24.02.2021 - Gewalt gegen queere Menschen nimmt zu, während die Strafverfolgung Betroffene oft alleine lässt. Es braucht flächendeckend mehr Bewusstsein, Prävention, Kompetenz und Ansprechpersonen in Polizei und Justiz. Mehr lokale Strukturen, die Gewaltbetroffenen helfen. Eine verlässliche Erhebung von Daten zu homo- und transfeindlicher Gewalt.
Foto: picture alliance/Flashpic/Jens Krick28.01.2021 – Der AfD geht es mit ihren Anträgen zum Schutz von Frauen und Mädchen nur um rassistische Politik. "Diesen Pseudo-Feminismus gegen Zuwanderung und Migration braucht niemand.", so Doris Achelwilm, gleichstellungspolitische Sprecherin.
17.12.2020 – Jährlich werden über 2000 intergeschlechtliche Kinder operiert, um Normvorstellungen zu entsprechen. Meist sind es keine gesundheitlich notwendigen, sondern kosmetische Eingriffe, die ohne Einwilligung des Kindes gemacht werden. Und es sind Grundrechtseingriffe. Schluss damit! Auch für die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen werden wir weiter kämpfen.
16.12.2020 - Doris Achelwilm kritisiert Vorschlag aus dem Familienministerium zur Novelle des Jugendmedienschutzes: Gesetzentwurf bringt nicht mehr Sicherheit für Kinder und Jugendliche. Regierungseinfluss auf Medieninhalte muss verhindert, staatsferne Aufsichtskompetenz gestärkt werden.
Solo-Selbstständige und Geringverdiener*innen gehen beim Corona-Hilfspaket leer aus, nachgebessert hat der Bund an dieser Leerstelle bisher nichts. Doris Achelwilm, Fraktion DIE LINKE, fordert ein armutsfestes Einkommen für alle Betroffenen des Corona-Shutdowns, die bisher durchs Raster fallen.
18.09.2020 Die AfD wettert gegen Quoten und Gleichstellungsbeauftragte. Statt antifeministischer Hetze brauchen wir wirksame Gleichstellungsgesetze gegen Lohn- und andere Diskriminierung, eine Stärkung der wichtigen Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten und die Aufwertung jener Berufe, in denen Frauen den Löwinnenanteil stemmen, zum Beispiel in der Pflege, so die gleichstellungspolitische Sprecherin Doris Achelwilm.
19.06.2020 - Das Transsexuellengesetz (TSG) hat Menschen Leid zugefügt und tut es weiterhin. Höchste Zeit, das TSG abzuschaffen und geschlechtliche Selbstbestimmung abzusichern. Zwangssterilisationen oder -scheidungen nach TSG müssen aufgearbeitet und entschädigt werden, so Doris Achelwilm, queerpolitische Sprecherin der Linksfraktion.
Dass Frauen von der Krise besonders betroffen sind, interessiert die Bundesregierung wenig. Es gab für Pflegekräfte Beifall, aber eine Aufwertung unterbezahlter (Frauen-)Berufe lässt das Konjunkturpaket schmerzlich vermissen. Ungleichheiten werden so nicht bekämpft, sondern verstärkt. Höchste Zeit, gleichstellungspolitisch nach vorne zu gehen statt zurück, so Doris Achelwilm.
Blutspenden retten Leben, sie müssen so sicher und diskriminierungsfrei wie möglich ablaufen. Das ist teilweise noch nicht der Fall. Doris Achelwilm: „Schwule, trans* und bisexuelle Menschen sind in Deutschland unter vielen fragwürdigen Annahmen praktisch von Blutspenden ausgeschlossen. Das muss sich dringend ändern. Es macht Mut, dass diese Forderung inzwischen so breite Unterstützung erfährt.
AfD feiert Wichtigtuer, der auf „Whistleblower“ macht, aber keiner ist. Statt Nebelkerzen und Verschwörungstheorien nachzulaufen, muss es um soziale Gerechtigkeit, Arbeitsschutz, Gesundheit für alle, wirtschaftliche Existenzsicherung, faire Lastenverteilung gehen.