Unternehmen kaufen, ausquetschen und schnell wieder verkaufen - das ist die Strategie der sogenannten Heuschrecken. Über den Tiervergleich mag man streiten. Aber an der Tatsache, dass viele Finanzinvestoren gemäß diesem Dreiklang und mit sehr kurzfristigen Verwertungsinteressen handeln, gibt es keinen Zweifel.
DIE LINKE fordert eine grundlegende Überprüfung der nationalen und europäischen Ziele für biogene Kraftstoffe. Die überhöhten Quoten von zehn bis 20 Prozent gehen zu Lasten von Natur und Klimaschutz. Überprüfbare Nachhaltigkeitskriterien fehlen bisher. Notwendig ist auch ein Importverbot für Agroenergien, deren großflächiger Anbau zu Raubau an Tropenwäldern und Vertreibung von Kleinbauern führt. In Deutschland muss die Bioenergie-Förderung konsequent am Klimaschutz ausgerichtet werden. Das heißt im Zweifel: kein Strom aus Palmöl und Biogas statt Biosprit.
Das vorliegende Dokument ist ein Arbeitsergebnis eines Netzwerkes zum Thema Arbeitsmarktpolitik in der Fraktion DIE LINKE. Gemeinsam haben Praktikerinnen und Praktiker, Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Abgeordnete und politische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundestagsfraktion, insbesondere der Arbeitskreise II (Wirtschaft, Arbeit, Finanzen) und IV (Gesundheit und Soziale Sicherung) ihre Vorstellungen und Ansatzpunkte zur Erarbeitung einer Gesamtstrategie zur Überwindung der Massenarbeitslosigkeit und zur Verbesserung der Integration und sozialen Absicherung von Erwerbslosen eingebracht.
Millionen Menschen in Deutschland haben immer noch keine Chance auf einen schnellen Internetanschluss. Der Breitbandatlas der Bundesregierung spricht von rund 900.000 Haushalten, die keine Möglichkeit haben, einen bezahlbaren Breitband-Internetanschluss zu bekommen. In gut 800 Gemeinden ist demnach nur eine sehr teure Breitbandverbindung über Satellit möglich. Neben der Frage von arm und reich, von jung und alt verläuft darüber die digitale Spaltung in Deutschland.
Kurzbewertung der geplanten Neufassungen des Gesetzes über die Festsetzung von Mindestarbeitsbedingungen und des Arbeitnehmerentsendegesetzes
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Arbeitsminister Olaf Scholz hat Anfang Januar 2008, entsprechend des Kompromisses der Koalition zum Thema Mindestlohn vom Sommer 2007, Neufassungen des MIA von 1952 und des AEntG vorgelegt. Beide Entwürfe befinden sich zurzeit in der Abstimmung zwischen den Ministerien: Ziel der Neufassungen ist es, laut Olaf Scholz, Mindestlohnregelungen für alle Branchen möglich zu machen.
Briefing: Deutsche Beteiligung an den Quick Reaction Forces in Afghanistan
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Neben einer Strategic Reserve Force und einer Theatre Reserve Force gibt es derzeit fünf Quick Reaction Forces (QRF) in Afghanistan, die den jeweiligen Regionalkommandos zugeordnet sind. Norwegen will die Führung des QRF für das von Deutschland geführte Regionalkommando Nord im August 2008 abgeben. Die Bundesregierung hat Bereitschaft signalisiert, diese Aufgabe zu übernehmen. Angesichts der ohnehin zögerlichen Reaktion der anderen NATO-Staaten in den letzten Monaten, weitere Truppen für ISAF bereitzustellen, ist davon auszugehen, dass es auf der Truppenstellerkonferenz der NATO Anfang Februar keine Alternative zur Bundeswehr geben wird. Dementsprechend erarbeitet das Verteidigungsministerium bereits Einsatzpläne, wonach die QRF Nord bis mindestens 2011 von der Bundeswehr gestellt werden sollen.
Mit der Agenda 2010 und den Hartz-Gesetzen haben SPD und Grüne unter Zustimmung von CDU/CSU und FDP Arbeit in jeder Hinsicht unsicher gemacht: Die unbefristete Beschäftigung mit anständiger Entlohnung darf nicht zum Auslaufmodell werden.
Umverteilung von unten nach oben stoppen! Einkommen und Vermögen gerechter verteilen! Die öffentliche Hand stärken!
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Deutschland ist ein reiches Land, aber die Schere zwischen arm und reich geht immer stärker auseinander. Seit 1991 stagnieren die realen Nettolöhne und -gehälter. Demgegenüber stieg die Netto-Gewinnquote von 30,4 in 2002 auf 36,6 Prozent im 1. Halbjahr 2007. Allein die Zahl der Einkommensmillionäre hat zwischen 2001 und 2005 um 20 Prozent auf 15.000 zugenommen. Bezahlt wird dies durch die zunehmende Armut einer immer größeren Bevölkerungsgruppe. Der nach EU-Kriterien berechnete Anteil der einkommensarmen Menschen hat sich in Deutschland seit 1999 von 12 auf fast 20 Prozent erhöht. Dies bedeutet, dass heute etwa 15 Millionen Menschen ein Monatseinkommen unter 720 Euro haben.
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