„Die jüngste Eskalation im Nahen Osten hat gravierende humanitäre, sicherheitspolitische und völkerrechtliche Folgen – weit über die Region hinaus auch für Europa. Wer, wie die E-3, ‚verhältnismäßige‘ militärische Maßnahmen bis hin zu Angriffen ‚an der Quelle‘ andeutet, senkt die Hemmschwelle für einen Flächenbrand und unterschätzt die globale Eskalationsdynamik“, sagt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur E-3-Erklärung. Özdemir weiter:
„Die Erklärung der E‑3 ist in diesem Kontext fahrlässig, weil sie militärische Schritte normalisiert, statt auf Deeskalation und diplomatische Lösungen zu drängen. Zugleich schwindet damit die Perspektive auf politische Lösungen. Außerdem drohen weitere Vergeltungsschläge, Terrorrisiken und Instabilität – wer wie die Bundesregierung diese Dynamik verkennt, setzt die Sicherheit vieler Menschen leichtfertig aufs Spiel.“
