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Parlamentarische Initiativen

Chemische Unterwerfung als spezifische Form sexualisierter Gewalt

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5867

Die Methode „Chemische Unterwerfung“ hat im Fall Gisèle Pelicots Schlagzeilen gemacht. Die Linke fordert das Konsensprinzip „Ja heißt Ja“ im Sexualstrafrecht – und dabei auch, dass Antifeminismus bekämpft werden muss. Dieser zeigt sich in Fällen chemischer Unterwerfung perfide, organisiert und extrem gewaltvoll: Ganze Netzwerke von Vergewaltigern tauschen sich online aus, Täter sind Partner, Nachbarn, Bekannte. Betroffene sind dem schutzlos ausgeliefert.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6233 vor. Antwort als PDF herunterladen

Straftaten gegen obdach- und wohnungslose Menschen im Jahr 2025

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5856

Nach 2.194 Straftaten gegen Obdachlose im Jahr 2024 stiegen die Fallzahlen laut aktueller Kriminalstatistik für 2025 erneut deutlich an. Mit 2.563 registrierten Delikten entspricht dies einer Steigerung um 17 Prozent. Aufbauend auf der Anfrage vom letzten Jahr wollen wir mit dieser Kleinen Anfrage diese Straftaten beleuchten. Präventive und nachsorgende Maßnahmen, sowie die wissenschaftliche Forschung zu Straftaten gegen wohnungslose Menschen müssen gefördert werden.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6379 vor. Antwort als PDF herunterladen

Entschließung in der Vancouver-Deklaration der Parlamentarischen Versammlung der OSZE zur internationalen Wissenschaftsdiplomatie umsetzen

Antrag - Drucksache Nr. 21/5827

Die Linke tritt dafür ein, die internationale Wissenschaftsdiplomatie innerhalb der deutschen Außenpolitik deutlich aufzuwerten, um die Möglichkeiten diplomatischer Konfliktvermittlungen besser auszuschöpfen. Der Antrag unterstreicht somit das Profil der Linken als Friedens- und Völkerrechtspartei.

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Fankultur ist kein Verbrechen - Dialog statt Repression, Mitbestimmung statt Diskriminierung

Antrag - Drucksache Nr. 21/5826

Die Linke setzt sich für eine vielfältige und demokratisch orientierte Fankultur ein und schützt Fans vor ungezielten Grundrechtseingriffen. Wir wollen Videoüberwachung in Stadien begrenzen, setzen uns gegen personalisiertes Ticketing ein und wollen soziale Arbeit mit Fans durch ein Zeugnisverweigerungsrecht vor polizeilichen Zugriffen schützen. Einnahmen aus dem kommerziellen Spielbetrieb wollen wir für die Finanzierung einer demokratischen und vielfältigen Fanarbeit einsetzen.

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Abfrage und Verwendung geheimdienstlicher Erkenntnisse zu Buchläden durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5836

Staatliche Kulturförderung wird durch den Bundesbeauftragten für Kultur und Medien zum Instrument politischer Kontrolle gemacht. Wenn die Einschätzung des Inlandsgeheimdienstes kulturpolitische Entscheidungen der Bundesregierung beeinflusst, sind Meinungs-, Kunst- und Wissenschaftsfreiheit ernsthaft in Gefahr.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6312 vor. Antwort als PDF herunterladen

Keine Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland

Antrag - Drucksache Nr. 21/5823

Mit dem Antrag wird die Bundesregierung aufgefordert, ihre Stationierungsentscheidung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland unbedingt zu revidieren. Zugleich wird das Bedrohungspotential durch russische, im Prinzip nuklearfähige Trägermittel benannt. Russland sollaufgefordert werden, eine durch neutrale Dritte überprüfbare Transparenz zu schaffen, was dort stationiert ist. Im Fall der Herstellung von Transparenz im Sinne eines Abzuges der russischen Systeme verpflichtet sich die Bundesrepublik dauerhaft auf reziproken Verzicht von Mittelstreckensystemen.

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Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht über die Allianz SE Rückstellungen sowie mögliche Risiken und Aufsichtslücken

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5745

Die Kleine Anfrage soll klären, ob die BaFin die Allianz SE und ihre konzerninternen Rückversicherungsstrukturen wirksam kontrolliert. Im Mittelpunkt steht, ob Aufsichtslücken bestehen, Risiken für Versicherte und Finanzstabilität entstehen und Governance- sowie Kontrollstrukturen großer Versicherungsgruppen ausreichend überprüft werden.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6283 vor. Antwort als PDF herunterladen

Bundeswehrübung „Red Storm Charlie“

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5742

Für Ende September 2026 plant die Bundeswehr das groß angelegte Manöver „Red Storm Charly“ in Hamburg. Ziel der Übung sei es, die Zusammenarbeit und Abläufe zwischen Bundeswehr, zivilen Einsatzkräften und Behörden im Kriegsfall zu testen. Auch der Umgang mit zivilen Protesten soll eine Rolle spielen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6018 vor. Antwort als PDF herunterladen

Umgang der Bundesregierung mit der Kritik der Bundesländer an den Vorschlägen der EU-Kommission zur Einführung Nationaler und Regionaler Partnerschaftspläne (NRPP) im Rahmen des Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) der Europäischen Union

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5741

Die EU-Kommission plant eine Nationalisierung der Vergabe von EU-Geldern im nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen. Die Länder kritisieren die Reformpläne deutlich: Die neue Struktur unterläuft die föderale Struktur in Deutschland und regionale Bedarfe und Potenziale. Eine neue nationale Koordinierungsstelle bedeutet zusätzliche und zu finanzierende Bürokratie. Die Bundesregierung soll Stellung zur Kritik der Länder nehmen.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6234 vor. Antwort als PDF herunterladen

Auskunfteien und ihre Folgen für Verbraucherinnen und Verbraucher

Kleine Anfrage - Drucksache Nr. 21/5731

SCHUFA & Co. entscheiden über Kredite, Wohnungen und Verträge, oft intransparent und fehleranfällig. Das schränkt die Teilhabe vieler Menschen massiv ein und entzieht sich demokratischer Kontrolle. Wir bringen Licht ins Dunkel, legen Missstände offen und setzen uns für klare Regeln und starken Schutz für Verbraucherinnen und Verbraucher ein.

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Hierzu liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 21/6021 vor. Antwort als PDF herunterladen