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Steigende Privatinsolvenzen: Armutszeugnis für die Merz-Regierung

Pressemitteilung von Sören Pellmann,

Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu steigenden Privatinsolvenzen durch hohe Energie- und Lebensmittelpreise laut Angaben des Informationsdienstleisters Crif:

"Wenn Menschen sich verschulden müssen, um zu heizen und zu essen, ist das kein Zufall, sondern politisches Versagen. Das passiert, wenn eine Regierung sich nur für die angebliche steuerliche Belastung von Millionären und Milliardären, nicht aber für das Wohlergehen der Bevölkerung interessiert. Und die Privatinsolvenzen bilden nur die Spitze des Problems ab: Insgesamt gelten rund 5,6 Millionen Menschen in Deutschland als überschuldet.

Statt aber gegenzusteuern, hat die Bundesregierung im November 2025 sogar darauf verzichtet, eine verlässliche Finanzierungsgrundlage für die Schuldnerberatungen zu schaffen – gegen den Protest von geladenen Sachverständigen und der demokratischen Opposition. Diese Beratungen sind der Ort, an dem Insolvenzen noch abgewendet werden können. Dass die jüngsten Insolvenzen aber vor allem in den gestiegenen Lebenshaltungskosten begründet liegen, ist ein absolutes Armutszeugnis für die Merz-Regierung. Die Zahlen zeigen einmal mehr: Das Leben in Deutschland ist für viele nicht mehr bezahlbar. Deshalb fordert Die Linke: runter mit Mieten, Energie- und Lebensmittelpreisen."