"Wenn selbst bei massiven Preissteigerungen die 'Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen' im Vordergrund zu stehen habe, zeigt das, wie weit sich das Beratergremium von Frau Reiche von der Lebensrealität der Menschen entfernt hat. Millionen Pendlerinnen und Pendler, Familien und Kleinunternehmen können ihren Verbrauch nicht einfach reduzieren, sie brauchen kurzfristige Entlastung", erklärt Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Forderungen des "Wissenschaftlichen Beraterkreises Wirtschaftspolitik" von Bundesministerin Katherina Reiche. Wissler weiter:
"Es wirkt, als stehe hier der Schutz der Gewinne von Ölkonzernen im Vordergrund – nicht die Bedürfnisse der Menschen. In diesem Zuge jetzt auch noch Fracking zu fordern, heißt, die nächste fossile Sackgasse und umweltpolitische Katastrophe zu öffnen, statt endlich konsequent auf bezahlbare und erneuerbare Energie umzusteuern und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu beenden."
