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Parlamentarische Initiativen

Transparenz im Bundesgesundheitsministerium

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4224

Aufklärung der Verfehlungen von Jens Spahn darüber, ob sich die Hinweise verhärten, dass Unternehmen und Personen, die ihm politisch und persönlich nahe standen, in seiner Zeit als Bundesminister für Gesundheit profitiert haben. Es geht einerseits darum, zu schauen, inwiefern man das in der Öffentlichkeit nutzen kann, auch wenn es darum geht, einen Untersuchungsausschuss gegen Spahn medial zu fordern, andererseits auch darum nachzuvollziehen, ob sich die Strukturen im Ministerium geändert haben.

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Wohnungslosigkeit bei jungen Menschen

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4223

Alarmierende Zahlen: Mehr als jeder vierte Wohnungslose ist minderjährig. Zudem landen viele „Care Leaver“ nach der Jugendhilfe oft schutzlos auf der Straße. Die Bundesregierung versagt beim Ziel, Wohnungslosigkeit bis 2030 zu überwinden. Wir fordern Sofortmaßnahmen: Junge Menschen brauchen echten Schutz und Wohnraum, keine bürokratischen Hürden.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4671 vor. Antwort als PDF herunterladen

Zugangsbeschränkungen zu Integrationskursen

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4222

Völlig überraschend schränkte das BAMF mit einem Rundschreiben vom 9.2.2026 den Zugang zu Integrationskursen für UnionsbürgerInnen, Ukraine-Geflüchtete, Asylsuchende und Geduldete radikal ein. Das ist eine integrationspolitische Fehlentscheidung ersten Ranges. Der Spracherwerb ist eine zentrale Voraussetzung für ein gelingendes Ankommen, für die Aufnahme einer (qualifizierten) Erwerbstätigkeit und für eine gleichberechtigte Teilhabe. Kritik übte selbst die Integrationsbeauftragte der Regierung.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4680 vor. Antwort als PDF herunterladen

Doppelrolle und Zielkonflikt der Finanzkontrolle Schwarzarbeit

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4217

Die Doppelrolle der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) als Ersatz-Arbeitsinspektion einerseits und Strafverfolgungsbehörde andererseits sowie der daraus resultierende Zielkonflikt werden seit Jahren kritisiert. Zuletzt geschah dies anlässlich des Gesetzentwurfs der Bundesregierung „zur Modernisierung und Digitalisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung“. Die Bundesregierung sieht jedoch keinen Anpassungsbedarf. Vor diesem Hintergrund soll die Anfrage Struktur und Arbeitsweise der FKS beleuchten.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4666 vor. Antwort als PDF herunterladen

Stellung des Betroffenenschutzes bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4216

Der Auftrag der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) beinhaltet die Prüfung, ob Arbeitnehmende zu ausbeuterischen Arbeitsbedingungen beschäftigt werden. In diesem Zusammenhang soll sie auch Ermittlungen im Bereich Menschenhandel vornehmen. Von verschiedenen Seiten wird jedoch die Kritik geäußert, dass die FKS ihrer Verantwortung nicht ausreichend gerecht wird. Die Kleine Anfrage soll einen Überblick über die aktuelle Stellung des Betroffenenschutzes bei der FKS ermöglichen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4667 vor. Antwort als PDF herunterladen

Zurückweisungen an den Binnengrenzen im Jahr 2025

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4215

Dauerhafte Binnengrenzkontrollen und Zurückweisungen von Asylsuchenden verstoßen gegen EU-Recht. Dennoch werden sie von der Bundesregierung aufrechterhalten, um die politische Botschaft zu vermitteln, dass etwas gegen sogenannte irreguläre Migration getan werde. Das kritisieren wir ebenso wie viele NGOs und Rechtsanwält*innen. Wir wollen in erster Linie Zahlen abfragen, um die Polizeipraxis an den Grenzen besser einschätzen zu können.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4922 vor. Antwort als PDF herunterladen

Auswirkungen einer möglichen Abschaffung der täglichen Höchstarbeitszeit auf die Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4205

Die Bundesregierung begründet die Abschaffung der täglichen Höchstarbeitszeit mit "einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie". Gleichstellungspolitische Akteure sind sich jedoch einig: Das Vorhaben steht einer geschlechtergerechteren Verteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit entgegen. Mit dieser Kleinen Anfrage wollen wir uns ein aktuelles Bild von den Auswirkungen der im Koalitionsvertrag angedachten Reform des Arbeitszeitgesetzes für Familien und die Gleichstellung machen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/04925 vor. Antwort als PDF herunterladen

Abschiebungen nach Somalia

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4204

Im November 2024 traf sich der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz mit dem somalischen Staatspräsidenten Hassan Sheikh Mohamud. Dabei sagte Letzterer die Rücknahme von ausreisepflichtigen somalischen Staatsangehörigen zu. Es werde eine Vereinfachung der „Verfahren zur Rückführung“ geben. Seither gibt es Berichte über Abschiebungen mit Transit in Nairobi, die Fragen aufwerfen. Eine private Fluggesellschaft soll für den letzten Abschnitt die Verantwortung übernommen haben.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4496 vor. Antwort als PDF herunterladen

Hilfen zur Erziehung – Berichte über Zahlungsverzögerungen durch Jugendämter

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4197

Eine Umfrage unter freien Trägern der Jugendhilfe in Nordrhein-Westfalen hat massive Zahlungsverzögerungen durch Jugendämter dokumentiert. Dies kann Träger in eine finanzielle Notlage bringen sowie zum Abbruch von pädagogischer Arbeit führen. Wir wollen von der Bundesregierung wissen, ob ihr entsprechende Problemlagen bekannt sind und ob sie gedenkt, hierzu tätig werden zu müssen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4606 vor. Antwort als PDF herunterladen

Zusammenarbeit von Bundesbehörden mit dem Immigration and Customs Enforcement (ICE) der USA

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4196

Militarisiertes Vorgehen, Rekrutierung rechtsextremer Mitarbeiter und schließlich der Mord an zwei Menschen in Minnesota, die gegen das ICE protestiert haben, haben in den USA und weltweit für Empörung gesorgt. Wir wollen in Erfahrung bringen, wie stark deutsche Polizeibehörden mit dem ICE kooperieren, in welchem Umfang personenbezogene Daten ausgetauscht werden und ob mit der Einführung eines neuen Einreiseverfahrens für EU-Bürger in den USA auch das ICE Zugriff auf Datenbanken hat.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4495 vor. Antwort als PDF herunterladen