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Olympia-Aktion der Deutschen Bahn schließt Paralympics aus: Inklusion ist kein Marketinginstrument

Pressemitteilung von Sören Pellmann,

„Die Leistungen paralympischer Sportler:innen stehen denen der Olympiateilnehmenden in nichts nach. Dennoch finden sie in der aktuellen Aktion der Deutschen Bahn keinerlei Berücksichtigung. Inklusion darf kein Marketinginstrument sein, das je nach Aufmerksamkeit eingesetzt oder weggelassen wird. Wer Leistung honoriert, muss dies konsequent und gleichberechtigt tun“, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecher für Inklusion und Teilhabe, zur Aktions-Bahncard der Deutschen Bahn anlässlich der Olympischen Winterspiele in Italien, die an Goldmedaillen deutscher Athlet:innen gekoppelt ist und die Paralympischen Winterspiele nicht berücksichtigt. Pellmann weiter:

„Die Deutsche Bahn trägt als bundeseigenes Unternehmen eine besondere Verantwortung für Teilhabe und Gleichstellung. Die aktuelle Ausgestaltung der Olympia-Aktion wird dieser Verantwortung nicht gerecht und ist diskriminierend. Es ist dringend erforderlich, diese Ungleichbehandlung zu korrigieren und eine gleichwertige, rückwirkende Aktion für die paralympischen Athlet:innen auf den Weg zu bringen. Gleichberechtigung darf kein Lippenbekenntnis bleiben, sondern muss sich auch in konkretem Handeln widerspiegeln.“