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Trassenpreise: Schnieder riskiert mit seiner Planlosigkeit die Zukunft des Schienenverkehrs

Pressemitteilung von Luigi Pantisano,

"Schnieder riskiert mit seiner Planlosigkeit die Zukunft des Schienenverkehrs. Bleibt der Verkehrsminister nach dem Urteil zur Trassenpreisbremse weiter untätig, ist das Ergebnis: Weniger Züge, höhere Ticketpreise und unsichere Arbeitsplätze. Selbst der CSU-Verkehrsminister aus Bayern hat den Ernst der Lage erkannt und fordert, die Regionalisierungsmittel aufzustocken. Dass dieser Punkt inzwischen sogar aus der Union kommt, sollte Schnieder zu denken geben – vielleicht hilft ja ein Anruf beim Parteikollegen, um zumindest hier endlich in Bewegung zu kommen", erklärt Luigi Pantisano, stellvertretender Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu Trassenpreisen im Schienennahverkehr. Pantisano weiter:

"Das Urteil zur Trassenpreisbremse im Regionalverkehr ist das letzte Warnsignal. Schnieder muss aufwachen, will er eine zukunftsfähige Bahn für Fahrgäste und Beschäftigte. Wir als Linke fordern, die Regionalisierungsmittel endlich erheblich aufzustocken, damit die Länder den Regionalverkehr nicht nur sinnvoll ausfinanzieren, sondern auch kontinuierlich ausbauen können. Das Trassenpreissystem muss so reformiert werden, dass nur die sogenannten Grenzkosten – also Kosten, die durch eine Zugfahrt unmittelbar verursacht werden –  veranschlagt werden und nichts darüber hinaus."