle-beschaeftigte/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Wirtschaft und Technologie "Was VW plant, ist kein 'Sanierungsprogramm', sondern ein Frontalangriff auf alle Beschäftigten. Die Verantwortung für das offenkundige strategische Versagen liegt klar in den Chefetagen. Denn wer Transformation mit Kahlschlag verwechselt, hat die Kontrolle über diesen Konzern verloren. Volkswagen wurde nicht von Vorstandsfolien, Renditezielen und Beraterpapieren aufgebaut, sondern von den Beschäftigten. Was hier offenbar vorbereitet wird, riecht nach Konzernzerlegung im Interesse des Kapitalmarkts. Erst werden Beschäftigte mit Stellenabbau bedroht, dann werden Strukturen so sortiert, dass sie leichter verwertet werden können", erklärt Agnes Conrad, Sprecherin für nachhaltige Automobilpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu möglichen 100.000 Stellenstreichungen bei VW. "Was VW plant, ist kein 'Sanierungsprogramm', sondern ein Frontalangriff auf alle Beschäftigten. Die Verantwortung für das offenkundige strategische Versagen liegt klar in den Chefetagen. Denn wer Transformation mit Kahlschlag verwechselt, hat die Kontrolle über diesen Konzern verloren. Volkswagen wurde nicht von Vorstandsfolien, Renditezielen und Beraterpapieren aufgebaut, sondern von den Beschäftigten. Was hier offenbar vorbereitet wird, riecht nach Konzernzerlegung im Interesse des Kapitalmarkts. Erst werden Beschäftigte mit Stellenabbau bedroht, dann werden Strukturen so sortiert, dass sie leichter verwertet werden können", erklärt Agnes Conrad, Sprecherin für nachhaltige Automobilpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu möglichen 100.000 Stellenstreichungen bei VW. Conrad weiter:

Das ist keine Zukunftsstrategie. Das ist Industriepolitik mit der Abrissbirne. Niedersachsen darf bei diesem Angriff auf Beschäftigte und Standorte nicht den stillen Beifahrer spielen. Wer öffentliche Verantwortung trägt, muss sich öffentlich gegen Werksschließungen, Massenentlassungen und Konzernzerschlagung stellen. Volkswagen braucht dringend eine Strategie für gute Arbeit, sichere Standorte und klimaneutrale industrielle Zukunft."

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news-63624 Fri, 26 Jun 2026 11:29:36 +0200 Wer bestellt, muss die Rechnung auch ganz bezahlen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/wer-bestellt-muss-die-rechnung-auch-ganz-bezahlen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Finanzen Haushalt "Dass der Bund nun den Ländern und Kommunen die Aufgaben bezahlt, die er selbst in Auftrag gegeben hat, ist längst überfällig. Jedoch greift die von der Bundesregierung angekündigte Bund-Länder-Finanzreform nicht weit genug", erklärt Sahra Mirow, Sprecherin für Kommunalpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Einigung von Bund und Ländern über die Entlastung von Kommunen. "Dass der Bund nun den Ländern und Kommunen die Aufgaben bezahlt, die er selbst in Auftrag gegeben hat, ist längst überfällig. Jedoch greift die von der Bundesregierung angekündigte Bund-Länder-Finanzreform nicht weit genug", erklärt Sahra Mirow, Sprecherin für Kommunalpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Einigung von Bund und Ländern über die Entlastung von Kommunen. Mirow weiter:

"Der Bund muss den Ländern und Kommunen auch Mehrausgaben für solche Gesetze erstatten, die eine Erweiterung bereits bestehender gesetzlicher Aufgaben sind. Und nicht nur für die Gesetze, die in Zukunft neu beschlossen werden, wie Kanzler Merz es nun angekündigt hat. Auch reicht es nicht aus, dass der Bund die Kosten zu 80 Prozent erstattet. Wir fordern ein striktes Konnexitätsprinzip, in dem der Bund zu 100 Prozent erstattet. Dies muss insbesondere für Sozialleistungen gelten.

Dass die Bundesregierung diesen Schritt nun geht, ist allerdings kein Ausdruck eines neuen kommunalpolitischen Verantwortungsbewusstseins. Vielmehr hat sie sich wohl nur auf das Konnexitätsprinzip geeinigt, weil sie sich gleichzeitig durch weitreichende Kürzungen bei den Sozialleistungen Einsparungen erhofft. Dass das Konnexitätsprinzip erst im Zuge dieser Kürzungspolitik kommt, ist beschämend. Die Koalition muss ihre Angriffe auf den Sozialstaat umgehend beenden."

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news-63625 Fri, 26 Jun 2026 10:53:04 +0200 Hitzeschutz und Klimaschutz endlich ernst nehmen! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/hitzeschutz-und-klimaschutz-endlich-ernst-nehmen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Nicole Gohlke und Fabian Fahl zur aktuellen Hitzewelle und der Forderung des Verbandes Bildung und Erziehung nach mehr Hitzeschutz an Schulen. Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur aktuellen Hitzewelle: 

"Zu heiß für Fußball, zu heiß zum Feiern, zu heiß zum Arbeiten. Aktuell spüren wir, was Hitze mit uns macht. An vielen Orten wurden Sportveranstaltungen, Konferenzen und Feiern aufgrund der hohen Temperaturen abgesagt. Der wirtschaftliche Schaden allein diese Woche liegt im mehrstelligen Millionenbereich. Während Deutschland am Temperaturrekord kratzt, tut die Regierung weiter so, als ob man der Wirtschaft Priorität gegenüber dem Klimaschutz geben könne. Das ist kurzsichtiger Quatsch. Der Klimawandel macht auch vor der Wirtschaft keinen Halt. Dass diese Effekte in Zukunft katastrophal werden, sagen Wirtschaftswissenschaftler schon lange. Die Finanzkrise von 2008 sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie waren dagegen nichts. Zu heiß wird unsere Zukunft, wenn nicht zügig entschlossen gehandelt wird. Die Bundesregierung muss endlich anfangen, verfassungskonformen Klimaschutz zu betreiben."

Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin, zur Forderung des Verbandes Bildung und Erziehung nach mehr Hitzeschutz an Schulen

"Die meisten Schulgebäude sind für diese hohen Temperaturen schlicht nicht ausgelegt, weil jahrzehntelang nicht investiert wurde und der Klimawandel keine Pause macht. Ob ein Kind bei extremer Hitze unter zumutbaren Bedingungen lernen kann, hängt heute vom Bundesland und der Kassenlage der Kommune ab – ein föderaler Flickenteppich, der auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird. Die Linke im Bundestag und ich fordern verbindliche bundeseinheitliche Hitzefrei-Regelungen für alle Schulen und alle Jahrgangsstufen sowie die dringend notwendigen Investitionen in die Sanierung der Schulgebäude. Kinder sind auf unseren Schutz angewiesen, und der darf nicht davon abhängen, wie voll die Kasse der Kommune ist."

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news-63609 Fri, 26 Jun 2026 10:51:39 +0200 DGB-Rentenkommission zeigt, was möglich ist https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/dgb-rentenkommission-zeigt-was-moeglich-ist/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Familie, Senioren, Frauen und Jugend Rente „Anders als die Rentenkommission der Regierung hat sich die DGB-Rentenkommission auf die richtigen Fragen konzentriert und dem Kürzungswahn von Union und Arbeitgebern eine klare Absage erteilt. Es ist vollkommen richtig, die Stärkung der gesetzlichen Rente in den Fokus zu stellen. Die Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent und die Weiterentwicklung der Rentenversicherung zu einer echten Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen, sind sinnvolle Antworten auf das rentenpolitische Totalversagen der letzten 20 Jahre. So können die Renten endlich wieder auf ein Niveau steigen, das für ein gutes Leben im Alter reicht", erklärt Sarah Vollath, rentenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Bericht der DGB-Rentenkommission. „Anders als die Rentenkommission der Regierung hat sich die DGB-Rentenkommission auf die richtigen Fragen konzentriert und dem Kürzungswahn von Union und Arbeitgebern eine klare Absage erteilt. Es ist vollkommen richtig, die Stärkung der gesetzlichen Rente in den Fokus zu stellen. Die Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent und die Weiterentwicklung der Rentenversicherung zu einer echten Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen, sind sinnvolle Antworten auf das rentenpolitische Totalversagen der letzten 20 Jahre. So können die Renten endlich wieder auf ein Niveau steigen, das für ein gutes Leben im Alter reicht", erklärt Sarah Vollath, rentenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Bericht der DGB-Rentenkommission. Vollath weiter:

Wir unterstützen auch den Vorschlag, die Betriebsrenten auf alle Beschäftigten auszuweiten. Für uns steht jedoch fest, dass sich die Arbeitgeberseite künftig mindestens paritätisch an der Finanzierung der Betriebsrenten beteiligen müssen und dass eine Möglichkeit der betrieblichen Altersversorgung abseits des Kapitalmarkts geschaffen wird. Das kann über freiwillige zusätzliche Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gelingen, die als Betriebsrente anerkannt werden. Einen entsprechenden Antrag werden wir als Linksfraktion im Bundestag einbringen, um die Ausweitung von Betriebsrenten auch in kleinen und mittleren Betrieben schneller voranzubringen.

Den Vorschlag der Finanzierung über das Generationenkapital sehen wir kritisch. Denn wenn der Kapitalmarkt als Stütze für die Finanzierung der Rente benutzt wird, steigt auf dem Kapitalmarkt der Druck auf Mieten und Pflegekosten. Darunter können auch die Löhne leiden, die zugunsten von möglichst hohen Gewinnen gedrückt werden.

Insgesamt zeigt die DGB-Rentenkommission mit ihren Empfehlungen, was möglich ist, wenn die Leistungen des Rentensystems an erste Stelle gestellt werden und im zweiten Schritt mit verschiedenen Finanzierungsvorschlägen untermauert werden. Merz und Co. wären gut beraten, wenn sie die Vorschläge der DGB-Rentenkommission ernst nehmen, statt auf Biegen und Brechen Kürzungen durchzudrücken.“

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news-63608 Fri, 26 Jun 2026 09:55:51 +0200 Wohnen ist ein Menschenrecht und kein Luxusgut https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/wohnen-ist-ein-menschenrecht-kein-luxusgut/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Wohnen "452.900 untergebrachte Menschen ohne eigene Wohnung sind ein Armutszeugnis. Hinzu kommt, dass Menschen, die auf der Straße leben oder verdeckt bei Freundinnen, Freunden oder Verwandten unterkommen, in dieser Statistik gar nicht erfasst werden. Die Wohnungslosigkeit in Deutschland bleibt auf einem beschämend hohen Niveau und ist das Ergebnis einer unsozialen Wohnungspolitik. Das neueste Beispiel dafür ist die angekündigte Wohngeldkürzung. Dadurch steigt für über eine Million Wohngeldbeziehende das Risiko, die eigene Wohnung zu verlieren", erklärt Sahra Mirow, kommunalpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu untergebrachten wohnungslosen Menschen in Deutschland. "452.900 untergebrachte Menschen ohne eigene Wohnung sind ein Armutszeugnis. Hinzu kommt, dass Menschen, die auf der Straße leben oder verdeckt bei Freundinnen, Freunden oder Verwandten unterkommen, in dieser Statistik gar nicht erfasst werden. Die Wohnungslosigkeit in Deutschland bleibt auf einem beschämend hohen Niveau und ist das Ergebnis einer unsozialen Wohnungspolitik. Das neueste Beispiel dafür ist die angekündigte Wohngeldkürzung. Dadurch steigt für über eine Million Wohngeldbeziehende das Risiko, die eigene Wohnung zu verlieren", erklärt Sahra Mirow, kommunalpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu untergebrachten wohnungslosen Menschen in Deutschland. Mirow weiter:

"Wenn Bundesbauministerin Verena Hubertz die Wohnungslosigkeit bis 2030 wirklich überwinden will, muss sie endlich für bezahlbare Wohnungen sorgen, soziale Sicherung stärken und neue Sozialwohnungen bauen. Im reichen Deutschland sollte niemand auf der Straße leben müssen. Wir als Fraktion Die Linke haben deswegen einen Antrag für ein explizites Recht auf Wohnen im Grundgesetz eingebracht. Denn wir sagen: Wohnen ist ein Menschenrecht und kein Luxusgut."

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news-63607 Thu, 25 Jun 2026 16:20:25 +0200 Wohngeld-Kürzung: Verzögerter Angriff auf Ärmere https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/wohngeld-kuerzung-verzoegerter-angriff-auf-aermere/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Arbeit und Soziales Sahra Mirow, Sprecherin für soziales Wohnen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den angedachten Wohngeld-Kürzungen: Sahra Mirow, Sprecherin für soziales Wohnen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den angedachten Wohngeld-Kürzungen:

„Von wegen weniger sparen: Bauministerin Verena Hubertz verschiebt den harten Kahlschlag einfach nur nach hinten. Am Ende steht fest: Bis 2028 wird die volle Kürzung von einer Milliarde Euro beim Bund und einer weiteren Milliarde bei den Ländern gnadenlos durchgezogen. Das ist kein Einlenken, sondern ein verzögerter Angriff auf Menschen mit geringem Einkommen, die ohnehin schon jeden Euro dreimal umdrehen müssen. Einsparungen beim Wohngeld lassen sich auch auf sozial verträgliche Weise realisieren: Ganz konkret durch Investitionen in den sozialen Wohnungsbau sowie die Einführung eines bundesweiten, rechtssicheren Mietendeckels. Auf diese Weise würde die Spirale aus explodierenden Mieten und folglich steigenden staatlichen Transferleistungen endlich durchbrochen. Mit sinkenden Mietkosten würden zugleich die Wohngeldausgaben sinken.“

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news-63592 Thu, 25 Jun 2026 10:36:41 +0200 Hitzefrei für Beschäftigte https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/hitzefrei-fuer-beschaeftigte/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit "Neue Temperaturrekorde treffen arbeitende Menschen hart. Insbesondere für Beschäftigte, die häufig unter freiem Himmel oder in überhitzten Innenräumen arbeiten, stellen Hitzeperioden ein zunehmendes Gesundheitsrisiko dar", erklärt Cem Ince, Sprecher für gewerkschaftliche Kämpfe und gute Arbeit in der Industrie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Hitzeschutz am Arbeitsplatz. "Neue Temperaturrekorde treffen arbeitende Menschen hart. Insbesondere für Beschäftigte, die häufig unter freiem Himmel oder in überhitzten Innenräumen arbeiten, stellen Hitzeperioden ein zunehmendes Gesundheitsrisiko dar", erklärt Cem Ince, Sprecher für gewerkschaftliche Kämpfe und gute Arbeit in der Industrie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Hitzeschutz am Arbeitsplatz. Ince weiter:

"Der Ausbau und die Umsetzung von Hitzeschutzstrategien in allen Betrieben ist längst überfällig. Wenn der Arbeitgeber keine Maßnahmen ergreift, muss es einen Anspruch auf bezahltes Hitzefrei geben."

Im Plenum des Bundestags wird heute der Antrag "Hitzefrei für Beschäftigte – Sonnen- und Hitzeschutz am Arbeitsplatz ernst nehmen" der Linksfraktion beraten.

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news-63586 Wed, 24 Jun 2026 16:11:56 +0200 Fregattenprojekt F126: Ein Exempel für inkompetente Beschaffungspolitik https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/fregattenprojekt-f126-ein-exempel-fuer-inkompetente-beschaffungspolitik/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verteidigung Desiree Becker, stellvertretende Vorsitzende und friedens- und abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Ende des Fregattenprojekts F126. Desiree Becker, stellvertretende Vorsitzende und friedens- und abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Ende des Fregattenprojekts F126:

"Das Fregattenprojekt F126 wurde viel zu spät gestoppt. Massive Probleme waren früh erkennbar, dennoch sind bereits Milliarden an Steuergeldern geflossen. Statt konsequenter Kontrolle profitierte nur die Rüstungsindustrie. Nun droht ein teureres und leistungsschwächeres Ersatzprojekt. Das steht exemplarisch für inkompetente Beschaffungspolitik mit zu wenig Transparenz und zu viel Nähe zur Rüstungsindustrie."

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news-63585 Wed, 24 Jun 2026 15:35:40 +0200 Beteiligung in der Stadtplanung ist ein demokratisches Grundrecht https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/beteiligung-in-der-stadtplanung-ist-ein-demokratisches-grundrecht/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung "In einer Zeit schwindenden Vertrauens in die Politik will die Bundesregierung die Beteiligung bei Bauvorhaben weiter schleifen. Anstatt Räume für eine gemeinsame Bau- und Stadtplanung zu schaffen, soll künftig nur noch online informiert werden. Wenn Erna Müller aber erst am Bauzaun erfährt, was für ihre Nachbarschaft beschlossen wurde, sorgt das für weniger Akzeptanz - und nicht, wie gewünscht, zu schnellen Prozessen. Die Bundesregierung versucht, Bürger:innen zu Problembären zu erklären. Die Botschaft an die Anwohnerschaft ist klar: Ihre Perspektive ist nicht mehr gefragt und Erna Müller ist lediglich Sand im Getriebe", erklärt Katalin Gennburg, Sprecherin für Bauen und Stadtentwicklung der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Tagesordnungspunkt "Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts" am Donnerstag, bei dem auch der Antrag der Linksfraktion "Stadt gemeinsam gestalten und Demokratie retten" debattiert wird. "In einer Zeit schwindenden Vertrauens in die Politik will die Bundesregierung die Beteiligung bei Bauvorhaben weiter schleifen. Anstatt Räume für eine gemeinsame Bau- und Stadtplanung zu schaffen, soll künftig nur noch online informiert werden. Wenn Erna Müller aber erst am Bauzaun erfährt, was für ihre Nachbarschaft beschlossen wurde, sorgt das für weniger Akzeptanz - und nicht, wie gewünscht, zu schnellen Prozessen. Die Bundesregierung versucht, Bürger:innen zu Problembären zu erklären. Die Botschaft an die Anwohnerschaft ist klar: Ihre Perspektive ist nicht mehr gefragt und Erna Müller ist lediglich Sand im Getriebe", erklärt Katalin Gennburg, Sprecherin für Bauen und Stadtentwicklung der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Tagesordnungspunkt "Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts" am Donnerstag, bei dem auch der Antrag der Linksfraktion "Stadt gemeinsam gestalten und Demokratie retten" debattiert wird. Gennburg weiter:

"Wer Anwohner:innen zu Zuschauer:innen degradiert, höhlt demokratische Teilhabe aus. Auch Praxis und Forschung zeigen: Konflikte um Bauprojekte entstehen dort, wo Menschen erst informiert werden, wenn die entscheidenden Weichen bereits gestellt sind. Der vorgelegte Gesetzentwurf offenbart, für wen die Bundesregierung wirklich arbeitet: Für die Profite von Bauinvestoren und nicht für die Menschen, die dringend bezahlbare Wohnungen brauchen und am besten wissen, was vor Ort fehlt. Wir als Linke fordern ganz neue Wege: Wir wollen flächendeckend kooperative Beteiligungsstellen, die alle lokalen Akteure und Nachbar:innen frühzeitig einbinden. Sie sollen einen Prozess organisieren, der die Perspektiven der Vielen wertschätzt. Das muss verbindlich im Baugesetzbuch verankert werden. Denn die Stadt, das freie Feld und auch der Dorfkern gehören uns allen."

Link zum Antrag "Stadt gemeinsam gestalten und Demokratie retten - Kooperative Stadtentwicklung muss ins Baugesetzbuch" hier.

 

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news-63584 Wed, 24 Jun 2026 14:05:58 +0200 Rechenzentren: Pflicht zur Abwärmenutzung wird faktisch abgeschafft https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/rechenzentren-pflicht-zur-abwaermenutzung-wird-faktisch-abgeschafft/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Wirtschaft und Technologie "Mit dem Gesetz will die Bundesregierung unter anderem die Pflicht zur Abwärmenutzung faktisch abschaffen. Das ist verheerend – fürs Klima und für die Kommunen vor Ort, die so nicht von Rechenzentren profitieren können. Rechenzentren schaffen keine Arbeitsplätze und bringen keine Gewerbesteuer ein, verbrauchen aber enorme Mengen an Strom, Wasser und Fläche, die dann nicht anderweitig genutzt werden können", erklärt Sonja Lemke, Sprecherin für Digitale Verwaltung und Open Government der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Gesetzentwurf zur Beschleunigung der Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie, der Effizienzregeln für Rechenzentren regelt und der heute im Bundeskabinett beschlossen wurde. "Mit dem Gesetz will die Bundesregierung unter anderem die Pflicht zur Abwärmenutzung faktisch abschaffen. Das ist verheerend – fürs Klima und für die Kommunen vor Ort, die so nicht von Rechenzentren profitieren können. Rechenzentren schaffen keine Arbeitsplätze und bringen keine Gewerbesteuer ein, verbrauchen aber enorme Mengen an Strom, Wasser und Fläche, die dann nicht anderweitig genutzt werden können", erklärt Sonja Lemke, Sprecherin für Digitale Verwaltung und Open Government der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Gesetzentwurf zur Beschleunigung der Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie, der Effizienzregeln für Rechenzentren regelt und der heute im Bundeskabinett beschlossen wurde. Lemke weiter:

"Auch die Transparenzpflicht wird unter dem Deckmantel 'Geschäftsgeheimnisse' praktisch abgeschafft. Anstatt die Undurchsichtigkeit zu befördern, muss die Bundesregierung endlich für echte Transparenz sorgen und die Konzerne in die Pflicht nehmen, die mit klimaschädlichen Geschäften Geld verdienen."

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news-63583 Wed, 24 Jun 2026 14:00:10 +0200 Nord-Süd-Kommission ist ein billiges Trostpflaster https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/nord-sued-kommission-ist-ein-billiges-trostpflaster/ Pressemitteilung 21. Legislatur Menschenrechte und humanitäre Hilfe Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Charlotte Neuhäuser, Sprecherin für Globale Gerechtigkeit der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur von der Bundesregierung eingesetzten Nord-Süd-Kommission. Charlotte Neuhäuser, Sprecherin für Globale Gerechtigkeit der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur von der Bundesregierung eingesetzten Nord-Süd-Kommission:

„Die neue Kommission ist ein billiges Trostpflaster. Während die Bundesregierung unter dem Deckmantel der fairen Partnerschaft vor allem Zugang zu neuen Märkten, billigen Arbeitskräften und Rohstoffen betreibt, werden die deutschen Gelder für Hungerbekämpfung, Krankenhäuser, Schulen und soziale Sicherungssysteme im Globalen Süden in historischem Ausmaß weggekürzt. Die Menschen von Mali bis Mexiko brauchen keinen neuen Stuhlkreis für Olaf Scholz, zumal der ehemalige SPD-Kanzler die Kürzungsorgie in der Entwicklungszusammenarbeit maßgeblich eingeleitet hat.“

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news-63581 Wed, 24 Jun 2026 12:50:08 +0200 Wir brauchen mehr Umwelt- und Naturschutz in der Landwirtschaft https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/wir-brauchen-mehr-umwelt-und-naturschutz-in-der-landwirtschaft/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Europäische Union Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz „Die in der kommenden GAP-Periode geplanten Kürzungen der EU-Agrarumweltprogramme senden ein fatales Signal. Statt weniger brauchen wir mehr Umwelt- und Naturschutz in der Landwirtschaft. Mit den vorgesehenen Einschnitten ab 2028 lässt sich nicht einmal der heutige Standard halten. Während für Militarisierung Mittel massiv erhöht werden, wird beim Schutz unserer Lebensgrundlagen die Finanzierung gestrichen", erklärt Ina Latendorf, Parlamentarische Geschäftsführerin und agrarpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Studie vom Bund Ökologische Landwirtschaft (BÖLW) zur Deckelung der Subventionen gemeinsamer Agrarpolitik der EU (GAP). „Die in der kommenden GAP-Periode geplanten Kürzungen der EU-Agrarumweltprogramme senden ein fatales Signal. Statt weniger brauchen wir mehr Umwelt- und Naturschutz in der Landwirtschaft. Mit den vorgesehenen Einschnitten ab 2028 lässt sich nicht einmal der heutige Standard halten. Während für Militarisierung Mittel massiv erhöht werden, wird beim Schutz unserer Lebensgrundlagen die Finanzierung gestrichen", erklärt Ina Latendorf, Parlamentarische Geschäftsführerin und agrarpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Studie vom Bund Ökologische Landwirtschaft (BÖLW) zur Deckelung der Subventionen gemeinsamer Agrarpolitik der EU (GAP). Latendorf weiter:

"Eine vielfältige, umweltschonende Landwirtschaft wäre eine wirksame Antwort auf die Folgen des Klimawandels. Bleibt die Finanzierungslücke bestehen, droht weiteres Höfesterben – in Deutschland geben bereits heute im Schnitt sieben Betriebe täglich auf. In ärmeren EU-Mitgliedstaaten werden die Umwelt- und Ökoförderungen in der Landwirtschaft faktisch zum Erliegen kommen. Die Bundesregierung muss sich in Brüssel klar für ein ausreichendes Budget für Gemeinwohlleistungen und gegen eine verpflichtende Kofinanzierung von Agrarumweltmaßnahmen in den Mitgliedstaaten positionieren.“

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news-63573 Tue, 23 Jun 2026 16:56:28 +0200 Regierung legt die Axt ans Pflegepersonal https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/regierung-legt-die-axt-ans-pflegepersonal/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit "Das Bundesgesundheitsministerium will nicht nur das Pflegebudget abschaffen, sondern auch gleich noch die PPR 2.0 in die Tonne hauen. Hier zeigt sich das wahre Gesicht der GKV-Sparreform von Ministerin Nina Warken: Das Krankenhauspersonal soll schlechter bezahlt und weggekürzt werden. Da das Pflegebudget und etablierte Personalbemessungsinstrumente dies verhindern, werden sie kurzerhand aus dem Weg geräumt", erklärt Stella Merendino, Sprecherin für Krankenhausversorgung der Fraktion Die Linke, zum geleakten Papier aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) über Verschärfungen zum geplanten Beitragsstabilisierungsgesetz. "Das Bundesgesundheitsministerium will nicht nur das Pflegebudget abschaffen, sondern auch gleich noch die PPR 2.0 in die Tonne hauen. Hier zeigt sich das wahre Gesicht der GKV-Sparreform von Ministerin Nina Warken: Das Krankenhauspersonal soll schlechter bezahlt und weggekürzt werden. Da das Pflegebudget und etablierte Personalbemessungsinstrumente dies verhindern, werden sie kurzerhand aus dem Weg geräumt", erklärt Stella Merendino, Sprecherin für Krankenhausversorgung der Fraktion Die Linke, zum geleakten Papier aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) über Verschärfungen zum geplanten Beitragsstabilisierungsgesetz. Merendino weiter:

"Dieser Vorstoß des BMG muss gestoppt werden, sonst steht uns eine gnadenlose Abwärtsspirale bei der Personalbesetzung in den Krankenhäusern bevor und damit nichts weniger als ein medizinischer Ausnahmezustand auf den Stationen. Pflegekräfte haben die Jahre der Fallpauschalen von 2004 bis 2020 mit über 50.000 abgebauten Stellen bezahlt. Nach Jahren des chronischen Personalmangels und der Überlastung ist die Abschaffung von Pflegebudget und PPR nichts weniger als politische Brandstiftung. Wer die Pflege wieder in die Fallpauschalen zurückdrängt, riskiert die Patient:innensicherheit. Man kann nicht jeden Tag in Sonntagsreden den Pflegenotstand beklagen und gleichzeitig die Instrumente abschaffen, die das System überhaupt noch vor dem Rotstift schützen."


Hintergrund:

Das Pflegebudget sichert aktuell die Refinanzierung der Kosten für das Pflegepersonal im Krankenhaus ab. Während der vorliegende Gesetzesentwurf des Beitragsstabilisierungsgesetzes bereits eine Deckelung dieses Budgets vorsah, schlägt das geleakte BMG-Papier nun die komplette Streichung vor. Mit der ursprünglichen Einführung der DRG-Fallpauschalen ab 2004 ging ein drastischer Personalabbau einher. Das Pflegebudget und die PPR 2.0 wurden erst ins Leben gerufen, um den damit verbundenen Missständen (Stichwort "Pflexit") entgegenzuwirken und wieder für Personalaufwuchs zu sorgen. Diese positive Entwicklung steht nun auf dem Spiel.

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news-63574 Tue, 23 Jun 2026 14:02:00 +0200 Empfehlungen der Rentenkommission: gut für die Börse, schlecht für die Menschen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/empfehlungen-der-rentenkommission-gut-fuer-die-boerse-schlecht-fuer-die-menschen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales "Die Rentenempfehlungen sind vor allem eines: maßlose Kürzungen. Werden sie umgesetzt, reihen sie sich nahtlos in die sozialen Grausamkeiten dieser Regierung ein. Anstatt Altersarmut zu bekämpfen, sollen Arbeitnehmer:innen noch länger arbeiten. Milliarden an Rentenbeiträgen werden in den Finanzmarkt gepumpt. Dass nun selbst diejenigen, die bereits 45 Jahre gearbeitet haben, nicht mehr abschlagsfrei etwas früher in Rente gehen können, zeigt: Es gibt keinen Respekt vor den Lebensleistungen der Menschen", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Empfehlungen der Rentenkommission. "Die Rentenempfehlungen sind vor allem eines: maßlose Kürzungen. Werden sie umgesetzt, reihen sie sich nahtlos in die sozialen Grausamkeiten dieser Regierung ein. Anstatt Altersarmut zu bekämpfen, sollen Arbeitnehmer:innen noch länger arbeiten. Milliarden an Rentenbeiträgen werden in den Finanzmarkt gepumpt. Dass nun selbst diejenigen, die bereits 45 Jahre gearbeitet haben, nicht mehr abschlagsfrei etwas früher in Rente gehen können, zeigt: Es gibt keinen Respekt vor den Lebensleistungen der Menschen", erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Empfehlungen der Rentenkommission. Pellmann weiter:

"Es überrascht überhaupt nicht, dass die Deutsche Börse bereits applaudiert. Denn Ex-Blackrocker Merz sorgt für einen Spekulationsbooster auf dem Finanzmarkt. In Zukunft müssen wir uns also freuen, wenn Konzerne für ihre Rendite Menschen entlassen, Löhne drücken oder bei Umweltstandards schleifen – denn das sichert unsere Rente. Das ist doch verrückt. Wir als Linke werden uns diesen Plänen mit aller Kraft entgegenstellen – solange, bis wieder Politik für die Mehrheit der Menschen in diesem Land gemacht wird."

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