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GIZ wird kaputtgespart

Pressemitteilung von Charlotte Neuhäuser,

„Das ist kein Umbau der Strukturen, sondern ein heftiger Einschnitt in die Fähigkeit der Bundesrepublik, nachhaltige Entwicklung und internationale Bildungsarbeit weltweit zu unterstützen. Die GIZ will dauerhaft 60 Millionen Euro ‚Strukturkosten‘ einsparen, außerdem sieht der Haushaltsentwurf für das kommende Jahr Kürzungen in Höhe von 173 Millionen Euro für die GIZ vor. Wer staatliche Aufgaben nach Maßgaben privatwirtschaftlicher Logik umbaut, nimmt in Kauf, dass Beschäftigte und Menschen im Globalen Süden die Folgen tragen", erklärt Charlotte Neuhäuser, Sprecherin für Globale Gerechtigkeit der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Einsparungen bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Neuhäuser weiter:

"Spätestens die über 100 Millionen Euro teure SAP-Umstellung bei der GIZ zeigt doch, dass die Einbindung von privaten Akteuren öffentliche Aufgaben nicht zwangsläufig besser macht. Statt die GIZ kaputtzusparen, braucht es verlässliche Finanzierung und eine Entwicklungszusammenarbeit, die sich an globaler Gerechtigkeit statt Kürzungsvorgaben orientiert.“