„Die Bundesregierung versagt in der Industriepolitik. Wir benötigen einen aktiven Staat und ein echtes ‚Made in Europe‘ für öffentliche Vergaben – und damit das genaue Gegenteil dessen, was Bundeskanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katerina Reiche letzte Woche bei den großen EU-Gipfeln verkündeten“, fordert Mirze Edis, Sprecher für Industriepolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, angesichts der Zahlen von EY, wonach die Industrie in Deutschland im Jahr 2025 ca. 124.000 Jobs abgebaut hat. Edis weiter:
„Seit 2019 hat die Industrie sogar 266.000 Jobs abgebaut – für die Automobil- und Metallbranche sind das konkret jeweils 13 Prozent weniger Beschäftigte in Lohn und Brot. Das zeigt: Kürzungspolitik ist der falsche Weg. Wir als Die Linke setzen uns für mehr Mitbestimmung für die Beschäftigten. Die Bundesregierung muss die Binnennachfrage ankurbeln und bei Förderungen aus Steuergeldern Investitionen in grüne Technologien sowie Standort- und Arbeitsplatzgarantien zur Voraussetzung machen.“
