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Parlamentarische Initiativen

Abschiebungen nach Somalia im bisherigen Jahr 2026

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8469

Die Zahl der Abschiebungen nach Somalia ist zuletzt angestiegen. Nach unserer Kenntnis könnte dabei eine Absprache zwischen dem damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz und dem somalischen Staatspräsidenten Hassan Sheikh Mohamud im November 2024 eine Rolle gespielt haben. Letzterer sagte die Rücknahme von ausreisepflichtigen somalischen Staatsangehörigen zu. Es werde eine Vereinfachung der „Verfahren zur Rückführung“ geben. Wir erkundigen uns nach Abschiebungen im bisherigen Jahr 2026.

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Mutterschutz für Selbstständige ermöglichen

Antrag - Drucksache Nr. 21/8461

Die Versorgungslücke bei Selbständigen widerspricht den Prinzipien von Gleichstellung und Diskriminierungsfreiheit. Wir fordern die Bundesregierung auf, ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einzulösen und einen Mutterschutz für Alle einzuführen sowie Beratungsstellen für Selbstständige zu schaffen.

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Ein Paket zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie der Wirtschaft vor steigenden Energiepreisen schnüren

Antrag - Drucksache Nr. 21/8462

Die Bundesregierung hat das Problem seit Juli ignoriert und betreibt nun Flickschusterei statt Konzepte anzubieten. An vielen Stellen gibt uns die Entwicklung recht (z.B. Notwendigkeit Übergewinnsteuer, Direktauszahlungen, Intervention gegen Gasspeicherlücke u.a.).

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Zollreform erweitern – Organisierte Steuerkriminalität wirksam verfolgen und eingezogenes Vermögen der Gesellschaft zurückgeben

Antrag - Drucksache Nr. 21/8391

Steuerbetrug in Nadelstreifen ist kein Kavaliersdelikt. Er kostet den Staat Milliarden. Cum-Ex und Cum-Cum zeigen: Organisierte Steuerkriminalität agiert professionell, international und bisher weitgehend straflos. Deutschland braucht echte Ermittlungskraft auf Bundesebene.

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Altersteilzeit weiterhin ab 55 Jahren und im Blockmodell ermöglichen

Antrag - Drucksache Nr. 21/8390

Wir fordern den Erhalt des Blockmodells. Beschäftigte müssen auch weiterhin die Möglichkeit haben, sozial abgesichert und flexibel aus dem Erwerbsleben in den Ruhestand zu wechseln. Gerade für Betriebe, die von der Transformation betroffen sind, ist die Altersteilzeit essentiell, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.

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Abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte erhalten

Antrag - Drucksache Nr. 21/8389

Wir fordern den Erhalt der Rente für besonders langjährig Versicherte. Wer 45 Jahre lang eingezahlt hat, muss auch weiterhin die Chance haben, abschlagsfrei in Rente gehen zu können und frei über den Ruhestand entscheiden zu dürfen. Eine Abschaffung dieser Rentenart ist nichts anderes als eine Aberkennung der Lebensleistung von hart arbeitenden Menschen.

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Keine weitere Erhöhung der Regelaltersgrenze

Antrag - Drucksache Nr. 21/8388

Wir setzen uns dafür ein, dass die Regelaltersgrenze nicht weiter steigt. Eine Koppelung an die durchschnittliche Lebenserwartung könnte die massiven Unterschiede in der Entwicklung der Lebenserwartung (nach Regionen und sozioökonomischen Faktoren) noch weiter verschärfen. Beschäftigte, die ihr Leben lang mit einem niedrigen Einkommen in körperlich anstrengenden Berufen gearbeitet haben, werden stärker benachteiligt, indem sich die Rentenbezugsphase für sie im Vergleich zu anderen Gruppen relativ verkürzt.

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Offshore-Windindustrie und Klimaziele retten – Ausbau in öffentlicher Hand umsetzen

Antrag - Drucksache Nr. 21/8366

Das aktuelle Modell der Ausschreibungen von Wind-Offshore-Flächen an Konzerne gefährdet Klimaziele, die Industrie und sorgt für hohe Strompreise. Die Ankündigung von BP und Total, ihre ersteigerten Großflächen nicht zu bebauen, sondern zurückzugeben, zeigt: Um gute Jobs, günstigeren Strom und die Klimaziele zu sichern, braucht es eine staatliche Infrastrukturgesellschaft, die Wind-Offshore-Anlagen selbst baut und betreibt. So machen wir uns unabhängig von Entscheidungen fossiler Konzerne.

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Steuerliche Vergünstigungen in Milliardenhöhe außerhalb des Subventionsberichts

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8333

Ziel der Kleinen Anfrage ist es, Transparenz über steuerliche Sonderregelungen zu schaffen, die bislang nicht im Subventionsbericht der Bundesregierung ausgewiesen werden, die damit verbundenen Steuermindereinnahmen sowie deren soziale und ökologische Auswirkungen. Zugleich soll der Umgang der Bundesregierung mit der Evaluation und möglichen Reform ineffizienter sowie umwelt- und klimaschädlicher Steuervergünstigungen öffentlich gemacht und politisch bewertet werden.

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Ermittlungserfolge und Kooperationen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8332

Der Ende Mai 2026 veröffentlichte fünfzehnte Bericht der Bundesregierung über die Auswirkungen des Gesetzes zur Bekämpfung der illegalen Beschäftigung stellt die Entwicklung der Bekämpfung der Schwarzarbeit und der illegalen Beschäftigung seit 2021 dar. In der Kleinen Anfrage werden Nachfragen mit einem Fokus auf Ermittlungserfolge und Kooperationen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit gestellt.

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