„Während die Deutsche Bank neben Rekordgewinnen insbesondere durch Geldwäsche und ihre Rolle im Epstein-Skandal auffällt, verhindert ihre Tochtergesellschaft, die Postbank, mit den Kontokündigungen beim VVN-BdA willentlich antifaschistische Arbeit. Die Deutsche Bank scheint sich ihren gemeinnützigen Kunden hierzulande weniger verpflichtet zu fühlen als mutmaßlich den Sanktionslisten einer autoritären US-Administration unter Donald Trump“, sagt Lisa Schubert, Sprecher:in für Geld- und Finanzmarktpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Kontokündigungen von vier Berliner Vereinen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) durch die Postbank, Tochtergesellschaft der Deutschen Bank. Schubert weiter:
„Banken müssen ihre Energie in aufrichtige Compliance-Abläufe und den Schutz ihrer Kund:innen investieren. Die Deutsche Bank tut das Gegenteil und untergräbt zivilgesellschaftliche, antifaschistische Arbeit durch ‚Debanking‘. Die EU-Blocking-Verordnung muss dringend verschärft werden, damit deutsche Banken nicht länger als verlängerter Arm ausländischer Autokraten fungieren können.
Darüber hinaus fordern wir als Linke ein inklusives Bankensystem, das sich dem Gemeinwohl verpflichtet, sowie ein Ende für Rekordgewinne und horrende Vorstandsboni auf Kosten der Gesellschaft.“
