"Die Bundesregierung hat bei Windenergie auf See verschlafen. So blieb die Offshore-Wind-Ausschreibung letztes Jahr ohne Bieter. Neben einem neuen Ausschreibungsmodell braucht es eine staatliche Infrastrukturgesellschaft, die den Ausbau von Windenergie übernimmt, wenn Private es nicht tun", erklärt Lorenz Gösta Beutin, Mitglied des Bundestags für Die Linke und Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, zum heutigen Nordsee-Gipfel. Beutin weiter:
"Die internationale Zusammenarbeit auf dem Nordseegipfel ist wichtig – auch wenn sie die Probleme der Energiewende nicht wird lösen können: Der massive Fokus der Bundesregierung auf neue Gaskraftwerke macht Energie teuer, verlängert fossile Abhängigkeiten und macht uns erneut erpressbar durch Autokraten und globale Krisen. Günstiger Strom ist ein Grundbedürfnis. Er sollte nicht nur ausgebaut werden, wenn sich damit hohe Renditen erzielen lassen. Mit Gaskraftwerken, dem Aufweichen des Verbrenner-Ausstiegs und Angriffen auf die Klimaneutralität sorgen Friedrich Merz und Katherina Reiche für höhere Energiekosten für uns alle und konterkarieren den Klimaschutz."
