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Parlamentarische Initiativen

Doppelstandards beenden – Exportverbot für nicht genehmigte Pflanzenschutzmittel und Nulltoleranz für Rückstände verbotener Wirkstoffe in Lebensmitteln

Antrag - Drucksache Nr. 21/8073

Agrarchemiekonzerne wie Bayer und BASF erzielen Milliardengewinne mit dem Export von Pestiziden, die in der EU oder Deutschland nicht zugelassen sind, und nehmen damit Gesundheits- und Umweltrisiken im Globalen Süden bewusst in Kauf. Rückstände verbotener Stoffe gelangen zudem über importierte Lebensmittel immer wieder in die EU. Ein deutsches Exportverbot würde diese Doppelstandards beenden, ein Importverbot belasteter Lebensmittel schützt zusätzlich die Menschen hier.

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Vor Kälte und Dunkelheit schützen – Energiearmut definieren und abschaffen

Antrag - Drucksache Nr. 21/8072

Energiearmut ist bisher nicht definiert. Wir fordern eine Definition vorzulegen, um das Problem messbar zu machen und Energiearmut effektiv zu bekämpfen. Energiesperren und Räumungen in die Wohnungslosigkeit sollen verboten werden. Außerdem bedarf es eines Notfallfonds. Zudem fordern wir warmmietenneutrale Sanierung, ein Klimageld sowie die Absenkung der Stromsteuer.

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Nachhaltigkeit von Biomasse

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8014

Die Bundesregierung hat mit Gesetzen wie dem Gebäudeenergiegesetz und Instrumenten wie der Biotreppe, der Grüngas- bzw. Grünheizölquote oder Treibhausgas-Quote bereits einen erhöhten Bedarf an energetischer Biomasse gesetzlich festgeschrieben. Eine Strategie, die diese steigende Nachfrage nachhaltig und klimaschutzverbindlich absichert, fehlt. Mit dieser Anfrage wollen wir die klimapolitischen Inkohärenzen der Bundesregierung thematisieren.

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Strategie der Bundesregierung zur Rechtgrundlage für die Ausweisung mit Nitrat belasteter Gebiete

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8010

Es droht eine Düngesaison 2027 ohne wesentliche Schutzvorschriften für ohnehin belastete Böden. Seit das Bundesverwaltungsgericht im Oktober 2025 die bayerischen Düngeverordnung für unwirksam erklärt hat, wurden in vielen Bundesländern die analogen Regelungen ausgesetzt. Seitdem warten Landwirt:innen und Umweltverbände auf eine verlässliche und rechtskonforme Regelung durch den Bund. Als Linke fordern wir die Einführung des Verursacherprinzips.

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Mietwucher in Deutschland

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7977

In Deutschland herrscht Mietnotstand. Mietwucher greift um sich. Die Linke fragt nach, ob die Bundesregierung über das Ausmaß überhöhter Mieten Bescheid weiß und welche Maßnahmen sie plant, um Mieterinnen und Mieter besser gegen illegal hohe Mieten zu schützen.

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Status, verkehrliche Bewertung und Finanzierung des Ausbaus der Ostbahn

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7976

Die Anrainerkommunen, das Land Brandenburg, sowie grenzüberschreitende Regionalinitiative fordern seit Jahren den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung der Ostbahn. Die Schienenstrecke verbindet Berlin/Brandenburg mit der Republik Polen und ist daher für den grenzüberschreitenden Verkehr sowie für die Verbindung zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin von hoher Bedeutung. Ziel ist es, neue Informationen über den Projektstatus zu generieren.

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Bilanz der Korridorsanierung der Strecke Hamburg - Berlin

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/7973

Die Generalsanierung hat erhebliche Einschnitte für Berufspendler:innen verursacht, zentrale Ziele wurden verfehlt (bspw. ETCS-Technik), der Schienenersatzverkehr hat schwerwiegende Qualitätsmängel und die Verbesserung der Reisequalität ist kaum wahrnehmbar. Ziel dieser Kleinen Anfrage soll eine Bewertung der Generalsanierung durch die Bundesregierung sein. Das Sanierungskonzept soll schließlich "fortlaufend überprüft und angepasst" (Koalitionsvertrag S.26) werden.

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Innovative Netzengpasslösungen vorantreiben – Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht ausbremsen

Antrag - Drucksache Nr. 21/7906

Katherina Reiche macht E.ON mit diesem Gesetz ein Riesengeschenk. Der Konzern besitzt ein Drittel der Verteilernetze direkt und ist an über der Hälfte beteiligt. Dieses Gesetz entbindet Netzbetreiber von ihrer Pflicht, Erneuerbare Energien schnell ans Netz anzuschließen. Flächendeckend könnte diese Regel den EE-Ausbau verhindern. Dabei bedeutet ein Mehr an Strom aus Erneuerbaren ein Mehr an Beschäftigung und lokaler Wertschöpfung, ein Mehr an Klimaschutz und günstigere Strompreise für alle.

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Anders Wirtschaften – Ein neuer wirtschaftspolitischer Kompass für mehr und gute Beschäftigung, konsequenten Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit

Antrag - Drucksache Nr. 21/7908

Es geht darum, der Wirtschaftspolitik der aktuellen Bundesregierung eine grundlegende und übergreifende Alternative aus linker Sicht entgegenzusetzen. Dazu werden eine Vielzahl von Einzelforderungen bzw. Konzepten der Linken in einen größeren Zusammenhang gestellt - von Dekarbonisierung, über Umverteilung, staatlicher Steuerungskompetenz, Wirtschaftsdemokratie, sozialer Gerechtigkeit, globaler Wirtschaftsbeziehungen bis hin zu guter Arbeit.

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Auf Kürzungen beim Erneuerbare-Energien-Gesetz verzichten – Zukunftsfähige Arbeitsplätze in der Wind- und Solarwirtschaft ausbauen – Bezahlbaren Strom aus Sonne und Wind für alle ermöglichen

Antrag - Drucksache Nr. 21/7907

Ministerin Reiche plant die Abschaffung der Förderung für kleine PV-Neuanlagen. Das wird massive Auswirkungen auf die Solarbranche nach sich ziehen. Die Wirtschaftlichkeit einer Anlage würde sich um Jahre verschieben und viele Projekte dadurch nicht realisiert werden. Das wird direkte Auswirkungen auf Beschäftigung und lokale Wertschöpfung haben. Wir müssten im Gegenteil den EE-Ausbau schneller vorantreiben, damit Jobs in zukunftsträchtigen Industrien entstehen und das Klima geschützt wird.

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