Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Gruppe Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Wed, 01 Jul 2026 18:41:02 +0200 Wed, 01 Jul 2026 18:41:02 +0200 TYPO3 EXT:news news-63660 Wed, 01 Jul 2026 15:33:38 +0200 Keine weiteren Sonderregelungen für die Bundeswehr https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/keine-weiteren-sonderregelungen-fuer-die-bundeswehr/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verteidigung Zitat von Donata Vogtschmidt, Mitglied im Verteidigungsausschuss für die Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den heutigen Kabinettsbeschlüssen zum Reservestärkungsgesetz (ResSG) und dem Bundeswehr-Infrastrukturbeschleunigungsgesetz (Bw-IBG): Zitat von Donata Vogtschmidt, Mitglied im Verteidigungsausschuss für die Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den heutigen Kabinettsbeschlüssen zum Reservestärkungsgesetz (ResSG) und dem Bundeswehr-Infrastrukturbeschleunigungsgesetz (Bw-IBG):

"Mit dem Reservestärkungsgesetz beendet die Bundesregierung die doppelte Freiwilligkeit in der Reserve. Wer sich heute freiwillig für den Wehrdienst entscheidet, kann künftig noch Jahre nach dem Ausscheiden zu Reserveübungen verpflichtet werden – faktisch kommt das einer Wehrpflicht durch die Hintertür nahe. Gleichzeitig verschärft die Bundesregierung mitten im Fachkräftemangel den Konkurrenzkampf zwischen Bundeswehr und ziviler Wirtschaft, weil Arbeitgeber auf dringend benötigte Beschäftigte verzichten müssen. Gemeinsam mit der Beschleunigung militärischer Infrastruktur setzt die Bundesregierung damit die falschen Schwerpunkte. Was unser Land braucht, sind Investitionen in eine funktionierende öffentliche Daseinsvorsorge statt immer neuer Sonderregelungen für die Bundeswehr."

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news-63659 Wed, 01 Jul 2026 15:28:13 +0200 Koalitionsausschuss droht zum Kuhhandel zu werden https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/koalitionsausschuss-droht-zum-kuhhandel-zu-werden/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Zitat von Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum heutigen Koalitionsausschuss: Zitat von Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum heutigen Koalitionsausschuss:

„Dieser Koalitionsausschuss droht zum Kuhhandel zu werden, denn Union und SPD streiten sich lediglich darüber wie gekürzt wird, nicht ob. Es ist nicht nur inakzeptabel, sondern Volksverdummung, wenn Linnemann eine Erhöhung der Reichensteuer in Aussicht stellt und die SPD dafür akzeptiert, Arbeitnehmer:innenrechte und die Sozialversicherungen zu schreddern. Diese mögliche Erhöhung der Reichensteuer ist doch höchstens Kosmetik. Fakt ist: Wer Vermögende, Spitzenverdienende und große Erbschaften stärker belastet, kann kleine und mittlere Einkommen entlasten, ohne den Sozialstaat zu zerstören. Zumal die Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge nicht ansatzweise durch die von der SPD gewünschten Entlastungen bei der Einkommensteuer kompensiert wird. Aber ich befürchte, dass die Sozialdemokraten sich gnadenlos über den Tisch ziehen lassen wird. Früher wusste auch die SPD mal, dass der Sozialstaat kein Almosen ist, sondern das Versprechen, dass du nicht allein gelassen wirst, wenn du krank, alt oder pflegebedürftig bist. Wenn man sich nochmal die Zahlen von Oxfam vor Augen führt, laut derer das Gesamtvermögen aller 172 deutschen Milliardäre allein 2025 um 30 Prozent auf 840,2 Milliarden Dollar wuchs, frage ich mich worüber die SPD mit der Union da noch diskutieren will. Bei den Superreichen stapelt sich das Geld immer weiter, dorthin muss sich der Blick richten.“ 

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news-63658 Wed, 01 Jul 2026 15:20:15 +0200 Ministerin Prien lässt Demokratieprojekte wie Kriminelle durchleuchten https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/ministerin-prien-laesst-demokratieprojekte-wie-kriminelle-durchleuchten/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres zu den heute veröffentlichten neuen Förderrichtlinien für das Bundesprogramm „Demokratie leben“, wonach die betroffenen Projekte vom Verfassungsschutz überprüft werden sollen: Mandy Eißing, Sprecherin für bürgerschaftliches Engagement der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den heute veröffentlichten neuen Förderrichtlinien für das Bundesprogramm „Demokratie leben“, wonach die betroffenen Projekte vom Verfassungsschutz überprüft werden sollen:

„Es zerreißt mir das Herz, zu sehen, wie großartige Projekte nach Monaten des Bangens weiterhin im Regen stehen gelassen und nun auch noch mit dem Verfassungsschutz konfrontiert werden. Wer die Verteidiger unserer Demokratie erst finanziell austrocknet und sie dann wie Kriminelle durchleuchtet, hat den Schuss einfach nicht gehört. Dass ausgerechnet eine Behörde, deren ehemaliger Chef mittlerweile selbst als Rechtsextremist geführt wird, jetzt über unsere Demokratieprojekte urteilen soll, sollte wirklich jedem zu denken geben.

Ausgerechnet an dem Tag, an dem Prien diese Richtlinie bekannt gibt, werden aus dem AfD-Umfeld die sogenannten NGO-Files gegen genau diese Vereine veröffentlicht. Für die betroffenen NGOs und Vereine ist es ein schwarzer Tag: Sie werden von rechts in ein kriminelles Licht gestellt – Ministerin Prien bläst in das gleiche Horn und erhöht den Druck.“

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news-63657 Wed, 01 Jul 2026 13:44:15 +0200 Wir werden die Neue Grundsicherung auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz prüfen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/wir-werden-die-neue-grundsicherung-auf-ihre-vereinbarkeit-mit-dem-grundgesetz-pruefen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales „Die Linke wird die Neue Grundsicherung auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz prüfen und die entsprechenden Mehrheiten im Bundestag suchen, um mit allen rechtlichen Mitteln dagegen vorzugehen“, sagt Cansin Köktürk, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Einführung der Neuen Grundsicherung. „Die Linke wird die Neue Grundsicherung auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz prüfen und die entsprechenden Mehrheiten im Bundestag suchen, um mit allen rechtlichen Mitteln dagegen vorzugehen“, sagt Cansin Köktürk, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Einführung der Neuen Grundsicherung. Köktürk weiter:

„Es kann doch nicht sein, dass Politiker:innen offen darüber sprechen, Menschen bis an die Grenze der Verfassungswidrigkeit sanktionieren zu wollen. Es bestehen erhebliche und ernstzunehmende Zweifel daran, dass die Bundesregierung das verfassungsrechtlich garantierte Existenzminimum einhält. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen – wir als Linke sind hier, um die Verletzlichsten der Gesellschaft zu schützen. Ob Erwerbslosigkeit, Krankheit oder Aufstockung trotz Arbeit: Betroffene werden ignorant unter massiven Druck gesetzt. Diese Reform passt aber zu Merz: keine soziale Verantwortung, ein hohes Maß an Respektlosigkeit und fehlende Wertschätzung gegenüber den Menschen in diesem Land.“

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news-63656 Wed, 01 Jul 2026 13:26:07 +0200 Spritpreise steigen wieder: Bundesregierung lässt die Bevölkerung im Stich https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/spritpreise-steigen-wieder-bundesregierung-laesst-die-bevoelkerung-im-stich/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie „Heute läuft der Tankrabatt aus und wie zu erwarten, schnellen die Preise bereits seit letzter Woche in die Höhe, trotz eines deutlich fallenden Rohölpreises. Und das pünktlich zum Start der Urlaubszeit. Doch die Bundesregierung lässt die Bevölkerung im Stich und bleibt untätig, statt endlich wirksam gegen die Preistreiberei und Abzocke der Konzerne vorzugehen und die Menschen direkt zu entlasten“, kommentiert Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, den Preisanstieg nach Auslaufen des Tankrabatts. „Heute läuft der Tankrabatt aus und wie zu erwarten, schnellen die Preise bereits seit letzter Woche in die Höhe, trotz eines deutlich fallenden Rohölpreises. Und das pünktlich zum Start der Urlaubszeit. Doch die Bundesregierung lässt die Bevölkerung im Stich und bleibt untätig, statt endlich wirksam gegen die Preistreiberei und Abzocke der Konzerne vorzugehen und die Menschen direkt zu entlasten“, kommentiert Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, den Preisanstieg nach Auslaufen des Tankrabatts. Wissler weiter:

„Nötig wäre jetzt die Einführung einer Übergewinnsteuer, eine Gewinnmargenbegrenzung und ein Energiekrisengeld für alle sowie zudem die Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets. Der Tankrabatt war falsch: Er hat die Allgemeinheit etwa 1,6 Milliarden Euro gekostet, während die Übergewinne der Mineralölkonzerne auf 2,4 Milliarden Euro geschätzt werden – und das allein in Deutschland.“

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news-63655 Wed, 01 Jul 2026 10:02:36 +0200 Profitmacherei mit unseren Stromnetzen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/profitmacherei-mit-unseren-stromnetzen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Jörg Cezanne, energiepolitischer Sprecher für die Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Fertigstellung des ersten Tennet SuedLink-Bauabschnitts Jörg Cezanne, energiepolitischer Sprecher für die Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Fertigstellung des ersten Tennet SuedLink-Bauabschnitts:

"Im Rahmen des Ausbaus des Stromnetzes läuft derzeit erneut die Kostendiskussion um die Realisierung von SuedLink-Abschnitten als Freileitung oder Erdkabel. Das lenkt allerdings von der eigentlichen Profitmacherei rund um unsere Stromnetze ab. Es könnten massiv Kosten und dadurch Netzentgelte für alle Verbraucher:innen eingespart werden, wenn anstelle einer Ausbaufinanzierung durch privates Kapital der Netzausbau durch öffentliche Eigenkapitalausstattung, bis hin zur Verstaatlichung finanziert würde. Niemandem ist zu erklären, warum etwa Investmentfonds mit unseren Stromnetzen gesicherte Renditen von bis zu zehn Prozent kassieren, wenn der Staat die Kredite selbst viel günstiger aufnehmen könnte. Bei der Anhörung im Bundestag vergangene Woche zum Bundesbedarfsplangesetz wurde darauf verwiesen, dass bei einer Finanzierung des bestätigten Ausbaubedarfs mit privatem Eigenkapital eine Mehrbelastung der Stromkunden von insgesamt 110 Milliarden Euro bis 2037 und 200 Milliarden Euro bis 2045 zu Buche schlagen würde."

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news-63654 Tue, 30 Jun 2026 17:27:46 +0200 Kritische Lage am Arbeitsmarkt https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/weiterhin-kritische-lage-am-arbeitsmarkt/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales “Die weiterhin kritische Lage am Arbeitsmarkt zeigt, wie wichtig eine verlässliche Arbeitslosenversicherung und eine starke Bundesagent für Arbeit ist. Wer, wie Vertreter der Union, in diesen Tagen über Leistungskürzungen für Menschen schwadroniert, die gerade erst unverschuldet ihren Job verloren haben, gefährdet den sozialen Frieden in unserem Land", erklärt Pascal Meiser, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Arbeitsmarktbericht. “Die weiterhin kritische Lage am Arbeitsmarkt zeigt, wie wichtig eine verlässliche Arbeitslosenversicherung und eine starke Bundesagent für Arbeit ist. Wer, wie Vertreter der Union, in diesen Tagen über Leistungskürzungen für Menschen schwadroniert, die gerade erst unverschuldet ihren Job verloren haben, gefährdet den sozialen Frieden in unserem Land", erklärt Pascal Meiser, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Arbeitsmarktbericht. Meiser weiter:

"Die Bundesagentur für Arbeit braucht jetzt dringend einen Zuschuss des Bundes, der die krisenbedingten Zusatzkosten auffängt, nachdem sie in der Corona-Krise gezwungen war, ihre Rücklagen fast vollständig aufzubrauchen. Nur so können auch wichtige arbeitsmarktpolitische und beschäftigungssichernde Instrumente wie das Kurzarbeitergeld abgesichert werden. Die Bundesagentur für Arbeit und die betroffenen Beschäftigten dürfen jetzt jedenfalls auf keinen Fall aufgrund des Kürzungsdrucks von Finanzminister Klingbeil im Regen stehen gelassen werden.”

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news-63653 Tue, 30 Jun 2026 16:00:18 +0200 Verfassungsschutzbericht: Wir brauchen wirksamen Schutz gegen rechte Gewalt https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/verfassungsschutzbericht-wir-brauchen-wirksamen-schutz-gegen-rechte-gewalt/ Pressemitteilung 21. Legislatur Inneres "Die größte Bedrohung für die Demokratie kommt nach wie vor von rechts. Das belegen nicht nur gestiegene Zahlen bei Straftaten und steigende AfD-Zustimmungswerte. Auch die Zahl der rechtsradikalen Personen ist erneut um fast 20 Prozent gestiegen, nachdem schon im letzten Jahr ein besorgniserregender Anstieg vermeldet werden musste", erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende sowie innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Vorstellung des Verfassungsschutzberichts. "Die größte Bedrohung für die Demokratie kommt nach wie vor von rechts. Das belegen nicht nur gestiegene Zahlen bei Straftaten und steigende AfD-Zustimmungswerte. Auch die Zahl der rechtsradikalen Personen ist erneut um fast 20 Prozent gestiegen, nachdem schon im letzten Jahr ein besorgniserregender Anstieg vermeldet werden musste", erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende sowie innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Vorstellung des Verfassungsschutzberichts. Bünger weiter:

"Aber wir können den Schutz der Demokratie nicht dem Geheimdienst überlassen. Denn wir haben nicht vergessen, dass dieser in der Vergangenheit immer wieder dazu beigetragen hat, neonazistische Netzwerke aufzubauen und zu stärken, statt sie einzudämmen. Wir als Linke verteidigen die Demokratie gemeinsam und solidarisch. Deshalb unterstützen wir den Protest gegen den AfD-Bundesparteitag und stellen uns konsequent an die Seite der von queerfeindlichen Angriffen bedrohten CSDs, auch fernab der großen Städte.

Innenminister Dobrindt will einen 'echten Geheimdienst' mit polizeilichen Befugnissen schaffen. Dem widersprechen wir vehement. Das Trennungsgebot von Geheimdienst und Polizei ist die direkte Lehre aus den Verbrechen der NS-Geheimpolizei. Staatliche Maßnahmen müssen in einer Demokratie unabhängig überprüfbar sein und dürfen nicht im Geheimen stattfinden.

Stattdessen brauchen wir wirksamen Schutz gegen rechte Gewalt: die Entwaffnung der rechten Szene, die Vollstreckung offener Haftbefehle und die Einrichtung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften. Außerdem müssen Demokratie-Projekte gegen Rassismus, Antisemitismus und Queerfeindlichkeit ausgebaut werden, statt sie zusammenzustreichen."

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news-63628 Fri, 26 Jun 2026 12:50:40 +0200 Das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung verteidigen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/das-menschenrecht-auf-kriegsdienstverweigerung-verteidigen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Menschenrechte und humanitäre Hilfe Auswärtiges Inneres "Der brutale Abnutzungskrieg in der Ukraine hat hunderttausenden Menschen das Leben gekostet. An der Front sterben vor allem Arbeiter und Menschen mit wenig Geld. Mittlerweile fahndet die ukrainische Regierung nach über zwei Millionen Männern auf der Flucht, um sie in den Krieg zu zwingen. Dass die EU-Kommission diesen Menschen nun auf ausdrücklichen Wunsch der Ukraine den Schutz verweigern will, bricht offen mit dem Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung", erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende sowie innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Plänen der EU-Kommission, ukrainischen Männern im wehrfähigen Alter den Schutzstatus zu entziehen. "Der brutale Abnutzungskrieg in der Ukraine hat hunderttausenden Menschen das Leben gekostet. An der Front sterben vor allem Arbeiter und Menschen mit wenig Geld. Mittlerweile fahndet die ukrainische Regierung nach über zwei Millionen Männern auf der Flucht, um sie in den Krieg zu zwingen. Dass die EU-Kommission diesen Menschen nun auf ausdrücklichen Wunsch der Ukraine den Schutz verweigern will, bricht offen mit dem Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung", erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende sowie innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Plänen der EU-Kommission, ukrainischen Männern im wehrfähigen Alter den Schutzstatus zu entziehen. Bünger weiter:

"Das universelle Recht auf Kriegsdienstverweigerung existiert in der Ukraine nicht mehr. Wer den Dienst an der Waffe verweigert, muss mit harten Strafen und unhaltbaren Haftbedingungen rechnen. Die Europäische Union stellt damit die Basis der Europäischen Menschenrechtskonvention infrage. Wir als Linke fordern die Bundesregierung auf, diesen schmutzigen Deal auf dem Rücken der Menschen zu verhindern."

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news-63627 Fri, 26 Jun 2026 12:41:54 +0200 Stellenabbau bei VW: Das ist ein Frontalangriff auf alle Beschäftigte https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/stellenabbau-bei-vw-das-ist-ein-frontalangriff-auf-alle-beschaeftigte/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Wirtschaft und Technologie "Was VW plant, ist kein 'Sanierungsprogramm', sondern ein Frontalangriff auf alle Beschäftigten. Die Verantwortung für das offenkundige strategische Versagen liegt klar in den Chefetagen. Denn wer Transformation mit Kahlschlag verwechselt, hat die Kontrolle über diesen Konzern verloren. Volkswagen wurde nicht von Vorstandsfolien, Renditezielen und Beraterpapieren aufgebaut, sondern von den Beschäftigten. Was hier offenbar vorbereitet wird, riecht nach Konzernzerlegung im Interesse des Kapitalmarkts. Erst werden Beschäftigte mit Stellenabbau bedroht, dann werden Strukturen so sortiert, dass sie leichter verwertet werden können", erklärt Agnes Conrad, Sprecherin für nachhaltige Automobilpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu möglichen 100.000 Stellenstreichungen bei VW. "Was VW plant, ist kein 'Sanierungsprogramm', sondern ein Frontalangriff auf alle Beschäftigten. Die Verantwortung für das offenkundige strategische Versagen liegt klar in den Chefetagen. Denn wer Transformation mit Kahlschlag verwechselt, hat die Kontrolle über diesen Konzern verloren. Volkswagen wurde nicht von Vorstandsfolien, Renditezielen und Beraterpapieren aufgebaut, sondern von den Beschäftigten. Was hier offenbar vorbereitet wird, riecht nach Konzernzerlegung im Interesse des Kapitalmarkts. Erst werden Beschäftigte mit Stellenabbau bedroht, dann werden Strukturen so sortiert, dass sie leichter verwertet werden können", erklärt Agnes Conrad, Sprecherin für nachhaltige Automobilpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu möglichen 100.000 Stellenstreichungen bei VW. Conrad weiter:

Das ist keine Zukunftsstrategie. Das ist Industriepolitik mit der Abrissbirne. Niedersachsen darf bei diesem Angriff auf Beschäftigte und Standorte nicht den stillen Beifahrer spielen. Wer öffentliche Verantwortung trägt, muss sich öffentlich gegen Werksschließungen, Massenentlassungen und Konzernzerschlagung stellen. Volkswagen braucht dringend eine Strategie für gute Arbeit, sichere Standorte und klimaneutrale industrielle Zukunft."

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news-63624 Fri, 26 Jun 2026 11:29:36 +0200 Wer bestellt, muss die Rechnung auch ganz bezahlen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/wer-bestellt-muss-die-rechnung-auch-ganz-bezahlen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Finanzen Haushalt "Dass der Bund nun den Ländern und Kommunen die Aufgaben bezahlt, die er selbst in Auftrag gegeben hat, ist längst überfällig. Jedoch greift die von der Bundesregierung angekündigte Bund-Länder-Finanzreform nicht weit genug", erklärt Sahra Mirow, Sprecherin für Kommunalpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Einigung von Bund und Ländern über die Entlastung von Kommunen. "Dass der Bund nun den Ländern und Kommunen die Aufgaben bezahlt, die er selbst in Auftrag gegeben hat, ist längst überfällig. Jedoch greift die von der Bundesregierung angekündigte Bund-Länder-Finanzreform nicht weit genug", erklärt Sahra Mirow, Sprecherin für Kommunalpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Einigung von Bund und Ländern über die Entlastung von Kommunen. Mirow weiter:

"Der Bund muss den Ländern und Kommunen auch Mehrausgaben für solche Gesetze erstatten, die eine Erweiterung bereits bestehender gesetzlicher Aufgaben sind. Und nicht nur für die Gesetze, die in Zukunft neu beschlossen werden, wie Kanzler Merz es nun angekündigt hat. Auch reicht es nicht aus, dass der Bund die Kosten zu 80 Prozent erstattet. Wir fordern ein striktes Konnexitätsprinzip, in dem der Bund zu 100 Prozent erstattet. Dies muss insbesondere für Sozialleistungen gelten.

Dass die Bundesregierung diesen Schritt nun geht, ist allerdings kein Ausdruck eines neuen kommunalpolitischen Verantwortungsbewusstseins. Vielmehr hat sie sich wohl nur auf das Konnexitätsprinzip geeinigt, weil sie sich gleichzeitig durch weitreichende Kürzungen bei den Sozialleistungen Einsparungen erhofft. Dass das Konnexitätsprinzip erst im Zuge dieser Kürzungspolitik kommt, ist beschämend. Die Koalition muss ihre Angriffe auf den Sozialstaat umgehend beenden."

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news-63625 Fri, 26 Jun 2026 10:53:04 +0200 Hitzeschutz und Klimaschutz endlich ernst nehmen! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/hitzeschutz-und-klimaschutz-endlich-ernst-nehmen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Nicole Gohlke und Fabian Fahl zur aktuellen Hitzewelle und der Forderung des Verbandes Bildung und Erziehung nach mehr Hitzeschutz an Schulen. Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur aktuellen Hitzewelle: 

"Zu heiß für Fußball, zu heiß zum Feiern, zu heiß zum Arbeiten. Aktuell spüren wir, was Hitze mit uns macht. An vielen Orten wurden Sportveranstaltungen, Konferenzen und Feiern aufgrund der hohen Temperaturen abgesagt. Der wirtschaftliche Schaden allein diese Woche liegt im mehrstelligen Millionenbereich. Während Deutschland am Temperaturrekord kratzt, tut die Regierung weiter so, als ob man der Wirtschaft Priorität gegenüber dem Klimaschutz geben könne. Das ist kurzsichtiger Quatsch. Der Klimawandel macht auch vor der Wirtschaft keinen Halt. Dass diese Effekte in Zukunft katastrophal werden, sagen Wirtschaftswissenschaftler schon lange. Die Finanzkrise von 2008 sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie waren dagegen nichts. Zu heiß wird unsere Zukunft, wenn nicht zügig entschlossen gehandelt wird. Die Bundesregierung muss endlich anfangen, verfassungskonformen Klimaschutz zu betreiben."

Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin, zur Forderung des Verbandes Bildung und Erziehung nach mehr Hitzeschutz an Schulen

"Die meisten Schulgebäude sind für diese hohen Temperaturen schlicht nicht ausgelegt, weil jahrzehntelang nicht investiert wurde und der Klimawandel keine Pause macht. Ob ein Kind bei extremer Hitze unter zumutbaren Bedingungen lernen kann, hängt heute vom Bundesland und der Kassenlage der Kommune ab – ein föderaler Flickenteppich, der auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird. Die Linke im Bundestag und ich fordern verbindliche bundeseinheitliche Hitzefrei-Regelungen für alle Schulen und alle Jahrgangsstufen sowie die dringend notwendigen Investitionen in die Sanierung der Schulgebäude. Kinder sind auf unseren Schutz angewiesen, und der darf nicht davon abhängen, wie voll die Kasse der Kommune ist."

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news-63609 Fri, 26 Jun 2026 10:51:39 +0200 DGB-Rentenkommission zeigt, was möglich ist https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/dgb-rentenkommission-zeigt-was-moeglich-ist/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Familie, Senioren, Frauen und Jugend Rente „Anders als die Rentenkommission der Regierung hat sich die DGB-Rentenkommission auf die richtigen Fragen konzentriert und dem Kürzungswahn von Union und Arbeitgebern eine klare Absage erteilt. Es ist vollkommen richtig, die Stärkung der gesetzlichen Rente in den Fokus zu stellen. Die Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent und die Weiterentwicklung der Rentenversicherung zu einer echten Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen, sind sinnvolle Antworten auf das rentenpolitische Totalversagen der letzten 20 Jahre. So können die Renten endlich wieder auf ein Niveau steigen, das für ein gutes Leben im Alter reicht", erklärt Sarah Vollath, rentenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Bericht der DGB-Rentenkommission. „Anders als die Rentenkommission der Regierung hat sich die DGB-Rentenkommission auf die richtigen Fragen konzentriert und dem Kürzungswahn von Union und Arbeitgebern eine klare Absage erteilt. Es ist vollkommen richtig, die Stärkung der gesetzlichen Rente in den Fokus zu stellen. Die Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent und die Weiterentwicklung der Rentenversicherung zu einer echten Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen, sind sinnvolle Antworten auf das rentenpolitische Totalversagen der letzten 20 Jahre. So können die Renten endlich wieder auf ein Niveau steigen, das für ein gutes Leben im Alter reicht", erklärt Sarah Vollath, rentenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Bericht der DGB-Rentenkommission. Vollath weiter:

Wir unterstützen auch den Vorschlag, die Betriebsrenten auf alle Beschäftigten auszuweiten. Für uns steht jedoch fest, dass sich die Arbeitgeberseite künftig mindestens paritätisch an der Finanzierung der Betriebsrenten beteiligen müssen und dass eine Möglichkeit der betrieblichen Altersversorgung abseits des Kapitalmarkts geschaffen wird. Das kann über freiwillige zusätzliche Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gelingen, die als Betriebsrente anerkannt werden. Einen entsprechenden Antrag werden wir als Linksfraktion im Bundestag einbringen, um die Ausweitung von Betriebsrenten auch in kleinen und mittleren Betrieben schneller voranzubringen.

Den Vorschlag der Finanzierung über das Generationenkapital sehen wir kritisch. Denn wenn der Kapitalmarkt als Stütze für die Finanzierung der Rente benutzt wird, steigt auf dem Kapitalmarkt der Druck auf Mieten und Pflegekosten. Darunter können auch die Löhne leiden, die zugunsten von möglichst hohen Gewinnen gedrückt werden.

Insgesamt zeigt die DGB-Rentenkommission mit ihren Empfehlungen, was möglich ist, wenn die Leistungen des Rentensystems an erste Stelle gestellt werden und im zweiten Schritt mit verschiedenen Finanzierungsvorschlägen untermauert werden. Merz und Co. wären gut beraten, wenn sie die Vorschläge der DGB-Rentenkommission ernst nehmen, statt auf Biegen und Brechen Kürzungen durchzudrücken.“

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news-63608 Fri, 26 Jun 2026 09:55:51 +0200 Wohnen ist ein Menschenrecht und kein Luxusgut https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/wohnen-ist-ein-menschenrecht-kein-luxusgut/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Wohnen "452.900 untergebrachte Menschen ohne eigene Wohnung sind ein Armutszeugnis. Hinzu kommt, dass Menschen, die auf der Straße leben oder verdeckt bei Freundinnen, Freunden oder Verwandten unterkommen, in dieser Statistik gar nicht erfasst werden. Die Wohnungslosigkeit in Deutschland bleibt auf einem beschämend hohen Niveau und ist das Ergebnis einer unsozialen Wohnungspolitik. Das neueste Beispiel dafür ist die angekündigte Wohngeldkürzung. Dadurch steigt für über eine Million Wohngeldbeziehende das Risiko, die eigene Wohnung zu verlieren", erklärt Sahra Mirow, kommunalpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu untergebrachten wohnungslosen Menschen in Deutschland. "452.900 untergebrachte Menschen ohne eigene Wohnung sind ein Armutszeugnis. Hinzu kommt, dass Menschen, die auf der Straße leben oder verdeckt bei Freundinnen, Freunden oder Verwandten unterkommen, in dieser Statistik gar nicht erfasst werden. Die Wohnungslosigkeit in Deutschland bleibt auf einem beschämend hohen Niveau und ist das Ergebnis einer unsozialen Wohnungspolitik. Das neueste Beispiel dafür ist die angekündigte Wohngeldkürzung. Dadurch steigt für über eine Million Wohngeldbeziehende das Risiko, die eigene Wohnung zu verlieren", erklärt Sahra Mirow, kommunalpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu untergebrachten wohnungslosen Menschen in Deutschland. Mirow weiter:

"Wenn Bundesbauministerin Verena Hubertz die Wohnungslosigkeit bis 2030 wirklich überwinden will, muss sie endlich für bezahlbare Wohnungen sorgen, soziale Sicherung stärken und neue Sozialwohnungen bauen. Im reichen Deutschland sollte niemand auf der Straße leben müssen. Wir als Fraktion Die Linke haben deswegen einen Antrag für ein explizites Recht auf Wohnen im Grundgesetz eingebracht. Denn wir sagen: Wohnen ist ein Menschenrecht und kein Luxusgut."

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news-63607 Thu, 25 Jun 2026 16:20:25 +0200 Wohngeld-Kürzung: Verzögerter Angriff auf Ärmere https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/wohngeld-kuerzung-verzoegerter-angriff-auf-aermere/ Pressemitteilung 21. Legislatur Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Arbeit und Soziales Sahra Mirow, Sprecherin für soziales Wohnen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den angedachten Wohngeld-Kürzungen: Sahra Mirow, Sprecherin für soziales Wohnen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den angedachten Wohngeld-Kürzungen:

„Von wegen weniger sparen: Bauministerin Verena Hubertz verschiebt den harten Kahlschlag einfach nur nach hinten. Am Ende steht fest: Bis 2028 wird die volle Kürzung von einer Milliarde Euro beim Bund und einer weiteren Milliarde bei den Ländern gnadenlos durchgezogen. Das ist kein Einlenken, sondern ein verzögerter Angriff auf Menschen mit geringem Einkommen, die ohnehin schon jeden Euro dreimal umdrehen müssen. Einsparungen beim Wohngeld lassen sich auch auf sozial verträgliche Weise realisieren: Ganz konkret durch Investitionen in den sozialen Wohnungsbau sowie die Einführung eines bundesweiten, rechtssicheren Mietendeckels. Auf diese Weise würde die Spirale aus explodierenden Mieten und folglich steigenden staatlichen Transferleistungen endlich durchbrochen. Mit sinkenden Mietkosten würden zugleich die Wohngeldausgaben sinken.“

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