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Parlamentarische Initiativen

Heizkostendeckel sofort einführen und Gasausstieg ermöglichen

Antrag - Drucksache Nr. 21/6019

Angesichts der geplanten Ablösung des Gebäudeenergiegesetzes durch das Gebäudemodernisierungsgesetz droht Mietenden eine Heizkostenfalle. Ohne verbindliche Schutzregelungen werden sie künftig die steigenden Kosten fossiler Heizsysteme tragen, über deren Anschaffung sie selbst keine Entscheidungsgewalt haben. Wir fordern daher einen Heizkostendeckel, der Mietende wirksam vor überhöhten Heizkosten schützt und Vermieterinnen und Vermieter in die Pflicht nimmt, auf klimafreundliche Heizungsoptionen umzustellen.

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Miet- und Wohnraumkosten in Bayern

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5973

Die Miet- und Wohnkosten steigen trotz Mietpreisbremse überall in Deutschland weiter. Insbesondere bayerische Kommunen gehören zu den teuersten in Deutschland. Mit dieser Kleinen Anfrage wollen wir einen aktuellen Sachstand über die Wohnkostenentwicklung in Bayern erhalten, um den Druck auf die Politik zu erhöhen, hier tätig zu werden.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6248 vor. Antwort als PDF herunterladen

Bilanz des Kraftstoffmaßnahmenpakets

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5916

Wir fragen nach der Wirkung des Kraftstoffmaßnahmenpakets um zu zeigen, dass die beschlossenen Änderungen zu wenig Wirkung bei der Bekämpfung von Übergewinnen der Ölkonzerne und damit der Verbraucherpreise zeigen. Dies soll Druck aufbauen, die Erkenntnisse der Sektoruntersuchung Kraftstoffe strenger umzusetzen, einen Spritpreisdeckel und/oder eine Übergewinnsteuer einzuführen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6169 vor. Antwort als PDF herunterladen

Speicherungsanlässe in der Datei „Gewalttäter Sport“ und Datenübermittlung in die USA, Kanada und Mexiko anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2026

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5897

Trans- und queerfeindliche Einreisebestimmungen und racial profiling machen Reisen zur WM in den USA gefährlich für queere Menschen und BIPoC. Wir wollen wissen, welche persönlichen Daten aus der Datei "Gewalttäter Sport" an US-Behörden weitergegeben werden und wie die Bundesregierung WM-Reisende aus Deutschland vor der Gewalt der US-Abschiebebehörden zu schützen und sie vor Ort zu unterstützen gedenkt. Die Menschen haben ein Recht zu wissen, worauf sie sich einlassen, wenn sie zur WM reisen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6191 vor. Antwort als PDF herunterladen

Einfluss der Gaslobby auf die Kraftwerksstrategie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5888

Medienberichten zufolge fragte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Konzerne RWE und EnBW an, um Ausschreibungskriterien für Gaskraftwerke zu konkretisieren. Dieselben Konzerne also, die sich dann auf ebendiese Ausschreibungen bewerben sollen. Es geht hierbei um Milliarden an Subventionen, die durch Umlage alle Verbraucher*innen zahlen werden müssen. Dass das Ministerium offenbar selbst Argumente von Konzernen angefragt hatte, die in Ausschreibungen Gaskraftwerke gegenüber Batterien bevorteilen könnten, ist skandalös.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6474 vor. Antwort als PDF herunterladen

Gesunde Ernährung und andere Fragen zur Neuberechnung der Regelsätze in der Grundsicherung

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5861

Die Kleine Anfrage soll mögliche Schwachstellen der 2026 anstehenden Regelsatzberechnung aufzeigen und die Bundesregierung zu mehr Transparenz sowie einer realitätsnahen, armutsfesten Ausgestaltung bewegen. Im Fokus steht u.a. die Frage, ob eine gesunde Ernährung in der Grundsicherung möglich ist. Öffentlich wird damit gezeigt, dass nach Ansicht der Fragestellerinnen und Fragesteller die so berechneten Regelsätze strukturell zu niedrig sind und grundlegende Bedarfe nicht verlässlich decken.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6151 vor. Antwort als PDF herunterladen

Fankultur ist kein Verbrechen - Dialog statt Repression, Mitbestimmung statt Diskriminierung

Antrag - Drucksache Nr. 21/5826

Die Linke setzt sich für eine vielfältige und demokratisch orientierte Fankultur ein und schützt Fans vor ungezielten Grundrechtseingriffen. Wir wollen Videoüberwachung in Stadien begrenzen, setzen uns gegen personalisiertes Ticketing ein und wollen soziale Arbeit mit Fans durch ein Zeugnisverweigerungsrecht vor polizeilichen Zugriffen schützen. Einnahmen aus dem kommerziellen Spielbetrieb wollen wir für die Finanzierung einer demokratischen und vielfältigen Fanarbeit einsetzen.

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Das Zollfinanzgerechtigkeitsgesetz und die Leerstellen bei der Bekämpfung organisierter Cum-Steuerkriminalität

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5831

Ziel ist die Defizite bei der Verfolgung von Cum-Geschäften zu erfragen, auch auf Basis neuer BaFin-Daten und warum das Zollfinanzgerechtigkeitsgesetz die schwere Steuerkriminalität ausspart. Die Botschaft verdeutlicht, dass die Bundesregierung ohne eine valide bundesweite Datenbasis und trotz gegenteiliger Expertenwarnungen, das Risiko massiver Einnahmeverluste durch Verjährung und institutionell Fragmentierung in Kauf nimmt. Kurzfristig angekündigte Aktionspläne sind kein Ersatz für effiziente Bündelung von Kompetenzen beim Bund.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6390 vor. Antwort als PDF herunterladen

Pflegeversicherung solidarisch und bedarfsgerecht ausrichten

Antrag - Drucksache Nr. 21/5828

Pflegebedürftigkeit ist heute ein riesiges Armutsrisiko von gesellschaftlicher Relevanz. Weil explodierende Eigenanteile Menschen systematisch in die Sozialhilfe treiben, erfüllt die Soziale Pflegeversicherung ihren Kernauftrag zunehmend nicht mehr. Damit Pflege keine Frage des Geldbeutels ist, müssen pflegebedingte Kosten vollständig übernommen und durch eine gerechte Verteilung der Beitragslast finanziert werden. Ein Gutachten stützt unser hier vorgeschlagenes Konzept der Pflegebürgervollversicherung.

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Kryptowerte streng regulieren und gerecht besteuern

Antrag - Drucksache Nr. 21/5824

Regulatorische Lücken lassen Steuergelder im Milliardenbereich verpuffen, leisten Geldwäsche-Netzwerken Vorschub während das Bürgergeld gekürzt wird. Die einjährige Haltefrist auf Kryptogewinne ist ein Steuergeschenk an Rechtsaußen. Wir fordern mehr Gerechtigkeit gegenüber allen Steuerzahlenden durch die konsequente Besteuerung von Gewinnen aus dem Kryptohandel.

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