"Mit dem Vorschlag einer Härtefallregelung im Fall einer Abschaffung der Rente für besonders langjährig Versicherte offenbart Thorsten Frei einmal mehr, wie weit sich die Union von der Lebensrealität vieler Arbeitnehmer:innen entfernt hat. Für die Union scheint es undenkbar zu sein, dass Menschen nach 45 Jahren harter Arbeit ohne Abschläge gesund in Rente gehen dürfen. Geht es nach der Union, sollen die Beschäftigten künftig so lange buckeln, bis es gesundheitlich gar nicht mehr geht. Krankheit zur Voraussetzung für einen früheren abschlagsfreien Renteneintritt zu machen, ist einfach nur absurd", erklärt Sarah Vollath, rentenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Diskussion um eine Härtefallregelung bei der Abschaffung der Rente für besonders langjährig Versicherte. Vollath weiter:
"Damit erkennt die Union die Lebensleistung derjenigen ab, die 45 Jahre lang gesund durchgehalten haben. Wir kämpfen dafür, dass Beschäftigte, die 45 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt haben, auch weiterhin frei über ihren Ruhestand entscheiden dürfen. Alles andere ist eine klare Rentenkürzung."

Krankheit darf keine Voraussetzung für früheren abschlagsfreien Renteneintritt sein
Pressemitteilung
von
Sarah Vollath,