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Die Kürzung der internationalen Klimafinanzierung ist nicht nur unklug, sondern zutiefst unanständig

Pressemitteilung von Dr. Fabian Fahl,

"Die Bundesregierung scheitert einmal mehr an einfachen Zusammenhängen: Einerseits kürzt sie die internationale Klimafinanzierung, andererseits warnt sie vor Migration durch Klimawandel. Die Regierung bricht damit nicht nur Versprechen, die sie auf internationaler Ebene gegeben hat und macht Deutschland weiter unglaubwürdig, sondern kürzt auch eines der effektivsten Mittel in der Klimapolitik. Das ist nicht nur unklug, sondern auch zutiefst unanständig", erklärt Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag. Fahl weiter:

"Die Industrieländer sind wesentlich Schuld am menschengemachten Klimawandel, aber Deutschland ist nicht bereit, sich angemessen an den verursachten Kosten zu beteiligen. Während Ministerin Radovan von 'Zeiten sinkender öffentlicher Haushalte' spricht, wird, bedingt durch die Aufrüstung, der größte Haushalt der Geschichte der Bundesrepublik verhandelt. Das ist nicht nur blanker Hohn gegenüber den Menschen im sogenannten Globalen Süden, sondern auch angesichts der 16.000 Hitzetoten in Deutschland diesen Sommer. Als Linke fordern wir, bei der internationalen Klimafinanzierung alle gegebenen Versprechen einzuhalten. Das heißt, es bräuchte mehr und nicht weniger Geld für die internationale Klimafinanzierung – auch in Form von Reparationen. So bekämpfen wir den Klimawandel und gleichzeitig Fluchtursachen."