Das Gesundheitssystem sieht Frauen nicht. Nicht in den Daten. Nicht in den Leitlinien. Nicht in den Versorgungsstrukturen. Und das hat Folgen: Schmerzen werden nicht ernst genommen, Diagnosen kommen zu spät, Therapien greifen nicht, weil sie nie für Frauen entwickelt wurden. Das ist kein Versehen, sondern systematisches Strukturversagen. Doch Struktur lässt sich verändern.
Auf der Fachveranstaltung diskutieren wir, welche strukturellen Veränderungen jetzt notwendig sind und wie eine geschlechtergerechte Versorgung nachhaltig gestärkt werden kann. Gemeinsam mit Akteur:innen aus Wissenschaft, Versorgung und Zivilgesellschaft analysieren wir zentrale Herausforderungen und entwickeln Forderungen für eine geschlechtergerechte Gesundheitspolitik.
Unser Ziel ist klar: Evidenz in politische Praxis übersetzen, Versorgungslücken aufdecken und schließen – eine Gesundheitsversorgung gestalten, die Frauen gerecht wird. Frauengesundheit gehört ins Zentrum der Gesundheitspolitik.
Bitte hier anmelden. Anmeldeschluss ist der 17.05.2026 um 23.59 Uhr
Programm
13:30 Uhr Einlass
14:00 – 14:15 Uhr Begrüßung durch Julia-Christina Stange, MdB und Sprecherin für Frauengesundheit und ambulante Versorgung
14:15 – 14:45 Uhr Keynote I mit Prof. Dr. Sylvia Stracke , Universität Greifswald
14:45 – 15:30 Uhr Panel I: Unsichtbar im System: Gender Data Gap in Forschung und Diagnostik
15:30 – 15:45 Uhr Grußwort von Heidi Reichinnek, MdB, Fraktionsvorsitzende, Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik
15:45 – 16:00 Uhr Pause
16:00 – 16:20 Uhr Keynote II mit Evelyn Schötz, MdB, Sprecherin für Pflege und psychische Gesundheit
16:20 – 17:05 Uhr Panel II: Unterversorgt. Untersucht. Und jetzt? Frauengesundheit im System – Bedarf, Befund, Reform
17:05 – 17:25 Uhr Abschlussdiskussion
