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Parlamentarische Initiativen

Umfang der polizeilichen Datenhaltung 2026

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/6041

Die Linke erfragt regelmäßig die Zahlen der in polizeilichen Datenbanken gespeicherten Personen und Gruppen. Die Kenntnis dieser Zahlen gewinnt derzeit an Brisanz, weil die Bundesregierung die Einführung von Werkzeugen zur automatisieren Auswertung dieser Datensätze plant. Sogar ein Training von KI-Anwendungen bei Firmen in Drittstaaten - bspw. Palantir in den USA - mit diesen Daten soll ermöglicht werden. Die Öffentlichkeit sollte erfahren, wie viele Menschen potentiell davon betroffen sind.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6288 vor. Antwort als PDF herunterladen

Diskriminierung im Gesundheitswesen - Datenlage zur queersensiblen Gesundheitsversorgung in Deutschland

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5991

Die Kleine Anfrage erhebt den aktuellen Forschungsstand zur queersensiblen Gesundheitsversorgung und bildet die Grundlage weiterer Anfragen zu Diskriminierung im Gesundheitswesen. Queere Personen sind weiterhin überdurchschnittlich von Diskriminierung betroffen, während belastbare Studien fehlen. Zivilgesellschaftliche Organisationen versuchen momentan diese Lücken zu schließen, die eigentlich in staatlicher Verantwortung liegt.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6267 vor. Antwort als PDF herunterladen

Einsätze von sogenannten stillen SMS, WLAN-Catchern, IMSI-Catchern, Funkzellenabfragen im 2. Halbjahr 2025

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5975

Mit dieser regelmäßigen Kleinen Anfrage erfragen wir Zahlen zum Einsatz von Methoden der informationstechnischen Überwachung durch Polizeibehörden und Geheimdienste des Bundes. Damit wollen wir transparent machen, welchen Umfang die staatliche Überwachung bereits heute hat und wie häufig beispielsweise "Stille SMS" versendet werden, um den Aufenthaltsort von Personen festzustellen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6578 vor. Antwort als PDF herunterladen

Islamfeindlichkeit und antimuslimische Straftaten im ersten Quartal 2026

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5917

Aufklärung über die anhaltend hohe Zahl islamfeindlicher Straftaten und Proteste im ersten Quartal 2026. Kontinuierliches Monitoring zur Bewertung aktueller Trends nach dem das BKA für 2025 vorläufig 1.543 Fälle zählte, darunter 53 Angriffe auf Moscheen. Für 2024 dokumentierten zivilgesellschaftliche Organisationen mit 3.080 Vorfällen knapp doppelt so viele wie die behördliche Statistik. Die Anfrage zielt auf Transparenz über Dunkelziffern und die Wirksamkeit staatlicher Gegenmaßnahmen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6530 vor. Antwort als PDF herunterladen

Speicherungsanlässe in der Datei „Gewalttäter Sport“ und Datenübermittlung in die USA, Kanada und Mexiko anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2026

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5897

Trans- und queerfeindliche Einreisebestimmungen und racial profiling machen Reisen zur WM in den USA gefährlich für queere Menschen und BIPoC. Wir wollen wissen, welche persönlichen Daten aus der Datei "Gewalttäter Sport" an US-Behörden weitergegeben werden und wie die Bundesregierung WM-Reisende aus Deutschland vor der Gewalt der US-Abschiebebehörden zu schützen und sie vor Ort zu unterstützen gedenkt. Die Menschen haben ein Recht zu wissen, worauf sie sich einlassen, wenn sie zur WM reisen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6191 vor. Antwort als PDF herunterladen

Fankultur ist kein Verbrechen - Dialog statt Repression, Mitbestimmung statt Diskriminierung

Antrag - Drucksache Nr. 21/5826

Die Linke setzt sich für eine vielfältige und demokratisch orientierte Fankultur ein und schützt Fans vor ungezielten Grundrechtseingriffen. Wir wollen Videoüberwachung in Stadien begrenzen, setzen uns gegen personalisiertes Ticketing ein und wollen soziale Arbeit mit Fans durch ein Zeugnisverweigerungsrecht vor polizeilichen Zugriffen schützen. Einnahmen aus dem kommerziellen Spielbetrieb wollen wir für die Finanzierung einer demokratischen und vielfältigen Fanarbeit einsetzen.

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Abfrage und Verwendung geheimdienstlicher Erkenntnisse zu Buchläden durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5836

Staatliche Kulturförderung wird durch den Bundesbeauftragten für Kultur und Medien zum Instrument politischer Kontrolle gemacht. Wenn die Einschätzung des Inlandsgeheimdienstes kulturpolitische Entscheidungen der Bundesregierung beeinflusst, sind Meinungs-, Kunst- und Wissenschaftsfreiheit ernsthaft in Gefahr.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6312 vor. Antwort als PDF herunterladen

Pflegeversicherung solidarisch und bedarfsgerecht ausrichten

Antrag - Drucksache Nr. 21/5828

Pflegebedürftigkeit ist heute ein riesiges Armutsrisiko von gesellschaftlicher Relevanz. Weil explodierende Eigenanteile Menschen systematisch in die Sozialhilfe treiben, erfüllt die Soziale Pflegeversicherung ihren Kernauftrag zunehmend nicht mehr. Damit Pflege keine Frage des Geldbeutels ist, müssen pflegebedingte Kosten vollständig übernommen und durch eine gerechte Verteilung der Beitragslast finanziert werden. Ein Gutachten stützt unser hier vorgeschlagenes Konzept der Pflegebürgervollversicherung.

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Bedarfsgerechte und krisenfeste Akut- und Notfallversorgung

Antrag - Drucksache Nr. 21/5822

Die Notfallversorgung funktioniert nicht gut in Deutschland. Wer in Akutfällen Hilfe beim Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst sucht, wird oft in die Notaufnahmen der Krankenhäuser geschickt, auch wenn eigentlich ambulant oder telemedizinisch behandelt werden könnte. Wer dann dort hingeht, wartet stundenlang, weil die Notaufnahmen gnadenlos unterfinanziert sind. Wenn der Rettungsdienst vor Ort helfen könnte, wird trotzdem ins Krankenhaus transportiert. Das wollen wir ändern.

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Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht über die Allianz SE Rückstellungen sowie mögliche Risiken und Aufsichtslücken

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5745

Die Kleine Anfrage soll klären, ob die BaFin die Allianz SE und ihre konzerninternen Rückversicherungsstrukturen wirksam kontrolliert. Im Mittelpunkt steht, ob Aufsichtslücken bestehen, Risiken für Versicherte und Finanzstabilität entstehen und Governance- sowie Kontrollstrukturen großer Versicherungsgruppen ausreichend überprüft werden.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6283 vor. Antwort als PDF herunterladen