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Agrarministerkonferenz: Gezielte Förderung, statt blinde Subventionen

Pressemitteilung von Ina Latendorf,

"Die Landwirt:innen haben es satt: Anstatt sich auf der Agrarministerkonferenz mit den wirklichen Problemen zu befassen, beschäftigen sie sich mit Scheinproblemen um Papua-Neuguinea. Bis 2040 droht sich die Zahl der Höfe zu halbieren und die Agrarminister:innen schauen tatenlos zu. Um das Höfesterben zu stoppen und Junglandwirt:innen zu fördern, sind gezielte Förderungen und Existenzgründungsprämien notwendig. Anstatt die Agrarindustrie zu pampern, müssen öffentliche Mittel so eingesetzt werden, dass sie Humusaufbau, Wasserrückhalt und Biodiversität honorieren", erklärt Ina Latendorf, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecherin für Landwirtschaft, zur Agrarministerkonferenz in Würzburg. Latendorf weiter:

"Landwirtschaft sichern heißt, vielfältige Betriebe zu stärken und nicht, Großindustrien mit blinden Subventionen zu unterstützen. Wir benötigen Höfe, die die Natur schützen und gute Arbeitsplätze anbieten. Ab 2028 muss die GAP dafür sorgen, dass es echte Perspektiven für eine nachhaltige Landwirtschaft gibt. Der viel beschworene Bürokratieabbau darf kein Deckmantel für den Abbau von ökologischen und sozialen Mindeststandards sein."