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Parlamentarische Initiativen

Geplante Vollsperrung beim RE1 ab dem Jahr 2029 zwischen Berlin und Frankfurt (Oder)

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/6481

Der Regionalexpress RE1 soll 2029 über ca. ein dreiviertel Jahr zwischen Berlin (Ostbahnhof/Ostkreuz) und Frankfurt (Oder) voll gesperrt werden. Diese Sperrung und weitere sowie Bauarbeiten beim RE1 werfen Fragen auf.

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Strategie der Bundesregierung zur Wiedervernässung der Moore

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/6459

Zum ersten Mal unternimmt die Bundesregierung ernsthafte Bemühungen zur Wiedervernässung der Moore. Zum Erreichen der Klimaschutzziele wäre ein Gelingen der Moorrenaturierung zentral. Gleichzeitig erscheinen die lediglich 90.000 ha bis 2029 wiederzuvernässender Moorfläche bei einer bundesdeutschen Gesamtfläche von 1,8 Mio ha organischer Böden nicht im Verhältnis zu den enormen CO2-Einsparpotentialen der organischen Böden stehen Wir erfragen, ob das Programm auch entsprechend unterlegt ist.

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Baulicher Zustand der Brückeninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen im Zusammenhang mit Castortransporten zwischen Jülich und Ahaus Titel

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/6376

Die Castortransporte zwischen Jülich und Ahaus werfen angesichts des teils schlechten Zustands der Brückeninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen Fragen zur Sicherheit der Transportwege auf. Im Mittelpunkt stehen die Belastbarkeit der betroffenen Bauwerke, behördliche Risikoprüfungen und Vorsorgemaßnahmen. Ziel ist es, Transparenz über Sicherheitsstandards und mögliche Risiken zu schaffen.

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Gewaltschutz für wohnungslose Frauen

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/6373

Wohnungslose Frauen sind besonders häufig von Gewalt betroffen: Eine Befragung in Diensten und Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe zeigt, dass rund 80% der wohnungslosen Frauen Gewalt erfahren haben. Deshalb muss die Expertise der Wohnungsnotfallhilfe in die laufenden Ausgangsanalysen und Entwicklungsplanungen gemäß Gewalthilfegesetz integriert werden. Gewaltschutz darf nicht am Wohnstatus scheitern!

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Wohngeld retten – Kürzungspläne stoppen

Antrag - Drucksache Nr. 21/6363

Wir lehnen die von der Regierung geplanten Wohngeldkürzungen um bis zu eine Milliarde Euro strikt ab, da Wohnungsnot ein zentraler Armutstreiber ist. Stattdessen fordern wir eine radikale Vereinfachung des Antragsverfahrens inklusive automatischer Weiterbewilligung, um die Behörden zu entlasten. Flankierend fordern wir einen bundesweiten Mietpreisdeckel, damit Staatsgeld Mieter*innen schützt und nicht die Renditen der Vermieter steigert.

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Unsere Zukunft schützen – Ökozid verhindern

Antrag - Drucksache Nr. 21/6362

Der Zustand der globalen Ökosysteme ist kritisch. Das Vorsorgeprinzip im Umweltstrafrecht funktioniert nicht. Wir greifen Forderungen der Umweltverbände auf: Verursacher stärker in die Verantwortung nehmen und Prävention stärken, indem schon die absichtliche Gefährdung von Ökosystemen strafrechtlich relevant wird. Wir fordern darüber hinaus angemessene Strafen inklusive Haftung für Unternehmer sowie effektivere Kontrollen durch die Behörden und besseren Whistleblowing-Schutz.

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Energieversorgung sichern – Bezahlbar, erneuerbar und dezentral

Antrag - Drucksache Nr. 21/6360

Durch das Gesetz zur Versorgungssicherheit mit Strom winken großen Gaskonzernen Subventionen in Milliardenhöhe. Wir positionieren uns klar gegen diese Kraftwerkspläne und fordern einen Vorrang von Erneuerbaren Energien, Energiesparmaßnamen, Batteriespeichern und dezentralen Lösungen vor neuen Gaskraftwerken, die wieder von denselben Großkonzernen RWE, LEAG, EnBW und Co. betrieben und von allen Verbraucher*innen durch eine Umlage auf den Strom bezahlt werden sollen.

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Kriege und Krisen als Preistreiber im Lebensmittelsektor

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/6196

Der Iran-Krieg wird enorme Lebensmittelpreissteigerungen zur Konsequenz haben. Diese sind dabei nicht nur Folge realer Knappheit, sondern auch von Spekulation mit Agrarrohstoffen und Monopolstrukturen. Vor diesem Hintergrund fragen wir nach Kenntnissen zu aktuellen Dynamiken und zu geplanten Maßnahmen der Bundesregierung gegen mögliche Ernteausfälle, Knappheit und steigende Preise im Herbst 2026, damit frühzeitig nachvollziehbar wird, ob und wie sie auf die absehbare Krise zu reagieren gedenkt.

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Versuchstiere bei der Bundeswehr

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/6118

Dass bei der Bundeswehr Tierversuche zu militärischen Zwecken durchgeführt oder extern beauftragt werden, ist der Öffentlichkeit kaum bekannt (vgl. Drs. 19/27012). Bei solcherart Versuchen muss eine große Zahl von Tieren unterschiedlichster Arten leiden und sterben. Wir fragen nach detaillierten Umständen und Zuständen bei der Bundeswehr zur Sensibilisierung für das Thema.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6316 vor. Antwort als PDF herunterladen

Veräußerung von Kleinstflächen durch die BVVG (Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH)

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/6117

Streuflächen oder Schlupfloch? Seit dem 1. Januar 2025 hat die BVVG insgesamt rund 930 ha veräußert, was laut Bundesregierung etwa 520 Kaufverträgen und einer durchschnittlichen Fläche von 1,8 ha je Kaufvertrag entspricht. 1,8 ha sind ein fragwürdiger Durchschnitt, da Verkäufe über 2 ha in den Flächenmanagementgrundsätzen untersagt sind. Deswegen zielt die Kleine Anfrage auf Auskunft über Kriterien, Umfang, Lage und Verteilung, Käuferstrukturen und rechtlichen Rahmen bei der Veräußerung von Streuflächen der BVVG ab.

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