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Parlamentarische Initiativen

UN-Behindertenrechtskonvention konsequent umsetzen

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5569

Die UN-Behindertenrechtskonvention wurde vor 17 Jahren ratifiziert. Die Zeit des Wartens ist vorbei. Die Geduld der Betroffenen ist aufgebraucht. Es wird höchste Zeit, die Forderung der UN-BRK nach dem konsequenten Abbau von Barrieren, die eine volle, gleichberechtigte und wirksame Teilhabe von Menschen mit Behinderungen verhindern, endlich in die Tat umzusetzen.

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Entschließungsantrag zu der dritten Beratung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung – 21/4083, 21/5530 – Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote

Entschließungsantrag - Drucksache Nr. 21/5545

Wir wollen zeigen, dass die aktuelle und geplante Ausgestaltung der Treibhausgasminderungs-Quote mit echter Mobilitätswende und sinnvollem Klimaschutz nichts zu tun hat. Sie benachteiligt direkte Elektrifizierung, erhöht Verbraucher:innenpreise und verlängert fossile Geschäftsmodelle, weil sie darauf hinausläuft, dass länger weiter getankt wird. Diejenigen ohne eine gute ÖPNV-Anbindung oder ein E-Auto werden mit immer höheren Kosten fürs Tanken konfrontiert. Biokraftstoffe gehören nicht in den Tank.

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Bevölkerung und Wirtschaft von den steigenden Treibstoffpreisen wirksam entlasten

Antrag - Drucksache Nr. 21/5484

Die Entlastungen für die Bevölkerung durch die Bundesregierung sind viel zu gering. Das Ausmaß der Krise und die Auswirkung auf Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen werden ignoriert. Die Regierung traut sich nicht, sich mit der mächtigen Ölindustrie anzulegen. Die Übergewinne sind nachgewiesen – es werden die gleichen Fehler wie zu Beginn des Ukrainekriegs gemacht.. Merz, Reiche und Klingbeil fordern die EU-Kommission nur auf, eine Übergewinnsteuer "zu prüfen". Wir fordern, die Erdölkonzerne zur Kasse zu bitten, um die Mehrheit zu entlasten.

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Familiennachzug zu international Schutzberechtigten seit 2024

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5455

Viele Geflüchtete mit Schutzstatus in Deutschland müssen jahrelang auf den Nachzug ihrer Partnerinnen und Partner, Eltern oder minderjährigen Kinder warten. Anerkannte Flüchtlinge haben zwar das Recht, ihre engsten Angehörigen zu sich zu holen, aber in der Praxis stößt dies auf vielfältige Hürden. Mit der Kleinen Anfrage erkundigen wir uns nach Wartezeiten an den Auslandsvertretungen, der Zahl der erteilten Visa seit 2024 und nach der personellen Ausstattung der Visastellen.

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Uranfabrik Lingen stilllegen – Keine Atomkooperationen mit Russland

Antrag - Drucksache Nr. 21/5397

Der Antrag fordert die Stilllegung der Brennelementefabrik in Lingen (Advanced Nuclear Fuels, ANF). Er wendet sich gegen die Produktion von Brennelementen in Kooperation mit dem russischen Staatskonzern Rosatom. Hintergründe sind der unvollständige Atomausstieg in Deutschland sowie sicherheitspolitische Bedenken gegen eine Zusammenarbeit mit Rosatom im Kontext des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.

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Erkenntnisse der Bundesregierung zum Verein „Zentrum – die alternative Gewerkschaft e.V.“ / „Zentrum Automobil e.V.“ und dessen Verbindungen zu rechtsextremen Gruppierungen und Parteien

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5437

Bis Mai wählen deutschlandweit Beschäftigte die Betriebsräte ihrer Unternehmen. Der mutmaßlich rechtsextremistische Verein „Zentrum – die alternative Gewerkschaft e.V.“ versucht sich insbesondere in Großbetrieben der Autoindustrie als vermeintliche Alternative zu den DGB-Einzelgewerkschaften zu positionieren. Die Kleine Anfrage hat zum Ziel, die Verankerung des Vereins in der neonazistischen Szene, die Verbindungen zur AfD und das Eindringen rechter Akteure in die Betriebe zu thematisieren.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/5702 vor. Antwort als PDF herunterladen

Abkommen zur Gasförderung - geplante Projekte vor Borkum insbesondere im Hinblick auf Meeresschutzgebiete

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5392

Wir wollen Transparenz über die Gasbohrungen in der Nordsee herstellen, Wissenslücken schließen und potentielle Gefahren hervorheben. Aufzeigen des fossilen Kurses der Regierung, insbesondere durch den Aufbau neuer aufwendiger und risikoreicher Infrastruktur.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/5718 vor. Antwort als PDF herunterladen

Rekommunalisierung statt Ausverkauf – Für ein Vorkaufsrecht, das Mieterinnen und Mieter sowie Gewerbe schützt

Antrag - Drucksache Nr. 21/5327

Die dringende rechtssichere Reaktivierung des Vorkaufsrechts in Milieuschutzgebieten ist nun seit bald fünf Jahren überfällig. Gerade dort müssen verwurzelte Nachbar:innen vor Verdrängung geschützt werden. Um die Mietenkrise zu beenden, muss Spekulanten das Handwerk gelegt werden - Wohnen ist keine Ware. Das kommunale Vorkaufsrecht hätte positive Auswirkungen auf die Mietpreisentwicklung.

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Drohende Kürzung der EU-Mittel für den ländlichen Raum - Auswirkungen bei Wegfall von LEADER-Förderprogrammen

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5294

Die Linke betont die Bedeutung der EU-Kohäsionspolitik für die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Stadt und ländlichem Raum. Sie setzt sich dafür ein, bewährte Programme wie LEADER zu erhalten und weiterzuentwickeln, um lokale Verantwortung, einen lebenswerten ländlichen Raum und demokratische Teilhabe zu stärken. Die Linke steht für die verlässliche finanzielle Unterstützung strukturschwacher Regionen ein. Die Kleine Anfrage soll aufzeigen, warum LEADER-Programme erhalten werden sollten.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/5667 vor. Antwort als PDF herunterladen

Anerkennung geschlechtsspezifischer Verfolgungsgründe in Asylverfahren

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5260

Rund 40 Prozent der Menschen, die 2025 einen Asylantrag in Deutschland stellten, waren Frauen und Mädchen. Ihre Fluchtgründe unterscheiden sich teilweise von denen männlicher Geflüchteter: Neben Krieg, Verfolgung und existenzieller Not führen auch patriarchale Gewalt dazu, dass sie fliehen müssen. Mit der Anfrage erkundigen wir uns danach, wie das BAMF über die Asylanträge weiblicher Asylsuchender entscheidet und wie dort mit geschlechtsspezifischer Verfolgung umgegangen wird.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/5717 vor. Antwort als PDF herunterladen