Pressemitteilungen der Fraktion Die Linke im Bundestag https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/ RSS-Feed der Pressemitteilungen der Fraktion Die Linke im Bundestag de-de Fraktion Die Linke im Bundestag Sat, 22 Aug 2026 17:27:14 +0200 Sat, 22 Aug 2026 17:27:14 +0200 TYPO3 EXT:news news-63929 Sat, 22 Aug 2026 13:20:14 +0200 EU-Übergewinnsteuer: Klingbeils Versuch ist eine reine Beruhigungspille https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/eu-uebergewinnsteuer-klingbeils-versuch-ist-eine-reine-beruhigungspille/ Pressemitteilung 21. Legislatur Europäische Union Finanzen "Angesichts der exorbitanten Spritpreise in Deutschland ist der erneute Versuch des Bundesfinanzministers, auf der europäischen Ebene eine Übergewinnsteuer einzuführen, eine reine Beruhigungspille im Wahlkampf, um von der unterlassenen Hilfeleistung der Bundesregierung gegenüber den gebeutelten Pendler:innen abzulenken", erklärt Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Initiative von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, eine Übergewinnsteuer auf europäischer Ebene einzuführen. "Angesichts der exorbitanten Spritpreise in Deutschland ist der erneute Versuch des Bundesfinanzministers, auf der europäischen Ebene eine Übergewinnsteuer einzuführen, eine reine Beruhigungspille im Wahlkampf, um von der unterlassenen Hilfeleistung der Bundesregierung gegenüber den gebeutelten Pendler:innen abzulenken", erklärt Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Initiative von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, eine Übergewinnsteuer auf europäischer Ebene einzuführen. Görke weiter:

"Klingbeil weiß selbst, dass eine EU-Übergewinnsteuer angesichts der Mehrheitsverhältnisse in der EU nicht kommen wird. Deshalb fordert Die Linke eine nationale Übergewinnsteuer wie sie in Portugal oder Griechenland schon längst eingeführt wurde. Das wäre ein wirksames Mittel, um endlich die Spekulation und die Selbstbedienungsmentalität der Mineralölkonzerne einzudämmen. Daran hat die Bundesregierung aber offenbar kein gesteigertes Interesse."

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news-63928 Fri, 21 Aug 2026 14:04:03 +0200 Israels Siedlungspolitik: Kritik darf nicht folgenlos bleiben https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/israels-siedlungspolitik-kritik-darf-nicht-folgenlos-bleiben/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Lea Reisner, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum israelischen Siedlungsprojekt E1 im Westjordanland Lea Reisner, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum israelischen Siedlungsprojekt E1 im Westjordanland:

„Netanjahu hat versprochen, dass es mit ihm keinen palästinensischen Staat geben wird und seine Regierung schafft jetzt, kurz vor den Wahlen, genau dafür Fakten. Seit Jahren reagiert die Bundesregierung auf Israels Siedlungspolitik mit Kritik, die mal lauter, mal leiser ausfällt, am Ende aber immer folgenlos bleibt. Damit die Siedlungspolitik endet, braucht es endlich spürbare Konsequenzen: ein sofortiges Ende aller Waffenexporte, die Aussetzung des EU-Israel-Assoziierungsabkommens und einen Schlussstrich unter die wirtschaftliche Unterstützung von Unternehmen und Institutionen, die die Besatzung am Laufen halten. Und: die Anerkennung des Staates Palästina.“

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news-63927 Fri, 21 Aug 2026 13:43:41 +0200 Wirtschaft ist kein Selbstbedienungsladen für große Konzerne https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/wirtschaft-ist-kein-selbstbedienungsladen-fuer-grosse-konzerne/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Wirtschaft und Technologie Lobbyismus "Wenn Audi, BMW, Siemens, Mercedes und andere Großkonzerne der Bundesregierung vorschreiben wollen, welche Reformen sie 'schleunigst und ohne irgendwelche Abstriche' umzusetzen hat, ist eines klar: Hier geht es um handfeste Interessen der Unternehmen. Die Antwort auf wirtschaftlichen Druck kann nicht darin bestehen, Löhne zu drücken, Arbeitszeiten weiter zu flexibilisieren und den Sozialstaat auf Kosten der Beschäftigten zu schleifen. Wer weniger Sozialbeiträge fordert, muss auch sagen, wie gute Renten, eine verlässliche Gesundheitsversorgung und soziale Sicherheit künftig finanziert werden sollen ohne sich aus der Verantwortung zu stehlen. Allein die vier genannten Konzerne, die von der Bundesregierung mehr Flexibilität, weniger Sozialabgaben und weitere Entlastungen verlangen, haben allein in den vergangenen fünf Jahren zusammen Gewinne in der Größenordnung von weit über 150 Milliarden Euro erzielt. Es grenzt an Hohn ausgerechnet jetzt Beschäftigte und die Allgemeinheit die Rechnung für eine verfehlte Unternehmens-, Wirtschafts- und Energiepolitik tragen zu lassen“, erklärt Janine Wissler, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, zu dem Brief verschiedener Großunternehmen und Wirtschaftsverbände an Bundeskanzler Friedrich Merz und weitere. "Wenn Audi, BMW, Siemens, Mercedes und andere Großkonzerne der Bundesregierung vorschreiben wollen, welche Reformen sie 'schleunigst und ohne irgendwelche Abstriche' umzusetzen hat, ist eines klar: Hier geht es um handfeste Interessen der Unternehmen. Die Antwort auf wirtschaftlichen Druck kann nicht darin bestehen, Löhne zu drücken, Arbeitszeiten weiter zu flexibilisieren und den Sozialstaat auf Kosten der Beschäftigten zu schleifen. Wer weniger Sozialbeiträge fordert, muss auch sagen, wie gute Renten, eine verlässliche Gesundheitsversorgung und soziale Sicherheit künftig finanziert werden sollen ohne sich aus der Verantwortung zu stehlen. Allein die vier genannten Konzerne, die von der Bundesregierung mehr Flexibilität, weniger Sozialabgaben und weitere Entlastungen verlangen, haben allein in den vergangenen fünf Jahren zusammen Gewinne in der Größenordnung von weit über 150 Milliarden Euro erzielt. Es grenzt an Hohn ausgerechnet jetzt Beschäftigte und die Allgemeinheit die Rechnung für eine verfehlte Unternehmens-, Wirtschafts- und Energiepolitik tragen zu lassen“, erklärt Janine Wissler, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, zu dem Brief verschiedener Großunternehmen und Wirtschaftsverbände an Bundeskanzler Friedrich Merz und weitere. Wissler weiter:

"Dass die neue Kanzleramtschefin Warken den Konzernen jetzt praktisch die Tür für ihre Forderungen offenhält, zeigt, wohin diese Bundesregierung steuert: Statt die Interessen von Beschäftigten, Rentnerinnen und Rentnern sowie des Sozialstaats zum Maßstab zu machen, übernimmt sie die Wunschliste der Wirtschaftsverbände. Es ist nicht die Aufgabe einer Bundesregierung, den Vorstandsetagen den Hof zu machen – sie muss dafür sorgen, dass diejenigen, die dieses Land mit ihrer Arbeit am Laufen halten, nicht für die Interessen der Aktionäre und Konzernchefs bezahlen. Der neoliberale Fiebertraum muss endlich aufhören. Es braucht dringend eine nachhaltige Industriepolitik, die Investitionen und gute Arbeitsplätze fördert – und zwar mit verbindlichen Bedingungen für Unternehmen. Wer öffentliche Unterstützung erhält, muss Standorte und Beschäftigung sichern, Tariflöhne zahlen und in nachhaltige Strategien investieren."

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news-63926 Thu, 20 Aug 2026 15:14:57 +0200 Behandlungsfehler: Es braucht ein zentrales Register und eine Beweislastumkehr zugunsten der Betroffenen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/behandlungsfehler-es-braucht-ein-zentrales-register-und-eine-beweislastumkehr-zugunsten-der-betroffenen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Gesundheit Evelyn Schötz, Sprecherin für Pflege und psychische Gesundheit der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Jahresstatistik 2025 zur Begutachtung von Behandlungsfehlern des Medizinischen Dienstes. Evelyn Schötz, Sprecherin für Pflege und psychische Gesundheit der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Jahresstatistik 2025 zur Begutachtung von Behandlungsfehlern des Medizinischen Dienstes:

"Wenn wir Behandlungsfehler verhindern wollen, müssen wir Fehler sichtbar machen können. Noch immer werden sie im Gesundheitswesen nicht systematisch erfasst und bestehende Meldesysteme werden vielerorts freiwillig genutzt. Deshalb fordern wir ein zentrales Register, eine Beweislastumkehr zugunsten der Betroffenen und einen Härtefallfonds, der Menschen nach schweren Schäden schnell unterstützt. In einem überlasteten Gesundheitssystem müssen Fachkräfte Fehler melden können, ohne die Angst, dafür persönlich finanziell haften zu müssen. Langfristig geht es darum, eine offene Fehlerkultur zu ermöglichen, in der wir aus Fehlern lernen können, anstatt sie zu wiederholen."

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news-63925 Thu, 20 Aug 2026 12:17:05 +0200 14.000 Hitzetote: Bundesregierung muss jetzt handeln https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/14000-hitzetote-bundesregierung-muss-jetzt-handeln/ Pressemitteilung 21. Legislatur „Erneut hat das RKI die Zahlen der Hitzetoten für das laufende Jahr nach oben anpassen müssen. Wir sprechen jetzt von mindestens 14.000 Hitzetoten, doch die Bundesregierung tut nichts, um die Bevölkerung zu schützen. Im Gegenteil, sie bremst den Ausbau von erneuerbaren Energien aus, setzt weiterhin auf fossile Abhängigkeiten und verschärft damit die Klimakrise. Rund zwei Drittel der Menschen in Deutschland erwarten von der Bundesregierung nicht nur Ankündigungen, sondern konkrete Maßnahmen gegen Hitze und Dürre. Vergeblich, denn die Bundesregierung bleibt weiter untätig“ sagt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag. „Erneut hat das RKI die Zahlen der Hitzetoten für das laufende Jahr nach oben anpassen müssen. Wir sprechen jetzt von mindestens 14.000 Hitzetoten, doch die Bundesregierung tut nichts, um die Bevölkerung zu schützen. Im Gegenteil, sie bremst den Ausbau von erneuerbaren Energien aus, setzt weiterhin auf fossile Abhängigkeiten und verschärft damit die Klimakrise. Rund zwei Drittel der Menschen in Deutschland erwarten von der Bundesregierung nicht nur Ankündigungen, sondern konkrete Maßnahmen gegen Hitze und Dürre. Vergeblich, denn die Bundesregierung bleibt weiter untätig“ sagt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag. Pellmann weiter:

„Für besonders gefährdete Gruppen wie ältere Menschen oder Obdachlose braucht es endlich gesetzlich verankerte Hitzeschutzkonzepte. So kann sichergestellt werden, dass bei amtlichen Hitzewarnungen Gesundheitschecks und Hausbesuche organisiert und obdachlose Menschen durch aufsuchende Hilfs- und Rettungsteams in sogenannten ‚Hitzebussen‘ versorgt werden. Zudem müssen Patient:innen in Krankenhäusern und Pflegeheimen besser vor Hitze geschützt werden.“

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news-63924 Wed, 19 Aug 2026 16:24:32 +0200 Schularicks Steuer-Rezept greift Beschäftigte doppelt an https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/schularicks-steuer-rezept-greift-beschaeftigte-doppelt-an/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Finanzen "Wer die Mehrwertsteuer erhöht, verschiebt die Lasten weiter von oben nach unten. Die Mehrwertsteuer trifft nicht alle gleich hart: Wer wenig verdient, kann steigende Lebenshaltungskosten schlechter kompensieren und zahlt überproportional mehr von seinem Einkommen für das Nötigste. Deshalb ist jede Verbrauchsteuererhöhung eine soziale Schieflage mit Ansage. Wir brauchen stattdessen eine Abschaffung der Mehrwertsteuer mindestens auf Grundnahrungsmittel - ohne dass sie ansonsten erhöht wird", sagt Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Forderungen von Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, nach einer Anhebung der Mehrwertsteuer und Aushöhlung des Kündigungsschutzes. "Wer die Mehrwertsteuer erhöht, verschiebt die Lasten weiter von oben nach unten. Die Mehrwertsteuer trifft nicht alle gleich hart: Wer wenig verdient, kann steigende Lebenshaltungskosten schlechter kompensieren und zahlt überproportional mehr von seinem Einkommen für das Nötigste. Deshalb ist jede Verbrauchsteuererhöhung eine soziale Schieflage mit Ansage. Wir brauchen stattdessen eine Abschaffung der Mehrwertsteuer mindestens auf Grundnahrungsmittel - ohne dass sie ansonsten erhöht wird", sagt Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Forderungen von Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, nach einer Anhebung der Mehrwertsteuer und Aushöhlung des Kündigungsschutzes. Achelwilm weiter:

"Auch die Forderung einer De-Facto-Abschaffung des Kündigungsschutzes ist ein Angriff auf alle Erwerbstätigen und wirtschaftspolitischer Unsinn. Wir erleben gerade eine Konjunkturkrise und gleichzeitig die größten Angriffe der Bundesregierung auf den Sozialstaat seit Jahrzehnten. Eine Aushöhlung des Kündigungsschutzes verschärft nur weiter die ökonomische Unsicherheit von Menschen, die sich in Kaufzurückhaltung üben und von der Politik nur alleingelassen und enttäuscht werden.

Wer echte Steuergerechtigkeit anstrebt und Arbeitseinkommen entlasten will, muss dort ansetzen, wo das Geld sich gerade munter vermehrt: bei hohen Vermögen, hohen Erbschaften und Übergewinnen - und nicht zu hohe Preise für Konsum noch hochtreiben."

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news-63923 Wed, 19 Aug 2026 13:23:15 +0200 Bundesregierung muss sich jetzt klar hinter den Internationalen Strafgerichtshof stellen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/bundesregierung-muss-sich-jetzt-klar-hinter-den-internationalen-strafgerichtshof-stellen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges „Es ist unerträglich, dass ausgerechnet die Präsidentin des einzigen Gerichts, vor dem auch die Verantwortlichen mächtiger Staatsführungen für Kriegsverbrechen belangt werden können, stattdessen selbst sanktioniert wird. Die USA sagen offen, dass sie den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) zerschlagen wollen. Die Bundesregierung muss sich jetzt klar hinter den IStGH stellen“, fordert Lea Reisner, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke im Bundestag, angesichts der US-Sanktionen gegen die Präsidentin und einen leitenden Anwalt des Internationalen Strafgerichtshofs. „Es ist unerträglich, dass ausgerechnet die Präsidentin des einzigen Gerichts, vor dem auch die Verantwortlichen mächtiger Staatsführungen für Kriegsverbrechen belangt werden können, stattdessen selbst sanktioniert wird. Die USA sagen offen, dass sie den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) zerschlagen wollen. Die Bundesregierung muss sich jetzt klar hinter den IStGH stellen“, fordert Lea Reisner, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke im Bundestag, angesichts der US-Sanktionen gegen die Präsidentin und einen leitenden Anwalt des Internationalen Strafgerichtshofs. Reisner weiter: 

„Es braucht eine klare Ansage, dass deutsche Behörden und Banken diesen Sanktionen nicht folgen werden sowie eine finanzielle Absicherung für sanktioniertes IStGH-Personal, das jetzt um seine Existenz bangt. Auch die Bundesregierung hat sich, was die Unterstützung und Stärkung des IStGH angeht, nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Der Verlust von internationalem Ansehen wurde bei der gescheiterten Wahl zum UN-Sicherheitsrat evident. Die Bundesregierung kann jetzt beweisen, dass sie die internationale Rechtsordnung schützt und gegenüber den USA eine rote Linie ziehen.“

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news-63922 Tue, 18 Aug 2026 11:20:21 +0200 Erntebilanz: Klimakrise macht unsere Äcker zu Verlierern https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/erntebilanz-klimakrise-macht-unsere-aecker-zu-verlierern/ Pressemitteilung 21. Legislatur Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ina Latendorf, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin und agrarpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den vom Deutschen Bauernverband in der Erntebilanz 2026 prognostizierten Folgen der anhaltenden Dürre für die Ernten in diesem Jahr. Ina Latendorf, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin und agrarpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den vom Deutschen Bauernverband in der Erntebilanz 2026 prognostizierten Folgen der anhaltenden Dürre für die Ernten in diesem Jahr:

"Die Klimakrise macht unsere Äcker zu Verlierern. Betriebe, die durch die ambitionslose Klimapolitik der vergangenen Jahrzehnte in Not geraten, müssen jetzt unbürokratisch Hilfe erhalten. Die Bundesregierung muss einen Krisenfonds schaffen und Agroforst und den Aufbau von Humus finanziell unterstützen. Statt fossile Energien und Betriebsmittel noch stärker zu fördern, braucht es endlich einen Ausstieg aus der Abhängigkeit. Auch die Konsequenzen der Dürre für die Lebensmittelpreise geben Anlass zur Sorge. Deshalb brauchen wir endlich eine wirksame Preis- und Margenbeobachtung, eine Begrenzung der Gewinnmargen des monopolartigen Lebensmitteleinzelhandels und die Streichung der Mehrwertsteuer für Grundnahrungsmittel."

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news-63921 Tue, 18 Aug 2026 11:05:56 +0200 Drohnenabwehr: Alexander Dobrindt muss sicherheitsrelevante Strukturen schaffen https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/dobrindt-muss-sicherheitsrelevante-strukturen-schaffen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Bildung und Forschung Verteidigung Jan Köstering, Sprecher für zivilen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Eröffnung des Forschungszentrums zur Drohnenabwehr. Jan Köstering, Sprecher für zivilen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Eröffnung des Forschungszentrums zur Drohnenabwehr: 

"Es benötigt dringend laufende Forschung und mehr Verständnis im Bereich Drohnen. Auch, um zivile Infrastruktur zu sichern. Alexander Dobrindt sollte sicherheitsrelevante Strukturen schaffen: Dafür braucht es vor allem klare Zuständigkeiten, aktualisierte Lagebilder über die Gefahren und eine optimale Zusammenarbeit und Koordinierung der relevanten Behörden. Die Drohnenabwehr darf dabei aber kein Einfallstor für weitere Befugnisse für die Bundeswehr im Inneren sein."

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news-63918 Mon, 17 Aug 2026 13:40:33 +0200 Start-Ups benötigen verlässliche Infrastruktur - keine vagen Versprechen! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/start-ups-benoetigen-verlaessliche-infrastruktur-keine-vagen-versprechen/ Pressemitteilung 21. Legislatur Wirtschaft und Technologie „Angesichts der desaströsen Umfragewerte der SPD im Osten versucht Klingbeil offensichtlich noch einmal Aufmerksamkeit kurz vor den Wahlen zu generieren. Eine Steuersenkung, die mit der Gießkanne Geld an Start-Ups verteilt, ist finanzpolitisch fragwürdig. Denn junge Unternehmen brauchen vor allem eine verlässliche Infrastruktur, flächendeckende Glasfaserverbindungen und langfristige Investitionszusagen. Sich wie schon bei der teuren Körperschaftsteuersenkung von dieser Verantwortung freizukaufen, ist nicht zielführend und fehlgeleitet. Viel eher muss der Finanzminister vor allem im Osten dafür sorgen, dass die Mittel aus dem Infrastruktursondervermögen abfließen, Krankenhäuser in der Fläche gesichert und die Verkehrsinfrastruktur einschließlich Glasfaser ausgebaut wird", kritisiert Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Ankündigungen von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil zu Steuererleichterungen für Start-Ups. „Angesichts der desaströsen Umfragewerte der SPD im Osten versucht Klingbeil offensichtlich noch einmal Aufmerksamkeit kurz vor den Wahlen zu generieren. Eine Steuersenkung, die mit der Gießkanne Geld an Start-Ups verteilt, ist finanzpolitisch fragwürdig. Denn junge Unternehmen brauchen vor allem eine verlässliche Infrastruktur, flächendeckende Glasfaserverbindungen und langfristige Investitionszusagen. Sich wie schon bei der teuren Körperschaftsteuersenkung von dieser Verantwortung freizukaufen, ist nicht zielführend und fehlgeleitet. Viel eher muss der Finanzminister vor allem im Osten dafür sorgen, dass die Mittel aus dem Infrastruktursondervermögen abfließen, Krankenhäuser in der Fläche gesichert und die Verkehrsinfrastruktur einschließlich Glasfaser ausgebaut wird", kritisiert Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Ankündigungen von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil zu Steuererleichterungen für Start-Ups. Görke weiter:

"Zusätzlich gibt es genug öffentliche Investitionsbanken, die weiter für Investitionen gestärkt werden können. Diese können sich genau anschauen, bei welchen Start-Ups sich eine Förderung auch gesamtgesellschaftlich lohnt und bei welchen nicht. All das wäre tatsächlich benötigt und zielführender als ein vages Wahlversprechen.“

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news-63907 Sun, 16 Aug 2026 15:01:22 +0200 SPD-Vorstoß zur Klimaanpassung: Leere Versprechen gibt es schon genug https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/spd-vorstoss-zur-klimaanpassung-leere-versprechen-gibt-es-schon-genug/ Pressemitteilung 21. Legislatur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit "Dass die SPD bei Klimaanpassung und Hitzeschutz endlich vorankommen will, ist natürlich grundsätzlich zu begrüßen, allerdings sollte sie es nicht - wie so oft - bei schönen Worten belassen. Für die vorgeschlagene Grundgesetzänderung muss sie konkret aufzeigen, wie diese in der Praxis umgesetzt werden soll. Leere Versprechen gibt es in der Klimapolitik bereits im Überfluss", erklärt Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des von den SPD-Minister:innen vorgelegten Papiers mit Vorschlägen "für einen vorausschauenden Umgang mit Hitze, Niedrigwasser und anderen Folgen des Klimawandels". "Dass die SPD bei Klimaanpassung und Hitzeschutz endlich vorankommen will, ist natürlich grundsätzlich zu begrüßen, allerdings sollte sie es nicht - wie so oft - bei schönen Worten belassen. Für die vorgeschlagene Grundgesetzänderung muss sie konkret aufzeigen, wie diese in der Praxis umgesetzt werden soll. Leere Versprechen gibt es in der Klimapolitik bereits im Überfluss", erklärt Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des von den SPD-Minister:innen vorgelegten Papiers mit Vorschlägen "für einen vorausschauenden Umgang mit Hitze, Niedrigwasser und anderen Folgen des Klimawandels". Fahl weiter:

"Besonders die Patient:innen und die Beschäftigten in Krankenhäusern und Pflegeheimen müssen dringend besser vor Hitze geschützt werden. Seit Langem fordern wir als Linke außerdem ein Hitze-Kurzarbeitergeld mit verkürzter Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich. Statt dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, ziehen die SPD-Oberen ein Kurzarbeitergeld lediglich 'in Betracht' - und verweisen ansonsten auf etwaige tarifvertragliche Vereinbarungen. Prekär Beschäftigte ohne Tarifvertrag blieben auf Dauer außen vor. Es ist bereits jetzt absehbar, dass sich die SPD mit ihrer mehr als halbherzigen Forderung bei ihrem Kahlschlag-Koalitionspartner CDU nicht wird durchsetzen können. So lässt man die Menschen nicht nur mit den sich schnell verschärfenden Folgen des Klimawandels allein, sondern treibt sie auch noch tiefer in die Enttäuschung über diese Regierung."

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news-63906 Fri, 14 Aug 2026 16:18:48 +0200 Personalrabatt von Beschäftigten: Klingbeil verzettelt sich bei der Steuerpolitik https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/personalrabatt-von-beschaeftigten-klingbeil-verzettelt-sich-bei-der-steuerpolitik/ Pressemitteilung 21. Legislatur Finanzen "Klingbeil verzettelt sich bei der Steuerpolitik jeden Tag mehr. Was es braucht, sind klare Prioritäten für mehr Steuergerechtigkeit und die notwendige Entlastung kleinerer Einkommen. Stattdessen will der Finanzminister jetzt 240 Millionen Euro bei Rabatten für Beschäftigte zusammenkratzen. Wie kommt man darauf, über diese kleinliche Kürzung eines Vorteils für zum Beispiel Kassiererinnen den Haushalt sanieren zu wollen? Statt kleine und mittlere Einkommen zu entlasten, macht die Bundesregierung durch die Bank das Gegenteil: Bei der groß angekündigten Einkommensteuer-Reform kommen bestenfalls gesetzlich vorgeschriebene Anpassungen und eine Alibi-Entlastung zustande. Bei der Gesundheitsreform und den geplanten Konsumsteuern zahlen Menschen mit einfachen Einkommen drauf", erklärt Doris Achelwilm, Sprecherin für Steuerpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Lars Klingbeils Vorschlag, den Steuervorteil für Personalrabatte zu streichen. "Klingbeil verzettelt sich bei der Steuerpolitik jeden Tag mehr. Was es braucht, sind klare Prioritäten für mehr Steuergerechtigkeit und die notwendige Entlastung kleinerer Einkommen. Stattdessen will der Finanzminister jetzt 240 Millionen Euro bei Rabatten für Beschäftigte zusammenkratzen. Wie kommt man darauf, über diese kleinliche Kürzung eines Vorteils für zum Beispiel Kassiererinnen den Haushalt sanieren zu wollen? Statt kleine und mittlere Einkommen zu entlasten, macht die Bundesregierung durch die Bank das Gegenteil: Bei der groß angekündigten Einkommensteuer-Reform kommen bestenfalls gesetzlich vorgeschriebene Anpassungen und eine Alibi-Entlastung zustande. Bei der Gesundheitsreform und den geplanten Konsumsteuern zahlen Menschen mit einfachen Einkommen drauf", erklärt Doris Achelwilm, Sprecherin für Steuerpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Lars Klingbeils Vorschlag, den Steuervorteil für Personalrabatte zu streichen. Achelwilm weiter:

"Dabei hat, wer die Haushaltslöcher in den Griff bekommen will, eine reiche Auswahl an Möglichkeiten: Die Vermögensteuer muss auf den Tisch, die Erbschaftsteuer für große Vermögen muss reformiert werden, Kapitalerträge sind ebenfalls übervorteilt, Übergewinne etwa bei den Mineralölkonzernen werden nicht angerührt. Dort liegen die nötigen Summen und satten Privilegien, nicht beim Personalrabatt von Beschäftigten."

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news-63905 Fri, 14 Aug 2026 14:19:02 +0200 Rekordgewinne und Jobabbau: Keine pauschalen Steuergeschenke für Konzerne! https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/rekordgewinne-und-jobabbau-keine-pauschalen-steuergeschenke-fuer-konzerne/ Pressemitteilung 21. Legislatur Arbeit und Soziales Wirtschaft und Technologie „Die Zahlen zeigen, wie weit die deutsche Wirtschaft auseinanderdriftet: Einige Dax-Konzerne melden Rekordgewinne, während in der Autoindustrie und bei den Zulieferern Zehntausende Stellen verschwinden. Rüstungsunternehmen, Banken und Konzerne, die am Boom bei KI und Rechenzentren verdienen, machen derzeit glänzende Geschäfte. Viele klassische Industriebetriebe kämpfen dagegen mit schwacher Nachfrage und bauen Arbeitsplätze ab. Die guten Zahlen einiger Konzerne dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Beschäftigte gerade ihren Arbeitsplatz verlieren oder um ihn bangen“, erklärt Janine Wissler, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, mit Blick auf die Studie der Beratungsgesellschaft EY zu Dax-Konzernen sowie die Zahlen des Statistischen Bundesamts zum Beschäftigungsrückgang in der Industrie. „Die Zahlen zeigen, wie weit die deutsche Wirtschaft auseinanderdriftet: Einige Dax-Konzerne melden Rekordgewinne, während in der Autoindustrie und bei den Zulieferern Zehntausende Stellen verschwinden. Rüstungsunternehmen, Banken und Konzerne, die am Boom bei KI und Rechenzentren verdienen, machen derzeit glänzende Geschäfte. Viele klassische Industriebetriebe kämpfen dagegen mit schwacher Nachfrage und bauen Arbeitsplätze ab. Die guten Zahlen einiger Konzerne dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Beschäftigte gerade ihren Arbeitsplatz verlieren oder um ihn bangen“, erklärt Janine Wissler, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, mit Blick auf die Studie der Beratungsgesellschaft EY zu Dax-Konzernen sowie die Zahlen des Statistischen Bundesamts zum Beschäftigungsrückgang in der Industrie. Wissler weiter:

„Die von der Bundesregierung beschlossene schrittweise Senkung der Körperschaftsteuer ab 2028 geht vor diesem Hintergrund in die völlig falsche Richtung. Davon profitiert am stärksten, wer ohnehin die höchsten Gewinne macht. Den Beschäftigten in einem bedrohten Werk sichert sie dagegen keinen einzigen Arbeitsplatz. Die Bundesregierung muss die Steuersenkung zurücknehmen, bevor sie greift. Unternehmen brauchen gezielte Unterstützung für konkrete Investitionen, verknüpft mit verbindlichen Zusagen für Standorte, sichere Arbeitsplätze und Tarifbindung. Öffentliches Geld muss die industrielle Zukunft und gute Arbeit sichern, nicht ohnehin hohe Gewinne vergolden.“

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news-63904 Fri, 14 Aug 2026 13:14:55 +0200 US-Nuklearstrategie: Gefahrvoller Tabubruch https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/us-nuklearstrategie-gefahrvoller-tabubruch/ Pressemitteilung 21. Legislatur Auswärtiges Verteidigung Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Erwägungen des US-Verteidigungsministeriums, den Einsatz taktischer Atomwaffen kürzerer Reichweite als Teil Nuklearstrategie zu prüfen. Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Erwägungen des US-Verteidigungsministeriums, den Einsatz taktischer Atomwaffen kürzerer Reichweite als Teil Nuklearstrategie zu prüfen:

"Ein möglicher Einsatz von Atomwaffen als Teil einer neuen Nuklearstrategie, wie ihn die USA erwägt, ist hochgefährlich und potenzieller Brandbeschleuniger in Kriegs- und Konfliktregionen dieser Welt. Gerade im Kontext des Irankrieges grenzt die Überlegung, für 'die Verteidigung der territorialen Integrität der Verbündeten' taktische Atomwaffen kürzerer Reichweite einsetzen zu wollen, an politischen Wahnsinn.

Mit dem Vorbehalt, taktische Atomwaffen als erste einzusetzen, verlässt die Trump-Regierung die ohnehin kritische Doktrin der gegenseitigen Abschreckung durch Atomwaffenbesitz. Sie kratzt verantwortungslos an der nuklearen Hemmschwelle - ein gefahrvoller Tabubruch, der andere Atomwaffenstaaten zur Nachahmung animieren könnte. Dass dabei mit gesundem Menschenverstand der politischen Führung argumentiert wird, macht die Sache nicht besser, im Gegenteil."

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news-63903 Fri, 14 Aug 2026 13:04:47 +0200 Krisenfonds für klimabedingte Ernteverluste https://www.dielinkebt.de/presse/pressemitteilungen/detail/krisenfonds-fuer-klimabedingte-ernteverluste/ Pressemitteilung 21. Legislatur Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz "Die Klimakrise frisst sich durch die deutschen Äcker. Wenn auf den Feldern ganze Ernten vertrocknen, dann geht es für landwirtschaftliche Betriebe um ihre Existenz. Die Landwirt:innen sind unmittelbare Leidtragende der Klimakrise und brauchen schnelle und unbürokratische Unterstützung. Wer durch klimabedingte Ernteverluste in eine existenzielle Notlage gerät, darf nicht alleingelassen werden. Dafür braucht es einen Krisenfonds", erklärt Ina Latendorf, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin und agrarpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den vom Deutschen Bauernverband prognostizierten Folgen der anhaltenden Dürre für die Ernten in diesem Jahr. "Die Klimakrise frisst sich durch die deutschen Äcker. Wenn auf den Feldern ganze Ernten vertrocknen, dann geht es für landwirtschaftliche Betriebe um ihre Existenz. Die Landwirt:innen sind unmittelbare Leidtragende der Klimakrise und brauchen schnelle und unbürokratische Unterstützung. Wer durch klimabedingte Ernteverluste in eine existenzielle Notlage gerät, darf nicht alleingelassen werden. Dafür braucht es einen Krisenfonds", erklärt Ina Latendorf, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin und agrarpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den vom Deutschen Bauernverband prognostizierten Folgen der anhaltenden Dürre für die Ernten in diesem Jahr. Latendorf weiter:

"Gleichzeitig müssen wir die Landwirtschaft krisenfester machen. Die Bundesregierung muss den klimaresilienten Umbau vorantreiben, etwa durch die Förderung von Agroforstsystemen und Humusaufbau. Und sie muss Betriebe dabei unterstützen, unabhängiger von fossilen Energieträgern und Betriebsmitteln zu werden - nicht als zusätzliche Last, sondern als Weg aus der Kostenfalle bei Diesel, Pestiziden und synthetischen Düngemitteln. Die Klimakrise verlangt schnelle Hilfe in der akuten Not und einen konsequenten Umbau der Landwirtschaft für die Zukunft."

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