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Bekämpfung von Armut und Hunger muss endlich Priorität vor Profiten haben

Pressemitteilung von Ina Latendorf,

Zum morgigen Welternährungstag erklärt Ina Latendorf, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin und ernährungspolitische Sprecherin:

„645 Millionen Menschen weltweit sind von Hunger betroffen und 2,7 Milliarden Menschen können sich keine gesunde Ernährung leisten. Diese hohen Zahlen haben viel mit der großen Abhängigkeit unserer Ernährung von Öl, Gas, langen Transportwegen und fossilen Betriebsmitteln zu tun. Auch in Deutschland hängt eine gesunde Ernährung viel zu oft vom Portemonnaie ab. Die Lebensmittel in den Supermarktregalen sind in wenigen Jahren um fast 40 Prozent teurer geworden, während die Supermarktkonzerne Rekordgewinne einfahren.

Statt weiterhin viel Geld in kurzfristige Düngerhilfen und eine exportorientierte Landwirtschaft zu stecken, brauchen wir Mindesterzeuger:innenpreise für die Landwirt:innen, wirksame Entlastung für die Menschen an der Supermarktkasse und ein Bundesprogramm für den Umbau zu einer klimafesten und fossilfreien Landwirtschaft. Es reicht nicht, dass die Welt einmal im Jahr am Welternährungstag auf Hunger leidende Menschen schaut – die Bekämpfung von Armut und Hunger muss endlich Priorität vor Profiten haben.“