Zur Berichterstattung über die Rücktrittsgründe von Ministerin Bärbel Bas erklärt Heidi Reichinnek, Fraktionsvorsitzende: „Sollten sich die Berichte über die Kritik von Friedrich Merz an Bärbel Bas trotz familiären Notfalls als richtig erweisen, würde das einmal mehr den unmöglichen Umgang von Friedrich Merz mit Mitmenschen zeigen und sich nahtlos einordnen in die Vielzahl der Attacken anderer Unionspolitiker.
So wie Merz den Menschen im Land einen Tiefschlag nach dem anderen verpasst und es im Umgang an Mitgefühl missen lässt, so geht er offenbar auch mit seinen Regierungsmitgliedern um. Ihn scheint noch nicht einmal eine belastende familiäre Situation von seinem stillosen Umgang abzubringen.
Genau diese Kälte ist es, die die Menschen jeden Tag von dem Mann erleben, der als Kanzler eigentlich die Verantwortung hätte, an ihrer Seite zu stehen und ihr Leben besser zu machen. Durch Bezahlbarkeit, durch einen starken, sicheren Sozialstaat, durch den Einsatz für gute Löhne und gute Arbeit. Stattdessen lässt Merz die Menschen mit ihren Sorgen nicht nur allein, sondern haut noch drauf.
Die Härte von Merz scheint alle zu treffen, außer eigene Partei-Mitglieder, die mit Rechtsextremen paktieren wollen.“
