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Parlamentarische Initiativen

Antiziganismus in der Polizei

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4386

Die Vorfälle, die bei der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus dokumentiert wurden, weisen auf institutionellen Antiziganismus in deutschen Polizeibehörden hin, der von der Sondererfassung über diskriminierende Praktiken bis hin zu Gewaltanwendung reicht. Eine parlamentarische Befassung mit diesem Thema ist notwendig, um die Empfehlungen der Unabhängigen Kommission Antiziganismus umzusetzen und die Rechte antiziganismusbetroffener Menschen zu schützen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/5139 vor. Antwort als PDF herunterladen

Probleme bei Betriebsübergaben und -neugründungen

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4305

Die Wirtschaftsstruktur Ostdeutschlands ist bis heute besonders stark durch Kleinst- Klein- und mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe geprägt; gleichzeitig schlägt der demografische Wandel hier früher und stärker zu - es drohen viele Geschäftsaufgaben aufgrund fehlender Nachfolger:innen und weniger Neugründungen. Wir wollen wissen, was die Bundesregierung konkret unternimmt, um einer in Ostdeutschland großen Herausforderung zu begegnen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4765 vor. Antwort als PDF herunterladen

Wirtschafts- und gleichstellungspolitische Auswirkungen des Ehegattensplittings

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4258

Frauen sind gesellschaftlich weiterhin finanziell schlechter gestellt als Männer. Sie verdienen durchschnittlich weniger, und das ein Leben lang. Das Ehegattensplitting ist ein altmodisches Steuermodell, das die Anreize für die geringer verdienende Partnerin (meist Frauen) mindert, Arbeit nachzugehen. Vom Ehegattensplitting profitieren überwiegend Haushalte mit hohem und ungleich verteiltem Gesamteinkommen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4710 vor. Antwort als PDF herunterladen

Reproduktive Gerechtigkeit verwirklichen – Selbstbestimmung gewährleisten

Antrag - Drucksache Nr. 21/4299

Der Antrag soll deutlich machen, dass reproduktive Selbstbestimmung nur ohne Zwang und mit entsprechenden materiellen und institutionellen Bedingungen möglich ist. Zentral ist die Streichung von Schwangerschaftsabbrüchen aus dem Strafgesetzbuch und deren Regelung als normaler Teil der Gesundheitsversorgung, dabei bleibt der Antrag aber nicht stehen, sondern verdeutlicht, dass etliche gesellschaftliche Verhältnisse die Entscheidung für oder gegen Kinder beeinflussen.

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Demokratische Schule schützen, Lehrkräfte stärken

Antrag - Drucksache Nr. 21/4275

Der Antrag stärkt den Auftrag politischer Bildung an Schulen, betont den Aufklärungsbedarf bei

Lehrkräften bezüglich eines verzerrten Neutralitätsgebots und zeigt massive Qualitätsdefizite

besonders an nichtgymnasialen Schulen auf. Hier sind Bund und Länder in der Pflicht.

 

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Transparenz im Bundesgesundheitsministerium

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4224

Aufklärung der Verfehlungen von Jens Spahn darüber, ob sich die Hinweise verhärten, dass Unternehmen und Personen, die ihm politisch und persönlich nahe standen, in seiner Zeit als Bundesminister für Gesundheit profitiert haben. Es geht einerseits darum, zu schauen, inwiefern man das in der Öffentlichkeit nutzen kann, auch wenn es darum geht, einen Untersuchungsausschuss gegen Spahn medial zu fordern, andererseits auch darum nachzuvollziehen, ob sich die Strukturen im Ministerium geändert haben.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4935 vor. Antwort als PDF herunterladen

Wohnungslosigkeit bei jungen Menschen

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4223

Alarmierende Zahlen: Mehr als jeder vierte Wohnungslose ist minderjährig. Zudem landen viele „Care Leaver“ nach der Jugendhilfe oft schutzlos auf der Straße. Die Bundesregierung versagt beim Ziel, Wohnungslosigkeit bis 2030 zu überwinden. Wir fordern Sofortmaßnahmen: Junge Menschen brauchen echten Schutz und Wohnraum, keine bürokratischen Hürden.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4671 vor. Antwort als PDF herunterladen

Zugangsbeschränkungen zu Integrationskursen

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4222

Völlig überraschend schränkte das BAMF mit einem Rundschreiben vom 9.2.2026 den Zugang zu Integrationskursen für UnionsbürgerInnen, Ukraine-Geflüchtete, Asylsuchende und Geduldete radikal ein. Das ist eine integrationspolitische Fehlentscheidung ersten Ranges. Der Spracherwerb ist eine zentrale Voraussetzung für ein gelingendes Ankommen, für die Aufnahme einer (qualifizierten) Erwerbstätigkeit und für eine gleichberechtigte Teilhabe. Kritik übte selbst die Integrationsbeauftragte der Regierung.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4680 vor. Antwort als PDF herunterladen

Auswirkungen einer möglichen Abschaffung der täglichen Höchstarbeitszeit auf die Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4205

Die Bundesregierung begründet die Abschaffung der täglichen Höchstarbeitszeit mit "einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie". Gleichstellungspolitische Akteure sind sich jedoch einig: Das Vorhaben steht einer geschlechtergerechteren Verteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit entgegen. Mit dieser Kleinen Anfrage wollen wir uns ein aktuelles Bild von den Auswirkungen der im Koalitionsvertrag angedachten Reform des Arbeitszeitgesetzes für Familien und die Gleichstellung machen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/04925 vor. Antwort als PDF herunterladen

Abschiebungen nach Somalia

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/4204

Im November 2024 traf sich der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz mit dem somalischen Staatspräsidenten Hassan Sheikh Mohamud. Dabei sagte Letzterer die Rücknahme von ausreisepflichtigen somalischen Staatsangehörigen zu. Es werde eine Vereinfachung der „Verfahren zur Rückführung“ geben. Seither gibt es Berichte über Abschiebungen mit Transit in Nairobi, die Fragen aufwerfen. Eine private Fluggesellschaft soll für den letzten Abschnitt die Verantwortung übernommen haben.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/4496 vor. Antwort als PDF herunterladen