Die Bundesregierung begründet die Abschaffung der täglichen Höchstarbeitszeit mit "einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie". Gleichstellungspolitische Akteure sind sich jedoch einig: Das Vorhaben steht einer geschlechtergerechteren Verteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit entgegen. Mit dieser Kleinen Anfrage wollen wir uns ein aktuelles Bild von den Auswirkungen der im Koalitionsvertrag angedachten Reform des Arbeitszeitgesetzes für Familien und die Gleichstellung machen.

Auswirkungen einer möglichen Abschaffung der täglichen Höchstarbeitszeit auf die Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit
Parlamentarische Initiativen
von
Anne Zerr,
Kathrin Gebel,
Mandy Eißing,
Janine Wissler,
Doris Achelwilm,
Dietmar Bartsch,
Desiree Becker,
Janina Böttger,
Anne-Mieke Bremer,
Jörg Cezanne,
Agnes Maria Conrad,
Mirze Edis,
Nicole Gohlke,
Christian Görke,
Cem Ince,
Cansin Köktürk,
Tamara Mazzi,
Pascal Meiser,
Heidi Reichinnek,
Zada Salihović,
Evelyn Schötz,
Lisa Schubert,
Ines Schwerdtner,
Julia-Christina Stange,
Isabelle Vandre,
Sarah Vollath,
Sascha Wagner,
Kleine Anfrage -
Drucksache Nr. 21/4205