„Die Meldungen über die schweren russischen Angriffe auf Kiew sind extrem besorgniserregend. Der Ukrainekrieg eskaliert immer weiter, die Leidtragenden sind in erster Linie Zivilist:innen – Grund dafür sind auch fehlende Friedensbemühungen. Die Angriffe zeigen auch: Wirkliche Sicherheit für die Menschen in der Ukraine, aber auch in Russland, wird es nur durch Frieden geben, nicht durch weitere militärische Eskalation“, sagt Lea Reisner, Sprecherin für internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Angriffen auf Kiew. Reisner weiter:
„Es braucht jetzt endlich eine Waffenruhe und ernsthafte, diplomatische Friedensverhandlungen – dafür müssen sich Deutschland und die Europäische Union einsetzen. Doch sie warten offensichtlich lieber darauf, dass sich der Immobilienmakler aus Washington mal wieder bequemt und sich dem Ukrainekrieg zuwendet. Deutschland sollte beispielsweise China in die Friedensbemühungen einbeziehen, denn das Land wäre in der Lage, den Frieden als Garantiemacht abzusichern.
Dass bei den Angriffen auch die Studios von ARD und Deutsche Welle getroffen wurden, muss als Angriff auf die Pressefreiheit und die kritische, unabhängige Berichterstattung vor Ort gewertet werden. Wir sind froh, dass dabei keine Journalist:innen zu Schaden gekommen sind, und wünschen den Mitarbeiter:innen vor Ort alles Gute.“
