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Parlamentarische Initiativen

Gute Arbeit, tarifliche Standards und sichere Arbeitsplätze auch für das Leistungssportpersonal

Antrag - Drucksache Nr. 21/4540

Leistungssportpersonal, darunter Bundestrainer*innen arbeiten in den jeweiligen Sportarten überwiegend unter prekären Bedingungen: Über 50 Prozent haben befristete Verträge ohne Entfristungsperspektive. Häufig fehlen transparente Vergütungsstandards und eine Kopplung des Gehalts an die Qualifikation. Diese Situation wird seit vielen Jahren bewusst geduldet und macht eine Vergütung in Anlehnung an TVöD dringend erforderlich.

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Unterhaltsvorschuss reformieren – Chancen für Kinder Alleinerziehender verbessern

Antrag - Drucksache Nr. 21/4539

Drei Viertel der Unterhaltsberechtigten Kinder und Jugendliche bekommen keinen oder nur zu geringen Unterhalt. Mit den Leistungen des Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) geht der Staat für säumige bzw. unzuverlässige Unterhaltspflichtige in Vorleistung. Es gibt jedoch Einschränkungen im UVG, die insbesondere arme Kinder und Jugendliche treffen. Wir wollen die Leistung ausbauen (hälftige statt komplette Anrechnung Kindergeld, Empfänger:innenkreis erweitern auf Ü18).

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Antidiskriminierungsstelle des Bundes stärken – Diskriminierungsschutz erweitern

Antrag - Drucksache Nr. 21/4538

Diskriminierungen nehmen gesellschaftlich zu. Der Ausbau der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und ein erweitertes Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, erweitert um das Merkmal "sozialer Status", soll Betroffene besser vor Diskriminierungen schützen. Ein individuelles Antisdiskriminerungsrecht kann soziale Kämpfe um Emanzipation nicht ersetzen, jedoch flankieren.

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Demokratie fördern statt behindern

Antrag - Drucksache Nr. 21/4455

Die Demokratie ist durch Rechtsextremismus, Diktaturaffinität und rechstextreme Unterwanderung bedroht. Wir fordern eine dauerhafte Finanzierung von Demokratieprojekten Bürokratieabbau und Streichung der Extremismusklausel für eine effiziente Zivilgesellschaftsarbeit. Demokratie lebt vor Ort – doch fehlende Mittel und Bürokratie gefährden Projekte! Die Linke fordert volle Bundesförderung und ein Fördergesetz.

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Antiziganismus in der Polizei

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4386

Die Vorfälle, die bei der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus dokumentiert wurden, weisen auf institutionellen Antiziganismus in deutschen Polizeibehörden hin, der von der Sondererfassung über diskriminierende Praktiken bis hin zu Gewaltanwendung reicht. Eine parlamentarische Befassung mit diesem Thema ist notwendig, um die Empfehlungen der Unabhängigen Kommission Antiziganismus umzusetzen und die Rechte antiziganismusbetroffener Menschen zu schützen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/5139 vor. Antwort als PDF herunterladen

Nutzung von Liegenschaften und Verkehrswegen der Bundeswehr in Hessen

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4313

Die massive Aufrüstung der Bundeswehr hat weitreichende Auswirkungen auf die Kommunen in Hessen. Für die Nutzung der Verkehrsinfrastruktur wurden Sonderrechte vereinbart. Bei wenigstens 14 ehemaligen Liegenschaften wurde die Konversion für zivile Nutzungen gestoppt. Außerdem sind weitere Verdrängungseffekte aufgrund des geplanten Aufbaus der Musterungskapazitäten zu befürchten. Mit der Kleinen Anfrage wird die Bundesregierung aufgefordert, Transparenz über ihre Pläne zu schaffen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4837 vor. Antwort als PDF herunterladen

Probleme bei Betriebsübergaben und -neugründungen

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4305

Die Wirtschaftsstruktur Ostdeutschlands ist bis heute besonders stark durch Kleinst- Klein- und mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe geprägt; gleichzeitig schlägt der demografische Wandel hier früher und stärker zu - es drohen viele Geschäftsaufgaben aufgrund fehlender Nachfolger:innen und weniger Neugründungen. Wir wollen wissen, was die Bundesregierung konkret unternimmt, um einer in Ostdeutschland großen Herausforderung zu begegnen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4765 vor. Antwort als PDF herunterladen

Arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zu Arbeitszeit und gesundheitlichen Auswirkungen

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4260

Wir stellen einerseits Nachfragen zur Kleinen Anfrage "Auswirkungen einer Umstellung von täglicher zu wöchentlicher Höchstarbeitszeit" (BT-Drs. 21/3703) mit Fokus auf dem Arbeitsschutzaspekt des Arbeitszeitgesetzes. Andererseits werden weitere Einschätzungen und Daten abgefragt zu einer Veröffentlichung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, zu arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen zur Arbeitszeit und gesundheitlichen Auswirkungen. Diese stehen einer Umstellung auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit entgegen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4964 vor. Antwort als PDF herunterladen

Wirtschafts- und gleichstellungspolitische Auswirkungen des Ehegattensplittings

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4258

Frauen sind gesellschaftlich weiterhin finanziell schlechter gestellt als Männer. Sie verdienen durchschnittlich weniger, und das ein Leben lang. Das Ehegattensplitting ist ein altmodisches Steuermodell, das die Anreize für die geringer verdienende Partnerin (meist Frauen) mindert, Arbeit nachzugehen. Vom Ehegattensplitting profitieren überwiegend Haushalte mit hohem und ungleich verteiltem Gesamteinkommen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4710 vor. Antwort als PDF herunterladen

Asylverfahren und Abschiebungen beim Herkunftsland Guinea

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4242

Nach Angaben des Vereins Guinée-Solidaire-Organisation kommt seit Monaten wiederholt eine Delegation aus Guinea nach Deutschland, die den Auftrag hat, aus Guinea stammende Geduldete zu identifizieren und ihnen Passersatzpapiere auszustellen. So soll ihre Abschiebung ermöglicht werden. Der Verein kritisiert diese Praxis, weil Guinea kein sicheres Land sei.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4742 vor. Antwort als PDF herunterladen