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Parlamentarische Initiativen

Gutes Leben für alle – Handlungsfähigkeit der Kommunen wiederherstellen

Antrag - Drucksache Nr. 21/4471

Der Antrag thematisiert die Rettung der finanziell prekären Kommunen, die unter einem massiven Investitionsstau leiden. Wir fordern ein striktes Konnexitätsprinzip („Wer bestellt, der bezahlt“) für übertragene Aufgaben sowie einen „Infrastrukturgarantie“-Fonds. Zudem sollen Rekommunalisierungen von privatisiertem Eigentum und Versorgungsbetrieben durch neue Gesetze und Finanzhilfen massiv gefördert werden, um die Daseinsvorsorge zu sichern und Klimaschutzmaßnahmen zu fördern.

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Demokratie fördern statt behindern

Antrag - Drucksache Nr. 21/4455

Die Demokratie ist durch Rechtsextremismus, Diktaturaffinität und rechstextreme Unterwanderung bedroht. Wir fordern eine dauerhafte Finanzierung von Demokratieprojekten Bürokratieabbau und Streichung der Extremismusklausel für eine effiziente Zivilgesellschaftsarbeit. Demokratie lebt vor Ort – doch fehlende Mittel und Bürokratie gefährden Projekte! Die Linke fordert volle Bundesförderung und ein Fördergesetz.

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Antiziganismus in der Polizei

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4386

Die Vorfälle, die bei der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus dokumentiert wurden, weisen auf institutionellen Antiziganismus in deutschen Polizeibehörden hin, der von der Sondererfassung über diskriminierende Praktiken bis hin zu Gewaltanwendung reicht. Eine parlamentarische Befassung mit diesem Thema ist notwendig, um die Empfehlungen der Unabhängigen Kommission Antiziganismus umzusetzen und die Rechte antiziganismusbetroffener Menschen zu schützen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/5139 vor. Antwort als PDF herunterladen

Probleme bei Betriebsübergaben und -neugründungen

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4305

Die Wirtschaftsstruktur Ostdeutschlands ist bis heute besonders stark durch Kleinst- Klein- und mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe geprägt; gleichzeitig schlägt der demografische Wandel hier früher und stärker zu - es drohen viele Geschäftsaufgaben aufgrund fehlender Nachfolger:innen und weniger Neugründungen. Wir wollen wissen, was die Bundesregierung konkret unternimmt, um einer in Ostdeutschland großen Herausforderung zu begegnen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4765 vor. Antwort als PDF herunterladen

Asylverfahren und Abschiebungen beim Herkunftsland Guinea

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4242

Nach Angaben des Vereins Guinée-Solidaire-Organisation kommt seit Monaten wiederholt eine Delegation aus Guinea nach Deutschland, die den Auftrag hat, aus Guinea stammende Geduldete zu identifizieren und ihnen Passersatzpapiere auszustellen. So soll ihre Abschiebung ermöglicht werden. Der Verein kritisiert diese Praxis, weil Guinea kein sicheres Land sei.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4742 vor. Antwort als PDF herunterladen

Berichte über rechtsextreme Bezüge des Fördervereins Berliner Schloss e.V. und die Haltung der Stiftung Humboldt-Forum im Berliner Schloss

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4239

Zur Finanzierung der rekonstruierten Fassade des Berliner Schlosses trugen maßgeblich etliche Spender:innen mit rechtsradikaler Gesinnung bei. Der Förderverein Berliner Schloss, der die Spenden eingeworben hatte, hat sich bis heute nicht von seinen Unterstützern mit rechtsradikalen und antisemitischen Haltungen distanziert. Trotzdem haben die Stiftung Humboldt Forum und die Bundesregierung ihre langjährige Kooperation mit dem Förderverein fortgesetzt.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4707 vor. Antwort als PDF herunterladen

Demokratische Schule schützen, Lehrkräfte stärken

Antrag - Drucksache Nr. 21/4275

Der Antrag stärkt den Auftrag politischer Bildung an Schulen, betont den Aufklärungsbedarf bei

Lehrkräften bezüglich eines verzerrten Neutralitätsgebots und zeigt massive Qualitätsdefizite

besonders an nichtgymnasialen Schulen auf. Hier sind Bund und Länder in der Pflicht.

 

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Einschüchterungsklagen stoppen – Demokratie und Pressefreiheit schützen

Antrag - Drucksache Nr. 21/4276

Der Anti-SLAPP-Gesetzentwurf verfehlt bewusst seinen Zweck. Ziel ist es, Journalist*innen und

NGOs vor Einschüchterungsklagen finanziell starker Akteure zu schützen. Dieser Missbrauch

des Justizsystems ist ein Angriff auf die Demokratie und Pressefreiheit und benötigt eine

Regelung. Gleichzeitig läuft die Förderung der einzigen Anlaufstelle für Betroffene ersatzlos aus.

 

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Strafrechtliche Verfolgung von Wortfolgen

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4225

Die Wortfolge "from the river to the sea" wird von einigen Staatsanwaltschaften als Kennzeichen der Hamas verfolgt. Die diesbezügliche Rechtsprechung ist bislang uneinheitlich. Viele Wissenschaftler*innen kritisieren angesichts der Kriminalisierung der Wortfolge einen zu starken Eingriff in die Meinungsfreiheit. Sie betonen, dass diese bedeutungsoffen sei und je nach Kontext interpretiert werden müsse.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4577 vor. Antwort als PDF herunterladen

Zugangsbeschränkungen zu Integrationskursen

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4222

Völlig überraschend schränkte das BAMF mit einem Rundschreiben vom 9.2.2026 den Zugang zu Integrationskursen für UnionsbürgerInnen, Ukraine-Geflüchtete, Asylsuchende und Geduldete radikal ein. Das ist eine integrationspolitische Fehlentscheidung ersten Ranges. Der Spracherwerb ist eine zentrale Voraussetzung für ein gelingendes Ankommen, für die Aufnahme einer (qualifizierten) Erwerbstätigkeit und für eine gleichberechtigte Teilhabe. Kritik übte selbst die Integrationsbeauftragte der Regierung.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4680 vor. Antwort als PDF herunterladen