Die Kürzungen und der Umbau des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ stellen viele Projekte und Initiativen vor die Frage, ob und unter welchen Bedingungen sie ihre Arbeit fortsetzen können. Die Veranstaltung bringt betroffene Träger, Fachleute und Bundestagsabgeordnete zusammen, um Erfahrungen aus der Praxis auszutauschen und die aktuellen Entwicklungen zu diskutieren. Gemeinsam wollen wir der Frage nachgehen, wie Demokratieförderung künftig gestaltet sein muss, damit zivilgesellschaftliche Strukturen langfristig und verlässlich arbeiten können.
Programm
15:00 – 15:30 | Ankommen
15:30 – 15:50 | Eröffnung und Begrüßung
mit Clara Bünger, Mandy Eißing und Tamara Mazzi
15:50 – 16:30 | Fachlicher Input und Diskussion
mit Prof. Dr. Esther Lehnert
16:30 – 17:00 | Kaffeepause
17:00 – 18:00 | Workshops
Workshop 1: Demokratie unter Druck – Herausforderungen der Demokratieförderung in Ostdeutschland und ländlichen Räumen
Zwischen zivilgesellschaftlichem Mut, struktureller Nachwende-Erfahrung und dem Vormarsch rechter Kräfte: Die Weiterentwicklung und Verteidigung der Demokratie vor Ort steht in Ostdeutschland und ländlichen Regionen vor besonderen Herausforderungen. Wie kann eine nachhaltige, verlässliche Demokratieförderung gelingen, wenn Ehrenamtliche an Belastungsgrenzen stoßen, Förderlogiken oft an den Realitäten vor Ort vorbeigehen und teils eine vielfältige Förderlandschaft fehlt?
Workshop 2: Zukunftswerkstatt – von der Programmebene hin zu einem Demokratiefördergesetz
Die aktuellen Kürzungen und die Neuausrichtung von „Demokratie leben!“ machen ein strukturelles Problem erneut sichtbar: Demokratieförderung in Deutschland ist bislang überwiegend befristete Projektförderung – abhängig von jährlichen Antragsrunden und politischen Konjunkturen, ohne verlässliche Rechtsgrundlage. Ein Demokratiefördergesetz wird seit Jahren als Weg diskutiert, nun wollen wir mit euch gemeinsam Erfahrungen aus der Praxis sammeln und diskutieren. Was müsste ein Demokratiefördergesetz regeln, damit es die aktuellen Probleme tatsächlich löst? Welche Bündnisse, Formate und nächsten Schritte braucht es, um das Vorhaben voranzubringen?
18:00 – 19:00 | Ergebnisse und Diskussion: Wie weiter mit der Demokratieförderung?
19:00 – 20:00 Get Together und Austausch
Wir bitten um Anmeldung unter diesem Link - die Anmeldung ist zwingend erforderlich. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist und wir möglichst vielen Projekten und Initiativen eine Teilnahme ermöglichen möchten, bitten wir euch, euch mit maximal zwei Personen pro Projekt bzw. Träger anzumelden.
Bei Rückfragen erreicht ihr uns unter: mandy.eissing@bundestag.de
