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"Ein Pflichtdienst darf nicht zum Ersatz für dauerhaft fehlende Fachkräfte werden"

Pressemitteilung von Mandy Eißing,

"Wer sich freiwillig engagieren will, muss auch einen Platz bekommen, deshalb ist ein Rechtsanspruch auf einen Freiwilligendienst an sich der richtige Weg. Frau Prien fordert aber weiterhin auch einen gesellschaftlichen Pflichtdienst", erklärt Mandy Eißing, Sprecherin für Familienpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag. Eißing weiter:

"Freiwilligendienste müssen ausreichend finanziert, qualitativ hochwertig und arbeitsmarktneutral sein. Bei einem Pflichtdienst steigt das Risiko enorm, dass junge Menschen reguläre Beschäftigung ersetzen. Ein Pflichtdienst darf nicht zum Ersatz für dauerhaft fehlende Fachkräfte werden. Wenn wir Pflege, Bildung, soziale Arbeit und Katastrophenschutz stärken wollen, brauchen wir dort gute Arbeitsbedingungen und keine Pflichtdienstleistenden als Lückenbüßer."