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Parlamentarische Initiativen

Palästinensische Geflüchtete in Deutschland

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8476

Es gibt keine verlässliche Statistik zur Frage, wie viele Palästinenserinnen und Palästinenser in Deutschland leben. In verschiedenen journalistischen Artikeln ist von etwa 200.000 Personen die Rede. Eine genaue Erfassung existiert jedoch nicht, weil viele der in Deutschland lebenden Palästinenserinnen und Palästinenser staatenlos sind oder die Staatsbürgerschaft des Landes haben, in das ihre Vorfahren infolge der Nakba geflohen sind.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/8848 vor. Antwort als PDF herunterladen

Abschiebungen nach Somalia im bisherigen Jahr 2026

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8469

Die Zahl der Abschiebungen nach Somalia ist zuletzt angestiegen. Nach unserer Kenntnis könnte dabei eine Absprache zwischen dem damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz und dem somalischen Staatspräsidenten Hassan Sheikh Mohamud im November 2024 eine Rolle gespielt haben. Letzterer sagte die Rücknahme von ausreisepflichtigen somalischen Staatsangehörigen zu. Es werde eine Vereinfachung der „Verfahren zur Rückführung“ geben. Wir erkundigen uns nach Abschiebungen im bisherigen Jahr 2026.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/8756 vor. Antwort als PDF herunterladen

Hunger als Waffe – Umsetzung der UN-Sicherheitsratsresolution 2417 und Prävention von Hungerkrisen

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8423

2018 verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die Resolution 2417, die Hunger als Kriegswaffe ächtet. Wir fragen die Bundesregierung nach Anwendung, Umsetzung, Implementierung und Konsequenzen sowie Prävention.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/8759 vor. Antwort als PDF herunterladen

Mutterschutz für Selbstständige ermöglichen

Antrag - Drucksache Nr. 21/8461

Die Versorgungslücke bei Selbständigen widerspricht den Prinzipien von Gleichstellung und Diskriminierungsfreiheit. Wir fordern die Bundesregierung auf, ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einzulösen und einen Mutterschutz für Alle einzuführen sowie Beratungsstellen für Selbstständige zu schaffen.

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Entschließungsantrag zu zu der Beratung der Unterrichtung durch die Bundesregierung – Drucksache 21/8400 – Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland 2026: In Bewegung bleiben

Entschließungsantrag - Drucksache Nr. 21/8417

Der Antrag fordert konkrete Schritte für mehr Gleichheit zwischen Ost und West: Ostdeutsche sollen stärker in Führungspositionen vertreten sein, die Lohneinheit bis 2027 erreicht und regionale Karrierenetzwerke ausgebaut werden. Finanziert werden soll ein starker Sozialstaat durch eine Vermögensteuer. Zudem fordern wir die Reaktivierung von Bahnstrecken, die Rückkehr des 9-Euro-Deutschlandtickets sowie Maßnahmen gegen überhöhte Spritpreise und Übergewinne der Mineralölkonzerne.

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Zollreform erweitern – Organisierte Steuerkriminalität wirksam verfolgen und eingezogenes Vermögen der Gesellschaft zurückgeben

Antrag - Drucksache Nr. 21/8391

Steuerbetrug in Nadelstreifen ist kein Kavaliersdelikt. Er kostet den Staat Milliarden. Cum-Ex und Cum-Cum zeigen: Organisierte Steuerkriminalität agiert professionell, international und bisher weitgehend straflos. Deutschland braucht echte Ermittlungskraft auf Bundesebene.

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Informationen zu Sprachanforderungen beim Ehegattennachzug für die Jahre 2025 und 2026

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8269

Mehr als 10.000 Ehegatten können alljährlich nicht zu ihren PartnerInnen nach Deutschland ziehen, weil sie einen Deutsch-Test im Ausland nicht bestanden haben. Das ist mit EU- und Verfassungsrecht kaum vereinbar. Eine Härtefallregelung existiert weitgehend nur auf dem Papier. Kritische Entscheidungen von Gerichten gibt es dennoch kaum. Die Linke macht mit regelmäßigen Anfragen auf diesen wenig bekannten Skandal aufmerksam und setzt sich für das unteilbare Menschenrecht auf Familienleben ein.

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Regionale Verteilung der Kriegsdienstverweigerung

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8216

Ziel ist es, regionale Unterschiede bei der Kriegsdienstverweigerung sichtbar zu machen und sie in den Zusammenhang mit der sozialen und wirtschaftlichen Bedeutung der Bundeswehr als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb zu stellen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Ost-West-Unterschieden und die Entwicklung in Thüringen.

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Statistik zur Anwendung von Online-Durchsuchung und Quellen-Telekommunikationsüberwachung („Staatstrojanern“)

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8211

Die vom Bundesamt für Justiz veröffentlichten Zahlen zum angeordneten und tatsächlichen Einsatz von staatlicher Spähsoftware durch deutsche Polizeien belegen eine steigende Tendenz in der Anwendung dieser sowohl bürgerrechtlich als auch IT-sicherheitsseitig höchst fragwürdigen Ermittlungsmaßnahme. Hier werden weitere Details zu der Statistik abgefragt, um die Betroffenheiten noch besser transparent zu machen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/8509 vor. Antwort als PDF herunterladen

Ostdeutsche in der Bundeswehr

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/8206

Der jährliche Bericht zum Stand der Deutschen Einheit untersucht nicht die Repräsentanz von Ostdeutschen in der Bundeswehr. Als Trägerin des staatlichen Gewaltmonopols kommt den Streitkräften eine wichtige Bedeutung für das Zusammenwachsen des wiedervereinigten Deutschlands zu. Die Kleine Anfrage erkundigt sich nach dem aktuellen Stand, der politische Hinweise auf die soziale Durchlässigkeit, Karrierechancen sowie etwaige Benachteiligungen von Ostdeutschen in der Bundeswehr geben kann.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/8521 vor. Antwort als PDF herunterladen