Zur Forderung der Ministerpräsidentenkonferenz nach einer der Stromsteuersenkung für alle erklärt Jörg Cezanne, Sprecher für Energiepolitik:
"Die Forderung nach einer schnellstmöglichen Senkung der Stromsteuer für alle ist richtig, denn sie ist mehr als überfällig. Die mögliche Entlastung von rund 70 Euro im Jahr für einen Haushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.500 kWh bleibt zwar überschaubar. Die Stromsteuersenkung macht aber gerade den Umstieg auf batterieelektrische Kraftwagen und Wärmepumpen günstiger. Noch besser würde das von der Linken vorgeschlagene Energiegeld von 150 Euro pro Kopf wirken. Das würde auch helfen, die steigenden Heizkosten und Benzinpreise nach dem Auslaufen der bis Ende des Jahres befristeten Steuersenkung zu bewältigen.
Das größte Kostenrisiko für die Strompreise ist allerdings Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Ihre Energiepolitik zerstört die Geschäftsgrundlage für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien und setzt stattdessen auf teure Gaskraftwerke. Der Ausbau der Erneuerbaren ist aber die wichtigste Voraussetzung für bezahlbare Strompreise in der Zukunft."
