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DB-Sicherheitsgipfel muss liefern: Mehr Sicherheit für Beschäftigte!

Pressemitteilung von Luigi Pantisano,

„Der Tod des Zugbegleiters Serkan C. ist kein tragischer Zufall, sondern das Ergebnis jahrelangen politischen Wegschauens. Seit Jahren berichten Beschäftigte von Gewalt und Bedrohungen im Bahnalltag – passiert ist viel zu wenig. Diese Gewalttat zeigt: Der Profitdruck bei der Bahn hat ganz konkrete Folgen für die Sicherheit der Beschäftigten“, sagt Luigi Pantisano, stellvertretender Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn. Pantisano weiter: 

„Die Bahn wird kaputtgespart – das wirkt sich auf Infrastruktur, Verspätungen und vor allem auf die Arbeitsbedingungen der Kolleg:innen aus. Sie sind es, die ein kaputtes System jeden Tag am Laufen halten.

Der Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn darf jetzt kein Pflichttermin mit warmen Worten werden. Er muss liefern, daher fordert Die Linke: Mehr Geld für den Regionalverkehr, dass niemand allein auf dem Zug arbeitet und dass Alarmknöpfe an der Kleidung der Beschäftigten installiert werden, um sofortigen Kontakt zur Leitstelle herzustellen. Zusätzlich müssen Schutzräume als sichere Rückzugsorte im Zug eingerichtet werden.

Die Sicherheit der Kolleg:innen ist das Fundament einer funktionierenden Bahn.“