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Parlamentarische Initiativen

Entwicklungsfinanzierung in Tansania - Gewalt gegen indigene Maasai in Folge von deutschem Naturschutz, Klimaschutz und Tourismus

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7592

Seit Jahren beklagen indigene Maasai und Zivilgesellschaft in Tansania gewaltsame Vertreibungen für Projekte in Naturschutz, Klimaschutz und Tourismus, die vom deutschen Staat finanziert werden. Bis heute fehlt es an Transparenz für diese Form der Entwicklungsfinanzierung, die vor Ort Menschenrechtsverletzungen und Gewalt verursacht.

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Datenleck nach Cyberangriff und die Zusammenarbeit des UN-Welternährungsprogramms (WFP) mit dem US-Unternehmen Palantir im Gazastreifen

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7591

Das WFP arbeitet mit der US-Datenkrake Palantir zusammen. Bei einer Cyberattacke wurden 600.000 sensible Datensätze von Menschen aus dem Gazastreifen erbeutet. Palantir arbeitet auch mit der israelischen Armee (IDF) zusammen. Deutschland ist der größte Geber für das WFP. Die Linke im Bundestag fordert von der Bundesregierung Aufklärung: keine Zusammenarbeit mit Palantir, nicht in der Entwicklungszusammenarbeit, nicht bei der humanitären Hilfe, nirgends.

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Bundesmittel für das Sechs-Milliarden-Versprechen zur internationalen Klimafinanzierung

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7589

Deutschland hat international versprochen, jedes Jahr sechs Milliarden Euro für die internationale Klimafinanzierung im Globalen Süden bereitzustellen. Die Bundesregierung droht dieses Versprechen zu brechen. Die Linke im Bundestag fordert die Einhaltung von internationalen Zusagen durch Deutschland für eine global gerechte Energiewende.

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Staatliche Förderung von Rüstungsexporten

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7585

Seit 2025 verfügt die Bundesregierung über die Möglichkeit, stellvertretend für andere Staaten Waffen von deutschen Firmen zu kaufen - ähnlich den U.S.-Foreign Military Sales Programmes. Dies wirft Fragen auf in Bezug auf die Anwendung der politischen Grundsätze für Rüstungsexporte, die Transparenz bei Rüstungsexportentscheidungen und den haushaltärischen Belastungen durch die Vorfinanzierung.

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Ergebnisse und Konsequenzen aus der Sudan-Konferenz 2026 und Schwerpunktsetzung der Bundesregierung

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7583

Im April 2026 richtete die Bundesregierung eine Sudan-Konferenz in Berlin aus. Wir fragen nach den Ergebnissen der Konferenz, ob und was über die zugesagten Mittel hinaus erreicht wurde und welche Initiativen die Bundesregierung für einen Waffenstillstand und nachhaltigen Frieden ergreifen wird.

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Deutsch-afghanische Beziehungen seit Machtübernahme der Taliban

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7575

Ziel der Kleinen Anfrage ist es, Transparenz über die Afghanistan-Politik der Bundesregierung herzustellen und zu klären, wie sie angesichts der massiven Menschenrechtsverletzungen durch die Taliban den Schutz von Frauen, Mädchen und verfolgten Gruppen sicherstellt. Die öffentliche Botschaft lautet: Eine Normalisierung der Taliban darf nicht stattfinden, solange sie weiterhin grundlegende Menschenrechte systematisch verletzen.

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Strategie des Auswärtigen Amts zur humanitären Hilfe

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7539

Im Mai 2026 hat das Auswärtige Amt die Strategie "Gender in der deutschen humanitären Hilfe" von seiner Website entfernt. In der dort aktuell eingestellten "Strategie des Auswärtigen Amts zur Humanitären Hilfe im Ausland" wurden im Kapitel zu Gender und Inklusion Begrifflichkeiten und Ziele modifiziert. Vor diesem Hintergrund befasst sich die Kleine Anfrage damit, wie die Bundesregierung sich für eine gendergerechte und damit effektivere humanitäre Hilfe einsetzen will.

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Beteiligung an den Verhandlungen zu einem verbindlichen UN-Abkommen für Wirtschaft und Menschenrechte (UN Treaty on Business and Human Rights)

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7533

Nach den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte von 2011 (Ruggie-Prinzipien), die lediglich einen Empfehlungscharakter haben, soll mit dem UN Treaty on Business & Human Rights ein verbindliches internationales Abkommen geschaffen werden: Wirtschaftsinteressen dürfen nicht länger Vorrang vor Menschenrechten haben. Im Oktober 2026 steht die 12. Verhandlungsrunde zu diesem UN Treaty in Genf an. Wir fragen, ob si Deutschland und die EU dabei stärker engagieren als in vorherigen Runden.

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Die Zukunft der europäischen Kulturförderung unter dem Dach von AgoraEU – Auswirkungen auf die Unabhängigkeit von Kunst und Medien

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7522

Mit dem neuen EU-Programm AgoraEU sollen Kulturförderung und der Schutz von Rechtsstaatlichkeit zusammengeführt werden – mit dem Risiko, dass kulturelle Förderung zunehmend politisch-normativen Zwecken untergeordnet und nicht ausreichend finanziell ausgestattet wird. Wir fragen daher die Bundesregierung nach ihrer Position zur Zusammenlegung und zur geplanten Mittelverteilung zwischen den Säulen. Eine auskömmliche, unabhängige und gerecht verteilte Kulturförderung muss das Ziel sein.

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Die Westsahara und die Haltung der Bundesregierung zu EU-Abkommen mit Marokko

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7512

Die Westsahara droht weiterhin zum Spielball von EU und Marokko zu werden. Entscheidungen über Handels- und Fischereiabkommen werden über die Köpfe der Bevölkerung hinweg getroffen und stehen im Spannungsverhältnis zur Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs. Daher ist es wichtig zu klären, wie sich die Bundesregierung in diesem Kontext konkret positioniert.

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