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Parlamentarische Initiativen

Keine Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland

Antrag - Drucksache Nr. 21/5823

Mit dem Antrag wird die Bundesregierung aufgefordert, ihre Stationierungsentscheidung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland unbedingt zu revidieren. Zugleich wird das Bedrohungspotential durch russische, im Prinzip nuklearfähige Trägermittel benannt. Russland sollaufgefordert werden, eine durch neutrale Dritte überprüfbare Transparenz zu schaffen, was dort stationiert ist. Im Fall der Herstellung von Transparenz im Sinne eines Abzuges der russischen Systeme verpflichtet sich die Bundesrepublik dauerhaft auf reziproken Verzicht von Mittelstreckensystemen.

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Bundeswehrübung „Red Storm Charlie“

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5742

Für Ende September 2026 plant die Bundeswehr das groß angelegte Manöver „Red Storm Charly“ in Hamburg. Ziel der Übung sei es, die Zusammenarbeit und Abläufe zwischen Bundeswehr, zivilen Einsatzkräften und Behörden im Kriegsfall zu testen. Auch der Umgang mit zivilen Protesten soll eine Rolle spielen.

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Umgang der Bundesregierung mit der Kritik der Bundesländer an den Vorschlägen der EU-Kommission zur Einführung Nationaler und Regionaler Partnerschaftspläne (NRPP) im Rahmen des Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) der Europäischen Union

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5741

Die EU-Kommission plant eine Nationalisierung der Vergabe von EU-Geldern im nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen. Die Länder kritisieren die Reformpläne deutlich: Die neue Struktur unterläuft die föderale Struktur in Deutschland und regionale Bedarfe und Potenziale. Eine neue nationale Koordinierungsstelle bedeutet zusätzliche und zu finanzierende Bürokratie. Die Bundesregierung soll Stellung zur Kritik der Länder nehmen.

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Mehr deutsches Engagement für nukleare Abrüstung

Antrag - Drucksache Nr. 21/5724

Die derzeitige nukleare Aufrüstung stellt eine der größten Sicherheitsbedrohungen dar. Deutschland muss die 11. Überprüfungskonferenz zum Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen im April/Mai 2026 nutzen, um die nukleare Abrüstung wiederzubeleben. Wichtige Beiträge dafür sind die Beendigung der deutschen nuklearen Teilhabe, der Verzicht auf die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen und die Absage an einen Aufbau deutsch-französischer Kooperation bei Atomwaffen.

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Waffenexporte nach Israel im 1. Quartal 2026

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5605

Vor dem Hintergrund der sicherheitspolitischen Lage im Nahen Osten und der Bedeutung Deutschlands als wichtiger Rüstungslieferant stellt sich die Frage nach Umfang und Ausgestaltung der Waffenexporte nach Israel im 1. Quartal 2026.

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Behebung und Aufarbeitung von Zahlungsverzögerungen bei der Deutschen Ge-sellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH – Unterstützung der Partnerinnen und Partner im Globalen Süden

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5596

Bei der GIZ kommt es im Zusammenhang mit einer Software-Umstellung seit mehreren Wochen zu erheblichen Problemen bei der Verarbeitung von Zahlungen. Externe Dienstleister können in vielen Fällen nicht bezahlt werden. Vor diesem Hintergrund kommt es darauf an, Risiken und Kosten nicht auf lokale Akteur:innen abzuwälzen, sondern Verantwortung und Schutzmechanismen transparent und überprüfbar zu klären

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Umsetzung des Wehrdienst-Modernisierungsgesetzes im 1. Quartal 2026

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5591

Das neue Wehrmodernisierungsgesetz (WModG) regelt einen noch freiwilligen Wehrdienst, enthält aber bereits Pflichtelemente. Männer des Geburtsjahrgangs 2008 müssen den von der Bundeswehr zugesandten Fragebogen ausfüllen. Ab nächstem Jahr müssen alle angeschriebenen Männer auch zur Musterung. Es besteht großes öffentliches Interesse am Stand der Umsetzung des WModG insbesondere vor dem Hintergrund der Debatte um die Kriegstüchtigkeit Deutschlands, die nun hergestellt werden müsse.

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Rüstungsexportgenehmigungen nach Bundesländern

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5590

Wir wollen bundeslandgenau herausfinden, wie sich die Rüstungsexportgenehmigungen entwickelt haben, um regional spezifisch gegen eine verfehlte Wirtschaftspolitik zu mobilisieren. Gerade in Ostdeutschland sind in den letzten Monaten viele Produktionsstätten durch die Rüstungsindustrie übernommen worden. Hier ist ein Anstieg zu erwarten.

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Desinformation und Verschwörungsnarrative über Entwicklungszusammenarbeit – Erkenntnisse und Maßnahmen der Bundesregierung

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5475

Im Koalitionsvertrag haben SPD und CDU eine Absenkung der ODA-Quote (Öffentliche finanzielle, technische oder personelle Leistungen an Entwicklungsländer) vereinbart. Dies geschah auch unter dem Eindruck einer massiven Kampagne der politischen Rechten gegen internationale Solidarität und Entwicklungshilfe. Die Studie bietet einen Anlass, dieser rechten verschwörungstheoretischen Erzählung entgegenzuwirken.

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Frieden im Libanon nachhaltig sichern

Antrag - Drucksache Nr. 21/5499

Die Menschen im Libanon leben seit Monaten unter schwerem Beschuss – gefangen zwischen den Angriffen der Hisbollah und den militärischen Gegenschlägen Israels. Während die internationale Aufmerksamkeit auf die Iran-Verhandlungen gerichtet ist, bleibt das Leid der Zivilbevölkerung im Libanon weitgehend unbeachtet. Das soll nicht länger hingenommen werden. Es ergibt sich die Notwendigkeit, dass Bundesregierung die Stabilisierung des Libanon sowie internationale Deeskalationsinitiativen konsequenter unterstützt.

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