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Soziale Verteilungsgerechtigkeit jetzt!

Pressemitteilung von Doris Achelwilm,

„Die Koalition hat zu Anfang der Legislatur eine steuerliche Entlastung für kleine und mittlere Einkommen versprochen, für die es jetzt Zeit wird. Stattdessen stellen CDU und SPD mit der Verschiebung des Spitzensteuersatzes eine Entlastung für Menschen mit einem Einkommen über 70.000 Euro im Jahr in Aussicht. Das betrifft die obere Mittelschicht  – doch wo bleibt die Entlastung für die Kassiererin, den Pfleger und die Erzieherin?“, so Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Plänen zur Reform der Einkommensteuer. Achelwilm weiter:

„Der Grundfreibetrag muss hoch, um Menschen mit kleinen Einkommen zu entlasten. Zudem muss eine Verschiebung des Spitzensteuersatzes zwingend mit einer Erhöhung einhergehen: Wir als Linke schlagen 53 statt 42 Prozent vor. Zusätzlich fordern wir eine Reichensteuer mit klarer Staffelung: 60 Prozent ab einem jährlichen Einkommen von 250.000 Euro – davon betroffen wäre das reichste 1 Prozent in Deutschland – sowie 75 Prozent ab einer Million. Soziale Verteilungsgerechtigkeit darf nicht länger unter die Räder kommen, wir brauchen sie dringend.“